Beratung: AVR zum sukzessiven Aufbau eines Heimkinos

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hinrg
Neuling
#1 erstellt: 18. Sep 2013, 16:32
Hallo Forumianer,

ich bin auf der Suche nach einem AVR um mir ein anständiges Heimkinosystem aufzubauen.
Historisch bedingt steht zur Zeit ein Teufel CEM PE im Wohnzimmer.
Ich hab noch keinen AVR - das Teufel System wird von einer Decoderstation gespeist.

Jetzt will ich zukzessive das alte Zeug ablösen. Den Anfang soll dabei ein neuer AVR machen.
... danach folgen zwei Standlautsprecher für den Audigenuss (evtl. 2.1) und mit der Zeit auch Center und Rear.

Je nach Wohnraumsituation (Eigenheim, Mietwohnung) möchte ich evtl. noch auf 7.2 ausbauen können (an 9.2 / 11.2 denke ich momentan noch gar nicht...).

Der AVR soll für die Zukunft ausgelegt sein - ich will nicht in 3 Jahren schon wieder was neues kaufen müssen.
(Die zukünftigen LS sollen das dann natürlich auch).

Preis maximal:
800 €

Falls der AVR mit DEM "Killerfeature" etwas mehr kostet, ist das auch kein Problem.

Ich hab nicht den Anspruch das Beste vom Besten haben zu müssen - dafür reicht mein Budget auch leider nicht.
Ich möchte einen bodenständigen AVR mit guten Preis/Leistungs Verhältnis.

Meine Konsumgewohnheiten:
60% Film (70% BD / DVD, 30% TV)
40% Musik (ich: elektronische Musik, Freundin: queer Beet).

Als Geräte werden aktuell angeschlossen:
- Samsung UE46C8790
- Wii (Component 1, Stereo)
- XBox 1 (Component 2, optisch Digital)
- Samsung BD-Player (HDMI)
- Entertain Mediareceiver (HDMI, optisch Digital)
- Kamera (HDMI)
- MP3 Player / Handy (3,5mm zu Stereo Chinch)

Ein paar Features sollte der AVR beherrschen (Reihenfolge entspricht nicht Priorisierung):
1 min. 2 Zonen, um in Bad/Küche noch Musik hören zu können. Wichtig ist, dass Main und Zone gleichzeitig und synchron mit der selben Musik bespielt werden können ( bei Yamaha heißt das doch "Party Mode" oder?)
2 MHL Support
3 Internetradio (mit guter Konfigurierbarkeit, evtl. Weboberfläche)
4 definitiv eine gute App (Android)
5 der AVR soll automatisch erkennen ob ein Stereo- oder Surround Signal kommt und dann entsprechend die LS schalten.
6 3D support
7 schön wäre es, wenn die Video / Audio Source *frei* verknüpft werden könnten, also z.B. Xbox: Video=Component 1 + Audio=Toslink 1
8 Ein Ziel soll auch sein, das Fernbedienungswirrwarr im Wohnzimmer zu beseitigen (HDMI CEC, lernfähige FB)

9 Was mich auch tierisch nervt bei dieser Decoderstation: Jedes angeschlossene Gerät hat eine andere Grundlautstärke. So muss immer (je nach Quelle) die Lautstärke angepasst werden. Ich würde mir wünschen, dass der AVR die Möglichkeit bietet die Grundlautstärke je Eingang anzupassen (automatisch oder manuell), damit sich die Lautstärken zumindest einigermaßen angleichen.

Bezüglich des Einmesssystems hab ich keine Präferenzen, da ich mich da einfach nicht auskenne.
Ich mag es aber, wenn ich so tief wie möglich in den Einstellungen "rumspielen" kann ;-)

Gibt es eigentlich auch die Möglichkeit an die Eingänge entsprechende Soundprofile / Konfigurationen zu binden?
Generell sollte es nämlich so sein, dass im täglichen Betrieb so wenig wie möglich zwischen irgendwelchen Profilen / Konfigurationen umgeschaltet werden muss.
... meine Freundin hat nämlich keinen Spass dabei zusätzlich Knöpfchen drücken zu müssen damit sie xy in anständigem Ton hören zu können ;-)

Was ich mir schon etwas genauer angeschaut habe waren Yamaha (Vergleich auf der Webseite), und zwar:
RX-V775: Mein Favorit
RX-V675: - laut Vergleich kein Party Mode?! - kein YPAO Multipoint
RX-A730: - laut Vergleich kein Party Mode?! - kein YPAO Multipoint - keine anlernbare Fernbedienung
RX-A820: - kein MHL, kein Party Mode
RX-A830: - kein Party Mode, teuer

Laut Vergleich hat kein AVR aus der A Serie den Party Mode? Wurde dieses Feature tatsächlich gestrichen oder wird es nur nicht mehr beworben?
Und was ist der Unterschied beim Preout von 7.2 Kanal zu SW (2 x Mono)?

Würde denn der V775 alle meine Anforderungen erfüllen (vor allem Punkt 1, 5, 7, 9)?

Ich würde mich sehr über eure Empfehlungen, Vorschläge, etc. freuen!

Gerne auch Modelle anderer Hersteller, die die oben genannten Anforderungen erfüllen.

Leider benennt jeder Hersteller seine Features anders, sodass mir da allein schon der Überblick fehlt...

Falls meine Anforderungen auch schon mit Preisgünstigeren AVR erfüllt werden können, wäre das natürlich noch besser ;-)

Vielen Dank schonmal an Alle

hinrg
anakyra
Inventar
#2 erstellt: 18. Sep 2013, 17:07
Wenn Du noch kannst, kauf einen Onkyo TX-NR 818. Er ist z.B. dem Yamaha RX-V775 in allen Belangen deutlich überlegen, ich hatte beide hier, der Onkyo ist geblieben. Mehr Leistung als im 818 wirst Du im Moment unter 1000,- € nicht bekommen.


Je nach Wohnraumsituation (Eigenheim, Mietwohnung) möchte ich evtl. noch auf 7.2 ausbauen können (an 9.2 / 11.2 denke ich momentan noch gar nicht...).


Der 818 kann von Haus aus 7.2 und mit einer einfachen zusätzlichen Stereo-Endstufe auch 9.2.


Als Geräte werden aktuell angeschlossen:
- Samsung UE46C8790
- Wii (Component 1, Stereo)
- XBox 1 (Component 2, optisch Digital)
- Samsung BD-Player (HDMI)
- Entertain Mediareceiver (HDMI, optisch Digital)
- Kamera (HDMI)
- MP3 Player / Handy (3,5mm zu Stereo Chinch)


Alles kein Problem, er hat sogar 2 Component-Eingänge. Dazu 8 HDMI-Ein- und 2 Ausgänge.


Ein paar Features sollte der AVR beherrschen (Reihenfolge entspricht nicht Priorisierung):
1 min. 2 Zonen, um in Bad/Küche noch Musik hören zu können. Wichtig ist, dass Main und Zone gleichzeitig und synchron mit der selben Musik bespielt werden können ( bei Yamaha heißt das doch "Party Mode" oder?)


Der 818 unterstützt drei Zonen, wenn genügend LS angeschlossen sind. Wenn er auf 9.2 ausgebaut ist geht 5.2/2.0/2.0. Ich habs noch nie ausprobiert, aber er sollte in allen Zonen das gleiche ausgeben können. Bei unterschiedlichen Ausgaben sind für Zone 2 und 3 aber nur analoge Quellen möglich.


2 MHL Support


Hat er.


3 Internetradio (mit guter Konfigurierbarkeit, evtl. Weboberfläche)


VTuner ist im Web konfigurierbar.


4 definitiv eine gute App (Androide)


Sie ist ok, nicht so gut wie Yamaha aber IMHO ausreichend.


5 der AVR soll automatisch erkennen ob ein Stereo- oder Surround Signal kommt und dann entsprechend die LS schalten.


Hab ich noch nie drauf geachtet.


6 3D support


Selbstverständlich.


7 schön wäre es, wenn die Video / Audio Source *frei* verknüpft werden könnten, also z.B. Xbox: Video=Component 1 + Audio=Toslink 1


Auch.


8 Ein Ziel soll auch sein, das Fernbedienungswirrwarr im Wohnzimmer zu beseitigen (HDMI CEC, lernfähige FB)


Geht, aber ich würde immer wieder eine Harmony vorziehen. Die kann das einfach besser und einfacher.


9 Was mich auch tierisch nervt bei dieser Decoderstation: Jedes angeschlossene Gerät hat eine andere Grundlautstärke. So muss immer (je nach Quelle) die Lautstärke angepasst werden. Ich würde mir wünschen, dass der AVR die Möglichkeit bietet die Grundlautstärke je Eingang anzupassen (automatisch oder manuell), damit sich die Lautstärken zumindest einigermaßen angleichen.


Automatisch geht es auf jeden Fall. Nennt sich Dolby Volume.

Dazu bietet er noch das beste Einmesssystem in der Klasse, es gibt unter 1000,- € keinen, der da mithalten kann. Der Nachfolger 828 ist da übrigens auch schlechter aufgestellt, erst der 929 ist wieder ebenbürtig. Siehe auch hier: http://www.de.onkyo....264.html?tab=Details


[Beitrag von anakyra am 18. Sep 2013, 17:08 bearbeitet]
86bibo
Inventar
#3 erstellt: 18. Sep 2013, 17:20
Das ist ja ganz schön viel auf einmal


hinrg (Beitrag #1) schrieb:
Der AVR soll für die Zukunft ausgelegt sein - ich will nicht in 3 Jahren schon wieder was neues kaufen müssen.
(Die zukünftigen LS sollen das dann natürlich auch).


Vergiss es. AVRs sind die Teile einer Surroundanlage die man am häufigsten tauscht. In den letzten Jahren kamen immer neue Soundformate, Schnittstellenstandards, Auflösungen, 3D, Bildverarbeitunschips, etc. sodass man eigentlich alle 3-5 Jahren tauschen muss um halbwegs up to date zu sein. Mit HDMI 2.0, 4K, etc. sowie den ganzen Smartfunktionen stehen die nächsten Features schon wieder in den Startlöchern. Ich hab auch gedacht, dass dies funktionieren kann, wenn man die restlichen Geräte nicht tauscht. Aber dann kommt plötz ein neuer Abspieler oder ein neuer TV und schon ist die Schaltzentrale AVR das Bottleneck. Ich würde hier also nicht nach dem Motto handeln: Lieber etwas mehr, damit ich länger was davon hab. Bei AVRs zählt eigentlich: Nur genau so viel kaufen wie man JETZT benötigt.


hinrg (Beitrag #1) schrieb:
Preis maximal:
800 €

Dafür gibt es einiges. Die Frage ist, wie viel du für den Rest eingeplant hast. Ich frage deshalb, da es keinen Sinn macht einen 800€ AVR an ein 1000€ 5.1 System zu hängen. Natürlich gibt es X Szenarien und es hängt auch von der Preisklasse ab, aber grob kann man sagen, dass die der AVR nicht mehr wie 25-33% des Preises der 5 LS (ohne Sub) kosten sollte, da ansonsten das Geld aus klangtechnischer ungleich verteilt ist.


hinrg (Beitrag #1) schrieb:
1 min. 2 Zonen, um in Bad/Küche noch Musik hören zu können. Wichtig ist, dass Main und Zone gleichzeitig und synchron mit der selben Musik bespielt werden können ( bei Yamaha heißt das doch "Party Mode" oder?)


Bei Yamaha heist das Party, andere Hersteller haben so etwas auch. Teilweise wird das schon über 5/7/9-Channel Stereo realisiert. Da hilft meist nur ein Blick in die Bedienungsanleitung um zu sehen, ob man die Zone bei Mehrkanal-Stereo mitschalten kann.

Wenn du eine Zone brauchst, solltest du schauen, ob die wirklich Endstufen dafür haben oder nur Pre-Outs, da du ansonsten einen zusätzlichen Verstärker brauchst. In jedem Fall fehlt dir dann bei Nutzung der Zone die Back-Surrounds in 7.1, da in der Regel nicht beides gleichzeitig genutzt werden kann. Ausnahme: 9-Kanal-AVRs


hinrg (Beitrag #1) schrieb:
2 MHL Support


Hier kenne ich mich leider nicht wirklich mit aus, da ich dieses Feature noch nie genutzt hab.


hinrg (Beitrag #1) schrieb:
3 Internetradio (mit guter Konfigurierbarkeit, evtl. Weboberfläche)


Das besitzen eigentlich alle, mittlerweile sogar mit Favoritenlisten etc. Eine 100%ig ideale Umsetzung hab ich für mich jedoch noch nicht gesehen, hier würde ich einfach mal zum Händler gehen und testen, da jeder das anders empfindet.


hinrg (Beitrag #1) schrieb:
4 definitiv eine gute App (Android)


Die von Yamaha finde ich super, Denon und Pioneer sind auch o.k., haben mich aber nicht so überzeugt (bin aber im Moment auch überzeugter Yamaha Nutzer ). Die von Onkyo kenne ich nicht, aber grundsätzlich sind die mittlerweile alle auf einem ordentlichen Niveau, sodass auch hier der persönliche Geschmack entscheidet.


hinrg (Beitrag #1) schrieb:
5 der AVR soll automatisch erkennen ob ein Stereo- oder Surround Signal kommt und dann entsprechend die LS schalten.


Machen die Geräte in der Regel alle


hinrg (Beitrag #1) schrieb:
6 3D support


Das ist in dieser Preiskategorie auch seit einigen Jahren Standard.


hinrg (Beitrag #1) schrieb:
7 schön wäre es, wenn die Video / Audio Source *frei* verknüpft werden könnten, also z.B. Xbox: Video=Component 1 + Audio=Toslink 1


Das geht auch bei allen mir bekannten Geräten. Die Oberklasse kann das defintiv bei allen Herstellern, ob man das in den günstigeren Geräten beschränkt hat, weiß ich nicht, glaube ich aber nicht. Die digitalen Tonquellen (Toshlink und Coax) kann man aber auf jeden Fall den analogen Videoeingängen zuordnen. Bei vielen geht es auch das man diese HDMI-Bildquellen zuordnet.

Was aber NICHT geht: Bild und Ton von 2 Geräten kombinieren. Also dass man den Ton vom CD-Player nimmt und das Bild von der Playstation (außer man verkabelt auch "wild").


hinrg (Beitrag #1) schrieb:
8 Ein Ziel soll auch sein, das Fernbedienungswirrwarr im Wohnzimmer zu beseitigen (HDMI CEC, lernfähige FB)


Hier hat sich in den letzten Jahren einiges getan und es funktioniert in der Regel auch recht gut. Es gibt aber bei jedem Hersteller immer mal wieder Gerätekombinationen, die zu Problemen führen. Am besten vor dem Kauf einfach mal die Gerätekombination in Google werfen. Wenn es große Probleme gibt, findet sich dann auch schnell ein passender Link, ansonsten ist man meist auf der rel. sicheren Seite. Schau dir aber mal die Fernbedienungen der Hersteller genauer an. In der Regel sind die recht globig und wenig übersichtlich. Wenn das also die Haupt-FB werden soll, dann würde ich da das Augenmerk verstärkt drauf legen. Ich bevorzuge weiterhin meine Logitech Harmony.


hinrg (Beitrag #1) schrieb:
9 . Ich würde mir wünschen, dass der AVR die Möglichkeit bietet die Grundlautstärke je Eingang anzupassen (automatisch oder manuell), damit sich die Lautstärken zumindest einigermaßen angleichen.


Das hat auch jeder AVR. Bringt dir jedoch oftmals beim TV Empfang nichts, da Sender unterschiedlich laut senden und innerhalb eines Senders dies ebenfalls noch vom Content sowie Tonformat abhängt.


hinrg (Beitrag #1) schrieb:
Bezüglich des Einmesssystems hab ich keine Präferenzen, da ich mich da einfach nicht auskenne.
Ich mag es aber, wenn ich so tief wie möglich in den Einstellungen "rumspielen" kann ;-)


In der anvisierten Preisklasse sind die alle ordentlich, bei Onkyo muss man aufpassen das man nicht das kleine Audysey bekommt (der 818 hat noch das "gute" Große, der 828 nur noch das nicht empfehlenswerte kleine). Bei Pioneer ist da eigentlich kein Problem, die sind gut, ebenso Yamaha. Denon verbaut sogar schon im X1000 das sehr gute Große Audysey.

Wenn du viel einstellen magst, dann bist du bei Yamaha nicht schlecht, da du hier die Frequenzgänge nach der Einmessung noch von Hand nach belieben ändern kannst. Bei Audysey (Denon & Onkyo) geht das nicht. Wenn du hier mit dem eingemessenen Equilizerkurven hören willst, dann kannst du nichts mehr von Hand ändern. Abstand, Trennfrequenzen, Pegel der LS kann man aber bei allen System auch von Hand anpassen.


hinrg (Beitrag #1) schrieb:
Gibt es eigentlich auch die Möglichkeit an die Eingänge entsprechende Soundprofile / Konfigurationen zu binden?
Generell sollte es nämlich so sein, dass im täglichen Betrieb so wenig wie möglich zwischen irgendwelchen Profilen / Konfigurationen umgeschaltet werden muss.
... meine Freundin hat nämlich keinen Spass dabei zusätzlich Knöpfchen drücken zu müssen damit sie xy in anständigem Ton hören zu können ;-)


Hier muss ich zugeben, dass ich nur Yamaha kenne da ich selbst ja die Harmony nutze. Yamaha hat sogenannte Scenes. Hier kann man von Tonformaten, Eingangswahl, Pegel, LS-Setup, Bildeinstellungen, etc. alles auf eine Taste programmieren und dann entsprechend schnell aufrufen. Je nach Ausbaustufe variert aber die Anzahl sowie Umfang der Scenes. Da gibts im Yamaha Unterforum viele Beiträge, da ich hier bei den vielen Modellen und Jahrgängen nicht up-to-date bin, was in welchem Gerät verbaut ist. Ob die anderen Hersteller was ähnliches bieten weiß ich nicht, da es für mich nur nice-to-have und kein Kaufkriterium ist.


hinrg (Beitrag #1) schrieb:
Laut Vergleich hat kein AVR aus der A Serie den Party Mode? Wurde dieses Feature tatsächlich gestrichen oder wird es nur nicht mehr beworben?


Ich vermute mal, dass die das nur nicht beworben haben, da das kein Hardware sondern ein reines Software-Feature ist. Auch hier hilft im Zweifel ein Blick in die BDA, da hier alle Modi detailiert aufgelistet sind (online auf der HP der Hersteller). Mein A3010 hat es ebenso wie mein 1067.


hinrg (Beitrag #1) schrieb:
Und was ist der Unterschied beim Preout von 7.2 Kanal zu SW (2 x Mono)?

Ich verstehe deine Frage nicht so ganz genau, denke aber ich weiß was du meinst:
Es gibt grundsätzlich 3 Arten der Vorverstärkerausgänge für den Sub.
1.) einen einfachen Mono-Chinch Ausgang (Standard): Hier kannst du einen oder über Y-Kabel auch 2 Subs betreiben
2.) doppelter Mono-Chinch Ausgang: Eigentlich kein Unterschied zum einfachen Monoausgang, man spart sich nur das Y-Kabel oder könnte darüber sogar dann 4 Subs antreiben, was ich bei einer einfachen Chinchbuchse mit 4-er Verteiler schon grenzwertig finden würde
3.) zwei getrennte Subwoofer Mono-Ausgänge: Hier werden beide Subwoofer einzeln angesteuert und eingemessen und können theoretisch sogar unterschiedliche Trennfrequenzen besitzen. Macht bei mehreren Subwoofern absolut Sinn, da die Phasenverschiebung sowie die Frequenzgänge einzeln angepasst werden. Diese unterscheiden sich auch bei identischen Subs durch die unterschiedlichen Aufstellpositionen im Raum. Bei einem DBA ist es allerdings nicht so wichtig.


hinrg (Beitrag #1) schrieb:
Würde denn der V775 alle meine Anforderungen erfüllen (vor allem Punkt 1, 5, 7, 9)?


Aus meiner Sicht ja, aber die Frage ist, ob es nicht ein günstigerer AVR auch tut. Ein Denon X2000 würde denke ich die meisten deiner Anforderungen auch erfüllen.

Da AVRs relativ komplex sind finde ich persönlich das neben Optik (sind schon ordentliche Brummer die meist im Sichtbereich stehen) vor allem die Bedienung eine große Rolle spielt. Wenn du irgendwie die Möglichkeit hast, geh zum Händler und spiel bei jedem Hersteller mal 10-15 Minuten mit den Setup, den Menüs etc. herum. Hier unterscheiden sich die Marken schon signiffikant. Technisch unterscheiden sie sich in der Preisklasse nicht sooo sehr.
anakyra
Inventar
#4 erstellt: 18. Sep 2013, 17:41

86bibo (Beitrag #3) schrieb:

In der anvisierten Preisklasse sind die alle ordentlich, bei Onkyo muss man aufpassen das man nicht das kleine Audysey bekommt (der 818 hat noch das "gute" Große, der 828 nur noch das nicht empfehlenswerte kleine). Bei Pioneer ist da eigentlich kein Problem, die sind gut, ebenso Yamaha. Denon verbaut sogar schon im X1000 das sehr gute Große Audysey.


Hier muss man aber weiter differenzieren. Der Denon X1000 hat ja mitnichten das gleiche Einmesssysem wie der Onkyo 818. Denon verwendet unterhalb des X4000 Audyssey MultEQ XT und im Onkyo 818 steckt Audyssey MultEQ XT32. Klingt nach einem kleinen Unterschied, aber der Unterschied in der Filterauflösung ist enorm. XT verwendet den Faktor 16 für die Satelliten, XT32 hingegen 512. Beim Subwoofer steht es 128 zu 512. Das soll nun nicht heißen, dass XT schlecht ist - das würde ich eher zu MultEQ und vor allem 2EQ sagen, aber XT32 ist halt in der Theorie noch deutlich besser.

Bei Pioneer und dem MDACC sehe ich immer noch das Problem, dass das Einmesssystem nur ab 63 Hz aufwärts arbeitet und darunter auch keine manuellen Eingriffe zulässt. Sollte man also Probleme unterhalb der Frequenz haben, wie Raummoden, kann der AVR nichts dran ändern. Dann muss ggfs. noch ein Antimode zusätzlich her.

Yamaha hat auch verschiedene Ausbaustufen des YPAO. Sofern man Multipunkt-Messung und RSC hat (Yamaha nennt es reflected sound control) ist das Ergebnis aber auch gut, wenn gleich meiner Erfahrung nach nicht so gut wie bei Audyssey XT32. Dafür kann man, wenn man es will und vor allem kann, bei YPAO das Einmessergebnis massiv per Hand bearbeiten. Das geht bei den anderen nicht.
86bibo
Inventar
#5 erstellt: 18. Sep 2013, 18:04
Das stimmt, aber wenn es unbedingt XT32 sein muss, dann bleibt eigentlich nur der 818, weil es kein anderes Modell im Preisrahmen gibt. Ich bin jedoch der Meinung, dass man sowohl mit YPAO, Audysey XT und MDACC sehr gute Ergebnisse erzielen kann und keines davon ein Killerkriterium ist. Das mit den 63Hz bei Pioneer ist richtig, aber ich muss ganz ehrlich sagen, dass weder Audysey XT32 noch YPAO unterhalb dieser Frequenz Bäume ausreisen. Hier schafft es eigentlich kein Einmessystem Raummoden zu kompensieren sondern schwächen sie nur mehr oder weniger gut ab. An ein Anti-Mode reicht keines der Systeme auch nur annähernd heran.
hinrg
Neuling
#6 erstellt: 18. Sep 2013, 18:38
Wow, vielen Dank schonmal @anakyra und @86bibo für eure Antworten!

Erstmal: Ja, ich kann noch frei wählen, welchen AVR ich mir zulege.
Mein Plan war auch, in den nächsten Tagen eine kleine Auswahl der in Frage kommenden AVR's im Laden zu testen (bzw. einfach mal mit denen rumzuspielen).

Den Onkyo TX NR818 habe ich mir soeben angeschaut: Der hat ja wirklich alles drin was ich mir vorgestellt habe. Zu meinem Punkt 9 (Eingangslautstärke) gibt es scheinbar sogar zwei Möglichkeiten: Dolby Volume (für dynamische Anpassungen) und Intellivolume (für feste Anpassungen).

Zum Anderen kann ich da sogar die Component Quelle auf HDMI ausgeben lassen... das finde ich schonmal sehr genial!

Der Preis bewegt sich aber dann doch am oberen Limit (klar, günstiger wäre mir lieber).

Wie stehts bei den Onkys mit Wärmeentwicklung?
Ich hab auch irgendwo was von "Micro Rucklern" gelesen... trifft das für dieses Modell auch zu?
Im Grunde brauche ich keine Videoanpassung im AVR, aber wenn er natürlich alle Eingänge für den HDMI skaliert und hochrechnet, ist es klar, dass der Videoprozessor seine Hand im Spiel hat.


Vergiss es. AVRs sind die Teile einer Surroundanlage die man am häufigsten tauscht. In den letzten Jahren kamen immer neue Soundformate, Schnittstellenstandards, Auflösungen, 3D, Bildverarbeitunschips, etc. sodass man eigentlich alle 3-5 Jahren tauschen muss um halbwegs up to date zu sein. Mit HDMI 2.0, 4K, etc. sowie den ganzen Smartfunktionen stehen die nächsten Features schon wieder in den Startlöchern. Ich hab auch gedacht, dass dies funktionieren kann, wenn man die restlichen Geräte nicht tauscht. Aber dann kommt plötz ein neuer Abspieler oder ein neuer TV und schon ist die Schaltzentrale AVR das Bottleneck. Ich würde hier also nicht nach dem Motto handeln: Lieber etwas mehr, damit ich länger was davon hab. Bei AVRs zählt eigentlich: Nur genau so viel kaufen wie man JETZT benötigt.


Das ist natürlich ein Kriterium dafür, mir jetzt nicht die teuerste, eierlegende Wollmilchsau zu kaufen, sondern lieber Abstriche zu machen.


... dass die der AVR nicht mehr wie 25-33% des Preises der 5 LS (ohne Sub) kosten sollte, da ansonsten das Geld aus klangtechnischer ungleich verteilt ist.


Puh, bei der 800€ AVR und der Annahme von 25% wären das alleine 3200€ für die fünf LS... das ist hart... wären die dann wenigstens "zukunftssicher"? ;-)

Zu den Zonen, laut den Bildchen in der Bedienungsanleitung können wohl LS direkt angeschlossen werden
Und bei Onkyo heißt das Pendant zum Party Modus "Ganzes-Haus-Modus"... das ist zumindest Aussagekräftig

Für vieles hilft mir dann wohl nur die Bedienungsanleitungen durchzukauen...


Was aber NICHT geht: Bild und Ton von 2 Geräten kombinieren. Also dass man den Ton vom CD-Player nimmt und das Bild von der Playstation (außer man verkabelt auch "wild").


Ich hab sogar im Onkyo HB gelesen, dass das in gewissen Situationen geht: "Das funktioniert deshalb, wenn eine reine Audio-Eingangsquelle ausgewählt wurde (PC, TV/CD, PHONO), dann bleibt die eingehenden Videoquelle unverändert."


Ich bevorzuge weiterhin meine Logitech Harmony.

Die sollte ich mir vielleicht mal anschauen...


Bringt dir jedoch oftmals beim TV Empfang nichts, da Sender unterschiedlich laut senden und innerhalb eines Senders dies ebenfalls noch vom Content sowie Tonformat abhängt.

Ich glaube gelesen zu haben, dass TV Sender seit Anfang des Jahres in einheitlicher Lautstärke ausstrahlen.
Mir gehts dabei aber nicht um die TV Sender, sondern rein um die Unterschiede der verschiedenen Eingangsquellen.


In der anvisierten Preisklasse sind die alle ordentlich, bei Onkyo muss man aufpassen das man nicht das kleine Audysey bekommt (der 818 hat noch das "gute" Große, der 828 nur noch das nicht empfehlenswerte kleine). Bei Pioneer ist da eigentlich kein Problem, die sind gut, ebenso Yamaha. Denon verbaut sogar schon im X1000 das sehr gute Große Audysey.

Wenn du viel einstellen magst, dann bist du bei Yamaha nicht schlecht, da du hier die Frequenzgänge nach der Einmessung noch von Hand nach belieben ändern kannst. Bei Audysey (Denon & Onkyo) geht das nicht. Wenn du hier mit dem eingemessenen Equilizerkurven hören willst, dann kannst du nichts mehr von Hand ändern. Abstand, Trennfrequenzen, Pegel der LS kann man aber bei allen System auch von Hand anpassen.

Angenommen: Ich messe meine LS je nach AVR ein, kann ich die Daten auslesen und sie später - mit ausgeschaltetem Einmesssystem - manuell eintragen und dann nach meinem belieben anpassen?
Oder wird da so tief im System was rumgestellt, dass das nicht funktioniert?


Ich verstehe deine Frage nicht so ganz genau, denke aber ich weiß was du meinst:
Es gibt grundsätzlich 3 Arten der Vorverstärkerausgänge für den Sub.
1.) einen einfachen Mono-Chinch Ausgang (Standard): Hier kannst du einen oder über Y-Kabel auch 2 Subs betreiben
2.) doppelter Mono-Chinch Ausgang: Eigentlich kein Unterschied zum einfachen Monoausgang, man spart sich nur das Y-Kabel oder könnte darüber sogar dann 4 Subs antreiben, was ich bei einer einfachen Chinchbuchse mit 4-er Verteiler schon grenzwertig finden würde
3.) zwei getrennte Subwoofer Mono-Ausgänge: Hier werden beide Subwoofer einzeln angesteuert und eingemessen und können theoretisch sogar unterschiedliche Trennfrequenzen besitzen. Macht bei mehreren Subwoofern absolut Sinn, da die Phasenverschiebung sowie die Frequenzgänge einzeln angepasst werden. Diese unterscheiden sich auch bei identischen Subs durch die unterschiedlichen Aufstellpositionen im Raum. Bei einem DBA ist es allerdings nicht so wichtig.

Genau das meinte ich!



hinrg (Beitrag #1) schrieb:
Würde denn der V775 alle meine Anforderungen erfüllen (vor allem Punkt 1, 5, 7, 9)?


Aus meiner Sicht ja, aber die Frage ist, ob es nicht ein günstigerer AVR auch tut. Ein Denon X2000 würde denke ich die meisten deiner Anforderungen auch erfüllen.

Darüber mach ich mir seit deiner obigen Aussage die meißten Gedanken... vielleicht doch lieber auf das ein oder andere Feature verzichten und nach ein paar Jahren das aktuelle (oder ne Vorserie ) kaufen... sehr schwierig...

Ok, als nächster Schritt steht jetzt der Gang zum Elektrogeschäft an, damit ich die potenziellen Kandidaten mal näher sehe.

Vielen dank schonmal!

Edit: Ach ja, bezüglich der Bässe unter 63Hz:
Ich höre elektronische Musik - der Bassanteil ist da natürlich seeehr hoch.
Beim Pioneer kann man m.W. nicht mal manuell unter 63Hz korregieren. Sollte ich das als Ausschlusskriterium sehen?
Und zwecks Raummoden: Ist das der Effekt, wenn in manchen Ecken ein ungeheurer Bass ist?


[Beitrag von hinrg am 18. Sep 2013, 18:44 bearbeitet]
anakyra
Inventar
#7 erstellt: 18. Sep 2013, 19:29

hinrg (Beitrag #6) schrieb:

Wie stehts bei den Onkys mit Wärmeentwicklung?


Bei den Vorgängern ein Problem, beim 818er aber nicht mehr.


Ich hab auch irgendwo was von "Micro Rucklern" gelesen... trifft das für dieses Modell auch zu?
Im Grunde brauche ich keine Videoanpassung im AVR, aber wenn er natürlich alle Eingänge für den HDMI skaliert und hochrechnet, ist es klar, dass der Videoprozessor seine Hand im Spiel hat.


Mir ist noch nichts von Rucklern aufgefallen. Der Videochip im 818 ist wirklich gut.



... dass die der AVR nicht mehr wie 25-33% des Preises der 5 LS (ohne Sub) kosten sollte, da ansonsten das Geld aus klangtechnischer ungleich verteilt ist.


Puh, bei der 800€ AVR und der Annahme von 25% wären das alleine 3200€ für die fünf LS... das ist hart... wären die dann wenigstens "zukunftssicher"? ;-)


Naja, spätestens, wenn der AVR irgendwas besonderes können soll/muss, was es erst ab einer gewissen Preisklasse gibt, kann man nicht mehr so ganz danach gehen. Bei mir stehen im Wohnzimmer 700,- € AVR (besagter 818) und dazu Lautsprecher von insgs. 2700,- €, aber inkl. Subwoofer. Und das passt prima.



Ich bevorzuge weiterhin meine Logitech Harmony.

Die sollte ich mir vielleicht mal anschauen...


Macht m.A.n. wirklich Sinn. Schon die Aktionen sind sehr praktisch, das bekommt man in dem Ausmaß mit einer normalen FB nicht hin.



Edit: Ach ja, bezüglich der Bässe unter 63Hz:
Ich höre elektronische Musik - der Bassanteil ist da natürlich seeehr hoch.
Beim Pioneer kann man m.W. nicht mal manuell unter 63Hz korregieren. Sollte ich das als Ausschlusskriterium sehen?
Und zwecks Raummoden: Ist das der Effekt, wenn in manchen Ecken ein ungeheurer Bass ist?


Meiner Ansicht nach ist das ein K.O.-Kriterium für Pioneer, sogar unabhängig von der Musik.
Raummoden sind stehende Wellen, d.h. Du hast feste Wellenberge und Täler. Auf dem Berg ist der Bass dann sehr stark, daneben im Tal sehr schwach. Normalerweise sollten die Wellen nicht stehen, dann ergibt sich das Problem nicht. Wenn die Wellenlänge aber genau zur Raumgröße passt, ergibt sich eine solche stehende Welle. Da dabei die Maxima an den Wänden stehen hast Du in der Ecke i.d.R. dann die volle Dröhnung
86bibo
Inventar
#8 erstellt: 18. Sep 2013, 22:51

hinrg (Beitrag #6) schrieb:

... dass die der AVR nicht mehr wie 25-33% des Preises der 5 LS (ohne Sub) kosten sollte, da ansonsten das Geld aus klangtechnischer ungleich verteilt ist.


Puh, bei der 800€ AVR und der Annahme von 25% wären das alleine 3200€ für die fünf LS... das ist hart... wären die dann wenigstens "zukunftssicher"? ;-)


Sorry hab mich verschrieben, ich meinte das der AVR vom gesamtbudget ca. 25-33% ausmachen sollte. D.h. Aber trotzdem dass man um den AVR einigermaßen auszureizen 2000-2500€ in das Surround-Set ruhig investieren sollte. Rein klangtechnisch macht es eh Sinn, so viel wie möglich vom Budget in die Lautsprecher zu investieren. Da es davon aber gleich 5 sind, wird eine Preisklasse höher meist gleich richtig teuer. Lautsprecher altern aber in dem Sinne eigentlich nicht. Gute Lautsprecher kann man problemlos 10,15,20 Jahre einsetzen. Gründe für einen Neukauf sind hier meiner Meinung nach nur die Optik (vor 15 Jahren gab es noch richtige Türme als stand-LS, vielleicht sind die heutigen ja in 15 Jahren ebenso unestetisch) oder weil man etwas besseres.möchte, aber das wird dann wie gesagt schnell teuer



Angenommen: Ich messe meine LS je nach AVR ein, kann ich die Daten auslesen und sie später - mit ausgeschaltetem Einmesssystem - manuell eintragen und dann nach meinem belieben anpassen?
Oder wird da so tief im System was rumgestellt, dass das nicht funktioniert?


Nein, zum einen bin ich mir recht sicher, dass er auch tief im System noch was einstellt, zum anderen überlagert der Equalizer mehrere Parameter, sodass man es von Hand einfach nicht so genau nachstellen kann und hat meine ich auch gar nicht genug Bänder zur Verfügung. Weiterhin war es zumindest früher so, dass man die Kurven optisch gar nicht ansehen konnte und weiß dementsprechend nicht, wie der AVR eingemessen hat. Hier ist Yamaha eindeutig im Vorteil


: Ach ja, bezüglich der Bässe unter 63Hz:
Ich höre elektronische Musik - der Bassanteil ist da natürlich seeehr hoch.
Beim Pioneer kann man m.W. nicht mal manuell unter 63Hz korregieren. Sollte ich das als Ausschlusskriterium sehen?


Dazu gibt es verschiedene Meinungen. Aus meiner Sicht ist es sicher ein Nachteil, aber auf keinen fall ein ausschlusskriterium. Wenn du also feststellen solltest, dass ein pioneer ansonsten dein absoluter Favorit ist, dann hätte ich auch kein schlechtes gewissen dir zu diesem Gerät zu raten.


[Beitrag von 86bibo am 18. Sep 2013, 23:00 bearbeitet]
hinrg
Neuling
#9 erstellt: 19. Sep 2013, 15:14
So, ich hab mir jetzt die Mühe gemacht und mir eine Bewertungstabelle mit den für mich wichtigen Features erstellt.

Folgende AVR's hab ich bewertet:

Onkyo TX-NR818, 748€
Yamaha RX-V775, 569€
Onkyo TX-NR626, 399€
Denon X2000, 519€
Pioneer VSX-923, 444€

Die Features hab ich verschieden Gewichtet (1-5, wobei ich 1-2 gar nicht verwendet hab) und hab dann die Realisierung bei den unterschiedlichen AVR's bewertet... die Infos hab ich mir aus den Betriebshandbüchern geholt und nach bestem Wissen und Gewissen gerated ;-)

Preis hab ich mit 5 gewichtet... ist halt doch kein billiges Spielzeug. Und für den Preisunterschied vom Yamaha zum Onkyo 818 bekomme ich z.B. schon eine Logitech Harmony ;-)

Jedenfalls ist das das Ergebnis:

Yamaha RX-V775, 135 Punkte
Onkyo TX-NR818, 132 Punkte
Onkyo TX-NR626, 117 Punkte
Denon X2000, 114 Punkte
Pioneer VSX-923, 96 Punkte

Der Yamaha liegt knapp vor dem großen Onkyo - was hauptsächlich dem Preis geschuldet ist. Eine kleine Abweichung zugunsten des Yamaha ergab sich noch aus der FB und den "All-in-One" Tasten (Yamaha SCENE, Onkyo die Makrotasten). Meine Freundin muss mit dem Teil nämlich auch umgehen können und da sehe ich Vorteile beim Yamaha.
Und selbst wenn die FB sch... ist - für die Einsparung gibts noch eine Harmony mit dazu ;-)

So, der nächste Schritt ist jetzt der Gang zu den Händlern, damit ich die Anwärter mal life sehe / erlebe.
Beim Onkyo 818 könnte das schwierig werden ... kann ich denn z.B. den Nachfolger TX-NR828 von der Haptik und Bedienbarkeit mit dem TX-NR818 vergleichen?


Meiner Ansicht nach ist das ein K.O.-Kriterium für Pioneer, sogar unabhängig von der Musik.
Raummoden sind stehende Wellen, d.h. Du hast feste Wellenberge und Täler. Auf dem Berg ist der Bass dann sehr stark, daneben im Tal sehr schwach. Normalerweise sollten die Wellen nicht stehen, dann ergibt sich das Problem nicht. Wenn die Wellenlänge aber genau zur Raumgröße passt, ergibt sich eine solche stehende Welle. Da dabei die Maxima an den Wänden stehen hast Du in der Ecke i.d.R. dann die volle Dröhnung

Die habe ich momentan sogar ganz sicher! Das kann ggf. auch meinem Ess- / Wohnzimmer geschuldet sein.
Da bin ich gespannt, ob und wie das Einmesssystem da was kompensieren kann.

Vielen Dank und schöne Grüße! :-)
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