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Welches Netbook an externen DAC

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Autor
Beitrag
ani.20
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 17. Mrz 2011, 18:19
Hallo,

da ich ein sehr hochertigen DAC ( Naim Audio ) besitze, möchte ich mir gerne ein extra kleines 10Zoll Netbook kaufen, dass nur zur Musikwiedergabe verwendet werden soll.

Anschluss: über Evo-Hiface Adapter (USB zu SPDIF (BNC Variante)an digitalen Eingang (BNC) meines Naim DACs.

Software: entweder Foobar 2000 oder jriver Mediacenter (36 euro)/Windows 7

Abspielbare Inhalte: selbstgerippte flac-Dateien (db-poweramp) und downgeloadete HD-Dateien (flac bis 24/192khz)

Das Netbook sollte im Akkubetrieb laufen um etwaige externe Einstreuungen des Schaltnetzteiles zu unterbinden.
Es sollte sehr leise sein (Lüfter), um den reinen Musikgenuss nicht zu stören.
Festflatte sollte natürlich max. gross sein.

Worauf sollte ich bei dem Netbook hardwaremässig achten (Prozessor ect...) um diese obigen Anforderungen zu gewährleisten?
Welche Modelle/Hersteller wären zu empfehlen (Erfahrungen...)?
Ist meine obige Gedankenkette zur Konfiguration richtig oder gibt es da Verbesserungsmöglichkeiten?

Wie gesagt, das Netbook soll ausschleislich zur Musikwiedergabe dienen.
Es soll im Hifi-rack platziert werden.
Die Downloads und das Rippen der Musikdateien erfolgt auf einen anderen Rechner.

Würde mich über Tipps, Anregungen und Erfahrungen eurerseits freuen...
Mit besten Dank im voraus

Gruss Andreas
HappyMax
Stammgast
#2 erstellt: 18. Mrz 2011, 23:33
Hi ani.20,

ich kann mir definitiv nicht vorstellen, dass ein Netbook eine vernünftige Soundqualität hat. Allein wenn Du Dir die bescheidenen Abmessungen vor Augen führst, kann es mit Abschirmung nicht weit her sein.

Wenn Du es sowieso "nur" zur HiFi Anlage stellen willst, warum dann nicht einen DUNE Player, kostet genauso viel, ist besser bei HD-Movies, spielt alles ab, hat einen super Sound und ist fernbedienbar.

Grüße,
HappyMax
marathon2
Stammgast
#3 erstellt: 19. Mrz 2011, 01:00
Hallo,
in der neuen CT gibt es einen Test von Netbooks.
Eigentlich sollten alle Netbooks geeignet sein, da die Anforderungen an den Prozessor beim Abspielen von Musik nicht gravierend sind.

Ich nutze ein Asus Eee PC 1005HA. Die Musikfiles liegen auf einer externen 2,5" USB-Platte mit 1TB.
Probleme mit dem Netzteil habe ich keine, daher spiele ich auch nicht im AKKU-Betrieb.

Entscheidender ist eher der Anschluss des Wandlers am USB-Port. Hier hast Du mit dem Hiface/Evo-Converter bereits eine gute Wahl getroffen und der Naim-DAC ist auch eine Bank.

Foobar sehe ich von der Flexibilität her noch besser als das M.-Center. Spielt z.B. auch Apple Lossless Dateien ohne Probleme.
HappyMax
Stammgast
#4 erstellt: 19. Mrz 2011, 01:25
Jetzt soll mir mal einer erklären, was es bringen soll, wenn man den billigsten "China-Schrott" an ein High-End Gerät anschließt.

Wenn das Quellmaterial mies ist, kann es der beste Verstärker nicht mehr raus reißen.

Du hast einen 400,- EUR teuren Adapter, was der DAC gekostet hat will ich gar nicht wissen...und dann ein Netbook.

ICH LACH MICH TOT.
Luke_Lime
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 19. Mrz 2011, 06:30
Tja, da sieht man, dass einige Leute noch nicht in der Gegenwart angekommen sind. Das was ihr Billigschrott nennt macht doch genau das was es soll. Digitale Daten zur Verfügung stellen. Die Soundqualität wird doch über den Rest der Kette sichergestellt. V.A. der Hiface Adapter entkoppelt von der Notebook Technik.
Meiner Meinung nach kannst Du dann als Quelle nehmen, was du willst, solange die Performance für die Musiksoftware ausreicht (tut sie eigentlich immer).
Der Rest der Leute darf dann ruhig weiter extrem teure Geräte als Zuspieler kaufen und mit den tollen Geräten statt mit tollem Sound angeben
HappyMax
Stammgast
#6 erstellt: 19. Mrz 2011, 09:26
Hi Luke_Lime,

im Prinzip sprichst Du mir aus der Seele und andere Mitgliedern wirst Du ihre Lebensgrundlage nehmen ( ), aber ...

Es gibt immer eine Grenze nach unten. Wenn ich meinen MP3-Player anschliesse, dann klingt er einfach nicht so gut wie mein CD-Player von Harman-Kardon.

Es gibt definitiv Unterschiede zwischen gutem HiFi und Billig Schrott. Ich hatte früher auch eine Anlage mit guten alten Grundig Aktiv Boxen und war davon überzeugt, als ich mich dann aber das erste Mal vor eine Mission Anlage mit der wahnsinnigen Auflösung und Detailtreue gesetzt habe, wusste ich doch, dass es Unterschiede gibt. Bei meiner Anlage kann man sogar die Unterschiede verschiedener DACs hören. Und das gilt in gleichem Maße für Zuspielquellen, da bin ich mir sicher.

Grüße,
HappyMax
ani.20
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 20. Mrz 2011, 22:05
Hallo,

erst einmal vielen Dank für die Infos.
Also ist der angestrebte Weg erst mal grundsätzlich richtig und der Datenlieferant ein Netbook nicht primär klangentscheidend.
Steht also bei der Quelle mehr die Funktionsvielfalt der Bedienung durch den Mediaplayer im Vordergrund, Möglichkeiten HD-files abzuspielen, Playlisten, graphische Darstellung (Cover) durch den Mediaplayer und und und...

Gibt es auch etwaige Nachteile, die ich noch nicht bedacht habe?
Gibt es doch irgenwelche "Klangfallen"?
Welchen Audiotreiber sollte ich bei foobar einstellen (Wasapi/Kernel) oder ist das egal, weil ja der Beschreibung nach der Hi-face Adapter schon entsprechende Audiotreiber installiert hat.
Ist die Länge/Schirmung/Leiterqalität... ect. vom BNC-Digitalkabel klangauswirkend?
Sollte man hier höher investieren oder reicht Einfachstrippe aus?
Welche Energieoptionen sollte ich am Netbook einstellen (Sparmodus/volle Leistung)?
Ist ein Antivirenprogramm notwendig?(eigenlich würden die Dateien ja in fertiger Form auf Netbookfestplatte vorliegen und eine Verbindung zum Internet wäre nicht nötig, oder?)

Fragen über Fragen
Hoffe, ihr könnt mir dabei noch ein wenig helfen.

Gruss Andreas
marathon2
Stammgast
#8 erstellt: 20. Mrz 2011, 22:25
Hallo Andreas,

in Kurzform ein paar Antworten auf Deine Fragen.

Dein angestrebter Weg ist absolut sinnvoll.
Die Player-Software ist deutlich wichtiger, als die Netbook-Hardware. Als guter Kompromiss zwischen Klang, Abspielvielfalt, Bedienung und Anpassbarkeit an persönliche Vorlieben kommt im Moment nur Foobar in Frage.
Wenn Du den HIFACE-Adapter nutzt, solltest Du den eigenen Treiber installieren und in Foobar auswählen.

Zur Kabeldiskussion gibt es hier im Forum viele Threads mit sehr kontroversen Meinungen. Am Besten, Du findest selbst heraus, wie viel Du dafür investieren willst, zum Einstieg tut es sicherlich auch ein preisgünstiges Kabel. Aufsteigen, wenn überhaupt notwendig, kannst Du später immer noch.
Ich betreibe mein Netbook mit voller Leistung, habe aber unötigen Kram abgestellt. Wenn Du keine Internetverbindung aktiv hast, brauchst Du auch keine Antivirensoftware aktiv laufen haben, höchstens bei Bedarf.

Aber mach Dir nicht so viele Gedanken im voraus. Manche Dinge entwickeln ihre Wichtigkeit erst im Betrieb. Versuch macht kluch!

Grüße
marathon2
cr
Moderator
#9 erstellt: 22. Mrz 2011, 04:43

ich kann mir definitiv nicht vorstellen, dass ein Netbook eine vernünftige Soundqualität hat. Allein wenn Du Dir die bescheidenen Abmessungen vor Augen führst, kann es mit Abschirmung nicht weit her sein.


Anscheinend herrscht noch immer wirklich absolute PC-Ahnungslosigkeit vor bzw. was eigentlich digitale Audiotechnik ist. Konkret: Es gibt nichts, was besonders abgeschirmt sein muss, wenn man auf eine ext. Soundkarte geht bzw. solange man sich auf dig. Ebene bewegt.


Wenn Du es sowieso "nur" zur HiFi Anlage stellen willst, warum dann nicht einen DUNE Player, kostet genauso viel, ist besser bei HD-Movies, spielt alles ab, hat einen super Sound und ist fernbedienbar.


Der Themenersteller will Musik hören, wie er klar sagt. Der gepriesene Dune wird dazu wohl mangels gapless-Play nicht taugen.


Jetzt soll mir mal einer erklären, was es bringen soll, wenn man den billigsten "China-Schrott" an ein High-End Gerät anschließt.

Wenn das Quellmaterial mies ist, kann es der beste Verstärker nicht mehr raus reißen.

Du hast einen 400,- EUR teuren Adapter, was der DAC gekostet hat will ich gar nicht wissen...und dann ein Netbook.

ICH LACH MICH TOT.


Dann lach mal schön, damit wir mitlachen können


Wenn ich meinen MP3-Player anschliesse, dann klingt er einfach nicht so gut wie mein CD-Player von Harman-Kardon.


Dann hast du also einen digital ausgebenden MP3-Player. Wenn nicht, ist die Aussage nämlich ziemlich sinnlos im Kontext hier.


Und das gilt in gleichem Maße für Zuspielquellen, da bin ich mir sicher.

Schon mancher glaubte, was zu wissen, ohne was zu wissen.

x-beliebiges Netbook.
Externe USB-Soundkarte

Festflatte sollte natürlich max. gross sein.
Warum? Externe USB-Festplatte nehmen ist sowieso gescheiter.
Prozessorleistung ist völlig egal. Audio benötigt praktisch nichts (ein 10 Jahre alter Pentium III 500MHz wird zB gerade mal mit 5% ausgelastet)
1 GB RAM genügt für Audio und W7 (xp weit weniger)
Kabel: Völlig egal (innerhalb üblicher Längen), wer an Kabel glaubt..... (den Kommentar spare ich mir lieber).
Bei xp noch auf ASIO-Treiber achten.

Damit erzielst du bitidentische Anlieferung an den externen DAC und alle, die glauben, dazu benötigt man einen $$$$$-CDP, mögen diesen Glauben gerne behalten.

Ich würde das Netbook bei geringer Leistung fahren (weil es genügt)
Antivrenprogramm: Sollte man wohl haben, weil immer ein Risiko besteht, auch wenn du nicht ins Internet gehst wegen allfälliger Wechseldatenträger.
Die externe Soundkarte sollte an einem originären USB-Port hängen (keine HUBs dazwischen)

Ich gehe diesen Weg schon länger, zwar nicht mit einem eigenen Netbook, überlege aber eines zu kaufen, zumal ich diese manchmal schon um CHF 200 (150 Euro) bekomme (sind eh immer dasselbe: 1.5GHz, 1 GB RAM, 3xUSB). Die etwas teureren haben entweder 2 GB RAM oder Festplatte >120 GB oder mehr Akkuzellen oder Windows7 Home (statt Starter).


[Beitrag von cr am 22. Mrz 2011, 05:13 bearbeitet]
nfsgame
Stammgast
#10 erstellt: 23. Mrz 2011, 16:51
Vielleicht hilft es ja dem Netbook nen gesegneten USB-Controller samt goldenen 20mm²-Leiterbahnen zum USB-Port und 100.000µF-Zusatzsiebung + KP-Folien parallel zum Akku zu verpassen....
Rentner323
Stammgast
#11 erstellt: 24. Mrz 2011, 21:07
Würde zu irgendeinem Netbook mit Intel Atom Prozessor raten, brauchen nicht viel Strom, produzieren daher wenig Abwärme -> kaum Lüftergeräusche. Grafik ist auch irrelevant die braucht es ja nich zum Musik machen. Die gibt es samt Win 7 starter schon für um unter 300 eu.
z.B. Acer Aspire One D255E
250 Gb Festplattenspeicher soll man auch erstmal vollmachen, sind immerhin über 200 CD's (unkomprimiert).
marathon2
Stammgast
#12 erstellt: 24. Mrz 2011, 22:27
Geeignete Netbooks gibt es mit Win 7 (Starter) bereits ab ca. 200 EUR.
Reicht völlig aus.
Ich würde eine 1000 GB 2,5" USB-Platte anhängen. Da passen einige tausend CDs in einem verlustlosen Datenformat (FLAC, Apple Lossless) drauf.
ani.20
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 24. Mrz 2011, 23:46
Hallo,

das klingt ja alles super ,
vielen Dank für die nützlichen Tipps.

Rentner323 schrieb:
Würde zu irgendeinem Netbook mit Intel Atom Prozessor raten, brauchen nicht viel Strom, produzieren daher wenig Abwärme -> kaum Lüftergeräusche. Grafik ist auch irrelevant die braucht es ja nich zum Musik machen. Die gibt es samt Win 7 starter schon für um unter 300 eu.
z.B. Acer Aspire One D255E
250 Gb Festplattenspeicher soll man auch erstmal vollmachen, sind immerhin über 200 CD's (unkomprimiert).

das Acer hatte ich auch im Sinn, weil ich schon ein Acer Notbook habe und damit auch sehr zufrieden bin.

marathon2 schrieb:
Geeignete Netbooks gibt es mit Win 7 (Starter) bereits ab ca. 200 EUR.
Reicht völlig aus.
Ich würde eine 1000 GB 2,5" USB-Platte anhängen. Da passen einige tausend CDs in einem verlustlosen Datenformat (FLAC, Apple Lossless) drauf.

das mit der USB-Platte klingt gut.
Meine Frage ist, würde auch eine NAS (z.b. Qnap) als Datenqelle funktionieren??

Gruss Andreas
j1mmy
Stammgast
#14 erstellt: 25. Mrz 2011, 16:38
Auf der digitalen Ebene ist es eigentlich egal, welche Abspielhardware genutzt werden soll.
Wie schon bereites weiter oben erwähnt macht die Software hier mehr aus. Foobar ist sicherlich mit das Beste was es als Abspielsoftware gibt. Es gibt auch zahlreiche Tutorials, in denen beschrieben wird, wie man Foobar zu einem vollwertigen Mediaplayer umgestalten kann. Mehr braucht man nicht.

Entscheidend ist die Wandlung von digital in analog. Da du bereits einen sehr guten DAC besitzt, würde ich mir wenn überhaupt nur über USB Jitter und die Aufnahmequalität des Quellmaterials Gedanken machen.


[Beitrag von j1mmy am 25. Mrz 2011, 16:42 bearbeitet]
marathon2
Stammgast
#15 erstellt: 25. Mrz 2011, 17:54

ani.20 schrieb:
Meine Frage ist, würde auch eine NAS (z.b. Qnap) als Datenqelle funktionieren??


Das passt natürlich auch. Ich würde dann aber eine Kabel-Verbindung wählen und nicht über WLAN gehen.
fujak
Inventar
#16 erstellt: 27. Mrz 2011, 15:45
Hallo Andreas,


ani.20 schrieb:
Würde mich über Tipps, Anregungen und Erfahrungen eurerseits freuen...


Ich habe erst heute Deinen Thread entdeckt.

Lasse Dich nicht irre machen. Wie marathon 2 und cr schon schreiben: Deine Grundidee geht in die richtige Richtung: Das Netbook ist bei Deinem nachfolgenden Equipment (Hiface Evo und Naim DAC) in keiner Weise klangentscheidend. Der Naim DAC ist ein hervorragendes Gerät, welches seinen eigenen Takt generiert und daher relativ unabhängig davon ist, wie sauber oder unsauber die Taktinformation geliefert wird. Das einzige, worauf zu achten ist, ist eine bitidentische Ausgabe der Sounddateien, was bei Win7 eher unkritisch ist, aber auch bei WinXp relativ einfach einzustellen ist.

Noch ein Hinweis zu den Verbindungskabeln: Während das USB-Kabel eher unkritisch ist (ich habe ein solides Kabel von Clicktronic 5m für 15 €), würde ich Dir aus eigener Erfahrung als SPDIF-Verbindungskabel zwischen Evo und Naim-DAC das Apogee Wyde Eye empfehlen (0,5m 45,- €).

Zum Schluss noch ein Hinweis auf meinen Thread Hifi mit Netbook, DAC und DRC. Da steht eine Menge wissenswertes drin.

Grüße und viel Erfolg

Fujak


[Beitrag von fujak am 27. Mrz 2011, 15:48 bearbeitet]
iceman650
Stammgast
#17 erstellt: 27. Mrz 2011, 19:29
Darf ich mich wundern, warum man für ein Digitalkabel 45€ bezahlen sollte?
Werden die Bits durcheinandergemischt oder was?

Also: Auch wenn ich absolut kein Voodoo bin kann ich Markenkabel-User verstehen (bis zu einem bestimmten Rahmen).
Allerdings geht bei teuren HF-Kabeln auch dieses Verständnis zur Neige.

Mfg, ice
cr
Moderator
#18 erstellt: 27. Mrz 2011, 22:49
Wieso bei 0,5m nicht jedes x-beliebige Cinch-Kabel bzw. Lichtleiter genügen soll, läßt sich wohl kaum erklären.
Wenn wer schon alles perfekt machen will, möge er sich ein 75 Ohm Antennenkabel konfektionieren.
Kosten 1-2 Euro fürs Kabel + 2 Cinchstecker.
50 Euro würde ich dafür sicher nicht zahlen, und wenn mein Wandler weit über 1000 kosten würde.
Verschaukeln lasse ich mich prinzipiell nicht.
fujak
Inventar
#19 erstellt: 28. Mrz 2011, 05:31
@cr und iceman 650: Es hat sich offenbar noch nicht überall herumgesprochen, dass das SPDIF-Signal ein Mehrkomponenten-Signal ist: Bei der Qualität der Kabel geht es nicht um den digitalen Anteil des SPDIF-Signals sondern um den analogen Teil, nämlich das Clocksignal. Ein Antennenkabel (was prinzipiel gut geeignet ist, habe es selbst lange Jahre verwendet) zu konfektionieren mit normalen Cinchsteckern bedeutet genau jene HF-Stoßstellen zu produzieren, die das Signal verschlechtern. Ausnahme: die Spezialstecker von WBF oder Belden. Und mit denen liegt man dann schon weit über 50,- Euro.

@ani.20: Thomas, da ich das hier nicht weiter diskutieren möchte, kannst Du näheres über PM bei mir erfahren.

Grüße
Fujak


[Beitrag von fujak am 28. Mrz 2011, 18:50 bearbeitet]
op111
Moderator
#20 erstellt: 28. Mrz 2011, 11:37

cr schrieb:
Wieso bei 0,5m nicht jedes x-beliebige Cinch-Kabel bzw. Lichtleiter genügen soll, läßt sich wohl kaum erklären.

... zumal es sich um eine rein digitale Schnittstelle handelt.
s.a. Wikip.: Sony_Philips_Digital_Interface
iceman650
Stammgast
#21 erstellt: 28. Mrz 2011, 13:05

fujak schrieb:
[...] Bei der Qualität der Kabel geht es nicht um den digitalen Anteil des SPDIF-Signals sondern um den analogen Teil, nämlich das Clocksignal. [...]

Würde mich wundern, wenn man zwischen den Kabeln eine Differenz messen könnte, auch bei einer analogen Leitung, auch wenn es nur Abweichungen von einer Pikosekunde ist.

Mfg, ice
fujak
Inventar
#22 erstellt: 28. Mrz 2011, 13:35

iceman650 schrieb:
Würde mich wundern, wenn man zwischen den Kabeln eine Differenz messen könnte...


Hallo Iceman,

nicht wundern und spekulieren, informieren hilft da sicher weiter.

Grüße
Fujak
cr
Moderator
#23 erstellt: 28. Mrz 2011, 14:10
Man muss zw. Information und Fehlinformation unterscheiden. Die von dir behaupteten Effekte sind ohne jegliche Relevanz, aber das hatten wir ohnehin schon oft genug im Voodoo-Forum durchgekaut. Eine weitere Wiederholung der Übung kann daher entfallen.
marathon2
Stammgast
#24 erstellt: 28. Mrz 2011, 14:57
Es ist unglaublich. Warum muss den wirklich fast jeder Thread zur unsäglichen Kabeldiskussion führen.
Hier geht es um die Frage „Welches Netbook an externen DAC“.

Könnt Ihr nicht einfach mal etwas stehen lassen, ohne gleich wieder Euren Senf dazugeben zu müssen?
Dem Threadsteller ist damit bei seiner Fragestellung in keinster Weise geholfen, außerdem ist er sicherlich alt genug, um sich seine eigene Meinung zu bilden.
lotharpe
Inventar
#25 erstellt: 28. Mrz 2011, 19:18

cr schrieb:
Man muss zw. Information und Fehlinformation unterscheiden.



marathon2 schrieb:
Es ist unglaublich. Warum muss den wirklich fast jeder Thread zur unsäglichen Kabeldiskussion führen.


X2

Man sollte sich ev. mal Gedanken über seine Kette machen, da scheint einiges im Argen zu liegen.
ani.20
Ist häufiger hier
#26 erstellt: 28. Mrz 2011, 19:44
@fujack: Danke für den Link zu deinem sehr interessanten Threat. Beantwortet eigentlich alle meine Fragen und ich bin jetzt doch ein wenig schlauer, als vorher .

@iceman650,cr...
marathon2 schrieb:
Es ist unglaublich. Warum muss den wirklich fast jeder Thread zur unsäglichen Kabeldiskussion führen.
Hier geht es um die Frage „Welches Netbook an externen DAC“.

Könnt Ihr nicht einfach mal etwas stehen lassen, ohne gleich wieder Euren Senf dazugeben zu müssen?
Dem Threadsteller ist damit bei seiner Fragestellung in keinster Weise geholfen, außerdem ist er sicherlich alt genug, um sich seine eigene Meinung zu bilden.

...dem ist von meiner Seite nichts mehr hinzuzufügen

Gruss Andreas
cr
Moderator
#27 erstellt: 28. Mrz 2011, 19:54
Habe etwa ich oder iceman die Kabeldiskussion begonnen? Das wäre mir neu.
Damit hats begonnen:

Noch ein Hinweis zu den Verbindungskabeln: Während das USB-Kabel eher unkritisch ist (ich habe ein solides Kabel von Clicktronic 5m für 15 €), würde ich Dir aus eigener Erfahrung als SPDIF-Verbindungskabel zwischen Evo und Naim-DAC das Apogee Wyde Eye empfehlen (0,5m 45,- €).



Wenn hier schon wer ungefragt eine Esoterik-Kabeldiskussion anzettelt, wird man sich die Antwort darauf wohl kaum verbieten lassen müssen.

Und wir befinden uns hier auch nicht im Voodoo- und Zubehörforum, sondern in PC&Hifi.
Oder lautet der Thread: Mir welchem $$$-SPDIF-Kabel verbinde ich mein AudioInterface?!


[Beitrag von cr am 28. Mrz 2011, 20:01 bearbeitet]
lotharpe
Inventar
#28 erstellt: 28. Mrz 2011, 20:20
@Andreas,

ein HTPC wäre auch eine Alternative, zumal man mehr Möglichkeiten bezüglich der Zusammenstellung u.s.w. hat.
Es gibt ansprechende Gehäuse, die sehr gut zur Anlage und optisch prima ins Wohnzimmer passen und man ist wesentlich flexibler.
Google mal ein wenig, Du wirst überrascht sein, wass es alles gibt.
iceman650
Stammgast
#29 erstellt: 28. Mrz 2011, 20:25
Besondere Aufmerksamkeit sollte man dabei OriginAE, Lian Li sowie Silverstone zukommen lassen, alle 3 Marken bauen hervorragende HTPC-Gehäuse. Wobei ein HTPC wahrscheinlich teurer wäre.

Mfg, ice
rstorch
Inventar
#30 erstellt: 29. Mrz 2011, 11:30
zurück zur Ausgangsfrage.

Ich würde das kleinste MacBook in Verbindung mit Amarra nehmen. Dann klingt der Naim Wandler so gut oder besser wie an einem externen Laufwerk. p
marathon2
Stammgast
#31 erstellt: 29. Mrz 2011, 12:26
Obwohl ich auch Apple-Anwender bin, würde ich diese Lösung aber nur wählen, wenn bereits ein MacBook zur Verfügung steht.
Ansonsten scheint mir diese Variante kein vernünftiges Kosten-/Nutzenverhältnis zu bringen, da im Vergleich zur Variante mit Netbook, m2tech Evo und Foobar keine klanglichen Vorteile zu erwarten sind.

Optisch sieht ein MacBook natürlich spitze aus und wenn Geld keine Rolle spielt, wäre das auch meine Lösung.
HiLogic
Inventar
#32 erstellt: 29. Mrz 2011, 12:29

fujak schrieb:
Ich habe erst heute Deinen Thread entdeckt.

Schade, dass Du ihn überhaupt entdeckt hast...


fujak schrieb:
Bei der Qualität der Kabel geht es nicht um den digitalen Anteil des SPDIF-Signals sondern um den analogen Teil, nämlich das Clocksignal. Ein Antennenkabel (was prinzipiel gut geeignet ist, habe es selbst lange Jahre verwendet) zu konfektionieren mit normalen Cinchsteckern bedeutet genau jene HF-Stoßstellen zu produzieren, die das Signal verschlechtern.

Analoganteil bei einem digitalen Signal... Soviel Inkompetenz müsste unter Strafe stehen!


ani.20 schrieb:
@fujack: Danke für den Link zu deinem sehr interessanten Threat. Beantwortet eigentlich alle meine Fragen und ich bin jetzt doch ein wenig schlauer, als vorher .

Ganz ehrlich... Wenn Du diesen ganzen Nonsense im Thread glaubst, dann kann Dir auf fundiertem Wege nicht geholfen werden. Das wäre schade.


[Beitrag von HiLogic am 29. Mrz 2011, 14:06 bearbeitet]
marathon2
Stammgast
#33 erstellt: 29. Mrz 2011, 12:36
Hallo HiLogic,

das war wieder mal einer Deiner besonders geistreichen Beiträge.
Reden ist Silber, Schweigen ist Gold.

Schade, dass es in diesem Forum nicht mehr fujaks gibt. Dann gäbe es auch mehr sinnvolle Beiträge mit Informationswert.
HiLogic
Inventar
#34 erstellt: 29. Mrz 2011, 12:42

marathon2 schrieb:
das war wieder mal einer Deiner besonders geistreichen Beiträge.

Dann erklär mir mal den "analogen Anteil" bei einem "digitalen Signal". Das sog. "Clocksignal"... Bin schon auf Deine fundierte Sachkenntnis gespannt. Allerdings fürchte ich, dass da ausser heisser Luft nichts kommen wird.

Ich habe mehr als einmal versucht auf technische Belange einzugehen und argumentativ zu untermauern.
Leider mangelt es aber am KnowHow der Gegenseite und so wird darauf kurzerhand nicht mehr eingegangen... Mit dem Totschlagargument "ich hörs doch", kann man ohnehin alles im Keim ersticken. Da bleibt nicht viel geistreiches mehr übrig...

Alles was fujak hier betriebt ist das niederschreiben von frei erfundenem Nonsense (Digitalkabel für 45€ / 0,5m... alles klar).


[Beitrag von HiLogic am 29. Mrz 2011, 14:05 bearbeitet]
cr
Moderator
#35 erstellt: 29. Mrz 2011, 13:44
@HiLogic
Dagegen anzukämpfen ist der Mühe nicht wert. Lass sie mit ihrem Analoganteil im SPDIF-Kabel glücklich werden.
HiLogic
Inventar
#36 erstellt: 29. Mrz 2011, 18:10

cr schrieb:
Lass sie mit ihrem Analoganteil im SPDIF-Kabel glücklich werden.

Besonders geil stelle ich mir dieses analoge "Clocksignal" (was soll das überhaupt sein?!) bei einer optischen Toslink Verbindung vor...
Hier werden scheinbar echte galvanische Grenzen überwunden

BTW: Ich warte immernoch auf eine geistreiche Erklärung von marathon


[Beitrag von HiLogic am 29. Mrz 2011, 18:11 bearbeitet]
rstorch
Inventar
#37 erstellt: 29. Mrz 2011, 18:43
Das Wordclock Signal ist ein Rechtecksignal mit der Samplingfrequenz oder ein Vielfaches der Samplingfrequenz.

Das Wordclock Signal IST ein analoges Signal. Das Kabel zur Übertragung hat Einfluss auf die Flankensteilheit des Rechtecksignals und damit auf die Taktung des empfangenden Gerätes.

Wer meint, das Wordclocksignal sei ein Digitalsignal, der irrt.
marathon2
Stammgast
#38 erstellt: 29. Mrz 2011, 21:09

HiLogic schrieb:
BTW: Ich warte immernoch auf eine geistreiche Erklärung von marathon ;)

Warum sollte ich?
Die Erklärungen findest Du hier und anderswo.

Ich darf noch einmal daran erinnern, dass es in diesem Thread um etwas ganz anderes geht. Und daran sollten wir uns, auch aus Respekt vor dem Themensteller, halten.
Aber darauf hatte ich schon einmal hingewiesen, leider vergebens.
HiLogic
Inventar
#39 erstellt: 29. Mrz 2011, 23:29

rstorch schrieb:
Das Wordclock Signal ist ein Rechtecksignal mit der Samplingfrequenz oder ein Vielfaches der Samplingfrequenz.

Jedes digital übertragene Signal wird in Form eines Rechtecksignals auf die Leitung gebracht. Ob Wordclock oder nicht spielt keine Rolle. Besonders keine klangliche. Ich kann mich dunkel daran erinnern, dass ich schonmal versuchte Dir das zu erklären.


rstorch schrieb:
Das Wordclock Signal IST ein analoges Signal.

Nonsense. Wenn Du so argumentierst, dann gibt es in der ganzen Computertechnik kein digitales Signal


rstorch schrieb:
Das Kabel zur Übertragung hat Einfluss auf die Flankensteilheit des Rechtecksignals und damit auf die Taktung des empfangenden Gerätes.

In den niedrigen Bandbreiten von SPDIF vollkommen Irrelevant . Wer versucht auf dieser Basis zu Argumentieren macht sich lächerlich. Nichtmal bei HDMI, dessen Bandbreite die von SPDIF um ein vielfaches übersteigt, ist eine "ungenaue" Flankensteilheit ein größers Problem... Sonst würden eine Menge Bildschirme schwarz bleiben.


marathon2 schrieb:
Warum sollte ich?
Die Erklärungen findest Du hier und anderswo.

Mit anderen Worten: Du kannst es nicht, weil Du im Grunde genommen keine Ahnung hast. Danke, genau das hatte ich bereits vermutet...


marathon2 schrieb:
Ich darf noch einmal daran erinnern, dass es in diesem Thread um etwas ganz anderes geht.

Richtig. Der von Deinem Kollegen fujak angesprochene Kabelquatsch hatte mit der eigentlichen Fragestellung auch nichts zu tun. DAS fandest Du aber offenbar OK...
Da liegt die Vermutung nahe, dass Du hier mit zweierlei Maß misst.


[Beitrag von HiLogic am 30. Mrz 2011, 00:57 bearbeitet]
Luke_Lime
Ist häufiger hier
#40 erstellt: 30. Mrz 2011, 07:52
Hört doch mal mit eurem Kabescheiß auf!!
Ich werd jetzt mal am Wochenede meinen HTPC gegen mein Notebook testen.
Kann hier leider digital nur jeweils den HDMI Ausgang nutzen (wegen der Vergleichbarkeit).
Und ja, ich weiss, dass HDMI fürchterlichen Jitter verursacht.
Das ganze kommt dann in den SR 6004
Mal schauen, was rauskommt (natürlich rein subjektiv)
rstorch
Inventar
#41 erstellt: 30. Mrz 2011, 08:14

HiLogic schrieb:

rstorch schrieb:
Das Wordclock Signal ist ein Rechtecksignal mit der Samplingfrequenz oder ein Vielfaches der Samplingfrequenz.

Jedes digital übertragene Signal wird in Form eines Rechtecksignals auf die Leitung gebracht. Ob Wordclock oder nicht spielt keine Rolle. Besonders keine klangliche. Ich kann mich dunkel daran erinnern, dass ich schonmal versuchte Dir das zu erklären.


rstorch schrieb:
Das Wordclock Signal IST ein analoges Signal.

Nonsense. Wenn Du so argumentierst, dann gibt es in der ganzen Computertechnik kein digitales Signal


Du hast Recht, wenn Du sagst, dass in der Computertechnik alle Daten im Prinzip mit solchen Signalen übertragen werden. Doch in der digitalen Audiotechnik gibt es an 2 Stellen einen entscheidenden Unterschied, bei der AD-Wandlung und bei der DA-Wandlung. Beide Vorgänge sind zeitkritisch.

Das Thema hier ist ja die Anbindung eines Computers an einen vorhandenen DA-Wandler. Der DA-Wandler erhält den Takt vom Audio-Interface des Computers, im Falle des Themenerstellers ein HiFace USB-Interface.

Im S/PDIF Signal eingebettet ist ein Taktsignal, das beim Abspielen von Audiofiles der Samplingfrequenz entspricht. Der Takt wird in der Regel an der aufsteigenden Flanke des Rechtecksignals erkannt, wenn ein bestimmter Schwellwert überschritten ist. Je größer die Flankensteilheit des Signals ist, desto weniger Jitter entsteht am empfangenden Gerät.

Die Taktung zwischen 2 Digitalgeräten ist immer ein rein analoger Vorgang und nicht zu verwechseln mit der Übertragung von Daten, wo es völlig egal ist, ob die früher oder später kommen.

Bei diesem rein analogen Vorgang der Taktung mit Hilfe eines Rechtecksignals gibt es den so genannten Interface Jitter, der abhängig ist von der Qualität der Steckverbindung, der richtigen Auslegung des Kabels (Wellenwiderstand) und der rcihtigen Terminierung (Abschluss) zur vermeidung von Spiegelungen. In großen Funkhäusern, wo die Kabellänge zur Verteilung eines Haustaktes mehrere Kilometer betragen kann, wird teilweise sogar das Taktsignal in der Phase im Grad-Bereich verschoben. Das allein untermauert, dass die Übertragung des Taktes rein analog erfolgt.

In einfacher Form wird hier unter anderem Interface Jitter beschrieben.
http://www.digido.com/jitter.html

Etwas genauer kann man hier sehen, was bei unterschiedlichen Kabel passieren kann.
http://www.nanophon.com/audio/jitter92.pdf
Rentner323
Stammgast
#42 erstellt: 30. Mrz 2011, 10:16
Da der letze Post des Themenerstellers schon etwas zurückliegt und zum eigendlichen Thema hier ja nicht mehr beigesteurt wird, hat sich der Themenersteller warscheinlich inzwischen an ein Computerforum gewandt.
Schade eigendlich, würd mich interessieren was es nun geworden ist...

btw würde hier einer mit mir eine kleine Wette eingehen?
Mal angenommen ich würde eine Audiodatei digital über ein optisches Kabel übertragen, dann aber nicht abspielen sondern wieder auf einem Computer abspeichern. Das ganze mache ich nun mit einem 100 Euro kabel und einer 3,90 eu strippe aus dem Blööd-Markt. Anschließend vergleiche ich Quell und Zieldatei auf bit-gleichheit. Was würde wohl herauskommen??? Ich hab leider nicht die möglichkeit soetwas zu testen (keine Soundkarte mit Digitaleingang), würde aber 2 Kästen Bier darauf wetten, dass keine Signifikanten unterschiede zwischen den Dateien unabhängig vom Kabel zu erkennen sind. Und ist es nicht das worum es bei Datenübertragung gehen sollte?

Das ganze Jitter-Thema ist ja ganz schön, aber solange das Zielgerät die bits eindeutig und richtig empfängt spielt das doch alles keine rolle.


[Beitrag von Rentner323 am 30. Mrz 2011, 10:23 bearbeitet]
HiLogic
Inventar
#43 erstellt: 30. Mrz 2011, 10:35
@rstorch: Du reduzierst das Thema nun wieder allgemein auf Jitter... und dieser ist für mich bei den 0815 Bandbreiten von SPDIF schlichtweg Schwachsinn, bzw. nicht hörbar Klangrelevant. Sämtliche Blindtests zu diesem Thema sagen das gleiche aus.

Theorie und Praxis klaffen hier einfach sehr weit auseinander, ganz egal wieviele Links Du hier postest.


[Beitrag von HiLogic am 30. Mrz 2011, 10:39 bearbeitet]
cr
Moderator
#44 erstellt: 30. Mrz 2011, 11:10

Mal angenommen ich würde eine Audiodatei digital über ein optisches Kabel übertragen, dann aber nicht abspielen sondern wieder auf einem Computer abspeichern. Das ganze mache ich nun mit einem 100 Euro kabel und einer 3,90 eu strippe aus dem Blööd-Markt. Anschließend vergleiche ich Quell und Zieldatei auf bit-gleichheit. Was würde wohl herauskommen??? Ich hab leider nicht die möglichkeit soetwas zu testen (keine Soundkarte mit Digitaleingang), würde aber 2 Kästen Bier darauf wetten, dass keine Signifikanten unterschiede zwischen den Dateien unabhängig vom Kabel zu erkennen sind. Und ist es nicht das worum es bei Datenübertragung gehen sollte?

Das ganze Jitter-Thema ist ja ganz schön, aber solange das Zielgerät die bits eindeutig und richtig empfängt spielt das doch alles keine rolle.


Genau darum gehts ja eigentlich nicht. Sobald die Daten vorher wieder gespeichert werden, ist der Jitter ohnehin eliminiert.
Dass der Jitter aber auch ansonsten in haushaltsüblichen Konstellationen* keine relevante Rolle spielt (und schon gar nicht die allenfalls geringen Änderungen in der Flankensteilheit, die ein Kabel A im Vergleich zum Kabel B bewirkt - wir reden hier von läppischen 6 MHz), sollte endlich mal akzeptiert werden.

*denn das hier wird für den Privatanwender wohl wenig Relevanz haben:
In großen Funkhäusern, wo die Kabellänge zur Verteilung eines Haustaktes mehrere Kilometer betragen kann, wird teilweise sogar das Taktsignal in der Phase im Grad-Bereich verschoben. Das allein untermauert, dass die Übertragung des Taktes rein analog erfolgt.


[Beitrag von cr am 30. Mrz 2011, 11:16 bearbeitet]
marathon2
Stammgast
#45 erstellt: 30. Mrz 2011, 11:38

HiLogic schrieb:

marathon2 schrieb:
Warum sollte ich?
Die Erklärungen findest Du hier und anderswo.

Mit anderen Worten: Du kannst es nicht, weil Du im Grunde genommen keine Ahnung hast. Danke, genau das hatte ich bereits vermutet...

marathon2 schrieb:
Ich darf noch einmal daran erinnern, dass es in diesem Thread um etwas ganz anderes geht.

Richtig. Der von Deinem Kollegen fujak angesprochene Kabelquatsch hatte mit der eigentlichen Fragestellung auch nichts zu tun. DAS fandest Du aber offenbar OK...
Da liegt die Vermutung nahe, dass Du hier mit zweierlei Maß misst.


Da hast Du mich missverstanden. Gemeint war: Warum soll ich etwas erklären, was ich gar nicht behauptet habe?
Dass Du mir dann mit Deiner Holzhammermethode gleich unterstellst, ich hätte keine Ahnung, ist wiederum bezeichnend für Deinen Diskussionsstil.


Und Nein, ich messe nicht mit zweierlei Maß.
Bei fujak war es ein Nebensatz in seiner Antwort auf die Fragen des Themenstellers. Bei Dir war es aber immer nur reine Polemik, Hohn und Spott.
Warum kann man eine Aussage, mit der man nicht übereinstimmt, nicht einfach mal so stehen lassen?
Ich werde dieses Verhalten nie verstehen.
rstorch
Inventar
#46 erstellt: 30. Mrz 2011, 19:33
Interessant ist doch immer wieder, dass Hersteller mit den anerkannt besten Wandlern viel Wert auf eine optimale Taktung legen, um Jitter niedrig zu halten.

Interessant ist auch, dass viele Wandler klanglich noch mal deutlich zulegen, verbessert man deren Taktung.

Dafür gibt es nur eine Erklärung: Jitter.

Aber zurück zum Thema. Ein Netbook als digitale Signalquelle für einen externen Wandler ist eine gute Sache. Wichtig sind die verwendeten Treiber und das USB Interface. Mit dem angesprochenen HiFace kommt man da sehr weit.

Neben dem eigentlichen S/PDIF Signal kann es je nach Netbbok und Interface zu parasitären HF Störungen kommen, die sich auch auf die Taktung auswirken. Schaltnetzteile machen da oft viel Mist und der Ansatz, das Netbook per Batterie zu betrieben schadet nicht, sehe ich aber auch nicht als zwingend notwendig. Wobei das Netzteil beim eigentlichen Wandler sicher eine wichtigere Rolle spielt als beim Computer. Hier haben lineare Netzteile durchaus ihre Vorteile

Selbst bei teueren Interfaces wie einem Metric Halo ULN-8 haben wir Verbesserungen erreicht, wenn man statt des Schaltnetzteils für das Interface ein lineares Netzteil einsetzt. Der Entwickler des Netzteils ist weit davon entfernt, zur Voodoo Scene des HiFi Marktes zu gehören. Sein ZZ2416 ist im Studiobereich durchaus anerkannt.


[Beitrag von rstorch am 30. Mrz 2011, 19:36 bearbeitet]
ani.20
Ist häufiger hier
#47 erstellt: 30. Mrz 2011, 21:06
unnötiges Komplettzitat bei Direktantwort entfernt

Interessant...
Würde man dann der Einschleusung von HF- Signalen in die Hifi-Kette durch das Netbook, mit der Verwendung eines optischen Digitalkabels verhindern/abschwächen können? (vom Evo-Hiface zum Naim DAC)?
Wäre diese Verbindung klanglich besser/schlechter?

Ansonsten lese ich ganz aufmerksam mit, denn einige Beiträge sind sehr informativ (Stichwort: Datenübertragung im SPDIF-Kabel, Jitter...usw.)
Danke dafür

Gruss Andreas


[Beitrag von vstverstaerker am 01. Apr 2011, 16:43 bearbeitet]
fujak
Inventar
#48 erstellt: 31. Mrz 2011, 06:15
Hallo rstorch,

Deinen Ausführungen kann ich aus eigener Erfahrung nur voll zustimmen - gerade was die Stromversorgung anbelangt. Wie Du in meiner Anlagen-Info sehen kannst, habe ich bei meinem RME Fireface das mitgelieferte Schaltnetzteil ausgetauscht gegen ein Labor-Netzgerät mit geringer Restwelligkeit und damit eine signifikant sauberere Wiedergabe erreichen können. Von anderen Besitzern des RME Fireface bzw. RME ADI-2, die das nachgemacht haben, wurde mir dieses Ergebnis bestätigt (siehe mein Netbook-Thread).

Grüße
Fujak


[Beitrag von fujak am 31. Mrz 2011, 07:20 bearbeitet]
fujak
Inventar
#49 erstellt: 31. Mrz 2011, 07:33

ani.20 schrieb:
Interessant...
Würde man dann der Einschleusung von HF- Signalen in die Hifi-Kette durch das Netbook, mit der Verwendung eines optischen Digitalkabels verhindern/abschwächen können? (vom Evo-Hiface zum Naim DAC)?
Wäre diese Verbindung klanglich besser/schlechter?


Eine optische Übertragung des SPDIF-Signals bedeutet eine galvanische Trennung und damit auch eine Abkoppelung potentieller NF-Einstreuungen (Brumm etc.). Andererseits liegt damit auf der Sender- und Empfängerseite ein weiterer Konverter (optisch <-> elektrisch) in der Signalkette. Es käme letztlich auf einen Hörvergleich an. Ich perönlich habe die besseren Erfahrungen mit der koaxialen Übertragung gemacht (was aber nicht verallgemeinerbar ist).

Ein weiterer Aspekt, der diese Frage relativiert: Bei Deinem Setup gibt das Hiface Evo den Takt für das Einlesen der USB-Datenpakte vor und nicht das Netbook. HF-Störungen des Netbooks spielen damit nur noch eine geringe Rolle (höchstens noch HF-Übersprechen). Im weiteren Verlauf übernimmt dann der Naim-DAC die weitere Taktung des SPDIF-Signals - und Dein DAC hat da einen ziemlichen Aufwand betrieben (je eine eigene mehrstufige Oszillator-Einheit für jede Samplingrate).

Daher: Was immer das Netbook noch an HF-Müll produziert hat, es dürfte dann im Wandler-Chip des Naim-DAC ziemlich sauber zugehen.

Grüße
Fujak
HiLogic
Inventar
#50 erstellt: 31. Mrz 2011, 08:09

rstorch schrieb:
Interessant ist auch, dass viele Wandler klanglich noch mal deutlich zulegen, verbessert man deren Taktung.

Dafür gibt es nur eine Erklärung: Jitter.

Und wiedermal lese ich nur Nonsense... Deine Schlußfolgerung könnte richtig sein, aber leider hapert es schon an der Ausgangssituation: Für das "deutliche zulegen" hast Du keinerlei Nachweise. Deine subjektive Aussage gilt da nicht.


fujak schrieb:
Wie Du in meiner Anlagen-Info sehen kannst, habe ich bei meinem RME Fireface das mitgelieferte Schaltnetzteil ausgetauscht gegen ein Labor-Netzgerät mit geringer Restwelligkeit und damit eine signifikant sauberere Wiedergabe erreichen können.

Siehe oben: Du hast für das "Ergebnis" dieser unsinnigen Vorgehensweise keinerlei Beweise, da Du Dich ja vehement gegen Blindtests wehrst... Deine "Erfahrungen" und die Deiner Sinneskollegen sind dadurch nichts Wert weil vollkommen subjektiv und ohne Grundlage. Alle eure hier aufgestellten Theorien, sind in der Praxis nicht nachweisbar. Klanglich schon gar nicht. Wenn man es genaunimmt betreibt ihr hier nur unsinniges blabla...

Hier wird aktiv der Threadsteller mit wildesten Theorien und Schwachsinn verunsichert anstatt ihn kompetent zu beraten. DAS ist mittlerweile das traurige an diesem Forum... Das Ziel einfach Musik zu hören gerät ins hintertreffen und es wird sich fröhlich über irrelevanten Blödsinn wie Jitter unterhalten... Nicht zum aushalten!


[Beitrag von HiLogic am 31. Mrz 2011, 09:39 bearbeitet]
Rentner323
Stammgast
#51 erstellt: 31. Mrz 2011, 08:37

Andererseits liegt damit auf der Sender- und Empfängerseite ein weiterer Konverter (optisch <-> elektrisch) in der Signalkette.

Scheißegal da Digital!
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