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Behringer Xenyx 302 USB - Merkwürdiges 'Rauschen'

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Patcheazy
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 26. Jan 2015, 01:28
Hallo.

Ich besitze das im Titel angegebene Audio Interface und habe ein sehr Merkwürdiges Problem. Leider hab ich vom HiFi selber so gut wie kaum Ahnung sodass ich überhaupt nicht beurteilen kann was genau das Rauschen auslöst oder wie das ganze zu definieren ist.

Das Xenyx ist über das mitgelieferte USB Kabel an den PC Angeschlossen (USB2.0 oder 3.0 scheint egal zu sein wenn es zum Rauschen kommt).

An das Audio Device ist einzig mein Kopfhörer per Klinke, ein t.bone SC 300 per XLR und meine Anlage per cinch angeschlossen.

Besagtes Rauschen ist nicht durchgehend vorhanden und auch nicht nur ein kleines störgeräusch wie es z.b. das Mic wohl produzieren könnte.

Es ist eher so als würde jemand einen Schalter umlegen, oder einen Stecker ein/aus stöpseln, und dann ein recht lautes rauschen das durch audio vom PC hin und wieder knackt oder sich verändert (manchmal hört es sich wie das piepen bei einer Rückkopplung an)
Dazu kommt dass das Rauschen nicht auf beiden seiten zu hören ist, sondern mal Rechts, mal Links und das springt hin und her und geht irgendwann einfach wieder aus, und dann wieder an.

Direkte Auslöser konnte ich bisher leider nicht Feststellen, einzig kann ich sagen das es bisher nur, und wirklich ausschließlich in 2 verschiedenen Situationen auftritt:

Einmal wenn ich zusammen mit einem Kollegen per Teamviewer auf meinem PC an einem Projekt arbeite (Projekt bezieht sich auf das Spiel StarCraft2 und seinen Editor)
Und das Zweite ist, wenn ich das Spiel 'Assassins Creed Unity' Spiele.
Bei beiden Situationen laufen typische PC Programme wie Steam, AVG, Diverse Peripherie Treiber, Teamspeak3 (eventuell ein Zusammenhang).

Jetzt kann man sicher schnell Schlussfolgern dass das ganze mit der Grafikkarte und 3D Anwendungen Zusammmenhängen könnte, aber ob das wirklich der Fall ist, das würde ich gerne versuchen Herauszufinden. Auch einfach weil ich quasi jedes andere Spiel Spielen kann, ohne das besagtes Rauschen jemals auftritt.

Und genau deshalb bin ich nun hier, und suche nach Hilfe.

Ich hoffe mir kann hier jemand helfen der Sache auf den Grund zu gehen. Denn auch wenn das gerät eher Billig ist, habe ich bei Thomann schon angefragt, und die bieten mir eine Rücksendung an bei der ich aber bald mehr bezahlen müsste, als das gerät selber gekostet hat, wenn eben das Problem nicht auf das Gerät zurückzuführen ist, was ich natürlich eher Vermeiden wollen würde.

Mfg
audiophilanthrop
Inventar
#2 erstellt: 26. Jan 2015, 19:01
Das klingt für mich so, als würde die USB-Übertragung aus dem Takt kommen. Laß vielleicht mal den DPC Latency Checker mitlaufen. Wenn es da hübsche rote Peaks gibt, mal den Treiber des verwendeten Netzwerkgeräts (LAN oder WLAN) aktualisieren und/oder prüfen, ob es Einstellungen zur Reduktion der Systemlast gibt.

Wie lang ist eigentlich das USB-Kabel? USB-DACs sind da wohl teils etwas sensibel.

Notfalls könntest du immer noch den Onboardsound reaktivieren (ggf. richtig einstellen und mit aktuellem Treiber versehen) und analog in den Mixer reingehen.


[Beitrag von audiophilanthrop am 26. Jan 2015, 19:02 bearbeitet]
Patcheazy
Schaut ab und zu mal vorbei
#3 erstellt: 26. Jan 2015, 23:43
Hey,

Zuerst einmal vielen dank fürs Helfen!

Also.. Ich hab jetzt ne weile den DPC Latency Checker mitlaufen lassen und konnte folgendes feststellen:

Die standard latency liegt bei ~1000µs. Als ich angefangen hatte den checker laufen zu lassen, spikte er einmal als ich irgendwas im browser gemacht hatte auf über 2000, und damit ins rote.

Weitere tests haben nur bei dem Spiel, Assassins Creed Unity was gebracht, da ich die Teamviewer sache aktuell nicht testen konnte, und da sah es dann so aus das recht häufig die latency bei ladezeiten des spiels kurz etwas steigt, aber nicht zwingend in den roten bereich geht. Dennoch waren auch ein paar rote spikes dabei.
Leider kam es während der testzeit nur 2 mal kurz zu dem rauschen, und im zusammenhang mit dem graphen konnte ich da nichts zwingend feststellen. Einmal spikte das ganze ins rote als es anfing zu rauschen, beim anderen mal änderte sich garnichts.

Habe den Netzwerkkarten Treiber gerade aktualisiert, bin aber kurz davor einmal das system neu aufzusetzen, was ich scheinbar kurioser weise noch nichtmal gemacht hatte um zu sehen ob das die probleme behebt.. Was eigentlich total gegen meine natur spricht, aber nunja..

Das USB Kabel ist so 2 meter lang würde ich sagen. Ich hab auch noch eins was nur so 60cm hat.

Zum Onboardsound reaktivieren.. Also, wie schon gesagt bin ich nicht so versiert in der HiFi marterie, was dazu führt das der onboard sound garnicht deaktiviert war. Wäre das etwas, was man unbedingt machen sollte? Denn zumindest im audiomixer von Windows ist ja das "aktive" gerät dann nur das audiodevice.

Ich habe gerade mal den Onboardsound im Gerätemanager Deaktiviert, audio device abgeklemmt und den DPC Checker angeschmissen, und da wird als latency nachwievor 1000µs gezeigt - ist das richtig/normal so?

Wenn ich jetzt Windows neu aufsetze, was wäre der beste weg den ich gehen könnte? Onboard sound deaktivieren, kurzes USB Kabel - noch etwas?

Danke nochmals.
audiophilanthrop
Inventar
#4 erstellt: 28. Jan 2015, 22:01

Patcheazy (Beitrag #3) schrieb:
Also.. Ich hab jetzt ne weile den DPC Latency Checker mitlaufen lassen und konnte folgendes feststellen:

Die standard latency liegt bei ~1000µs. Als ich angefangen hatte den checker laufen zu lassen, spikte er einmal als ich irgendwas im browser gemacht hatte auf über 2000, und damit ins rote.

Du hast Windows 8, oder?
Der Hersteller des Tools schreibt nämlich

Windows 8 Compatibility: The DPC latency utility runs on Windows 8 but does not show correct values. The output suggests that the Windows 8 kernel performs badly and introduces a constant latency of one millisecond, which is not the case in practice.

Da müßtest du wohl alternativ auf LatencyMon zurückgreifen. Das verrät dir dann so nebenbei auch gleich, wer da die Latenz so hochtreibt.

Es gibt bei Windows den MMCSS-Dienst, der die Priorität der Netzwerkgeschichten heruntersetzen kann, wenn ein Programm in Sachen Multimedia Bedarf anmeldet. Muß es halt auch machen.

Bei Netzwerktreibern gibt es zuweilen auch Möglichkeiten, bei den Einstellungen zwischen Netzwerkperformance und Systemlast abzuwägen, etwa wenn man einen Intel-Chip hat.

Patcheazy (Beitrag #3) schrieb:
Zum Onboardsound reaktivieren.. Also, wie schon gesagt bin ich nicht so versiert in der HiFi marterie, was dazu führt das der onboard sound garnicht deaktiviert war. Wäre das etwas, was man unbedingt machen sollte?

Nein, das ist unnötig. "Reaktivieren" war hier mehr im Sinne von "wieder benutzen" gemeint.
Patcheazy
Schaut ab und zu mal vorbei
#5 erstellt: 27. Mrz 2015, 15:20
Hallo Nochmals,

Es ist jetzt nei weile vergangen und ich hab das problem soweit einfach hingenommen (aber es trat auch nicht mehr ganz so oft auf) und melde mich nun erneut, da ich mein sytsem nun endlich mal neu aufgesetzt habe - das Problem aber definitiv weiterhin besteht.

Was ich bisher herausgefunden habe, ist dass es relativ einfach reproduzierbar ist, wenn ich anfange etwas zu streamen (im sinne von Spiele per livestream software, in diesem fall OBS, auf twitsch übertragen)

das ganze scheint sehr CPU lastig zu sein, was auch vorher schonmal meine annahme war.. kann das wohl daran liegen?

Ich hab dann jetzt zusätzlich den LatencyMon mal angemacht und unregelmässig wenn der läuft auf links immer mal wieder ein "knacken", was sich anhört als würde man z.b. einen stecker herausziehen oder halt etwas anschließen (audio mässig)

Insgesamt fuckt mich das schon ziemlich ab.. Das gerät einzuschicken ohne zu wissen woran es am ende liegt ist halt wirklich ein nogo weil das ganze dann am ende mehr kostet als das gerät selber :<

Gibts da noch irgendwas was ich tun kann, um herauszufinden was das problem sein könnte? benchmarks oder sowas, die last produzieren oder irgendwas ähnliches?

Danke!
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