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T+A - Wirklich nur zum Listenpreis?

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Autor
Beitrag
Zeitgeist
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 17. Dez 2003, 23:06
Hallo,

stimmt es wirklich, dass man T+A überall nur zum Listenpreis kriegt? Ist da Nachlasstechnisch wirklich GAR NIX zu machen? (OK - Auslaufmodelle und Vorführgeräte mal ausgenommen...) Oder flunkert mein Händler nur?

Wer weiß Bescheid?

Gruss
Ralph
K-Schnitzer
Ist häufiger hier
#2 erstellt: 17. Dez 2003, 23:32
Hi,
...Blödsinn, ich habe meine Sachen für weniger als die Hälfte vom Neupreis erworben, kauftst du eben woanders, ..Tip von mir...schau mal bei Ebay rein, aber erst nach Weihnachten!
Gruß Jörg
Miles
Inventar
#3 erstellt: 17. Dez 2003, 23:48
10% sind auch bei den neusten Modellen drin.
pitt
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 17. Dez 2003, 23:49
richtig !!

die Zeiten sind lange vorbei, manche Händler schnallen das
aber noch nicht ( dann haben sie auch nicht besser verdient)

Meine JM Lab 716 S habe ich bei einem Händler bei E Bay auch um einiges günstiger bekommen.

Achtung : wenn, dann Sofortkauf, Bewertungen des Händlers unbedingt beachten am besten 100 % bei hunderten o. tausenden Aktionen, und die 2,50 EU nicht einsparen sondern per Nachnahme ordern.
Händler die Nachnahme ausschließen - Vorsicht !
Notfalls per E- Mail nachfragen.
Oder Preisinfo bei E Bay oder z.B. Promarkt Online und mit dem Preis zum Händler, dann kann schon was gehen !

mfg. Pitt
Albus
Inventar
#5 erstellt: 18. Dez 2003, 09:16
Morgen,

bei T+A-Neuware sind Händler vermutlich schon deshalb steif, weil die T+A-Altware, insbesondere bisher unverkäufliche Produkte-Mengen, zu Preisen verramscht wird, die durch Preis-Anteile der Neuware gestützt werden muss (Mischkalkulation für eine einzelne Produktgruppe). Nach weiteren 6 Monaten hat der Konsumzyklus dann erneut eine Phase erreicht, in der die jetzige Neuware ..., genau, verramscht wird. Schon demnächst, Januar und Februar, ist der Handel dann händeringend auf der Suche nach Aufmerksamkeit für seine niedergeschlagenen Preise. Phfff.

MfG
Albus
Oliver67
Inventar
#6 erstellt: 18. Dez 2003, 11:06
Unabhängig von der Marke bewährte sich bei mir folgendes Verfahren: man spielt mit offenen Karten und sagt dem Händler, das man eine offene "Ausschreibung" macht, also bei vielen Händlern nach dem Preis nachfragt und den billigsten nehmen wird. Die eine Hälfte ist beleidigt ("so was mache ich nicht"), die andere macht mit ("... und falls Sie das Gerät woanders billiger bekommen, rufen Sie mich noch mal an....")

Natürlich nur dann eine faire Vorgehensweise, wenn man nicht vorher einen Händler als Berater/Probestudio etc. ausnutzt.

Auch sollte man sich überlegen ob ein Händler vor Ort nicht doch praktischer ist.

Oliver
Miles
Inventar
#7 erstellt: 18. Dez 2003, 11:18
Ein Händler bei dem ich mich über T+A informiert habe sagte dass der Hersteller Händlern mit Konsequenzen droht falls sie Nachlässe über 5% geben. Das würden auch andere Hersteller machen.

Ich habe dort Dynaudio Lautsprecher gekauft (neuste Serie) und 10% Nachlass bekommen, nach längerem Handeln. Der Händler hat eine Rechnung über den vollen Preis ausgestellt und daneben eine Gutschrift mit dem Nachlass, so dass der Hersteller nichts davon mitkriegt falls er die Rechnung zu sehen bekommt (bei Garantieabwicklung z.B.).

Das kann natürlich auch nur eine Masche des Händlers gewesen sein ("das machen wir nur weil sie es sind").
Andreas_Kries
Stammgast
#8 erstellt: 18. Dez 2003, 16:46
Hi,

sicher ist die Situation von Marke zu Marke unterschiedlich. Da aber auch andere Mütter schöne Töchter haben, kauft man eben keine Dynaudios, sondern sieht sich bei der Konkurrenz um: Ich habe meine JMlab Electra 946, die eine Woche in der Vorführung stand und makellos ist, für 3800 statt für 6650 Euro bekommen; inbegriffen war ein Antransport über 80 km, die Aufstellung der 55kg-Biester sowie eine Rechnung über den vollen Preis ohne Hinweis auf die Proberunde im Geschäft, um mir die volle Garantie zu sichern.

Ähnliche Deals sind mit bestimmten Händlern auch bei anderen Geräten zu machen. So werden LUA-Lautsprecher häufig von Wohnraumstudios für die Ausstellung geordert und nach einem halben Jahr, ohne je angeschlossen gewesen zu sein, zum halben Preis weiterverkauft.

In einer Zeit wie dieser kann kaum ein Händler bei hochpreisigem HighEnd auf dem vollen Verkaufspreis bestehen. Ich nutzte das, um trotz beschränkten Budgets eine feine kleine Kette laufen lassen zu können.

Man muss lediglich ein wenig kompromissbereit sein und darf nicht auf ein bestimmtes Modell bestehen, dann lassen sich auch für kleines Geld Träume realisieren.

Ich gehe jedenfalls davon aus, dass meine Anlage immer doppelt soviel wert sein sollte, wie ich bezahlt habe. Das führt auch schon mal zu einem Gebrauchtkauf; doch was soll an einem CDP der Referenzklasse nach einem Jahr dran sein: Erstens ist der Verschleiß kaum messbar, zweitens ist die Technologie in der Regel noch aktuell. Ich lasse dann lieber andere den Verlust von von 1600 Euro hinnehmen - sie machen es ja freiwillig.

Auf zu neuen Ufern, sie sind leichter zu erreichen, als man es im ersten Moment meint.

Gruß

Andreas
Markus_P.
Hat sich gelöscht
#9 erstellt: 18. Dez 2003, 16:55
Bei aller Diskussion sollte eines nicht vergessen werden! Das wird hier leider TOTAL vergessen!

Rabatt ist ein Wert, welcher vorher in die Kalkulation miteinfliesst. Dieser Wert ist variabel! Und kann auch Richtung 0% fliessen!

Ihr solltet euer Einkaufsverhalten ändern! Geht nicht nach Rabatten und Prozenten, geht nach Effektivpreisen!

Hier mal zwei Gedankenanstösse:
1.
Einmal von John Ruskin

Es gibt kaum etwas auf dieser Welt, das nicht irgend jemand ein wenig schlechter machen, und etwas billiger verkaufen könnte, und die Menschen, die sich nur am Preis orientieren, werden die gerechte Beute solcher Machenschaften.

Es ist unklug, zu viel zu bezahlen, aber es ist noch schlechter, zu wenig zu bezahlen. Wenn Sie zuviel bezahlen verlieren Sie etwas Geld, das ist alles.

Wenn Sie dagegen zu wenig bezahlen, verlieren Sie manchmal alles, da der gekaufte Gegenstand die ihm zugedachte Aufgabe nicht erfüllen kann.

Das Gesetz der Wirtschaft verbietet es, für wenig Geld viel Wert zu erhalten.

Nehmen Sie das niedrigste Angebot an, müssen Sie für das Risiko, das Sie eingehen etwas hinzurechnen.

Und wenn Sie das tun, dann haben Sie auch genug Geld um für etwas Besseres zu bezahlen


John Ruskin

engl. Sozialreformer vor ca. 150 Jahren!!!
2. http://www.euphonia.de/stereo.htm



Und nun seid ihr dran: Wie wollt ihr zukünftig das subjektive Preis Leistungsverhältnis bemessen? Weiterhin am UVP? Und euch weiterhin selbst belügen


[Beitrag von Markus_P. am 18. Dez 2003, 17:03 bearbeitet]
Miles
Inventar
#10 erstellt: 18. Dez 2003, 17:00
Leider bin ich Dynaudio-süchtig und musste genau diese Lautsprecher haben Die alte Serie (Contour 3.3) wäre viel günstiger gewesen, hätte allerdings abstimmungsmässig (Bass) nicht so gut in meinen Hörraum gepasst. Bei den Verstärkern und beim Player habe ich aber gebraucht gekauft und ca 50% gegenüber dem Neupreis gespart.

Aber ehrlich gesagt kommt es mir bei der Hifi-Anlage nicht auf 1000 Euro mehr oder weniger an, da es mein wichtigstes Hobby ist und ich viel Zeit mit Musikhören verbringe.

Nicht nur Dynaudio hat eine restriktive Preispolitik, auch B&W, der Marktführer im Highendbereich, knebelt die Händler und wurde deswegen schon von der EU-Kommission abgemahnt (siehe den Thread zu B&W-Preisen).


[Beitrag von Miles am 18. Dez 2003, 17:03 bearbeitet]
Markus_P.
Hat sich gelöscht
#11 erstellt: 18. Dez 2003, 17:05


restriktive Preispolitik,


Hat in der Praxis für Fans einer Marke immer Vorteile....(guter Wiederverkaufswert, hohes Wertegefühl, Produktgüte auf hohem Niveau für einen sehr langen Zeitraum usw.)
Oliver67
Inventar
#12 erstellt: 18. Dez 2003, 17:24
Hallo Markus,

mit deinem obigen Beitrag hast Du vollkommen recht: es ist nicht wichtig was der Listenpreis ist, es ist auch nicht wichtig was man "spart". WICHTIG IST OB EINEM EIN PRODUKT/EINE DIENSTLEISTUNG EINEN BESTIMMTEN PREIS WERT IST.

Das vergessen die Rabattratten.

Richtig ist aber auch: gerade bei teuren Großinvestitionen lohnt sich das Verhandeln, denn da spart man (nachdem man sich für ein Produkt entschieden hat) am meisten pro Zeiteinheit. Natürlich sind die Rabatte einkalkuliert, aber viele Leute verhandeln gar nicht. Und deshalb können die Händler bei anderen Kunden mehr Rabatt geben.

Und das sollte man ausnutzen, es sei denn, man hat zu viel Geld.

Man sollte aber immer fair bleiben! Nicht aus Altruismus, sondern aus Eigennutz (Reparatur, Kulanz, etc.). Deshalb mein obiges Vorgehen: offene Karten. Nach dem Deal muß man sich gegenseitig in die Augen schauen können.

Wobei ich durchaus bereit bin, "Extrageld" für Service etc. hinzulegen.

Das Naturalrabatte den Händlern viel leichter fallen, sollte man übrigens auch ausnutzen.

Oliver
Markus_P.
Hat sich gelöscht
#13 erstellt: 18. Dez 2003, 17:37


Richtig ist aber auch: gerade bei teuren Großinvestitionen lohnt sich das Verhandeln, denn da spart man (nachdem man sich für ein Produkt entschieden hat) am meisten pro Zeiteinheit.


Rabatte bei Lebensmitteln oder täglichen Gütern würden sich effekter darstellen!
Effektivpreis ist inkl. Fahrtkosten bzw. Versandkosten.
Miles
Inventar
#14 erstellt: 18. Dez 2003, 17:45
Der Rabatt ist auch immer eine Ehrensache. In Deutschland ist oder war das wohl immer etwas verpönt (und sogar gesetzlich verboten?). Wenn man etwas Teures zum Listenpreis kauft kommt man sich doch über den Tisch gezogen vor, auch wenn dass Produkt den Preis wert ist. In Frankreich ist es völlig üblich bei Unterhaltungselektronik etwas zu handeln und 10% Nachlass zu bekommen. Der Verkäufer rechnet das schon in seine Preise ein, und der Kunde hat nachher ein gutes Gefühl. Wer gar nicht handelt ist naiv oder hat zuviel Geld.


[Beitrag von Miles am 18. Dez 2003, 17:46 bearbeitet]
Andreas_Kries
Stammgast
#15 erstellt: 18. Dez 2003, 17:53
@ Miles,

"Aber ehrlich gesagt kommt es mir bei der Hifi-Anlage nicht auf 1000 Euro mehr oder weniger an, da es mein wichtigstes Hobby ist und ich viel Zeit mit Musikhören verbringe." - Das ist schön, aber Deine finanzielle Unabhängigkeit hat nicht jeder. Bei einer fünfköpfigen Familie mit nur einem - allerdings recht ordentlichen - Einkommen, wollen Ausgabe für Hifi gut überlegt sein, vor allem wenn man soeben ein großes Haus gekauft hat.

@Oliver,

"WICHTIG IST OB EINEM EIN PRODUKT/EINE DIENSTLEISTUNG EINEN BESTIMMTEN PREIS WERT IST." - Da hast Du Recht! M.E. ist der Preis für einen 911er gerechtfertigt - allein, ich kann ihn nicht bezahlen! So geht es mir auch mit manchen High-End-Geräten, wobei ich beim Blick ins Innere manchmal zweifele, ob der der materille Gegenwert dem Preis entspricht. Ein gemessen am Gegenwert zu hoher Preis aber führt neben der Feststellung, nur über begrenzte Mittel zu verfügen, auch wieder in das Lager der Rabattsucher - als Ratte möchte ich nur ungerne bezeichnet werden, besten Dank für ein besseres Benehmen in Zukunft!

Dass man für einen Extraservice auch Extrageld hinlegen muss ist klar, das mache ich auch.

@ Markus,

euphonia kenne ich als in Köln Gebürtiger seit den achtziger Jahren: Ich schätze den Laden so sehr wie der Teufel das Weihwasser, in meinen Augen eine Bande von Dummschwätzern und Abzockern. MSP - ein paar Straßenecken weiter - ist da deutlich seriöser. Dementsprechend kann Dein Link mich nicht wirklich überzeugen - allein des Autors wegen.

Gruß

Andreas
Markus_P.
Hat sich gelöscht
#16 erstellt: 18. Dez 2003, 18:02
Der Artikel ist nicht von Euphonia....!!! Der ist von Heimz Schmitt, damals STEREO
Miles
Inventar
#17 erstellt: 18. Dez 2003, 18:04

Das ist schön, aber Deine finanzielle Unabhängigkeit hat nicht jeder. Bei einer fünfköpfigen Familie mit nur einem - allerdings recht ordentlichen - Einkommen, wollen Ausgabe für Hifi gut überlegt sein, vor allem wenn man soeben ein großes Haus gekauft hat.


In der Situation würde ich ganz auf eine Highend-Anlage (>10000 Euro) verzichten, genauso wie auf Sportwagen oder sonstigen unnötigen Luxus. Mit einer "normalen" Hifi-Anlage kann man auch Musik geniessen. Dann lieber das Geld für CDs und Konzertbesuche aufheben.

Ich glaube auch dass das ein Problem ist um bei High End Geräten zu handeln. Der Verkäufer weiss genau dass der Kunde es sich leisten kann und nicht sparen muss. Es ist nicht so wie beim Haus- oder Autokauf.


[Beitrag von Miles am 18. Dez 2003, 18:05 bearbeitet]
_axel_
Inventar
#18 erstellt: 18. Dez 2003, 18:06

So geht es mir auch mit manchen High-End-Geräten, wobei ich beim Blick ins Innere manchmal zweifele, ob der der materille Gegenwert dem Preis entspricht

"materille Gegenwert" = Herstellungskosten?
Wenn ja, ist dann eine (bespielte) CD auch nur 1-2 Euro Wert?

Axel
Andreas_Kries
Stammgast
#19 erstellt: 18. Dez 2003, 18:16
@ axel,

man kann alles missverstehen! Natürlich sind mir auch die Kosten jenseits der Herstellungskosten bekannt.

Aber nimm doch mal Symphonic Line: Der Preis für den RG 10 ist in den letzten fünf Jahren um 50 % gestiegen, er ist also anderthalb mal so teuer wie 1998. Dabei hat sie nichts Grundsätzliches verändert, lediglich Feinarbeit ist geleistet worden, von Entwicklungskosten oder höherem Materialeinsatz keine Spur! Das ist doch keine normale Preissteigerung!

Gruß

Andreas
_axel_
Inventar
#20 erstellt: 18. Dez 2003, 18:20
sorry, andreas, ich frage doch nur nach. ich denke, ich habe offen genug formuliert. ich interessiere mich halt für das geschriebene. und missinterpretationen mag ich möglichst ausschließen.
oder habe ich jetzt schon wieder etwas ( ) missverstanden?
Jürgen_M
Hat sich gelöscht
#21 erstellt: 18. Dez 2003, 18:24
Mir geht´s ähnlich wie dem Andreas. Wenn ich in einen Laden gehe und mich intensiv beraten lasse, Geräte ausleihe und mir gefällt ein Teil, dann kaufe ich auch dort. Nach Preisverhandlungen. Auf meine PD 1200 R hab ich 1,5 Jahre gewartet und ihn dann zum superfairen Kurs bekommen (-30%).
Brauche ich keine Beratung weil ich genau weiß was ich will frage ich erst meinen Händler ob er hat und kann - wenn nein kauf ich da wo´s billig ist.
Der Service der mir mittlerweile durch meinen Händler zuteil wurde ist nicht mit Gold aufzuwiegen, deswegen ist auch inzwischen meine gesamte Anlage von ihm...
Andreas_Kries
Stammgast
#22 erstellt: 18. Dez 2003, 18:43
@ Markus,

sorry, da war ich etwas voreilig!

@ axel,

alles ok !

Gruß

Andreas
Oliver67
Inventar
#23 erstellt: 19. Dez 2003, 12:05
@Andreas

Ich hab Dich doch gar nicht als Rabattratte bezeichnet? Mit diesem Ausdruck meinte ich diejenigen denen Qualität bzw. Leistung egal ist, ebenso was sie kaufen - nach dem Motto hauptsache möglichst viel Prozente gespart. Also diejenigen, die dann dementsprechend auch auf die Nase fallen.

Allgemein: wenn ich kein Geld habe, gebe ich es halt nicht aus. Ich kann mir auch keinen BMW leisten, deshalb erwarte ich aber auch keinen Händler, der mir 50% Rabatt gewährt. Warum sollte das bei HiFi gelten?

Oliver
Andreas_Kries
Stammgast
#24 erstellt: 19. Dez 2003, 14:11
@ Oliver,

ich mache das anders: Ich habe auch nicht das Geld, mir in Deutschland einen neuen 200-PS-Volvo zu kaufen. Aber ich habe im Internet so lange - drei Nächte - gesucht, bis ich ihn als Euro-Import mit 25 % Rabatt nagelneu bekommen habe. Um bei Deinem Beispiel zu bleiben: Was mit Autos geht, funktioniert auch mit Hifi.

Warum ich das mache? Weil ich lieber in einem Leder-Luxusschlitten fahre als in einem Standard-Auto; weil ich lieber mit höchstwertigem Highend höre als mit Geräten aus der Consumer-Klasse! Beides bedeutet für mich ein Stück mehr Lebensfreude. Und wenn ich legale Wege finde, mir diese Lebensfreude zu gönnen, ohne mich zu ruinieren, werde ich sie gehen - immer.

Und ein schlechtes Gewissen habe ich dabei nicht: Ich bekomme den Volvo in Holland nur deswegen so günstig, weil der Hersteller dort den Nettopreis niedriger ansetzt, da der niederländische Staat auf Autos eine spezielle Steuer gelegt hat. Warum soll mit einem Volvo-Kauf in Deutschland die holländische Staatskasse subventionieren?

Und bei Hifi gilt das Gleiche: Überzogene Preisentwicklungen wie bei Symphonic Line dienen über dem Unternehmensgewinn hinaus vor allem der legalen aber überdurchschnittlichen privaten Bereicherung des Herrn Gemein. Gewinn ja - aber ich muss den Eindruck haben, dass der Gewinn gerechtfertigt ist und ich nicht über den Tisch gezogen werde.

Gruß

Andreas


[Beitrag von Andreas_Kries am 19. Dez 2003, 19:04 bearbeitet]
Oliver67
Inventar
#25 erstellt: 19. Dez 2003, 15:45
Mmh, ich glaube, wir beide machen es ähnlich, nur gehen wir - von der Philosophie her - aus unterschiedlichen Richtungen aufs gleiche Ziel zu.

Schönes Wochenende wünsche ich.

Oliver
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