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Unterschied zwischen DAC und Interface?

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Big_Jeff
Stammgast
#1 erstellt: 25. Mai 2010, 16:14
Hallo,

in letzter Zeit häufen sich hier die Threads über Interfaces und DACs.

Mir ist irgendwie noch nicht klar, was genau der Unterschied zwischen einem DAC und einem Interface ist.

Kann mich jemand aufklären?


Gruß
poneil
Inventar
#2 erstellt: 25. Mai 2010, 16:54
Hi,

ein "Audio Interface" ist ein anderer (offiziellerer) Name für eine externe Soundkarte.

Es benötigt häufigst zum Betrieb den Anschluss an einen Rechner. Ein standalone Audio Interface, welches auch ohne Rechnerbetrieb lauffähig ist, ist im Consumer-Bereich eher selten anzutreffen und würde dann auch hauptsächlich als Dekoder, DSP und DAC arbeiten.

Ein "DAC" ist ein Digital-zu-Analog-Wandler/Umsetzer, der digitale Audiosignale in Analogsignale umwandelt. Im engeren Sinne ist mit DAC der Wandlerchip selber gemeint und im weiteren Sinne wird mit DAC eine externe Gerätschaft bezeichnet, welche über Digitaleingänge und Analogausgänge, die gesamte notwendige Elektronik (Netzteil, Wandler etc.), sowie über mehr oder weniger ausgeprägte DSP-Funktionen verfügt.

Insofern kommt ein Audio Interface z.B. dann in Frage, wenn dein Rechner über noch keinen digitalen Ausgang verfügt oder du die Wandlung z.B. nicht der Boardelektronik überlassen möchtest. Vor allem bei nicht erweiterbaren Rechnern, etwa Laptops, stellen externe Soundkarten die einzige Lösung dar, die Audioverarbeitungs- und Audioausgabemöglichkeiten des Rechners zu erweitern (etwa von Stereo auf 5.1+).

Ein DAC ist dann vor allem interessant bei allen Geräten, die kein Rechner sind, aber digitale Audiosignale ausgeben können. Man verspricht sich von der Nutzung, dass seine Wandlerelektronik höherwertiger ist, als die des Quellgerätes.

Um das ganze jetzt zu verkomplizieren: Einige DACs (als externe Geräte) verfügen über USB-EIngänge und melden sich beim Anschluss an einen Rechner als Soundkarte, so dass diese DACs dann in jener Verwendung zu einem Audio Interface werden.


Grüße
Big_Jeff
Stammgast
#3 erstellt: 25. Mai 2010, 22:47
...danke für die gute Antowort.


Um das ganze jetzt zu verkomplizieren: Einige DACs (als externe Geräte) verfügen über USB-EIngänge und melden sich beim Anschluss an einen Rechner als Soundkarte, so dass diese DACs dann in jener Verwendung zu einem Audio Interface werden.


Das ist es, was mich verwirrt hat. Ich habe jetzt noch läger bei Thomans rugesuch. Könnte man sagen, dass Interfaces (ext. Soundkarten) auch fast immer noch über diverse Mikrophon und Gitarreneingänge verfügen, ein DAC aber eher nicht?


Gruß und Dank
poneil
Inventar
#4 erstellt: 25. Mai 2010, 23:36
Der DAC hat nur digitale Eingänge, denn sein Job ist es, digitale Signale in analoge Signale umzuwandeln.

Entsprechend könnte er haben:

AES/EBU (XLR- und/oder BNC-Buchsen), S/PDIF (Coax Cinch und/oder Toslink) oder eben beispielsweise Schnittstellen, welche hauptsächlich aus dem PC-Bereich stammen (USB, Firewire oder Übertragung über TP-Kabel mit RJ45-Buchsen etc.).

Sollte es Mikrofone oder Gitarren mit digitalen Ausgängen und digitaler Übertragung geben (und unterstützt der DAC deren Schnittstelle), könnte man sie an den DAC anschließen.

Sollten Mikrofon und Gitarre hingegen analog übertragen, z.B. über 6,3mm Klinkenverbindungen oder XLR (allerdings in analoger Ausführung, nicht AES/EBU), dann benötigst du ein Gerät, welches über entsprechende analoge Eingänge verfügt. Und das wäre dann ein Audio Interface.
Nur unterscheiden sich natürlich die Ausstattungsmerkmale, je nachdem, ob das Interface eher auf den PC/Consumer-Bereich ausgerichtet ist oder ob es für eher professionelle und Studionutzung konzipiert wurde.


Grüße
Big_Jeff
Stammgast
#5 erstellt: 26. Mai 2010, 09:37
...alles klar. Danke für die fundierte Antwort.

Gruß
cantabiles
Schaut ab und zu mal vorbei
#6 erstellt: 09. Jul 2010, 01:03
Nach langem Suchem habe ich endlich diesen Thread gefunden!
Super Erklärung!
Nur eine Frage hätte ich, wenn externe Soundkarten generell als DAC arbeiten können wäre es demnach nicht besonders sinvoll einen puren DAC zu verwenden, gehe man vom reinem PC/Laptopbetrieb aus, weil die Soundkarte mehr Funktionen bietet oder irre ich da?
MJBB
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 09. Jul 2010, 09:18
Ein purer DAC ist sinnvoll genau dann, wenn man viel Wert auf Qualität legt. Ein Wandlerchip ist je nach Ausführung recht teuer im Erwerb, deshalb kann es schon Sinn machen einen puren DAC zu kaufen. Ist ähnlich wie mit den Automobilherstellern: Ein fahrendes, schnelles (setzen wir jetzt mal mit Audioqualität gleich, ich weiß der Vergleich hinkt) ist teilweise schon sehr günstig zu haben, nur wenn es dann an die Sonderausstattung geht wird's teuer. Man braucht diese Sonderausstattung im Hifi-Bereich (ADC usw.) oft nicht, wenn man nur Musik hören möchte! Deshalb kann es durchaus sein, dass man für das gleiche Geld eine um einiges höhere Qualität erhält.
cr
Moderator
#8 erstellt: 09. Jul 2010, 10:42
Ein praktisch perfekter Wandlerchip kostet längst keinen Euro mehr.
Ob daher ein teuerer ext. Wandler besser als ein Audiointerface (Tascam etc.) ist, sei mal dahingestellt. Generell haben prof. Anbieter wie Tascam gute Qualität zu einem günstigen Preis. HiEnd-Anbieter dagegen haben meist vor allem Philosophie.....
ZeeeM
Inventar
#9 erstellt: 09. Jul 2010, 13:01

Muhh schrieb:

in letzter Zeit häufen sich hier die Threads über Interfaces und DACs.
Mir ist irgendwie noch nicht klar, was genau der Unterschied zwischen einem DAC und einem Interface ist.


DACs sind eine Untermenge der Kategorie Interfaces.
Ein Dac stellt eine Schnittstelle zwischen digitaler und analoger Signalverarbeitung dar,
In der Praxis redet man von Interfaces, wenn die Dinger an einem Rechner angeschlossen werden, wenn kein Rechneranschluss vorhanden ist, spricht man umgangssprachlich von DACs. Definitionsgerecht sind alle DACs Interfaces, aber nicht alle Interfaces DACs.
http://de.wikipedia.org/wiki/Schnittstelle

Alles Chlor?
Dilbert
Stammgast
#10 erstellt: 09. Jul 2010, 16:47
Hallo,

auch auf die Gefahr hin eine, wissenschaftlich betrachtet, eine nicht 100% haltbare Unterscheidung zu liefern bzw. etwas zu wiederholen, so kann man doch für den "Hifi-Hausgebrauch" sagen, dass

- ein DAC nur ein Digtal/Analog-Converter ist, mit USB/Firewire/Coax oder TosLink-Anschluss. Es ist damit ein spezielles Audio-Interface, das die Aufgabe hat, digitale Audiodaten in ein analoges Signal umzuwandeln und an einen Verstärker oder Kopfhörer weiterzugeben.

- der Begriff Audio-Interface (extern/intern) generell alle internen/externen Geräte umfasst, mit denen Audio-Daten in einen PC gebracht bzw. aus einem PC heraus erhalten werden können. Ein Audio-Interface muss per Definition keinen D/A oder A/D Wandler enthalten.

- Häufig wird aber Audio-Interface als Synonym für Recording-Interface verwendet, also ein internes/externes Gerät das neben Digital/Analog (DAC) auch umgekehrt Anlog/Digital beherrscht und in der Regel mehr als 2-kanalig aufgebaut ist.

@ZeeeM
Genau genommen gibt es dann im HiFi-Bereich eigentlich keinen USB-"DAC" sondern nur ein USB-"Audio-Interface" mit einem 2-kanaligem D/A-Wandler

Dilbert
ZeeeM
Inventar
#11 erstellt: 09. Jul 2010, 17:06

Dilbert schrieb:


@ZeeeM
Genau genommen gibt es dann im HiFi-Bereich eigentlich keinen USB-"DAC" sondern nur ein USB-"Audio-Interface" mit einem 2-kanaligem D/A-Wandler
Dilbert


Ein USB Audiointerface halt. Die internen Komponenten sind egal. Das Gerät ist Mittler zwischen zwei Schnittstellen und damit ein Interface. So einfach ist das.
Es muss zwingend ein DAC sein, oder wie wandelt man Digital nach Analog ohne Digitalanalogwandler?

Was umgangssprachlich verwurstet wird, das ist ein anderer Schuh... bi ... du.
Dilbert
Stammgast
#12 erstellt: 09. Jul 2010, 17:27
Kleiner Einspruch, Euer Ehren:
es wäre auch ein USB-Audio-Interface wenn es die USB-Daten z.B. ins ADAT-Format umwandelt und ich dann z.B. ein digitales Effektgerät anschliessen kann....
ZeeeM
Inventar
#13 erstellt: 09. Jul 2010, 19:30

Dilbert schrieb:
Kleiner Einspruch, Euer Ehren:
es wäre auch ein USB-Audio-Interface wenn es die USB-Daten z.B. ins ADAT-Format umwandelt und ich dann z.B. ein digitales Effektgerät anschliessen kann....


.. stimmt.
pelmazo
Hat sich gelöscht
#14 erstellt: 10. Jul 2010, 10:41
Ganz korrekt ist das alles immer noch nicht, da mische ich mich doch klugscheißerisch ein.

Ein Interface (auf deutsch: Schnittstelle) ist eigentlich kein Gerät, sondern ein Anschluß (an einem Gerät). In der Regel meint man damit nicht bloß die Buchse, sondern auch die hinter der Buchse befindliche Elektronik, die für die "Bedienung" der Buchse verantwortlich ist.

Es ist nicht so klar definiert wo das aufhört, deshalb nennt man oft auch ganze Zusatzgeräte "Interface", wenn sie dazu da sind eine ganz bestimmte Schnittstelle zur Verfügung zu stellen.

Beim PC ist eine Audioschnittstelle im engeren Sinn die Buchse an der man Audiosignale anschließen kann, und im weiteren Sinn ist es die Soundkarte und/oder der Chipsatz der diese Buchse "bedient". Die klassische Soundkarte sitzt im Rechner, als Steckkarte oder schon auf dem Mainboard integriert (im zweiten Fall kann man kaum noch von "Karte" reden). Daß man das gleiche Wort auch für externe Kistchen anwendet die am PC über Firewire oder USB angeschlossen sind, ist eigentlich ein Fehler. Ein Karte ist's schließlich nicht mehr. Der allgemeinere Begriff Audiointerface paßt aber noch immer.

Ein DAC ist wie beschrieben ein Umwandler von digitalen auf analoge Signale. Da im PC die Audiosignale digital verarbeitet werden, braucht man dann einen DAC, wenn man aus dem PC heraus analoge Audiosignale verschicken will, zum Beispiel zum Abhören. Wenn man ein Audiointerface mit analogen Ausgängen hat, dann ist der DAC da zwangsläufig drin.

Wenn das Audiointerface auch analoge Eingänge hat, dann ist entsprechend auch ein ADC enthalten. Die meisten Audiointerfaces haben beides.

Es gibt aber auch Audiointerfaces die nur digitale Anschlüsse haben, und die enthalten weder DAC noch ADC.

Und es gibt Geräte, deren einzige nennenswerte Funktion das Wandeln von digital auf analog ist, und die heißen dann ebenfalls DAC. Eigentlich sind das auch Audiointerfaces, oder besser gesagt Mittler/Umwandler zwischen zwei Interfaces: einem digitalen und einem analogen.

Das Verwirrende ist dabei wohl hauptsächlich, daß derselbe Begriff einmal einen Anschluß, und ein anderes Mal ein ganzes Gerät bezeichnet. Ersteres ist die "Hauptbedeutung", und ganze Geräte tragen die Bezeichnung "Interface" dann, wenn ihr Hauptzweck die Bereitstellung des Anschlusses ist.

mty55
Inventar
#15 erstellt: 14. Jul 2010, 14:28
Hallo zusammen,
hier scheinen sich ja ein paar Leute versammelt zu haben, die Ahnung von externen Soundkarten haben.

Ich suche für meinen HTPC eine hochwertige Lösung.

Hochwertiger DAC (Hifiakademie) ist schon vorhanden
Sehr gute DIY Anlage (Duetta, spielt auf dem Niveau der Canton Reference für 10.000€)


Entsprechend sollte die Soundkarte sehr gut darin sein,
1394/Firewire oder USB 2.0 in ein digi-signal zu übersetzen.

Das würde dann optisch (oder über Coax) in den DAC gespeist der dann den Rest übernimmt.

Einen D/A Wandler braucht die Lösung von mir aus entsprechend nicht, das D soll sie aber sehr gut können.

Was ist da realistisch an Geld auszugeben?
Ich nehme an, auch da gibt es klangliche Unterschiede, sonst könnte man ja auch beim on-board chip bleiben.

Ich nutze den HTPC haputsächlich um Musik zu hören (FLAC lossless).

Gelegentlich möchte ich auch einen Film in 6.0 schauen, das könnte ich allerdings vom Kinoverstärker decodieren lassen, es reicht also wenn das D Signal an den Amp weitergegeben wird.

Beste Grüße

Matthias
Dilbert
Stammgast
#16 erstellt: 14. Jul 2010, 18:59
z.B. so: USB-Interface (z.B. M2Tech Hiface für digital/Coax oder Lindy USB-Audio-Pro für digital/optisch).
By the way:
Hat der HTPC kein ON-Board-Sound bzw. kann ich keine Soundkarte stecken? Jede halbwegs vernüftige Karte sollte bitgenau also ohne up-, re oder sonstwas samplen über SPDIF (TosLink hat fast jede, COAX ist schon seltener) ausgeben können. Dann hab ich nicht noch ein Kistchen ggf. + Netzteil rumfliegen....

Dilbert
Accuphase_Lover
Inventar
#17 erstellt: 15. Jul 2010, 03:24

mty55 schrieb:


Was ist da realistisch an Geld auszugeben?
Ich nehme an, auch da gibt es klangliche Unterschiede, sonst könnte man ja auch beim on-board chip bleiben.

Ich nutze den HTPC haputsächlich um Musik zu hören (FLAC lossless).



Da reicht schon ein preiswertes Interface aus dem Pro-Bereich für 100-200 € absolut aus !
Auch muß ein Onboardsound nicht zwangsläufig schlecht sein. Hier kommt es sehr auf den Einzelfall an. Allerdings ist einem richtigen Audiointerface schon wegen der Ausstattung und der Anschlüsse der Vorzug zu geben.

24 bit / 96 khz werden heute von (fast) jedem preiswerten Audiointerface unterstüzt. Erst wenn du unbedingt 192 kHz-Sampling willst, wird die Auswahl geringer. Wobei die angebliche klangliche Überlegenheit von HD-Audio (96 und 192 kHz - Sampling) absolut diskussionswürdig ist !

Daß HiFi-Interfaces meist wesentlich teurer sind, bedeutet keine tatsächliche klangliche Verbesserung z.B. Tascam oder Edirol Geräten gegenüber, sondern hat seine Ursache in anderen Gründen.

Die klanglichen Unterschiede zwischen 200 und 1000 € Interfaces sind vernachläßigbar, bis nicht existent. Hier wird dann für andere Dinge gezahlt !
HiLogic
Inventar
#18 erstellt: 15. Jul 2010, 09:03

Ich nehme an, auch da gibt es klangliche Unterschiede, sonst könnte man ja auch beim on-board chip bleiben.

Es gibt Leute, die glauben bei allem an klangliche Unterschiede... Die Realität sieht oft anders aus. Das heisst: Sofern man nur einen digitalen SPDIF Ausgang braucht und diesen bereits "onBoard" besitzt, kann man sich jedes weitere Interface Geraffel sparen.


[Beitrag von HiLogic am 15. Jul 2010, 09:09 bearbeitet]
mty55
Inventar
#19 erstellt: 15. Jul 2010, 16:53
Danke für die schnellen Antworten


Accuphase_Lover schrieb:

Da reicht schon ein preiswertes Interface aus dem Pro-Bereich für 100-200 € absolut aus !



moin,danke Dilbert - hier noch der link:
M2tech?

sonst noch konkrete Alternativen? eventuell optisch?
Accuphase_lover: hast Du noch was anderes gesehen?

@HiLogic: Hmm, Deine Zweifel am Klang von vielen Dingen kenne ich, teile sie auch manchmal, bin aber auch schon ab und an überrascht worden. Zuletzt beim Thema Verstärkerklang. Mich würde mal interessieren was für eine Anlage Du am HTPC angeschlossen hast - welche LS, was für einen amp?

Liebe Grüße
j!more
Inventar
#20 erstellt: 15. Jul 2010, 17:20
1.) teralink x2, setzt USB in i2s, oder spdif (optisch, koax und bnc) um

2.) Dr. Dac nano, setzt usb in ein optisches Signal um und dient auch als Kopfhörerverstärker.

Beide geben bis zu 24/96 aus. Und ich gebe nach dem Umstieg auf das hiface beide günstig ab, bei Interesse.
mty55
Inventar
#21 erstellt: 15. Jul 2010, 17:34

j!more schrieb:
ich gebe nach dem Umstieg auf das hiface beide günstig ab, bei Interesse. ;)



hmmm

das klingt interessant, klingt aber danach als wäre das Hiface die klanglich bessere Alternative? Oder was war Dein Grund für den Wechsel?

100-200€ dürfen es schon sein - nach dem Ausgabennmarathon in LS und AMP brauche ich nicht jetzt aufeinmal anfangen zuu kniepig zu sein


Edita:
Fujak hat mal teralink und Hiface gegeneinander antreten lassen Bericht

Entsprechend scheint Hiface vorne zu liegen.


[Beitrag von mty55 am 15. Jul 2010, 22:40 bearbeitet]
HiLogic
Inventar
#22 erstellt: 15. Jul 2010, 17:39

mty55 schrieb:
@HiLogic: Hmm, Deine Zweifel am Klang von vielen Dingen kenne ich, teile sie auch manchmal, bin aber auch schon ab und an überrascht worden. Zuletzt beim Thema Verstärkerklang. Mich würde mal interessieren was für eine Anlage Du am HTPC angeschlossen hast - welche LS, was für einen amp?

Ich möchte nicht abstreiten, dass es bei der Qualität von DACs unterschiede geben mag, aber bei einer digitalen Schnittstelle bin ich mehr als skeptisch, da hier auch technisch jede Grundlage fehlt.

Verstärkerklang ist so eine Sache... Den gibt es. Allerdings suche ich die Gründe nicht in der Qualität ver einzelnen Geräte, sondern vielmehr in deren Sounding. AVRs sind in der Regel 100% linear und klingen dementsprechend platt, Stereo-VV sind wieder anders, usw.

Ich selbst habe einen Yamaha RX-V2700 via HDMI am HTPC angeschlossen. Der Ton wird via wasapi Bit-perfect übertragen. Zu meinen Boxen sage ich nichts weiter, da ich diesbezüglich keinerlei Diskussion will. Glaub mir bitte wenn ich sage: Gut genug um Unterschiede zu hören, sofern welche vorhanden sind

P.S.: Kann man sich die Duetta bei Dir eigentlich mal anhören?


[Beitrag von HiLogic am 15. Jul 2010, 17:57 bearbeitet]
j!more
Inventar
#23 erstellt: 15. Jul 2010, 18:01

mty55 schrieb:
...klingt aber danach als wäre das Hiface die klanglich bessere Alternative? Oder was war Dein Grund für den Wechsel?


Eigentlich nur wegen seiner Fähigkeit, 24/192 zu übertragen. Was eigentlich Blödsinn ist, weil mir die ensprechenden Alben fehlen und ich überwiegend mp3 vom Server höre. Und dann habe ich es günstig gebraucht bekommen.

Klanglich traue ich mir kein Urteil zu.

Das teralink ist halt auf der Ausgabeseite flexibel ohne Ende.
Fidelity_Castro
Inventar
#24 erstellt: 15. Jul 2010, 18:28
Zum Hiface...

Ich selbst besitze es nicht, hab mich aber damit theoretisch beschäftigt. Es wird ja mit asynchron beworben wobei das lustige ist dass es den größten Vorteil der asynchronen Dac´s zb. nicht auspielen kann da immernoch das outputsignal des Hiface wie ein gewöhnliches spdif Signal gehandhabt wird, die Clock wird demnach in deinem DAC von einem speziellen chip wiederhergestellt, dieser Schritt bzw. das synchronisieren von Transport und DAC entfällt also weiterhin.

M.e ist ein Hiface sinnvoll wenn Net oder Notebooks eingesetzt werden die über keinen digtalen Output verfügen oder bei minderwertiger USB performance des DAC´s und dann das Ausweichen über das Hiface und die Nutzung von spdif.

Gegenüber Toslink hat das Hiface den Vorteil dass man ebenfalls den transport Störquellentechnisch isoliert jedoch nicht in die meist minderwertigen Toslink Receiver der Dac´s gehen muss, es entfällt praktisch ein Arbeitsschritt, die Wandlung von Toslink auf spdif. Obs man hört, großes Fragezeichen...

Eine Soundkarte mit eigener Clock und Toslink könnte genauso gut sein wie ein Hiface, wenn du sowas besitzt lohnt sich das Upgrade vermutlich nicht.
Accuphase_Lover
Inventar
#25 erstellt: 15. Jul 2010, 18:47

mty55 schrieb:

Accuphase_lover: hast Du noch was anderes gesehen?


Rein klanglich bist du schon damit voll versorgt, wenn du auf 192kHz verzichten kannst :

http://www.m-audio.com/products/en_us/Transit.html

Spartanische Ausstattung, aber einwandfreier Klang !

Oder das hier : http://www.ediroleur...408611E99&country=GB

Man sollte sich von den einfachen Plastikgehäusen nicht täuschen lassen, klanglich sind die Geräte einwandfrei.


Professioneller : http://www.m-audio.com/products/en_us/FastTrackPro.html


Audiointerfaces gibt es en masse, klanglich sind sie weitgehend gleich. Ausstattung und Verarbeitung machen den Hauptunterschied !

Geräte aus dem HiFi-Bereich sind GRUNDSÄTZLICH teurer.


[Beitrag von Accuphase_Lover am 15. Jul 2010, 18:47 bearbeitet]
mty55
Inventar
#26 erstellt: 15. Jul 2010, 22:22

Fidelity_Castro schrieb:


Eine Soundkarte mit eigener Clock und Toslink könnte genauso gut sein wie ein Hiface, wenn du sowas besitzt lohnt sich das Upgrade vermutlich nicht.


moin,
was ich im Moment habe ist onboard sound und der DAC von Hifiakademie.
Der DAC ist prima, hat aber gar kein USB
insofern ist die einzige Möglichkeit im Moment, den DAC direkt an die onboard Geschichte anzuschließen.

Wenn ich was bestelle werde ich es natürlich gegen onboard antreten lassen - mal schaun ob man auch blind was mitbekommt, daher möchte ich erst mal die Optionen ausloten bevor ich aufs Geratewohl das erste was ich bei ebay finde bestelle

daher sind alle weiteren Optionen willkommen.
fujak
Inventar
#27 erstellt: 16. Jul 2010, 07:28
Hallo mty55,

Du hattest mich per PM gebeten, mich hier zu dem Thema Hiface und Alternativen zu äußern.

Zu Deiner Frage: Ich habe lediglich Hiface und TeraLink X2 im direkten Hörvergleich getestet. Du hast ja neben den Infos in diesem Thread bereits meinen diesbezüglichen Thread gelesen. Abgsehen von den konstruktiven Unterschieden (Hiface bis 192/24, 2 interne Clocks, nur SPDIF Coax) klingt das Hiface sauberer. Bessere Durchhörbarkeit bei komplexen Musikpassagen und im Bassbereich (konturierter und sauberer).

Diese klanglichen Unterschiede (ich betone es immer wieder, um überflüssige Diskussionen zu vermeiden) werden sich aller Wahrscheinlichkeit nur ab einer bestimmten Qualitätsstufe der Wiedergabekette bemerkbar machen. Der DAC der Hifi-Akademie ist sicher dafür ausreichend gut, die Boxen kenne ich nur aus den Beschreibungen der Website des Magazins.

Noch eine Anmerkung: Beide Interfaces laufen mit eigenen Treiben (das TeraLink zwar auch mit Standard Win-Treibern, klingt damit aber nicht ganz so gut). Beim Hiface gab es längere Zeit Probleme mit den Mac-Treibern (wie es jetzt ist, weiß ich nicht). Mit Win XP/Vista/7 ist alles einwandfrei.

Ich hoffe, ich konnte Dir damit helfen, sonst melde Dich nochmal.

Grüße
Fujak
mty55
Inventar
#28 erstellt: 16. Jul 2010, 09:36
Danke Fujak,
es scheint wirklich nicht so viele Alternativen zum Hiface zu geben.

Mal noch ne (wahrscheinlich dumme) Frage:

Gibt das Hiface auch DTS und Co weiter oder müsste ich für Filme dann weiter auf die onboardlösung zurückgreifen?

2 Optionen:

bevorzugt:
vom Hiface zum DAC der dann Stereo direkt an die Enrdstufe weiterreicht
Vom DAC aus das Signal zum Denon AVR durchschleifen der bei Filmen dann die einzelnen Kanäle decodiert


klappt das so?

Alternativ müsste ich stereo wie oben machen, für Filme dann aber ein optisches Kabel vom HTPC zum Denon stecken und jeweils in der Audiosteuerung ein anderes Audioausgabegerät auswählen (ich hab Windows 7)
j!more
Inventar
#29 erstellt: 16. Jul 2010, 14:54
Mit klanglichen Unterschieden zwischen hiface und x2 tue ich mich wie bereits dargelegt schwer. Von daher wird es auch nicht überraschen, wenn ich dem ASIO-Treiber für das x2 nichts abgewinnen konnte und den treiberlosen Betrieb mit Kernel-Streaming oder WASAPI bevorzugte.

In jedem Fall zu empfehlen ist aber ein Test des zur Wiedergabe eingesetzten PC bezüglich seiner Anfälligkeit für Aussetzer aufgrund von DPC-Latenzen.

Auffälligkeiten auf dieser Ebene kann kein Interface ausbügeln.
HiLogic
Inventar
#30 erstellt: 16. Jul 2010, 15:22

mty55 schrieb:
Gibt das Hiface auch DTS und Co weiter oder müsste ich für Filme dann weiter auf die onboardlösung zurückgreifen?

Sollte funktionieren. Allerdings würde ich an Deiner Stelle erstmal ausprobieren ob Du ggü. dem onBoard Ausgang überhaupt einen Unterschied hörst bevor Du die 100€ investierst.
mty55
Inventar
#31 erstellt: 16. Jul 2010, 16:03

HiLogic schrieb:
Allerdings würde ich an Deiner Stelle erstmal ausprobieren ob Du ggü. dem onBoard Ausgang überhaupt einen Unterschied hörst bevor Du die 100€ investierst.


jau, ich würde das ganze dann mit 14 Tage Rückgaberecht ordern und ausgiebig meine Ohren reinstecken. Ungehört geb ich kein Geld aus - ahb ja auch entsprechend lange nach Lautsprechern und Amp gesucht
vstverstaerker
Moderator
#41 erstellt: 18. Jul 2010, 14:11
Diese Nachricht wurde automatisch erstellt!

Das Thema wurde aufgeteilt und einige themenfremde Beiträge wurden verschoben. Das neue Thema lautet: "OT aus "Unterschied zw. DAC und Interface" > Verstärkerklang usw."
fujak
Inventar
#42 erstellt: 18. Jul 2010, 20:26

mty55 schrieb:
Gibt das Hiface auch DTS und Co weiter oder müsste ich für Filme dann weiter auf die onboardlösung zurückgreifen?


hallo mty55,

ich würde dazu direkt bei M2Tech anfragen. Ich halte es für sehr wahrscheinlich aber letztliche Sicherheit kann Dir nur eine direkte Antwort des Herstellers geben.

Grüße
Fujak
mty55
Inventar
#43 erstellt: 19. Jul 2010, 15:28

fujak schrieb:

ich würde dazu direkt bei M2Tech anfragen.




manchmal liegt das naheliegende doch zu nahe...
Danke Fujak, hab mal angefragt - bin gespannt
fujak
Inventar
#44 erstellt: 19. Jul 2010, 22:12

Fujak
mty55
Inventar
#45 erstellt: 21. Jul 2010, 09:19
Zitat:

"hier die Antwort des Herstellers:
we haven't done any test, but several customers claim that they got AC-3 and DTS pass-through.

Mit freundlichen Gruessen"

fujak
Inventar
#46 erstellt: 21. Jul 2010, 15:18
Keine besonders befriedigende Antwort. Da hilft nur, ggf. vom Umtauschrecht Gebrauch zu machen, sofern Du in Deutschland bestellst. Z.B. hier: http://www.hoerzone.de/

Grüße
Fujak
HiLogic
Inventar
#47 erstellt: 21. Jul 2010, 15:25

mty55 schrieb:
"hier die Antwort des Herstellers:
we haven't done any test, but several customers claim that they got AC-3 and DTS pass-through.

Da stimme ich fujak mal ausnahmsweise zu. Das ist mehr als unbefriedigend.

Da stellen die ein S/PDIF Interface für ~100€ her und wissen nichtmal was das Ding kann, bzw. was es nicht kann.
Das erinnert mich an so manche andere "HighEnd" Hinterhof Frickel-Schmiede...


[Beitrag von HiLogic am 21. Jul 2010, 15:26 bearbeitet]
mty55
Inventar
#48 erstellt: 21. Jul 2010, 16:46
Jepp,
lang lebe das Rückgaberecht.
So bin ich den VDAC auch wieder los geworden nachdem er nicht viel mehr zu bringen schien als die (zugegebenermaßen gute) externe Soundkarte meines Mitbewohners...
fujak
Inventar
#49 erstellt: 21. Jul 2010, 21:52

HiLogic schrieb:
Da stimme ich fujak mal ausnahmsweise zu.


Was? (Augen reib) Du stimmst mir zu? Dass ich das noch erleben darf.

Ob Hinterhof-Frickelbude oder nicht, Tatsache ist, dass es sich um ein noch relativ junges und und nach meiner eigenen Erfahrung zu diesem Preis unschlagbares Produkt handelt, welches für Stereo entwickelt wurde.
Wenn jemand das Interface aus naheliegenden Gründen "zweckentfremdet" verwenden möchte, kann ich durchaus vertstehen, wenn die Firma darauf keine Antwort zu geben vermag, auch wenn das unbefriedigend ist.
Man kann durchaus auch mal beim Hersteller einer Kaffeemaschine anfragen, ob man damit auch eine heiße Nudelsuppe zubereiten kann und schauen, welche Antwort man dazu erhält.

@mty55: Einen Test bei Umtauschgarantie ist es auf jeden Fall wert. Und über einen kurzen Bericht zur offenen Frage würde ich mich freuen.

Gruß
Fujak
mty55
Inventar
#50 erstellt: 22. Jul 2010, 01:49
so, hab mal eins bestellt - bin gespannt ob ich einen Unterschied höre / fühle / sehe / mir logisch erschließen kann

fujak
Inventar
#51 erstellt: 22. Jul 2010, 07:10

mty55 schrieb:
so, hab mal eins bestellt - bin gespannt ob ich einen Unterschied höre / fühle / sehe / mir logisch erschließen kann

:L


Prima, da bin ich mal gespannt.

Grüße
Fujak
mty55
Inventar
#52 erstellt: 24. Jul 2010, 15:04
Oh Mann...
Das Hiface ist da.

Außer Abstürzen und inkompatibilitäten mit dem bescheuerten Imon hat es bis jetzt noch nix zustande gebracht...

Imon ist mittlerweile geflogen, gibt aber immer noch nix.

Hat jemand Erfahrungen in Verbindung mit Windows 7?


grrr


HiLogic schrieb:
erinnert mich an so manche andere "HighEnd" Hinterhof Frickel-Schmiede...


j!more
Inventar
#53 erstellt: 24. Jul 2010, 15:23

mty55 schrieb:
Hat jemand Erfahrungen in Verbindung mit Windows 7?


Aktuellen Treiber laden (!!!) und los geht es. Ohne jedes Problem hier bei mir mit Windows 7/64.

Was für einen Player verwendest Du, welchen Modus willst Du nutzen?


[Beitrag von j!more am 24. Jul 2010, 15:23 bearbeitet]
mty55
Inventar
#54 erstellt: 24. Jul 2010, 15:53
hatte den aktuellen - irgendwas scheint da mit dem HTPC inkompatibel zu sein.


mit dem laptop gehts jetzt - allerdings nur in der allerneuesten Treiberversion - vorher wurde das Ding bei den playback devices gar nicht angeboten...

nächster Verdacht: mein flac plugin von xiph.org - aufm läppi hab ich jetzt das allerneueste - damit funzts auch.
Also mal das aufm HTPC updaten...

grrr

software sucks!

alles mögliche aus allen ecken zusammenfrikeln ist weiterhin nervig - aber das hab ich ja vorher gewusst...
Ohne bis jetzt direkt verglichen zu haben: das Ding klingt schon mal
j!more
Inventar
#55 erstellt: 24. Jul 2010, 16:22

mty55 schrieb:
software sucks! alles mögliche aus allen ecken zusammenfrikeln ist weiterhin nervig - aber das hab ich ja vorher gewusst...


Das brockt man sich in der Regel selbst mit exotischen Zutaten ein. Es gibt auch Player, die im Lieferzustand einfach nur gut funktionieren. Einschließlich KS, ASIO oder WASAPI. Aber: Wer leiden will, soll leiden.
mty55
Inventar
#56 erstellt: 24. Jul 2010, 16:56

j!more schrieb:
Wer leiden will, soll leiden.


jo, danke auch...
hatte eigentlich recht lange rumgesucht bevor ich mein Zeugs gekauft habe und war der Meinung mit Asus und Chieftec was ordentliches zu besorgen.
Aber so kann man sich täuschen...

Aber vielleicht kannst Du mir ja trotzdem noch ein paar Hinweise geben woran es liegen könnte bzw. was ich mal versuchen soll
mir gehts jetzt drum aus dem was ich hab was funktionierendes zu schaffen.

Und speziell mit dem Hiface - das sollte ja hoffentlich machbar sein.
Soweit ich das verstanden habe läuft der ja mit Wasabi - oder?


aufm Laptop funzts, sowohl mit dem Albumplayer als auch via Windos Media Player.

Beim HTPC ist mir jetzt der Soundmixer abgestürzt als ich die 48khz testen wollte. Statt einen Sound zu spielen reagierte er nicht mehr.
Beim Laptop hatte es geklappt. Woran könnte sowas liegen? gibts noch was, was ich auf Verdacht deinstallieren /deaktivieren sollte?


Nachtrag: Sowohl Albumplayer als auch Windows MEdiaplayer stürzen ab wenn ich sie starte und der Hiface als playbakc device ausgewählt ist...
Da muss doch irgendwo ein Konflikt mit dem Hiface sein oder?

Fehlersuche Teil3:

habe versucht mp3 mit dem WMP zu spielen, das Ding ist abgestürzt und der Prozess lässt sich über "end task" nicht killen.
Gleiches gilt für audiodg.exe - beide 6bleiben hartnäckig im Taskmanager stehen, auch wenn ich end process wähle.

onboard sound hab ich im bios ausgeschaltet, es erscheint nur noch der ATI HDMI sound (disabled) und der Hiface

argh!


[Beitrag von mty55 am 24. Jul 2010, 17:36 bearbeitet]
fujak
Inventar
#57 erstellt: 24. Jul 2010, 21:14
Hallo mty55,

probiere das ganze doch mal mit foobar2000 - neueste Version. Es ist das erste Mal, dass ich von solchen Problemen mit Win7 höre (Player: Foobar, WMPlayer, River).
Was hast Du denn sonst noch an Programmen auf Deinem Audio-PC?

Grüße
Fujak
mty55
Inventar
#58 erstellt: 24. Jul 2010, 22:24
hi foobar, hmm, kann ich auch mal versuchen.
andererseits scheint die wiedergabe software nicht das problem zu sein - auch wenn ich bei den playback devices das hiface anklicke und "test" ausführe kommt beim htpc kein ton, die grüne austeuerungsanzeige leuchtet aber kurz auf.
Wenn ich danach mit der rechten Maustaste nochmal drauf klicke kommt nicht mehr "test" als option sondern nur noch
"stop testing", dann meldet mir sound irgendwann "Program does not respond" - lässt sich aber gewaltsam beenden und danach steht "Test" wieder zur Verfügung.

Auch interessant: der task audiodg.exe lässt sich im taskmanager NICHT beenden - das sollte eigentlich problemlos möglich sein. 00 CPU Belastung und 9.976k Mem Belastung klingen aber nicht unnormal.
Beim Laptop mit genau der selben Windows 7-32 Variante tritt das alles nicht auf.

Was die Software angeht:
Hatte da Via im Verdacht ziemlich tief in die Mixer einzugreifen und hab entsprechend das rausgeschmissen, ähnliches gilt für das DVD programm.
Und danach hab ich stück füt stück alles Mögliche und Unmögliche gekickt.

mittlerweile ist das ding ziemlich nackt

ich hab alles deinstalliert was irgendwas mit sound zu tun hat - imon ist weg, hab den ganzen htpc krempel abgeklemmt
alle via treiber sind rausgeschmissen und onboard sound deaktiviert, dvd / bluray software ist rausgeschmissen, sämtliche divx sachen, java, alles mögliche was auch gar nix damit zu tun haben kann ist weg...
das gesamte htpc gerumpel mit frontbedienung, display und usb hub ist im Gehäuse abgeklemmt, das einzige was ich noch nicht gelöscht habe ist dbpoweramp, der flac ripper.
scheint mir so als müsste der auch noch fliegen.

ich versteh das langsam nicht mehr. an meinem laptop funzt es prima, nur hier immer wieder gemeckere...

Hie noch die komplette Softwareliste die noch da ist laut windoof




Danke für jeden sachdienlichen Hinweis

edit: noch was: computer lässt sich auch nicht mehr runterfahren nachdem ich versucht habe "test" beim hiface zu machen.


[Beitrag von mty55 am 24. Jul 2010, 22:42 bearbeitet]
j!more
Inventar
#59 erstellt: 25. Jul 2010, 08:37
dbpoweramp verwende ich selbst ohne Probleme. Albumplayer kenne ich nicht. Da ohnehin nicht mehr viel auf dem System ist: Neuinstallation?
mty55
Inventar
#60 erstellt: 25. Jul 2010, 11:30
bin grad dabei

das gute alte Allheilmittel.. bin mal gespannt.

Poweramp runterwerfen hat natürlich auch nix gebracht.

aufm Laptop hatte ich den Albumplayer auch - war kein problem damit..



[Beitrag von mty55 am 25. Jul 2010, 11:30 bearbeitet]
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