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suche mitreißende "fröhliche" klassische Stücke

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Beitrag
keke7
Neuling
#1 erstellt: 21. Nov 2004, 12:30
Hallo,
ich bin neulich zufällig auf die Willhelm Tell Ouvertüre von Rossini gestoßen und war begeistert (der letzte Teil der Overtüre).

Ich habe keine Ahnung von klassischer Musik würde aber gern mehr solch mitreißende Stücke hören und weiß nicht wo ich sie finden kann.
Freue mich über jeden Tip.

Gruß Nele


[Beitrag von keke7 am 21. Nov 2004, 12:47 bearbeitet]
GiselherHH
Ist häufiger hier
#2 erstellt: 21. Nov 2004, 13:13
Hallo Nele,

wenn Dich Rossinis "Tell"-Ouvertüre so begeistert hat, versuch´s doch erst mal mit einer Rossini-CD, etwa der hier

amazon.de

(zwar etwas älter und rauscht daher leicht, aber ansonsten sehr gut aufgenommen und herrlich gespielt)

Eine meiner Lieblings-CDs mit fröhlich-schmissigen Ouvertüren von Suppé und Auber:

amazon.de

(ist eine Hybrid-SACD, also auch auf einem "normalen" CD-Player abspielbar)

Zum Schluß noch eine Empfehlung mit der Musik Jacques Offenbachs (der berühmte "Can Can" ist auch dabei):

amazon.de

Grüße

GiselherHH
vanrolf
Inventar
#3 erstellt: 21. Nov 2004, 20:07
Hallo Nele,

die ungarischen Tänze von Johannes Brahms - zumindest einige davon - könnten dann auch was für Dich sein. Gibt's in zig Einspielungen, darunter viele hörbare.

Gruß Rolf
keke7
Neuling
#4 erstellt: 22. Nov 2004, 10:23
Hallo,
vielen Dank euch beiden. Ich werde diese Sachen auf jeden Fall weiterverfolgen.

Viele Grüße
Nele
teleton
Inventar
#5 erstellt: 22. Nov 2004, 15:46
Hallo keke7,

über Deine Frage könnte man hier Seitenweise TIPPs geben.
Was bei Klassik-Neulingen unheimlich gut ankommt sind die Werke von Aram Khatchaturian:
Abgesehen das bei Khatchturian immmer "voll die Post abgeht", sind die Werke leicht verständlich und absolut mitreißend.
1.)Seine Ballette GAYANEH und SPARTACUS gibt es in Suiten-Fassungen und als Gesamtaufnahme. Für den Neuling sind die Suiten-Fassungen vorzuziehen, weil es dann nicht langatmig werden kann. Hier gibt es keine vom Komponisten vorgeschriebene Suitenfassung - jeder Dirigent stellt seine Suite aus den Ballett-Sätzen zusammen, aber die wichtigen Sätze sind meistens enthalten. Spitenmäßig ist die DECCA-Fassung mit Khatchaturian selbst als Dirigent bei den Wiener Philharmonikern.
2.) Das Klavierkonzert und Violinkonzert sind absolute Ohrwürmer.
Beim Violinkonzert empfehle ich die Aufnahme mit David Oistrach (dem das Konzert gewidmet ist) /MoskauerPH/Khatchaturian auf Eurodisc,
beim Klavierkonzert die Aufnahme mit Philippe Entremont/BostonSO/Ozawa auf SONY/CBS.
Ob beide Aufnahmen noch im Katalog geführt werden, weiß ich nicht.
3.) Die Sinfonien Nr.2 und 3 sind nicht oft zu hören, aber hörenswert.
Die Sinf.Nr.2 gibt es bei DECCA mit den WienerPH/Khatchaturian und die 3.Sinf. nur in einer schlechten Aufnahme auf dem Label ASV (gekoppelt mit der 1.Sinf).
Meine alte Eurodisc-LP mit den MoskauerPH/Khatchaturian habe ich vor Jahren mit dem PC digitalisiert und auf CD-R gebrannt, sodaß die damalige Qualität der LP eingefroren ist.
Bei DECCA gibt es eine Doppel-CD mit der Sinf.Nr.2 dem Violink. und dem Klavierk., sowie der Maskerade-Suite und eine Einzel-CD mit den Gayaneh und Spartacus-Suiten (Empfehlenswert). Die Interpretionen des Violinkonzertes (Ricci) und Klavierkonzertes (Alicia de Larrocha) sind nicht so toll wie die o.g. mit Oistrach und Entremont.
Das Violinkonzert gibt es noch in einer TOP-Aufnahme mit Isaac Stern/Israel PH/Metha auf EMI
Die NAXOS-Aufnahme (5,90€) des Klavierkonzertes ist nicht schlecht, aber auch nicht das gelbe vom Ei.
antiphysis
Stammgast
#6 erstellt: 23. Nov 2004, 00:55
Bei "fröhlicher Klassik" würde ich bei jpc oder amazon mal "Neujahrskonzert" als Suchbegriff eingeben. Dem Anlass entsprechend ist wohl alles recht fröhlich, wenn auch häufig mit Programm-Überschneidungen - aber man kann sich ja die Rosinen rauspicken.
keke7
Neuling
#7 erstellt: 23. Nov 2004, 10:30
Hallo,
den beiden anderen Antwortern ebenfalls danke. Wird alles in Betracht gezogen.

Ich bin wirklich absoluter Laie was Musik angeht und ich glaube nicht, daß ich Qualitätsunterschiede von verschiedenen Aufnahmen erkennen werde dazu liegt mein Fokus einfach zu wenig auf Musik und "meine Ohren sind nicht geschult" ;-)
von klassischer Musik habe ich bisher die Finger gelassen weil sie mir oft sehr "tragend" und schwer erscheint o. melancholisch.

Gruß Nele
Fredoman
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 23. Nov 2004, 14:03
Hallo Keke

probier mal 'Eljen A Magyar', eine Polka schnell von Johann Strauss jun. (ja, da gabs zwei Johann Sträusse).
Da muss man das übrige Walzergedudel nicht unbedingt lieben (ich liebe es!!) um daran Gefallen zu finden.

Ein weiteres mitreissendes Stück ist Das 2. Klavierkonzert von Schostakowitsch. Achtung nicht schrecken lassen von so einem 'modernen' Komponisten. Ist wirklich toll!

auch mitreissend ist:
Zigeunerweisen op. 20 von Pablo de Sarasate

hat eine langsame, schwelgerische Einleitung, aber dann...

Liebe Grüsse,
Fredoman
auricula
Neuling
#9 erstellt: 30. Nov 2004, 19:58
Hallo Nele,

hier kann ich auf die beiden CDs aus der Reihe "Der Klassik(ver)führer" hinweisen, die genau diesem Konzept folgen. Die beiden CDs enthalten eine Fülle von mitreißenden, fröhlichen klassischen Musikstücken (teilweise Ausschnitte), so z.B. auch die Ouvertüre zu Willhelm Tell, um so "Lust auf mehr" zu machen, bzw. dazu zu verführen, das ganze Werk anzuhören.

Weitere Informationen dazu finden sich auf der Homepage www.klassikverführer.de, wo auch Hörproben zu finden sind.

Gruß

Gerhard
joerggr
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 30. Nov 2004, 20:21
Hallo Nele,
mir fallen bei diesem Thema ein:
1. Sinfonie von Robert Schumann, genannt 'Fruehlingssinfonie', am besten mit den Wiener Philharmonikern unter Leonard Bernstein (Deutsche Grammophon DG, flott und lustig gespielt)
5. Sinfonie von Franz Schubert, The Chamber Orchestra of Europe unter Claudio Abbado ebenfalls DG

und dann gibt es eine ganze Reihe von ironisch-scherzhaften Stuecken, wo Komponisten sich ueber etwas lustig gemacht haben:
La Valse von Ravel (ich nenne das die 'Generalabrechnung mit dem Walzer'),
Circuspolka von Strawinski (da macht er sich ueber den Militaermarsch von Schubert her),
Sinfonie Nr. 45 (Abschiedssinfonie) von Haydn (da verlassen am Schluss die Musiker einer nach dem anderen aus Protest, dass sie keinen Urlaub bekommen haben, das Podium),

Gruss, Joerg
keke7
Neuling
#11 erstellt: 30. Nov 2004, 20:43
Hallo,
den beiden letzten Antwortern ebenfalls vielen Dank, ich bin schon eifrig am aussortieren u. ausprobieren ;-))

Ich freue mich, daß ich in diesem Forum als absolut "Unwissende" so nette Anworten bekommen habe, es war eher spontan das ich hier gepostet habe, nach dem Motto, wenn jemand Ahnung hat dann wohl am ehesten hier und alleine käme ich überhaupt nicht auf die Stücke, das einzige was mir natürlich noch geläufig ist ist der Can Can.

Also besten Dank an alle und liebe Grüße
Nele
GiselherHH
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 01. Dez 2004, 00:36
Hallo Nele,

vielleicht könntest Du uns ja immer mal berichten, welche Stücke Du "getestet" hast und wie sie Dir gefallen haben.

Grüße

GiselherHH
AcomA
Stammgast
#13 erstellt: 02. Dez 2004, 14:54
liebe musikfreunde und insbesondere nele,

von Khatchaturian's konzert für klavier und orchester würde ich eher abraten. nicht, dass ich dieses konzert nicht schätzte, im gegenteil, sondern hierbei handelt es sich um weite strecken um schwermütige und trostlose musik. es passt halt zur tradition und situation im kaukasus ! (erwähnen möchte ich als referenzaufnahme aus der monozeit mit william kapell, serge koussevitsky und dem boston symphony)

aber für klassik-einsteiger kann ich als 'fröhliche' und mitreißende musik folgendes in ergänzung zu obigen beiträgen empfehlen:

antonio vivaldi - die vier jahreszeiten

w.a. mozart - einige seiner großen sinfonien, z.b. linzer und haffner

berlioz - symphonie fantastique (eher mitreißend als fröhlich)

antonin dvorak - slawische tänze für orchester

das soll erst mal reichen.

gruß

siamak
keke7
Neuling
#14 erstellt: 02. Dez 2004, 18:57
Hallo,
Also bisheriges Fazit:

Von Rossini habe ich noch den Soldatentanz entdeckt, der mir sehr gut gefällt.

dann von Jacques Offenbach: La Vie Parisienne
und einen Cancan (der hört sich gar nicht an wie der bekannte gefällt mir aber auf jeden Fall gut ;-))

Dann gefallen mir auch sehr die Vierjahreszeiten
und von Brahms die ungarischen Tänze.

Was mir gar nicht gefallen hat ist La Valse von Ravel, das war für mich beunruhigend.

Da ich nicht die Geschichten kenne, die mit der Musik erzählt werden sollen, nehme ich auch nur die Musik und den Rythmus war und beurteile dies eben aus einer nicht sehr musikalischen Perspektive ich bitte dies zu berücksichtigen:-))

Ich habe gerade eben erst das Posting mit dem Klassik(ver)führer entdeckt, daß hört sich auch interessant an und ich werde mich mal drum kümmern. (Andere Sachen habe ich noch nicht bzw. muß sie erstmal in Ruhe anhören)

Was ich bei der ganzen Musiksuche noch entdeckt habe ist die Gruppe Bond da hat es mir besonders das Album Remix angetan - wie kommt sowas eigentlich hier an?

Grüße Nele
teleton
Inventar
#15 erstellt: 03. Dez 2004, 13:13
Hallo Keke2 und AcomA,

da sieht man mal wie unterschiedlich die Geschmäcker sein können. AcomA rät vom Khatchaturian-Klavierkonzert ab !???! Mir unverständlich !
Dies sollte für Dich, Keke ein ansporn sein gerade dieses Werk unbedingt zu hören:
Mein erstes Erlebnis dieses Werkes auf CBS-LP mit P.Entremont/BostonSO/Ozawa war umwerfend (ich war um die 18). Nach dem ersten hören war ich dermaßen begeistert, das ich Teile nochmal gehört habe und am nächsten Tag wieder. Das hier schwermütige, traurige Passagen überwiegen kann ich nicht nachvollziehen - das Werk ist einfach Toll, dabei nicht übermäßig anspuchsvoll für einen ungeübten Hörer.
-------
Das Keke hingegen LaValse als Neuling noch nicht gefällt, kann ich gut nachvollziehen. Aber wenn Du, Keke mal richtig in die Klassik eingestiegen bist, wirst Du erkennen, das wir es mit La Valse mit einem großen Meisterwerk zu tun haben - "der letzte große Orchester-Walzer", dessen Rhytmen einfach mitreißen !
-------
Viel Spaß beim Testen !
AcomA
Stammgast
#16 erstellt: 03. Dez 2004, 15:20
also, ich bleibe dabei, dass khatchaturian-konzert ist für klassik-einsteiger nicht die ideale kost. ich kenne zwar nicht die entremont-aufnahme, jedoch vieles mit entremont ! er hat eine sehr leichte hand, vieles klingt unter seinen händen trivial bis harmlos. ich habe da meine zweifel, dass er der ideale khatchaturian-interpret ist ich denke, man sollte vorher das klavierkonzert von grieg (sehr beliebt !) das 1. klavierkonzert von tschaikowsky das 2. und 3. klavierkonzert von rachmaninov verdauen. und wenn man das 2. und 3. klavierkonzert von prokofieff überstanden hat, dann wäre es an der zeit, das khatchaturian-konzert zu hören !

gruß

siamak
Jeremias
Stammgast
#17 erstellt: 04. Dez 2004, 12:23
Ich muss mich meinem Vorredner hier anschließen. Auch wir waren einst Klassik-Einsteiger, aber wären wir einer Empfehlung bzgl. des Konzertes von Khatchaturian damals gefolgt, ich glaube, wir hätte den Bereich der klassischen Musik schneller wieder verlassen als wir hineingekommen sind. Ich denke, dass man sich sicherlich irgendwann mit den Werken dieses Komponisten beschäftigen sollte, wobei ich dessen Violinkonzert als wesentlich stärker und substanzhaltiger erachte, und auch ich empfehle hier die Aufnahme mit William Kapell, aber zunächst sollten doch die "traditionellen" Werke für Einsteiger im Mittelpunkt stehen. Die Konzert von Prokofieff werden auch für Einsteiger schon etwas schwerere Kost darstellen, aber auch ich kann sie sehr empfehlen und auch ich habe bei "Laien" hier schon die ein oder andere positive Überraschung erlebt. Vielleicht sollten wir uns bei der Empfehlung russischer Werke noch nicht einmal auf die Klavierkonzerte beschränken. Auch das Violinkonzert von Tschaikowsky war eines meiner ersten Klassik-Erfahrungen und ich liebe dieses Konzert nach wie vor. Dann ein absolutes Muss: Die "Carmen-Suite" des russischen Komponisten Rodion Shchedrin. Mitreissendere Musik habe ich eigentlich noch nie gehört und vielleicht macht es auch neugierig auf mehr, dann vielleicht sogar etwas unbekanntere Werke des Komponisten, wie z.B. dessen Klavierkonzerte oder Werke für Klavier solo. Dann kann ich auch nur unbedingt empfehlen: Die beiden CDs mit Klavierwerken von Nikolai Kapustin, interpretiert von Steven Osborne bzw. Marc-André Hamelin. Erschienen sind die beiden CDs bei Hyperion. Hier bietet sich vielleicht eine besondere Chance für Klassik-Neulinge, sich mit der Musik vertraut zu machen: Klassische Klavierelemente und Jazz-Improvisationsstil werden hier vereint wie bei keinem anderen Komponisten zuvor!
walter_f.
Hat sich gelöscht
#18 erstellt: 04. Dez 2004, 12:55

Die "Carmen-Suite" des russischen Komponisten Rodion Shchedrin.


Hallo Jeremias,

viele junge Leute kommen über den Rhythmus zur Klassik und da sind z. B. die Carmen Suite oder Khatchaturians Gayaneh, Spartakus, Holsts Planets oder Stravinskys Sacre angebrachter als sogenannte traditionelle Sachen, wie Eine kleine Nachtmusik, Beethovens 5te oder Schumans Klavierkonzert wobei sich viele zu Tode langweilen.
Ich habe das schon öfter erlebt.

Man sollte bei solchen Empfehlungen nicht nur den eigenen Geschmack oder Werdegang als Maßstab anlegen.

Grüsse
Walter
Jeremias
Stammgast
#19 erstellt: 04. Dez 2004, 15:15
Entschuldigung, aber das kann ich so nicht stehenlassen. Ich denke, und da stehe ich sicher nicht alleine da, dass es v.a. die Melodien ausmacht, evtl. auch die Instrumentierungen. Aber es kann mir hier keiner sagen, dass junge Leute beispielsweise über Strawinskys "Sacre" den Einstieg in die Klassik finden. Man muss ihnen die unterschiedlichen Facetten zeigen, ja, auf jeden Fall. Aber man kann nicht mit solch schwerer Kost anfangen. Im NAchhinein halte ich auch nichts von diesen Samplern "Best loved Classic" oder was auch immer, aber für EInsteiger ist dies optimal, denn so kann er die unterrschiedlichsten Komponisten innerhalb einer Stunde kennenlernen, kann sich dann intensiver mit dem ein oder anderen beschäftigen. Diese CDs sind quasi Anregungen. Und sofern es jetzt nicht jemand ist, der zuvor nur Heavy Metal gehört hat, ist Stravinsky oder Khatchaturian mit Sicherheit nicht der Weg zur Klassik.
keke7
Neuling
#20 erstellt: 04. Dez 2004, 15:47
Hallo,
ich melde mich noch mal persönlich

Also ich halte das für ganz individuell, was ich als schwermütig empfinde lößt vielleicht bei jemandem der die Musik mal in einer positiven Lebensituation gehört hat, was ganz anderes aus, also andere Assoziationen.

Was mir aufgefallen ist, ist folgendes:
Hatte einen Nachbarn der immer klassische Musik gehört hat (mich selber hat Musik nie sonderlich interessiert, ich bin eher visuell orientiert und habe ein sehr gutes Auge für Farben u. Formen) das war dann z. B. morgens auch in meiner Wohnung zu hören und ich habe regelrecht schlechte Laune bekommen, es war tragend, schwermütig, traurig all das hat dies für mich symbolisiert und ich habe damals schon gemerkt, was Musik eingentlich für eine große Wirkung haben kann.
Ich habe aber selber auch keine andere Musik gehört und es lief so gut wie nie das Radio, weil ich Stille auch sehr liebe.
Womit ich z.b. gar nichts anfangen kann ist Heavy Metal, Hip-Hop, Jazz ist auch nicht mein Fall ist mir zu durcheinander, auf der anderen Seite gibt es Lieder/Interpreten die ich zufällig mal im Fernsehen höre und ich bekomme am ganzen Körper Gänsehaut - im positivsten Sinne ;-)Ich finde z.b. aber aus meiner wie gesagt unmusikalischen Sicht das manche gar nicht singen können, wie Grönemeyer o. Westernhagen (Texte jetzt mal außen vor gelassen) einfach nur die Stimme wahrgenommen.

Und neulich spielte mir jemand dann eben diesen schönen letzten Teil der Wilhelm Tell Ouvertüre vor, hatte ich zuvor auch noch nie gehört und ich war absolut begeistert, und das Stück hat einfach gute Laune ausgelöst, da bin ich aufmerksam geworden, weil wieder die Wirkung von Musik so frappierend war und ich dachte aha, klassische Musik kann also auch etwas ganz anderes bedeuten.

Es hat mir jemand auch die Bücher Von David Tame und Cyril Scott empfohlen was auf die Wirkung der Musik ausführlich eingehen soll. Da werde ich mich auch nochmal drum kümmern, es ist mit Musik ja letztendlich wie mit Farben, alles hat eine Schwingung und kann mit ein bißchen Kenntnis dann vielleicht ganz heilsam eingesetzt werden. Ich würde z.B. in einer nicht so positiven Situatione eher aufmunternde Musik auflegen, auf keinen Fall schwermütige, die zwar der Stimmung eher entspricht, diese nicht so schöne Stimmung aber auch verstärkt bzw. verlängert.

Viele Grüße
Nele
Petard
Hat sich gelöscht
#21 erstellt: 05. Dez 2004, 03:26

Jeremias schrieb:
Man muss ihnen die unterschiedlichen Facetten zeigen, ja, auf jeden Fall. Aber man kann nicht mit solch schwerer Kost anfangen. Im NAchhinein halte ich auch nichts von diesen Samplern "Best loved Classic" oder was auch immer, aber für EInsteiger ist dies optimal, denn so kann er die unterrschiedlichsten Komponisten innerhalb einer Stunde kennenlernen, kann sich dann intensiver mit dem ein oder anderen beschäftigen. Diese CDs sind quasi Anregungen. Und sofern es jetzt nicht jemand ist, der zuvor nur Heavy Metal gehört hat, ist Stravinsky oder Khatchaturian mit Sicherheit nicht der Weg zur Klassik.


Hallo Leute,

ich muß mir jetzt mal Luft machen, bevor mir der Kamm platzt. Daß ich hier ein Posting von Jeremias zitiere, ist eher zufällig, in anderen Threads (z.B. "gewaltige Klassik" oder "Klassik für "Einsteiger") habe ich mich über ähnlich bornierte, überhebliche und möchtegernelitäre Aussagen anderer Poster geärgert. Als Spätzünder in Sachen Klassik ist mir der Zugang zu einem aus heutiger Sicht fast unglaublichen Musikreichtum für viel zu lange Zeit versperrt geblieben, weil ich eben - wenn überhaupt - hauptsächlich diesen für Hörer, die sich nicht auf Musik einlassen können oder mögen, leichtverdaulichen Klassikmainstream serviert bekommen habe. War und ist für mich ähnlich aufregend und nahrhaft wie vielleicht 30 Titel umfassende "beste Mix der schönsten Hits" der unanhörbaren Dumpfcharts-Verkehrsfunksender. Die Wende kam für mich vor ca. 3 Jahren, als ich unterwegs im DLF-Nachtprogramm zufällig "Ameriques" von Varèse hörte, was mir in dem Moment derart durch und durch ging, daß es mich noch stundenlang beschäftigte und als Initialzündung für Entdeckungsreisen in bisher unentdeckte Welten meist abseits des Mainstreams wirkte. Eine Komposition also, die die herablassenden "Klassikprofis" wohl am liebsten im Giftschrank vor einem "Einsteiger" verschliessen würden. Ich nehme an, anderen Interessenten, die sich das Gebiet erschliessen wollen, wird es teilweise ähnlich gehen. Der Wunsch, sich auf Klassik einzulassen, ist ja schon meistens eine bewusste Absicht zur Abkehr vom Mainstream - bei dem Stellenwert, den die E-Musik mittlerweile im "Business" besitzt (man sehe ich mal die Musiksparten-Einteilung bei eBay an).

Der obigen Einschätzung von walter-f. "über den Rhythmus zur Klassik" möchte ich mich übrigens ausdrücklich anschließen. Die Anfragen nach "schwungvoller" oder "gewaltiger" Klassik gehen ja eben auch in diese Richtung.

Für ähnlich daneben wie einen Einstieg über "leichte" Klassik halte ich aber auch die an anderer Stelle immer wieder geäusserte Ansicht, man müsse sich mit der Theorie der Musik beschäftigen, um überhaupt in ihren wahren Genuß kommen zu können. Analog könnte man vielleicht die absurde Forderung aufstellen, wer auf Tonträgern reproduzierte Musik genießt, sollte sich mit den Grundlagen der Akustik, Aufnahme- und Elektrotechnik beschäftigt haben, um das Klangerlebnis angemessen würdigen zu können. Theoretische Erkenntnisse nachzuvollziehen kann dem unterbeschäftigten akademischen Geist zwar Spaß machen (nehme mich da gar nicht aus), aber Musik, die nicht auf irgendeine Weise durch sich allein emotional anspricht (oh je, was für ein Geschwurbel), taugt eben nicht für den jeweiligen Konsumenten. Basta.

Wenn ich mich an meinen Schulmusikunterricht Anfang der 80er zurückerinnere, gab es da beide Ansätze: den der stundenlangen Beschäftigung mit anscheinend für dummygerecht erachteter "leichter" Klassik (Bolero, K.d.Tiere) und - noch ätzender - der trocken-theoretischen Beschäftigung mit irgendwas Stinklangweiligem von Bach, wenn ich mich noch recht erinnere. Resultat der Langeweile war eine Totalverweigerungshaltung - die daraus resultierenden 5en im Zeugnis sehe ich heute noch mit einer gewissen Genugtuung und eher als Zeugnis für den Unterricht als für mich selbst(da mir Musik an sich schon damals mit das Wichtigste überhaupt war). Über die allgemeine Sinnhaftigkeit von schulischem Musikunterricht werde ich mich bei Gelegenheit aber lieber an anderer Stelle nochmals auslassen.

Bei Nele möchte ich mich für dieses Threadjacking entschuldigen, aber es wurde ja provoziert... Wenn ich könnte, würde ich noch einen Tipp abgeben, nur interessieren mich "fröhliche" Stücke kaum... Kunst, die mich anspricht, entsteht aus Leiden, Verzweiflung, Hass, Wut und Depression. Wer glücklich ist, hat meist Besseres zu tun, als Kunst zu schaffen...

Danke fürs Interesse,
Peter
AcomA
Stammgast
#22 erstellt: 05. Dez 2004, 16:10
lieber peter (Petard),

1. bach hat nie langweilige stücke geschrieben ! er hat eben häufig sehr komplexe, d.h. polyphone stücke geschrieben ( z.b. wohltemp. clavier, kunst der fuge etc.), welche für ein ungeübtes ohr (und gehirn) schwer zu ertragen sind, da dann nur eine stimme tatsächlich erfasst wird und nach einer zeit langeweile auftritt, es klingt alles gleich !

2. saint-saens' karneval der tiere ist ein harmonisch äußerst reizvoller zyklus mit gehöriger portion humor. nachdem ich selbst messiaen hinter mir gelassen habe, höre ich immer wieder gerne diesen zyklus, es handelt sich hierbei um ein meisterwerk !

was sog. klassik-einsteiger betrifft, sollte man vorher den begriff 'klassik näher definieren. der meint eigentlich die periode der 2. hälfte des 18.jahrhunderts und wird von den meisterkomponisten joseph haydn, wolfgang amadeus mozart und ludwig van beethoven repräsentiert (sonatenhauptsatzform). natürlich kann jemand spontan von irgendeinem komponisten irgendetwas hören, und spontan eine ungeheure wirkung erfahren (durch rhythmus oder klangeindruck), doch will man wirklich tiefer in diese musik eintauchen also die 2. oder gar 3. dimension erfassen, so muss eine sog. musikalische erziehung erfolgen. da die plastizität des gehirns im kindesalter am größten ist, profitieren diese am meisten von einer derartigen erziehung.

gruß, siamak
op111
Moderator
#23 erstellt: 06. Dez 2004, 14:54

Petard schrieb:

Jeremias schrieb:
... Aber man kann nicht mit solch schwerer Kost anfangen.
... Samplern "Best loved Classic" oder was auch immer, aber für EInsteiger ist dies optimal, ... ist Stravinsky oder Khatchaturian mit Sicherheit nicht der Weg zur Klassik.


ich muß mir jetzt mal Luft machen, bevor mir der Kamm platzt. Daß ich hier ein Posting von Jeremias zitiere, ist eher zufällig, in anderen Threads (z.B. "gewaltige Klassik" oder "Klassik für "Einsteiger") habe ich mich über ähnlich bornierte, überhebliche und möchtegernelitäre Aussagen anderer Poster geärgert. Als Spätzünder in Sachen Klassik ist mir der Zugang zu einem aus heutiger Sicht fast unglaublichen Musikreichtum für viel zu lange Zeit versperrt geblieben, weil ich eben - wenn überhaupt - hauptsächlich diesen für Hörer, die sich nicht auf Musik einlassen können oder mögen, leichtverdaulichen Klassikmainstream serviert bekommen habe.

Hallo Peter
über verabsolutierte ähnliche Ansichten, wie sie u.a. hier Jeremias geäußert hat, habe ich auch oft verwundert den Kopf geschüttelt.
Was dem einen leicht erscheint macht es dem anderen schwer, die Ansicht, es gäbe einen "Kanon der Einsteigerstücke", ist nicht ohne Komik.
Die viel zitierten "traditionelleren leichten Werke" finde ich auch heute z.T. noch abstoßend, hätte ich brav schulgemäß und bieder damit begonnen, ich hätte mich sicher nicht weiter für sog. klass. Musik interessiert.

Nur: warum soll es nicht viele Arten des Zugangs zur Musik geben? (Die Musik hat ja nicht nur den einen Aspekt/Parameter "Rhythmus".)
Wer will diese dann noch in richtig oder falsch einteilen?
Und warum auch?
Insofern ist Jeremias' Mainstream genauso legitim und auch persönlich gefärbt wie deine derzeitige
Suche nach Musik die "entsteht aus Leiden, Verzweiflung, Hass, Wut und Depression".

Deshalb:

Walter_F schrieb:
Man sollte bei solchen Empfehlungen nicht nur den eigenen Geschmack oder Werdegang als Maßstab anlegen.



Gruß
Franz
Susanna
Hat sich gelöscht
#24 erstellt: 06. Dez 2004, 17:28


1. bach hat nie langweilige stücke geschrieben ! er hat eben häufig sehr komplexe, d.h. polyphone stücke geschrieben

Hallo siamak/AcomA,

mir gefällt das Meiste von Bach auch sehr gut, aber "nie" würde ich selbst bei meinem Lieblingskomponisten Mozart nicht verwenden.

was sog. klassik-einsteiger betrifft, sollte man vorher den begriff 'klassik näher definieren. der meint eigentlich die periode der 2. hälfte des 18.jahrhunderts und wird von den meisterkomponisten joseph haydn, wolfgang amadeus mozart und ludwig van beethoven repräsentiert

Das stimmt natürlich, wenn man es ganz genau nimmt. Aber es hat sich doch nun mal unstrittig für das gesamte Feld der sog. E-Musik (auch ein merkwürdiger Begriff) der Gebrauch "Klassik" eingebürgert. Fast jeder weiß, welche Art Musik damit gemeint ist, also auch die der Renaissance, des Barock, der Romantik, Spätromantik usw. Dieses Forum nennt sich ja auch so, und wenn man nur über die Wiener Klassik schreiben dürfte, wäre es bestimmt bald ausgestorben.

doch will man wirklich tiefer in diese musik eintauchen also die 2. oder gar 3. dimension erfassen, so muss eine sog. musikalische erziehung erfolgen. da die plastizität des gehirns im kindesalter am größten ist, profitieren diese am meisten von einer derartigen erziehung.

Dem stimme ich voll zu. Umso trauriger, daß die musikalische Erziehung in unseren Schulen und überhaupt in der Öffentlichkeit nur einen untergeordneten Stellenwert hat.

Gruß,
Susanna
Petard
Hat sich gelöscht
#25 erstellt: 07. Dez 2004, 04:31
Hallo Siamak,


AcomA schrieb:

1. bach hat nie langweilige stücke geschrieben ! er hat eben häufig sehr komplexe, d.h. polyphone stücke geschrieben ( z.b. wohltemp. clavier, kunst der fuge etc.), welche für ein ungeübtes ohr (und gehirn) schwer zu ertragen sind, da dann nur eine stimme tatsächlich erfasst wird und nach einer zeit langeweile auftritt, es klingt alles gleich !

Damit magst du sehr wohl recht haben. Ich wollte auch nur einen subjektiven Eindruck schildern, eine Kritik mit Allgemeingültigkeitsanspruch kann ich bei meinem derzeitigen Wissenstand gar nicht üben. Was mich dabei aber wundert, ist der (meinem Eindruck nach) hohe Bach-Anteil bei Klassik-Radiosendern: Wenn die Werke tatsächlich erst durch Übung und Analyse erfassbar werden, warum werden sie dann im doch eher seichten Tagesprogramm so häufig gespielt?


was sog. klassik-einsteiger betrifft, sollte man vorher den begriff 'klassik näher definieren.


Die Definition ist schon klar. Ich werde den Begriff "Klassik" aber weiterhin so verwenden, wie er im allgemeinen Sprachgebrauch usus ist. Wenn ich z.B. mit dem Fahrrad links der Bordsteinkante fahre, dann weiß auch jeder was gemeint ist, wenn ich auf der "Straße" anstatt der fachlich korrekten "Fahrbahn" fahre.


natürlich kann jemand spontan von irgendeinem komponisten irgendetwas hören, und spontan eine ungeheure wirkung erfahren (durch rhythmus oder klangeindruck), doch will man wirklich tiefer in diese musik eintauchen also die 2. oder gar 3. dimension erfassen,


Warum sollte das ein Neueinsteiger (um die ging es hier) wollen, wenn er es nicht gerade durch irgendwelche Lehrpläne vorgeschrieben bekommt? Hier geht es doch zunächst einmal nur darum herauszufinden, was einen überhaupt anspricht.


so muss eine sog. musikalische erziehung erfolgen. da die plastizität des gehirns im kindesalter am größten ist, profitieren diese am meisten von einer derartigen erziehung.


Die Resultate solcher verordneter Erziehung lassen sich doch an der breiten gesellschaftlichen Verweigerungshaltung gegenüber anspruchsvollerer Musik (egal welcher Stilrichtung) ablesen. Wenn jemanden etwas anspricht, fasziniert, bewegt, braucht er keine (verordnete) Erziehung, um sich weitergehend mit der Materie und dabei irgendwann fast zwangsläufig auch mit deren theoretischen Aspekten beschäftigen zu wollen. Völlig unabhängig vom Alter. Angebote sind gefragt, aber die Nachfrage sollte nicht verordnet werden.


Hallo Franz-J.,

volle Zustimmung! Nichts anderes wollte ich sagen. Daß es nicht so rübergekommen sein mag, mag vielleicht auch ein wenig an der Uhrzeit (und damit verbundenen Stimmungslagen, hehe) liegen, zu der meine Postings meist entstehen.


Grüsse,
Peter


[Beitrag von Petard am 07. Dez 2004, 04:36 bearbeitet]
walter_f.
Hat sich gelöscht
#26 erstellt: 07. Dez 2004, 12:26

Die Definition ist schon klar. Ich werde den Begriff "Klassik" aber weiterhin so verwenden, wie er im allgemeinen Sprachgebrauch usus ist. Wenn ich z.B. mit dem Fahrrad links der Bordsteinkante fahre, dann weiß auch jeder was gemeint ist, wenn ich auf der "Straße" anstatt der fachlich korrekten "Fahrbahn" fahre.


Hallo Peter,

ich muss es einfach loswerden:
Alles was Du "sagst", gefällt mir sehr - danke!

Ich schraube auch Birnen statt Lampen in die Fassung und benutze nach wie vor Schraubenzieher statt Schraubendreher, ausserdem drehe ich noch am Lautstärkeregler statt am Lautstärkesteller.

Grüsse
Walter
Susanna
Hat sich gelöscht
#27 erstellt: 07. Dez 2004, 15:47
Hallo Peter,

Deine Meinung deckt sich weitestgehend mit meiner, bes., was theoretische Kenntnisse betrifft (dazu habe ich mich neulich geäußert). Nur eins noch: Du schreibst
Petard schrieb:

Hier geht es doch zunächst einmal nur darum herauszufinden, was einen überhaupt anspricht.

Dann:

Wenn jemanden etwas anspricht, fasziniert, bewegt, braucht er keine (verordnete) Erziehung, um sich weitergehend mit der Materie und dabei irgendwann fast zwangsläufig auch mit deren theoretischen Aspekten beschäftigen zu wollen. Völlig unabhängig vom Alter. Angebote sind gefragt, aber die Nachfrage sollte nicht verordnet werden.

Dies findet prinzipiell meine Zustimmung! Nur - wie willst Du die vorhandenen Angebote an klass. Musik z. B. denjenigen nahebringen, die noch nicht mal wissen, daß es Kultursender gibt?! Oder meinst Du, ohne verordnete Erziehung würde die Mehrheit auch nur das kleine Einmaleins lernen? Ich glaube es nicht!
Eine andere Frage ist, ob und wie man den schulischen Musikunterricht, um den es ja geht, reformieren, bzw. dessen Stellenwert im Fächerkanon erhöhen kann.


Grüsse,
Susanna


[Beitrag von Susanna am 07. Dez 2004, 16:38 bearbeitet]
AcomA
Stammgast
#28 erstellt: 07. Dez 2004, 16:23
hallo walter f,

'verarschen' kann ich mich auch selbst ! ich habe lediglich versucht, die oberflächlichkeit etwas zu durchbrechen. ich meine, die unterscheidung e- und u-musik ist korrekter. leider ist die gesellschaft sehr oberflächlich geworden, es wird vieles über einen kamm geschert, es existiert keine detailfreudigkeit mehr. perser, afghanen, iraker, libanesen, palästinenser, nordafrikaner werden in den 'araber-topf' geworfen ! was soll man da bezüglich der musik erwarten !


gruß, siamak
audioalex
Stammgast
#29 erstellt: 07. Dez 2004, 17:56
Haben sich die Herrschaften ausgegackert?

Ich würde gerne wieder zur Beantwortung der Frage zurückkomen und mit Boccherini einen neuen Namen ins Spiel bringen. Leicht, fröhlich, mitreißend.
Mangels CD-Regals (sitze im Büro) fällt mir das Stück nicht ein, dass mit einigen Violinen, Bratschen und Celli in großen Teilen gezupft wird und dann wieder übergeht in ein sehr melodisches (fast schon triviales) Stück.
Aufgebaut ähnlich einem Rondo.

Boccherinin wird gerne auch mit Auszügen von Vivaldi (oder vice versa) verkauft.


Any help?

So long,

Alex
audioalex
Stammgast
#30 erstellt: 07. Dez 2004, 17:59
ach ja, Britten kann noch ganz beschwingt sein ...
Mr_M
Hat sich gelöscht
#31 erstellt: 07. Dez 2004, 18:09
Rossini und einige Schubert-Werke wurden schon erwaehnt. Daher liegt es nahe, auf die grossartige 6. Symphonie von Schubert hinzuweisen, seine Antwort auf das Rossini-Fieber in Wien seinerzeit. Fuer mich ist das eines der witzigsten Orchesterstuecke, die je geschrieben wurden.
Zum Thema "mitreissend" hat auch Beethoven in seinem symphonischen Werk einiges beigetragen. Die Symphonien, eher als "oeffentliche" Werke im Gegensatz zu den Klaviersonaten und Streichquartetten konzipiert, sind nicht ohne Grund sowohl respektiert als auch sehr populaer, besonders natuerlich die 5., 7., und 9., aber auch die 4. sollten sehr einfach zugaenglich sein. Ich finde das Tripelkonzert auch ein besonders "schwungvolles" Stueck.
Susanna
Hat sich gelöscht
#32 erstellt: 07. Dez 2004, 18:17

audioalex schrieb:
Haben sich die Herrschaften ausgegackert?

Hi Alex,

gackern tun nur Hennen - wenn sie ein Ei gelegt haben. Meinst Du das?

Bye,
Susanna
op111
Moderator
#33 erstellt: 07. Dez 2004, 18:27
Nele
noch ein paar (für Siamak sicher sehr oberflächliche) Tips:
Rimsky-Korssakoff: Sheherazade
Igor Strawinsky: Petrushka (Ballettmusik) ca. 1912
Richard Strauss: Till Eulenspiegel
Maurice Ravel: Klavierkonzert G-Dur

vielleicht auch
die unvermeidlichen Carmina Burana von Carl Orff

wenn es auch mal eine (tragikkomische) Oper sein darf:
John Adams: Nixon in China (1985-87)

Gruß
Franz


PS:

AcomA schrieb:
hallo walter f,
'verarschen' kann ich mich auch selbst ! ich habe lediglich versucht, die oberflächlichkeit etwas zu durchbrechen.


Hallo Siamak,
mußte das wirklich sein?

Welche offenen Türen willst du jetzt noch furchtlos einrennen?


[Beitrag von op111 am 07. Dez 2004, 18:29 bearbeitet]
walter_f.
Hat sich gelöscht
#34 erstellt: 07. Dez 2004, 20:13

Welche offenen Türen willst du jetzt noch furchtlos einrennen?


Hallo Franz,

ich wollte nur darstellen, wie sehr ich mich oft über Pseudo Fachausdrücke amüsiere. Die werden grad' in Hobby-Fachforen gern genommen um Zankäpfel zu schmieden.

Wie Du weisst höre ich relativ viel Zeitgenössisches. Neulich bin ich beim Tüür hören erwischt worden und musste mir wieder einmal sagen lassen, dass dies keine Musik sei.

Also ist für mich ab jetzt alles nach 1960 Unmusik - also doch E- und U-Musik :D.

@siamak

mir lag es wirklich fern jemand auf die Zehen zu treten, deshalb habe ich zitiert.

Grüsse
Walter
op111
Moderator
#35 erstellt: 07. Dez 2004, 20:33

walter_f. schrieb:
ich wollte nur darstellen, wie sehr ich mich oft über Pseudo Fachausdrücke amüsiere.

Hallo Walter,
keine Sorge, ich habe deinen Beitrag anscheinend in deinem Sinn verstanden.

Siamaks plötzlicher und auch recht humorloser Ausbruch hat mich dagegen sehr verwundert, weil er mir hier in diesem Forum über weite Strecken so völlig deplaziert und themenfern erscheint.

Liebe Grüße
Franz
Jeremias
Stammgast
#36 erstellt: 07. Dez 2004, 22:06
Ich muss mich hier doch auch ein wenig für Siamak stark machen. Er hat damit recht, dass es für jemanden, der seit frühester Kindheit mit Musik in Berührung gekommen ist, einfacher ist, sich später mit der "Klassik" (wie auch immer Ihr sie definieren wollt) zu beschäftigen und wohl auch tiefer in sie vorzudringen als jemand, der vielleicht erst mit 35 oder 40 Jahren diese Musik für sich entdeckt hat. Und irgendwann wird er/sie zwangsläufig auch zu einigen populären Werken kommen (müssen)!

Ich muss aber auch noch etwas über die Antworten zu meinem Beitrag vom Wochenende sagen: Es kann mir hier NIEMAND erzählen, es gäbe unter der "populären" Klassik nicht auch das ein oder andere Stück, das ihm gefällt. Klassik ist ja eigentlich nur die Epoche von Bach's Tode an im Jahr 1750 bzw. ab Schubert bis Beethoven's Tod. DAS ist Klassik. Im übrigens habe ich auch nie behauptet, dass man mit diesen Mainstream-Samplern Klassik-Fans gewinnen kann. Wenn mir gegenüber jemand behauptet, Klassik sei langweilig, dann lege ich i.d.R. zunächst das 2. Klavierkonzert von Rachmaninoff auf und sie sind allesamt erst einmal richtig erstaunt gewesen, wie sich solche Musik anhören kann... und dann folgt i.d.R. der Beginn des Finalsatzes aus Bruckners 8. Sinfonie und schließlich ein Querschnett durch bekanntere oder unbekanntere Werke bekannterer oder unbekannterer Komponisten, manchmal auch Bearbeitungen, je nachdem. Und bisher hat mir diese Vorgehensweise Recht gegeben. An alle, die hier behaupten, sie würden über Komponisten wie Varèse u.a. den Einstieg gefunden: hattet Ihr nicht dann irgendwann das Gefühl, dass Euch diese Musik zwar interessiert (und evtl. auch sogar gefällt, wobei mir das bisweilen sehr suspekt vorkommt), dass Ihr aber auch das Gefühl habt bzw. hattet, mehr hören zu wollen, auch von anderen Komponisten, auch aus anderen Epochen? Ich behaupte einmal, dass Ihr Euch, wenn dies NICHT der Fall ist, eigentlich nicht als "Klassik-Fans" i.S.d. gängigen Definitionen bezeichnen dürft.
AcomA
Stammgast
#37 erstellt: 07. Dez 2004, 23:29
hallo franz-j,


Geschützter Hinweis (zum Lesen markieren):

Siamaks plötzlicher und auch recht humorloser Ausbruch hat mich dagegen sehr verwundert, weil er mir hier in diesem Forum über weite Strecken so völlig deplaziert und themenfern erscheint.


ich möchte in diesem zusammenhang darauf hinweisen, dass die provokation nicht von meiner seite ausging !
sich über jemanden lustig machen und humorvoll schreiben sind völlig unterschiedliche paar schuhe !
insbesondere kennen sich die teilnehmer dieses forums nicht näher und so kann ein unsachlicher kommentar jemand anderes durchaus verletzen ! ich muss nicht an diesem forum teilnehmen, jedoch hat es bisher spaß gemacht, daran teilzunehemen. ich sehe nicht ein, dass meine person wegen eines 'klassik'-einsteigers lächerlich gemacht wird.

was das ravel'sche klavierkonzert g-dur und strawinski's petroushka-suite für orchester angeht, so liebe ich diese werke sehr und bin ebenfalls davon überzeugt, dass diese werke, welche innovative musikströmungen ihrer zeit wie z.b. jazz in sich verbergen, viele menschen, welche bisher mit der e-musik der westlichen welt kaum erfahrungen gemacht haben, spontan ansprechen (der 'singende' 2. satz und motorische 3. satz des ravel-konzertes; der 'danse russe' mit seinem folkloristischen charme).

gruß, siamak
AcomA
Stammgast
#38 erstellt: 07. Dez 2004, 23:33
als geschützten hinweis meinte ich das zitat von franz-j: Siamaks plötzlicher und auch recht humorloser Ausbruch hat mich dagegen sehr verwundert, weil er mir hier in diesem Forum über weite Strecken so völlig deplaziert und themenfern erscheint.

leider kenne ich mich mit der technik dieser umrahmung nicht aus. es gibt leider hierzu keine erläuterungen.

nochmals gruß, siamak
Adri
Stammgast
#39 erstellt: 08. Dez 2004, 02:23

Jeremias schrieb:
alle, die hier behaupten, sie würden über Komponisten wie Varèse u.a. den Einstieg gefunden: hattet Ihr nicht dann irgendwann das Gefühl, dass Euch diese Musik zwar interessiert (und evtl. auch sogar gefällt, wobei mir das bisweilen sehr suspekt vorkommt), dass Ihr aber auch das Gefühl habt bzw. hattet, mehr hören zu wollen,
...
Ich behaupte einmal, dass Ihr Euch, wenn dies NICHT der Fall ist, eigentlich nicht als "Klassik-Fans" i.S.d. gängigen Definitionen bezeichnen dürft.


Gute Nacht Jeremias,
Dass ich das noch erleben durfte ...
endlich ist mir klar, warum es mir schon so lange so schlecht geht:
Ich habe den Klassikeinstieg mit Varese gefunden und der erfreut sich auch noch bei mir steigender Begeisterung.
Ja, ich will mehr Varese hören!
Und dahin gebracht hat mich Zappa, der üble Frank.
Nun, über 30, bleibt mir keine Chance mehr zum echten Klassikeinstieg.
"Verloren! Ach! verloren!
Ewig verlor'nes Heil! "
"... in demselben Augenblicke versinkt das Schiff des Holländers und verschwindet schnell in Trümmern. "



[Beitrag von Adri am 08. Dez 2004, 02:37 bearbeitet]
walter_f.
Hat sich gelöscht
#40 erstellt: 08. Dez 2004, 13:02

Und dahin gebracht hat mich Zappa, der üble Frank.



Hallo Adrian,

auch über "Yellow Shark" sind schon einige Leute zur "Ernsthaftigen Musik" gekommen.

Grüsse
Walter

http://www.zappa.com/MUSIC/YELLOW_SHARK/yellow_shark.html
Susanna
Hat sich gelöscht
#41 erstellt: 08. Dez 2004, 13:46

Adri schrieb:
endlich ist mir klar, warum es mir schon so lange so schlecht geht:
Ich habe den Klassikeinstieg mit Varese gefunden und der erfreut sich auch noch bei mir steigender Begeisterung.

Hallo Adri,

bei mir war der Weg umgekehrt: Ich fing mit den Wiener Klassikern an, die ich bis heute sehr liebe, und habe erst spät, aber gottlob nicht zu spät, die neuere Musik (nicht die neueste) schätzen gelernt. Genau gesagt, Schätze entdeckt. Nicht zuletzt durch dieses Forum.
Es bedarf nur wenig, nicht stehen zu bleiben: Aufgeschlossenheit, Neugier und Unvoreingenommenheit. Ich meine, wer Musik wirklich liebt, müßte dies können.

@ Jeremias:

.....dass Ihr aber auch das Gefühl habt bzw. hattet, mehr hören zu wollen, auch von anderen Komponisten, auch aus anderen Epochen?

Genau dies gilt für mich im umgekehrten Sinn, und deswegen höre ich momentan mehr von Varèse & Co.

Grüße,
Susanna
Adri
Stammgast
#42 erstellt: 08. Dez 2004, 14:04

walter_f. schrieb:

Und dahin gebracht hat mich Zappa, der üble Frank.

auch über "Yellow Shark" sind schon einige Leute zur "Ernsthaftigen Musik" gekommen.http://www.zappa.com/MUSIC/YELLOW_SHARK/yellow_shark.html

Hi Walter,
Zappas Musik ist ein wunderbarer Einstieg für Musikliebhaber mit Humor
http://www.zappa.com/
für mich z.B.
"Orchestral Favorites"
"London Symphony Orchestra, Vol. I"
"Boulez conducts Zappa" Sony
die sind bis auf "Sofa #1, #2" eher weniger heiter und schwungvoll.

Den Humor braucht man auch, wenn man Jeremias' miefige Nierentisch-Bildungsbürger-Nostalgie-Satire liest, man könnte sie sonst versehentlich ernst nehmen.

---
Passend zu "Nixon in China" der Watergate Song von Zappa:
"Dickie's Such An Asshole"
auf "Broadway The Hard Way"
---

Grüsse
Sailking99
Inventar
#43 erstellt: 08. Dez 2004, 14:08
hi, Ich weiss nicht, ob es schon genannt wurde, aber die Tänze und Walzer aus dem Nussknacker von Tschaikowsky sind recht lustig.
Passt auch irgendwie in die Weihnachtszeit.
Hab ich erst am Sonntag in einem Konzert live gehört.


Gruß Flo
Susanna
Hat sich gelöscht
#44 erstellt: 08. Dez 2004, 14:18

Adri schrieb:

walter_f. schrieb:

Und dahin gebracht hat mich Zappa, der üble Frank.

auch über "Yellow Shark" sind schon einige Leute zur "Ernsthaftigen Musik" gekommen.http://www.zappa.com/MUSIC/YELLOW_SHARK/yellow_shark.html

Hi Walter,
Zappas Musik ist ein wunderbarer Einstieg für Musikliebhaber mit Humor

Vor ein paar Jahren bin ich mit Zappas Musik bekanntgeworden und zwar durch den Gewinn einer CD bei einem Klassik-Forum. Ich finde sehr, daß dies "ernsthafte Musik" ist!

Gruß,
Susanna
Susanna
Hat sich gelöscht
#45 erstellt: 08. Dez 2004, 14:20

Sailking99 schrieb:
hi, Ich weiss nicht, ob es schon genannt wurde, aber die Tänze und Walzer aus dem Nussknacker von Tschaikowsky sind recht lustig.
Passt auch irgendwie in die Weihnachtszeit.

Hallo Flo,

das hat auch jemand beim Thema "Weihnachtsmusik" erwähnt.

Gruß,
Susanna
walter_f.
Hat sich gelöscht
#46 erstellt: 08. Dez 2004, 14:39

Ich finde sehr, daß dies "ernsthafte Musik" ist!


Hallo Susanna,

finde ich auch, aber ich kenne 'ne Menge Leute, die ihn für einen tobsüchtigen Bürgerschreck halten, obwohl sie niemals seine Musik bewußt gehört haben.

Ich liebe "schräge" lustige Musik wie z.B. auch Schulhoffs
"Ogelala Suite".
Leider finde ich viel zu wenig davon.

Ich habe vor Jahren in London ein "Mikado" besucht. Die Zuhörer waren zwischen 10 und 80, haben gelacht und ansteckend gute Laune gehabt. Das war für mich zuerst sehr befremdlich. Aber Gilbert und Sullivan machen ja - zumindest für deutsche Verhältnisse - keine E-Musik. Hier ist die "ernste" Musik häufig eine tragische Angelegenheit, besonders wenn man auch noch hinrennen muss.

Liebe Grüsse
Walter
walter_f.
Hat sich gelöscht
#47 erstellt: 08. Dez 2004, 14:48

Ich liebe "schräge" lustige Musik wie z.B. auch Schulhoffs
"Ogelala Suite".

Dazu fallen mir grad' noch Gottschalks "Tropische Nächte" ein. Aber vielleicht ist das auch nur unfreiwillig komisch.

Grüsse
Walter

http://www.louismoreaugottschalk.com
AcomA
Stammgast
#48 erstellt: 08. Dez 2004, 14:54
lieber adri,

du schriebst: Gute Nacht Jeremias,
Dass ich das noch erleben durfte ...
endlich ist mir klar, warum es mir schon so lange so schlecht geht
.

es gibt in diesem forum offensichtlich leute, die nicht eine musikalische erziehung sondern eine einführung in höflichen umgang miteinander benötigen. höflichkeit ist eine tugend.

und wenn noch soviel polemik in das forum eingeschleust wird, der kommentar jeremias' hinsichtlich edgar varese ist sachlich korrekt.

gruß, siamak
op111
Moderator
#49 erstellt: 08. Dez 2004, 16:09

AcomA schrieb:
hallo franz-j,
ich möchte in diesem zusammenhang darauf hinweisen, dass die provokation nicht von meiner seite ausging !


Hallo Siamak,
ich kann beim besten Willen keine Provokation deiner Person durch Walter in diesem Forum finden, das entspäche auch ganz und gar nicht seinem Stil.

Insofern verstehe ich überhaupt nicht was du evtl. als Provokation auffasst?
Könnte es sein daß du etwas falsch verstanden hast?
----------

@Jeremias
Wenn ich deine Beiträge richtig aufgefasst habe, kann ich mich nur noch wundern.

wie man schon am Forumstitel sieht, wird Klassik hier ganz locker umgangssprachlich weit gefasst und nicht philologisch pedantisch genommen.

Was schwere und leichte Kost ist kann nur jeder für sich selbst entscheiden.

Ob man über die Wiener Klassik den einzig richtigen und/oder gar besseren Zugang bekommt ist doch eine sehr subjektive wüste Behauptung.
(nebenbei ich bedauere dann die armen Menschen mit der "Schande der frühen Geburt" wie Bach, Gesualdo, Schütz, die nie einen tieferen Zugang zur Musik finden konnten)

Dass man, wenn man sich "bereits frühester Kindheit" mit Musik beschäftigt, länger die Chance zur Auseinandersetzung damit hat als jemand der mit 40 beginnt ist wg. der endlichen menschlichen Lebenszeit eine Binsenweisheit
- kann aber keine Allgemeingültigkeit beanspruchen: so mancher wird die Hobbies der Kindheit gründlich leid.

Varese finde ich Klasse, ich aber habe zuerst als "Klassik" Stockhausens "Zyklus, für einen Schlagzeuger" gehört, ist das noch unseriöser?


An alle, die hier behaupten, sie würden über Komponisten wie Varèse u.a. den Einstieg gefunden: hattet Ihr nicht dann irgendwann das Gefühl, dass Euch diese Musik zwar interessiert (und evtl. auch sogar gefällt, wobei mir das bisweilen sehr suspekt vorkommt)


Belege mal stringent warum gerade Varesefans sich selbst belügen und täuschen sollen und diese Musik nur zum Schein anhörenswert finden!

Kopfschüttelnd
Franz


[Beitrag von op111 am 08. Dez 2004, 16:23 bearbeitet]
Susanna
Hat sich gelöscht
#50 erstellt: 08. Dez 2004, 16:19

AcomA schrieb:

und wenn noch soviel polemik in das forum eingeschleust wird, der kommentar jeremias' hinsichtlich edgar varese ist sachlich korrekt.

Das nun, Siamak, finde ich polemisch!
Meinungen über musikalische Vorlieben u. Behauptungen über Qualität von Musik sollte man so stehen lassen, wie sie sind: Subjektiv!

Gruß,
Susanna
op111
Moderator
#51 erstellt: 08. Dez 2004, 16:35

Susanna schrieb:

AcomA schrieb:

und wenn noch soviel polemik in das forum eingeschleust wird, der kommentar jeremias' hinsichtlich edgar varese ist sachlich korrekt.

Das nun, Siamak, finde ich polemisch!
Meinungen über musikalische Vorlieben u. Behauptungen über Qualität von Musik sollte man so stehen lassen, wie sie sind: Subjektiv!


Das mußte mal gesagt werden!
Danke Susanna.

Gruß und Glückwunsch zum neuen Userstatus mit 3 Medaillien!
Franz
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