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Wer kennt Nero CD DVD Speed?

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Autor
Beitrag
Arnop
Stammgast
#1 erstellt: 15. Jul 2007, 10:07
Hi,

ich hab gerade mal ne DVD gebrannt, 8,5er Double Layer, und das spuckt Nero sowas aus:

Allgemeine Informationen
Laufwerk: _NEC DVD_RW ND-3540A
Firmware: 1.04
Disk: DVD+R DL (RICOHJPN D01)
Gewählte Geschwindigkeit: Maximum
PI errors
Maximum: 3521
Average: 355.85
Gesamt: 9140983
PI failures
Maximum: 165
Average: 5.48
Gesamt: 116932
PO failures: n/a
Jitter: n/a
Scan-Statistik
Verstrichene Zeit: 18:03
Number of samples: 27682
Durchschnittliches Scanintervall: 8.01 ECC
Störimpulse entfernt: 1


Sieht auf den ersten Blick nicht so gut aus, aber die Disk ist überall Problemlos lesbar.

Was für Werte erreicht ihr so?
Poison_Nuke
Inventar
#2 erstellt: 15. Jul 2007, 11:35
da mein DVD LW aktuell leider futsch ist, kann ich den Test gerade nicht machen

aber mich interessieren diese PI Errors und Failures. im Netz kann man lesen, dass zwar nur ein paar hundert PI Errors beinah perfekt sind, aber auch mehrere Millionen die Lesbarkeit kaum beinträchtigen, da PI Errors solche Fehler sind, die korrigiert werden können. PI Failures hingegen nicht, die Zahl sollte niedrig sein.

Genaues kann ich aber auch nicht zu sagen, man findet im Netz sogut wie nix aussagekräftiges zu diesem Thema.


Würde mich auch freuen, wenn jemand genaueres zu diesen Werten weiß
cr
Moderator
#3 erstellt: 15. Jul 2007, 21:08
Das ist in der Tat grauenhaft. Wenn ich brenne, kommts in etwa so (allerdings 1-Layer, double brenne ich prinzipiell nicht, zu schlecht):

PIE max: 10-15
PIE average: 1-2
POE max: 200
POE average: 0,1
PIF max: 3
PIF average: 0,01
POF: 0
(alles für 8 ECC gemessen)

Das Problem ist einfach, daß es mglw. nicht jeder DVDP lesen kann bzw. eine derartige DVD ziemlich schnell unlesbar werden kann.

Zu den PIF kann ich folgendes sagen: sie sollten im Maximum 5 nicht überschreiten
deathlord
Inventar
#4 erstellt: 16. Jul 2007, 17:54
Hi

Im plextools help file findet man folgendes:


PIE: zeigt die Anzahl der Parity Inner Errors (PIE) an.
PIF (Parity Inner Fail): zeigt die Anzahl der PI-Fehler an.
POF (Parity Outer Errors): zeigt die Anzahl der nicht korrigierbaren Blöcke an.

PI-Fehler kommen nicht selten auf einer DVD vor, da sie von der ECC-Logik des Laufwerks korrigiert werden können. Diese Fehler sollten jedoch nicht im Übermaß vorhanden sein, da nicht korrigierbare Fehler entstehen können, wenn sich die Wiedergabefähigkeit der Disc verschlechtert (z. B. durch Staub, Fingerabdrücke, Kratzer usw.). Im Fall von POF-Fehlern werden die Daten unter Umständen unlesbar.


Problematisch sind also in erster Linie POF.
Natürlich können auch PI's bei Grosser Anzahl unkorrigierbar werden. Entscheidend ist aber weder die Gesamtzahl noch der Durchnitt sonder die Verteilung!
Es bringt nichts, wenn man sehr wenig Fehler hat, diese aber alle in einem engen Bereich konzentriert sind.
PIE/PIF sollten möglichst gleichmässig verteilt und nicht zu viele sein. PIO muss Null sein, sonst ist die DVD für den A.

Entscheidend für ein optimales Brennresultat ist die Kombination Brenner <--> Medium.

Die Unterschiede zwischen verschiedenen Medien können massiv sein. Das schlägt sich in der Lebensdauer der Medien wieder.
Das dumme ist nur, dass einzig Plextor mit den plextools eine zuverlässige Möglichkeit anbietet, das zu Überprüfen.

Gruss deathlord
cr
Moderator
#5 erstellt: 16. Jul 2007, 22:45

PIO muss Null sein, sonst ist die DVD für den A

??

Du meinst POF?

Eine echte DatenDVD mit POF ist für den Hugo.
Bei einer VideoDVD dürfte es nur zu kurzfristigen Bildstörungen führen (angeblich; habe bisher keine mit POF gefunden).
Poison_Nuke
Inventar
#6 erstellt: 17. Jul 2007, 05:30
vielleicht einfach mal eine selbst brennen

nur fragt sich trotzdem, warum überhaupt PIE vorkommen. Klar, die können zum Teil rekonstruiert werden, aber es ist ja nicht Sinn der Sache, dass die Fehlerkorrektur von Anfang an für die Unzulänglichkeiten zuständig ist. Gibt es eigentlich keine Möglichkeit eines "Safeburns", bei dem selbst die PIEs gegen null gehalten werden? Ansonsten wäre ja ein Datenbackup so oder so für Popo
deathlord
Inventar
#7 erstellt: 17. Jul 2007, 13:46

Du meinst POF?

Ja, POF natürlich.
Ich hatte früher mal ein paar Film-DVD's mit dem Notebook gebrannt. Diese DVD's hatten zwei gemeinsamkeiten: Erstens, sie hatten POF's, zweitens, beim abspielen blieben sie früher oder später hängen.
Die PI's waren da allerdings auch extem hoch.


nur fragt sich trotzdem, warum überhaupt PIE vorkommen. Klar, die können zum Teil rekonstruiert werden, aber es ist ja nicht Sinn der Sache, dass die Fehlerkorrektur von Anfang an für die Unzulänglichkeiten zuständig ist. Gibt es eigentlich keine Möglichkeit eines "Safeburns", bei dem selbst die PIEs gegen null gehalten werden? Ansonsten wäre ja ein Datenbackup so oder so für Popo


Die PI's können halt nicht vermieden werden... Aber bei günstiger Verteilung und nicht zu grosser Anzahl sind sie völlig unproblematisch. Mit einer guten Brenner-Rohling-Kombination erreichst du Faktor >1000 weniger Fehler als mit einer schlechten Kombi.
Selbst wenn du eine fehlerfreie DVD brennen könntest, würden sich mit der Zeit durch Staub, Fingerabdrücke, Kratzer, ... Fehler ansammeln. Dein "Safeburn" ist also alles andere als Zielführend.
Poison_Nuke
Inventar
#8 erstellt: 17. Jul 2007, 17:30
naja, ich weiß aber schon, warum ich nie überhaupt mit DVD brennen angefangen habe. HDDs ware schon seit anbeginn die bessere Lösung für alles
deathlord
Inventar
#9 erstellt: 17. Jul 2007, 18:34

Poison_Nuke schrieb:
naja, ich weiß aber schon, warum ich nie überhaupt mit DVD brennen angefangen habe. HDDs ware schon seit anbeginn die bessere Lösung für alles 8)

Da geb' ich dir recht. Ich habe auch mit DVD brennen aufgehört.

Zu langsam, zu umständlich und zuwenig Platz.
Poison_Nuke
Inventar
#10 erstellt: 17. Jul 2007, 20:10
hey, dein 666. Posting, wie ich gerade sehe

jetzt bloß nich weiterposten
cr
Moderator
#11 erstellt: 17. Jul 2007, 22:45

nur fragt sich trotzdem, warum überhaupt PIE vorkommen. Klar, die können zum Teil rekonstruiert werden, aber es ist ja nicht Sinn der Sache, dass die Fehlerkorrektur von Anfang an für die Unzulänglichkeiten zuständig ist. Gibt es eigentlich keine Möglichkeit eines "Safeburns", bei dem selbst die PIEs gegen null gehalten werden? Ansonsten wäre ja ein Datenbackup so oder so für Popo


Optische Medien zeichnen sich dadurch aus, dass sie ohne Fehlerkorrektur nicht fehlerfrei sein können (winzigster Staub beim Pressen oder Brennen etc.). Das ist aber völlig egal, weil ja die Fehlerkorrektur mit recht großen Fehlern zurechtkommt und ein fehlerfreies Signal generiert. Daß es wunderbar funktioniert, sieht man ja, wenn man ein DetenCDR/DVDR (korrekt) brennt.
Optische Medien waren von Anbeginn so angelegt, die max. zulässige Fehlerzahl (vor Korr.) ist genau definiert.
deathlord
Inventar
#12 erstellt: 18. Jul 2007, 15:32

jetzt bloß nich weiterposten

ok.

Arnop
Stammgast
#13 erstellt: 20. Jul 2007, 09:51
Hi,

naja, POFs hat es ja wohl nicht gegeben.
Und auf dem Reiter "ScanDisk" zeigt Nero im Lesetest 100% Grün.

Ich hebe übrigens mit einem teuren Verbatim Rohling ein wesentlich besseres Ergebnis erzielt.
Die Dinger scheinen am besten zu gehen, iest man auch überall im Netz.
Score 97


Mit DVD5 Rohlingen hab ich übrigens immer mindestens 94. Da gabs noch nie Ärger, egal was fürn Rohling ich genommen hab.


Wobei ich noch bemerken möchte, das auch der zuerst gepostete problemlos in meinem DVD-Player durchgelaufen ist.
deathlord
Inventar
#14 erstellt: 20. Jul 2007, 10:26
Die Frage ist, ob er das in 1, 2 Jahren immernoch tut.
Der NERO Test kann nicht aussagen, dass das Resultat gut ist. Er kann höchstens zeigen, dass es sehr schlecht ist.
cr
Moderator
#15 erstellt: 20. Jul 2007, 10:34

Der NERO Test kann nicht aussagen, dass das Resultat gut ist. Er kann höchstens zeigen, dass es sehr schlecht ist.


Wieso? MAn sieht ja die Fehler vor Korrektur. Sind diese tief ist das Resultat gut. Dann schaut man sich die DVD mit demselben Brenner nach einem Jahr nochmals an:
a) Fehlerraten ähnlich >>> DVD ist haltbar
b) deutliche Verschlechterung >>> DVD könnte im Lauf der Zeit unlesbar werden.
deathlord
Inventar
#16 erstellt: 20. Jul 2007, 10:46

cr schrieb:

Der NERO Test kann nicht aussagen, dass das Resultat gut ist. Er kann höchstens zeigen, dass es sehr schlecht ist.


Wieso? MAn sieht ja die Fehler vor Korrektur. Sind diese tief ist das Resultat gut. Dann schaut man sich die DVD mit demselben Brenner nach einem Jahr nochmals an:
a) Fehlerraten ähnlich >>> DVD ist haltbar
b) deutliche Verschlechterung >>> DVD könnte im Lauf der Zeit unlesbar werden.


Eben nicht. Wenn die Fehlerrate hoch ist, ist's klar. Wenn sie jedoch niedrig ist, hat man trotzdem noch keinen Hinweis auf die Verteilung der Fehler. Wenn z.B. fast alle Fehler am Schluss konzentriert sind, ist die DVD u.U. schneller hinüber als eine, die hunder Mal soviele Fehler hat, dafür aber eine glm. Verteilung.
Und wer will schon erst nach einem Jahr wissen, ob das, was er da gebrannt hat etwas taugt?
Wenn du nur fünf DVD's brennst, ist es natürlich nicht so schlimm. Aber stell dir mal vor, du hast 100 DVD's gebrannt und ein Jahr später merkst du, dass du die jetzt alle nochmals kopieren darfst.
cr
Moderator
#17 erstellt: 20. Jul 2007, 11:19
Es gibt je Fehlerart Durchschnitt und Maximalwert.

Also sieht du, wie hoch der maximale Fehler ist. Wenn zB PIE im Maximum 10 ist, dann ist es nirgends über 10.
Und zweitens wird die Fehlerverteilung grafisch dargestellt.

Also nochmal: Nero listet auf:
PI-Fehler und PI-Errors (PIE und PIF): jeweils max, average und total. Was fehlt, aber wichtig wäre: POE

Somit sehe ich genausoviel wie bei den recht bewährten c1/c2-Tests für CDs.

Im übrigen verwende ich eh nicht Nero, sondern Plextools, aber die Darstellung ist ja ähnlich (man kann etwas mehr herausholen, muß es aber dafür mehrmals laufen lassen - zumindest in der Gratisversion).

Daher kann ich deine Bedenken, daß man nicht sieht, ob Fehlercluster auftreten nicht nachvollziehen.


[Beitrag von cr am 20. Jul 2007, 11:22 bearbeitet]
deathlord
Inventar
#18 erstellt: 20. Jul 2007, 11:37
Ok, der Maximalwert ist schon recht aussagekräftig. Wenn der gering ist, ist's sicher in Ordnung (vorausgesetzt es hat keine PO's).
cr
Moderator
#19 erstellt: 20. Jul 2007, 11:47
Was mir noch auffällt: Ich hatte jetzt 2x DVDRs in der Hand, die von Profis gebrannt wurden (Firmen, die private Videoaufnahmen auf DVDR konvertieren).
Die Fehlerraten waren jeweils extrem schlecht (PIE, PIF und POE 10 bis 100mal so hoch wie bei von mir gebrannten), sie liefen aber trotzdem problemlos.
Ich frage mich nur, was diese Profis so treiben, daß es zu solchen miesen Ergebnissen kommt?
Minderwertige Medien, Brennen mit Höchstgeschwindigkeit????
Poison_Nuke
Inventar
#20 erstellt: 20. Jul 2007, 21:26
eher letzteres.

"Profis" in Firmen arbeiten häufig schlampiger und schlechter wie der Hobbybastler daheim, meist begründet durch Zeitmangel oder Sparmaßnahmen usw.

Wenn man erlebt, wie vorallem in klein- bis mittelgroßen Firmen teils gearbeiten wird, dann kommt einem schon ab und an das Grauen. (nagut, in sehr großen Firmen war ich bisher noch nicht so direkt drin, kann das da weniger beurteilen)
deathlord
Inventar
#21 erstellt: 21. Jul 2007, 14:41

Minderwertige Medien, Brennen mit Höchstgeschwindigkeit????

Die scheren sich scheinbar einfach nicht um die Qualität der gebrannten Medien. Ich habe günstige Medien gefunden, die ich 16x beschreiben kann mit extrem niedrigen Fehlerraten...
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