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neue Soundkarte oder Reciever + Grundsätzliche Informationen zu Surround-Sound-Formaten

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train411
Neuling
#1 erstellt: 03. Dez 2007, 21:52
Ich bin gerade dabei mir eine Heimkinoanlage aufzubauen.
Zur Zeit besitze ich das Theater 1 von Teufel und eine
Kenwood-Reciever KRf-V7070D. Als Abspielgerät ist ein Pc
vorgesehen, den ich im Moment zusammenstelle.
Und jetzt das Problem:
Da mein Reciever nicht mehr die neusten Formate berherrscht, wollte ich ihnen nur als Verstärker nutzen und der Soundkarte die D/A-Wandlung überlassen.
Durch das Stöbern im Forum hab ich aber inzwischen langsam vollkommen den Durchblick verloren.
Ist es nicht sinnvoller anstatt einer teuren Soundkarte einen neuen Reciever zu kaufen und diesem die Daten digital zuzuspielen.
Was passiert bei Formaten die der Reciever nicht berherrscht, werden diese von der Soundkarte zuvor encodiert und dann weitergeleitet.
Außerdem hab ich jetzt ein paar allgemeine Fragen zu verschiedenen Surround-Sound-Formaten.
Welche Formate sind überhaupt wichtig, wo finde ich Informationen dazu und eine Übersicht über alle existierenden Formate? Welche Formate muss eine Soundkarte berherrschen und wie werden diese intern verarbeitet ?
Könnte Ihr mir nützlich Links geben, ich suche schon stundenlang und finde nichts sehr hilfreiches.

Ich würde mich über Antworten freuen. Vielen Dank !
Hivemind
Inventar
#2 erstellt: 03. Dez 2007, 22:09
Also Grundlage: teure Soundkarte + digitale Verbindung = Geldrausschmiss
Grund: bei digitaler Übertragung wird das Sginal vorbei an der Soundkarte unverändert zum AVR durchgeschleift und dieser übernimmt die Verarbeitung (gleiches Ergebnis erreichst du mit Onboard und SPDIF Out)... nur analoge Verbindung macht Sinn.
=> da bist du schon auf dem richtigen Weg
Formate die der Receiver nicht unterstützt werden auch nicht wiedergegeben, wenn die Soundkarte diese unterstützt kannste nur per analog weiterleiten

Ich persönlich bin der Meinung, dass da ein neuer AVR besser ist, die Soundkarte im PC kannst du nur mit PC an nutzen während beim AVR (vor allem bei digitaler Verbindung) alle Geräte davon profitieren und du unabhängig vom PC bist.
Außedem ist Audioqualität mit neuem AVR besser, während bei analoger Ausgabe vom PC zu AVR nur ein weiteres Glied in der Kette dazukommt.

Der AVR bietet meist auch mehr Möglichkeiten was Eingänge/Aus- betrifft, die neuen Formate (ich gehe jetzt mal von den auf HD Medien anzutreffenden aus). Vom PC werden die neuen Formate auch noch gar nicht unterstützt weil es einfach kein HDMI 1.3 im Computer Sektor gibt das als einziges DD Plus / TrueHD und DTS HD übertragen kann.

Das wären also die zukünftigen Formate, wenn diese unterstützt werden ist in jedem Fall auch das übliche normale DD und DTS dabei. Wenn du näheres dazu wissen willst gibst bei Google oder Wiki halt AC3/DolbyDigital oder DTS ein und wirst finden was du suchst.


[Beitrag von Hivemind am 03. Dez 2007, 22:17 bearbeitet]
fischerai
Stammgast
#3 erstellt: 03. Dez 2007, 22:32
Ich würde es auch erst mal mit dem Onboard Digital Out zu deinem jetzigen Receiver versuchen. Musik ist in den meisten Fällen eh nur Stereo und wenn dein Receiver noch DTS und Dolby Digital kann, dann deckt das auch die meisten Filme ab.
Wenn dir der Klang dann nicht zusagt, bin ich auch der Meinung, dass ein neuer Receiver/Verstärker mehr Sinn macht als eine teure Soundkarte. Wichtig ist auf jeden Fall ein leiser bzw. lüfterloser PC mit einem leisen DVD Laufwerk, denn sonst nützt auch die beste Soundkarte nichts.

Gruß,
Rainer
train411
Neuling
#4 erstellt: 03. Dez 2007, 22:50

fischerai schrieb:
Wichtig ist auf jeden Fall ein leiser bzw. lüfterloser PC mit einem leisen DVD Laufwerk, denn sonst nützt auch die beste Soundkarte nichts.


Das ist mir klar und wird auch so umgesetzt.

Hivemind schrieb:


Ich persönlich bin der Meinung, dass da ein neuer AVR besser ist, die Soundkarte im PC kannst du nur mit PC an nutzen während beim AVR (vor allem bei digitaler Verbindung) alle Geräte davon profitieren und du unabhängig vom PC bist.


Der Pc ist aber das einzige Quellgerät, er enthält ein Bluray/HD-DVD/DVD-Laufwerk von LG und eine Sat-Karte, außerdem
dient er als Speicher meiner MP3 Sammlung.

Wichtig ist jetzt welche Formate muss der Reciever können. Encodiert die Soundkarte unbekannte Formate in für den Reciever bekannte ? Und wird das 5.1 Signal überhaupt vollständig digital über Spdif übertragen ?
Hivemind
Inventar
#5 erstellt: 04. Dez 2007, 00:08
müssen
Filme: Dolby Digital, DTS
Musik: Upmix wie DD ProLogic oder DTS Neo

(eigentlich) "nice2have"
Blu Ray / HD-DVD: DD Plus / TrueHD, DTS HD

Jedoch läßt sich über SPDIF nur geringe Bandbreite transportieren weshalb die neuen Formate der HD-Medien nicht übertragen werden können und deshalb auf gewöhnliches DVD Qualität von DD bzw. DTS runterkodiert werden.
Wie die Verbreitung ist und ob die Formate überhaupt schon als Standard eingesetzt werden weiß ich nicht.
Sie können nur über HDMI 1.3 übertragen werden was im Moment im Computerbereich nicht vorhanden ist, was Standalone Geräten einen Vorteil verschafft (ob das den Preisunterschied rechtfertigt ist da ne ganze andere Frage).

Für AVR unbekanntes Format kann digital nicht wiedergegeben werden! Wenn DD / DTS unterstützt werden sollte das jedoch im Alltag so gut wie gar nicht auftreten.
train411
Neuling
#6 erstellt: 07. Dez 2007, 20:31
So ich habe mir jetzt bei area dvd die Artikel über die verschiedenen Formate durchgelesen.

Eine Frage bleibt aber noch.
Wenn ich z.B. eine DVD über den PC abspiele und die Daten von der Soundkarte verarbeiten lasse,
muss diese doch auch die wichtigen Formate beherrschen.
Ist hierfür die verwendete Chip wichtig oder die Treiber?
Ich tippe auf die Treiber, da diese den Chip ja programmieren. Oder werden die von der DVD gelesenen Daten erst von der CPU in für Soundkarten "verständliche" Formate umgerechnet?
Mich verwundert nur, dass kein Soundkartenhersteller Angaben über die Formate macht, die die jeweilige Karte verarbeiten kann.
Hivemind
Inventar
#7 erstellt: 07. Dez 2007, 20:42
Also ersteinmal machen die Hersteller die Angaben doch!
Wenn die Soundkarte die entsprechenden Formate nicht beherrscht werden sie von der Software durchgeführt (sprich auch CPU Belastung)
Im Grunde ist also der Chip das entscheidende Moment obwohl es auch einige schlechte Treiber gibt die resampeln, Ausgabe trotz vorhanderner Software verhindern usw.
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