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Klang von Festplatten

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Kuxaudio
Neuling
#1 erstellt: 07. Okt 2009, 08:17
Hallo,

hat jemand Erfahrungen mit dem Klang von Musik auf Fesplatten gemacht.

Ich habe mir eine Samsung HD154UI 1,5 TB in meinem HTPC gebaut und dort Musikstuecke unkomprimiert gespeichert.

Die Soundkarte welche ich verwende ist eine Asus Xonar HDAV 1.3 mit anaolgen Ausgaengen und SPDIF Ausgang.

Egal ob ich die analogen Ausgaenge direkt an die Endstufen anschliesse, oder ueber den SPDIF eine sep. Vorstufe anschliesse und dann an die Endstufen anbinde, so ist der Klang von Festplatte schlechter als der von in dem HTPC eingebautem CD Laufwerk.

Gibt es beim rippen ohne Komprimierung vielleicht doch irgend eine Umwandlung in ein schlechter klingendes Format, oder gibt es wirklich Klangunterschiede der Festplatte.

Der Unterschied ist vor allem im Bass bemerbar, er ist deutlich weniger kraeftig und durchzeichnend als vom CD Laufwerk und das bei gleicher Konfiguration.

Gruss Kuxaudio
stadtbusjack
Inventar
#2 erstellt: 07. Okt 2009, 08:29
Hi,

hast du das CD-Luafwerk nur über IDE / SATA angeschlossen, oder altmodisch über ein zusätzliches Audiokabel? Oder kann mand as heute gar nicht mehr?
vstverstaerker
Moderator
#3 erstellt: 07. Okt 2009, 13:48

Kuxaudio schrieb:
oder gibt es wirklich Klangunterschiede der Festplatte.


ich glaube ich lehne mich nicht zu weit aus dem fenster wenn ich sage: ausgeschlossen.


für deine klangunterschiede gibt es garantiert eine andere ursache.
MarkusNRW
Inventar
#4 erstellt: 07. Okt 2009, 13:56
hallo,interessanter thread.
denn ich habe mir die tage auch die samsung hd 154ui gekauft.
ich bin besitzer eines musiccast mcx 1000 von yamaha.
der klang ist genial,kann ich echt nicht meckern.
aber nun zum eigentlichen problem.
der yamaha kann nur ide festplatten verwalten(zumindest laut yamaha).aber beim stöbern bin ich auf ein amerikanisches forum gestossen,wo es einer geschafft hat das teil auf 1,5tb aufzustocken und problemlos abspielen zu lassen.
ok dachte ich,gehe ich hin und besorge mir nen adapter von sata auf ide und die besagte festplatte.gesagt getan alles gekauft und eingebaut.
das witzige ist,die festplatte wird erkannt,ich kann sie bespielen und auch abspielen,aaaaaber ich habe ein knistern in den lautsprechern.weiss zum verrecken nicht warum.hab andere adapter probiert,aber die werden erst garnicht erkannt.
mir sagte jemand,dass es an der festplatte leigen würde,bzw. der yamaha probleme hat solch eine grösse abzuspielen.er meinte ich soll reine AV-platten benutzen da diese sich nicht regenerieren würden beim abspielen.bin in sachen computer und zubehör laie und glaube alles
jetzt bin ich auf zufall drauf gestossen,dass es bei samsung ein tool gibt,um diese festplatte von 3gb/s auf 1,5gb/s zu drosseln.der gedanke von mir war,dass sich der adapter der auch nur bis 1,5gb/s mit der 3gb/s schnellen festplatte in die quere kommt und deswegen knistert.was meint ihr,wisst ihr ne lösung??

aber nochmal zum eigentlichen thread,die musik die ich momentan von meiner 250gb festplatte im yamaha abspiele ist verdammt gut.höre keinen direkten unterschied zur cd
mucci
Inventar
#5 erstellt: 07. Okt 2009, 20:34
Klang von Festplatten? Ach du Sch****!

Das Knistern kann ich mir noch am ehesten vorstellen, wenn z.B. es Probleme in der Kompatibilität der Festplatte mit der Soundkarte gibt und es dadurch Mikro-Aussetzer oder Synchronisationsprobleme beim Abspielen ergeben.

Aber dass der Klang eines digital identischen Songs von Festplatte und CD unterschiedlich anhört, insbesondere so krass wie dargestellt, weniger Bass, das ist schlicht und einfach nicht möglich.
MarkusNRW
Inventar
#6 erstellt: 07. Okt 2009, 20:37
für möglich kann ich es schon halten.es kommt ja auch immer auf den wandler und den rest der kette an.
gr1zzly
Inventar
#7 erstellt: 07. Okt 2009, 20:54
Leute, ich glaube, der Thread ist gar nicht richtig ernst gemeint. Oder was hat dieser Smily hier zu bedeuten, so am Ende der ganzen Ausführung?:

Kuxaudio schrieb:
Gruss Kuxaudio :)

Auf mich wirkt das, wie ein kräftiges Augenzwinkern

Grüße Chris
vstverstaerker
Moderator
#8 erstellt: 07. Okt 2009, 21:21

MarkusNRW schrieb:
für möglich kann ich es schon halten.es kommt ja auch immer auf den wandler und den rest der kette an.

das ist richtig. nur dass die festplatte eben keine rolle spielt. das wäre so als würde sich ein und die selbe datei die man auf 2 usb-sticks speichert hinterher unterscheiden.


außerdem lässt sich das ganze sehr leicht lösen in dem man cd und die "kopie" auf der platte vergleicht, und damit meine ich nicht den klangvergleich


ein augenzwinkern würde ich in seinen zweiten beitrag im forum nicht reininterpretieren, dann wäre eher ein " " angebracht. mit einem " " wollte er wohl nur freundliche grüße schicken.
plastikohr
Inventar
#9 erstellt: 07. Okt 2009, 21:23

Oder was hat dieser Smily hier zu bedeuten, so am Ende der ganzen Ausführung?:
Ein freundliches Lächeln als Gruß?
Und ich fürchte, das ist durchaus ernst gemeint.
Roger66
Stammgast
#10 erstellt: 07. Okt 2009, 22:37
Wo sind wir nur hingekommen .
Jetzt kommt bestimmt bald die Frage nach audiophilen Grafikkarten .

Knistern als Erscheinung von Übertragungsstörungen ist durchaus denkbar. Aber eine echte klangliche Veränderung des Datenstroms ist durch eine Festplatte völlig ausgeschlossen. Das kann nur eine (ggf. verdeckte) Konvertierung in ein anderes (verlustbehaftetes) Format bewirken.


[Beitrag von Roger66 am 07. Okt 2009, 23:14 bearbeitet]
Anpera
Inventar
#11 erstellt: 08. Okt 2009, 06:25

Roger66 schrieb:
Wo sind wir nur hingekommen .
Jetzt kommt bestimmt bald die Frage nach audiophilen Grafikkartenimages/smilies/insane.gif .


was sooooo realitätsfern gar nicht ist. hat die GraKa einen HDMI-Ausgang und verbindest du die GraKa mit deiner Soundkarte kannst du auch über die GraKa das Audiosignal schicken. Oder so. Irgendwie halt. (glaube ich )

Aber zum Klang bei Festplatten:

jopl schrieb:
Das Knistern kann ich mir noch am ehesten vorstellen, wenn z.B. es Probleme in der Kompatibilität der Festplatte mit der Soundkarte gibt und es dadurch Mikro-Aussetzer oder Synchronisationsprobleme beim Abspielen ergeben.


Das hört sich imo noch am logischsten (gibts das Wort? ) an


[Beitrag von Anpera am 08. Okt 2009, 06:26 bearbeitet]
.halverhahn
Stammgast
#12 erstellt: 08. Okt 2009, 08:33
Ja, es ist schon eine crux mit diesen Audiodaten. Alles andere auf der Festplatte bleibt wie es ist, aber wehe es sind Audiodaten (am besten am dateinamen zu erkennen, *.wav *.flac *.wv *.aiff *.ape etc.) die sind nämlich zickig und verändern sich immer ein wenig wenn man sie "abspielt" oder kopiert. Am besten ist es, wenn man alle Audiodateien einfach umbenennt und sie ohne dateieindung speichert. Dann sind sie nämlich brav und lieb und verändern sich nicht mehr. Aber vorsicht nicht ausversehen nach *.666 umbenennen, denn dann ist die Hölle los und plötzlich klingt Enya wie Marilyn Manson!

stadtbusjack
Inventar
#13 erstellt: 08. Okt 2009, 10:04
Wo ist das Problem? Bei zeitkritischen Anwendungen und/oder schlechter Software könnten die Zugriffszeiten der Festplatte durchaus stören. Ich denke es wäre sinnvoller, Kuxaudio zu helfen, statt sich über sein Problem lustig zu machen, zumal er nicht wie jemand wirkt, der sich Gedanken um aus der Kurve gefolgene Daten macht...
stiefl
Neuling
#14 erstellt: 08. Okt 2009, 10:17
Interessant wäre wohl, ob sowohl die Musik von der CD als auch von der Festplatte mit dem selben Programm wiedergegeben wird. Eventuell entsteht der Unterschied ja einfach nur durch verschiedene Einstellungen...


[Beitrag von stiefl am 08. Okt 2009, 10:18 bearbeitet]
mucci
Inventar
#15 erstellt: 08. Okt 2009, 10:19

stadtbusjack schrieb:
Wo ist das Problem? Bei zeitkritischen Anwendungen und/oder schlechter Software könnten die Zugriffszeiten der Festplatte durchaus stören. Ich denke es wäre sinnvoller, Kuxaudio zu helfen, statt sich über sein Problem lustig zu machen, zumal er nicht wie jemand wirkt, der sich Gedanken um aus der Kurve gefolgene Daten macht...


Ich hab ja versucht, objektiv zu antworten.

Fuer das Problem von Kuxaudio gibt es aber keine Loesung, hier geht es ja um echten unterschiedlichen Sound. So etwas kann nur durch analoge Teile verursacht werden, nicht durch digitale. Die Festplatte selber bzw deren "Klang" ist es sicherlich nicht.

Also was koennte es sein (wenn es nicht nur Einbildung ist)? Es kann dann nur ein analoges Teil im Amp im Soundkreis sein, welches irgendwie beeinflusst wird. Aber das kann ich mir bei einem hochwertigen Amp auch nicht vorstellen, zumal die AD-Wandlung digital ist, oder? Also fuer mich ist das einfach nur Humbug. ABX-Test ist in diesme Fall ja leider nicht moeglich, sonst haette ich das schon laengst vorgeschlagen.
stadtbusjack
Inventar
#16 erstellt: 08. Okt 2009, 11:16
Du vergisst in deiner Kette eine wichtige Stelle, an der Verluste auftreten können: Die Wandlung der digitalen Daten in analoge Spannungen und umgekehrt. Sicherlich ist es den Daten egal, wo sie gespeichert werden. Aber es ist nicht egal, ob sie a) zeitrichtig gelesen und übertragen werden (ich spreche hier nicht von Jitter oder ähnlichem) und b) ob sie korrekt gewandelt werden. Es ist da durchaus möglich, dass der Ripper oder der Player Daten von verschiedenen Quellen unterschiedlich verarbeiten. Auf der CD liegen die Daten als PCM Stream vor, auf der Festplatte möglicherweise in anderweitig codierter Form (ich bin kein Experte hierfür). Von daher wäre es vielleicht interessant, eine CD als Image auf der Platte abzulegen und über ein virtuelles Laufwerk (z.B. Demon Tools) zu mounten und abzuspielen.


Versteh mich bitte nicht falsch, ich glaube auch nicht an Unterschiede zwischen Digitalkabeln o.ä. Wenn am selben D/A Wandler der selben digitalen Daten ankommen, kommt auch aus den Lautsprechern das selbe. Die Frage lautet aber vielmehr, sind die Daten noch die selben, nachdem sie auf der Festplatte abgespeichert wurden? Wahrscheinlich sind sie es, es sie denn, es gibt einen Fehler in der Softwarekette.


[Beitrag von stadtbusjack am 08. Okt 2009, 11:22 bearbeitet]
riod
Stammgast
#17 erstellt: 08. Okt 2009, 13:14
die daten gehen von der cd direkt an die Soundkarte

die daten von der festplatte gehen erst an den kontroller der usb platte werden gewandelt über usb verschickt
am anderen ende zurück gewandelt, an die soundkarte geschickt, erneut gewandelt und gehen dann raus
fe-lixx
Hat sich gelöscht
#18 erstellt: 08. Okt 2009, 13:16

stadtbusjack schrieb:
sind die Daten noch die selben, nachdem sie auf der Festplatte abgespeichert wurden?


Derartigen Problemen kann man dank Software wie EAC, foobar2000 oder Programmen, die AccurateRip unterstützen, aus dem Weg gehen.

Der Threadersteller sollte sich mal wieder zu Wort melden und genau beschriben, wie er die CDs auf seine Festplatte gebracht hat und welche Software er zum Abspielen der CDs direkt vom Laufwerk verwendet. Deine erste Vermutung im zweiten Post wäre gar nicht mal so abwegig, wenn es sich bei dem verwendeten PC um ein recht altes Modell handelt. Ist aber unwahrscheinlich, mir ist keine aktuelle Software bekannt, die nicht trotz vorhandener Analogverbindung zum CD-Laufwerk digital abspielen würde (nennt sich in den Programmen dann oft "alternative Abspielroutine" ö.ä.).


riod schrieb:
die daten gehen von der cd direkt an die Soundkarte


Eben nicht. Heutzutage sind Laufwerke nur noch per SATA ans System angebunden.


[Beitrag von fe-lixx am 08. Okt 2009, 13:19 bearbeitet]
HIGH_END_NEWBIE
Stammgast
#19 erstellt: 08. Okt 2009, 13:36
Klang von Festplatten können wir definitiv ausschliessen.
Wie bereits korrekt bemerkt ist das Problem wo anderst zu suchen. Vom CD Laufwerk werden die Daten direkt als Wav also weder umformatiert noch komprimiert abgespielt. Je nach verwendetem Player werden diese von Windwos umgetaktet und dann direkt über die Soundkarte ausgegeben. Nun zu den Daten auf der Festplatte. Der erste Faktor ist das Rippen, dort können bereits Fehler entstehen, Bit correktes Rippen ist zB. mit EAC möglich. Dieses Tool bietet auch die Möglichkeit die Daten zu überpfüfen auf 100% identisch mit den Daten auf CD. Allenfalls kommt dann noch ein Komprimierungsformat ins Spiel, Flac bietet zB. die Möglichkeit einer komprimierung die ein bitidentisches Ausgangsformat ermöglicht. Als Player ist Foobar empfehlenswert, dieser sollte dann mit Asio Treibern (notfalls Asio4All) mit der Soundkarte verbunden werden.
Wird dies so gemacht kann man sicher sein, dass ein abspielen von CD garantiert das selbe Resultat ergibt wie das abspielen von der Festplatte.

Nun also, sehr warscheinlich sind die bemerkten Klangänderunge auf falsches Rippen oder das resampling vom Windows Mixer zurückzuführen. Das selbe File vom Windows Media Player abgespielt und von Foobar über Asio abgespielt klingt nämlich wircklich anderst.
Paesc
Inventar
#20 erstellt: 08. Okt 2009, 13:39
Abspielprogramm, Soundkarte und selbst das Betriebssystem können verluste bewirken. Um wirklich sicher zu gehen, dass bitidentisch ausgegeben wird:

1. Rip-Programm, welches den Secure Mode beherrscht (z.B. Foobar2000 oder EAC); natürlich muss der SM auch aktiviert sein. Dann gibt's 100%ig fehlerfreie Rips, und das mit jedem Laufwerk, solange das Programm keinen Fehler meldet.
2. Gutes Abspielprogramm wie z.B. Foobar2000 oder Winamp, welches keine Verluste bewirkt.
3. Entweder ASIO- oder Windows-Kernel-Plugin (muss vom Player unterstützt werden).
4. Soundkarte oder externes Sound Interface, welches ASIO unterstützt oder mit dem Kernel Plugin angesteuert wird.

Greez
Paesc


[Beitrag von Paesc am 08. Okt 2009, 13:43 bearbeitet]
HIGH_END_NEWBIE
Stammgast
#21 erstellt: 08. Okt 2009, 14:48
Schöne Zusammenfassung. Bei der Soundkarte könnte man sicher auch no optimieren. Beispielsweise was von E-mu wens PCI sein soll (oder RME falls Budget vorhanden). Aber selbts mit Asio4All sollte auch mit deine Karte eine spürbare Verbesserung möglich sein.
fe-lixx
Hat sich gelöscht
#22 erstellt: 08. Okt 2009, 15:32

HIGH_END_NEWBIE schrieb:
Aber selbts mit Asio4All sollte auch mit deine Karte eine spürbare Verbesserung möglich sein.


Du meinst bezüglich der Soundqualität? Was genau sollte sich durch ASIO4all bei ausgerechnet dieser Karte denn ändern?
HIGH_END_NEWBIE
Stammgast
#23 erstellt: 08. Okt 2009, 15:51
Ganz einfach, mit Asio (4all oder auch einem Original Treiber nur hat diese Karte keinen) umgehst du das Windows resampling. Die Daten gelangen direkt über den Treiber zur Karte. Das verursacht weniger Latenz und wie gesagt das resampling welches teilweise für schlecht Klangqualität verantwortlich ist wird umgangen. Ausserdem wird bei jeder professionelen Karte oder in der Studioumgebung immer Asio (oder entsprechendes Mac Pendent) verwendet. Erzähl mal einem Soundengineer von der Festplatte klingt es schlechter. Wo denkst du werden Master aufgenommen, auf Festplatten natürlich. (Das Master für die Presse dann natürlich auf CD;)
fe-lixx
Hat sich gelöscht
#24 erstellt: 08. Okt 2009, 16:17

HIGH_END_NEWBIE schrieb:
mit Asio (4all oder auch einem Original Treiber nur hat diese Karte keinen) umgehst du das Windows resampling


Der Originaltreiber der Xonar HDAV1.3 Deluxe unterstützt sehr wohl ASIO:


http://www.asus.com/product.aspx?P_ID=QY0Ud4MG0DMfXNiQ schrieb:
ASIO 2.0 Driver Support:
44.1K/48K/96K/192KHz @ 16/24bit

ASIO4all ist also überflüssig. Das Windows Resampling mag man damit ja umgehen können, aber das "Problem Resampling" lässt sich damit nicht komplett in den Griff bekommen, weil viele Interfaces hardwareseitig resampeln, wie es bspw. bei sämtlichen Creative Karten der Fall ist (Ausnahme der Audioerstellungsmodus mit Bit-perfect-Funktion aktiviert bei den X-Fis). Ob das bei der Xonar auch so ist, weiß ich nicht. ASIO4all wird hier jedenfalls nicht benötigt.

Wie du schon richtig sagst, wurde ASIO von Steinberg entwickelt, um Latenzen zu minimieren, die bei der Musikproduktion quasi nie gering genug sein können. Eine Verbesserung der Audioqualität bringt die Verwendung von ASIO aber nicht zwangsläufig mit sich, das ist ein weit verbreiteter Irrtum.

Diese Resampling-Paranoia ist bei modernen Interfaces aber sowieso nicht mehr angebracht, weil dieses für die allermeisten Menschen klanglich völlig transparent ist. Wir sind hier schon ziemlich OT, hoffentlich haben wir den Threadersteller nicht verschreckt.
mucci
Inventar
#25 erstellt: 08. Okt 2009, 18:20
Das Resampling ist genau so wenig ein Problem (hört man nicht) wie die Latenz. Was soll denn da auch resampled werden? 44,1Khz unterstützen praktisch alle Soundkarten nativ. ASIO-Treiber braucht man nur, wenn man (fast) Latenz-frei z.B. per MIDI-Keyboard Musik einspielen möchte, nicht für das reine Abspielen von Musik, da spielt das schlicht und einfach keine Rolle.
cr
Moderator
#26 erstellt: 08. Okt 2009, 22:38
Bei mir spielsts schon eine Rolle. Wenn ich nicht über ASIO gehe, dann habe ich immer einen Windows-Volumeregler drinnen, der nach jedem jedem Neustart irgendwo in der Mitte steht. Und oft vergisst man darauf. Bei ASIO ist alles ausgegraut und das ganze unnötige Zeug somit eliminiert.


44,1Khz unterstützen praktisch alle Soundkarten nativ

woher hast du denn das?
mucci
Inventar
#27 erstellt: 09. Okt 2009, 04:27

cr schrieb:


44,1Khz unterstützen praktisch alle Soundkarten nativ

woher hast du denn das?


Okay, hier muss ich mich offensichtlich korrigieren. Viele Soundkarten nutzen 48KHz nativ und muessen deswegen mit den Standardtreibern (non-ASIO) resampling bei 44,1KHz Material machen. Das scheint unter anderem so ziemlich alle Creative XFi Soundkarten zu betreffen. Ob das nun die Soundqualitaet hoerbar beeintraechtigt, kann ich nicht beurteilen.
HIGH_END_NEWBIE
Stammgast
#28 erstellt: 09. Okt 2009, 07:01
Wen die genannte Karte natürlich Asio nativ unterstütz umso besser. Dann gibts nur eins, vernünftiger Player per Asio an Karte. Das ist sicher die beste Lösung wenn auch nicht in jedem Falle klanglich hörbar.

Auf jedenfall kann man so schonmal klangliche Veränderungen ausschliessen. Sollte es dann bei richtig geripptem Material immer noch nicht gleich klingen wie von der CD, dann weiss ich auch nicht mehr. Ich habe da mal einen Vergleich gemacht zwischen Standalone CD Player (500 -1000 EUR) gegen meine E-mu 1212m karte gespiesen von Foobar über Asio mit guten Mp3 und Wav!!! Da sind keine grossen Unterschiede auszumachen. Wen überhaupt klingt der PC besser (bessere Wandler auf der Karte), dies könnte ich aber wohl in einem Blindtest nicht verfizieren.
KimH
Hat sich gelöscht
#29 erstellt: 09. Okt 2009, 12:27
Ich würde mal vorschlagne, dass wir zur eigentlichen Frage zurückkehren .

Eine Festplatte dient der exakten Abspeicherung von Daten, oder habt ihr schon mal Bilder oder Dateien gesehen, die durch eine -voll funktionsfähige- Festplatte verändert wurden?
Also ich nicht (und ich wüsste auch nicht, wie das funktionieren sollte)!

Da sind wohl andere Faktoren deutlich wichtiger, was den Klang angeht.

Viele Grüße
Kim
stadtbusjack
Inventar
#30 erstellt: 09. Okt 2009, 13:08
Ich finde, in den letzten Posts wurde endlich mal versucht, das Problem zu lösen, wo lest ihr immer, dass der Threadersteller behauptet, die Festplatte als Speichermedium würde den Klang beeinflussen? Es geht doch vielmehr darum, rauszufinden, was den Klang beeinflusst, da es die Festplatte an sich nunmal nicht ist.
KimH
Hat sich gelöscht
#31 erstellt: 09. Okt 2009, 13:49

stadtbusjack schrieb:
Ich finde, in den letzten Posts wurde endlich mal versucht, das Problem zu lösen, wo lest ihr immer, dass der Threadersteller behauptet, die Festplatte als Speichermedium würde den Klang beeinflussen? Es geht doch vielmehr darum, rauszufinden, was den Klang beeinflusst, da es die Festplatte an sich nunmal nicht ist.


Ok, so kann man es auch sehen .

Kim
cr
Moderator
#32 erstellt: 09. Okt 2009, 17:32

wo lest ihr immer, dass der Threadersteller behauptet, die Festplatte als Speichermedium würde den Klang beeinflussen


Der Titel ist halt verfehlt und suggereriert das!

Ich kann sie ja mit dem Einverständnis des Erstellers gerne ändern, wenn ein Vorschlag kommt.
HiLogic
Inventar
#33 erstellt: 10. Okt 2009, 00:18

stadtbusjack schrieb:
Wo ist das Problem? Bei zeitkritischen Anwendungen und/oder schlechter Software könnten die Zugriffszeiten der Festplatte durchaus stören. Ich denke es wäre sinnvoller, Kuxaudio zu helfen, statt sich über sein Problem lustig zu machen, zumal er nicht wie jemand wirkt, der sich Gedanken um aus der Kurve gefolgene Daten macht...
Ach nein? Kurve oder Klang von Festplatten... Es ist beides Bullshit!

Wo sind wir mit der durchschnittlichen Intelligenz bloß gelandet...
stadtbusjack
Inventar
#34 erstellt: 10. Okt 2009, 07:54
Wo hat er behauptet, Festplatten würden klingen? Er hat gefragt, ob dem so sein könnte, ihm wurde erklärt, warum es nicht sein kann und damit gut. Ich finde es echt zum Kotzen, wenn Leute, die ein Problem haben, das nicht auf den ersten Blick erkennbar ist, als Simulanten hingestellt werden. Meine Grundaussage war doch:


Ich schrieb:
Wenn am selben D/A Wandler die selben digitalen Daten ankommen, kommt auch aus den Lautsprechern das selbe. Die Frage lautet aber vielmehr, sind die Daten noch die selben, nachdem sie auf der Festplatte abgespeichert wurden?


Ich finde es im Übrigen unverschämt, dass du dir, ohne mich zu kennen, eine Aussage über meine Intelligenz anmaßt.

Die elektrotechnische Welt ist nich ideal, auch nicht im digitalen Zeitalter. Dass damit viel Schindluder (Digitalkabel, Lautsprecherkabel, Klangschalen etc...) getrieben wird, ist davon unberührt.
HiLogic
Inventar
#35 erstellt: 10. Okt 2009, 10:34

stadtbusjack schrieb:
Ich finde es im Übrigen unverschämt, dass du dir, ohne mich zu kennen, eine Aussage über meine Intelligenz anmaßt.

Sorry, aber das tue ich nicht und war auch nicht so gemeint. Das bezog sich vielmehr auf diese Art von Voodoo Themen im allgemein. Früher hätte schon die reine Logik für eine Antwort erreicht, heute gibt es Threads wie diesen hier... Uninteressant, weil Unsinn, aber jeder glaubt irgendwas zu hören... Echt schlimm.

Irgendwelche Absurden Theorien bzgl. Resampling könnt ihr übrigens auch ausschließen. Jeder heutige PC ließ die CD beim abspielen digital aus. Der daraus entstehende BitStream nimmt exakt den gleichen Weg durch Kernel-Mixel und Hardware wie beim abspielen von der Festplatte.


[Beitrag von HiLogic am 10. Okt 2009, 10:40 bearbeitet]
gr1zzly
Inventar
#36 erstellt: 10. Okt 2009, 19:02
Ich bleib dabei. Der Thread war ein Hoax, einzig und allein dafür gedacht, eine hitzige Diskussion zu starten, bei der sich die User aneinander aufreiben. Unnötigerweise. Denn hier gibts nichts zu diskutieren, wie HiLogic schon bemerkte.

Hat aber trotzdem wunderbar funktioniert, wir sind jetzt schon bei Antwort Nr.35

Grüße
Chris
cr
Moderator
#37 erstellt: 10. Okt 2009, 20:11
Nachdem es nichts mehr zu sagen gibt, "sperrnma zua"
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