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Störgeräusche aus neuen Lautsprechern/Sub, wenn PC arbeitet.

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snotch
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 25. Apr 2015, 18:49
Hallo zusammen,

ich habe mir für meinen PC ein neues Soundsystem zugelegt.

Diesen Sub und diese Boxen.

Ich hatte zuvor lediglich dieses Logitech-Soundsystem, damit allerdings keine Probleme.

Mit dem neuen Setup ertönen allerdings seltsame Störgeräusche sowohl aus den Boxen als auch aus dem Sub, wenn der PC am arbeiten ist. Beispielsweise wenn ich ein Programm öffne. Aber auch schon, wenn ich eine Taste auf der Tastatur gedrückt halte oder wenn ich mit der Maus scrolle etc.

Woran kann das liegen? Ein defektes Kabel kann ich als Ursache ausschließen. Habe bereits ein anderes ausprobiert. Bei meinem Kollegen habe ich die Boxen ebenfalls getestet und dort traten die selben Probleme auf, weshalb ich einen Defekt am PC wohl ebenfalls ausschließen kann.

Liegt das vielleicht daran, dass der PC nicht genug Leistung für ein derartiges Soundsystem hat?
Sound habe ich natürlich und alles funktioniert wunderbar, wenn ich die Musik aufdrehe. Dann höre ich auch nichts von den Störgeräuschen, weil diese wohl übertönt werden.
Aber irgenwas kann da ja nicht stimmen..

Ich und mein Kollega haben beide keine Soundkarte verbaut, lediglich onboard-Sound. Verbunden ist der Sub am PC mit einem 2xCinch an 1xMiniklinke Kabel. Wenn ich nur die Boxen direkt am PC anschließe, treten die Probleme ebenfalls auf.

PS: Ob eine exterene Soundkarte wohl helfen könnte?


[Beitrag von snotch am 25. Apr 2015, 19:00 bearbeitet]
audiophilanthrop
Inventar
#2 erstellt: 26. Apr 2015, 11:48
Du hast dir unwissentlich einen Aufbau mit eingebauter Masseschleife eingefangen, wie das beim Aufeinandertreffen von Consumer- und Studio-Equipment meistens passiert.
Lies mal z.B. hier weiter, da habe ich ein paar Möglichkeiten beschrieben.
snotch
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 26. Apr 2015, 12:22

audiophilanthrop (Beitrag #2) schrieb:
Du hast dir unwissentlich einen Aufbau mit eingebauter Masseschleife eingefangen, wie das beim Aufeinandertreffen von Consumer- und Studio-Equipment meistens passiert.
Lies mal z.B. hier weiter, da habe ich ein paar Möglichkeiten beschrieben.


Also erstmal danke für den Hinweis! Ich habe mir das jetzt 2 mal durchgelesen, aber trotzdem nur Bahnhof verstanden

Was genau sollte ich denn jetzt machen? Andere Kabel kaufen?
Oder kann so ein Teil vielleicht helfen?


[Beitrag von snotch am 26. Apr 2015, 12:23 bearbeitet]
bob2
Stammgast
#4 erstellt: 26. Apr 2015, 13:38
Hallo,

ein PC als Quellgerät ist auch nur eingeschrängt zu empfehlen....Und dann noch ein Soundchip, echt gruselig......

Da hast du vernüftige LS und dann das...Ein USB /DA-Wandler sollte es schon sein, muss ja nicht gleich die Welt kosten, aber auch hier "Geiz ist geil, klingt aber Scheiße"

Ja so ein Teil .......


[Beitrag von bob2 am 26. Apr 2015, 13:44 bearbeitet]
audiophilanthrop
Inventar
#5 erstellt: 26. Apr 2015, 13:44
Du brauchst andere Verkabelung, ein USB-DAC würde dir kein Stück helfen. Was hast du derzeit, ich vermute 1x Miniklinke auf Cinch in den Sub und weiter mit 2x Cinch auf Klinke? Da läuft jetzt eine 1A Masseschleife vom Rechner über den Sub bis zu den Rokits und über Verbindungen NF-Masse zu Schutzerde retour.

Zuerst mal würde ich testweise nur den Sub anschließen und die Rokits abklemmen. Wenn dann nebengeräuschtechnisch Ruhe ist, wäre das schon mal ein Problem weniger. Sonst kümmern wir uns da später drum.

Zwischen den Sub und die Rokits würde ich so einen HD400 nebst 2x Strippen Cinch --> große Klinke (evtl. schon vorhanden) und große Klinke --> XLR symmetrisch hängen. Dann ist (a) die ohmsche Verbindung der Masse unterbrochen und (b) ist der symmetrische Eingang nicht völlig für die Katz, sondern sorgt für einer weitere Unterdrückung von Gleichtaktstörungen. Handelsübliche Adapterkabel unsymmetrisch auf Klinke oder XLR sind rein unsymmetrisch aufgebaut, und der symmetrische Eingang nützt 0,nix.

Macht auch der Sub allein unerwünschte Geräusche, dann darfst du ob der Idiotie der Konstruktion fluchen und z.B. einen Monacor FGA-40 davorhängen. Und zwar direkt davor, am besten am Sub anpappen. Das ist ein Trafo in der Größenordnung 10k:10kOhm, da sollte die Kabellänge dahinter so klein wie möglich ausfallen.


bob2 (Beitrag #4) schrieb:
Hallo,

ein PC als Quellgerät ist auch nur eingeschrängt zu empfehlen....Und dann noch ein Soundchip, echt gruselig......

Schwachsinn. Wir reden hier ja nicht von AC97-Soundchips von anno Tobak. Was mal seit etwa Windows 7 ein "Designed for Windows"-Logo draufgepappt bekommen hat, sollte klanglich wie meßtechnisch völlig unauffällig sein. Gegen einen der üblichen Realteks neueren Datums (ALC889, 887, 892, 268, 269) ist da nicht viel zu sagen, wenn man nicht gerade einen verbugten Treiber im Einsatz hat. Wenn der von 2011/12 ist, empfehle ich ein Update, dann klappt's auch mit 24/44. Klar kann es mal sein, daß der Boardhersteller die Masseführung versemmelt hat, das ist dann Pech. Ist aber mehr ein Problem im Kopfhörerbetrieb.

Die einzige potentielle größere Schwierigkeit ist halt, daß so ein PC NF-Masse und Schutzerde verbindet. Eine weitere solche Verbindung in der Anlage, und man hat den Salat. Unsymmetrische Verbindungen können dagegen nichts ausrichten.

Wobei das heute auch mal anderswo vorkommt, so ein SACD-Player etwa tut das knallhart ebenso, was ich bei einer expliziten HiFi-Komponente - noch dazu mit Trafonetzteil, nicht Schaltnetzteil - ein ziemlich starkes Stück finde. Und auch so mancher Kabelanschluß, Antennenanlage etc.pp. steuert eine Erdverbindung bei.


[Beitrag von audiophilanthrop am 26. Apr 2015, 14:06 bearbeitet]
Uwe_Mettmann
Inventar
#6 erstellt: 26. Apr 2015, 13:57

audiophilanthrop (Beitrag #5) schrieb:
Zwischen den Sub und die Rokits würde ich so einen HD400 nebst 2x Strippen Cinch --> große Klinke (evtl. schon vorhanden) und große Klinke --> XLR symmetrisch hängen.

Nur hat der Sub überhaupt symmetrische Eingänge oder hat er nur Cincheingänge?


Gruß

Uwe
snotch
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 26. Apr 2015, 14:36

audiophilanthrop (Beitrag #5) schrieb:
Was hast du derzeit, ich vermute 1x Miniklinke auf Cinch in den Sub und weiter mit 2x Cinch auf Klinke?


PC auf Sub: 1x Miniklinke auf 2xCinch
Sub auf Rokits: je 1x Cinch auf 1x Cinch


audiophilanthrop (Beitrag #5) schrieb:

Zuerst mal würde ich testweise nur den Sub anschließen und die Rokits abklemmen. Wenn dann nebengeräuschtechnisch Ruhe ist, wäre das schon mal ein Problem weniger. Sonst kümmern wir uns da später drum.


Egal ob nur Sub, nur Rokits oder beides gleichzeitig angeschlossen, die Störgeräusche treten auf.


audiophilanthrop (Beitrag #5) schrieb:
Zwischen den Sub und die Rokits würde ich so einen HD400 nebst 2x Strippen Cinch --> große Klinke (evtl. schon vorhanden) und große Klinke --> XLR symmetrisch hängen.


Also du meinst von:
Sub auf HD400: 2x Cinch auf 2x gr. Klinke
HD400 auf Rokits: je 1x gr. Klinke auf 1x XLR
?


audiophilanthrop (Beitrag #5) schrieb:
Macht auch der Sub allein unerwünschte Geräusche, dann darfst du ob der Idiotie der Konstruktion fluchen und z.B. einen Monacor FGA-40 davorhängen. Und zwar direkt davor, am besten am Sub anpappen. Das ist ein Trafo in der Größenordnung 10k:10kOhm, da sollte die Kabellänge dahinter so klein wie möglich ausfallen.


Also das Teil käme dann zwischen Sub und PC? Der PC hat nur einen Miniklinke-Eingang.
snotch
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 26. Apr 2015, 14:40

Uwe_Mettmann (Beitrag #6) schrieb:

audiophilanthrop (Beitrag #5) schrieb:
Zwischen den Sub und die Rokits würde ich so einen HD400 nebst 2x Strippen Cinch --> große Klinke (evtl. schon vorhanden) und große Klinke --> XLR symmetrisch hängen.

Nur hat der Sub überhaupt symmetrische Eingänge oder hat er nur Cincheingänge?


Gruß

Uwe


Das sind die Eingänge vom Sub:
https://images5.static-thomann.de/pics/bdb/162467/7417571_800.jpg

Was sind denn das überhaupt für Eingänge mit diesen Schraubaufsätzen


[Beitrag von snotch am 26. Apr 2015, 14:41 bearbeitet]
audiophilanthrop
Inventar
#9 erstellt: 26. Apr 2015, 14:54

snotch (Beitrag #7) schrieb:

audiophilanthrop (Beitrag #5) schrieb:
Was hast du derzeit, ich vermute 1x Miniklinke auf Cinch in den Sub und weiter mit 2x Cinch auf Klinke?


PC auf Sub: 1x Miniklinke auf 2xCinch
Sub auf Rokits: je 1x Cinch auf 1x Cinch

Achja, die Rokits haben ja auch noch Cincheingänge. Auf jeden Fall komplett unsymmetrisch, und darauf kommt es in dem Fall an.

snotch (Beitrag #7) schrieb:
Egal ob nur Sub, nur Rokits oder beides gleichzeitig angeschlossen, die Störgeräusche treten auf.

Schlecht. Und mit den Pegelstellern bekommst du sie nicht hinreichend in den Griff, nehme ich an?

Da wundert es mich nicht, daß man bei den Rezis zum Sub lesen kann, daß es schon mal brummt. Die Masse auf Schutzerde zu hängen und dann nur unsymmetrische Eingänge vorzusehen ist ein ziemlicher Schwachsinn. Das geht wie gesagt nur dann gut, wenn der Sub das einzige solche Gerät in der Anlage ist, am PC schon mal nicht.

snotch (Beitrag #7) schrieb:
Also du meinst von:
Sub auf HD400: 2x Cinch auf 2x gr. Klinke
HD400 auf Rokits: je 1x gr. Klinke auf 1x XLR
?

Genau. Die erste Sorte unsymmetrisch mit "Monoklinke" (Spitze + Schaft, TS), die zweite symmetrisch mit "Stereoklinke" (Spitze + Ring + Schaft, TRS).

snotch (Beitrag #7) schrieb:

audiophilanthrop (Beitrag #5) schrieb:
Macht auch der Sub allein unerwünschte Geräusche, dann darfst du ob der Idiotie der Konstruktion fluchen und z.B. einen Monacor FGA-40 davorhängen. Und zwar direkt davor, am besten am Sub anpappen. Das ist ein Trafo in der Größenordnung 10k:10kOhm, da sollte die Kabellänge dahinter so klein wie möglich ausfallen.

Also das Teil käme dann zwischen Sub und PC? Der PC hat nur einen Miniklinke-Eingang.

Der "normale" FGA-40 (nicht der HQ im Alugehäuse) ist ja ein Trennübertrager im Kabel Cinchstecker auf -kupplung, da mußt du nur mit dem vorhandenen Miniklinke-Cinchkabel reingehen und dann mit dem anderen Ende in den Sub.

snotch (Beitrag #8) schrieb:
Was sind denn das überhaupt für Eingänge mit diesen Schraubaufsätzen :D

Damit kann man den Sub an die Ausgänge eines Verstärkers für passive Lautsprecher anschließen.


[Beitrag von audiophilanthrop am 26. Apr 2015, 14:57 bearbeitet]
snotch
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 26. Apr 2015, 15:14
Also nochmal zusammenfassend:

Für Sub auf HD400 auf Rokits:
http://www.thomann.d...fA4XGhbIYC4n33HF3FR-

+

2x http://www.thomann.de/de/the_sssnake_spr1015.htm
2x http://www.thomann.de/de/the_sssnake_mxp1015_audiokabel.htm

Sub an PC:
http://www.amazon.de...FGA-40/dp/3817133103

Keine extra Kabel, da kann ich mein aktuelles Miniklinke-Cinch benutzen.


Bei dem XLR gibt es female und male. Was benötige ich denn jetzt?


audiophilanthrop (Beitrag #9) schrieb:
Genau. Die erste Sorte unsymmetrisch mit "Monoklinke" (Spitze + Schaft, TS), die zweite symmetrisch mit "Stereoklinke" (Spitze + Ring + Schaft, TRS).


Das verstehe ich jetzt auch wieder nicht :D.
Was isn jetzt TS und TRS und wo ist der unterschied bei Monoklinke und Steroklinke.


[Beitrag von snotch am 26. Apr 2015, 15:14 bearbeitet]
audiophilanthrop
Inventar
#11 erstellt: 01. Mai 2015, 22:16

snotch (Beitrag #10) schrieb:
Also nochmal zusammenfassend:

Für Sub auf HD400 auf Rokits:
http://www.thomann.d...fA4XGhbIYC4n33HF3FR-

+

2x http://www.thomann.de/de/the_sssnake_spr1015.htm
2x http://www.thomann.de/de/the_sssnake_mxp1015_audiokabel.htm

Nicht das MXP1015 (unsymmetrisch), sondern das MXP2015 (symmetrisch). Oder gleich das Cordial CFM 1,5 MV, die Sssnakes würde ich eher mir nicht wieder kaufen (die Verarbeitung ist doch ziemlich mit der heißen Nadel gestrickt - bei einem von meinen hat $Löter vergessen, vorher die Knickschutztülle vom Klinkenstecker draufzumachen, was auf Hektik hindeutet).

Bei dem XLR gibt es female und male. Was benötige ich denn jetzt?

Bei XLR gilt grundsätzlich: Ausgänge sind männlich, Eingänge sind weiblich. Du brauchst also das obige auf XLR-Männchen. Im Zweifelsfall einfach mal die Buchse am Lautsprecher angucken...

Klinke ist übrigens nicht per se schlechter und wird immer noch gern dort eingesetzt, wo es platztechnisch eng zugeht - aber XLR hat einfach nochmal das bessere Handling. Außerdem habe ich hier so Kombibuchsen, deren Klinkenteil eine ziemliche Katastrophe ist (der Stecker kommt nur mit Mühe wieder raus, trotzdem miese Kontaktsicherheit).


[Beitrag von audiophilanthrop am 01. Mai 2015, 22:21 bearbeitet]
cr
Moderator
#12 erstellt: 02. Mai 2015, 19:52
Die elektrische Verbindung muss per Lichtleiter unterbrochen werden, ist die einzig gute Lösung.
Geht zB so: Behringer UCA (30 Euro) >Lichtleiter > irgendein DA-Wandler, geht ab 20 Euro mit etwas Glück.
snotch
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 03. Mai 2015, 14:20

cr (Beitrag #12) schrieb:
Die elektrische Verbindung muss per Lichtleiter unterbrochen werden, ist die einzig gute Lösung.
Geht zB so: Behringer UCA (30 Euro) >Lichtleiter > irgendein DA-Wandler, geht ab 20 Euro mit etwas Glück.


Hat sich erledigt!
Das Teil hier hat geholfen, keine Störgeräusche mehr.

Hab jetzt noch eine weitere Frage, die ich mal hier mit reinpacke:

Ich möchte nicht jedes Mal die Boxen und den Sub manuell abschalten und hatte deswegen überlegt, alle drei Teile an einen Mehrfachsteckdosenleiste mit Schalter anzuschließen und diese darüber immer abzuschalten. Kann ich das bedenkenlos so machen oder kann es dadruch zu Schäden an den Geräten kommen?
snotch
Ist häufiger hier
#14 erstellt: 03. Mai 2015, 14:23

audiophilanthrop (Beitrag #11) schrieb:

snotch (Beitrag #10) schrieb:
Also nochmal zusammenfassend:

Für Sub auf HD400 auf Rokits:
http://www.thomann.d...fA4XGhbIYC4n33HF3FR-

+

2x http://www.thomann.de/de/the_sssnake_spr1015.htm
2x http://www.thomann.de/de/the_sssnake_mxp1015_audiokabel.htm

Nicht das MXP1015 (unsymmetrisch), sondern das MXP2015 (symmetrisch). Oder gleich das Cordial CFM 1,5 MV, die Sssnakes würde ich eher mir nicht wieder kaufen (die Verarbeitung ist doch ziemlich mit der heißen Nadel gestrickt - bei einem von meinen hat $Löter vergessen, vorher die Knickschutztülle vom Klinkenstecker draufzumachen, was auf Hektik hindeutet).

Bei dem XLR gibt es female und male. Was benötige ich denn jetzt?

Bei XLR gilt grundsätzlich: Ausgänge sind männlich, Eingänge sind weiblich. Du brauchst also das obige auf XLR-Männchen. Im Zweifelsfall einfach mal die Buchse am Lautsprecher angucken...

Klinke ist übrigens nicht per se schlechter und wird immer noch gern dort eingesetzt, wo es platztechnisch eng zugeht - aber XLR hat einfach nochmal das bessere Handling. Außerdem habe ich hier so Kombibuchsen, deren Klinkenteil eine ziemliche Katastrophe ist (der Stecker kommt nur mit Mühe wieder raus, trotzdem miese Kontaktsicherheit).


Also erstmal danke für die ganzen Tipps!
Ich hatte jetzt erst nur den Massetrennfilter bestellt und der alleine hat die Störgeräusche schon beseitigt.
Dann brauch ich das andere Teil (Behringer HD400) ja eigentlich gar nicht mehr. Oder hätte das sonst noch irgendeinen Vorteil?
cr
Moderator
#15 erstellt: 03. Mai 2015, 14:39
Ist dasselbe, nur dass er zusätzlich noch unsymmetrische Signale symmetrieren kann. Deshalb klingts aber auch nicht anders, selbst wenn du symmetrische Eingänge hast.
audiophilanthrop
Inventar
#16 erstellt: 03. Mai 2015, 15:31
Grundsätzlich sehr erfreulich, aber da würde ich nochmal genau hinhören, ob es nicht doch evtl. bei Anschluß der Rokits zusätzliches Brummen aus dem Sub gibt oder ob der Aufbau Lichtschalter hörbar macht o.ä.. Wenn nicht, dann kann man es im Prinzip so lassen.

Die kritische Verbindung war also offenbar die vom Rechner zum Sub, was insofern verständlich ist, als daß dabei die Einkopplung der Ströme des PC-Netzteils auf dem Schutzleiter zum Tragen kommt. Die zweite Masseschleife ist immer noch vorhanden, da aber die Netzteile von Lautsprechern und Sub keine Sauereien machen, hört man das nicht.
cr
Moderator
#17 erstellt: 03. Mai 2015, 16:44
Gerade für tiefe Frequenzen sind aber diese billigen Übertrager letztlich nicht ideal, es gibt beträchtlichen Klirr, der aber weitgehend verdeckt wird, weil das Ohr in diesem Bereich unempfindlich ist.
audiophilanthrop
Inventar
#18 erstellt: 03. Mai 2015, 17:46
Klar, aber nachdem ich schon den HD400 mal durchgemessen hatte und bei normalen Pegeln keine größeren Auffälligkeiten festzustellen waren (beim Betrieb am Rechner profitiert gerade der niederfrequente Klirr deutlich von der niedrigen Quellimpedanz), bin ich jetzt mal davon ausgegangen, daß auch der zumindest nicht ganz mickrige FGA-40 das einigermaßen im Griff hat (beim kleineren FGA-30 wäre ich da skeptischer). Und bei richtigem Einsatz sollte auch der Frequenzgang obenrum passen.
cr
Moderator
#19 erstellt: 03. Mai 2015, 18:45
Hast den Klirr wirklich gemessen? Würde mich interessieren, was die so haben, wobei man aber von 2-2,5V Eingangsspannung ausgehen sollte.

(habe denselben Monacor-Übertrager für die 4-fach-Sat-Anlage, nur leider hat er nicht gewirkt).
snotch
Ist häufiger hier
#20 erstellt: 03. Mai 2015, 18:56
Ok, ich höre da jetzt keine weiteren Störungen. Werde es erstmal so lassen.

Könnt ihr hierzu noch was sagen:


snotch (Beitrag #13) schrieb:

Hab jetzt noch eine weitere Frage, die ich mal hier mit reinpacke:

Ich möchte nicht jedes Mal die Boxen und den Sub manuell abschalten und hatte deswegen überlegt, alle drei Teile an einen Mehrfachsteckdosenleiste mit Schalter anzuschließen und diese darüber immer abzuschalten. Kann ich das bedenkenlos so machen oder kann es dadruch zu Schäden an den Geräten kommen?
cr
Moderator
#21 erstellt: 03. Mai 2015, 19:58
Mach ich auch seit Jahrzehnten.
Es sei denn die Endstufen sind ohne Lautsprecher-Abschaltrelais (betrifft nur gewisse HiEnd-Verstärker ), dann könnte es krachen, wenn eine Quelle vorher geschaltet wird, aber die Endstufe noch Strom aus den Elkos hat und an den Lautsprechern hängt.


[Beitrag von cr am 03. Mai 2015, 20:01 bearbeitet]
audiophilanthrop
Inventar
#22 erstellt: 03. Mai 2015, 23:13

cr (Beitrag #19) schrieb:
Hast den Klirr wirklich gemessen? Würde mich interessieren, was die so haben, wobei man aber von 2-2,5V Eingangsspannung ausgehen sollte.

Naja, etwa die Hälfte könnte ich bieten. Siehe hier.

Beim SMPTE-Intermod-Test steigen k2/k3 des 60-Hz-Tons (-6 dB = -7,5 dB re: 2,0 Veff oder ~0,85 Veff) auf -70 / -80 dBr, sonst wären es je 10 dB weniger. Und die Vorwärtsrichtung scheint den Ausgang etwas mehr ins Schwitzen zu bringen. Die Kanaltrennung leidet auch etwas, bleibt aber bis 20 kHz >40 dB. Da solche Pegel recht typische "normale Maximalpegel" bei den Ansteuerung von Nahfeldern sind, deren Verzerrungsverhalten sich da unten weit weniger gut ausnehmen wird, finde ich das alles voll OK. Klar, bei Referenzpegel +22 dBu dürfte das schon anders aussehen...


[Beitrag von audiophilanthrop am 03. Mai 2015, 23:19 bearbeitet]
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