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Risiko beim Kauf von Ausstellungsgeräten (allgemein und Cyrus im speziellen)?

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Autor
Beitrag
Loeli
Neuling
#1 erstellt: 11. Nov 2006, 13:28
Hallo allerseits

Wie riskant ist der Kauf von Ausstellungsgeräten im allgemeinen?

und:

Ich bin mir am überlegen ein Cyrus Amp zu kaufen. Mit meinem Budget könnte ich mir einen neuen Cyrus 6vs leisten oder ein Ausstellungsgerät Cyrus 8vs (rund 100 Euro günstiger als der neue 6vs).
Was würdet Ihr an meiner Stelle tun?
Wie schätzt Ihr das Risiko beim Kauf eines Ausstellungsgerätes ein? Hätte aber 2 Jahr Garantie.
Auch habe ich kaum die Möglichkeit das Gerät Probe zu hören, da Händler zu weit weg ist und müsste mir diesen zusenden lassen.

Ich hoffe auf fachkundige Antworten. Danke!

Christian


[Beitrag von Loeli am 11. Nov 2006, 14:23 bearbeitet]
lolking
Inventar
#2 erstellt: 11. Nov 2006, 17:58
Bei den Ausstellern musst du eben immer mit mehr oder weniger großen Schrammen und Kratzern rechnen. Die sind eben unvermeidbar, wenn viele Leute dran rumspielen und die Geräte öfter umgesteckt/-stellt werden...

Technisch sind sie allerdings zumeißt 100% in Ordnung.
-Arcus-
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 11. Nov 2006, 20:14
Um größere Kratzer und Schrammen auszuschliessen, lass dir doch mal Fotos schicken, das müsste ja möglich sein und beweist zudem noch die Loyalität des Händlers!

Ansonsten denke ich auch, dass du dir von technischer Seite her keine Gedanken machen musst... Und wie du schon gesagt hast: Du hast ja 2 Jahre Garantie.

Mein Unison Unico ist selbst ein Ausstellungsgerät, optisch und technisch in 1A Zustand ^^

-Arcus-
armindercherusker
Inventar
#4 erstellt: 12. Nov 2006, 11:18
Egal, ob Du Bilder bekommst oder nur fernmündliche Aussagen zum Zustand des Gerätes :

Ein Rückgaberecht solltest Du auf jeden Fall haben.
Manche Verkäufer schließen dieses beim Kauf von Vorführgeräten aus mit "gekauft wie besehen".
Lasse Dir das Rückgaberecht am besten vom Händler bestätigen.

Gruß
Bestdidofan
Inventar
#5 erstellt: 13. Nov 2006, 14:52
Hallo!

Ich werfe mal ein Link hier rein...

Ist deutlich zu erkennen, wie die meisten es sehen, mit Ausstellungsstücken. ...auch wenn es da um Ausstellungsstücke im Laden geht, wo man die selbst unter die Lupe nehmen kann.

Umfrage



Schöne Grüße

bestdidofan
ROBOT
Inventar
#6 erstellt: 13. Nov 2006, 21:28
Hi,

hierzu passt evtl. noch folgende Information:

Elektronische Bauteile/Baugruppen/Geräte haben eine statistische Ausfallwahrscheinlichkeit, die vereinfacht einer klassischen "Badewannen-" Kurve gleicht. D.h. am Anfang und am Ende der Lebenszeit sind Defekte mit Abstand am Höchsten.

Man kann die Kurve grob in 5 Bereiche unterteilen:

1. Ausfall direkt während/nach Fertigung
sollte durch Qualitätskontrollen des Herstellers eigentlich nicht zum User/Händler durchkommen; die Praxis beweist das Gegenteil insbesondere bei billig Produkten ("ausgepackt-defekt").

2. Frühe Ausfallphase in den ersten Betriebsstunden
hier kommen versteckte Defekte zum Tragen, die bei der Endkontrolle durchgegangen sind oder hier einfach nicht erfassbar sind. Beispiel: Elektrolyt-Kondensatoren, welche erst nach ihrer "Formierung" einen Schluss haben. Der Hersteller kann dem durch einen Burn-In entgegenwirken, was allerdings Geld und Zeit kostet.

3. Lebens-/Nutzungsphase
In dieser zeitlich längsten Phase sind Ausfälle statistisch am wenigsten. Das Teil funktioniert einfach innerhalb seiner Spezifikation.

4. Abnutzungsphase
Hier steigen Ausfälle wieder an. Typische Bauelemente mit Verschleiss (etwa wieder die Elkos) gehen nach und nach selbst defekt oder verursachen Folgeschäden

5. Ende EOL end of life
Extrem starker Anstieg der Ausfallwahrscheinlichkeit da viele Bauteile einfach am Ende sind.

-------

Was will uns der Autor damit sagen

Nun, dass ein Vorführgerät, welches schon einige Betriebstunden auf dem Buckel hat, aus technischer Sicht sogar ein sehr guter Kauf ist, mal abgesehen von evtl. optischen Mängeln. Auch aus akustischer Sicht, etwa bei Lautsprechern, sogar ein Vorteil.
Bei einer Endstufe allerdings, die schon 10 Jahre tagein tagaus im Laden lief, sieht es schon wieder anders aus...

Ein schönes Beispiel für diese trockene Theorie waren die frühen Geräte von Parasound:
entweder gleich defekt, oder in den ersten Stunden ein Ausfall. Ohne Anfangsdefekt aber laufen die Teile zuverlässig.
Titan-Phonologue
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 14. Nov 2006, 14:08
Hallo

Ich selbst als Hardcore Cyrusianer würde dir den 8er ans Herz legen. Er klingt einfach noch etwas Detailreicher. Selbst der neue 6er kommt da noch nicht ran.

Übrigens,
Cyrus geht normalerweise nicht von alleine kaputt. Du kannst ihn nur kaputt machen, oder er hat schon etliche Jahre auf dem Buckel, aber bis ins 10 Lebensjahr passiert normalerweise nichts.

Gruß Sascha
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