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Kann man FLAC nachträglich checken?

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kai_od
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 15. Nov 2008, 09:45
Hallo,

habe mir einen kleinen "CD-Player" gebaut in Form eines lüfterlosen Mini-PCs mit 15" Touchscreenmonitor zur Bedienung. Wiedergabe erfolgt über Audiointerface bitgenau über ASIO-Treiber an einen DENON AVC-A1SE (so kann ich auch meine DTS-CDs dort mit ablegen). Mittlerweile habe ich ca. 200CDs nach und nach mit EAC zu FLAC gewandelt und auf die Festplatte abgelegt.

Doch jetzt - oh Schreck - höre ich erste Aussetzer bei einigen wenigen Liedern. Leider sind das tatsächlich Fehler in den Dateien; ich war einfach zu blöd, AccurateRip richtig einzurichten .

Jetzt die Frage: Kann ich das Archiv, das aus FLAC Dateien besteht, nachträglich mit AccurateRip oder Ähnliches auf Checksumme überprüfen lassen, sodass ich am Ende eine Auflistung der fehlerhaften Dateien habe?




Viele Grüße
Kai
cr
Moderator
#2 erstellt: 17. Nov 2008, 01:43
Du kannst sicher nur die Checksummen der FLAC-Dateien prüfen und die müßten logischerweise korrekt sein.
kai_od
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 17. Nov 2008, 07:13
Hallo CR,

mittlerweile habe ich einen Weg gefunden (die Info im Netz war sehr rar gesät).

Ich kann das Frontend von FLAC benutzen. Dabei kann man die Dateien CD-weise in das Fenster des Programms hineinzuziehen und einen Test durchlaufen lassen. Das Programm meldet dann Synchronisationsfehler bei den Dateien mit Aussetzern.

Auf diese Weise habe ich also das Wochenende verbracht und einzelne kaputte Tracks nachver"flact".

Nun kann ich wieder mit Genuss meine Sammlung durchhören
HiFi_Addicted
Inventar
#4 erstellt: 17. Nov 2008, 09:07
Wenn du in den Flacs fehler findest würde ich an deiner Stelle die Festplatte mit dem passenden Tool von der Ultimate Boot CD chekcen, den Arbeitsspeicher mit Memtest86+ und den Prozessor mit Prime95 normalerweise kommen fehler in Flac Datein nicht vor. Auch nicht wenn beim Rippen etwas schief gegangen ist.

Accurate Rip hat damit gar nix zu tun. Das ist nur für den Auslesevorgang von Relevanz. Diese fehler findet kein automatisches Flac Testprogramm das die Daten decodiert und mit der eingebetteten MD5 Prüfsumme vergleicht.

Ich hab eigentlich nur 2x defekte Flacs gehabt. Einmal ist das RAID Array komplett verreckt und das andere mal war die Kernspannung vom Prozessor für den gewünschten Takt (3,6GHz anstelle von 2,4) etwas zu gering.

An deiner Stelle würde ich ganz dringen mal den PC untersuchen oder untersuchen lassen.

MfG Christoph
kai_od
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 17. Nov 2008, 09:28
Hi HiFiaddicted,

hmmmm, Du meinst also es könnte ein PC-Fehler sein?

Geflact habe ich Dateien auf 2 Rechnern; mal auf dem Boliden im Arbeitszimmer und mal nebenbei im WoZi mit dem Laptop.

In beiden Fällen musste ich aber die erzeugten FLACs mittels einer externen Festplatte auf den Musikrechner übertragen. Diese Festplatte ist ne ehemalige interne 2,5", die ich nackich mit einem USB-Adapter betreibe. Sollte da vielleicht der Hund begraben sein?

Eigentlich hatte ich bewusst darauf verzichtet, den Musikrechner ans Netz zu hängen, wegen Virenkram und so, vielleicht sollte ich das aber zum Übertragen von Musikdaten zumindest temporär (via WLAN-Stick zB) in Erwägung ziehen.

Dank Dir auf jeden Fall für den Tip; werde mal versuchen, den Fehler zu reproduzieren. Insgesamt hatten ca 1,5% der Tracks kleine Aussetzer.
cr
Moderator
#6 erstellt: 17. Nov 2008, 10:01

In beiden Fällen musste ich aber die erzeugten FLACs mittels einer externen Festplatte auf den Musikrechner übertragen. Diese Festplatte ist ne ehemalige interne 2,5", die ich nackich mit einem USB-Adapter betreibe. Sollte da vielleicht der Hund begraben sein?


Das frage ich mich auch immer, ob beim Kopieren von einer USB-Festplatte auf die andere unbemerkt Fehler auftreten können. Eigentlich ja nicht, weil laufend die CIRC-Summe der Dateien (egal, was es jetzt für ein Typ ist) geprüft wird.
HiFi_Addicted
Inventar
#7 erstellt: 17. Nov 2008, 10:23
Datenfehler in Verbindung mit USB Festplatten sind bei mir auch schon sehr oft vorgekommen. Auf das OS ist in dem Fall kein Verlass. Mit Filecompare findet man sie aber relativ schnell.

MfG Christoph
cr
Moderator
#8 erstellt: 17. Nov 2008, 12:25

Datenfehler in Verbindung mit USB Festplatten sind bei mir auch schon sehr oft vorgekommen.


Ohne irgendwelche Fehlermeldungen beim Kopieren?

Das wäre nämlich wirklich unangenehm, wenn man paarmal hin- und her kopiert....
HiFi_Addicted
Inventar
#9 erstellt: 17. Nov 2008, 12:31
Ohne Fehlermeldung. War eine unverträglichkeit zwischen dem X48 Chipsatz und dem Icybox Gehäuse. An anderen X48 Bretteln hat das Gehäuse auch ärger gemacht. Am nForce4 SLI x16 und am Intel P965 läufts problemlos. Am P45 hab ich es noch nie dran gehabt.

MfG Christoph
cr
Moderator
#10 erstellt: 17. Nov 2008, 15:09

Ohne Fehlermeldung. War eine unverträglichkeit zwischen dem X48 Chipsatz und dem Icybox Gehäuse. An anderen X48 Bretteln hat das Gehäuse auch ärger gemacht. Am nForce4 SLI x16 und am Intel P965 läufts problemlos. Am P45 hab ich es noch nie dran gehabt


Da bleibt aber wenigstens die Hoffnung, daß es ein spezifisches Problem im Zshg mit deiner Hardware ist.

Was ich manchmal habe: "Bei einem Auslagerungsvorgang wurde ein Fehler im Controller festgestellt" (hängt aber mglw. mit Aufwachproblemen aus dem Standy zusammen, ist immer unmittelbar nach Einschalten)

Ganz selten kommt bei einm Kopiervorgang: "es konnten nicht alle Daten geschrieben werden, mglw. sind Daten verlorengegangen", und der Kopiervorgang stoppt.
Bisher aber nie bei den WD-Festplatten, immer nur bei den Samsung.

Ferner: (betrifft nur Notebooks oder PCs, die man nur in den Standy-Betrieb schickt, anstatt sie jedesmal neu zu starten).

Die Festplatte wird zwar erkannt, aber nicht unter ihren Namen, sondern nur als "lokaler Datenträger", manchmal, wenn vorher der USB-Brenner dran war, sieht man am Arbeitplatz sogar noch "CD-Laufwerk". Meist fällt dies nicht auf, weil man trotzdem ganz normal Musik spielen kann. Sobald man aber was speichern will, geht das nicht, weil nur Dateinamen mit 8 Buchstaben akzeptiert werden. Wenn man genauer nachschaut, sieht man unter Eigenschaften, daß kein Dateisystem eingetragen ist (sonst steht FAT32 oder NTFS).
Passiert genau so fallweise beim Einstecken von USB-Sticks.

Wenn man neu startet, egal mit oder ohne angeschlossener Festplatte (in letzterem Fall steckt man erst später ein), ist wieder alles ok.

Beim Edirol gibts ein anderes Problem: Standy stört nicht, wenn man den PC aber hiberniert (der RAM wird auf der Festplatte abgelegt), geht der Edirol ohne Neustart gar nicht mehr (im advanced Modus, normal glaube ich geht weiterhin)
Accuphase_Lover
Inventar
#11 erstellt: 17. Nov 2008, 15:21
Ich erzeuge beim Grabbing GRUNDSÄTZLICH IMMER erstmal Wave-Files und komprimiere erst DANN, egal in welches Format.
Ich mißtraue "on-the-fly-actions" jedweder Art bei optischen Datenträgern !
Offenbar nicht zu unrecht, denn mit "on-the-fly" scheint es öfter Probleme zu geben. Wave-Dateien sind immer noch am einfachsten zu handhaben, insbesonder bezüglich einer Nachbearbeitung.



HiFi_Addicted schrieb:
Datenfehler in Verbindung mit USB Festplatten sind bei mir auch schon sehr oft vorgekommen. Auf das OS ist in dem Fall kein Verlass. Mit Filecompare findet man sie aber relativ schnell.


Deswegen verwende ich lieber Spezialtools beim Kopieren größerer Datenmengen. Die Windows-Kopier-Routine ist wirklich verdammt mässig realisiert. Und das nach all den Jahren. Shame on M!cro$oft !

Apropos USB-Controller-Inkompatibilitäten, von denen ich ein Lied singen kann : Ich habe noch einen USB-Stick (mein erster überhaupt), der bei mehreren Windows den Explorer SOFORT einfrieren lässt, wenn man ihn einstreckt.

Die Frage mit der Datenidentität habe ich mir auch schon des öfteren gestellt, wenn ich aber bei meinen x TB jedesmal Bit-Vergleiche anstellen würde ...



Grüße
cr
Moderator
#12 erstellt: 17. Nov 2008, 15:45

Apropos USB-Controller-Inkompatibilitäten, von denen ich ein Lied singen kann : Ich habe noch einen USB-Stick (mein erster überhaupt), der bei mehreren Windows den Explorer SOFORT einfrieren lässt, wenn man ihn einstreckt.


Bei meinem alten Notebook, das ich aber noch viel verwende, friert alles ein, wenn ich der USB2.0 PC-Card an ihrer dafür vorgesehenen Buchse eine 5V-Pufferspannung zuführen will (auch seltsam und ärgerlich, weil ich somit für die doppelt Strom ziehenden kleinen ext. Festplatten immer einen pufferbaren USB-Port einschleifen muß.

Welche Kopiertools gibt es, die auch ohne großen Aufwand anzuwenden sind?

Bei einem Lesefehler (war aber bisher fast nie der Fall), kommt bei mir die Meldung CIRC-Error. Bei einem Schreibfehler, wie erwähnt, daß die Daten nicht geschrieben werden konnten.

Wenn die Datenidentität zwischen zwei identischen Ordnern auf 2 verschiedenen Festplatten verlorengeht (wenn ich den Ordner von der einen auf eine zweite kopiere), müßte doch auch die Wahrscheinlichkeit hoch sein, daß die Anzahl der Bytes nicht mehr exakt übereinstimmt? Ich prüfe zumindest immer meine Musiksparten-Ordner (nach dem Sichern) auf die Anzahl der Bytes, die in allen Stellen bis zur Einerstelle hinunter übereinstimmen.
Ein kompleter Dateienvergleich bei 1 TB Festplatten ist ja kaum zu machen.

Wobei mir eigentlich generell unklar ist, wie hoch die Redundanz auf einer Festplatte ist, um defekte Bytes zu rekonstruieren, oder ist das ohnehin nicht vorgesehen?
Accuphase_Lover
Inventar
#13 erstellt: 17. Nov 2008, 16:12

cr schrieb:

Welche Kopiertools gibt es, die auch ohne großen Aufwand anzuwenden sind?


Ich verwende meist "Unstoppable Copier". Klitzelein, muß nicht installiert werden und kostenlos. So wie wir das mögen.
Auf der dazugehörigen Website gibt es noch eine Menge andere nützliche Utilities : http://www.roadkil.net/downloads.php


cr schrieb:

Ich prüfe zumindest immer meine Musiksparten-Ordner (nach dem Sichern) auf die Anzahl der Bytes, die in allen Stellen bis zur Einerstelle hinunter übereinstimmen.


Mache ich auch so

cr schrieb:

Ein kompleter Dateienvergleich bei 1 TB Festplatten ist ja kaum zu machen.


Ja, leider. Schon der Backupvorgang dauert ewig.



Grüße
cr
Moderator
#14 erstellt: 17. Nov 2008, 16:21
Ich nehme an, bei dir laufen die USB-Ports mit der maximalen Geschwindigkeit und du hast zwei unabhängige. Wie lange dauerts dann, um 1 TB zu backuppen? (Theoretisch wären es ja bei 480 Mb/s = 60 MB/s = 216 GB/h recht genau 4,5 Stunden für 1 TB = 930 GB))
(bei mir teilen sich leider die USB2-Poerts dieselbe Schnittstelle, und auch die erreicht nicht das Maximum).


[Beitrag von cr am 17. Nov 2008, 16:22 bearbeitet]
gr1zzly
Inventar
#15 erstellt: 17. Nov 2008, 16:25

Accuphase_Lover schrieb:
Ich erzeuge beim Grabbing GRUNDSÄTZLICH IMMER erstmal Wave-Files und komprimiere erst DANN, egal in welches Format.
Ich mißtraue "on-the-fly-actions" jedweder Art bei optischen Datenträgern

Nichts anderes macht EAC: Zuerst wird der Track ausgelesen und als temporäre .wav-Datei auf der Platte gespeichert, und erst danach automatisch nach .flac konvertiert. Anschließend wird die .wav-Datei wahlweise entweder wieder gelöscht, oder beibehalten; das kann man einstellen.
On the fly heißt also [bei EAC] nicht, dass direkt von der CD in einen flac-stream geschreiben wird.

Dass On-the-fly-Verfahren von EAC ist völlig äquivalent zur Methode 'Erst nach .wav rippen und anschließend händisch nach .flac konvertieren'.

Ich kann also dein Misstrauen nicht ganz nachvollziehen

MfG Chris

PS: Anders verhält es sich natürlich, wenn man die Tracks nach dem rippen noch händisch nachbearbeiten will. Da ergibt es durchaus Sinn, erst nach .wav zu rippen, dann zu bearbeiten und anschließend das Ergebnis nach .flac zu konvertieren.
Da wär man ja mit dem Klammerbeutel gepudert, wenn man es nicht so machen würde
Accuphase_Lover
Inventar
#16 erstellt: 17. Nov 2008, 16:39

cr schrieb:
Ich nehme an, bei dir laufen die USB-Ports mit der maximalen Geschwindigkeit und du hast zwei unabhängige. Wie lange dauerts dann, um 1 TB zu backuppen? (Theoretisch wären es ja bei 480 Mb/s = 60 MB/s = 216 GB/h recht genau 4,5 Stunden für 1 TB = 930 GB))
(bei mir teilen sich leider die USB2-Poerts dieselbe Schnittstelle, und auch die erreicht nicht das Maximum).


Es zählt ja nicht nur die Gesamtdatengröße oder der Durchsatz beim Kopieren, sondern leider auch WIE VIELE Dateien transferiert werden müssen.
Auf meiner 1 TB-HD ist nicht nur Musik drauf, sondern auch noch ganz was anderes. Da ich Archivar bin und z.B. ganze Jahrgänge diverser Zeitschriften archiviere, komme ich auf ziemlich viele Dateien. Allein ein c't-Jahresarchiv besteht, obwohl nur approx. 700 MB groß, aus rund 30.000 HTML-Dateien.

Auf meiner 1TB-Platte sind über 1000.000 Files drauf.
Das geht dann leider nicht mehr mit 4,5 h ab.
bearmann
Inventar
#17 erstellt: 18. Nov 2008, 10:49
@ Accuphase_Lover und cr:
Das mit dem "Bytes vergleichen" klappt aber nicht so ganz, wie ihr euch das vorstellt - das ist euch klar, oder?!

Die Datei-Eigenschaften in Windows sagen euch lediglich wie groß die Datei ist - aber geben keinen Aufschluss über die bitgenaue Identität. Soll heißen: Bei einer Datei können beim kopieren einige Bitfehler auftreten, ohne dass sich etwas an der Byte Größen-Anzeige in Windows ändert.

Wenn das vergleichen zweier Dateien so einfach wäre, würde es keine Prüfsummen geben...

Gruß,
bearmann
cr
Moderator
#18 erstellt: 18. Nov 2008, 10:56

Die Datei-Eigenschaften in Windows sagen euch lediglich wie groß die Datei ist - aber geben keinen Aufschluss über die bitgenaue Identität. Soll heißen: Bei einer Datei können beim kopieren einige Bitfehler auftreten, ohne dass sich etwas an der Byte Größen-Anzeige in Windows ändert.


Ist mir klar. Aber der Umkehrschluß gilt.
Eigentlich sollte es ja nicht passieren, daß beim Kopieren unentdeckte Fehler auftreten:
a) Lesefehler bei der QuellHD sollten als CIRC-Fehler entdeckt werden.
b) Schreibefehler auf der ZielHD detto.

Meine Frage ist nur, wie zuverlässig wird das durchgeführt.
Kopierfehler würden sich ja auch bei anderen Dateien bemerkbar machen (Word, Bilder etc) und beim Öffnen einer derartigen Datei bemerkt werden. Ist mir allerdings noch nie passiert.
bearmann
Inventar
#19 erstellt: 18. Nov 2008, 11:36

cr schrieb:
a) Lesefehler bei der QuellHD sollten als CIRC-Fehler entdeckt werden.
b) Schreibefehler auf der ZielHD detto.


Langsam, wenn ich mich nicht irre ist CIRC doch ein Feature für optische Datenträger - vorrangig CDs. Die Fehlertoleranz und -vermeidung hängt in unserem Szenario einzig und alleine vom Filesystem ab. Und hier macht es z.B. einen erheblichen Unterschied, ob man FAT, NTFS, ZFS, ext, usw. usf. einsetzt.

Wie die File Integrity bei NTFS (worum es sich wohl bei den meisten hier handelt) sichergestellt wird, weiß ich auf Anhieb nicht... wäre aber mal interessant nachzulesen.

Jedenfalls würde ich beim kopieren auf ext. HDDs immer die Arbeit auf mich nehmen und Prüfsummen erstellen. Sei es nun automatisch durch bessere Kopiertools (Accuphase_Lover hat ja schon 'nen Vorschlag gemacht), oder "händisch" z.B. per MFCIV.

Gruß,
bearmann
robwag
Stammgast
#20 erstellt: 18. Nov 2008, 11:49
DirSync
http://dirsync.de/
oder freecommander
http://www.freecommander.com/de/index.htm
aber das erstellen und vergleichen von MD5sum und ähnlichen
dauert mir auch immer zu lange.
Von den "nackten" HD´s mit Adaptern bin ich auch wieder ab.
Da hatte ich oft mal Aussetzter in der Verbindung (Strom),
obwohl nicht mal jemand in der Nähe der HD war.
Und statt USB schwör ich jetzt auf eSATA.
cr
Moderator
#21 erstellt: 18. Nov 2008, 12:09
CIRC: Habe es mit CRC verwechselt (Cyclic Redundancy Check), das beim Kopieren von FEstplatten und überhaupt zur Dateiprüfung angewandt wird.
CIRC kommt nur bei optischen Datenträgern zum Einsatz.

Aber selbst, wenn ich nach dem Datei-Kopieren getestet habe, bei jeder Umstrukturierung der Festplatte (oder zB Defragmentierung) besteht ja prinzipiell die Gefahr, daß Lese/Schreibfehler auftreten. Oder ist das nur ein Problem, das bei einer Festplatte 1x in 100 Jahren auftritt?


[Beitrag von cr am 18. Nov 2008, 12:16 bearbeitet]
cr
Moderator
#22 erstellt: 18. Nov 2008, 12:37
Habe mir jetzt Unstoppable Copier für alle Fälle runtergeladen.
Der Zweck dieses Tools ist aber das Recovery beschädigter Dateien. Inwieweit dadurch ein normaler Kopierprozeß verbessert werden soll, ist mir nicht klar
bearmann
Inventar
#23 erstellt: 18. Nov 2008, 13:38
Sers,
hab' den unstoppable copier selbst noch nicht verwendet - dachte, der würde auch Prüfsummen erstellen...

Was du dir mal anschauen kannst, wären Copy Handler oder auch Tera Copy... bei Tera Copy siehst du ja schon rechts im Screenshot, dass er z.B. explizit die CRCs vergleicht. (Wobei auch CRC keine Garantie ist, aber dann wirds irgendwann paranoid ^^)

Wie gesagt, ich weiß nicht, inwieweit solche Integrity Checks bei NTFS & Co. schon implementiert sind - auf die eine oder andere Weise sind sie das ganz sicher.

Gruß,
bearmann
cr
Moderator
#24 erstellt: 18. Nov 2008, 14:02
JA, CRC findet immer statt, es sollte im Fehlerfall folgende Meldung kommen

"xyz kann nicht kopiert werden: Datenfehler (CRC-Prüfung)"
oder einfach "CRC-Error" (je nach Betriebssystem)
rille2
Inventar
#25 erstellt: 18. Nov 2008, 14:02
Der TotalCommander kann auch CRC-Checksummen erzeugen und überprüfen. Auch sonst ein super Programm zum Dateihandling.
Accuphase_Lover
Inventar
#26 erstellt: 18. Nov 2008, 17:02

bearmann schrieb:
@ Accuphase_Lover und cr:
Das mit dem "Bytes vergleichen" klappt aber nicht so ganz, wie ihr euch das vorstellt - das ist euch klar, oder?!


Ja, aber es liefert einen "Grob-Check".


bearmann schrieb:

Die Datei-Eigenschaften in Windows sagen euch lediglich wie groß die Datei ist - aber geben keinen Aufschluss über die bitgenaue Identität. Soll heißen: Bei einer Datei können beim kopieren einige Bitfehler auftreten, ohne dass sich etwas an der Byte Größen-Anzeige in Windows ändert.

Wenn das vergleichen zweier Dateien so einfach wäre, würde es keine Prüfsummen geben...



Schon mal Hash-Werte für Platten mit 1 Million Dateien und mehr erstellt und geprüft ?




cr schrieb:
Habe mir jetzt Unstoppable Copier für alle Fälle runtergeladen.
Der Zweck dieses Tools ist aber das Recovery beschädigter Dateien. Inwieweit dadurch ein normaler Kopierprozeß verbessert werden soll, ist mir nicht klar :?


Beschränkungen des dümmlichen Windows-Explorers werden dadurch aufgehoben, blöde Nachfragen z.B. oder die Beendigung des Kopiervorgangs bei beschädigten Dateien. Unstoppable Copier dient, der Name sagt es, dazu, große Dateimengen also VIELE Dateien (!), bequemer kopieren zu können. Nicht dazu Prüfsummen zu erstellen, was wie schon angemerkt, bei hunderttausenden Dateien ziemlich zeitaufwendig ist.
Für CRC-relevantes Kopieren gibt es natürlich andere Tools.

Unstoppable Copier ist "installationsfrei", im Gegensatz zu diversen anderen Tools. Eine Eigenschaft die ich äußerst sympathisch finde, angesichts der Tatsache, daß einige Programme beim Installationsprozess System-Einstellungen vornehmen, die oft nicht durchschaubar sind, und zu einem zunehmenden Problem werden können, wenn man viele Tools installiert !



Grüße
AMiGAmann
Stammgast
#27 erstellt: 21. Nov 2008, 21:16

Aber selbst, wenn ich nach dem Datei-Kopieren getestet habe, bei jeder Umstrukturierung der Festplatte (oder zB Defragmentierung) besteht ja prinzipiell die Gefahr, daß Lese/Schreibfehler auftreten. Oder ist das nur ein Problem, das bei einer Festplatte 1x in 100 Jahren auftritt?

Denke eher, dass solche Bitfehler auf Software-Probleme zurückzuführen sind. Früher gab es beim nforce-Chipsatz (zu nforce2-Zeiten) Probleme damit. Speziell beim Kopieren von großen Dateien kippten schonmal ein paar Bits. Außerdem kommt so etwas gerne bei übertakteter/überhitzter Hardware vor, wie von HiFi_Addicted beschrieben.

Seit ich damals zu nforce2-Zeiten diese Probleme selber hatte, überprüfe ich sämtliche "wichtigen" Daten nach dem Kopieren. Ich rippe mit EAC auf die interne HD, kopiere die FLAC-Dateien dann (mittels Total Commander) auf zwei (identische) externe HDs und vergleiche alle paar Monate die externen HDs (ebenfalls mit Total Commander) miteinander. Geht auch halbwegs flott, da beide über eSATA angeschlossen sind.

Ich habe zwar seit damals (schon ein paar Jahre her) nie irgendwelche Fehler feststellen können, fühle mich aber mit der Methode trotzdem besser

Gruß,
AMiGAmann
HiFi_Addicted
Inventar
#28 erstellt: 21. Nov 2008, 23:46
Die Problemchen der gekippten Bits gabs auch schon bei VIA KT 133 mit der 686B Southbridge (Soket A SD-RAM) und dem ALI Aladin V Chipsatz (Super 7)

cr
Moderator
#29 erstellt: 29. Jul 2012, 22:42
Thread ist alt, aber egal.
Weil ich gerade intensiv mit Filecompare herumwerke.
Wie kann es sein, dass filecompare ein Vielfaches schneller ist als das MSDOS-Windows Comp ?

Auf meiner alten Notebook-Gurke ist es ca 4x (oder mehr) so schnell wie COMP !

zu den Dateikopierern:
FastCopy211 (bei heise) macht einen guten Eindruck und kann auch die Kopie gleich automatisch verifizieren.


[Beitrag von cr am 29. Jul 2012, 22:46 bearbeitet]
Drexl
Inventar
#30 erstellt: 30. Jul 2012, 08:55

cr schrieb:
Wie kann es sein, dass filecompare ein Vielfaches schneller ist als das MSDOS-Windows Comp ?

Da kann man nur spekulieren. Wahrscheinlich liegt es aber einfach an der Blockgröße, mit der die Programme die Dateien einlesen. Größere Blöcke heißt weniger Overhead, also höheren Durchsatz.
Dann vielleicht noch unterschiedliche Virenscanner auf den getesteten Systemen.
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