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50 Hz Brummen, schuldige Geräte gefunden, was tun?

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TxOxM
Neuling
#1 erstellt: 31. Mai 2013, 21:02
Ich habe ein starkes 50 Hz Brummen neuerdings bei meiner Verbindung von Rechner zu Verstärker. Es hat sich mittlerweile herausgestellt, dass das Anstecken der Stromversorgung von Computer, Monitor oder Drucker zum Brummen führen. Stecke ich eines von den 3 Geräten ein, dann brummt's. Schalte ich den Rechner aus wird's leiser, aber dann halt keine Musik

Zur Information:
Alles hängt an einer Steckdose über eine Steckleiste: Rechner, Drucker, Telefon, Monitor, Drucker, 2 Lampen.

Das Problem ist übrigens erst aufgetaucht, als ich neue Lampen angeschlossen habe, allerdings nicht mit der obigen Steckleiste verbunden, sondern direkt über Lichtschalter. Lustige Sache ist auch, dass verschiedenes Ein-/Ausschalten von Herd und Lichtschaltern manchmal das Brummen beendet, aber leider nicht wiederholbar.

Irgendwelche Ideen, was tun?

Schöne Grüße
Thomas
mightyhuhn
Inventar
#2 erstellt: 01. Jun 2013, 06:10
steckdosen weckseln.

pc oder verstärker an der heizung erden. einfach ein beliebiges kabel.


das ist was mir spontan einfällt
Uwe_Mettmann
Inventar
#3 erstellt: 01. Jun 2013, 10:57
Hallo Thomas,

nun, wir wissen jetzt, dass der PC am Verstärker angeschlossen ist, was für weitere Geräte noch mit dem Verstärker verbunden sind, wissen wir hingegen nicht.

Klemme mal alle anderen Geräte (außer den Lautsprechern natürlich) vom Verstärker ab, indem du die Verbindungsleitungen vom Verstärker abziehst. Wenn der Verstärker ein Receiver ist, ziehe auch die Antennenleitung ab. Vermutlich wird das Brummen weg sein. Jetzt steckst du einen die Leitungen wieder an und ermittelst so, welche Geräte noch an dem Brummen beteiligt sind.

Wohnst du in einem Haus mit sehr alter Stromverkabelung?

Oft sind übrigens die Antennenleitungen die Übeltäter, nicht nur die Radio-sondern auch die TV-Antennenleitung. Ziehe also mal alle Antennenleitungen ab.


Gruß

Uwe
tbird
Stammgast
#4 erstellt: 01. Jun 2013, 15:29
Mantelstromfilter in die Antennenleitung hilft oftmals gegen solcherlei komisches gebrumme!
TxOxM
Neuling
#5 erstellt: 01. Jun 2013, 20:47
Danke für die Antworten!
Steckdosen wechseln hat leider nichts gebracht. Das mit der Erdung an der Heizung werd ich mal ausprobieren.
Allerdings hat ein rumstecken an der Steckleiste etwas gebracht. Wurde auf einmal etwas leiser. Hab dann aber den Ofen eingeschalten und dann ging's wieder richtig los. Also so oft ist der nicht an, das könnte ich noch verkraften
Übrigens besteht keine Antennenverbindung und am Verstärker hängt auch nur der Rechner.
Uwe_Mettmann
Inventar
#6 erstellt: 01. Jun 2013, 21:08

TxOxM (Beitrag #5) schrieb:
Übrigens besteht keine Antennenverbindung und am Verstärker hängt auch nur der Rechner.

Hat der Verstärker einen Schukostecker (siehe Wikipedia)? Wenn ja, dann schließe den Verstärker auch an der Steckerleiste an, an der die ganzen Computersachen angeschlossen sind.

Wenn es immer noch brummt, so ziehe außer den Leitungen zum Verstärker, zum Monitor, Maus und Tastatur alle anderen Leitungen ab.

Berichte!


Gruß

Uwe
LEPFAN
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 10. Jun 2013, 13:05
Wie alt ist das Haus, oder eigendlich eher die Elektrik ?
Wohnst du in den alten oder neuen Bundesländern?

Wenn da das Einschalten von Verbrauchen soviel ausmacht tippe ich auf eine zweipolige Verdrahtung mit gemeinsammen N und PE.
Uwe_Mettmann
Inventar
#8 erstellt: 10. Jun 2013, 14:04

LEPFAN (Beitrag #7) schrieb:
Wenn da das Einschalten von Verbrauchen soviel ausmacht tippe ich auf eine zweipolige Verdrahtung mit gemeinsammen N und PE.

Da tippst nicht nur du drauf:

Uwe_Mettmann (Beitrag #3) schrieb:
Wohnst du in einem Haus mit sehr alter Stromverkabelung?

Die Antwort steht noch aus, denn wie so oft wird nur selektiv geantwortet wird.


Gruß

Uwe
The_Great_X
Gesperrt
#9 erstellt: 12. Jun 2013, 13:57
für mich klingt das als ob alles über verschiedenen Drehstrom Netz-Phasen läuft!

evtl. echte schädliche Querströme???

LCD TV über HDMI an Laptop an Reciever über Coax S/PDIF hat schonmal die Laptop I/Os zerstört weil alle drei Geräte an drei verschiedenen Stromkreisen hingen

schalte die LS aus und stöpsel mal im Bertieb alles hin und her;
bekommst du irgendwo beim stöpseln gehörig eine gewischt?

evtl, Massentrennfilter

TGX
TxOxM
Neuling
#10 erstellt: 29. Jun 2013, 20:58
Erstmal Lösung gefunden: Am Verstärker gibt es einen Anschluss zur Erdung. Den hab ich mit meiner Heizung verbunden (Dank an mightyhuhn ). Das Brummen ist absolut weg!
Leider befindet sich die Heizung etwas ungünstig zum Kabelverlegen. Ich verstehe leider noch nicht ganz den Grund für das Rauschen und die Lösung mit der Erdung. Was ist jetzt eigentlich die Ursache für das Brummen?
Gibt's da noch andere Möglichkeiten als die "Heizungslösung"?

Gruß
Thomas
Uwe_Mettmann
Inventar
#11 erstellt: 29. Jun 2013, 21:22

TxOxM (Beitrag #10) schrieb:
Gibt's da noch andere Möglichkeiten als die "Heizungslösung"?

Ja.


Gruß

Uwe
Der_Hans
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 02. Jul 2013, 17:55
Bei Thomann gibts "Entstörfilter". Nicht ganz billig aber mein Nachbar schwört auf die Dinger. Werden dann zwischen Lautsprecher und Verstärker geschaltet wenn ich das noch richtig auf dem Schrim habe. Aber wieso von der Heizungslösung weg. Verbindung sauber verlegen und dann ist gut.
Stereo33
Inventar
#13 erstellt: 05. Jul 2013, 14:56
Statt der heizung, kannst du auch eine Steckdose für die Erdung nehmen.
Kauf dir am besten einen Stecker im Baumarkt und verbinde den Erdungskontakt mit
deinem Verstärker-Erdungskabel.

Aber nehm nicht den falschen Kontakt, sonst geht einiges kaputt!
Uwe_Mettmann
Inventar
#14 erstellt: 05. Jul 2013, 19:29

Stereo33 (Beitrag #13) schrieb:
Statt der heizung, kannst du auch eine Steckdose für die Erdung nehmen.
Kauf dir am besten einen Stecker im Baumarkt und verbinde den Erdungskontakt mit
deinem Verstärker-Erdungskabel.

Aber nehm nicht den falschen Kontakt, sonst geht einiges kaputt!

Es geht nicht nur einiges kaputt, sondern es ist auch lebensgefährlich.

Was ist, wenn sich das Kabel von selbst löst und an einen anderen Kontakt kommt? Bei solchen Bastelleien muss sichergestellt werden, dass sowas nicht passieren kann.


Uwe
Stereo33
Inventar
#15 erstellt: 05. Jul 2013, 20:29
Er kann ja noch die Phasen-Kontakte ausbauen, oder wenn nicht machbar, deren Anschlüsse im Stecker
mit Heissklebe unbrauchbar machen.

Um noch sicherer zu gehen, kann er sein Kabel in einem Kabelschuh verlöten, der dann an den Erdungskontakt kommt.

So dürfte dann (vorrausgesetzt es wird ordentlich gemacht) die Chance daß was passiert 100.000.000 : 1 (grob geschätzt) sein
Uwe_Mettmann
Inventar
#16 erstellt: 05. Jul 2013, 20:49

Stereo33 (Beitrag #15) schrieb:
Er kann ja noch die Phasen-Kontakte ausbauen, oder wenn nicht machbar, deren Anschlüsse im Stecker
mit Heissklebe unbrauchbar machen.

Genau, allerdings sollte man bei sicherheitskritischen Bastelleien solche Vorschlägen nicht nachschieben sondern von Anfang an machen.


Gruß

Uwe
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