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Laptop zu Musikspieler umbauen?

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Autor
Beitrag
streifenleopard
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 11. Mrz 2012, 13:08
Hallo,
ich habe zwei alte Laptops zuhause rumliegen: Fujitsu Siemens Lifebook 7010 und Acer Travelmate 4001 LCi.
Meine Idee damit:
Das Innenleben rausbauen, mit richtiger Soundkarte und irgendeiner Fernbedienungsmöglichkeit versehen und dann als Musikspieler (à la SBT oder Teac WAP) nutzen.
Probleme:
Gibt es dafür überhaupt ein passendes Case?
Wie bekomme ich das mit der Fernbedienung hin (Bluetooth?, Wlan?)?
Grund für die Idee:
Meine Erfahrung mit SBT und Teac WAP 8500 waren desaströs. Hauptsächlich will ich Musik von einer Festplatte zuverlässig hören können und nicht streamen oder so. Internetradio ist nur eine kleine Zugabe und nicht die Hauptsache.
vstverstaerker
Moderator
#2 erstellt: 11. Mrz 2012, 17:19
Hallo,
ich weiß jetzt nicht, wie alt die Laptops sind, aber was spricht dagegen, die einfach im Gehäuse zu lassen?
Ansonsten bringt ein Umbau aus meiner Sicht nicht viel.

Für die Fernbedienung gibt es mehrere Möglichkeiten:
Infrarot-Empfänger für USB
WLAN-Bedienung über einen Tablet-PC, Smartphone o.ä.
oder eine Kombination von beiden (nutze ich selbst am HTPC)
streifenleopard
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 12. Mrz 2012, 00:29
Danke für Deine Antwort!


aber was spricht dagegen, die einfach im Gehäuse zu lassen?

Ein lauter Lüfter.
Ich müsste bei dem einen eh ne größere Festplatte einbauen.
Dazu noch die Tatsache, dass ich eine externe Soundkarte für brauchbaren Sound brauchen werde.
Bei dem einen ist auch das Trackpad kaputt.
Zum Anschalten muss man beide Aufklappen, weil der Schalter an der Tastatur sitzt.


Infrarot-Empfänger für USB

Ist das schneller/spontaner als per Wlan?


WLAN-Bedienung über einen Tablet-PC, Smartphone o.ä.

Auch hier die Frage nach der Schnelligkeit...

Außerdem weiß ich softwaretechnisch nicht, wie die Fernbedienbarkeit umgesetzt werden kann. Auf beiden Rechnern ist noch XP, ich bräuchte ein Betriebssystem und Musikprogramm, das sehr schnell hochfährt, viele Funktionen hat und eben fernbedienbar ist. Wie das gehen soll, weiß ich im Moment nicht.

Welche Progamme nutzt Du für FB, Musik und welches BS?
Vielen Dank - SL
EnduMan
Stammgast
#4 erstellt: 12. Mrz 2012, 08:17

Außerdem weiß ich softwaretechnisch nicht, wie die Fernbedienbarkeit umgesetzt werden kann. Auf beiden Rechnern ist noch XP, ich bräuchte ein Betriebssystem und Musikprogramm, das sehr schnell hochfährt, viele Funktionen hat und eben fernbedienbar ist. Wie das gehen soll, weiß ich im Moment nicht.


Foobar200 bietet sich hier an. Das Programm bringt einen upnp-Server mit und kann dadurch problemlos mit Android/iOS fernbedient werden.
wolkenlos
Stammgast
#5 erstellt: 12. Mrz 2012, 10:23
Wenn es dir um die Lautstärke des Lüfters geht dann würde ich die Geräte auch nicht nehmen. Der Einbau in ein anderes Gehäuse ist aber auch nicht optimal :-)

So gesehen.. entweder etwas neues aufbauen oder Abstriche bzgl. des Lüfters machen.

Wie bereits beschrieben läßt sich das Notebook mittels foobar2000 + IR Sender ganz gut fernbedienen - auch per Logitech Harmony. Mit einer kleinen externen Platte sollte auch das Raumangebot für die Musik gelöst sein und in Verbindung mit beispielsweise einem M2Tech Hiface kannst du auch per USB Output 192 KHZ SPDIF Dateien (zB FLAC) an einen D/A Wandler senden.

Sind nur ein paar Ideen. Möglich ist natürlich auch viel viel mehr.

lg
wolkenlos
streifenleopard
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 12. Mrz 2012, 12:45

Foobar200 bietet sich hier an


hmmm... das Problem ist, dass ich ganz gerne von Win XP wegwollte, weil das so lange zum Hochfahren braucht.
Ich bräuchte eine Art Basic-XP, wo dann quasi nur Foobar läuft (und evtl. noch Wlan + Wlan-Radio). Alternativ dachte ich es gäbe irgendwelche blitzschnellen Linux...


Mit einer kleinen externen Platte sollte auch das Raumangebot für die Musik gelöst sein


also, eine neue FP einbauen ist nicht so schwierig und eine 2,5"-FP mit 120 GB sollte bei Ebay günstig zu kriegen sein.

Eine Fernbedienung, mit der man ein Notebook aus dem Ruhezustand holen kann, gibts vermutlich nicht?
EnduMan
Stammgast
#7 erstellt: 12. Mrz 2012, 17:07

hmmm... das Problem ist, dass ich ganz gerne von Win XP wegwollte, weil das so lange zum Hochfahren braucht.
Ich bräuchte eine Art Basic-XP, wo dann quasi nur Foobar läuft (und evtl. noch Wlan + Wlan-Radio). Alternativ dachte ich es gäbe irgendwelche blitzschnellen Linux...


SSD einbauen?
Schnelle Linux gibt es sicher. Damm Small Linux, Tiny Core Linux, Puppy Linux. Da kann man den MPD installieren. Und wiederum mit Tablet fernsteuern.
supermihi
Schaut ab und zu mal vorbei
#8 erstellt: 13. Mrz 2012, 12:00
Wenn du die Laptop-Innereien in ein etwas größeres Gehäuse (und so gut wie alle HTPC-Gehäuse sind deutlich geräumiger als ein Laptop) umbaust sollte es durchaus möglich sein die mit einem leiseren / größeren Lüfter zu kühlen, etwas Bastelbereitschaft vorausgesetzt.
Wenn man das Display und die Verkleidung abschraubt, Tastatur /Touchpad rausnimmt etc. ist so ein Laptop schon verdammt klein. :-) Den An/Aus-Schalter mit dem Taster am Gehäuse zu verlöten sollte auch eine leichte Übung sein. Finde das ein gutes Projekt, um alter Hardware noch eine sinnvolle Funktion zu geben.
streifenleopard
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 13. Mrz 2012, 20:11

Wenn du die Laptop-Innereien in ein etwas größeres Gehäuse (und so gut wie alle HTPC-Gehäuse sind deutlich geräumiger als ein Laptop) umbaust sollte es durchaus möglich sein die mit einem leiseren / größeren Lüfter zu kühlen, etwas Bastelbereitschaft vorausgesetzt.


Kennst Du irgendwelche Referenzen im Internet? Anleitungen? Fotos?
Fänd ich super.


Damm Small Linux, Tiny Core Linux, Puppy Linux. Da kann man den MPD installieren.


Welches von den Systemen eignet sich am besten für ein Laptop?
Und MPD, das habe ich auf der ergoogelten Homepage nicht richtig verstanden.
supermihi
Schaut ab und zu mal vorbei
#10 erstellt: 13. Mrz 2012, 20:25

streifenleopard schrieb:

Kennst Du irgendwelche Referenzen im Internet? Anleitungen? Fotos?
Fänd ich super.

Hm, fällt mir spontan nichts ein, aber wenn man ein bisschen sucht finden sich interessante Projekte (z.b. hier). Es ist natürlich nicht ganz trivial, da die Anschlüsse und Befestigungsmechanismen eines normalen (HTPC-)Gehäuses nicht dafür ausgelegt sind ein Notebook-Chassis aufzunehmen.


streifenleopard schrieb:
Welches von den Systemen eignet sich am besten für ein Laptop?
Und MPD, das habe ich auf der ergoogelten Homepage nicht richtig verstanden.

Meiner Erfahrung nach spielt die Wahl der Distribution eine überraschend kleine Rolle. Ich hab auf meinem Musik-Netbook Debian, Ubuntu, Fedora und Arch Linux ausprobiert. Nimm das was die Hardware am besten unterstüzt.
Mehr Gewicht hat die Wahl der Desktop-Oberfläche / des Fenstermanagers. Die "full-featured" Desktops KDE / Gnome sind nicht gerade schlank und völlig überdimensioniert wenn es nur um's Musik abspielen geht.
Ich verwende derzeit Openbox, beim Start wird automatisch mein Player im Vollbildmodus gestartet -- fertig. Nach dem Musikhören schalte ich das Gerät in den Standby-Modus, wo es nur noch etwa 0.6 Watt zieht, dafür dann aber beim Aufklappen in einer Sekunde wieder bereit ist. Was will man mehr? :-)
Man sollte aber dazu sagen dass das alles nicht gerade Einsteiger-Lösungen sind, ich musste schon ziemlich viel am System herumfrickeln bis das mal so lief wie ich wollte. Hab' auch schon lange vor dazu mal ein Blog zu machen, bin aber bisher noch nicht dazu gekommen...
supermihi
Schaut ab und zu mal vorbei
#11 erstellt: 13. Mrz 2012, 20:34
Was MPD angeht: Ist ein Musik-Player ohne eigene Bedienoberfläche. Clientprogramme können den Player (auch über's Netzwerk) steuern, also Playlisten verwalten, Sammlung durchsuchen, Wiedergabe-Steuerung etc. Es gibt dutzende, wenn nicht hunderte von Clientprogrammen für alle möglichen Plattformen (Linux, Mac, Windows, Android, Webserver, IR-Fernbedienung, ...). Geniale Sache, vor allem auch weil der Server selbst extrem genügsam mit Rechnerpower ist, aber leider auch wieder nicht 100% einsteigerkompatibel! :-)
speefak
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 21. Mrz 2012, 23:30
es lohnt sich aber wirklich sich mit linux auseinanderzusetzen. ich bin seit 2006 von windows komplett weg hin zu ubuntu/debian. ubuntu ist einfach super allerdings auch etwas resourcenhungriger als debian. dafür unterstützt debian aktuelle hardware nicht so gut. für dein notebook würde ich daher debian nehmen, ist im vergleich zu arch gentoo und co wesentlich einsteiger freundlicher. als desktop würde ich dir xfce empfehlen ist recht klein gehalten im vergleich zu gnome und kde dafür schnell und nicht so hardwareintensiv.

und wenn mans ich etwas mehr mit linux und dem vdr beschäftigt kann man sogar per wlan dann auf dem notebook auch noch fernsehngucken

das wiki von ubuntuusers ist ganz gut. die installationroutinen sind bei ubuntu und debian fast gleich.
streifenleopard
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 28. Apr 2012, 21:02
Vielen Dank für die kompetente Beratung! Leider habe ich gerade auf Arbeit so viel um die Ohren... wird erstma nix oder doch nur die Schmalspurlösung.
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