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Musikproduktionen mit gutem Drumsound

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Lichtboxer
Inventar
#1 erstellt: 26. Nov 2014, 17:32
Hallo zusammen,

hier soll eine Sammlung von Werken entstehen, welche in Bezug auf den Drumsound empfehlenswert sind. Knackige Bassdrums, fein aufgelöste Becken, das ganze Spektrum halt.

Ich möchte das nicht auf ein bestimmtes Genre beschränken, bevorzuge aber handgemachtes Schlagzeug. In dieser Hinsicht scheidet elektronische Musik also aus, auch wenn ich sie sonst gerne höre.

AC/DC - Back in Black (remastered) - das ist mal eine Bassdrum

Black Sabbath - Paranoid (remastered) - durch die puristische Instrumentierung und die häufigen Instrumentalpassagen kommt Bill Wards Drumspiel gut zur Geltung, recht breit aufgezogen

Deep Purple - Live in Japan (Ausgabe von 1991) - die Gitarre ist zu leise, dafür sind die Drums umso knackiger

Deep Purple - Machine Head (Remaster von 2012) - für eine Aufnahme von 1971 erstaunlich klare Obertöne, jedoch hat wegen der Umstände (mit Matratzen bedämpfter Hotelflur als Notstudio) die Bassdrum etwas an Wirkung eingebüßt

Dire Straits - Brothers in Arms (SACD) - habe ich genutzt, um den Subwoofer auf- und einzustellen

Welche sind Eure Favoriten?
Mr._Lovegrove
Inventar
#2 erstellt: 27. Nov 2014, 08:33
Schwieriges Thema, da Drumsound in Bezug auf Tontechnik oftmals auch Manipulation
und Entfernung von der Realität eines Schlagzeugklanges bedeutet.
Aber meine Favoriten sind hier:

Michael Ruff - Speaking in Melodies
Auch insgesamt die mit Abstand beste Studioaufnahme der gesamten Popmusikgeschichte!

Graham Nash - Songs for Survivors
Extrem perfekte und sehr cleaner Sound

Me'Shell Ndégeocello - Peace beyond passion
Sehr tief, knackig, warm und direkt

Rage Against the Machine - dto.
Da brauchts wohl keinen Kommentar mehr. Der Drumsound ist ultratief, sehr knallig, extrem dynamisch (zumindest für eine Rockproduktion), klingt aber nicht gekünstelt, so wie spätere Metal/Alternativ Produktionen. Hier wurde halt noch nicht getriggert!

Sade - Diamond Life
Ich mag diesen tief hinabreichenden, voluminösen und warmen Sound der Drums unheimlich gerne.

Al Stewart - Time Passages
Alan Parsons produzierte hier und so klingt es auch; nur noch perfekter, als bei den APP Alben.

Dire Straits - Dire Straits
Präzise Bassdrums, luftige Becken, schöne Snares - hier passt auch klanglich alles!
Röhrenschmiede
Hat sich gelöscht
#3 erstellt: 27. Nov 2014, 09:11
Auf die Schnelle fallen mir ein:


Straight Shooter - My Time Your Time (tolles Solo)

Cozy Powell - Dance With The Devil (und andere natürlich)

Joe Bonamassa

Eumir Deodato - Also sprach Zarathustra

Whitesnake und Judas Priest nicht zu vergessen, allerdings stark abhängig vom Titel und Album.





Liebe Grüße,

Andreas
Lichtboxer
Inventar
#4 erstellt: 28. Nov 2014, 02:23
Danke, dabei sind ja einige Anspieltipps, die schon über YouTube und AirPlay vielversprechend klingen.

Sicher, man kann das nicht nur nach audiophilen Kriterien bewerten. Es fließen die Spielweise, die verwendeten Instrumente und eben die Produktion mit all ihren Verfremdungen ein. Letztendlich ist es wie alles im Leben Geschmacksache. Bei einer E-Gitarre würde auch niemand den Einsatz eines Effektgerätes kritisieren, sondern höchstens bemerken, dass ihm der Sound nicht gefällt. Bei den Drums ist es dann nicht der Musiker, sondern der Tontechniker, der etwas verfremdet, aber auch das ist nur legitim.
Lichtboxer
Inventar
#5 erstellt: 01. Dez 2014, 20:52
AC/DC: Rock or Bust

Vielleicht keine Referenz, aber ich mag den Sound einfach. Hoffentlich ist an den Vorwürfen nichts dran, sonst hätte es sich bald ausgetrommelt.
Goodman_
Stammgast
#6 erstellt: 15. Jan 2015, 19:17
Hallo,
darf es auch etwas Älteres sein, und/oder ausschließlich Neueres? Viellicht Big-Band-Drummer? Kenne eine Reihe von Aufnahmen (auch Live) in denen der Drummer auch einmal hervorgehoben wird, um sein Können zu demonstrieren!
Wenn es speziell jedoch auch um den Sound der Becken und Zimbals geht, gibt es bei neueren Aufnahmen Einiges um mehr in deren Genuß zu kommen, als bei älteren.
Es haben sich jedoch immer mehr Drummer darauf besonnen, Becken und Zymbals in ihre Solis, auch immer mehr einzubeziehen. Einer fing halt erfolgreich damit an und andere folgten, verbunden mit einem neuen Show-Effekt.
Der Drummer war schon immer DER Shiow-Effekt ein einem Orchester, während die Anderen, im Vergleich zum Drummer, für wenig Bewegung/Show sorgen konnten. Das war ja auch vorgegeben.
Ich genieße deshalb immer mehr, natürlich u.a., das was Youtube im Internet bietet. Das muß man ganz einfach gesehen haben: Eine Dumm-Solo-Einlage!
Wie Du vielleicht schon bemerktes, spreche auch mehr ajus der "Big-Band-Ecke". Auch nicht schlimm, oder?

Kennst Du übrigens (auch u.a.) den holländischrn Drummer Huub Jansson? Der haute mich kürzlich in einer Youtube-Präsentation ganz einfach um! Bedient auch genieal Becken und Zimbals! Schau ganz einfach mal rein.

Suche/finde ihn mal bei Youtube! Viel Spaß!

Gruß Blacky


[Beitrag von Goodman_ am 15. Jan 2015, 19:58 bearbeitet]
Pfefferminzo
Schaut ab und zu mal vorbei
#7 erstellt: 20. Jan 2015, 16:19
Dieses Album ist berühmt-berüchtigt für seinen speziellen Schlagzeug-Sound:

1024px-SurferRosa

Pixies: Surfer Rosa
Lichtboxer
Inventar
#8 erstellt: 20. Jan 2015, 17:40
Schön, dass noch Empfehlungen kommen.

@ Blacky: Das einzige Kriterium ist "handgemacht". Ansonsten soll es um einen Austausch gehen, der sich nicht am Musikgeschmack eines Einzelnen festmachen lässt. Drum ist Drum!
Goodman_
Stammgast
#9 erstellt: 23. Jan 2015, 12:50

Lichtboxer (Beitrag #8) schrieb:
Schön, dass noch Empfehlungen kommen.

@ Blacky: Das einzige Kriterium ist "handgemacht". Ansonsten soll es um einen Austausch gehen, der sich nicht am Musikgeschmack eines Einzelnen festmachen lässt. Drum ist Drum!


Hallo, Lichtboxer!
Na, wenn Du das sooo siehst kann ich Einiges, und für Dich mit Sicherheit Erfreuliches, beitragen! Vielleicht gefällt es ja vielen Anderen auch.
Die Drums sind nämlich eine von meinen 3 Lieblings-Instrumenten. Die anderen sind Posaune und Klarinette.

"Drum" (darum) wirst Du in Kürze etwas Possitives von mir hören.

Dein Thema bzw. dieser Thread kann noch sehr interessant werden.!

Gruß Blacky
kempi
Inventar
#10 erstellt: 23. Jan 2015, 13:19
Charly Antolini: Knock Out hörsu
John Bonham (Led Zeppelin): Moby Dick gugsdu
Terry Bozio: dashier und sonst alles
Goodman_
Stammgast
#11 erstellt: 28. Jan 2015, 13:29
Hallo, Lichtboxer!
Finde ich toll, dass Dir "kempi" auch mit Links zu youtube weitergeholfen hat. " Dummers auch visuell in action" das bringt es halt und kann nicht mehr getopt werden! Sooo nahe wie mit einer Kamera kommt man selbst niemals ran. Also, ich genieße immer wieder, welche Vielfalt da in youtube geboten wird.

Möchte hier aber an Dich noch eine Frage stellen, bevor ich zu diesem Thread noch ein wenig beitragen kann.
Nehme an, Du suchst auch spezielle Alben von Drummern, oder? Nun ist es aber auch so, dass es eine Reihe von LPs und CDs gibt, die nicht speziell auf den Drummer ausgerichtet sind, sondern der Drummer in diesem Rahmen "nur" in einem Stück mal vorgestellt wird. Dann versinkt er wieder akustisch im Hintergrund der Band. Dies ist jedoch meist bei Aufnahmen mit Big-Bands der Fall. Könnte Dir jedoch mal die einzelnen auf den verschiedensten LPs/CDs zu findenden Stücke zusammenstellen. Nur so zur Info, falls es Dich auch interesiert.

Hier einige CDs mit sehr vordergründigen Drums: Hinter den Drums sitzen weltbekannte Jazz-Musiker:

CHARLY ANTOLINI "40 Years Jubilee Drumfire" (2 CDs)
Titel:
I Love You / This Time In A Different Way / Blues for Christel / The King / Darn That Dream / My Little Suede Shoes / C-Jam Blues / Cute / There Will Never Another You / Get Happy / Sambalina Muchacho / Please Close The Door

Drum Fantasy / Night Hawk / The Night Has A Thousand Eyes / I´m Walking / Carambolage / By The Way / Brush Shuffle / That´s Me / Crystal For Christel / Roulette / Moanin´/ Crash /

GENE KRUPA & LOUIS BELLSON "The Mighty Two"
Titel:
The Mighty Two Allone Together / Rolls Ala Bossa Nova / Paradiddl Song / More Flams / Swingin´ The Rudiments / Rhythmic Excursion / Rolls Ala Bossa Nova / Que Sticks / The Mighty Two / Three Drags / Accent On Flambouyance / Two In One /

BUDDY RICH / GENE KRUPA "Burnin´Beat"
Titel:
Jumpin´ At The Woodside / It Don´t Mean A Thing (If It Ain´t Got That Swing) / Duet / Night Train / King Porter Stomp / Perdido / Evolution / Hawaiian War Chant / Idaho / Sophisticated Lady / Flying Home / Drum Boogie / The Drum Battle / Perdido /

Gruß Blacky


[Beitrag von Goodman_ am 30. Jan 2015, 10:20 bearbeitet]
Goodman_
Stammgast
#12 erstellt: 23. Feb 2015, 12:06
Hi,
habe kürzlich erst eine Mono-LP (Vinyl) gekauft. Allerdings wude diese bereits 1960 veröffentlicht , die Stereo-Version 1961. Das Cover liest sich: PETE FOUNTAIN presents JACK SPERLING and his FASCINATIN´ RHYTHM - Drum Solos with Orchestra directed by Charles Bud Dant. Diese Mono-LP ist klanglich eine hervorragende Scheibe. Versuche jetzt noch die Stereo-Ausgabe dieser LP zu einem angemessenen Preis zu finden. Wuße nämlich bis jetzt nicht, dass es damals auch schon eine Stereo-Version gab.
Jack Sperling, der Drummer, war einer derjenigen, der als Pionier der Double-Bass-Drums bekannt wurde.Er präsentiert sich bei diesen Aufnahmen sehr vordergründig mit einem normalen Drum-Set, Tom-Toms und kleineren abgestimmten Drums, nicht zu vergessen mit einer Reihe von Cymbals. Alles ganz nach Deiem Geschmack, behaupte ich mal.
Leider habe ich bis jetzt nichts gefunden was darauf schließen läßt, dass es diese LP jemals auf CD gegeben hat. Möglicherweise sind vielleicht wieder mal 2 LPs auf einer CD zusammengefaßt worden, wie es oft üblich geworden ist. Macht das Auffinden sicher nicht leicht, wenn überhaupt.

LABEL: Coral, Nr. CRL 57341 (Mono), CRL 757341 (Stereo).

Gruß Blacky


[Beitrag von Goodman_ am 24. Feb 2015, 14:02 bearbeitet]
frank60
Inventar
#13 erstellt: 24. Feb 2015, 21:05
Bei solchen Tipps spielt natürlich immer der persönliche Geschmack eine große Rolle.

Für mich wären da ein paar Beispiele:

Revolting Cocks ‎– You Goddamned Son Of A Bitch (Live)

Das Album (oder Teile daraus) haben bei mir schon einige Leute gehört, die nicht glauben konnten, daß da keine Maschine trommelt. Extrem wuchtig und absolut präzise, unglaublich, wie genau William Rieflin über die gesamte Zeit den Rhytmus hält. Das trifft natürlich auch auf die anderen Ministry Seitenprojekte aus jener Zeit zu.
Mir ist jedenfalls bei den Revolting Cocks live schon etwas mulmig in der Magengegend geworden, die Drums waren brutal.

Die Krönung in Sachen Drumsound war natürlich die Ministry Tour zu "The Mind Is A Terrible Thing To Taste", Live Hörprobe. Ministry auf ihren Höhepunkt, bevor sie zur Metalband verkommen sind (und ich sie nicht mehr mag), William Rieflin durch einen 2. Drummer unterstützt.

Auch absolut hörenswert: alle Tackhead Alben, mit Adrian Sherwood, dem Mastermind des ON-U Sound Labels, an den Drums.
Burkie
Inventar
#14 erstellt: 25. Feb 2015, 07:47
Wie ist es mit Police?
Atzes
Neuling
#15 erstellt: 06. Mai 2015, 17:36
Tracy Chapman mit gleichnamigen Album fällt mir dazu spontan ein.
Lichtboxer
Inventar
#16 erstellt: 01. Jun 2015, 07:22
"Celebrating Jon Lord" ist eine recht analytisch-transparente Aufnahme zu Ehren des immer bodenständigen Ausnahmekünstlers.

Wählt man auf der BD die DTS-HD-Spur an, hört man eine kräftige Abmischung (der Stereospur fehlt es im Vergleich dazu etwas an Druck). Insgesamt ist der Drumsound Standard, jedoch haut hier Ian Paice, immer noch ein Meister der großen Felle, eine Kickdrum raus, dass es eine wahre Freude ist. Im Vergleich dazu klingen andere Aufnahmen mit dem gleichen Drumset enttäuschend.
countD
Stammgast
#17 erstellt: 01. Jun 2015, 15:00
Hallo,
meine Favoriten bezüglich Drumsound sind Alben von Pink Floyd.
Auf den satten Drumbeat von PF kann man sich praktisch immer verlassen.
Wenn ich daraus einen Favoriten rauspicken müsste, wäre das "the wall", da das Schlagzeug hier besonders eindrucksvoll zur Geltung kommt.
Lichtboxer
Inventar
#18 erstellt: 01. Jun 2015, 15:30
The Wall - welche Ausgabe nimmt man denn da? Die aktuelle Remaster?
countD
Stammgast
#19 erstellt: 01. Jun 2015, 15:53

Lichtboxer (Beitrag #18) schrieb:
The Wall - welche Ausgabe nimmt man denn da? Die aktuelle Remaster?


Ich kann nur für das '94er Remaster sprechen. Soviel ich weiß nehmen sich die aktuelle Version von 2011 und die 94er jedoch nicht viel.
Hier berichtet ein Forumsmitglied, dass er die neue sogar ein Stück besser findet:

http://www.hifi-forum.de/viewthread-51-2556-2.html

(Beitrag #87)

Gruß

Edit: Link geändert


[Beitrag von countD am 01. Jun 2015, 16:06 bearbeitet]
Lichtboxer
Inventar
#20 erstellt: 01. Jun 2015, 16:12
Griffigerer Drumsound, genau das wollen wir hier doch. Zwar eine Schande, aber ich hatte das Album mal noch zu MC-Zeiten, seither aber nicht mehr. Und die neue Remaster-Ausgabe ist jedes Mal sehr teuer, wenn ich davor stehe, weil 3-CD-Goldrand-irgendwas-Edition.

Die Scheibe ist aber auch insgesamt eher "luftig" und nicht so dicht wie heutige Alben produziert, so dass da eine Menge Potenzial ist.
countD
Stammgast
#21 erstellt: 01. Jun 2015, 16:22

Lichtboxer (Beitrag #20) schrieb:
Und die neue Remaster-Ausgabe ist jedes Mal sehr teuer, wenn ich davor stehe, weil 3-CD-Goldrand-irgendwas-Edition.


Wieso dann nicht die normale (2 CD's) nehmen:

http://www.amazon.de...-1&keywords=the+wall
Curlew
Stammgast
#22 erstellt: 01. Jun 2015, 17:03
Der Drumsound auf modernen Rock- und Pop-Aufnahmen hat doch mit dem tatsächlichen Klang eines Schlagzeugs in den meisten Fällen überhaupt nichts mehr zu tun. Da wird das Schlagzeug mit 10 Einzelmikrofonen aufgenommen und die Bestandteile unrealistisch über die ganze Stereobreite verteilt - als ob das Schlagzeug 10 m breit wäre. Da wird equalisiert, komprimiert, künstlicher Hall draufgeklatscht usw. Und das mag ja bisweilen auch ganz interessant klingen, hat aber mit Schlagzeug an sich nichts mehr zu tun.

Wenn ich guten Drumsound suchen müsste, würde ich in der Frühzeit des Hi-Fi schauen: 1950er und frühe 1960er Jahre. Eine Zeit, in der man noch wusste, dass ein Schlagzeug in einem Raum aufgenommen wird, in dem sich der Klang entfalten kann und muss (das gilt besonders für die Bassdrum) und der auch auf der Aufnahme zu hören sein darf. Auch wenn dieser Sound durch technische Unzulänglichkeiten begründet sein mag, klingt er doch am Realistischsten. Und das kann dann auch ohne Kompressoren enorm druckvoll klingen.

Ende der Durchsage.
Burkie
Inventar
#23 erstellt: 01. Jun 2015, 18:04

Olvin (Beitrag #22) schrieb:
Der Drumsound auf modernen Rock- und Pop-Aufnahmen hat doch mit dem tatsächlichen Klang eines Schlagzeugs in den meisten Fällen überhaupt nichts mehr zu tun. Da wird das Schlagzeug mit 10 Einzelmikrofonen aufgenommen und die Bestandteile unrealistisch über die ganze Stereobreite verteilt - als ob das Schlagzeug 10 m breit wäre. Da wird equalisiert, komprimiert, künstlicher Hall draufgeklatscht usw. Und das mag ja bisweilen auch ganz interessant klingen, hat aber mit Schlagzeug an sich nichts mehr zu tun.

Wenn ich guten Drumsound suchen müsste, würde ich in der Frühzeit des Hi-Fi schauen: 1950er und frühe 1960er Jahre. Eine Zeit, in der man noch wusste, dass ein Schlagzeug in einem Raum aufgenommen wird, in dem sich der Klang entfalten kann und muss (das gilt besonders für die Bassdrum) und der auch auf der Aufnahme zu hören sein darf. Auch wenn dieser Sound durch technische Unzulänglichkeiten begründet sein mag, klingt er doch am Realistischsten. Und das kann dann auch ohne Kompressoren enorm druckvoll klingen.

Ende der Durchsage.


Hugh, ich habe gesprochen!

Damals wurde Schlagzeug mit nur einem Mikrofon aufgenommen, Hauptsache, man hörte den Backbeat, die Snare. Das war alles.
Echtes Hifi!

Das Schlagzeug ist das mit am schwierigsten aufzunehmende Instrument überhaupt!
Eine E-Gitarre ist ratz-fatz überall gut klingend aufgenommen: Mikro vor den Verstärker, in die richtige Position vor der Membran, und fertig! Der Raum macht keinen Einfluss.
Akustische Gitarre geht ebenso einfach: Mikro vor das Schalloch, ein weiters am 12. Bund, fertig. Hört man den Raum auch kaum mit.

Das Schlagzeug aber ist per se eine ausgedehnte Schallquelle mit kniffligem Abstrahlverhalten, weil jede einzelne Trommel und jedes Becken woanders hin abstrahlt.
Es klingt nur in akustisch gutem Raum wirklich gut, und auch dann nur, wenn nicht die ganzen anderen Instrumente "stören".
Deswegen nimmt man ein Drumset mit vielen Mikros, eines für jede Trommel und Becken auf, und mischt daraus den Sound zusammen.

Eine wirklich gute Aufnahme eines jeden Instruments muss "größer klingen als das Leben". Denn live, auf der Bühne, hört und sieht man, wenn ein Musiker zum Trompeten-Solo schreitet, oder man sieht auch, wenn der Drummer über die Toms wirbelt.

Auf der reinen Ton-Aufnahme fehlen aber diese visuellen Cues, und es muß alles über den Klangeindruck, den Sound gemacht werden.
Deswegen macht man beim Mix etwa Solo-Instrumente lauter und / oder über Equalizer präsenter, sobald sie Solo spielen, nimmt Hall weg, um sie nach vorne zu rücken, etc.

Entsprechendes gilt auch für die Schlagzeugaufnahme an sich. Live auf der Bühne sieht man, wie der Drummer die Toms von rechts oben bis links unten bearbeitet und drüber wirbelt. Aber auf einer reinen Tonaufnahme kämen all diese Sounds nur von links hinten auf der Bühne, wo der Drummer sitzt.
Durch eine Stereo-Breit-Mischung der Toms von links bis rechts, der Becken und Hi-Hats von links bis rechts, kann man zuhause vor den Boxen oder unter dem Kopfhörer viel besser nachvollziehen und hören, welche Trommeln, Toms und Becken der Schlagzeuger wann gespielt hat.
Solche "künstlichen Mischungen" dienen also dem musikalischem Zweck!

Studio-Aufnahmen sind eben keine dokumentarischen Bootleg-Aufnahmen wie aus dem Zuschauerraum einer kleinen Jazz-Bühne heraus, wo von links das Geplapper anderer Zuschauer hereintönt, oder von rechts das Bierglasgeklapper kommt, und von Ferne von vorne mehr oder weniger übertönt die Musik kommt.

Deswegen bin ich auch ein Fan davon, die echte "autentische" Musikalische Atmosphäre klangtechnisch passend und stimmig zusammen zu mischen, denn: Reine Tonaufnahmen sind etwas ganz anderes als live dabei gewesen zu sein, und gesehen zu haben, welcher Musiker was gerade spielt. Bei reinen Tonaufnahmen ohne diese visuellen Hinweise (Cues) muss die richtige autentische Atmosphäre durch technische Möglichkeiten "künstlich" wieder her gestellt werden.

Gruß
Lichtboxer
Inventar
#24 erstellt: 01. Jun 2015, 18:50
Sehr schöne Erläuterungen und Hintergrundinformationen.

Letztendlich sehe ich es auch so, dass eine Musikproduktion ein Kunstwerk ist und daher nicht zwingend originalgetreu sein muss. Das fängt ja schon bei der Lautstärke an - der Sänger hätte hier ohne Angleich bzw. Verstärkung das Nachsehen. Das ist ja schon bei Livemusik so.

Aber was trotz Intensivierung noch authentisch klingt, ist eben auch Geschmacksache und daher bin ich auf entsprechende Beispiele aus den Anfangszeiten gespannt. Was ich nicht mag, ist der damalige Trend, Instrumente nur auf einen Kanal zu packen. Auf dem anderen hört man dann nur etwas Hall oder Übersprechen. Take Five von David Brubeck, das Debütalbum von The Doors und Let's Go To San Francisco sind Beispiele für diesen in meinen Augen Unsinn. Selbst bei meiner geliebten Machine Head trifft das auf die Leadinstrumente zu, während die Drums dagegen wohltuend strukturiert auf der Bühne verteilt sind und sich von den Lautsprechern lösen.
Curlew
Stammgast
#25 erstellt: 02. Jun 2015, 17:45

Lichtboxer (Beitrag #24) schrieb:
Sehr schöne Erläuterungen und Hintergrundinformationen.

Stimmt. Auch wenn man das nicht unbedingt genauso sehen muss.


Was ich nicht mag, ist der damalige Trend, Instrumente nur auf einen Kanal zu packen. Auf dem anderen hört man dann nur etwas Hall oder Übersprechen.

Ich finde das u.U. sehr reizvoll, wenn die Instrumente eben nicht ausschließlich auf einem Kanal zu hören sind, sondern durch das Übersprechen ein Eindruck von Räumlichkeit entsteht. Hier mal ein Beispiel für sowas. Oder hier. Letztere Aufnahme ist, zugegeben, etwas schlecht balanciert, dafür aber sehr räumlich. (Die MP3-Artefakte muss man ignorieren.) Ich vermute, dass man hier genau 2 Mikrofone verwendet hat - für die ganze Band!

Bei diesen Aufnahmen ist das Schlagzeug auf seine Rolle als Begleitinstrument beschränkt, wodurch sie sich vielleicht nicht als Beispiele für "guten" Drumsound eignen. Aber ich denke, man versteht damit, was ich meine.

Aber ich bin ja etwas verquer, denn ich höre sogar Mono-Aufnahmen! Zum Beispiel gefällt mir der Drumsound vieler Southern-Soul-Aufnahmen aus den 60er Jahren sehr gut. Sowas, sowas oder sowas. Man könnte diesen Sound "rumpelig" nennen - ich würde eher den Begriff "wuchtig" bevorzugen. Und ja: Da waren unter Garantie mehrere Mikrofone am Schlageug. Das Ergebnis gefällt mir trotzdem.

Schräg, ne?
Burkie
Inventar
#26 erstellt: 02. Jun 2015, 19:40

Lichtboxer (Beitrag #24) schrieb:
Was ich nicht mag, ist der damalige Trend, Instrumente nur auf einen Kanal zu packen. Auf dem anderen hört man dann nur etwas Hall oder Übersprechen.


Das liegt daran, dass in den 60ern 4-Spur-Geräte der Standard war: Für die ganze Band gab es nur 4 Spuren, deswegen landeten dann auch mehr als ein Instrument auf einer Spur, z.B. Bass und Drums auf einer Spur, alle Gitarren auf der 2. Spur, der Gesang und Soloinstrumente auf der 3 und alle Keyboards auf der 4. Spur.
Später, Mitte/Ende der 60er Jahre kam 8-Spur und Anfang der 70er kam 16-Spur auf, da wurden die Drums auf 4 Spuren aufgenommen: Bassdrum und Snare auf je einer Spur, der ganze Rest in Stereo auf 2 Spuren.

Gruß
Curlew
Stammgast
#27 erstellt: 02. Jun 2015, 20:03

Burkie (Beitrag #26) schrieb:

Das liegt daran, (...)

... dass möglicherweise mit den damaligen Mischpulten eine Verteilung der Instrumente im Stereo-Panorama gar nicht vorgesehen war, weil es keine Panpots, sondern nur Wahlschalter für L-M-R gab. Ich glaube, im Gold-Star-Studio war das so. Da hat man auf dreispurige Tonbänder aufgenommen. Das war aber kein Problem, weil die Aufnahmen sowieso in Mono veröffentlicht wurden. Und wenn man dann nachträglich eine Stereo-Veröffentlichung draus macht, klingt es halt so, wie es klingt.
Lichtboxer
Inventar
#28 erstellt: 02. Jun 2015, 20:33
Na ja, ein Stück weit war es sicher auch Trend, Effekthascherei oder das Experimentieren mit der noch jungen Technik. Ende der 60er war man (bis auf Hendrix) über die 4-Spur-Aufnahmen hinausgewachsen. Die meisten Stücke aus dieser Zeit sind Stereoaufnahmen nach heutigem Standard. Aber eben nicht alle, und da scheint es oft bewusst so gemacht worden zu sein.

Aus Anlass dieser wirklich interessanten Diskussion habe ich micht etwas in das Aufnehmen und Abmischen eingelesen.

Zum Beispiel sind bei einer Bassdrum u.a. maßgeblich:
- die Wahl und Positionierung des Mikrofons
- die Art der Anhebung (druckvoll: 50 Hz; traditionell: 100 Hz; Kicks: 2 bis 4 kHz)
- Bedämpfung des Raumes und der Trommel selber
- Dosierung des Halls
- etc.

Es gibt - wie zu erwarten war - keine festen Werte und kein Richtig oder Falsch, aber es erklärt sehr schön, warum sich selbst an einer zunächst handwerklich gut gemachten Aufnahme die Geister noch scheiden.


[Beitrag von Lichtboxer am 02. Jun 2015, 20:35 bearbeitet]
Curlew
Stammgast
#29 erstellt: 02. Jun 2015, 20:54
Ich habe mal ein paar Demonstrationsvideos rausgesucht...

Hier ist einer, der es mit einem Einzelmikrofon ganz gut hingekriegt hat:
ONE MIC DRUM TEST #1
Also mir fehlt da nichts. Ist die Frage, wie das im Mix klingen würde. Das hängt ja auch vom Musikstil ab.

Anderes Beispiel:
Audio Masterclass; Drum Recording Techniques - Excerpt, Single Neumann U47 (Abbey Road Studio 3)
Klingt nicht schlecht, gefällt mir aber nicht ganz so gut. Der Raum ist wohl einfach zu groß.

Noch eins:
Recording the Drum Set with 1 Microphone: Trailer
Das Hörbeispiel ist ein bisschen kurz für eine Beurteilung. Aber bis auf die leichte Schwäche in der Bassdrum klingt das auch ganz gut.

Auch er hat's ganz gut raus:
one mic drum test (getting good drum sound on video)

Und so kann es im Mix klingen:
1950s Ludwig WFL drums - 1 mic recording
Sehr wuchtig, allerdings auch etwas dumpf. Es muss zur Musik passen - für Metal wäre das wohl nichts.
Burkie
Inventar
#30 erstellt: 07. Jun 2015, 18:21
Hallo,

bei vielen Produktionen bis Ende der 60er/Anfang der 70er Jahre wurden die Drums nur auf eine Spur aufgenommen, in Mono natürlich.
Beim Mix konnte das Schlagzeug dann nur als ganzes im Panorama verteilt werden, etwa nach links.
Man höre hierzu die Orginal-Aufnamhe von "Son of a Preacherman" von Dusty Springfield (Album: Dusty in Memphis).
"Tommy" von den "Who" wurde 1968 auch "nur" auf 8 Spur produziert, mit allen Drums und Becken auf nur einer Spur zusammengefasst. Hier wurden aber die Drums in die Mitte gepannt.
Indem man eine Mono-Spur in ein geeignetes Stereo-Hall-Gerät einspeist, ist der Hall dann auch Stereo, so etwa, wie eine Punktschallquelle in dem entsprechenden halligem Raum klingen würde. Das gibt dem Schlagzeug dann wiede retwas (pseudo)stereo-Raum.

Indem das Schlagzeug z.B. nur auf eine Spur aufgenommen wird, hat man dann nachträglich im Mix keine gute Möglichkeit, z.B. die Bassdrum noch etwas zu betonen und lauter zu stellen, oder die Hi-Hats etwas "schärfer" zu mischen.
Deswegen kam ja dann mit der 16-Spur-Technik der Wunsch auf, das Schlagzeug auf mehreren Spuren aufzunehmen, und die wichtigsten Elemente in jeweils ihrer eigenen Spur aufzunehmen. Etwa Bassdrum und Snare auf je eine Spur. Der "Rest" des Schlagzeugs wurde dann z.B. mit "Overhead"-Mikrophonen oberhalb des Schlagzeugs in Stereo aufgenommen. Das war dann zwar auch noch Snare oder Bassdrum mit drauf, ab das macht ja nichts.
Dann hatte man noch 12 Spuren für die restliche Band samt Overdubbs zur Verfügung.

Um noch mehr Kontrolle über den Schlagzeugsound zu haben, hat man dann angefangen, jede Trommel und jedes Becken auf eine Extra-Spur aufzunehmen. Das war hautpsächlich dann praktikabel, als man 24-Spur-Tonbandgeräte hatte.

Natürlich gibt es immer Ausnahme von diesen "Regeln". Wenn man z.B. nur wenig Instrumente im Arrangement hat, kann man auch bei 16 Spur mehr Spuren für das Schlagzeug "opfern". Umgekehrt, wenn man aus künstlerrischen Gründen eher einen "zusammenhängenden Gesamtsound" des Schlagzeugs wollte, hat man es nur mit einem Mikro (Mono) oder 2 Mikros (Stereo) aufgenommen.

Steht oder sitzt man recht nahe vor einem Schlagzeug, so klingt das auch live und in echt schon "stereo". Also kann man es ja auch so aufnehmen.
Bei vielen Aufnahmen/Produktionen wird das Schlagzeug ja auch so im Stereo-Panorama gemischt, wie es auch in echt klingen würde:
Hi-Hat rechts, Kick und Snare in der Mitte, die Snare vieleicht leicht rechts; Toms von hoch nach tief von rechts bis links, Stand-Tom ganz links, Ride-Becken ganz links, Crash/China/Splash-Becken je nach Aufstellung von rechts bis links.

Gruß
Burkie
Inventar
#31 erstellt: 07. Jun 2015, 18:51
So, jetzt aber noch ein paar Beispiele für meiner Meinung nach guten Drum-Sound.

Pink Floyd - the Wall
Hier klingen die Drums, besonders die Toms sehr "teuer" und "edel", das ganze Dumset "größer als das Leben". Es kling sorgfältig produziert.

Dusty Springfield - Son of a Preacherman (Single)
Hier kann man sehr deutlich die Kick-Drum (Basdrum) hören, und der Drumer ist wirklich sehr gut.

The Who -Tommy
Typischer 60er-Jahre Mono-Drum-Sound. Alles vermischt sich zu einem "organischem Gesamtsound", und der Drummer ist ein kleiner Derwisch.

Paul Simon - 50 Ways to leave your Lover
Geniales Schlagzeug-Riff von Steve Gadd.
Simon & Garfunkel - 50 Ways to leave your Lover (live, Concert im Central Park)
Noch genialeres Schlagzeug live von Steve Gadd.

Paul Simon - Mother an Child Reunion
Paul Simon versucht sich in den 70er am Reggae. Das Schalgzeug klingt schon "schepperig" lässig gespielt, groovt dabei sehr gut.

Gruß
Curlew
Stammgast
#32 erstellt: 08. Jun 2015, 01:13
Schön, dass hier noch mehr Leute sind, die sich für Tontechnik interessieren. Den meisten hier im Forum scheint es völlig egal zu sein, wie die Musik auf die Platte kommt.

Was du da beschreibst, war mir auch schon bekannt. Aber du schreibst ja selbst: Es gibt Ausnahmen von der Regel. Manchmal passt eben ein eher trashiger Sound besser zur Musik, als das auf der ganzen Stereobreite verteilte 16-spurige Fix-it-in-the-Mix-Schlagzeug.


Burkie (Beitrag #31) schrieb:

Paul Simon - Mother an Child Reunion
Paul Simon versucht sich in den 70er am Reggae. Das Schalgzeug klingt schon "schepperig" lässig gespielt, groovt dabei sehr gut.

Den Sound hat er aber sehr gut kopiert, dachte ich mir beim Reinhören. Ist aber gar kein Wunder, wie Wikipedia weiß:
"The song was recorded at Dynamic Sounds Studios at Torrington Bridge in Kingston, Jamaica, with Jimmy Cliff's backing group."

Und wo wir schon beim Thema sind:
Wailing Wailers - Wages Of Love
... ist mir als überraschend gutklingend aufgefallen, gerade auch das Schlagzeug. Schön federnder Sound und schöne "Räumlichkeit" (trotz Mono-Aufnahme - man achte auch auf die E-Gitarre).
Burkie
Inventar
#33 erstellt: 08. Jun 2015, 01:51

Olvin (Beitrag #32) schrieb:
Schön, dass hier noch mehr Leute sind, die sich für Tontechnik interessieren. Den meisten hier im Forum scheint es völlig egal zu sein, wie die Musik auf die Platte kommt.
Und wo wir schon beim Thema sind:
Wailing Wailers - Wages Of Love
... ist mir als überraschend gutklingend aufgefallen, gerade auch das Schlagzeug. Schön federnder Sound und schöne "Räumlichkeit" (trotz Mono-Aufnahme - man achte auch auf die E-Gitarre).

Da fehlt doch irgenwie die Bass-Drum..?

Stimmt, bei Mother and Child Reunion kommt das Drumkit auch nur in Mono aus einer Ecke. Dabei fehlt auch das Bass-Drum. Aber im Gesamtsong passt das alles wieder zusammen.

Gruß


[Beitrag von Burkie am 08. Jun 2015, 01:59 bearbeitet]
Curlew
Stammgast
#34 erstellt: 08. Jun 2015, 02:18
Also, ich höre bei "Mother and Child Reunion" eindeutig eine Bassdrum. Und zwar, wie üblich, teils mit den Snare-Schlägen zusammen. Das Schlagzeug kommt auch nicht aus einer Ecke, sondern von leicht rechts der Mitte (1-2-Uhr-Position). Hart links sind die Orgel und die E-Gitarre, die den Bass doppelt. Hart rechts sind die Rhythmusgitarre und das Klavier.

Bei "Wages of Love" höre ich 3 Bassdrumschläge bei 0:13, 2 Stück bei 0:33, 3 Stück bei 0:46, je 1 bei 2:27 und 2:29... Eigentlich höre ich die Bassdrum permanent im Hintergrund spielen. Oder leide ich an Wahrnehmungsstörungen?

Gruß zurück
Lichtboxer
Inventar
#35 erstellt: 08. Jun 2015, 18:33
Son of a Preacherman in der Tat. Auch balladeske Popnummern schaffen es hierhin. Guter Fund.

Übrigens mag ich den Punch von Alright Now (Free) und Don't You (Simple Minds).
Curlew
Stammgast
#36 erstellt: 08. Jun 2015, 19:09

Lichtboxer (Beitrag #35) schrieb:
Son of a Preacherman in der Tat. Auch balladeske Popnummern schaffen es hierhin. Guter Fund.

Das liegt aber auch an der Spielweise. Der Schlagzeuger weiß, dass ein Ride-Becken nicht nur zur Dekoration am Schlagzeug hängt.
Burkie
Inventar
#37 erstellt: 08. Jun 2015, 19:59

Olvin (Beitrag #36) schrieb:

Lichtboxer (Beitrag #35) schrieb:
Son of a Preacherman in der Tat. Auch balladeske Popnummern schaffen es hierhin. Guter Fund.

Das liegt aber auch an der Spielweise. Der Schlagzeuger weiß, dass ein Ride-Becken nicht nur zur Dekoration am Schlagzeug hängt. ;)


Der weiß noch sehr viel mehr! Die erste Snare wird betont, die Snare auf dem 4. Viertel ist wieder leiser. Ausserdem, beachte die Bass-Drum-Figur, die er zum Takt beisteuert. Das ist also groovig und dynamisch.

Gruß
Curlew
Stammgast
#38 erstellt: 08. Jun 2015, 20:25
Bei dem hier gefällt mir die Bassdrum:

Uschi Brüning und Günther Fischer - Ohne Lieder leben

Ich hoffe, es ist anhörbar - die GEMA mal wieder... Gemeint ist dieses Album.
Lichtboxer
Inventar
#39 erstellt: 23. Jun 2015, 15:19
So, Vollzugsmeldung in Sachen Pink Floyd.

The Wall hat wirklich einen grandiosen Drumsound, das war mir gar nicht mehr so in Erinnerung. Schön knackig und transparent.

Übrigens stolpere ich immer wieder über Perlen wie "With a girl like you" von The Troggs. Die Aufnahme klingt insgesamt dumpf, um nicht zu sagen muffig, als ob da Taschentücher vor den Mikros gehangen hätten. Aber der Drumsound ist glasklar und druckvoll zugleich.
loewe_1010
Stammgast
#41 erstellt: 21. Jul 2015, 07:40
Moin,
hier gibt es unglaublichen Drumsound - fast pur :
Ed Graham Hot Stix

Diese Aufnahme ist derart unglaublich "livehaftig", dass sie mich regelmäßig an der Überlegenheit der CD zweifeln lässt.
liberdues
Neuling
#42 erstellt: 30. Jul 2015, 11:10
https://www.youtube.com/watch?v=eHaqS3Ccc78
Ich liebe Led Zeppelin. Sie spielen Metal. Led Zeppelin ist mit Black Sabbath eine der ersten Bands des Metals. Led Zeppelin zeichnen sich durch hohe Lautstärke und die Dominanz des Schlagzeuges aus, während Black Sabbath für die Metaltypische riff-betonte Musik bekannt ist - http://www.metal-news.com/themen/metal-musik-und-lebensstil


[Beitrag von liberdues am 30. Jul 2015, 11:11 bearbeitet]
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