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Störgeräusche bei Onboardsound

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Autor
Beitrag
kleenerpunk
Inventar
#1 erstellt: 29. Okt 2013, 20:57
Hallo liebe Forenmitglieder!
Ich hab mir vor kurzem einen neuen PC zusammengestellt, u.a. mit dem ASRock FM2A85X Extreme6 Mainbaord (Realtek ALC898 Audio Codec) über das der Sound läuft.
Von da aus gehts dann über mein Mischpult auf meine PA Anlage.
Leider habe ich nun die ganze Zeit ein Piepsen auf den Lautsprechern, das sich auch verändert wenn der PC rechnet und die CPU stärker belastet wird...
An meinen Kabeln bzw Anlage kann es eigentlich nicht liegen, mit meinem alten Pc hat es einwandfrei funktioniert und auch alles andren Eingänge (TV,MP3 Player,etc.) die über das mischplt laufen funktionieren ohne Probleme...
ich habe auch den eingang an dem der pc hängt mit dem MP3 Player getestet, es gibt dann keine störsignale...

Woran kanns also dann liegen? Bzw was kann ich tuen?
Hilft eventuell eine externe Soundkarte?
Supaman
Ist häufiger hier
#2 erstellt: 05. Nov 2013, 09:31
bist du sicher das der ton von den LS kommt?

"leistungsabhängiges" pipen / pfeifftöne kommen normalerweise von spannungswandlern z.b. auf dem mainboard, vom netzteil oder von der grafikkarte. das kann man sehr schön mit benchmarks testen die die cpu/grafikkarte auf 100% bringen.
kleenerpunk
Inventar
#3 erstellt: 05. Nov 2013, 09:53
ja es kommt definitiv aus den lautsprechern.
drehe ich am mischpult auf Null, sind auch die geräusche weg
Warf384#
Inventar
#4 erstellt: 05. Nov 2013, 09:55
Netzteil von BeQuiet und/oder leistungsfähige Grafikkarte?
kleenerpunk
Inventar
#5 erstellt: 05. Nov 2013, 11:12
ja netzteil ist ein be quiet! STRAIGHT POWER BQT E9-400W, #
grafik ist bei mir in der CPU intergriert (AMD A10-6800K APU mit AMD Radeon HD 8670D Grafik)
Warf384#
Inventar
#6 erstellt: 05. Nov 2013, 20:31
Frontpanel-Anschluss vom Mainboard abziehen und sehen ob's hilft.

Die Ursache sind meistens, wie von Supaman erwähnt, irgendwelche Spannungswandler, deren Störungen teilweise über das Stromnetz übertragen oder in Bauteile der Soundkarte/Kabel eingestreut werden können.

Im Fall von Einstreuungen sollte eine zusätzliche PCI(e) oder externe Soundkarte helfen. Das ist dann der Fall, wenn das Abziehen des Kabels hilft.

Bei Übertragung durch das Netzteil zum Teil auch, ist jedoch eher ein Glücksspiel, eine Soundkarte zu finden, die unempfindlich dagegen ist.
kleenerpunk
Inventar
#7 erstellt: 05. Nov 2013, 21:55
also ich hab grade mal probiert und die kabel zum frontpanel abgezogen, das bringt aber nichts, die störgeräusche sind trotzdem da.

das die geräusche vom netzteil kommen glaube ich eigentlich eher nicht, da sie teilweise direkt gekoppelt sind mit dem "arbeiten" des rechners
also zb wenn ich hier im forum bin und mit dem mausrad runter scrolle, dann macht das zusätzliche geräusche zum grund-rauschen/fiepen dazu, so ein leichtes grummeln.
hört sich echt an als würde ich dem PC beim arbeiten zuhören.


was kann ich also tuen? externe soundkarte?
störfilter oder sowas in die signalleitung vors mischpult?
AlexG1990
Inventar
#8 erstellt: 05. Nov 2013, 22:40
Hallo!

Ich weiß genau, von welchen Geräuschen du sprichst - ich kenne das Problem! Leider aber keine Lösung!

Die "HD-Audio" Soundchips von Realtek (also alle neueren ALC6xx und ALC8xx) sind an sich schon verdammt gute Soundkarten mit respektablen D/A- und A/D-Wandlern. V.a. der schon etwas ältere ALC889 kann's durchaus mit dedizierten Soundkarten aufnehmen! Auch dein ALC898 (Nachfolger) soll sehr gut sein (fast so gut wie ALC889). Ist ja auch nichts mehr dabei, einen Mini-Chip mit hervorragendem D/A-Wandler zu bauen - die stecken heute in jedem DVD-Player, Fernseher, Handy, ...

Das Problem:
Die Mainboardhersteller geben sich (sogar innerhalb eines Herstellers!) unterschiedlich viel Mühe, die Chips zu implementieren, d.h. eine stabile Stromversorgung und möglichst wenig HF-Einstrahlungen von CPU & co...
Und genau da liegt das Problem. Der D/A-Wandler kann noch so gut sein, wenn er nur halbherzig verbaut wird.
Was die Mainboard-Hersteller angeht, habe ich leider gerade bei AsRock und Asus nicht so gute Erfahrungen gemacht, was das angeht! Die designen ihre Board von der Bestückung her eher "futuristisch" und modern, geben sich in dem Bereich aber nicht so viel Mühe (ist ja eigentlich alles digital, so lange das stabil läuft...). Da hatte ich schon öfter solche Störungen aus dem Onboard-Audio gehört.
Bei MSI und Gigabyte wird eher etwas zurückhaltender "klassisch" und "solide" designed - da hatte ich solche Probleme bisher noch nicht...
Ich betreibe hier ein Gigabyte GA-Z68-UD3H-B3 mit ALC889. Sowohl analoge Aufnahme als auch Wiedergabe sind absolut perfekt und ohne Störungen!

Einzige Möglichkeiten:
Mainboard wechslen, Soundkarte nachrüsten (z.B. Asus Xonar), oder externes Sound-Interface kaufen. Falls dein Mischpult einen eingebauten D/A-Wandler und SPDIF-Eingänge hat, ginge es auch so...

Gruß
Alex
kleenerpunk
Inventar
#9 erstellt: 06. Nov 2013, 10:47
Danke erstmal für die ausführliche antwort!

hm..echt blöd dass sich da die Mainboard-Bauer so wenig mühe geben.

zu deinen vorgeschlagenen lösungen:
also mainbaord würd ich ungern tauschen, wiel ich bis auf den sound eigentlich echt sehr zufrieden damit bin, und ehrlich gesagt trau ich mich da nicht wirklich ran die cpu da runter zu bauen...hab angst da was kaputt zu machen dabei.

neue soundkarte wäre zu überlegen, aber hab ich dann nicht das selbe problem, wenn die dirket auf dem mainbaord sitzt?

denke ich werde da am ehesten zur externen soudkarte tendieren...

SPDIF eingänge hat mein Mischpult leider nicht, das ist rein analog.

was wäre denn da zu empfehlen an externen sounkarten? und was kostet sowas? (einzige anforderung die mir wichtig wäre, neben gutem klang natürlich, ist, das ich wie jetzt auch getrennte analog ausgänge für front, rear und sub habe, da ich eventuell mal was umbauen will und etwas mit "selbstbau-surround" testen will)
AlexG1990
Inventar
#10 erstellt: 07. Nov 2013, 01:09

zu deinen vorgeschlagenen lösungen:
also mainbaord würd ich ungern tauschen, wiel ich bis auf den sound eigentlich echt sehr zufrieden damit bin, und ehrlich gesagt trau ich mich da nicht wirklich ran die cpu da runter zu bauen...hab angst da was kaputt zu machen dabei.

Ich würde wegen dem Soundchip jetzt auch kein Mainboard austauschen. Ich suche mir meine zwar teilweise danach aus, aber wenn sonst alles perfekt läuft lohnt sich das nicht...
Trotzdem ist der CPU-Umbau und der Mainboardtausch kein großes Problem, mit ein wenig Geschick bekommt das jeder fertig!


neue soundkarte wäre zu überlegen, aber hab ich dann nicht das selbe problem, wenn die dirket auf dem mainbaord sitzt?

Nein, das ist im Normalfall kein Problem! Die sind erstens weiter weg von der CPU und 2. wird da die Eingangsspannung nochmal stabilisiert und die Bauteile sind besser geschirmt...


denke ich werde da am ehesten zur externen soudkarte tendieren...

Das ist reine Geschmacksache. Entweder intern oder extern...


SPDIF eingänge hat mein Mischpult leider nicht, das ist rein analog.

Was heißt leider - hätte mich auch gewundert wenn es SPDIF hätte. Audio ist nunmal analog und jedes Gerät hat ja normal einen analogen Ausgang. Nur ist der bei deinem Mainboard hat nicht besonders gut...


was wäre denn da zu empfehlen an externen sounkarten? und was kostet sowas? (einzige anforderung die mir wichtig wäre, neben gutem klang natürlich, ist, das ich wie jetzt auch getrennte analog ausgänge für front, rear und sub habe, da ich eventuell mal was umbauen will und etwas mit "selbstbau-surround" testen will)

Hmm... Für reines Stereo gibt's ziemlich viel, und auch ziemlich viel Ramsch. Mit 5.1-Ausgängen geht es in z.B. hier los:
http://www.amazon.de/Soundkarte-TERRATEC-Anschluss-Lautsprechern-Mikrofonanschluss/dp/B0046Y59SO/ref=sr_1_33?s=computers&ie=UTF8&qid=1383782755&sr=1-33
Nach oben gibts praktisch keine Grenze - bis hin zu professionellen Studio-Interfaces...

Weil ich mich da nicht so auskenne, mach doch nochmal einen neuen Thread auf "Suche externe Soundkarte" oder probier mal die Suchfunktion - das findest du bestimmt was passendes!

Gruß
Alex
kleenerpunk
Inventar
#11 erstellt: 07. Nov 2013, 14:56
ok danke mal für die antwort, dann werd ich wohl mal dort umhören :-)

wenn das bei der internen wirklich auch keine probleme macht ,wer ich mir wohl doch ne interne holen...sonst verbauch ich noch mehr platz hier:
PC und PA
AlexG1990
Inventar
#12 erstellt: 07. Nov 2013, 18:12

wenn das bei der internen wirklich auch keine probleme macht ,wer ich mir wohl doch ne interne holen...sonst verbauch ich noch mehr platz hier:

Hui! Coole Einrichtung!

Na dann nimm eine von den kleineren Asus Xonar-Karten...
Dennis50300
Stammgast
#13 erstellt: 08. Nov 2013, 22:26
Tjo, Asrock, analog...

Wenn du'n SPDIF hast und den nutzbar machst hast du solche Probleme nicht, ich bin wegen genau solchem Mist von einem Onkyo TX-7630 auf meinen Yamaha RX-V450 umgestiegen.

Edit:
Die Idee mit der Soundkarte kannste übrigens vergessen, selbst meine X-Fi brummte immer am Klinke.
Gigabytebrett hatte ich auch schon das -> GA-990XA-UD3 (teurer lohnt nicht, kostete um die 100€ genauso wie mein jetziges M5A97 R2.0)

Desweiteren wäre auch mal interessant was du so hörst, wenn du natürlich nur Loadness War pumpen lässt, dann biste mit dem PA-Müll zwar gut bedient, dann höre aber auch bitte auf von Qualität zu sprechen
ENDEdit


Gruss Dennis50300


[Beitrag von Dennis50300 am 08. Nov 2013, 22:36 bearbeitet]
kleenerpunk
Inventar
#14 erstellt: 10. Nov 2013, 14:18
wieso PA müll?
wüsste jetzt nicht was daran müll oder nicht qualitativ sein sollte...

und ich höre alles mögliche, oldies, rock, reggae, eletronisches,....

warum sollte es keine soundkartne geben die anlaoges signal ausgeben das nicht pfeift oder brummt? mit meinem alten PC hat es doch auch funktioniert....
Observer01
Inventar
#15 erstellt: 10. Nov 2013, 14:45
Hallo,

warum sollte es keine soundkartne geben die anlaoges signal ausgeben das nicht pfeift oder brummt? mit meinem alten PC hat es doch auch funktioniert....


weil es nicht an der Soundkarte liegt sondern an dem Zusammenspiel zwischen den einzelnen Komponeten. Ich schätze mal du hast ein Masse Problem innerhalb deines Rechners.


ich würde es mal mit einem externen USB Audiointerface probieren, z.B. ESI Maya 44 USB +
Kostet nicht die Welt.

Oder du versuchst es mal mit sowas:

http://www.thomann.de/de/palmer_pli03.htm

Gruß
Andreas
Warf384#
Inventar
#16 erstellt: 10. Nov 2013, 15:59

Observer01 (Beitrag #15) schrieb:

Oder du versuchst es mal mit sowas:

http://www.thomann.de/de/palmer_pli03.htm

Gruß
Andreas




Tu's nicht. Ändert nichts, da kein Masseproblem vorliegt.
Dennis50300
Stammgast
#17 erstellt: 10. Nov 2013, 16:10
Es wird mit Sicherheit ein Masseproblem vorliegen, nur die Dinger gibt es deutlich günstiger als für 89€

Ich hatte sowas für meinen Onkyo TX-7630 auch gehabt, das kostete mich auf eBay nen 20er.

Edit:

Hier den hatte ich derzeit mit dem Onkyo benutzt:
Massetrennfilter

Ich wette aber der hier tut's genausogut und ist noch ne' ganze Ecke günstiger:
auch ein Massetrennfilter

So'n Salat braucht man eigentlich nur im Auto, weil man da anscheinend auch nicht anders kann als Analog

Ich weiss schon warum ich auf meinen RX-V450 umgesteigen bon von dem Onkyo


Gruss Dennis50300


[Beitrag von Dennis50300 am 10. Nov 2013, 16:13 bearbeitet]
Warf384#
Inventar
#18 erstellt: 10. Nov 2013, 18:01
So ein Massetrennfilter wird aber mit Sicherheit nicht bringen, da der Fehler in allen mir bekannten Fällen auch ohne externe Masseverbindung, also per Kopfhörer oder akkubetriebenen Lautsprechern vorliegt.
kleenerpunk
Inventar
#19 erstellt: 10. Nov 2013, 20:20
stimmt, mit kopfhörern habe ich ebnso getestet, auch hier hab ich störsignale.

ich hab zufälligerweiße auch noch eine kleine USB soundkarte zuhause gefunden Auvisio

damit habe ich aber ebenfalls die störgeräusche.
Heist das ich hab das dann auch bei anderen USB soundkarten, oder liegt das daran dass das nur so ne kleine ist und keine richtige trennung/abschirmung der stromversorgung hat?
Dennis50300
Stammgast
#20 erstellt: 11. Nov 2013, 16:32
@kleenerpunk:

Kommt ganz drauf an wofür die ausgelegt ist und was du da dranklemmst.

Mein Behringer UCA202 z.B. rauscht kein Stück mit einem Sennheiser MX-470 oder MX271, klingen tut der natürlich extrem grottig aber ich kaufte den ja auch hauptsächlich wegen des SPDIF den mein Netbook nicht hat und dafür ist das Teil ideal und günstig.

Wenn ich diese Sennheiser Knöpfe an meine RX-V450 anschliesse rauscht diese extrem (Kopfhörer haben zu wenig Widerstand), wenn ich aber was grösser Kopfhörer mit Bügel daran anschliesse dann kann ich wenn nix an Sound abgespielt wird die Lautstärke aufdrehen bis zu einer Lautstärke die man normal niemals eindrehen würde und da rauscht dann immernoch nix.

Probiere ruhig mal den Massetrennfilter, meiner Erfahrung nach ist Verstärker mit analogem Eingang am Rechner mit analogem Ausgang welche Soundkarte auch immer eine ganz schlechte Kombi für anspruchsvolle Hörer wie mich z.B.

Selbst eine X-FI Titanium HD daran hast du mit 3,5er Klinke auf 2xCinch n' Rauschen und knirpsen drin..., seitdem ich auf die Yamaha RX-V450 gewechselt bin und somit SPDIF (Lichtwellenleiter nehme, da gibt es keine Masseverbindung zwischen den Geräten) keine Probleme mehr


Gruss Dennis50300


[Beitrag von Dennis50300 am 11. Nov 2013, 16:34 bearbeitet]
kleenerpunk
Inventar
#21 erstellt: 11. Nov 2013, 17:26
Hm gut dann komm ich wohl nicht drum rum etwas rum zu testen.
bekomme eventuell von einem arbietskollegn eine gebrauchte Creative soundblaster irgendwas, dann werd ich erstmal testen obs mit der vielleicht funktioniert.

blöde, vor kurzem hatte ich noch so einen massetrennfilter in meiner werkstatt liegen und hab ihn verschenkt, wiel ich ihn nie brauchte.

aber jetzt mal blöde frage, meine PA-Amps haben jeweils einen "Groundlift" schalter, erfüllt der denn dann nicht den selben zweck wie der trennfilter?
Observer01
Inventar
#22 erstellt: 11. Nov 2013, 17:56

aber jetzt mal blöde frage, meine PA-Amps haben jeweils einen "Groundlift" schalter, erfüllt der denn dann nicht den selben zweck wie der trennfilter?


ausprobieren...
kleenerpunk
Inventar
#23 erstellt: 11. Nov 2013, 20:46
hab ich ja, behebt das problem aber nicht, deshalb frag ich ja ob dass der gleiche effekt ist wie ein Massetrennfilter, wen dem so ist könnt ich mir diesen kauf ja sparen
Warf384#
Inventar
#24 erstellt: 11. Nov 2013, 21:19

und somit SPDIF (Lichtwellenleiter nehme, da gibt es keine Masseverbindung zwischen den Geräten) keine Probleme mehr


Das behobene Problem hat nur leider nicht unbedingt mit der unabhängigen Masseverbindung zu tun.

In der Tat sind beide Gerätemassen sogar höchstwahrscheinlich per Schutzleiter durch die Steckdose verbunden.


AlexG1990 Behauptung hingegen passt auf alle Symptome, mit denen ich bisher selbst zu tun hatte, und ich hatte schon sehr oft mit dem Problem von Störsignalen am Soundkartenausgang zu kämpfen.

Wird das Störsignal durch eine für Analoganwendungen minder stabilisierte Stromversorgung auf dem Mainboard eingestreut, ist jedes auswärtige Analogaudiosignal ruiniert.


Für den Preis des vorher empfohlenen Massetrennfilters, der durch die Trennübertrager sogar noch eine Minderung der Signalqualität bewirken könnte und nichts weiter als eine vermutete Abhilfe darstellt,
könnte sich der TE genau so gut einen höherwertigen externen DAC mit optischem Eingang leisten, wobei in dem Fall dann wirklich alle auch unwahrscheinlichsten Faktoren ausgeschlossen sind.
kleenerpunk
Inventar
#25 erstellt: 11. Nov 2013, 21:45
aber kommt der externe DAC nicht aufs glecihe raus wie eine externe Soundkarte?

bzw was gibt es denn ein preiswerten externen DACs die suroound sound fähig sind?
Observer01
Inventar
#26 erstellt: 12. Nov 2013, 09:59
Hallo,

ganz ehrlich, wenn ich mir das Bild so anschaue, daß sind ja jetzt nicht die hochwertigsten Komponenten. Du hast da soviel Kram im Signalweg, vom Eq bis zum Mischpult, alles auf engstem Raum und ich schätze mal unbal mit einander verbunden. Alles hat Potenzial Störgeräusche zu produzieren.

Ich habe jetzt nicht jeden Satz hier durchgelesen, aber falls noch nicht geschehen: probiere den Rechner mal ohne jegliche Verbindung zu deinem restlichen Equipment, nur mit Kopfhörer aus. Also wirklich alle Strippen aus dem Rechner ziehen außer den Netzstecker.

Gruß
Andreas
Dennis50300
Stammgast
#27 erstellt: 12. Nov 2013, 17:38
@Observer01 :

Das Problem tauchte doch auf seitdem er nun nen anderen Rechner da dran hat, also kann das nur die Problemursache sein für die Brummspannung.

Wenn es hauptsählich um Musik geht, ist der Behringer UCA202 dann sogesehen perfekt, solange man davon nur den SPDIF nutzt, wenn der Rechner nicht schon von Haus aus einen SPDIF mitbringt.

Ich hatte schon viele Creative Karten, sowie auch andere, die einzige die hier abgesehen vom SPDIF (Realtek HD OnBoard) noch wirklich gut ist und nicht stört ist in einem Retrorechner eine AWE64 Gold

Letztere wirst du aber in modernen Rechnern nicht mehr unterbringen können da es eine ISA-Karte ist, zumal sie dem Lichtwellenleiter worüber man 192KHZ rauspumpen kann deutlichst unterlegen ist.

Anscheinend wären 5.1 alsi Sourround auch gar kein Problem mit dem SPDIF, soweit ich weiss, könnte ich mit meiner Yamah sofort aufziehen wenn ich wollte, es fehlt nur n' Stück weit an Platz und die Boxen natürlich dafür, brauch ich aber eh net, weil das bei Musik keinen sinn macht, dann lieber die ganze Kohle in gute grosse Standboxen und gut ist's.


Gruss Dennis50300
kleenerpunk
Inventar
#28 erstellt: 12. Nov 2013, 18:04

ganz ehrlich, wenn ich mir das Bild so anschaue, daß sind ja jetzt nicht die hochwertigsten Komponenten. Du hast da soviel Kram im Signalweg, vom Eq bis zum Mischpult, alles auf engstem Raum und ich schätze mal unbal mit einander verbunden. Alles hat Potenzial Störgeräusche zu produzieren.


gut es sind weder high-end, noch Hifi-geräte, was diese aber doch nicht unbedingt schlecht macht. Natrülich habe ich vielleicht kein optimal Linearen Frequenzang oder so, aber darum geht es mir hier auch nicht, für mein Geschmack klingt die Anlage gut, es geht mir nur um die Störgeräusche :-)
Es ist halt PA-Equipment aus dem Einstiegerbereich, und es hält was es verspricht, und ist immer noch 1000mal besser als irgendwelcher Ebay-China-Schrott
Und wei bereits gesgat, die störgeräusche waren mit dem alten PC, bei ansonsten genau gleichem Aufbau nicht vorhanden.


probiere den Rechner mal ohne jegliche Verbindung zu deinem restlichen Equipment, nur mit Kopfhörer aus. Also wirklich alle Strippen aus dem Rechner ziehen außer den Netzstecker.

selbst dann ist das Problem vorhanden.


Wenn es hauptsählich um Musik geht, ist der Behringer UCA202 dann sogesehen perfekt, solange man davon nur den SPDIF nutzt, wenn der Rechner nicht schon von Haus aus einen SPDIF mitbringt.

nen SPDIF ausgang hab ich ja an dem rechner.

die frage ist ja, wie wandle ich dann extern das Singnal wieder in ein analgose um in mein Mischpult zu gehen?
Observer01
Inventar
#29 erstellt: 12. Nov 2013, 18:53
@kleenerpunk

Sorry, ich wollte deine Geräte nicht schlecht machen. Ich habe auch kein High End Zeug und höre auch nur überwiegend mit Einsteigergeräten aus dem Studiobereich.

Gruß
kleenerpunk
Inventar
#30 erstellt: 12. Nov 2013, 19:17
schon ok, wollte nur kurz drauf eingehen dass es mir hier nicht High-end-klang geht, sondern um qualitativen klang ohne störgeräusche, der mir gefällt und spass macht

Und ich wollte mir auch wiedre die möglichkeit offen halten das ganze zeug mal wieder auf ne party mit zu nehmen, um für etwas "größeres" puplikum musik zu machen, wie ich es schon früher gemacht habem dazu wären home-hifi komponenten zu leistungschwach und auch zu wenig robust

Übrigens handelt es sich bei den Lautsprechern doch um wertvolle handbemalte selbstbau Designerstücke
P8160033P8230035
AlexG1990
Inventar
#31 erstellt: 13. Nov 2013, 02:41
Hi!

Wie gesagt, ich höre auch nicht mit High-End...Musik muss einfach spaß machen!

Aber dein Soundproblem hat absolut nichts mit deinem Equipement zu tun!

Und es ist definitiv KEIN Masseproblem!! Wie auch, du hast bestimmt alles am selben Stromkreis...
Ich habe hier ein Masseproblem mit dem Kabelanschluss: Ich höre über meine (störungsfreie) ALC889 aufm Gigabye-Board über einen Yamaha RX-E400 Musik. Der Receiver hat natürlich keine Erdung am Stecker (Schutzkontakt). Über den PC ist er über die Masse des Klinke-Cinch-Kabels mit der Erdung des Steckdosenstromkreises an dem der PC hängt verbunden. Da mein Fernseher (auch keine Erdung) mit dem Kabekanschluss verbunden ist und gleichzetig per Scart-Cinch auch am Verstärker hängt, gibt es ein Masseproblem, weil 2 Massen (Kabelanschluss und PC-Steckdose) zusammentreffen. Gelöst habe ich das mit einem Mantelstromfilter am Antennenkabel...
Ein solches Masseproblem (Brummschleife) äußert sich aber lediglich als 50Hz-Brummen (plus Oberwellen) aber NICHT als PC-typische Störgeräusche!
Nebenbei würde ich beo sowas immer ein Mantelstromfilter am Antennenkabel empfehlen, was die Massen meist ohne Empfangsverluste trennt. Als Trennübertrager am Cinch-Kabel würed ich sowas nicht empfehlen, das verfälscht in vielen Fällen den Frequenzgang...

Aber das nützt dir alles nichts, weil du eben nachweislich kein Masse-Problem hast!
Wenn die Störungen auch bei extern per USB angeschlossenen Geräten auftreten, hilft wohl nur ein USB-DAC (externe Soundkarte) mit EIGENEM Netzteil! Oder ein kleiner SPDIF->analog Wandler (gibts bei Amazon für ca. 30€), den du am SPDIF der Onboard-Karte anschließt. Ob du das per elektrischem SPDIF oder optisch per Toslink machst, wäre hier egal, weil du kein Masseproblem hast. Der kleine Wandler würde dann die D/A-Wandlung übernehmen...
kleenerpunk
Inventar
#32 erstellt: 13. Nov 2013, 19:19
ok danke für die ausfürhliche antwort erstmal!
grade rumgesucht, die stereo D/A wandler sind ja wirklich shcon rehct günstig zu haben.

ich Bräuchte ja aber einen der mir ein surround signal wandlen kann, damit ich mir die option auf ausbauen der anlage auf 4.0 /4.1 offen halten kann.
das wäre dann ja sowas:
5.1 D/A wandler

ist sowas brauchbar oder ist das billig ramsch?
AlexG1990
Inventar
#33 erstellt: 13. Nov 2013, 23:23

ich Bräuchte ja aber einen der mir ein surround signal wandlen kann

Das hatte ich vergessen, OK, dann wäre der eine Option! Ligawo baut alle möglichen Konverter, auch z.B. von HDMI auf Video oder VGA, etc. Die sind recht brauchbar!
Das Teil kann sogar AC3 und DTS decodieren. Das wäre zwar für den reinen PC-Einsatz *eigentlich* nicht nötig, weil der Software-Player das auch übernehmen kann (wie bei MP3 etc. ja auch) - allerdings lässt sich unkomprimiertes PCM nicht als 5.1 über SPDIF übertragen, weil ich Datenrate zu gering ist. PCM über SPDIF geht nur als 2.0. Sofern ist es schon gut, dass der Wandler das kann! Dann musst du später (nur für Surround) deinen Player + Soundkarte auf AC3-Bitstream-Ausgabe stellen. Komprimiert passt 5.1 dann wieder durch SPDIF und der Wandler decodiert selber...
Im Stereobetrieb (Musik usw.) gibts denke ich nichts zu beachten. Das 2.0-Signal geht als PCM über SPDIF in den Wandler, der gibt es an den Front-Cinch-Buchsen aus - fertig.

Also der Wandler wäre schonmal nicht verkehrt!
kleenerpunk
Inventar
#34 erstellt: 14. Nov 2013, 21:04
AC3? DTS? PCM?

ich glaub ich muss erstmal google fragen und mich ein bissel auf das thema einlesen, ich versteh grad fats garnichts
AlexG1990
Inventar
#35 erstellt: 15. Nov 2013, 03:25
Kurz zur Erklärung:

Das brauchst du auch nur bedingt zu verstehen! Wo soll denn (später) das Surround überhaupt herkommen? Wohl nur von Filmen, oder? Alles andere (Musik) ist Stereo...
Bei Filmen mit Surround sind die Tonspuren mit AC3 (Dolby Digital) oder DTS komprimiert. Das sind genauso Lossy-Audio-Codecs wie MP3, AAC und OGG, nur dass die eben 6 Kanäle speichern können. Gut, MP3 und AAC können das auch inzwischen, aber man verwendet halt AC3 und DTS (und einige andere) auf DVDs und BluRays...
Bei Musik in MP3, AAC und co. wird das einfach während dem Abspielen vom Software-Player decodiert. Hinten raus kommt PCM (unkomprimiertes Digital-Audio), genauso wie wenn du direkt WAV abspielst...
PCM ist dann das, was D/A-Wandler direkt verarbeiten und analog wandeln können.
Nun ist es nur so, dass die Daten-Übertragungsrate über SPDIF nur für 2 Kanäle in PCM ausreicht. Deswegen ist muss bei SPDIF der AC3-Decoder im Wandler eingebaut sein, denn 6 Kanäle in PCM "passen" nicht durch die Leitung, komprimiert in AC3 dagegen schon! Deswegen gibt man die dann un-decodiert aus und im Wandler sitzt zusätzlich noch ein AC3 decoder vor dem eigentlichen Wandler, der das dann erst an Ort und Stelle in PCM wandelt...
Wenn du die interne Soundkarte benutzen könntest, bräuchtest du dir da keine Gedanken machen - die sind über einen viel breiteren Daten-Bus angebunden und können auch direkt 6-Kanal-PCM geliefert bekommen. Hier kann dann der Software-Player auch bei 5.1 problemlos die Decodierung übernehmen, wie bei MP3 auch...

Aber wie gesagt, das betrifft nur Surround! Bei Stereo ist das alles völlig unproblematisch!
kleenerpunk
Inventar
#36 erstellt: 15. Nov 2013, 17:14
Ah danke für die super erklärung jetzt verstehe ich das
also wäre der Ligawo ja eigentlich genau das, was ich brauche

dann werd ich mir den wohl demnächst kaufen.
aber zuvor teste ich es doch noch mit ner inetrnen soundkarte die ich von meinem arbietskollegen leihe
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