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bands (künstler) die mich enttäuscht haben

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hangman
Hat sich gelöscht
#1 erstellt: 31. Okt 2005, 17:37
habt ihr das auch schon (des öfteren) erlebt? bands oder künstler die euch als fan, anhänger oder einfach nur als zuhörer enttäuscht haben? durch schlechte alben, verhunzte shows oder auch durch andere aktionen, zb in den medien...!?

ich schon:

faith no more: bis zur angel dust eine meiner absoluten lieblingsbands, danach kamen sie aber zu sehr auf den "wir müssen was innovatives machen" trip, auch bedingt durch die erwartungshaltung sogenannter "musikkritiker", die daruf folgenden alben wurden immer schlechter, und geblieben ist ein mike patton der nur noch als selbstdarsteller agiert...

red hot chilly peppers: ähnliche sache, bis zur mothers milk gute mucke, dann hat man DEN schlechtesten produzenten des rock-biz rangelassen (rick rubin) und ein radio-taugliches blood, suger, sex, magic abgeliefert. und danach wurde sowieso nur noch geposed

paradise lost: live der schlechteste sänger den ich jemals gesehen hab, kann absolut nicht halten was er auf platte verspricht, und das ist ja auch nicht gerade allzu viel. die musik fand ich dagegen immer sehr gut, bis zur draconian times, danach wurden sie immer mehr zu den "brothers of mercy".

pink floyd: live, im olympiastadion in münchen, war alles andere als live! ohne leben, steril, synthetisch... und die so sehr gelobte lightshow ging völlig an der musik vorbei! brrr!

audioslave: grundsätzlich sowieso total überbewertet, aber die ticket-preise aktion war mehr als peinlich!!! ich trauere noch immer um die seligen soundgarden!!!
Audiophiler_Heavy
Ist häufiger hier
#2 erstellt: 31. Okt 2005, 18:13
Da gibt es so einige. Zumeist die alten Helden, die durch schlechte Veröffentlichungen ihren Legendenstatus aufs Spiel setzen, wie z. B.:

Metallica: alles was nach der ...and Justice for All kam, war Mist
Slayer: die letzte gute Scheibe war die Seasons in the abyss
Hypocrisy: nach der grandiosen 99er CD kam auch nichts wirklich überzeugendes mehr
In Flames: nach der Colony war Schluss
Anthrax: lächerliches "Comeback-Album" We've come for you all
Megadeth: nach dem göttlichen Rust in Peace wären sie lieber in Rente gegangen
etc.

Aber zum Glück gibt es genügend sehr gute junge Bands, so dass uns zumindest im Metal Bereich nicht Bange werden muss.
hybridTherapy
Stammgast
#3 erstellt: 01. Nov 2005, 13:07

Hypocrisy: nach der grandiosen 99er CD kam auch nichts wirklich überzeugendes mehr
In Flames: nach der Colony war Schluss


Das sehe ich anders. Ich kenn von Hypocrisy zwar nur The Arrival und Virus, aber da sind schon einige starke Songs drauf. Gut manche sind ein bisschen langsam und technisch nicht so anspruchsvoll, aber nur manche.
Von In Flames ist für mich Clayman (das nach Colony erschienen ist) die beste CD. Reroute To Remain ist noch ganz ok, aber da sind auch schon ein paar schwache Lieder drauf. Aber von Soundtrack To Your Escape bin ich auch enttäuscht. Schon seltsam, dass da die Gitarrenarbeit so vernachlässigt wurde. Aber anscheinend soll das ja auf dem neuen Album wieder besser werden .
Schili
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 01. Nov 2005, 13:21
Hi.

Marius Müller Westernhagen:

Als Schauspieler & Musiker in den frühen 80ern eine Gnade(Stinker, Mit Pfefferminz..., ). Dann nur noch Flops...um dann nach einem Erfolgsalbum zu einer unerhörten Borniertheit im Nadelstreifenanzug und nur noch höchstens mittelmäßiger Musik aufzuerstehen. Schade, der hat eindeutig vergessen, wo seine Wurzeln lagen...

Scorpions

Früher DAS deutsche Hard-Rock-Aushängeschild, dilettieren die gealterten Musiker nun mit lausigen Scheiben mit Playback in solchen Vernastaltungen wie "RTL-Promiboxen"...einfach nur noch peinlich...

U2

Bei der ZOOROPA - Tour bin ich nach ner Stunde aus dem Müngersdorfer Stadion geflüchtet...albernes Kasperletheater mit miesem Sound...was denkt Bono eigentlich, wer er sei?

ABC

Auf dem furiosen "Lexicon of Love"-Album wirklich ALLES verschossen...

to be continued...

Gruß, Schili
Haichen
Inventar
#5 erstellt: 01. Nov 2005, 13:28
@ Schili !

ABC
Daher läuft bei mir dieser Silberling auch heute noch im Player.
So eine klasse, zeitlose CD !
1987 folgten aus meiner Sicht noch mal zwei schöne Songs.
-When Smokey sings und
-King without a crown


The Corrs

Naja..fand ich früher besser.
Fröhnen mir seit einiger Zeit zu sehr dem Mainstream.
Auch das neue Album kann mich nicht mehr begeistern.
NoFate
Inventar
#6 erstellt: 01. Nov 2005, 13:50
Die schon weiter oben genannten Metallica waren für mich auch eine Enttäuschung, aber erst nach dem Black Album, welches mir persönlich noch wirklich gut gefällt (sogar besser als die ...and justice)

Die auch schon genannten Slayer haben nach "Seasons in the Abyss" wirklich nix gescheites mehr gebracht !!!

Queensryche bis "Promised Land" !! Danach... naja

Dream Theater - live Die Band ist absolute Spitzenklasse live. Bis der "Sänger ?" anfängt die Songs kaputt zu "schreien" !!!

Cher - live Sie war schon klasse, aber als sie nach "1 Stunde und 15 Minuten" die Bühne verlassen hat (ohne sich zu bedanken oder zu verabschieden) gingen die Lichter an und es gab nicht mal eine Zugabe...

Gruß Micha
Audiophiler_Heavy
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 01. Nov 2005, 15:32
Da fallen mir noch zwei Kandidaten ein:

Sepultura: hätten den Thrash-Thron erobern können, aber was nach der Chaos A.D. kam, kann ich bis heute nicht nachvollziehen. Zu Recht in der Bedeutungslosigkeit versunken
Iced Earth: unendlich pathetisch und triefend vor US-Patriotismus, dazu noch einfach langweilige Musik: das letzte Album The glorious burden

@hybridTherapy:
Von Hypocrisy kann ich Dir folgende CD's sehr empfehlen:
The fourth Dimension (leider nicht besonders gut produziert), Abducted, The final Chapter, und besagtes selbstbetiteltes Album "Hypocrisy" von 1999. Meiner Meinung nach viel besser als die letzten Alben.
hybridTherapy
Stammgast
#8 erstellt: 01. Nov 2005, 17:02
@Audiophiler_Heavy
Danke für die Tipps .
Ich hatte sowieso vor mir noch ein paar Alben von denen zu kaufen.
NoFate
Inventar
#9 erstellt: 01. Nov 2005, 18:39

Audiophiler_Heavy schrieb:
Da fallen mir noch zwei Kandidaten ein:

Sepultura: hätten den Thrash-Thron erobern können, aber was nach der Chaos A.D. kam, kann ich bis heute nicht nachvollziehen. Zu Recht in der Bedeutungslosigkeit versunken
Iced Earth: unendlich pathetisch und triefend vor US-Patriotismus, dazu noch einfach langweilige Musik: das letzte Album The glorious burden




Zu Sepultura:

Zu Iced Earth: Die Kritik wegen dem Patriotismus kann ich nachvollziehen. Nimmt man aber die Musik als solche, ist das Album richtig klasse. So ist´s halt, da gehen die Geschmäcker auseinander !!!

Gruß Micha
_CountZero_
Inventar
#10 erstellt: 01. Nov 2005, 20:18
Mir fällt da sofort Limp Bizkit ein- nach anfänglich starken Alben ("significant other", "chocolate starfish...") kam so ein Remix-Album ("new old songs"), meines Erachtens absolut überflüssig und pure Geldmacherei. Dann folgte das recht schwache "results may vary", welches allenfalls durch das gecoverte Stück "behind blue eyes" auffiel.
Neuestes Werk: "the unquestionable truth (part 1)". Ich für meinen Teil hoffe, daß "part 1" nicht automatisch die Drohung auf einen "part 2" beinhaltet...
istef
Inventar
#11 erstellt: 01. Nov 2005, 23:27

U2

Bei der ZOOROPA - Tour bin ich nach ner Stunde aus dem Müngersdorfer Stadion geflüchtet...albernes Kasperletheater mit miesem Sound...was denkt Bono eigentlich, wer er sei?


für mich war genau diese tournee das künstlerische und musikalische highlight der band...danach haben sie sich nur noch selbst kopiert. ZOOROPA zählt bei mir heute noch zu den besten shows die ich je gesehen habe...



pink floyd: live, im olympiastadion in münchen, war alles andere als live! ohne leben, steril, synthetisch... und die so sehr gelobte lightshow ging völlig an der musik vorbei! brrr!



hier kann ich die vorwürfe so nicht stehen lassen. die liveshows von PF sind nunmal so. da ist kein platz für inprovisation. ähnlich wie bei einem klassischen konzert. da hat auch jede note seinen platz. klar, das nimmt einer show etwas leben, das stimmt. aber das weiss man im voraus schon wenn man zu PF geht...


mich hat (mal abgesehen von der Sex Pistols-Reunion-mein gott was für eine scheisse...) REM am meisten enttäuscht. live meine ich. lustlos und uninspiriert was da michael stipe von sich gab...grauenhaft.


des weiteren: Joe Cocker... einfach langweilig. auf CD ok, aber live? nah...


PINK hat mich zudem auch etwas enttäuscht. ich hatte eine verruchte rockshow erwartet, stattdessen kam sie mit doofen choreografien daher, die sogar Detlev Soost besser inszeniert hätte...

istef
Martin_H
Stammgast
#12 erstellt: 01. Nov 2005, 23:30
Mir fällt dazu Tocotronic ein, nach K.O.O.K. nix gutes mehr, nur noch so pseudointellektuelles Lala.
bots
Inventar
#13 erstellt: 01. Nov 2005, 23:59
John Kay & Steppenwolf, vor ein paar Jahren in Wien - eine Stunde zu spät, u alle inkl Tontechniker sowas von total besoffen
hangman
Hat sich gelöscht
#14 erstellt: 02. Nov 2005, 06:05

hier kann ich die vorwürfe so nicht stehen lassen. die liveshows von PF sind nunmal so. da ist kein platz für inprovisation. ähnlich wie bei einem klassischen konzert. da hat auch jede note seinen platz. klar, das nimmt einer show etwas leben, das stimmt. aber das weiss man im voraus schon wenn man zu PF geht...


ich bin bestimmt nicht zu der show gegangen um ne jam-session zu sehen! nein, erwartet wurde ein multimediales ereignis (wurde auch so beworben!), und als solches war die show einfach nur schlecht! tausende lämpchen die planlos vor sich hin flackerten, die ganze show über wurde nicht einmal in irgendeiner form ein spannungsbogen erzeugt, und auch sonst nur so ne art "best of" runtergeleiere.
wie man es anders machen kann sieht bei zb rush: hier ist auch sehr wenig platz für improvisation, (nicht mal beim schlagzeugsolo)und wie da visuelle eindrücke und musik miteinander verschmelzen, sich ergänzen, perfekt getimed, ist schon klasse!!!


[Beitrag von hangman am 02. Nov 2005, 08:42 bearbeitet]
Schili
Hat sich gelöscht
#15 erstellt: 02. Nov 2005, 07:23

für mich war genau diese tournee das künstlerische und musikalische highlight der band...danach haben sie sich nur noch selbst kopiert. ZOOROPA zählt bei mir heute noch zu den besten shows die ich je gesehen habe...


1982 hab ich auf einem Open-Air-Festival in Schleswig-Holstein (Gottorf, glaube ich..) eine junge, wütende, mitreißende irische Band gesehen. Mann, haben die gerockt... . Da hat nachher fast jeder gefragt:"Wer war denn diese super Band?"...Na ? Wer das wohl war..?

Danach hab ich U2 noch mal live in Köln auf dem Gelände des Butzweiler Hof gesehen (Für die Insider: Da wo früher das Bizarre-Festival stattfand). Einfach grandios...

Die ZOOROPA-Tour war meiner Ansicht nach eine egoistische, symbolisch überladene, selbstherrliche Selbstdarstellung von Bono Vox (was für ein Name... ). Dazu kam eine grauenhafte Akustik im Müngersdorfer Rund.
Die Veranstaltung haben viele kopfschüttelnd verlassen...

Ich bin der Ansicht, der Besucher hat ein Anrecht auf die Musik und die Show, die er von der Band halbwegs gewohnt ist. Und keine selbstverwirklichenden Experimentalgeschichten.
Wenn ich zu Apocalyptica gehe, möchte ich auch keine finnische Volksmusik hören...

Aber wenn du es klasse fandst, ist es ja OK...Musik, Kunst, Literatur und Kabelklang...wie kann man da schon drüber streiten?

Gruß, Schili


[Beitrag von Schili am 02. Nov 2005, 07:23 bearbeitet]
mamü
Inventar
#16 erstellt: 02. Nov 2005, 07:54
Ich nenne einfach nur mal einige Bands und Interpreten ohne einzelne Begründung. Die neueren Platten gefallen mir einfach nicht mehr

Saga
Marillion
Toto
Gary Moore
Yello
Supertramp
Bryan Adams

So, die fallen mir kurzfristig ein.

Gruss
bots
Inventar
#17 erstellt: 02. Nov 2005, 08:55

hangman schrieb:
... erwartet wurde ein multimediales ereignis (wurde auch so beworben!), und als solches war die show einfach nur schlecht! tausende lämpchen die planlos vor sich hin flackerten, die ganze show über wurde nicht einmal in irgendeiner form ein spannungsbogen erzeugt, und auch sonst nur so ne art "best of" runtergeleiere.


Also Pink Floyd haben mich vor Jahren enttäuscht - das war die Tour mit den fliegenden Betten '88 - die war einfach musikalisch schlecht. Aber Pulse war schon mit Schlagobershäubchen, Arrangements und Show haben mich sehr überzeugt - nur der Sound machte ein Problem, weil durch die Größe des Arreals die "Pseudoquadrofonie" für massig "Echos" gesorgt hat, wenn man nicht einigermaßen in der Mitte stand [aber natürlich geh ich nicht zu einem Konzert dieser Größenordnung, um mich dann irgendwo an den Rand zu stellen]. Mein Eindruck - von leblos keine Spur, zumindest in .at nicht, hing aber sicher auch von der "Tagesverfassung" ab.
Analog-Mann
Stammgast
#18 erstellt: 02. Nov 2005, 14:37
Hallo Forum,

eine Entäuschung großen Ausmaßes ist für mich bedauerlicherweise Robert Plant. Schade, daß er nicht zu erkennen vermag, daß seine Stimme (schon seit vielen Jahren) zerstört ist und er nur in Begleitung von Jimmy Page funktioniert. Peinlich war z.B. sein Auftritt anläßlich des Konzerts für Freddy Mercury: nicht mehr als ein brüchiger Sprechgesang.

Sehr traurig

Analog-Mann
istef
Inventar
#19 erstellt: 02. Nov 2005, 18:03

Schili schrieb:

für mich war genau diese tournee das künstlerische und musikalische highlight der band...danach haben sie sich nur noch selbst kopiert. ZOOROPA zählt bei mir heute noch zu den besten shows die ich je gesehen habe...


1982 hab ich auf einem Open-Air-Festival in Schleswig-Holstein (Gottorf, glaube ich..) eine junge, wütende, mitreißende irische Band gesehen. Mann, haben die gerockt... . Da hat nachher fast jeder gefragt:"Wer war denn diese super Band?"...Na ? Wer das wohl war..?

Danach hab ich U2 noch mal live in Köln auf dem Gelände des Butzweiler Hof gesehen (Für die Insider: Da wo früher das Bizarre-Festival stattfand). Einfach grandios...

Die ZOOROPA-Tour war meiner Ansicht nach eine egoistische, symbolisch überladene, selbstherrliche Selbstdarstellung von Bono Vox (was für ein Name... ). Dazu kam eine grauenhafte Akustik im Müngersdorfer Rund.
Die Veranstaltung haben viele kopfschüttelnd verlassen...

Ich bin der Ansicht, der Besucher hat ein Anrecht auf die Musik und die Show, die er von der Band halbwegs gewohnt ist. Und keine selbstverwirklichenden Experimentalgeschichten.
Wenn ich zu Apocalyptica gehe, möchte ich auch keine finnische Volksmusik hören...

Aber wenn du es klasse fandst, ist es ja OK...Musik, Kunst, Literatur und Kabelklang...wie kann man da schon drüber streiten?

Gruß, Schili :prost



streiten sicher nicht. aber erst jetzt wird mir natürlich klar, weswegen du ZOOROPA offenbar nicht gemocht hast. weil du vermutlich U2 einfach anders kennengelernt hast. viele U2-fans der ersten stunden haben ACHTUNG BABY und ZOOROPA nicht gemocht. ich persönlich habe U2 erst mit RATTLE & HUM lieben gelernt. AB war dann für mich ein absolutes hammeralbum, genauso wie die show. dementsprechend finde ich die aktuellen U2 auch eher langweilig...

aber jetzt muss ich kurz nachfragen...ZOOROPA war doch die show mit den trabis, oder? danach gabs doch noch so eine gigantische show...wie hiess die denn? die mit lara croft und so.... ich rede also von der AB-tour...DIE fand ich hammer. die drauffolgende hab ich nicht gesehen...

istef
BIG_G_24
Inventar
#20 erstellt: 03. Nov 2005, 12:24
Hi, in erster Linie würde ich da Metallica nennen, die St. Anger ist eine Zumutung für die Fans, absolut das Letzte! Weiterhin die Altmeister die nur noch versuchen mit ihren Namen Geld zu machen und den Zeitpunkt zum Aufhören verpasst haben, beispielsweise Gruppen wie Z.Z.Top, Pink Floyd oder Deep Purple. Schade eigentlich.

Gruß BIG G
Music_Fan
Inventar
#21 erstellt: 03. Nov 2005, 17:51
Live haben mich damals "Men at Work" im Hamburger Stadtpark enttäuscht. Irgendwie kam ihre Musik Live nicht so gut rüber, wie auf den CD's. War wirklich keine Live-Band.
Und auch von dem Joss Stone Konzert dieses Jahr in Hamburg war ich enttäuscht.
Sie selbst war vielleicht wenn es hoch kommt 1 Stunde auf der Bühne, die restlichen 30 Minuten von dem Konzert haben ihre Backgroundsänger Lieder vorgetragen. Obwohl so schlecht waren sie nicht. Aber bei den Preisen hätte man doch etwas mehr von Joss Stone selbst gesehen und gehört.
Halte mich insofern lieber an die CD's und DVD von Joss Stone.
Gruß: Andreas
istef
Inventar
#22 erstellt: 03. Nov 2005, 19:55

BIG_G_24 schrieb:
Hi, in erster Linie würde ich da Metallica nennen, die St. Anger ist eine Zumutung für die Fans, absolut das Letzte! Weiterhin die Altmeister die nur noch versuchen mit ihren Namen Geld zu machen und den Zeitpunkt zum Aufhören verpasst haben, beispielsweise Gruppen wie Z.Z.Top, Pink Floyd oder Deep Purple. Schade eigentlich.

Gruß BIG G :prost


wobei es durchaus altmeister gibt, die einfach aus liebe zur musik weitermachen... die sich halt nicht auf ihrem geld ausruhen wollen... ich bin persönlich auch kein fan dieser "alten" bands, aber man muss ja nicht hinhören.... wobei ich nicht weiss wo Pink Floyd heute noch mit dem namen geld machen sollen... DIVISION BELL war ja seinerzeit ein hammeralbum und nicht einfach aufgewärmte kost... glaubt man dave gilmours worten, hat er erkannt, dass PF wohl nichts mehr kreatives zustande bringen...
the_det
Stammgast
#23 erstellt: 03. Nov 2005, 20:42
Hallo zusammen,

mal von den "alten Säcken" abgesehen (Pink Floyd, Rolling Stones, Beach Boys, The Who "I hope I die before I get old" und wie sie alle heissen) haben mich Coldplay enttäuscht (zwei tolle Alben, und das neue ist einfach Käse) und Franz Ferdinand (das Debüt ist spitze, das zweite Album bestenfalls Mittelmaß).
Meine alten Helden von Phish haben ihre letzten vier Platten auch komplett vergurkt. Naja, die waren dann wenigstens so ehrlich und haben sich aufglöst...

Nur meine 50 Pfennige
Det
Analog-Mann
Stammgast
#24 erstellt: 03. Nov 2005, 21:20
Hallo,

und noch was:
Allein die Ankündigung einer neuen Rolling Stones "Erscheinung" versetzt mich stets in ein Spannungsfeld zwischen Angst und Ärger. Jenseits der permanenten Zurschaustellung einer überstandenen Intensivdrogensucht - mit den damit einhergehenden mentalen und optischen Bläsuren - und einem nun wirklich nicht mehr vorhandenen Appeal - gleich in welcher Form und Richtung -, dokumentieren die Jungs von der Geriatrie mit jedem neuen Werk deutlicher, daß sie seit den 60ern nichts mehr zu sagen haben und musikalisch ohnehin immer nur mit einem gewissen Nichts aufwarten konnten.

Hoffentlich schalte ich nicht aus Versehen das Radio ein

ängstlich

Analog-Mann
the_det
Stammgast
#25 erstellt: 03. Nov 2005, 21:35

Hoffentlich schalte ich nicht aus Versehen das Radio ein
treffend auf den Punkt gebracht, danke
Det
Schili
Hat sich gelöscht
#26 erstellt: 04. Nov 2005, 09:47
Hmmm... habt ihr das neue Stones Album eigentlich schon gehört ? Ich persönlich finde es das Beste seit langer Zeit. Ebenso wie die X&Y von Coldplay.

Geschmäcker variieren und das ist ja auch durchaus legitim, nachvollziehbar und OK. Geht mir häufig genau so. Aber einer Band wie den Stones könnte man nach einer derart langen Schaffens- und Bühnenzeit schon ein klein wenig Respekt zollen.

Die Band, oder einzelne Scheiben, nicht zu mögen ist eine Sache. Blanker Zynismus ohne eigene vorweisbare Reputation eine Andere.

Was sind "Bläsuren" ??

Gruß, Schili
BIG_G_24
Inventar
#27 erstellt: 04. Nov 2005, 09:55

Schili schrieb:

Was sind "Bläsuren" ??

Es fehlt ein "h" und kommt von Blähungen

Gruß BIG G
taubeOhren
Inventar
#28 erstellt: 04. Nov 2005, 10:03
... also wenn ich mich recht erinnere, hat Pink Floyd - außer gezwungenermaßen bei Live8 - schon ewig nicht mehr gespielt ... und ich persönlich höre sie wesentlich lieber als all den Kram, der heute die Charts hoch und runter läuft ... deshalb kann man auch einige Radio-Sender (z.B. SWR3) nicht mehr hören ....


wirklich enttäuscht war ich von Bob Dylan (irgendwann Ende der 80iger in Ost-Berlin) ... auf die Bühne - müde gespielt und gesungen ... nach 60 min. grußlos verschwunden ... das war rausgeschmissenes Geld ...


taubeOhren


[Beitrag von taubeOhren am 04. Nov 2005, 10:04 bearbeitet]
the_det
Stammgast
#29 erstellt: 04. Nov 2005, 10:04

Geschmäcker variieren und das ist ja auch durchaus legitim, nachvollziehbar und OK. Geht mir häufig genau so. Aber einer Band wie den Stones könnte man nach einer derart langen Schaffens- und Bühnenzeit schon ein klein wenig Respekt zollen

Es ist m.E. nicht unbedingt respektwürdig, dass man nicht weiss, wann Schluss sein muss. Abe solange es ein Publikum für solche Bands gibt, ist doch alles in Butter. Du magst es hören, ich nicht.
Es wurde nach Enttäuschungen gefragt (halt nach Geschmack), und da gehören für mich die Stones halt dazu, ebenso wie Coldplay. Wenn Du die neue Scheibe gut findest, ist doch schön, für mich ist das Geld zum Fenster rausgeworfen.

Was sind "Bläsuren" ??
Das ist Korinthenkackerei.

Grüße
Det
Schili
Hat sich gelöscht
#30 erstellt: 04. Nov 2005, 10:11

Das ist Korinthenkackerei.


Uups..kenn ich nicht. Haste da mal ne Wortstamm-Quelle zu ? Oder Eigenkreation(also die Bläsuren.. ) ?

Und was ist denn dann eine "optische Korinthenkackerei"??

Gruß, Schili (immer sehr wißbegierig..)
mamü
Inventar
#31 erstellt: 04. Nov 2005, 10:30
Als Korinthenkacker werden besonders pedantische und kleinliche Menschen bezeichnet. Ein anderer Ausdruck für sie ist "Erbsenzähler". Korinthen sind eine Rosinenart.
the_det
Stammgast
#32 erstellt: 04. Nov 2005, 10:30
[quote]immer sehr wißbegierig[/quote]
sofort zur Stelle
[/quote]Haste da mal ne Wortstamm-Quelle zu [quote]Natürlich bin ich mir nicht sicher, ob das Wort im Kluge auftaucht; die Etymologie kann ich jetzt also nicht bieten, das hier [url]http://de.wikipedia.org/wiki/Korinthenkacker[/url]sollte aber weiterhelfen.
[quote]Und was ist denn dann eine "optische Korinthenkackerei[/quote]Lass Deiner Phantasie (doch, doch, ich schreibe das immer noch so) freien Lauf

Gruß von Det

P.S. Ich mag Deine Signatur...

Edit: War zu langsam. Warum funktionieren die Tags auf einmal nicht mehr *blondfrag*?


[Beitrag von the_det am 04. Nov 2005, 10:32 bearbeitet]
Schili
Hat sich gelöscht
#33 erstellt: 04. Nov 2005, 10:38
Ach Jungs...die "KK" kenn ich natürlich..... bin bei den Bläsuren...

Aber schön dass du dem Analog-Mann die Erklärungen abnimmst... ...that´s what friends are for...

Ahh. diese Quote-Geschichte...die lassen sich - wenn einmal erstellt(so glaube ich) nicht mehr editieren...und dann hast du diese eher hässlichen "Quote-Dinger" ..



[Beitrag von Schili am 04. Nov 2005, 10:41 bearbeitet]
the_det
Stammgast
#34 erstellt: 04. Nov 2005, 15:20

Ach Jungs...die "KK" kenn ich natürlich..... bin bei den Bläsuren...
Och mönsch, das war aber schwierig. Und ich habe mich so abgestrampelt

Aber schön dass du dem Analog-Mann die Erklärungen abnimmst...
hatte ich wohl alles auf mich bezogen...

Ahh. diese Quote-Geschichte...die lassen sich - wenn einmal erstellt(so glaube ich) nicht mehr editieren...und dann hast du diese eher hässlichen "Quote-Dinger"
oh je, na vielen Dank für die Erklärung.

Det
Wilder_Wein
Inventar
#35 erstellt: 04. Nov 2005, 15:45
[quote="BIG_G_24"]Hi, in erster Linie würde ich da Metallica nennen, die St. Anger quote]

Hallo,

oh man, da kann ich dir nur zustimmen. Das Album hatte ich mir auch gekauft, aber die Musik ist unerträglich. Aber leider auch der Klang, ich habe selten so eine brechend schlechte Aufnahme gehört.

Weiterhin möchte ich noch die folgenden Künstler aufführen, die alle früher mal großartig waren. Leider haben sie zum großen Teil den Absprung verpasst:

Marius Müller Westernhagen
Bon Jovi
Bryan Adams
Böhse Onkelz (leider auch)

Gruß
Didi
Scrat
Inventar
#36 erstellt: 05. Nov 2005, 15:06

BIG_G_24 schrieb:
Z.Z.Top, Pink Floyd oder Deep Purple. Schade eigentlich.


Also, nur mal zu "Pink Floyd": "Division Bell", das letzte Studioalbum, fand ich ganz hervorragend und ich wünschte, es gäbe noch mehr davon.

ZZ-Top haben sicherlich nicht den zeitpunkt aufzuhören verpasst. Die haben in den 80ern ihre Wurzeln verlassen, um ein paar Gitarrenpop-Alben mit coolen Videos rauszubringen. Nach diesem künstlerischen Stillstand hat man sich spätestens seit "Antenna" wieder auf das konzentriert, was man am besten kann: Dreckig-Guter BluesRock. Wem's nicht gefällt: Bitteschön, aber musikalisch sind die neuen Platten allemal besser als Gassenahuer wie "Gimme All You Lovin'" und "Sharp Dressed Man".
bots
Inventar
#37 erstellt: 05. Nov 2005, 15:51
[quote="Scrat"][quote="BIG_G_24"]Z.Z.Top, Pink Floyd oder Deep Purple. Schade eigentlich.[/quote]
Manche der ehemalig ganz Großen spielen als alte Herren den Neuen schon immer noch ganz schön an die Wand wundert mich aber auch nicht - 40 Jahre musikalische Erfahrung sind halt durch nichts zu ersetzen. Wie Scrat aber schon meinte: manche versuchen sich halt dem Trend der Zeit anzubiedern - u meist wird das nix.
Nite_City
Stammgast
#38 erstellt: 06. Nov 2005, 12:19
Hallo,

ich hab' mich über das zweite Album von Coralie Clément geärgert.
Ihr Début "Salle des pas perdues" ist herrlich.
Leicht jazzig bzw. Bossa-angehauchte Chansons (erinnert teilweise an Jane Birkin) und eine umwerfend sinnliche Stimme, die bei den relativ "intimen" Arrangements perfekt zur Geltung kommt, ohne dass es gekünselt wirken würde.
Aber die neue Platte "Bye Bye Beauté" hat mich enttäuscht.
Nix mehr mit Sinnlichkeit.
Hier ist ihre Stimme in den rockigen Arrangements einfach fehl am Platz! Schade, Potential ist auf jeden Fall vorhanden.

Grüße,
Michèl


[Beitrag von Nite_City am 06. Nov 2005, 12:19 bearbeitet]
Soultrane
Stammgast
#39 erstellt: 15. Nov 2005, 18:05

Wilder_Wein schrieb:

Böhse Onkelz (leider auch)


Geht nichts über das erste Album, wa?
XyMcCoy
Inventar
#40 erstellt: 15. Nov 2005, 18:12
Ja so ist das mit den Musikern aber wer macht schon über 30 Jahre lang nur durchgehend gute Musik??? Irgendwann ist alles vorbei und der Geschmack von Menschen ändert sich auch um da mitzuhalten, ist daher sehr schwer für die Künstler. Aber es gibt auch welche von denen Hört man Jahre lang nix und dann kommt das Große Come Back zum beispiel Herbert Grönemeyer
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