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Notebook an Tape-Eingang des Hifi-Verstärkers anschließen ok?

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Autor
Beitrag
Umweltengel
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 15. Okt 2013, 21:53
Hallo,

ich habe in anderen Foren gelesen, dass das Anschließen eines Notebooks an den Hifi-Verstärker diesen zerstören kann, obgleich man das Laptop an den Aux-Eingang angeschlossen hat.
Stimmt das? Ist es sehr riskant dies zu tun?
Und die eigentliche Frage: Kann ich das Notebook an den Tape-In eines Hifi-Verstärkers anschließen?

Der Aux-Eingang des Verstärkers Technics SA-5370 ist im Hifi-Wiki mit 150 mV und 33kOhm angegeben, die Tape-Ins mit
Tape 1: 180 mV / 39 kOhm
Tape 2: 150 mV / 39 kOhm
luddsie
Stammgast
#2 erstellt: 15. Okt 2013, 23:20

Stimmt das?


nein


Ist es sehr riskant dies zu tun?


nein



Und die eigentliche Frage: Kann ich das Notebook an den Tape-In eines Hifi-Verstärkers anschließen?


ja


Die Antworten setzen aber intakte Geräte voraus und erheben keine Ansprüche auf perfekte Klangqualität.
Prizipiell läßt sich ein PC mit Line-Out (eben im Notfall auch mit Kopfhörer Out) an folgendes anschließen:
Tape In
Aux In
Line In
Tuner In
CD In


mit 150 mV und 33kOhm angegeben, die Tape-Ins mit
Tape 1: 180 mV / 39 kOhm
Tape 2: 150 mV / 39 kOhm


Die Unterschiede sind gigantisch ...ähm kleiner Scherz
Der Ausgang deines Läpptopps wird sozusagen von einem scheinbaren Widerstand von 39 kiloohm belastet...also fast mit nix.
siehe:
http://de.wikipedia.org/wiki/Eingangswiderstand
Das alles ist für dich nicht so relevant, weil das eine andere laaaange Geschichte ist.

Sofern dein Läpptopp einen "Line out" besitzt (das muß nicht die Norm sein, meist gibt es nur einen Kopfhörerausgang) ist dies die
sorgenfreie Variante und läßt sich mit hilfe eines "Klinke - Chinch - Adapterkabel" realisieren.
http://www.ebay.de/i...&hash=item1c2e41b929

Das funzt prinzipiell auch mit einem Kopfhörer-Ausgang wenn nix anderes da ist.
Ein Kopfhörerausgang liefert aber einen schon etwas höheren Signalpegel, der meistens auch noch rauscht.
Mehr als 1 V werden aber selten rausgegeben...wenn man alle Ausgangsregler auf Maximal stellt...aber das kann man schon nicht mehr anhören.
Zum Testen also immer den Ausgang vom PC auf "leise" stellen, zum Beispiel am Windows Mixer.
http://www.radiosky.com/skypipehelp/mixervolume.jpg
Also erstmal alle Regler runter und dann Kabel dran und dann langsam am Verstärker aufdrehen und dann langsam am "Wave" oder "Summenregler".

Stellt man den Ausgang vom PC auf einen erträglichen Ausgangspegel ein, kann man damit am Verstärker schon etwas anfangen.
Zu wenig Ausgangspegel vom PC führt zu rauschen, zuviel führt zu Übersteuerung und damit Sch...Klang.
Wie gesagt, es gibt einen Unterschied zwischen "Es geht" und "Es klingt einwandfrei".
Weiß aber nicht, ob bei dir die "allseits bewährte MP3-Qualität" mit 128 kbs oder höhere Qualitäten ab 256 kbs zum Einsatz kommen....

Die schon etwas fortgeschrittene Variante ist der Anschluß einer externen Soundkarte an den USB Port.
Damit kann man praktisch alles machen. Sowas wäre schon fast die hohe Schule.
http://www.ebay.de/i...&hash=item4612d65856

...kommt halt drauf an, wozu du das brauchst...oder welche Ansprüche du stellst...

Grüße


[Beitrag von luddsie am 15. Okt 2013, 23:24 bearbeitet]
AlexG1990
Inventar
#3 erstellt: 16. Okt 2013, 00:32
Hallo!

Also erstmal ist das alles kein Problem!

Dass die Tape-Eingänge unterschiedliche Empfindlichkeit haben sollen halte ich für einen Druckfehler. Normalerweise sind die Eingänge Tape, CD, Aux, Tuner, Video, ...usw. immer gleich und werden einfach nur umgeschaltet.

Diese Empfindlichkeit von 150mV gibt an, dass ein Sinus-Signal mit 150mV (RMS, Spitze? - Weiß grade nicht) den Verstärker voll aussteuern, wenn der Lautstärkeregler auf 100% steht.
Typische Ausgangspegel von CD-/DVD-Playern liegen so bei 2V (2000mV) RMS, bei Tapedecks und Tunern ist der meist etwas geringer (500mV-1000mV). Das hängt aber vom Gerät ab. Deshalb ist der Verstärker meistens schon weit vor 100%-Einstellung am Limit - der Rest ist Aussteuerungsreserve für untersteuerte Aufnahmen.

Soundkarten von Desktop-PCs (auch Realtek Onboard!) haben meist "echte" Line-Outs. Der Ausgang lässt sich per Treiber-Software zwischen "Kopfhörer" und "Line-Out" umschalten. Da wird dann der KH-Vorverstärker zwischengeschaltet oder eben nicht. Diese Line-Outs geben einen maximalen Sinus-RMS-Pegel von ~1,1 bis 1,6 Volt aus. Das ist schon nahe am Pegel von CD-Playern.
Ausgänge von Laptops, Smartphones, Tablets und mobilen MP3-Playern sind meist "reine" Kopfhörerausgänge. D.h. es ist immer ein Kopfhörer-Vorverstärker davor eingeschläust. D.h. es ist ein ganz geringfügig (!) höherer Rauschpegel vorhanden. Der Ausgang ist dann sehr niederohmig (zum Antreiben von Kopfhörern von 16-32 Ohm), aber das schadet nicht bei einem hochohmigen Verstärker-Eingang.
Laptops geben meist trotz Kopfhörer-Out einen max. Sinus-RMS-Pegel von ca. 1,1-1,2 Volt aus. Auch Smartphones, Tablets und MP3-Player tun das! Deren Lautstärkeregelung geschieht aber meist digital, was bei 16-Bit-Quelldateien und 24-Bit-D/A-Wandler keine Verluste bringt. Und hier ist meist die Lautstärke in der Firmware so "begrenzt", dass max. 300mV Sinus-RMS herauskommen. Diese lässt sich meistens (wie bei meinem Galaxy S) per Treiber-Hack abschalten. Aber selbst die 300mV können deinen Verstärker (Empfindlichkeit 150mV) voll aussteuern!
In der Tat sind die Spannungs-Pegel bei Kopfhörerausgängen idr. deutlich niedriger als bei Line-Outs, nur dass die Spannung beim Anschluss von Kopfhörern wegen der Niederohmigkeit kaum einbricht, während ein Kopfhörer an einem Line-Out die Spannung stark einbrechen lässt...

Im Endeffekt sind die Soundchips von heutigen Laptops (meist Realtek HD Audio) trotz KH-Vorverstärker gar nicht mehr schlecht! In 95% der Fälle ist der Anschluss an einem Verstärker klanglich kein Problem mehr (sofern bei Netzteilbetrieb keine Brummschleife auftritt)!
Die Software-Lautstärkeregelung im Mixer und in der Player-Software sollte aber in jedem Fall auf 100% Maximum Stehen!! Verzerren tut da gar nichts. Dann wird der volle digitale Pegel auf den D/A-Wandler durchgegeben und du hast ideale Ausgangspegel von 1,1-1,6 Volt. Außerdem sollte jeder Equalizer oder Effekte im Soundtreiber oder in der Abspielsoftware AUSgeschaltet werden!
Die Lautstärke und die Höhen-/Bass-Einstellung machst du wie gewohnt am Verstärker!

Gruß
Alex


[Beitrag von AlexG1990 am 16. Okt 2013, 00:37 bearbeitet]
luddsie
Stammgast
#4 erstellt: 16. Okt 2013, 09:11
Recht hat der Mann alles gar kein Problem.

Nochmal bissl trockene Theorie....
In der Regel geben CD-Player u.ä. eine Wechselspannung von 1,87 V pp ab.
Das ist der Wert der beiden plus und minus Sinusbuckel zueinander. Rein theoretisch sind das ca. 0,7 V effektive Wechselspannung.
Der Spitzenwert am CD-Player-Ausgang ist also Effektive Spannung x 1,413.
Setzt man den genormten Pegel von 0,775 mV voraus ( entspricht Vollaussteuerung ), kommt man also auf einen Pegel von etwas über 1 V eff.
Das sollte bei halbwegs anständigen Geräten jedenfalls so sein.
Da aber heutzutage jeder baut was er will, kommen in der freien Wildbahn auch extremere Werte vor.
Der angegebene Pegel von 150 mV ist die Spannung, die am Verstärker dazu benötigt wird, eine Vollaussteuerung zu erreichen.

Grüße
Umweltengel
Schaut ab und zu mal vorbei
#5 erstellt: 16. Okt 2013, 09:19
ok vielen Dank für die langen Antworten, nochmal ganz stumpf:

dass hier
http://www.cnet.de/4...mazon-fuer-222-euro/

soll in den hier und der Aux ist schon mit dem CD-Player belegt
http://www.hifi-wiki.de/index.php/Technics_SA-5370

das sollte doch klappen...???
Umweltengel
Schaut ab und zu mal vorbei
#6 erstellt: 16. Okt 2013, 09:21
ich hab mich ja auch schon gefragt, ob das ein "echter Line-Out" ist, weil er via 3,5 Zoll kommt....
soll eine Billig-Lösung für eine Freundin werden. Also klangtechnisch keine esoterischen Ansprüche, auf CD-Niveau sollte es schon liegen...
Slatibartfass
Inventar
#7 erstellt: 16. Okt 2013, 09:48
Was soll an einen Line Out unecht sein, nur weil er einen 3,5" Klinkenausgang verwendet? Das ist bei Notebooks aus Platzmangel Standard und sagt nichts über die Spezifikation des Anschlusses aus.

Klanglich auf CD-Niveau könnte knapp werden, da ein vernünftiger CD-Player meißtens über einen besseren DAC und Vorverstärker verfügen als ein Standard-Notebook, dessen eigendliche Aufgabe nicht die klanglich anprechende Soundwiedergabe ist und diese Geräte preislich auch für Nutzer interessant bleiben sollen, die das Notebook nicht für eine hochwertige Audiowiedergabe nutzen.

Slati
luddsie
Stammgast
#8 erstellt: 16. Okt 2013, 09:50
kommt via 3,5mm klinke

3,5 zoll sind ja über 8 cm

aber bei notebooks fehlt halt der platz für soviel chinch
wenn line out drauf steht, sollte auch line out drin sein.

steck den läpptopp an tape1 und fertig.
Slatibartfass
Inventar
#9 erstellt: 16. Okt 2013, 10:10
Oh Stimmt, so ein dicker Bolzen würde sicher nicht in ein Notebook passen.
Also natürlich 3,5mm!

Slati
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