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Benötige Hilfe PC-Hifi

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Designer69
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 30. Jan 2010, 10:15
Hallo,
ich habe einen PC nebst TFT übrig und den möchte ich als Musikserver nutzen.
Zur Verfügung stehen noch zwei B&W CM1.
Das ganze soll in meinem Büro ca. 30 m² aufgestellt werden und reiner Stereobetrieb werden.
Der PC hat ne Soundkarte Onboard. Reicht diese aus, oder braucht ma da extra eine?
Die Boxen haben 100 W an 8 Ohm, hier werde ich eine Verstärker benötigen, oder reicht einen Endstufe?
Da ich keine Verstärker/Endstufe hab, werde ich hier investieren müssen. Wenn ich mir ein gebrauchtes Gerät kaufe, worauf soll ich achten?

Da der PC nur noch für Musik genutz werden soll, welche SW könnt ihr mir da empfehlen. Bisher hab ich ca. 10.000 Titel als MP3 auf einer externen FB.

Vielen Dank im voraus für Eure Unterstützung.

Gruß aus Franken

Andreas
nordinvent
Inventar
#2 erstellt: 30. Jan 2010, 11:43
Hallo,

was ist denn für eine Soundkarte Onboard?
welche Ausgänge hat sie?
welches Betriebssystem benutzt du?

Gruß Micha
Designer69
Schaut ab und zu mal vorbei
#3 erstellt: 30. Jan 2010, 12:30
Hi Micha,
Betriebssystem XP.
Soundchip leider keine Ahnung. Es gibt drei Ausgänge am PC, aber keinen optischen.

Gruß
Andreas
nordinvent
Inventar
#4 erstellt: 30. Jan 2010, 12:53
XP ist ok,

Soundkarte gibts für wenig Geld mit Digi Ausgängen.(ab15€)
Geht auch über Cinch aber oft bekommt man dann ein brummen im Verstärker.

Win7 ist aber Top als Musik ober Mediaserver.Man braucht weniger einstellen und ist einfacher einzurichten.

Empfehlen unter XP kann ich auch Nero ab Version 8, hat auch integrierter Mediaserver, ebenfall einfach einzirichten.

Gruß Micha
Dilbert
Stammgast
#5 erstellt: 30. Jan 2010, 14:04
Hallo

welchen Player man verwendet oder welche Soundkarte ist in der Regel eine Frage des Anspruches und des Aufwandes den man betreiben will. On-Board Soundkarten stehen im Verruf den Frequenzgang zu verbiegen also zu "sounden". Mein Vorschlag gilt unter dem Vorbehalt, daß man für eine entsprechende Klang-Qualität auch etwas investieren möchte und nicht unter MP3 mit 192Kb das Best-Mögliche versteht:

Externer D/A-Wandler mit USB-Anschluss mit einem Vollverstärker.
Wichtig ist eine Lautstärke-Regelung im analogen Zweig und nicht auf der digitalen PC-Ebene - die kann schnell mal auf 100% springen und "weg" sind die B&W's - außerdem wird der Dynamik-Umfang reduziert.
Hier im Forum wurden schon eine Vielzahl von USB-DAC's diskutiert von unter 50 EUR bis über 1000 EUR und mehr ist die Bandbreite recht gross. Persönlich würde ich einen DAC nehmen, der sowohl USB als auch Coax und/oder Toslink (optische) Eingänge hat, ist einfach flexibler. Ich ziehe den externen Wandler einer Soundkarte vor, da man unabhägiger von Treiber-Software ist und ich bei analogen NF-Verbindungen nicht über 2m hinausgehen würde (wie gesagt eine Frage des "Anspruchs").
Als Player für grosse Musiksammlungen mal nach Foobar2000 (http://www.foobar2000.org/) schauen, ein Freeware-Player mit unglaublich vielen Möglichkeiten, der aber ein wenig Einarbeitug verlangt bei der Einrichtung. Aber die Vielzahl der unterstützten Formate (MP2,3, 4, AAC, Musepack, WAV, FLAC etc.) und das flexible Tagging findet man nicht bei vielen Playern.
Es lohnt sich meiner Meinung nach auch immer, nach verlustfreien Formaten wie FLAC und ALC zu schauen statt immer nur mit verlustbehafteten Formaten wie MP3 zu arbeiten.


Grüsse

Frank

PS1: Wie schon gesagt sind diese Vorschläge nicht zu verallgemeinern und sind für vielen Anwendungen auch die berühmte Kanone mit der man auf Spatzen schiesst.

PS2: Ich wollte keine Diskussion starten, ob man den Unterschied zwischen CD und MP3 192KB auch wirklich hört
???!!!???
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 30. Jan 2010, 19:17
Kann man im großen und ganzen so stehn lassen. Fürs Büro und wenn es kein Laptop ist würde aber auch eine bessere PCI-Soundkarte ausreichen. "Nur" eine Endstufe würde auch reichen, dann muß die Lautstärke aber in foobar geregelt werden. Im Gegensatz zur SK ist hier keine Gefahr das der LS-Regler auf 100 % springt. Der Dynamikumfang kann zwar reduziert werden, ist aber meißtens nicht zu hören.


Da ich keine Verstärker/Endstufe hab, werde ich hier investieren müssen. Wenn ich mir ein gebrauchtes Gerät kaufe, worauf soll ich achten?


Wenn du dir schon was neues/gebrauchtes kaufen willst, dann nehm doch gleich einen Vollverstärker, da bist du flexibler und die Lautstärke kann auch analog geregelt werden. Der Verstärker kann auch bis 100 Watt Leistung haben, in der regel nimmt man aber einen mit bis zu 30% weniger Leistung als die Boxen. Und wenns ein gebrauchter ist, sollte der nicht älter als 10 Jahre sein.


[Beitrag von ???!!!??? am 30. Jan 2010, 19:20 bearbeitet]
Designer69
Schaut ab und zu mal vorbei
#7 erstellt: 01. Feb 2010, 17:20
Hallo,
erstmal danke für die Antworten, hilft schon mal weiter.
Nur eine Sache hab ich noch nicht begriffen.
Wenn ich einen D/A Wandler dazwischen schalte, wie wird der angeschlossen? Über USB oder über den Ausgang der SK.
Im Moment favorisiere ich die Sache mit dem D/A Wandler und nem Vollverstärker.
Eine Variante wäre auch noch ein Vollverstärker mit einem entsprechenden Mulitmedia-Eingang (Rotel RA04 und aufwärts).
Würde doch auch gehen oder?

Gruß
Andreas
???!!!???
Hat sich gelöscht
#8 erstellt: 01. Feb 2010, 19:19
Je nachdem was es für ein D/A Wandler ist und welche Anschlüsse der hat. Es gibt Wandler für SPDIF-Digitaleingang und für USB oder beides gemeinsam.

Der Rotel RA04 ist sicherlich ein anspruchsvoller Amp, der auch einen besseren vorgeschalteten D/A Wandler verdient. Meiner Meinung nach ist der Rotel aber ein normaler Stereo-Vollverstärker mit analogen Eingängen. Was meinst du da mit Multimedia-Eingang?
Designer69
Schaut ab und zu mal vorbei
#9 erstellt: 01. Feb 2010, 20:01
Hi,
laut Rotel Produktinformaiton:

"Frontseitiger Media Player-Eingang für einfachen Anschluss von MP3- und iPod-Geräten"

Scheint ein 3,5 mm Klinkenstecker zu sein.

Gruß
Andreas
???!!!???
Hat sich gelöscht
#10 erstellt: 01. Feb 2010, 20:29
Multimedia-Eingang ist da etwas irreführend. Das scheint ein ganz normaler analoder Hochpegeleingang zu sein. Da kannst du z.B. auch den CD oder Aux Eingang auf der Rückseite benutzen.
Designer69
Schaut ab und zu mal vorbei
#11 erstellt: 01. Feb 2010, 20:55
OK, dann könnte ich mit dem Verstärker auch ne Nummer kleiner gehen. Sehr gut.
Hast du mal einen Tip für einen vernüftigen D/A Wandler.

Gruß
Andreas
???!!!???
Hat sich gelöscht
#12 erstellt: 01. Feb 2010, 21:29
Das hängt von deinem Budget und deinen Ansprüchen ab. Bei mir ist es der V-DAC von Musical fidelity. War vor 2 Jahren noch ein Schnäppchen für unter 200 €, kostet heute mindestens schon über 250 €.

Da fällt mir auch noch der EDIROL UA-25 ein ungefähr zum selben Preis. Das ist dann schon ein echtes Audio-Interface. Es gibt aber auch schon von Terratec oder Sound Blaster gute externe Wandler für unter 100 €, die es auch tun. Das Forum hier ist voll von Wandlervergleichen und Testberichten, da mußt du mal die Suchfunktion verwenden.
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