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DAT Kassetten im LP Modus auf PC sichern

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j123jue
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 23. Okt 2007, 09:30
Hallo,
ich bin neu im Forum, habe aber wegen meines Problems schon gestöbert:
Ich will von ca. 300 DAT Kassetten Sicherheitskopien auf dem PC erstellen.
Der Grund ist, dass die DAT Recorder doch langsam in die Jahre kommen und Ersatz irgendwann nicht mehr greifbar sein wird.
Das Problem ist, dass fast alle Bänder im Longplay-Modus (32 kHz / 12 Bit nichtlinear) aufgenommen wurden.
Ich würde am liebsten vom Sony 55 und 57 über den optischen Ausgang in den PC gehen.
Gelesen habe ich im Forum schon, dass die 12 Bit auf 16 Bit „aufgebläht“ werden und dass einige Soundkarten mit 32 kHz kein Problem haben.
ABER: Was ist mit der nichtlinearen Codierung, wenn ich aus den gesicherten Signalen wieder analoges Material oder eine CD mit 44,1 kHz machen will. Kann ich das mit einer Software machen?
Denn wenn ich einfach ein Resampling auf 44,1 kHz mache, wobei die 4 zugefügten Bits wohl auf 0 gesetzt werden, hebe ich die Nichtlinearität des A/D Wandlers ja nicht auf.
Ich möchte mir, wenn möglich mit Eurer Hilfe, ein Herumexperimentieren ersparen – also, wenn jemand hiermit schon Erfahrungen hat, bitte ich um Rückmeldung.
Ansonsten werde ich von Erfolg oder Misserfolg berichten.

Danke

Jürgen
BarFly
Stammgast
#2 erstellt: 23. Okt 2007, 13:12
Hallo,

hast du einen digitalen Ausgang an deinem Player?
Was für eine Soundkarte?
Der 1. Schritt ist allerdings, das du die Bits 1:1 auf den Rechner bekommst.
Lies mal hier in diesem Thread denn mit den da letztlich empfohlenen Karten ist Bitgenaues überspielen möglich.
Wenn du es mal 1:1 auf dem Rechner hast, dann kannst du auch damit rumspielen, welche Variante dir am meisten zusagt.


[Beitrag von BarFly am 23. Okt 2007, 13:14 bearbeitet]
j123jue
Schaut ab und zu mal vorbei
#3 erstellt: 23. Okt 2007, 13:59
Danke,

optischen Ausgang etc. habe ich - Soundkarte werde ich mir zulegen - werde also die Bits 1:1 in den PC bekommen.
Mein Problem ist die nichtlineare A/D Kennline wieder zurück zu biegen.

Gruß

Jürgen
BarFly
Stammgast
#4 erstellt: 23. Okt 2007, 16:01
Hallo,


j123jue schrieb:
Danke,
optischen Ausgang etc. habe ich - Soundkarte werde ich mir zulegen - werde also die Bits 1:1 in den PC bekommen.
Mein Problem ist die nichtlineare A/D Kennline wieder zurück zu biegen.
Gruß
Jürgen


Wenn du mal die ersten Tracks auf der Festplatte hast, dann wende dich mal an die Leute im
Homerecording Forum, die können dir dann evtl. weiterhelfen.
j123jue
Schaut ab und zu mal vorbei
#5 erstellt: 23. Okt 2007, 19:57
Danke - das mache ich.
Das ist ja so ein Riesen-Forum, da muss man erst finden, wo man richtig aufgehoben ist!

Gruß

Jürgen
HiFi_Addicted
Inventar
#6 erstellt: 23. Okt 2007, 21:14
Wenns auf 16Bit Aufgebäht wird ist es schon Linear Quantisiert. Bis auf die Samplingrate ist daran nichts außergewöhnlich. Die ESI Juli@ kann zumindest SPDIF Signale in 32kHz ausgeben im Auto-Modus. Es würde mich wundern wenn sie es nicht auch aufnehmen kann. Bitgenau ist die Karte.

MfG Christoph
rstorch
Inventar
#7 erstellt: 24. Okt 2007, 08:23
Ist denn sicher, das am S/PDIG Ausgang des DAT Recorders die nichtlineare Quantisierung anliegt? Könnte es sein, dass der Digitalausgang bereits ein konvertiertes PCM Signal ausgibt, um damit die üblichen DA Wandler ansteuern zu können?

Was sagt denn die Bedienungsanleitung?
HiFi_Addicted
Inventar
#8 erstellt: 24. Okt 2007, 12:17
Nachdem kein Schaltbit für nichtlineare Quantisierung vorgesehen ist in der SPDIF Spezifikation kann nur ein linear quantisiertes Signal anliegen.

MfG Christoph
rstorch
Inventar
#9 erstellt: 24. Okt 2007, 18:27

HiFi_Addicted schrieb:
Nachdem kein Schaltbit für nichtlineare Quantisierung vorgesehen ist in der SPDIF Spezifikation kann nur ein linear quantisiertes Signal anliegen.

MfG Christoph


Das wäre logisch und damit wäre auch das Problem in Wirklichkeit keines.

Man könnte das Signal direkt über einen Digitaleingang am Computer mit einer geeigneten Audiosoftware aufnehmen und archivieren.
BarFly
Stammgast
#10 erstellt: 24. Okt 2007, 20:00
Hallo,


rstorch schrieb:

HiFi_Addicted schrieb:
Nachdem kein Schaltbit für nichtlineare Quantisierung vorgesehen ist in der SPDIF Spezifikation kann nur ein linear quantisiertes Signal anliegen.

MfG Christoph


Das wäre logisch und damit wäre auch das Problem in Wirklichkeit keines.

Man könnte das Signal direkt über einen Digitaleingang am Computer mit einer geeigneten Audiosoftware aufnehmen und archivieren.


Hab ich mal mit der Nightigale Pro6 gemacht. Eine CD über den optischen SPDif Ausgang des CDPlayers direkt in eine WavDatei geschrieben. Dann im Waveeditor verglichen und mit dem gerippten Ergebnis verglichen. So grob überflogen waren keine Unterschiede zu sehen. Zu hören schon gar nicht.
Wenn j123jue dann von 32 auf 44,1khz wandelt dürfte er ja dann eigentlich keine oder nur minimalste Qualitätsunterschiede haben. Oder?
Edit: Vorausetzung ist dann allerdings eine Bitgenaue Speicherung ohne Zwischenschritt via Analogwandlung und auch keine Zwischenwandlung auf 48khz.


[Beitrag von BarFly am 24. Okt 2007, 20:08 bearbeitet]
j123jue
Schaut ab und zu mal vorbei
#11 erstellt: 25. Okt 2007, 13:18
Danke für Eure Aktivität!!

Die Bedienungsanleitung sagt nichts über die Linearität des Ausgangssignals aus - also werde ich es einfach ausprobieren - im A/B Vergleich werde ich dann feststellen, ob es linear war.

Also Dank nochmals.

Jürgen
HiFi_Addicted
Inventar
#12 erstellt: 25. Okt 2007, 14:49

BarFly schrieb:
Hallo,


rstorch schrieb:

HiFi_Addicted schrieb:
Nachdem kein Schaltbit für nichtlineare Quantisierung vorgesehen ist in der SPDIF Spezifikation kann nur ein linear quantisiertes Signal anliegen.

MfG Christoph


Das wäre logisch und damit wäre auch das Problem in Wirklichkeit keines.

Man könnte das Signal direkt über einen Digitaleingang am Computer mit einer geeigneten Audiosoftware aufnehmen und archivieren.


Hab ich mal mit der Nightigale Pro6 gemacht. Eine CD über den optischen SPDif Ausgang des CDPlayers direkt in eine WavDatei geschrieben. Dann im Waveeditor verglichen und mit dem gerippten Ergebnis verglichen. So grob überflogen waren keine Unterschiede zu sehen. Zu hören schon gar nicht.
Wenn j123jue dann von 32 auf 44,1khz wandelt dürfte er ja dann eigentlich keine oder nur minimalste Qualitätsunterschiede haben. Oder?
Edit: Vorausetzung ist dann allerdings eine Bitgenaue Speicherung ohne Zwischenschritt via Analogwandlung und auch keine Zwischenwandlung auf 48khz.


Ich würde gar nicht Resampeln auf 44,1 KHz Die datein werden nur größer und bringen tut es auch nix da alle Soundkarten die ich kenne auch 32kHz ausgeben können.


j123jue schrieb:


Die Bedienungsanleitung sagt nichts über die Linearität des Ausgangssignals aus - also werde ich es einfach ausprobieren - im A/B Vergleich werde ich dann feststellen, ob es linear war.

Wenn es nicht arg verzerrt klingt wird die Quantisierung linearisiert. Den unterschied sollte man innerhalb von sekunden Feststellen können.
j123jue
Schaut ab und zu mal vorbei
#13 erstellt: 25. Okt 2007, 15:35
Danke,

das sollte schnell feststellbar sein, das es sich ja wohl um nichtlineare Verzerrungen handelt.
Eine andere Frage: welche Soundkarte wäre denn für den Fall (optischer SPDIF u.a. mit 32 kHz) empfelhlenswert und preisgünstig - Analoge Baerbeitung kann ich dann ja mit der "richtigen" machen, es geht ja nur darum, die Daten in den PC zu bekommen.

Gruß

Jürgen
j123jue
Schaut ab und zu mal vorbei
#14 erstellt: 26. Okt 2007, 09:01
Hallo,

noch ein kurzer Nachtrag:
Ich habe mal bei SOny angefragt, was denn im LP Modus aus dem optischen Ausgang kommt - vielleicht findet sich noch jemand der sich da auskennt.
Ich werde berichten, falls ich eine ANtwort bekomme.

Gruß

Jürgen

Ach so - kennt einer eine Soundkarte, die 32 kHz über den optischen Eingang kann?
cr
Moderator
#15 erstellt: 27. Okt 2007, 20:16
Da ich meine 12 Bit/logarithmisch (nichtlinear) direkt am Audiorekorder digital aufnehmen konnte, kannst du davon ausgehen, daß bereits ein auf 16 Bit linear recodiertes Signal beim SPDIF rauskommt. Was anderes darf über den SPDIF auch gar nicht übertragen werden. Das Problem ist somit nicht existent.
j123jue
Schaut ab und zu mal vorbei
#16 erstellt: 28. Okt 2007, 08:08
Danke,

ich habe ähnliches gedacht, als ich mir das Blockschaltbild des Recorders angesehen habe.
Habe zur Vorsicht noch eine Frage zum Ausgangssignal an Sony gestellt, die aber noch nicht beantwortet wurde.
Also kann ich mich jetzt um eine Soundkarte kümmern, die die 32 kHz verarbeitet - kann man mir da eine günstige empfehlen. Die meisten können über optisch In ja erst ab 44,1 kHz.

Vielen Dank für die Infos

Jürgen
cr
Moderator
#17 erstellt: 28. Okt 2007, 11:55
Mach am besten einen Soundkartenthread auf. An sich ist 32 kHz nicht unüblich, die SAT-Receiver liefern im Sat-Radio-Modus auch 32 kHz am SPDIF.
j123jue
Schaut ab und zu mal vorbei
#18 erstellt: 28. Okt 2007, 12:17
Danke, das mache ich dann mal!

Gruß
Jürgen
HiFi_Addicted
Inventar
#19 erstellt: 28. Okt 2007, 13:00

cr schrieb:
Mach am besten einen Soundkartenthread auf. An sich ist 32 kHz nicht unüblich, die SAT-Receiver liefern im Sat-Radio-Modus auch 32 kHz am SPDIF.


Die ORF Radio Programme kommen zumindest über DVB-S in 48kHz wenn ich der Anzeige am Apogee Rosetta 200 glaube.
ADR kommt auch mit 48kHz.

DSR das mit 32kHz betrieben wurde gibts seit 1999 nicht mehr.

BTW die Terratec SixPack konnte 32 kHz

MfG Christoph
cr
Moderator
#20 erstellt: 28. Okt 2007, 15:16
Mein Kathrein-Satreceiver gibt 32, 44 und 48 kHz aus.
Was wann ausgegeben wird, habe ich nicht verfolgt, kann ich aber leicht, weil es mein DAT, das als DA-Wandler dranhängt, eh anzeigt. Werde mal gelegentlich berichten.
rstorch
Inventar
#21 erstellt: 29. Okt 2007, 10:37
Innerhalb der öffentlich rechtlichen Rundfunkanstalten wird nach einer Empfehlung des IRTs nur mit 48 kHz gearbeitet. Ausnahmen sind Insellösungen für wenige Produktionen. Der ORF ist in dieser Hinsicht konsequent und sendet auch mit 48k. Bei anderen wird aus Gründen der Bandbreite auf 32k downgesampelt.

Übrigens durchlaufen durch den internen 48k Haustakt der Rundfunkhäuser alle abgespielten CDs erst mal einen SRC von 44,1 auf 48, leider meist nur mit mittlerer Qualität. Aber wenn man bedenkt, dass die meisten Titel über verlustbehaftete Codecs auf dem Server landen, ist der SRC das kleinere Übel.

Technisch gute Qualität wird nur noch in manchen Kulturprogrammen geboten.
cr
Moderator
#22 erstellt: 29. Okt 2007, 13:03
Zum Thema ORF fällt mir was Lustiges ein. Es gab eine wöchentliche Sendung, wo Gäste eingeladen wurden, die 1 Stunde lang ihre Lieblingsklassikaufnahmen präsentieren konnten (live - der Toningenieur legte die mitgebrachten Platten auf). Etwa 1985 brachte dann wer CDs mit. Mangels verfügbarem CD-Player konnten diese nicht abgespielt werden, ein Teil der Musikstücke konnte mit identischen LPs aus dem eigenen Archiv bestritten werden. Wenn ich es nicht selber gehört hätte, würde ich es nicht glauben!
a) daß kein CDP verfügbar war, b) daß der ORF nicht alle wichtigen laufend erscheinenden Klassikaufnahmen auf CD hatte.
rstorch
Inventar
#23 erstellt: 29. Okt 2007, 15:16
Der ORF hatte sicher die meisten aktuellen Classic CDs und in entsprechenden Redaktionen auch die CD Player zum Abhören.

Im Sendebetrieb allerdings wurden die CDPs später eingeführt. Bis dahin wurde da oft von Band gesendet. Zur Senudungsvorbereitung hat man dann die zu sendenden Titel in der Umspielung vonCD auf Band überspielt, um die Title im Sendestudio verwenden zu können - auch nicht unbedingt der Weisheit letzter Schluß, aber eine Übergangslösung.

Da ging das das langsam los, dass man sich beim Rundfunk allmählich weniger Gedanken über Qualität machte und mehr auf Arbeitsabläufe Wert legte.
Das wäre vielleicht mal einen eigenen Thread Wert - Sende-Qualität der Rundfunkanstalten.
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