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Haltbarkeit von gepressten CDs - die ersten Ausfälle?

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Autor
Beitrag
Paesc
Inventar
#1 erstellt: 04. Mai 2015, 20:41
Hallo zusammen

Bin gerade daran, meine CD-Sammlung (gepresste, gekaufte CDs) in FLAC zu archivieren. Dies gibt mir die Gelegenheit, alte Schätze wieder zu entdecken und für die Wiedergabe im Netzwerk zu rüsten - und leider auch, vor seltsame Probleme gestellt zu werden...

Konkret: bereits die 3. CD ohne jegliche Kratzer, Fingerabdrücke, Löcher usw. kann sowohl mit Foobar als auch mit EAC mit AccurateRip nicht als fehlerfrei ausgelesen werden. Nicht nur Offset-Fehler treten auf, sondern es kann zudem teils an mehreren Stellen mit Foobar kein übereinstimmendes Ausleseergebnis erreicht werden, dies mit allen Laufwerken (Laptop mit BD-Laufwerk Optiarc BC-5500S, Plextor Premium 2 und PX-716SA). Es handelt sich bisher um folgende CDs:
- Yello - Baby (1991): Tracks 8 und 9 (10 nur mit EAC, Foobar keine akurate Kopie)
- Yello - Essential (1995): Tracks 9 und 13 (Track 8 nur mit EAC, Foobar keine akurate Kopie)
- Masterboy - Best Of (2000): Tracks 4, 5, 6, 7 und 8

Wollte diesen Thread zuerst im Stereo-Teil des HiFi-Forums platzieren, da es dort sicherlich mehr CD-Fans gibt als hier (werde dort evtl. auch noch nachfragen). Da aber Audio-CD-Player interpolieren, können die CDs doch merklich länger und unbemerkt kaputt gehen, als es der sichere Modus in Foobar und EAC mit AccurateRip zulässt (ein perfektes Ergebnis gibt es mit Interpolieren nicht).

Jeweils bloss einige Tracks zicken an einigen wenigen Stellen. Habe die CDs von Yello vor einigen Jahren schon mal mit EAC im sicheren Modus gerippt, wenn auch ohne AccurateRip und Offset-Korrektur (daher das erneute Rippen): keinerlei Probleme! Auch habe ich sie seither kaum bis gar nicht mehr abgespielt.

Kann es sein, dass die Haltbarkeit von gepressten CDs nun doch langsam ins Wanken gerät? Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht?


Grüsse
Paesc


[Beitrag von Paesc am 04. Mai 2015, 21:12 bearbeitet]
*Nightwolf*
Inventar
#2 erstellt: 04. Mai 2015, 21:01
Es gibt die eine oder andere CD, die sich im Laufe der Zeit verabschiedet hat auch in meiner Sammlung. Die Quote ist aber eher gering. Gucke dir mal CUETools an, damit kannst du sowas noch eventuell reparieren.
Paesc
Inventar
#3 erstellt: 04. Mai 2015, 21:11
Ok, dann bin ich wohl doch nicht der einzige... Merci für den Tipp für CUETools.

Aktuell sortiere ich die Problemfälle aus und gehe ihnen nicht näher nach. Nachdem meine gesamte Sammlung gerippt wurde, werde ich alle Problemfälle mit einem Audio-CD-Player testen und versuchen, sie zu kopieren.

Aktuell geht es nicht um Hilfestellung. Es wäre jedoch sehr interessant zu Wissen, ob auch andere hier im Forum die ersten CDs mit Haltbarkeitsproblemen/Ausfällen haben... Dann wäre der Mythos unendlich haltbare CD wohl erstmals in der Praxis "gebusted".


[Beitrag von Paesc am 04. Mai 2015, 21:21 bearbeitet]
*Nightwolf*
Inventar
#4 erstellt: 04. Mai 2015, 21:43
Auf Musik-Sammler.de gibt es sogar eine kleine Liste zum Thema: http://www.musik-sam...%B6sung_%22leiden%22
cr
Moderator
#5 erstellt: 05. Mai 2015, 01:59
Gerade meine CDs aus den Jahren 1982-1985 (ohne die paar bekanntlich defekten Nimbus; v.a. DG, Decca, CBS, EMI, wohl 100) gehen alle und haben Fehlerraten, wie sie damals üblich waren, von 20-50/sek und damit weniger als 1/4 der Redbook-Vorgaben für Presswerke.
Von den wenigen CDs (ex Nimbus), die noch ein paar unkorrigierbare Fehler hatten, sind eher neue betroffen, eine war zB eine fast ganz neue Brilliant Classics.
Ich war eher überrascht, dass ich bei fast 2000 gepressten CDs so wenige mit unkorr. Fehlern hatte (kopiergesch. zählen nicht, die sind ja bekanntlich der letzte Dreck).
Also so in etwa 8-10 defekte Nimbus (wurden alle umgetauscht) und 5 weitere ohne sichtbare Fehler, aber man hörte wenigstens nichts von den Fehlern, 3 hatten nur an einer Stelle - typ. für Pressfehler, und 2 waren dabei, global zu entgleisen (Raten zw. 500-1000/sek von Anfang bis Ende, oder waren immer so, keine Ahnung, jünger als 10 Jahre..).
stoske
Inventar
#6 erstellt: 05. Mai 2015, 07:14
Mein Erfahrung ist, dass selbstgebrannte CDs und DVDs praktisch unbegrenzt
halten, wenn man sie ausschliesslich im Dunkeln lagert. Von rund 500 CDs
und über 1200 DVDs, alle selbstgebrannt, unterschiedliche Marken, gab es
bislang praktisch keine Ausfälle. 1-2 auf Tausend nach rund 25 Jahren ist Ok.
j!more
Inventar
#7 erstellt: 05. Mai 2015, 08:06
Von meinen insgesamt rund 5000 CDs habe ich in den beiden vergangenen Jahren etwa 2200 neu geripped. Von denen waren zehn oder zwölf nicht mehr einwandfrei lesbar, ohne dass dies optisch erkennbar gewesen wäre. Zwei waren oxidiert, eine davon so, dass sie nicht mehr lesbar war.
Paesc
Inventar
#8 erstellt: 05. Mai 2015, 10:34

*Nightwolf* (Beitrag #4) schrieb:
Auf Musik-Sammler.de gibt es sogar eine kleine Liste zum Thema: http://www.musik-sam...%B6sung_%22leiden%22


Interessant...! Na dann gibt's in der Tat ein paar wenige, die bekannt sind...


cr (Beitrag #5) schrieb:
Ich war eher überrascht, dass ich bei fast 2000 gepressten CDs so wenige mit unkorr. Fehlern hatte (kopiergesch. zählen nicht, die sind ja bekanntlich der letzte Dreck).


Oh, das klingt gut...


cr (Beitrag #5) schrieb:
Also so in etwa 8-10 defekte Nimbus (wurden alle umgetauscht) und 5 weitere ohne sichtbare Fehler, aber man hörte wenigstens nichts von den Fehlern, 3 hatten nur an einer Stelle - typ. für Pressfehler, und 2 waren dabei, global zu entgleisen (Raten zw. 500-1000/sek von Anfang bis Ende, oder waren immer so, keine Ahnung, jünger als 10 Jahre..).


Pressfehler kann es ja immer geben. Davon wurde ich bisher zum Glück verschont. Und anscheinend auch ein paar CDs, die aus der Reihe tanzen und früher ins Nirvana abdriften...


stoske (Beitrag #6) schrieb:
Mein Erfahrung ist, dass selbstgebrannte CDs und DVDs praktisch unbegrenzt
halten, wenn man sie ausschliesslich im Dunkeln lagert. Von rund 500 CDs
und über 1200 DVDs, alle selbstgebrannt, unterschiedliche Marken, gab es
bislang praktisch keine Ausfälle. 1-2 auf Tausend nach rund 25 Jahren ist Ok.


Wow... Dann hast Du aber Glück bzw. auf die richtigen Rohlinge und Brenner gesetzt...!


j!more (Beitrag #7) schrieb:
Von meinen insgesamt rund 5000 CDs habe ich in den beiden vergangenen Jahren etwa 2200 neu geripped. Von denen waren zehn oder zwölf nicht mehr einwandfrei lesbar, ohne dass dies optisch erkennbar gewesen wäre. Zwei waren oxidiert, eine davon so, dass sie nicht mehr lesbar war.


Eine sehr kleine Ausfallquote. Würde anteilmässig wohl ähnlich auf meine Sammlung zutreffen (ca. 600 CDs).

Aber alles in allem scheint es sich um Ausnahmen zu handeln. Angst ist nicht angebracht


[Beitrag von Paesc am 05. Mai 2015, 10:34 bearbeitet]
stoske
Inventar
#9 erstellt: 05. Mai 2015, 10:39
> Wow... Dann hast Du aber Glück bzw. auf die richtigen Rohlinge und Brenner gesetzt...!

Da über die Jahrzehnte sehr viele verschiedene Rohlingstypen und -marken benutzt
wurden, ebenso unterschiedliche Brenner, kann ich ganz klar sagen, dass es weder
an der Marke der Rohlinge noch an den Brennern liegt. Es liegt schlicht und einfach
daran, dass selbstgebrannte Rohlinge empfindlich auf UV-Strahlung reagieren. Ein paar
Stunden in praller Sonne sind dasselbe wie ein paar Monate bei Raumlicht und können
schon Defekte produzieren. Hier sind die Medien grundsätzlich in schwarzen Hüllen
und einer lichtdichten Schublade.
Paesc
Inventar
#10 erstellt: 05. Mai 2015, 10:41
UV-Licht ist dann wohl der Killer... Dann wohl besser auch nicht in der Wohnwand in der Hülle stehen haben, wo die Sonne täglich hinscheint. Vielleicht hat das bei mir einige CD-Rs getötet, hab ich mir bisher nicht überlegt... Obwohl die CDs immer in einer Plastikhülle sind.
cr
Moderator
#11 erstellt: 05. Mai 2015, 11:58

Wow... Dann hast Du aber Glück bzw. auf die richtigen Rohlinge und Brenner gesetzt.


Es liegt an den Rohlingen, weil ich alle gleich lagere, bei manchen werden die Fehlerraten Monat für Monat schlechter, bei anderen nach 10 Jahren nicht. CDRs, die von Anfang an schlecht gebrannt sind, altern zudem rapide. Hatte ich mit an sich guten Varbatim CDRs, die aber der Audiobrenner nicht gut brannte.

---------------------

Ansonsten: Mit den Rohlingen, die ich nach 2 Jahren Trial und Error verwendete, habe ich auch seit bald 15 Jahren keine Ausfälle mehr. Die DVDs werden aber jedes Jahr etwas schlechter (ca 10% mehr Fehler bei mir, in 10-20 Jahren wohl dann unkorrigierbar), nur DVDRWs erwartungsgemäß NICHT!
cr
Moderator
#12 erstellt: 05. Mai 2015, 12:11
Diese CDRs http://www.hifi-foru...thread=43&postID=1#1
schauen auch 10 Jahre später noch immer so gut aus.

Das sind extrem tiefe Fehlerraten, meist kommt man nicht unter 1-2/sek, also 4000 - 8000 je CD (65 Minuten)
Paesc
Inventar
#13 erstellt: 05. Mai 2015, 15:58
Die Fehlerwerte sehen in der Tat gut aus bei Dir.

Habe den Eindruck, dass das Archivieren auf Festplatte von gebrannten CDs und DVDs, sofern man sie auch noch in 10 bis 20 Jahren haben möchte, unumgänglich ist... Dasselbe gilt selbst für gepresste CDs. Meine 3 Ausfälle haben mich gelehrt... Von 2 CDs habe ich ja zum Glück von früher her noch ein Backup, auch wenn die Offstet-Korrektur nicht angewendet wurde (was verschmerzbar ist bei einer Verschiebung von 30 1/44100stel)...
cr
Moderator
#14 erstellt: 05. Mai 2015, 16:13
Die Offset-Meldung ist völlig egal, das stimmt oft nicht mit der Datenbank überein, weil die CDs teilweise unterschiedliche Offsets haben (je nach Presswerk/Auflage). Bei meinen Brennern passt das 100%ig und trotzdem gibts immer wieder CDs mit Offset-Fehler-Meldung.
Mehr dazu findest du bei AudioHQ.de

Deine Ausfälle....... Die eine ist einfach unglücklich beschädigt.

PS: Eine Zeitlang haben manche CD-Läden als Diebstahlschutz in der Mitte des Inlays so ein Teil verankert (damit man die CD nicht herausnehmen kann), das die CDs irreparabel zerkratzt hat (genau parallel zur Spur). Färbig lackierten sah man das an, aber bei den klarlackierten kaum zu sehen.
Habe so eine, ein Track ist irreversibel hin, habe später zum Glück dieselbe um 1,- im 2nd Hand gefunden. Diese Läden sahen mich nur einmal. Das Zerkratzen des Lacks passierte immer beim Lösen der Sicherung durch den Verkäufer. Vertrottelt.


[Beitrag von cr am 05. Mai 2015, 16:20 bearbeitet]
Paesc
Inventar
#15 erstellt: 05. Mai 2015, 16:54
Würde ja heissen, dass AccurateRip-Ergebnisse vollkommen egal wären. Habe auf meinem Laptop schon einzelne Tracks gehabt, die Probleme machten. Hierfür war die Offset-Meldung nützlich, da die Probleme danach mit den Plextor nicht auftraten.

Die meisten CD-Ausgaben haben akurate Versionen in der Datenbank. Einige nicht. Solange die Offset-Meldung bei jedem Track gleich viel daneben liegt, ist das ja gut so.
cr
Moderator
#16 erstellt: 05. Mai 2015, 18:37
Nein, sind sie nicht, aber die Offset-Werte einer bestimmten CD von Accurate Rip müssen nicht deinen entsprechen. Wenn sonst Übereinstimmung besteht, passt es ja.

Klarerweise muss der Offset bei jedem Track derselbe sein, es sei denn, es wurde auch die bei den Startmarken was geändert.

Einen echten Offsetfehler hat man im übrigen mit den Audiorekordern, da die alle eine Startmarkendrift produzieren - auch wenn man eine CD durchgehend kopiert (wenn man ein Kopie nochmals kopiert, merkt mans manchmal schon, dass man minimal zu spät im Track beginnt...)). Anscheinend werden die Subcodes nicht 100% synchron ausgelesen.....
Am PC ist das nicht.


[Beitrag von cr am 05. Mai 2015, 18:40 bearbeitet]
Paesc
Inventar
#17 erstellt: 05. Mai 2015, 19:27
Ach so... Dann hatte ich Dich falsch verstanden. Ja, die Ergebnisse stimmen mehrheitlich überein. Zudem waren die von EAC bei der Installation automatisch ermittelten Werte mit AccurateRip dieselben wie in der Datenbank von AccurateRip (+30): http://accuraterip.com/driveoffsets.htm

Stimmt, das mit den Offsets bei den Audiorekordern ist mir auch schon aufgefallen... Das kann gerne mal 1/10 Sekunde sein, wäre in der Datenbank von AccurateRip ja rund 4410! So viel hat ja kein PC-Laufwerk...!
cr
Moderator
#18 erstellt: 05. Mai 2015, 20:19
Das habe ich nie verstanden bei den Rekordern. Es wäre ja kein Problem, die Daten um diese Sekundenbruchteile zu verzögern, damit das wieder zeitlich passt, haben ja eh alle einen Puffer von 2-4 sek.
Ich weiß auch nicht, ob es alle machen, die Philips jedenfalls.
Paesc
Inventar
#19 erstellt: 05. Mai 2015, 20:28
Scheint, dass Audio-Recorder und die CD an sich noch so manche Kinderkrankheiten hatten... Sony hatte den Track-Start sowie weitere Infos wie die Übermittlung von CD-Text-Infos mit den MiniDisc-Decks in den höheren Klassen (QS und ES) für eine genauere Übermittlung sogar mittels eines separaten Kabels gelöst. Anscheinend ist das gar nicht so einfach mit den Titelstartmarken... Naja, eine weitere Generation zurück sind wir beim ersten optischen Medium überhaupt angelangt, welches wesentlich grösser und sogar analog war: der LaserDisc

Da sind wir mit der CD ja bestens bedient... Im Vergleich zu heutigen populären Alternativen wie MP3-Downloads und Streaming-Diensten so oder so...


[Beitrag von Paesc am 05. Mai 2015, 20:47 bearbeitet]
cr
Moderator
#20 erstellt: 05. Mai 2015, 21:09
Bei DVDs kann man keine Lackschicht zerkratzen (haben hinten eine 0,5mm dicke Plastikscheibe. Daher völlig lächerlich, dass in den DVDR-Booklets das Beschriften der DVD verboten ist....)
Bin aber gespannt, wann sich diese Scheibe mal durch irgendwelche Einflüsse (Feuchtigkeit, Temperaturschwankung) vom Layer2 löst.....
Der Innenkreis (Mittelloch) soll eh schon des öfteren ausgebrochen sein


[Beitrag von cr am 05. Mai 2015, 21:10 bearbeitet]
Paesc
Inventar
#21 erstellt: 06. Mai 2015, 05:00
Schauen wir mal, wie lange BD-R und die kommenden BDXL leben werden... Die erste Schicht ist 0.1 mm unter der Oberfläche. Daher der gehärtete Plastik, sonst gäbe es dauernd Datenausfälle. Viel reparieren kann man da bei Kratzern nicht mehr.
cr
Moderator
#22 erstellt: 06. Mai 2015, 21:39
Bei gepressten Strukturen sollte das eigentlich egal sein (ich rede hier nicht von Kratzern, sondern von der generellen Haltbarkeit). Bei gebrannten BRs wäre ich skeptisch, denn schon DVDR ist deutlich weniger stabil als CDR......
Aber vielleicht hält ja keramische BDXL wirklich mal dauerhaft, wäre schon was.


[Beitrag von cr am 06. Mai 2015, 21:41 bearbeitet]
Paesc
Inventar
#23 erstellt: 07. Mai 2015, 10:56
Klingt nicht gerade vertrauenserregend... Eigentlich sollten doch neue Formate und Medien besser sein und länger halten als die alten. Wenn DVD-Rs noch weniger lange halten als CD-Rs, na dann...

Hoffentlich halten wenigstens gepresste DVDs länger als gepresste CDs.

Blu-ray und BDXL sind meines Wissens sehr stabil (gebrannt und gepresst). Hab noch nie was von Ausfällen gehört.
Paesc
Inventar
#24 erstellt: 25. Mai 2015, 17:10
Hierzu ein Update. Mit PlexTools Professional 3.16 liessen sich die meisten CDs, welche sowohl mit EAC als auch Foobar Probleme gemacht haben (kein akkurates Ergebnis, in Einzelfällen sogar Störgeräusche), ohne Probleme auslesen. Nur 1 CD ist wirklich kaputt: 5 Minuten lang viele CU-Fehler. Liess sich aber dennoch sowohl mit dem CD- als auch BD-Player Problemlos abspielen.

Folglich habe ich bisher nur 1 Totalausfall (nicht Rip-fähig), der jedoch mit Audio-CD-Playern noch immer abspielbar ist. 2 weitere CDs liessen sich selbst mit PlexTools nicht ohne Fehler auslesen (einzelne Tracks kaputt), jedoch Dank Interpolation ohne hörbare Fehler.

So schlimm ist es folglich nicht mit den CD-Ausfällen, da selbst CDs von 1984 bisher keinerlei Probleme machen. Da wird wohl manch anderer Dienst und Format früher vom Zeitlichen gesegnet werden...
darkphan
Inventar
#25 erstellt: 26. Mai 2015, 08:30
Auch ich habe bei meinen ca. 1500 CDs Ausfälle zu verzeichnen:
- ein oder zwei meiner eigenen und eigentlich immer ordentlich im Schrank verwahrten CDs
- ein halbes Dutzend Kauf-CDs von Freunden, deren Sammlung ich übernommen habe und die nicht immer ordnungsgemäß gelagert waren
- mehrere eigene, ordentlich aufbewahrte Selbstgebrannte (mehrheitlich Sony-Rohlinge)
- noch mehr Selbstgebrannte aus den Sammlungen von Freunden, die nicht immer ordentlich aufbewahrt wurden - hier auch mehrere Totalausfälle

Ich habe mich daher vor einiger Zeit entschlossen, nur noch auf Festplatten zu setzen. Ich kopiere jede CD auf Festplatte und spiele die WAV-Dateien übers Netzwerk ab. Klanglich gibt es da keine Einbußen, ich finde es zudem viel komfortabler.

Einschätzungen, dass CDs ewig halten, wenn man sie nur richtig lagert, halte ich für leichtsinnig. Gerade musste ich zwei noch gar nicht so alte Kauf-CDs meiner Eltern "retten", weil sie nicht mehr abspielbar waren; ich habe sie dann ausgelesen (EAC ging schon nicht mehr, musste CDex verwenden) und neu gebrannt ... will sagen: Der Datentod droht auf Dauer ganz gewiss bei einer bestimmten Anzahl von CDs in der Sammlung, und das Blöde ist halt, dass man nicht weiß, welche CDs es sein werden ...
cr
Moderator
#26 erstellt: 26. Mai 2015, 09:33
Wenn man die c1-Fehler anschaut, kann man es vorhersagen.

Die ordnungsgemäß erzeugten CDs halten quasi ewig, was sich ja daran zeigt, dass die ältesten (außer die Nimbus-Serien 19984-85), zB die von 1983, alle ok sind.

MIt den CDRs ist es halt so, dass viele Leute nur Schund produziert haben (max. Geschwindigkeit, schlechter Brenner, inkompatible CDRs, minderwertige CDRs, falsche Lagerung).
Die gutgebrannten halten nämlich auch quasi ewig, man kann keine Rohdatenerosion feststellen (habe sehr viele aus den Jahren 1998-2000. CDRWs halten noch besser, auch wenn seinerzeit das Gegenteil behauptet wurde, sind auch nicht lichtempfindlich - bei mir kein einziger Ausfall!, Alter bis zu 16 Jahre.
Leider halten DVDRs deutlich schlechter, man stellt eine langsame Verschlechterung der Rohdaten fest. Gebe den "guten" 20 Jahre. Ich mache selten ein paar Stichproben, weil das je eine halbe Stunde dauert (bei CDs/CDRs nur 3 Minuten).
Haltbarkeit von gepressten DVDs: keine Ahnung. Einerseits kann man sie von oben her nicht zerkratzen, andererseits kann die Verklebung der 2 Scheiben zu Spannungen und Ablösungen führen
Paesc
Inventar
#27 erstellt: 26. Mai 2015, 10:36

darkphan (Beitrag #25) schrieb:
Ich habe mich daher vor einiger Zeit entschlossen, nur noch auf Festplatten zu setzen. Ich kopiere jede CD auf Festplatte und spiele die WAV-Dateien übers Netzwerk ab. Klanglich gibt es da keine Einbußen, ich finde es zudem viel komfortabler.


Weshalb rippst Du Deine CDs nicht nach FLAC? Das Ergebnis ist bitidentisch mit den WAV-Dateien, wenn Du sie zurück nach WAV wandeln würdest. Zudem kannst Du die Tags (Metadaten) nutzen, also z.B. nach Genre, Interpret usw. hören. Macht das ganze nochmals komfortabler.


darkphan (Beitrag #25) schrieb:
Der Datentod droht auf Dauer ganz gewiss bei einer bestimmten Anzahl von CDs in der Sammlung, und das Blöde ist halt, dass man nicht weiß, welche CDs es sein werden ...


100%ige Gewissheit hast Du nicht, das stimmt. Aber wie cr bereits sagte, handelt es sich hier in aller Regel um fehlerhaft produzierte CDs. Beispielsweise kann die Reflektionssschicht aus Aluminium bei schlechter Versiegelung mit Sauerstoff und Wasser reagieren und zu Aluminiumhydroxid werden. Das sind dann die schönen durchsichtigen Löcher, CDs, die sich "auflösen".
darkphan
Inventar
#28 erstellt: 26. Mai 2015, 11:58
Die Tags liefert mir auch EAC ...
Paesc
Inventar
#29 erstellt: 26. Mai 2015, 21:22
EAC ist ja nur zum Rippen da. Mit WAV hat Du keine Tags, lediglich Informationen für den Dateinamen von der freedb.

Tags siehst Du, wenn Du in Foobar oder einem anderen Abspielprogramm in den Spalten Album, Interpret, Jahr, Genre, Track etc. Informationen findest.

Mit FLAC, AIFF, ALAC etc. hast Du zu 100% die gleichen Daten wie in einer WAV-Datei, aber komprimiert (30% bis 50% Platzersparnis), Tags und stabile Kontrollsummen, wenn Du mal eine Datei nachträglich auf Fehler prüfen willst (z.B. mit dem File Integrity Verifier von Foobar).

Aus heutiger Sicht sehe ich keinen Grund mehr, warum man CDs nach WAV rippen sollte.
darkphan
Inventar
#30 erstellt: 27. Mai 2015, 15:03
Danke für den Tipp ... sind gute Argumente ... allerdings brauche ich die Tags (außer Interpret und Titel) eigentlich nicht wirklich, Platz spielt keine Rolle und ob die aktuellen oder künftigen diversen AV-Geräte die anderen Formate überhaupt abspielen können, weiß ich gar nicht - wav ist da irgendwie universeller und (vielleicht auch nur high-fidel gefühlt, weil unangetastet) puristischer ...
cr
Moderator
#31 erstellt: 27. Mai 2015, 16:07
Das habe ich auch immer gesagt, jetzt schrumpfe ich trotzdem alles auf FLAC, weil ich sowieso auf neuere Festplatte migriere.
WAV ist sicher universeller....
Paesc
Inventar
#32 erstellt: 02. Jun 2015, 22:14
Kleines Update: Masterboy - Best Of, zweimal die exakt selbe Pressung, mit unterschiedlichen Fehlerwerten. Die erste die alte, die sich nicht mehr rippen lässt, die zweite eine soeben erstmals eingesetzte, problemlos ripbar:

PlexTools - Premium 2 - Masterboy - Best Of 10-24 X CAV Graphical

PlexTools - Premium 2 - Masterboy - Best Of 10-24 X CAV - New CD - Graphical
cr
Moderator
#33 erstellt: 03. Jun 2015, 00:33
Mit dem Plextor muss sich die erste aber problemlos rippen lassen, sind ja keine cu drinnen. c2 sind egal, auch ein Block von mehreren 100 macht nichts, solange sie unter 200/s bleiben (man hat die zB immer, wenn beim Brennen Staubfluse auf der CDR war (ist blöd, weil verewigt, hat mich immer geärgert, auch wenn CDR ganz sauber, kanns im Brenner passieren) oder beim Abspielen eine da ist...)


[Beitrag von cr am 03. Jun 2015, 00:34 bearbeitet]
Paesc
Inventar
#34 erstellt: 03. Jun 2015, 05:10
Mit PlexTools gings auch, leider nur mit Offset (nicht korrigierbar in der Version 3.16).

Foobar und EAC konnten bei 2 Tracks kein akkurates Ergebnis auslesen.

Eigenartig, dass dieselbe Pressung so verschiedene Resultate liefert. Entweder Alterung oder abgenutzte Matrize...
cr
Moderator
#35 erstellt: 03. Jun 2015, 09:13
Müßten ja gleichalt sein, oder wurde die CD nochmals aufgelegt?
Ich finde eher kurios, dass sie EAC nicht rippen kann, obwohl keine Fehler vorliegen. Oder hast du bei EAC ein anderes Laufwerk im Betrieb.
Was macht EAC eigentlich bei kopiergeschützten? Endlosschleife? Man kann ja nie ein korrektes Ergebnis finden.
darkphan
Inventar
#36 erstellt: 03. Jun 2015, 10:44
Wenn EAC aufgibt, komme ich oft mit CDex noch weiter ... natürlich kann das Ergebnis fehlerhaft sein - Datenfraß ist Datenfraß
Paesc
Inventar
#37 erstellt: 03. Jun 2015, 10:44
Meines Wissens gab es keine zweite Auflage. Die Hülle und auch die CD sind absolut identisch. Auch im Internet fand ich keinen Hinweis auf eine Neuauflage. Ist ja auch eine CD, die nicht millionenfach abgesetzt wird...

Bei Yello - Baby und Yello - Essential hingegen gibt es aktuell nur noch die 2014 neu aufgelegten CDs. Somit kann ich hier kein Vergleich mit der kaputten Essential machen (5 Minuten lang CU-Werte von 100 bis 200).

Fand ich auch sehr eigenartig. Auch Foobar hatte bei den gleichen Tracks Mühe. Nein, habe immer die gleichen beiden Laufwerke in Betrieb, mit beiden Laufwerken gab es mit EAC und Foobar bei den gleichen Tracks Probleme.

Interessant: sowohl auf dem BD- als auch auf dem CD-Player liess sich die kaputte Passage problemlos abspielen. Anscheinend haben diese Geräte die bessere Fehlerkorrektur mit Interpolation als PlexTools, EAC, Foobar etc...

Hatte noch keine "PC-kopiergeschützte CD", welche das Auslesen verunmöglichte (war wohl Cactus Datashield 200, so viel ich weiss). EAC hängt sich entweder auf oder hört irgendwann auf mit Auslesen. Keine Ahnung, wie viele Versuche EAC macht.
Paesc
Inventar
#38 erstellt: 03. Jun 2015, 10:53

darkphan (Beitrag #36) schrieb:
Wenn EAC aufgibt, komme ich oft mit CDex noch weiter ... natürlich kann das Ergebnis fehlerhaft sein - Datenfraß ist Datenfraß


Stimmt wohl... Aber oftmals lässt sich noch viel herausholen, ob akkurates Ergebnis gemäss AccurateRip oder mit Interpolation (was Audio-CD-Player automatisch bei unkorrigierbaren Fehlern machen, ohne dass man etwas davon merkt).

Hat CDex irgendwelche Add- oder Freeware mit an Board, oder handelt es sich um "saubere" Freeware?
cr
Moderator
#39 erstellt: 03. Jun 2015, 11:33
Es hängt sehr vom Laufwerk ab.
Habe gerade eine gerippt, wo ich nicht dachte, dass es geht. ca 1,5mm (in Spurichtung) Loch und 2mm (radial). Keine Fehler, nicht mal Geschwindigkeitsreduktion und Mehrfachlesen. Ging wie nix......
darkphan
Inventar
#40 erstellt: 03. Jun 2015, 14:40
CDex ist saubere Freeware, besteht lediglich auf eine gewisse Ordner-Struktur, die es im frei wählbaren Zielordner anlegt.
Paesc
Inventar
#41 erstellt: 03. Jun 2015, 17:09

cr (Beitrag #39) schrieb:
Es hängt sehr vom Laufwerk ab.
Habe gerade eine gerippt, wo ich nicht dachte, dass es geht. ca 1,5mm (in Spurichtung) Loch und 2mm (radial). Keine Fehler, nicht mal Geschwindigkeitsreduktion und Mehrfachlesen. Ging wie nix......


Na das sollte mal jemand meinen Laufwerken sagen... Zumeist zicken sie ja nicht, aber 1.5 bis 2 mm ist doch schon ziemlich krass, wenn das noch anstandslos gelesen wird.


darkphan (Beitrag #40) schrieb:
CDex ist saubere Freeware, besteht lediglich auf eine gewisse Ordner-Struktur, die es im frei wählbaren Zielordner anlegt.


Klingt gut. Werde CDex mal ausprobieren
cr
Moderator
#42 erstellt: 03. Jun 2015, 19:43
Wie geht CDex vor?
Wenn wie EAC, was bringts dann?
Wenn anders, wie will es Fehlerfreiheit gewährleisten?
darkphan
Inventar
#43 erstellt: 03. Jun 2015, 19:52
Da bin ich überfragt. Fakt ist: Wenn EAC nicht mehr kann, kann CDex meistens doch noch was rausholen. MIT FEHLERN natürlich, das hab ich ja gesagt. Möglicherweise könnte EAC das auch, wenn man die ganzen Parameter zurückstellt. Hab ich aber noch nicht ausprobiert, weil ich EAC so eingestellt hab, dass ich dem Programm blind vertrauen kann ... da ist es dann einfacher, schnell mal CDex zu nutzen für ne kaputte CD ...
shaboo
Stammgast
#44 erstellt: 03. Jun 2015, 22:57

Paesc (Beitrag #37) schrieb:

Hatte noch keine "PC-kopiergeschützte CD", welche das Auslesen verunmöglichte (war wohl Cactus Datashield 200, so viel ich weiss). EAC hängt sich entweder auf oder hört irgendwann auf mit Auslesen. Keine Ahnung, wie viele Versuche EAC macht.


Bei kopiergeschützten CDs hilft Dir die aktuelle Version von EAC sowieso kein Stück weiter (d.h. wenn EAC sie rippt, hast Du einfach Glück mit Deinem Laufwerk und jedes andere Programm rippt sie auch). Die letzte EAC-Version, die diesbezüglich besondere Features bot, war die 0.95 Prebeta 3, wo Du mittels "TOC Veränderungen -> Hole ursprüngliche TOC" den einen oder anderen Kopierschutz austricksen konntest. Allerdings klappte das zum einen nur bei einigen Kopierschutzarten und zum anderen wurde das Feature - aus Angst vor juristischen Problemen - ab der nachfolgenden Version entfernt.
shaboo
Stammgast
#45 erstellt: 03. Jun 2015, 23:02

darkphan (Beitrag #43) schrieb:
Da bin ich überfragt. Fakt ist: Wenn EAC nicht mehr kann, kann CDex meistens doch noch was rausholen. MIT FEHLERN natürlich, das hab ich ja gesagt. Möglicherweise könnte EAC das auch, wenn man die ganzen Parameter zurückstellt. Hab ich aber noch nicht ausprobiert, weil ich EAC so eingestellt hab, dass ich dem Programm blind vertrauen kann ... da ist es dann einfacher, schnell mal CDex zu nutzen für ne kaputte CD ...

Es muss ja auch in EAC nicht immer der sichere Modus mit maximaler Fehlerkorrekturstufe sein. Es gibt tatsächlich auch fehlerhafte Passagen, die bei höherer Geschwindigkeit im ganz simplen Burst-Modus besser, d.h. fehlerfreier, ausgelesen werden. Stand auch mal irgendwann in den EAC-FAQs und kann ich aus meiner eigenen Erfahrung nur bestätigen.
cr
Moderator
#46 erstellt: 03. Jun 2015, 23:19
Habe in der letzten Woche ca 200 CDs, die nicht in der ACCRIP-Datenbank sind, zum Vergleich nochmals gerippt, mit Plextools. Bei einigen wenigen sind bei einzelnen Tracks Fehler auf der Festplatten-Version gewesen. Diese mußte ich natürlich ein 3. Mal rippen, um festzustellen, was nun stimmt.

Es waren immer die auf der Festplatte gelagerten und es war immer genau ein Frame (1/75 sek oder 2000 irgendwas Bytes)..
Keine Ahnung, wie das passieren konnte. Kann das bei der Übergabe vom Brenner auf den PC passieren? Das Notebook war recht überfordert damals, als ich die Sammlung anlegte... (alt)

Wollte es zuerst Plextools anlasten, aber da spricht was dagegen: Alle jetzt gemachten 200 Rips waren absolut korrekt (auch bei sehr schlechten CDs, wo oft gelesen wurde, die Geschwindigkeit bis auf 0,1x reduziert wurde etc..). Scheint absolut zuverlässig zu sein.
Wieso immer genau ein Frame? Der Fehler hört sich als sehr lautes KRRRKKK an. Werden die Daten beim Rippen frameweise übergeben?


[Beitrag von cr am 03. Jun 2015, 23:20 bearbeitet]
Apalone
Inventar
#47 erstellt: 04. Jun 2015, 07:37

stoske (Beitrag #6) schrieb:
Mein Erfahrung ist, dass selbstgebrannte CDs und DVDs praktisch unbegrenzt
halten
.......
gab es bislang praktisch keine Ausfälle. 1-2 auf Tausend nach rund 25 Jahren ist Ok.


Na ja, ich glaube kaum, dass du vor 25 Jahren bereits DVDs gebrannt hast...

Und selbst CDs: ich hatte meinen ersten Brenner 1998, und das waren noch Dimensionen von 1000,- DM für einen 2-fach Brenner.
Paesc
Inventar
#48 erstellt: 04. Jun 2015, 08:55

darkphan (Beitrag #43) schrieb:
Da bin ich überfragt. Fakt ist: Wenn EAC nicht mehr kann, kann CDex meistens doch noch was rausholen. MIT FEHLERN natürlich, das hab ich ja gesagt. Möglicherweise könnte EAC das auch, wenn man die ganzen Parameter zurückstellt. Hab ich aber noch nicht ausprobiert, weil ich EAC so eingestellt hab, dass ich dem Programm blind vertrauen kann ... da ist es dann einfacher, schnell mal CDex zu nutzen für ne kaputte CD ...


Mit Fehlern, heisst das mit Interpolation? Wenn ja ist es ja halb so schlimm, ist ja nicht direkt hörbar. Im absoluten Notfall muss man halt einen Audio-CD-Player bemühen.

Hier ein Beispiel: mit keinem Programm lässt sich diese CD (Essential von Yello, Erstausgabe von 1995) mehr rippen. Alle hängen sich auf resp. bleiben stecken in der fehlerhaften, ca. 6-minütigen Passage mit teils weit über 200 (=640) CU-Fehlern. Mein Premium 2 kann nicht einmal die C1/C2-Fehleranalyse durchführen: bei ca. 39 Minuten bleibt er hängen, nur mit dem PX-716SA geht's.

Hingegen wird diese CD sowohl von meinem Blu-ray- als auch CD-Player, beide von Marantz, anstandslos abgespielt. Ohne PC wüsste ich also nicht einmal, dass diese CD so viele nicht korrigierbare Fehler hat, die Korrektur (Interpolation) von Audio-CD-Playern ist wesentlich besser als jene am PC:

PlexTools - PX-716SA - Yello - Esential - 10-24 X CAV Graphical

PlexTools - PX-716SA - Yello - Esential - 10-24 X CAV


[Beitrag von Paesc am 04. Jun 2015, 09:22 bearbeitet]
cr
Moderator
#49 erstellt: 04. Jun 2015, 09:28
Und genau dann kommt der Standalone-Audiobrenner zum Einsatz
Oder die Soundkarte mit SPDIF-Eingang


[Beitrag von cr am 04. Jun 2015, 09:29 bearbeitet]
audiophilanthrop
Inventar
#50 erstellt: 04. Jun 2015, 15:29
Oder CUETools, wenn es vergleichsweise so eine Allerwelts-Scheibe ist wie in diesem Beispiel (ich gehe mal davon aus, daß die in der CTDB ist).
belphegore
Stammgast
#51 erstellt: 15. Jun 2015, 17:04
Von wegen Audio CD im CD Player noch abspielbar, aber nicht mehr secure rippbar, geht es auch anders herum habe ich festgestellt.
Hab hier eine CD (1998 ), die ich zwar secure und ohne Fehler von EAC noch gerippt bekam, obwohl es sicher länger als eine Stunde gedauert hat, aber von meinem CD Player nicht mehr erkannt wird.

Gut, jetzt muß ich dazu erwähnen, das mein Sony CD Player 16 Jahre alt ist (und im Display merkt man schon einige Schwächen) aber früher die CD anstaltslos abgespielt hat. Aber vielleicht wird's doch bald mal Zeit für einen neuen Player.
Außerdem so scheint mir, ist das Mastering der CD wohl nicht so dolle, denn sonst hätte EAC wahrscheinlich nicht so lange gebraucht. Ich kann mich erinnern, das ich früher schon mal versucht hatte diese mit EAC secure zu ripppen, aber letzendlich hatte ich wohl aufgegeben weil es so lange dauerte.
Dafür wiederrum läßt sich meine alte DAF - Für immer CD zwar abspielen, aber hat schon im ersten Track read und sync Fehler, wenn ich sie versuche secure zu rippen.

Wie ist das nochmal? Solange man das original Medium hat, darf man sich'ne Sicherheitskopie anlegen und auch herunterladen?


[Beitrag von belphegore am 15. Jun 2015, 17:05 bearbeitet]
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