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Externe Soundkarten

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Paesc
Inventar
#1 erstellt: 01. Sep 2007, 16:46
Hi

Als Alternative zu einer internen Soundkarte überlege ich mir eine externe Soundkarte - für den Desktop wie auch für das Notebook. Natürlich sollte die externe Soundkarte auf digitaler Ebene verlustlos arbeiten, also nicht noch unnötig resampeln oder sonst wie konvertieren (ich will auf die Festplatte gerippte Musik von CDs abspielen).

Ich werde in Kürze zwei Stereoanlagen betreiben, eine davon wird digital vom Deksktop mit Sound versorgt, die andere von einem Laptop befeuert werden: beide werden dann an einen D/A-Wandler (MD-Recorder Sony MDS-JA333ES und ein etwas weniger guter, älterer Sony MDS-JB920QS) angeschlossen. Wenn die Qualität besser ist, wird die Soundkarte natürlich direkt an die Anlage angeschlossen. Die MD-Recorder sind aber bereits auf einem guten Niveau, wenn auch nicht in der absoluten Spitzenklasse anzusiedeln. Beim Desktop überlege ich mir noch, ob ich eine inrerne oder externe Soundkarte anschliessen soll.

Der Kostenpunkt sollte bei maximal 200 Euro liegen (notfalls auch 250 Euro). Der Anschluss darf USB wie auch Firewire sein. Der Firewire-Ausgang ist an beiden Computern nicht belegt, wie ich hörte, soll Firewire auch besser geeignet für externe Soundkarten sein. Wenn möglich will ich koaxial fahren (dürfte meist die bessere Variante als optisch sein, zumindest ist das bei HiFi und in Tonstudios so).

Bisher habe ich im genannten Preisbereich bloss die Terratec Aureon 5.1 USB MKII mit USB-Anschluss und optischen Digitalausgängen gefunden: http://soundde.terra...file=article&sid=240

Gibt es auch empfehlenswerte externe Soundkarten, die mehr Funktionen/Anschlüsse und Qualität für mehr als 250 Euro bieten?

Greez
Paesc


[Beitrag von Paesc am 01. Sep 2007, 16:59 bearbeitet]
chilman
Inventar
#2 erstellt: 01. Sep 2007, 17:12
also da bekommst du deutlich günstigere lösungen als für 250 euro...

ein beispiel wäre zb. die m-audio transit usb leider hat die nur einen optischen ausgang.

ich sehe aber auch keine nachteile in einer optischen verbindung, ausser vll. den nicht ganz so soliden steckern der vorteil ist dass keine brummschleifen entstehen können, die gerade mit laptops schnell auftreten.

firewire hat den vorteil, dass es die cpu weniger belastet und niedrigere latenzen liefert, das ist aber nur bei recording entscheidend, bei reiner musikwiedergabe würde ich usb nehmen, weil das meist etwas billiger ist.

beim desktop würde ich bei digitaler anbindung eine interne karte nehmen: eine pci karte dürfte zuverlässger sein, störeinstrahlung ist ja in dem falle wurscht und das ganze kommt noch billiger, karten mit digitalausgang gibts für 20euro...

teurer und bessere qualität geht immer, das ergibt bei reiner musikwiedergabe und digitalem anschluss aber IMHO keinen sinn.
zur reinen musikwiedergabe würde ich mich eher nach guten externen d/a wandlern umsehen.

wenn du dagegen mehrkanalige mikro-eingänge und "musik-produktions-merkmale" suchst, sollen zb. die fireface 400 bzw. 800 lösungen von RME sehr gut sein.
ein gutes angebot gibts zb. hier


[Beitrag von chilman am 01. Sep 2007, 17:14 bearbeitet]
Paesc
Inventar
#3 erstellt: 01. Sep 2007, 17:47
Sehr gut, vielen Dank!

Habe gerade gesehen, dass die m-audio transit usb etwas älter ist. Habe vergessen zu sagen, dass ich unbedingt Karten brauche, die Windows Vista unterstützen. Tut das die m-audio? Was ist von der Audiophile USB von m-audio zu halten, wäre die analog über Cinch evtl. besser als meine MD-Recorder? Ich glaube weniger...

Überlege mir, einige MDs auf den PC zu bringen und in FLAC zu konvertieren. Weiss bloss noch nicht, wie ich das anstellen soll... Alternativ würde ich die mit meinem CD-Recorder Marantz CDR 640 auf CD-RW aufnehmen und anschliessend FLACs machen.

Dann wären über eine interne Soundkarte beim Desktop über koaxiale Digitalausgänge keine Störungen zu erwarten? Ich denke da ans Schaltnetzteil und die hohe Taktrate beim PC...

Koaxiale Digitalausgänge sind bei HiFi und auch in Tonstudios beliebter, weil bei optischen Varianten Ungenauigkeiten seitens den oft wackeligen Steckern auftreten können (z.B. Jitter). In guten Tonstudios findet man nirgends optische Leiter, meist symmetrische AES/EBU und manchmal auch koaxiale Cinch-Strippen.

Greez
Paesc
enkidu2
Inventar
#4 erstellt: 01. Sep 2007, 17:55
Ich selber bin mit der Phase 24 FW von Terratec sehr zufrieden. Betreibe sie an einem Samsung Q35 mit Windows Vista Home Premium. U.a. bei hier oder hier innerhalb Deiner Preisvorstellung zu haben.

Andere schwören auf die X-Version der Phase 24. Aber die Phase X24 FW ist natürlich ein ganzes Stück teurer, ohne das ich sagen kann, ob sich der Mehrpreis in der Nutzung als reiner DAC überhaupt lohnt. Einige meinen, die X24 habe auch einen besseren Kopfhörerausgang.

Nachtrag: An die Installation kann ich mich nicht mehr genau erinnern, aber ich glaube es war bei Vista nötig, die Treiber/Firmware zu aktualisieren.


[Beitrag von enkidu2 am 01. Sep 2007, 18:05 bearbeitet]
Paesc
Inventar
#5 erstellt: 01. Sep 2007, 18:25
Besten Dank für die Tipps! Bei der Phase 24 FW und Phase X24 FW handelt es sich bei den digitalen Eingängen um 6.3-mm-Klinkenstecker, wenn ich das richig sehe? Ich benötige koaxiale Verbindungen mit Cinch-Stecker, allenfalls optische TosLink-Anschlüsse.

Stimmt schon, 200 oder mehr als 250 Euro lohnen sich für mich nur, wenn sehr gute analoge Cinch-Ausgänge zur Verfügung stehen, welche meine MD-Recorder übertrumpfen.

Greez
Paesc
enkidu2
Inventar
#6 erstellt: 01. Sep 2007, 19:00
Schade, ich dachte, es reicht auf die Seite mit den vielen Links zum selber Nachlesen zu verlinken. Ich persönliche lese ja immer gerne die Handbücher, bevor ich mich für ein Produkt entscheide.

Immerhin schon komisch, der teuereren Phase X24 FW scheinen die Klinke/Cinch-Adapter zu fehlen, die der Phase 24 FW beigelegt sind. Aber ich nehme mal an, Dich interessieren die Analogeingänge nicht, wenn ich Deine Bemerkungen aus den anderen Threads richtig deute.

Die Phase 24 FW kommt mit einem Cinch-Digitaleingang und -ausgang: "An die koaxiale Digital-Schnittstelle (Cinch-Buchsen an der Kabel-peitsche am DIGITAL/MIDI-Anschluss) lassen sich Geräte an-schließen, die das S/PDIF-Protokoll verarbeiten können." Die Phase X24 FW wird dagegen mit optischen Digitalein- und -ausgängen (TOS-Link) geliefert.

Weiteres siehe Handbücher etc.
Paesc
Inventar
#7 erstellt: 02. Sep 2007, 16:14
Ach so, die Phase 24 FW scheint den koaxialen Ein- und Ausgang mit einem Adapter über die MIDI-Schnittstelle (wird wohl RS-232 sein) zu lösen... Hab ich zuerst nicht geschnallt, sorry...

Schon witzig, mit der Phase 24 FW kann ich nur koaxial, mit der Phase X24 FW nur optisch fahren... Stimmt schon, der X24 sind keine Adapter beigelegt. Wenn's optisch sein soll, würden ja die M-Audio Transit USB oder Terratec Aureon 5.1 USB MKII reichen.

Da Du ja die Phase 24 FW hast: Sehe ich das richtig, dass man analog mit Adaptern Klinke-Cinch sowohl einen Ein- und Ausgang in Stereo hat? Auf der Rückseite hat man ja je 2 in und 2 Out, sieht nach Mono-Klinken aus... Konnte ich aus den Datenblättern und den Bildern mangels Fachwissen nicht ganz sicher entnehmen... Wenn nämlich der analoge Cinch-Ausgang wider Erwarten besser als jener meiner MD-Recorder ist (würde ich ausprobieren), wären die Recorder überflüssig. Immerhin hätte ich einen akzeptablen Kopfhörerausgang für meine Sennheiser HD 650...

Greez
Paesc


[Beitrag von Paesc am 02. Sep 2007, 16:16 bearbeitet]
enkidu2
Inventar
#8 erstellt: 02. Sep 2007, 16:36
Also hinten sind es alles Mono-Klinken (ergibt dann ein Stereo-Eingang und ein Stereo-Ausgang), vorne kann der Stereo-Klinken-Ausgang entweder für Kopfhörer oder oder zweites Stereo-LineOut genutzt werden.

Habe mein Notebook über Firewire an die Phase 24 FW angeschlossen, also den Stereo-Analogeingang noch nie genutzt. Der Verstärker meiner Kenwood HD-600 (hat keinen Digitaleingang) hängt am rückwärtigen Stereoausgang der Phase 24. Kopfhörer hatte ich gelegentlich auch schon am vorderen Ausgang genutzt, aber meistens höre ich direkt am Verstärker.


[Beitrag von enkidu2 am 02. Sep 2007, 16:38 bearbeitet]
Paesc
Inventar
#9 erstellt: 02. Sep 2007, 16:52
Sehr gut, vielen Dank! Hatte zuerst befürchtet, dass die beiden Mono-Klinken auf der Rückseite für den analogen Ein- und Ausgang nur einzeln anwählbar sind, also Stereo nicht möglich ist... Das Ding werde ich mir wahrscheinlich anschaffen, evtl. sogar 2x (für Desktop und Laptop)

Die Testberichte zu der Phase 24 FW wie auch Phase X24 FW fielen exzellent aus:Phase 24 FW und Phase X24 FW

Greez
Paesc
Paesc
Inventar
#10 erstellt: 02. Sep 2007, 17:24
Zwei Fragen noch: Habe gerade den Testbericht in der Stereoplay 1/2005 hervorgekramt. Mit der beigelegten Software Steinberg Wavelab Lite Version 2.5 ist es möglich, direkt analog Aufzunehmen, sogar bis zu 192 kHz (eine DVD-Audio-Norm für Stereo).

1. Hast Du die Software auch installiert, ist sie also Vista-fähig?

2. Kann ich damit auch digital Aufnehmen? Ich möchte mehrere MDs auf meinen PC bringen und dann in FLACs umwandeln.

Greez
Paesc


[Beitrag von Paesc am 02. Sep 2007, 17:26 bearbeitet]
chilman
Inventar
#11 erstellt: 02. Sep 2007, 19:00
ob wavelab2.5 lte vista-fähig ist weiss ich nicht genau.
aber digital aufnehmen kannst du damit.
das wäre bei den mds wohl auch die beste methode.
HiFi_Addicted
Inventar
#12 erstellt: 02. Sep 2007, 19:06
Wavelab 5 ist nicht Vista x64 fähig. Die Lite Versionen basieren ja noch immer am 4er.

Das 6er läuft so einigermaßen wenn man mal den Treiber vom Dongle zum laufen bringt.

Kann aber gut sein das es auf der 32Bit Vista Variantre normal läuft. Ich hab nur x64.

MfG Christoph
Paesc
Inventar
#13 erstellt: 02. Sep 2007, 19:11
Besten Dank für eure Einschätzungen. Naja, notfalls könnte ich evtl. noch einen Laptop mit Windows XP Home Edition auftreiben und auf diese Weise meine MDs mit Steinberg Wavelab Lite Version 2.5 digitalisieren.

Wenn die Sondkarte Terratec Phase 24 FW sich auch mit neueren Wavelab-Ausgaben versteht, könnte ich ja notfalls Version 5 oder 6 käuflich erwerben? Fragt sich bloss, wie das preislich aussieht...

Edit: Habe gerade gesehen, dass STEINBERG WaveLab Essential mindestens 100 Euro kostet...

Greez
Paesc


[Beitrag von Paesc am 02. Sep 2007, 19:15 bearbeitet]
enkidu2
Inventar
#14 erstellt: 02. Sep 2007, 19:22
Habe Steinberg Wavelab Lite 2.5 (als Teil von Clean glaube ich) zwar installiert, aber nur auf meinem XP-Rechner. Nutze das Programm eigentlich nur als Wave-Editor. Merge damit die einzelnen Tracks klassischer Kompositionen, also z.B. einer Sinfonie. Mehr auch nicht. Früher hatte ich damit auch versucht zu normalisieren, aber man hat mir das in diversen Foren gründlich ausgeredet.

Die Software ist uralt: (c) 2002. Hatte ich zuerst unter Windows 98 laufen, zusammen mit myMP3. Ach, ist das lang her. Bei Steinberg selbst finde ich nichts zu Vista. Soll sie angeblich 2004/5 verkauft haben?

Wavelab Lite ist jetzt wohl exklusiv Teil von Pinnacle Studio 10 und dort lese ich
Die WaveLab Lite Applikation ist nicht Microsoft Vista Kompatibel. Wavelab Lite ist eine Software von Drittanbietern, die nicht entsprechend aktualisiert wurde. Es exisiteren zur Zeit keine Pläne die Software Vista kompatibel zu machen.


Sorry, aber mehr kann ich Dir nicht weiter helfen.
rille2
Inventar
#15 erstellt: 02. Sep 2007, 19:29
Audacity sollte wohl genauso gehen und kostet nichts. Ob es unter Vista läuft, kannst du ja vorher testen
Paesc
Inventar
#16 erstellt: 02. Sep 2007, 20:06
@enkidu2: Vielen Dank für die Informationen. Zumindest auf einem Laptop mit Windows XP Home Edition (könnte ich ja evtl. auftreiben) würde Steinberg Wavelab Lite 2.5 folglich laufen. Ich nehme an, Du meinst Steinberg Clean. Von Magix gibt's auch was ähnliches. Oh, Pinnacle Studio 10 ist eigentlich hauptsächlich für Video-Anwendungen... Naja, werde evtl. einen separaten Thread eröffnen, um möglichst viele Empfehlungen an Programmen für's Aufnehmen ab MD zu erhalten. Deine Tipps und Infos waren jedenfalls schon mal sehr hilfreich!

@rille2: Audacity habe ich bereits auf meinem Rechner (um WAV, FLAC usw. schneiden und Titel ein-/ausblenden zu können). Ist also Vista-tauglich Habe es aber bisher kaum gebraucht. Wenn ich damit ohne unnötige Verluste, Resampling und Zwischenwandlungen das PCM-Signal von MD-Recorder in WAV wandeln kann, wäre das perfekt! Aus WAV kann ich ja mit Foobar2000 danach FLACs machen.

Greez
Paesc
Paesc
Inventar
#17 erstellt: 08. Sep 2007, 22:33
Habe heute ein Relikt aus früheren MD-Tagen gefunden, das selbst heute noch praktisch ist: ein "USB Digital Audio Converter" Sony PCLK-U5 (auf dem Gerät steht CAV-U5)! Das Ding gibt einzig ein optisches digitales Signal raus, genügt aber derzeit für die Zweitanlage (D/A-Wandlung im MD-Recorder) völlig.

Das Beste an der Sache: Das Ding stammt noch aus Windows-2000-Zeiten, ist offiziell nicht mal für XP ausgelegt. Jedoch läuft es anstandslos und ohne Treiberinstallation unter XP wie auch Vista! Hat mich damals ganze 100 Euro gekostet. Hoffe bloss, die digitale Signalausgabe erfolgt ohne Verluste...? Kann mir vorstellen, dass evtl. treiberseitig was futsch geht (Beispiel Realtek AC-97).

Edit: Das Ding gibt zugleich auch alle Windows-Geräusche aus (Pieptöne usw.). Könnte das ein Hinweis auf nicht 1:1-Ausgabe sein? Wenn ja, kann man das unter Windows irgend wo mit einer Einstellung ändern?

Greez
Paesc


[Beitrag von Paesc am 09. Sep 2007, 01:19 bearbeitet]
Paesc
Inventar
#18 erstellt: 10. Sep 2007, 17:14
Wie gut sind eigentlich die externen "Soundkarten" von RME? Hat da jemand Erfahrungen damit?

Im bereits in einem anderen Thread erwähnten Beitrag der Stereoplay "das Ende von MP3" wurde unter anderem mit einem Fireface 400 gearbeitet.

Könnte ein Gerät vom Kaliber RME (es werden ja auch Wandler angeboten) evtl. gar einen CD-Player um 1500/2000 Euro egalisieren oder schlagen? Bisher hatte ich immer einen Electrocompaniet ECD 1 in ferner Aussicht. Vielleicht kann RME sogar diesem Gerät Paroli bieten? Electrocompaniet ist immerhin auch im professionellen Bereich zu Hause...

PS: Ich traue D/A-Wandlern aus dem Computerbereich mehr zu als auch schon (hatte ja mal hitzige Diskussionen mit einigen Foren-Usern hier, vor allem mit Reset). Aber im Bereich von RME sieht mir das Ganze eher wie eine Verschmelzung von Computer und Tonstudioelektronik aus, nicht mehr "nur" rein Computer-basiert und -ausgerichtet.

Greez
Paesc


[Beitrag von Paesc am 10. Sep 2007, 17:16 bearbeitet]
lotharpe
Inventar
#19 erstellt: 10. Sep 2007, 17:32
Hallo Paesc,

warum nicht eine Terratec Phase X24FW oder 24FW?
Schau mal hier.

http://www.amazona.de/index.php?page=26&file=2&article_id=1182


Audioqualität:

Dank hochwertiger Wandlerchips, gutem Platinenlayout und ordentlich eingebundenen OP-Amps können wir dem Fireface überdurchschnittlich gute Klangqualität bescheinigen. Sämtliche uns bekannten Firewire-Interfaces klingen bei weitem nicht so gut wie das Fireface, mit einer Ausnahme: der Terratec PHASE 24 FW, die sogar noch einen Tick besser klingt. Leider kann der PHASE 24 Treiber aber nicht mit RME mithalten und auch seitens der Features ist die PHASE 24 kein Konkurrenz-Produkt.


Und hier.

http://www.amazona.de/index.php?page=26&file=2&article_id=825



Praxis:

Während einer mehrwöchigen Testphase konnte die X24 voll überzeugen. Beachtlich ist die hervorragende Audioqualität, die bei einem Preis von 350 Euro wirklich erstaunlich ist. Wie auch schon bei der Phase 24, kann die X24 hier Ihre Stärken voll ausspielen. Gerade die Mikrofonvorstufen können sich Positiv von der Konkurrenz abheben und sind dabei auf solidem Studioniveau anzusielden.

Auch Klangvergleiche mit den weitaus teureren RME Interfaces muss die X24 nicht scheuen und übertrifft diese erstaunlicherweise sogar! Es zeigt sich also ein weites mal, dass nicht ausschließlich Messwerte für guten Klang ausschlaggebend sind.


Ich selbst habe zwei X24FW und eine 24FW.

Viele Grüße
Lothar


[Beitrag von lotharpe am 10. Sep 2007, 17:34 bearbeitet]
Paesc
Inventar
#20 erstellt: 10. Sep 2007, 17:41
Ich werde mir so oder so demnächst auch eine Terratec Phase 24FW zulegen Aber ich überlege mir auch, später mal zusätzlich meinen CD-Player (der Marantz SA-11S1 benötigt das nicht, aber mein Sony CDP-XB920QS, der PC und evtl. auch der DVD-Player bei zweikanaliger Wiedergabe) über einen D/A-Wandler aufzuwerten. Dafür möchte ich dann etwas, dass aus der Spitzenklasse stammt. Hab einfach mal interessehalber wegen RME nachgefragt.

PS: Kannst Du qualitative Unterschiede zwischen der Phase 24FW und der Phase X24FW ausmachen? Wenn ja, welche? Vielleicht würde ich dann doch die X24FW nehmen... Wie enkidu2 schrieb, finden einige den Kopfhörerausgang der X24FW besser.

Greez
Paesc


[Beitrag von Paesc am 10. Sep 2007, 17:55 bearbeitet]
rille2
Inventar
#21 erstellt: 10. Sep 2007, 20:19

Paesc schrieb:
Wie enkidu2 schrieb, finden einige den Kopfhörerausgang der X24FW besser.


Der KHV ist wahrscheinlich identisch aufgebaut, den von der X24 siehst du hier (rechts oben hinter der KH-Buchse): http://www.ixbt.com/proaudio/terratec/phase-x24/phase-x24.jpg. Bei der Phase 24 (hatte meine erst auf) ist ebenfalls ein TL072 und vier Transistoren verbaut, müsste man mal vergleichen, ob es die gleichen sind. Lothar meinte mal, die X24 würde mehr Spannung auf den KHV geben, was der einzige Unterschied wäre.

Auch von den Messwerten her ist er nicht so schlecht: http://home.arcor-on...son_mini3_50_ohm.htm. Gemessen wurde mit 50 Ohm Last. "PHASE 24 FW" ist zum Vergleich von Line out direkt in Line in, "PHASE 24 FW KHV" ist unter Benutzung des integrierten KHVs in der Phase. die beiden anderen sind der gerade von mir gebaute portable KHV Mini³.
Paesc
Inventar
#22 erstellt: 10. Sep 2007, 21:37
Und das für knapp 250 Euro... Da kann man nichts sagen

Was mich neben den KHV vor allem noch interessieren würde, sind die analogen Cinch-Ausgänge. Ursprünglich wollte ich bloss einen koaxialen Digitalausgang, um dann einen MD-Recorder Sony MDS-JA333ES als D/A-Wandler zu befeuern. Aber wenn die Ausgänge der Phase 24 FW/X24 FW besser sind, hat sich der MD-Recorder erledigt.

Die höhere Spannung der Phase X24 FW bedeuten also, dass die Maximallautstärke höher liegt als bei der 24 FW. Wäre vor allem für hochohmige Objekte (z.B. Sennheiser HD 650) begrüssenswert.

Eigentlich werden ja eher koaxiale Ausgänge empfohlen (Tonstudios z.B. verwenden AES/EBU und manchmal auch digital koaxial Cinch, aber nur sehr selten optisch), frage mich aber, ob vom PC nicht irgendwelche Störungen bei elektrischer Verbindung rüberkommen könnten... Sei das nun von der Taktrate vom PC, vom Netzteil oder was auch immer. Dann wäre natürlich optisch vorzuziehen.

Greez
Paesc


[Beitrag von Paesc am 10. Sep 2007, 21:38 bearbeitet]
rille2
Inventar
#23 erstellt: 11. Sep 2007, 06:45

Paesc schrieb:
Und das für knapp 250 Euro... Da kann man nichts sagen :)

250? Bei Thomann für 199 inkl. Versand. Ich habe sogar nur 160 bezahlt Dafür warte ich schon über 3 Wochen auf die zweite Phase 24 Beide hier imForum gekauft.


Paesc schrieb:
Was mich neben den KHV vor allem noch interessieren würde, sind die analogen Cinch-Ausgänge. Ursprünglich wollte ich bloss einen koaxialen Digitalausgang, um dann einen MD-Recorder Sony MDS-JA333ES als D/A-Wandler zu befeuern. Aber wenn die Ausgänge der Phase 24 FW/X24 FW besser sind, hat sich der MD-Recorder erledigt.

Ich bin kein so Goldöhrchen, klingt aber IMHO sehr gut. Lt. Lothar (lotharpe) klingt sie als D/A-Wandler sehr gut, er hat sie auch mit diversen anderen verglichen.


Paesc schrieb:
Die höhere Spannung der Phase X24 FW bedeuten also, dass die Maximallautstärke höher liegt als bei der 24 FW. Wäre vor allem für hochohmige Objekte (z.B. Sennheiser HD 650) begrüssenswert.

Zur Zeit läuft mein HD600 auf Arbeit direkt an der Phase 24. Laut genug ist es und klingt auch gar nicht schlecht.


[Beitrag von rille2 am 11. Sep 2007, 06:50 bearbeitet]
Paesc
Inventar
#24 erstellt: 11. Sep 2007, 20:04
Sehr gut, vielen Dank! Wäre schön, wenn sich Lotharpe diesbezüglich auch noch zu Worte melden würde...

Greez
Paesc
lotharpe
Inventar
#25 erstellt: 12. Sep 2007, 16:17
Hallo,

die Schaltung des internen KHV beider Interfaces ist gleich, allerdings ist die angelegte Spannung unterschiedlich.
Bei der 24FW sind es laut meinen Infos die ich bekommen habe +/- 5 Volt, bei der X24FW +/- 12 Volt.

Grüße
Lothar
Paesc
Inventar
#26 erstellt: 12. Sep 2007, 18:22
Danke sehr! Wow, 5 oder 12 Volt ist schon ein grosser Unterschied... Die X24 FW eignet sich also besser für hochohmige Kopfhörer.

Wie sieht es mit den analogen Cinch-Ausgängen aus, für eine Verbindung zur Stereoanlage? Findest Du eine der beiden Soundkarten besser?

Greez
Paesc
Paesc
Inventar
#27 erstellt: 20. Sep 2007, 19:21
Der letzte Beitrag von cr im Thread "Wandel Minidisc in MP3" hat bei mir eine Frage aufgeworfen: Kann die Terratec Phase 24 FW mit Titelstartmarken umgehen, bzw. übermittelt sie diese, wenn ein MD-Recorder oder CD-Player angeschlossen wird?

Habe ich für selbstverständlich gehalten. Hoffe ich doch bei einem Gerät dieser Preisklasse, habe sie gerade heute eben bestellt...

Greez
Paesc


[Beitrag von Paesc am 20. Sep 2007, 19:22 bearbeitet]
D-[8]-alus
Neuling
#28 erstellt: 21. Sep 2007, 22:55
Hallo.
Ich bin in diesem Gebiet leider ein sogenannter "newbie".

Ich habe mir vor kurzem den gebrauchten A/V-Receiver Pioneer VSX-D 514 und das Teufel Concept P gekauft.
Nun suche ich nach einer externen Soundkarte, die ich an den AVR anschließen kann, um mein Notebook effektiv als Surround-Quelle nutzen zu können.

Folgende Anforderungen hab ich:
5.1-Sound bei DVD's und Spielen und die Wiedergabe von mp3's über alle Lautsprecher.

Nach dem Lesen der FAQ's und anderer Threads scheint das ja (vor allem mit den Spielen) nicht ohne weiteres realisierbar zu sein.
Deshalb möchte ich wissen, wie ich welche Soundkarte am besten an den AVR anschließe, um alles ausnutzen zu können.

Gedacht habe ich an eine externe Soundkarte aus dem Hause Creative.
Aus finanziellen Gründen am liebsten die Audigy 2 NX. Reicht die für meine Bedürfnisse aus oder muss ich doch zu einer anderen greifen?

Für eine Antwort wäre ich sehr dankbar...
Jo-L
Ist häufiger hier
#29 erstellt: 30. Mai 2008, 09:07
zur Terratec Phase X24, aus dem Handbuch:


Anders als PCI Karten kann sich die Phase X24 nicht automatisch auf die wiederzugebende Samplerate aufsynchronisieren und daher sollte man im Control Panel die Samplerate der wiederzugebenden Datei manuell über das Dropdown Menu auswählen, um eine SRC zu vermeiden. Es wird immer auf die Samplerate konvertiert, welche im Control Panel eingestellt ist.

ASIO-Applikationen (z.B. Cubase SX) bieten vielfach die Möglichkeit die Hardware von interner auf externe (teilweise auch S/PDIF genannt) Clock-Quelle umzuschalten. Diese Umschaltung wird zur Zeit von der Phase X24 nicht ausgewertet und hat so keinen Einfluss. Eine Einstellung auf eine externe Audio-Clock ist nicht zu verwechseln mit der externen Synchronisation auf MIDI-Geräte, Video-Equipment oder Bandmaschinen und ist somit nicht in den Sync-, MIDI-Clock-, MTC- oder SMPTE-Einstellungen der Anwendungen zu suchen.

Die Phase X24 kann von einem externen Signal (z.B. einem DAT-Rekorder) getaktet werden oder sich selbst eine Rate vorgeben und diese auch an andere Geräte weiterreichen. Die eigene Rate liegt zwischen 32 und 192 kHz wählbar - die verwendete Bitrate ist an dieser Stelle nicht von Bedeutung.

kann jemand vielleicht erklären, was das bedeutet?
lässt sich die Bit-Breite - 16/24 Bit - gar nicht ändern?


[Beitrag von Jo-L am 30. Mai 2008, 12:01 bearbeitet]
Paesc
Inventar
#30 erstellt: 31. Mai 2008, 06:11

D-[8]-alus schrieb:
Nun suche ich nach einer externen Soundkarte, die ich an den AVR anschließen kann, um mein Notebook effektiv als Surround-Quelle nutzen zu können.

Folgende Anforderungen hab ich:
5.1-Sound bei DVD's und Spielen und die Wiedergabe von mp3's über alle Lautsprecher.


Hol Dir ein externes Audio-Interface (externe Soundkarte) von TerraTec: http://www.terratec.net/de/produkte/sound/usb.html

oder M-Audio: http://de.m-audio.co...ily&ID=USBinterfaces

In Deinem Falle wäre wohl von TerraTec die Aureon 5.1 USB MK II oder von M-Audio die Transit ideal. Digital können beide 5.1 ausgeben. Analog kann dies nur die TerraTec, bei der Transit steht auf der Website "TOSlink optischer Digitalausgang erlaubt den AC-3 und DTS- Durchlauf".

Ob bei der Verwendung die TerraTec oder Dein Receiver die besseren Resultate liefert, müsste man ausprobieren. In der Regel überlässt man die D/A-Wandlung dem Receiver. Aber bekanntlich wandeln nicht alle Geräte gleich gut.

Auch die TerraTec Aureon Dual USB wäre da noch was. Ob die TerraTec Aureon Dual USB 5.1 ausgeben kann, ist auf der Website nicht ersichtlich. Da aber von "So genießen Sie Musik, Filme und Videospiele in digitaler Klangqualität verlustfrei über ihre AV-Anlage" gesprochen wird, müsste dies eigentlich gehen. Die Aureon Dual USB kann analog aber nur Stereo ausgeben, 5.1 allenfalls digital.



Jo-L schrieb:
kann jemand vielleicht erklären, was das bedeutet?
lässt sich die Bit-Breite - 16/24 Bit - gar nicht ändern?


Die TerraTec Phase 24 FW ist auf die Bedürfnisse semiprofessioneller Anwendungen ausgelegt. Die Bitrate lässt sich nicht ändern, wenn sie extern getaktet wird. In diesem Falle wird also die Bitrate so belassen, wie sie daherkommt. Habe selber auch keine Möglichkeit gefunden, die Bitrate anzupassen. Ist aber meines Erachtens nicht weiter von Bedeutung. Spiele ohnehin nur Signale mit 16 Bit und 44.1 kHz ab, sprich gerippte CDs.

Greez
Paesc
bobaachen
Neuling
#31 erstellt: 11. Jun 2008, 16:26
Hallo lotharpe

Du hast neben der Terratec Phase 24 FW auch einen Aqvox - sind dessen Wandler besser und wenn ja, welche Soundkarte könnte dieses Niveau erreichen??

Gruss Robert
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