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PC -> Digital-Out -> DAC - egal ob mit Soundkarte oder Mainboard-Digiout?

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xlupex
Inventar
#1 erstellt: 20. Feb 2016, 19:48
Hallo!
Mein (Musik-)PC ist eigentlich echt überdimensioniert, 6-Kerne-CPU und GGTX660 GraKa, dafür dass ich damit quasi nur surfe und Musik abspiele.
Ich überlege einen neuen PC zusammenzubauen auf Basis des Celeron 1840 und nem Mainboard mit HDMI-Ausgang.
Das Gehäuse könnte dann kleiner und die Kühlung leiser sein.

ABER...: Die kleineren Micro-ATC Mainboards haben ja keinen PCI Slot mehr. Daher könnte ich meine M-Audio Audiophile 2496 nicht benutzen. Bisher gehe ich aus dieser per Coax in meinen Aqvox DAC.
Die Frage ist: Wäre der Audio Digital-Out des Mainboards (meist Toslink) gleichwertig mit dem digitalen Signal aus der Soundkarte?

Ich habe im PC zusätzlich noch eine TV-Karte DVB-S2 - das soll auch im neuen PC so sein (PCI-Express)

Was meint ihr?
Grüße
Ralf
*Nightwolf*
Inventar
#2 erstellt: 20. Feb 2016, 23:20
Der Optische Ausgang auf dem Mainboard ist gleichwertig zu dem deiner Soundkarte. Der Klang sollte vom Prozessor kommen und danach nicht mehr verändert werden.
audiophilanthrop
Inventar
#3 erstellt: 20. Feb 2016, 23:35
Spricht irgendwas gegen ein "gammeliges altes" Board, das noch einen PCI-Slot hat? Ist ja nicht so, daß man für die Anwendung jetzt unbedingt das tollste und neueste bräuchte, im Prinzip tut's da ein Core 2 Duo (45 nm). Sollten halt vernünftige Elkos/Feststoff-Kondensatoren verbaut gewesen sein.

Wobei das beim Digitalausgang ziemlich gehupft wie gesprungen sein sollte. Man muß halt den Treiber mal richtig einstellen und ggf. Macken darin umschiffen, damit am Ende des gewünschte Datenformat rauskommt. Koax oder Toslink sollte grundsätzlich gleich klingen, solange die Jitterunterdrückung im SPDIF-Receiver nicht gerade sehr mies ist.

Beim Thema Aqvox-DAC habe ich was von einer Anfälligkeit des Resamplers für Intersample-Overs im Hinterkopf, also vielleicht in der Praxis wenigstens eine Klitzekleinigkeit digitale Abschwächung spendieren, wenn z.B. ReplayGain das nicht sowieso macht.
#Yoda#
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 20. Feb 2016, 23:35
Gerade bei Windows PCs ist es wichtig, die laufenden Prozesse im Rechner zu umgehen.
Heute gab es dazu einen interessanten Artikel in der HIFIStatement: http://www.hifistatement.net/tests/item/1695-fidelizer
*Nightwolf*
Inventar
#5 erstellt: 21. Feb 2016, 01:27
Diesen Artikel kann man getrost als Blödsinn abtun. Man sollte sich vielleicht einmal fragen, wie man mit nur einem Laser auf einer CD gleichzeitig zwei Kanäle auslesen kann?

So ein bisschen Audio stellt für einen Prozessor überhaupt kein Problem dar, außer dass er sich langweilt. Man muss sich das mal vor Augen halten:
CD: 44 kHz
CPU: 4 x 4000000 kHz
Da wird die CD-Verarbeitung mal eben im Leerlauf gemacht, ohne auch nur die Taktung anzuheben...

Gegen ein "altes und gammeliges" Board spricht hauptsächlich der Stromverbrauch. Die neuen Prozessoren im 14 nm Verfahren brauchen als SOC ca. 10 Watt unter Vollast. Da kann ein Core 2 Duo einfach nicht mithalten. Das senkt dann auch den Lüfterlärm, weil sich so ein Ding passiv kühlen lässt.


[Beitrag von *Nightwolf* am 21. Feb 2016, 01:29 bearbeitet]
altae
Stammgast
#6 erstellt: 21. Feb 2016, 01:32
Ganz einfach, solange du mit dem Onboard Chip WASAPI im Exklusivmodus oder ASIO nutzen kannst und du von Seiten des Soundchips kein Processing (z. Bsp. EQ) nutzen willst, spielt es tatsächlich keine Rolle. Funktioniert jedoch weder ASIO noch WASAPI im Exklusivmodus (zumindest das sollte eigentlich mit jedem Chip gehen), dann liegt zwischen dem Player und dem Digital Out noch der Windows Mixer und damit eine potentielle Verfälschung des Signals. Ebenso würde ich zu einer vernünftigen Soundkarte raten (auch extern möglich), wenn du Signal Processing nutzen möchtest.


[Beitrag von altae am 21. Feb 2016, 01:33 bearbeitet]
xlupex
Inventar
#7 erstellt: 21. Feb 2016, 08:47
Guten Morgen
Also, ich nutze Foobar, natürlich, und habe WASPI (push) eingestellt. Klingt deutlich besser als DS. Zuvor hatte ich immer KS, also Kernel Streaming, was klanglich auch deutlich besser war.
Was ist der WASPI Exclusivmodus?

Replay Gain nutze ich nicht.

Ich habe gestern nochmal geschaut, es gibt doch auch Micro-ATX-Boards die noch PCI-Steckplätze haben, somit könnte ich doch meine Soundkarte einbauen.
Aber, wenn das Outputsignal identisch wäre mit dem vom Mainboard, wäre das gar nicht nötig. Weitere Aufgaben, also z.B. Recording, hätte die Soundkarte bei mir nicht.

Jetzt mal zur PC Konfiguration.
Mir wurde der Celeron 1840 empfohlen, zusammen mit einem H81 Mainboard.
Mein PC dient rein zum surfen, zusammen mit der DVB-S2-TV-Karte als Fernseher inkl. Videorecorderfunktion und als Musikplayer.
Taggen, auch mal grösserer Dateimengen kommt natürlich vor.
Wünschen würde ich mir von einem neuen PC einen geringeren Stromverbrauch.
Habe jetzt einen Phenom II X6 1055T und eine Geforce GTX660, drin, für oben beschriebene Aufgabe überdimensioniert.
Stromverbrauch und unausgelastet, also nur Musikwiedergabe ca. 80-90W. Bei surfen, also neue Seite aufrufen, schnellt der Verbrauch auf 130W.
Ich habe jetzt 2 der 6 Prozessorkerne deaktiviert, damit der der Stromverbrauch um ca. 10W gesenkt. HHDs sind 3 drinnen.
Neben dem Stromverbrauch wäre eine leisere Kühlung schön.
Da wo der PC jetzt steht (nach Umzug) ist er leider zu hören - vorher war er das kaum. CPU-Kühler ist ein Alpenföhn Brocken.

Was meint ihr, welche PC-Konfiguration könnte meine Bedürfnisse bedienen und auf welchen Stromverbrauch würde ich kommen?
Und wie bewertet ihr das rechnerisch? Lohnt sich das letztlich. Ich habe ausgerechnet, jetzt kostet mich mein Rechner ca. 2,5 Cent pro Stunde im Betrieb
*Nightwolf*
Inventar
#8 erstellt: 21. Feb 2016, 10:50
Wenn es dir hauptsächlich um Stromsparen geht, würde ich einen Prozessor der aktuellen Generation mit 14 nm Technologie nehmen. Kleiner ist da einfach besser. Eigentlich kommt nur Intel in Frage, AMD kann da nicht mithalten.

Bei der Leistung kann ich allerdings nicht beurteilen, ob das ausreicht. Ich kenne den Prozessor nicht.
altae
Stammgast
#9 erstellt: 21. Feb 2016, 12:31
Ob WASAPI im Exklusivmodus läuft, findest du einfach heraus. Wenn während der Wiedergabe von Musik keine anderen Geräusche mehr abgespielt werden (z. Bsp. Windows Sounds), dann läuft WASAPI im Exklusivmodus. Nur in diesem Modus kommuniziert der Player direkt mit der Soundkarte und umgeht demzufolge den Windows Mixer. Falls dies nicht der Fall ist, du also noch andere Sounds abspielen kannst, während Foobar Musik abspielt, musst du mal in Foobar nachsehen, da muss es irgendwo eine Einstellung geben, dass WASAPI den Exklusivmodus nutzt.
xlupex
Inventar
#10 erstellt: 21. Feb 2016, 16:07
Danke!
Ja, tönt nichts anderes mehr wenn Foobar spielt!
Gut so!
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