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Neue U2 Scheibe - Kritik in der SZ

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Autor
Beitrag
Senfsack
Stammgast
#1 erstellt: 25. Nov 2004, 23:22
Hallo Freunde der Rock- und Popmusik,
hat jemand von euch die Kritik zu Bono Vox neuer Scheibe in der heutigen Ausgabe der Süddeutschen Zeitung gelesen?
Ich hab mich wirklich amüsiert, der Autor sprach mir aus der Seele.


Senfsack
Sunking
Ist häufiger hier
#2 erstellt: 26. Nov 2004, 00:14
Habs grad gelesen.Stimme dir aber leider überhaupt nicht zu.
Habe die neue U2-Platte zwar (noch)nicht,aber ich kann sagen,
das der Autor keine Ahnung von guter Rockmusik hat.Habe fast
alle Scheiben von den Jungs,Sie sind in den letzten 20 Jahren
eine der grössten Bands überhaupt gewesen.Ich gebe zu,nicht alles von Ihnen ist gut,aber zu behaupten,Sie hätten nur 1 guten Song,ist IMO ziemlich "bekloppt".Es sind mind.3-4 geniale Alben darunter,finde ich.Und Bono hat IMO eine sehr gute Stimme
mit viel Ausdruck und sicherlich besser als,RIP,Johnny Cash.
Gut,der Autor greift noch ein beliebtes Thema auf:
"Sollte ein Prominenter sich für öffentliche Zwecke einsetzen und seine politischen Meinungen öffentlich kundtun ?"
Bei Bono merkt man im Gegensatz zu vielen Anderen aber denke
ich deutlich,das er es mit seinem Einsatz ERNST meint(im Gegensatz zu den vielen Alltagsfliegen,die das Ganze lediglich aus PR-Gründen tun).Nur weil er ausserdem noch Musiker ist,find ich das keinen Grund,ihn zu verurteilen.Also Schande über den Autor,
der scheinbar noch nie im Leben einen Rocksong gehört hat
und von Bono Vox genausowenig eine Ahnung zu haben scheint.

Sorry,ist etwas länger geworden als ich wollte,aber ist halt meine Meinung dazu...
Josser
Stammgast
#3 erstellt: 26. Nov 2004, 01:17
Na, ja... Hier bin ich vielleicht falsch, da ich so gut wie nie Zeitungen lese...
... Doch die neue Platte hab' ich mir (rein zufällig) schon am nächsten Tag nach dem Release angehört (das war am 24. Nov) und heute hab ich sie mir einfach zugelegt...
... Die Kerle von Massenmedia können schreiben was sie wollen, man muß sie einfach ignorieren können.
... Einfach ausgedruckt: die Scheibe ist saugeil!
Es ist halt fast so wie immer (ein paar einfacher rocker, ein paar intelligenter rocker, mehrere wunderschöne Balladen), aber eben nur fast. Mit jedem seinen Schritt (sprich Album) lernt Bono (meiner Meinung nach der musikalisch am wenigsten begabte Mitglied der Band) mehr und mehr und er ist inzwischen so verdamt weiter als seine tallentierte Freunde...
Diese Situation erinnert mich an die Doors... Da waren auch drei Musiker und ein Dichter in der Gruppe, aber...

...sorry, ich höre mir gerade "All because of You" an... Verflucht stark!...

... aber, laut John Densmore, sie wollten ja auch immer die meinung von Jim hören, sogar wenn er so zu sagen nicht dabei war...
Na ja... Wie auch immer. Ich halte das Album für verdammt stark. Es knüpft sich reibungslos an "Achtung Baby" an (ich hätte sogar gesagt an "Rattle and Hum", aber auf dem gibt es die unsterbliche Version von dem "Still Haven't Found" und das ist mein Lieblings-U2-Stück aller Zeiten)...

... ich akzeptiere aber auch andere Meinungen

Scrat
Inventar
#4 erstellt: 26. Nov 2004, 02:24
Also, ich mag nicht unbedingt viel von U2 - was einfach nur Geschmackssache ist. Was die Qulität der Band/Musiker angeht ist allerdings unbestritten, daß sie eine verdammt gute Band sind.

Ich akzeptiere immer andere Meinungen, kein Problem, aber ein Kritiker, der schreibt, dass eine Band wie U2 nur ein gutes Lied gemacht hat und damit die musikalische Qualität einer Band in Frage stellt, sollte lieber im Saturn die Scannerkasse bedienen, denn da hat er nichts zu melden.

Böse Worte, aber das musste jetzt raus...
PPM
Stammgast
#5 erstellt: 26. Nov 2004, 08:59
Moin,

die Rezension in der SZ habe ich nicht gelesen. Würde ich sowieso nicht viel drauf geben
Meiner Meinung nach ist das neue U2-Album ein wahnsinns Hammer, schlicht und ergreifend das beste seit "Achtung Baby". Ihr kennt das sicher, bei Musik die Euch emotional anspricht, bekommt ihr Endorphinschübe, Gänsehaut, Tränen in den Augen, Herzklopfen...fast ein bischen wie verliebt sein, die Welt ist schön, das ist hier so, ohne Ende!

Patrick
MC_Weissbier
Stammgast
#6 erstellt: 26. Nov 2004, 10:54
Amüsante Rezension!

Hier der link: http://www.sueddeutsche.de/kultur/artikel/601/43558/

Sollte man nicht zu ernst nehmen, zumal drüber steht: "Unser Lieblings-Verriss von Alexander Gorkow"

Eins steht fest, Herr Gorkow mag U2 nicht! Aber er hat sich mit dem Thema befasst und alle gängigen Klischees ausgepackt, die's zu den 4 Iren gibt.
Schön geschrieben obendrein.
Aber einziger Zweck dieser CD-Besprechung scheint eine gewisse Provokation zu sein.
Mich würde interessieren was der gute Mann sonst so hört, was er unter zeitgemäßer, intelligenter Popmusik versteht.

Nicht aufregen, selbst ein Urteil bilden.
Auch schlechte Presse ist Werbung.

Ich hoffe, dass mein Exemplar nächste Woche eintrudelt, manche Versender haben wohl Probleme mit der offensichtlich großen Nachfrage fertig zu werden.
Holg
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 26. Nov 2004, 14:26
Moin,

MC Weißbier hat recht!

Ich kenne die neue Platte nicht, aber ich habe das Gefühl, die Rezension würde zu so ziemlich allen U2-Alben praktisch gleich lauten.
Was mich wie auch den Rezensenten an U2 schon immer genervt hat ist, dass sie sich selbst so furchtbar ernst nehmen und dieses permanente Welterrettungs-Pathos.

Dabei ist es doch nur Rock'n'Roll!!

Gruß, Holg
chaelli
Stammgast
#8 erstellt: 26. Nov 2004, 14:51
Genau,

It's only Rock n' Roll, but I like it.


Es ist nur Musik. Jegliche Hinein-Interprationen finde ich völlig fehl am Platz. Das weiss nur Bono und der Rest von U2.
Wems nicht gefällt, der braucht es auch nicht zu kaufen.
Sailking99
Inventar
#9 erstellt: 26. Nov 2004, 15:07
Hi Leute,
ich habe die Platte auch noch nicht gehört und bin kein grosser U2 Fan, aber nach der Kritik habe ich mir gedacht, dass ich sie jetzt erst recht kaufen muss. Denn so schlecht kann sie einfach nicht sein.
Also ich finde es einfach unmöglich wenn ein Kritiker offensichtlich seine persönlichen Vorlieben und Abneigungen für eine Band in eine Kritik so stark einfliessen lässt. Da ist doch nix mehr objektiv. Für mich scheint es, als hätte der Herr einen Hass auf U2 und jetzt will er es den Burschen mal richtig geben.
Ich habe mich wirklich sehr geärgert.
Aber in den letzten Jahren haben die Kritiken in der SZ sowieso stark nachgelassen. Häufig habe ich das Gefühl, dass die Schreiber weder auf dem besprochenen Konzert waren, noch den Film gesehen haben. Dann wird irgendwas aus der Pressemitteilung abgepinselt und als Kritik verkauft.
Da könnt ich mich jedes Mal sowas von giften.

Gruß Flo
MC_Weissbier
Stammgast
#10 erstellt: 26. Nov 2004, 15:26

chaelli schrieb:
Genau,

It's only Rock n' Roll, but I like it.


Es ist nur Musik. Jegliche Hinein-Interprationen finde ich völlig fehl am Platz. Das weiss nur Bono und der Rest von U2.
Wems nicht gefällt, der braucht es auch nicht zu kaufen.


Senfsack
Stammgast
#11 erstellt: 26. Nov 2004, 16:35
Ich glaube auch, dass der Bericht nicht ganz enst zu nehmen ist. Darüber hinaus, muss ich zugeben dass ich kein großer U2 Kenner bin . Ich fand ihn einfach sehr gut geschrieben. Was ich trotz meines beschränkten Wissens, mitgekriegt hab ist diese erzwungene Selbstironie und dieser Weltrettungspathos. Sowas mag ich überhaupt nicht. Außerdem teile ich die Meinung des Autors, dass auch große Bands einfach schlecht sein können

Es ist lustig, eine Kritik zu zerreissen

Grüße Senfsack
nicht böse sein...
PPM
Stammgast
#12 erstellt: 26. Nov 2004, 17:35

Senfsack schrieb:


Es ist lustig, eine Kritik zu zerreissen

Grüße Senfsack
:D


Ja, hat auch mal was
Ich habe die Rezension jetzt auch mal gelesen. Mal mit Verlaub: ist es nicht die SZ, die mit "Journalismus in Bestform" wirbt?
Holg
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 26. Nov 2004, 20:00

Also ich finde es einfach unmöglich wenn ein Kritiker offensichtlich seine persönlichen Vorlieben und Abneigungen für eine Band in eine Kritik so stark einfliessen lässt. Da ist doch nix mehr objektiv.


Ähem: Seit wann sind Plattenkritiken objektiv?
Gerade bei Rockmusik, wo es überwiegend um Stibewusstsein oder "attitude" geht. Dem Rezensenten passt offensichtlich die Attitüde von Bono und Co. nicht, deshalb verreißt er die Platte. Immerhin liefert er eine Begründung dafür, warum ihm die Attitüde nicht gefällt. Mehr kann man ernsthaft nicht verlangen.
Objektivität ist auf diesem Gebiet überhaupt nicht möglich. Alles, was uns bleibt, ist der Austausch von (subjektiven) Meinungen.
' '

Gruß, Holg
2001stardancer
Inventar
#14 erstellt: 26. Nov 2004, 21:35
Moin moin,

ich glaube die Bewertung einer CD, einer Gruppe/eines Künstlers oder auch nur eines Liedes ist trotz aller Bemühungen um Objektivität überwiegend vom eigenen Empfinden bei Hören abhängig.
Genau aus diesem Grund gebe ich im allgemeinen nicht sehr viel auf irgendwelche Plattenkritiken. Gute Kritiken nehme ich allerdings schon mal zum Anlass mir einen Tonträger wenigstens einmal anzuhören.

Zu der aktuellen U2-Scheibe kann ich bisher recht wenig sagen, da ich nur den aktuellen Videoclip kenne. Meiner Meinung nach lohnt es sich auf jeden Fall einmal die ganze Scheibe zu hören.

Ich gehöre zu der Gruppe von Musikhörern, denen eher die älteren U2 Scheiben zusagen. Ab der Veröffentlichung von "Achtung baby" im Jahr 1991 war U2 für mich erledigt. Dazu kam, dass ich mir das Elend angetan habe und U2 während der Zoo-Tour in der Kieler Ostseehalle gesehen habe; ein teilweise grausames Konzert. Das hat sich erst mit "All that you can't leave behind" vor vier Jahren wieder geändert. Ich hoffe die neue Scheibe verfolgt den dort eingeschlagenen Weg weiter.
Für mich war "All that..." eine Rückkehr zu den Wurzeln und trotzdem eine positive Weiterentwicklung dieser Gruppe.

Wenn bei mir U2 läuft, dann meist "New years eve - The legendary new year's concert in Dublin, December 31st 1989" auf CD oder "Elevation -Live from Boston" auf DVD.
Schili
Hat sich gelöscht
#15 erstellt: 27. Nov 2004, 20:37
Vorweg: bis auf das Neue hab ich alle Alben von U2. Über das neue Album kann ich noch keine Wertung abgeben; finde die 1. Singleauskopplung jedoch grauenhaft. Je älter ich werde, desto schlechter finde ich U2 - die letzten Alben hab ich mir auch nur noch aus Gewohnheit und Sammelleidenschaft zugelegt.
Den Verriß in der SZ find ich total klasse - sehr niedlich und leidenschaftlich(mit einem Augenzwinkern) geschrieben. Der Autor scheint ein großer Freund von Max Goldt zu sein - zumindest eifert er stilistisch diesem hinterher...klar dass sich einige Hardcore-Fans von so was angepisst fühlen.
Das ist gelebte Meinungs- und Pressefreiheit. So eine Kritik über Herrn Kübelböck; das wäre der Schenkelklopfer des Monats geworden. Aber über die ach so tollen U2 - uiuiui...

Gruß, Schili
Senfsack
Stammgast
#16 erstellt: 28. Nov 2004, 13:51
@ Schili
Meine Meinung


Gruß Senfsack
Sunking
Ist häufiger hier
#17 erstellt: 28. Nov 2004, 17:18
So, besitze nun auch das neue Album "How To Dismantle An Atomic Bomb".
Hab es erst zweimal durchgehört,möchte deshalb noch keine abschliessende Wertung abgeben(U2-Alben muss man meist mehrmals hören).
Aber es ist wieder einmal ein verdammt gutes Album geworden,was die Jungs da abgeliefert haben.Ich stimme zu,"Vertigo" ist ziemlich schlecht,aber beim Vorgängeralbum hat mir die 1.Single "Beautiful Day" auch überhaupt nicht gefallen.Der Rest dafür umso mehr...

Ok,der Sound ist nicht sooo viel anders als auf dem letzten "All That You Can`t Leave Behind",die Tage des Experimentierens sind damit wohl endgültig vorbei.Und an die ganz,ganz grossen Werke "Achtung Baby" und "The Joshua Tree" wird es wohl
auch nicht herankommen.Aber ich konnte bis auf "Vertigo"keinen
schlechten Song ausmachen,und einige bringen wieder einmal diese Art gute und gefühlvolle (Rock)Musik zum Vorschein,wie Sie nur von U2 kommen kann und bei der auch ich jedesmal Gänsehaut kriege...Empfehlenswert,auf alle Fälle.


[Beitrag von Sunking am 28. Nov 2004, 17:19 bearbeitet]
Soultrane
Stammgast
#18 erstellt: 30. Nov 2004, 14:15
Uff, wenn es da eine neue U2-Platte gibt, kann man Radio nachmittags ja wieder für ein paar Wochen vergessen, wenn sie`s totspielen. Ich erwarte gepflegte Langeweile von älteren Herren...
Sailking99
Inventar
#19 erstellt: 30. Nov 2004, 18:33
Aber immer noch besser U2 im Radio als ständig Anastacia und Hoobastank. Ich hab das Gefühl immer wenn ich Radio höre läuft dieses Zeug.

Gruß Flo
Josser
Stammgast
#20 erstellt: 01. Dez 2004, 21:00
Ich höre prinzipiell kein Radio...
Sogar im Auto schalten wir gleich den CD-Player ein...
Und, da meine Frau vor paar Tagen den vorletzten Knopfler entdeckt hat ("Ragpicker's Dream"), gibt es bei uns immer gute Musik für unterwegs...

"Devil's Radio!
Don't be a broadcaster!"

George Harrison "Live in Japan"



[Beitrag von Josser am 01. Dez 2004, 21:29 bearbeitet]
King_Crimson
Hat sich gelöscht
#21 erstellt: 01. Dez 2004, 22:12
Ich höre fast immer Radio im Auto, da mir dieser sch... CD-Player nicht die Blitzer durchsagt.
Die neue U2 muß ich mir aber jetzt doch einmal anhören.
alexhh
Stammgast
#22 erstellt: 01. Dez 2004, 22:43
Nabend!Ich habe die neue U2 Scheibe mir auch jetzt angehört und würde sie auch zu den deutlich besseren Alben von U2 zählen. Die aktuelle Singleauskopplung ist mit Sicherheit der der schwächste Song. Leider ist die Vinylversion sehr teuer
Hasenbein
PPM
Stammgast
#23 erstellt: 02. Dez 2004, 15:20
Folgendes habe ich auf www.ustomorrow.de gefunden. Schon heftig, oder?


-----------------------------------------------------------

Universal Music Pressemitteilung:

U2-Album "How To Dismantle An Atomic Bomb" steigt weltweit auf Platz 1 in die Charts ein

Das neue U2-Album "How To Dismantle An Atomic Bomb" (Island Records) wurde am Montag, dem 22. November 2004, veröffentlicht und stieg am darauf folgenden Sonntag, dem 28. November 2004, direkt auf Platz eins in die britischen Charts ein. Gleiches gilt für die Veröffentlichung in Deutschland: Hier erreichte das Album ebenfalls aus dem Stand die Spitze der Charts!

U2s "How To Dismantle An Atomic Bomb" erlangte in Deutschland bereits am ersten Verkaufstag Platin-Status.

Das Album hat sich weltweit bereits 5,6 Millionen Mal verkauft, davon gut 600.000 Einheiten in Großbritannien und satte 2,5 Millionen in den USA. Aller Wahrscheinlichkeit nach werden U2 im Laufe dieser Woche No. 1 in allen wichtigen Territorien der Welt sein.

Zum Vergleich: Das letzte U2-Studioalbum "All That You Can't Leave Behind" wurde mit gut 3 Mio. Einheiten ausgeliefert und verkaufte sich letztlich über 10,5 Mio. Mal.

Lucian Grainge, Chairman und CEO von Universal Music UK, erklärt: "Ich bin stolz und froh, mit der größten und besten Rock'n'Roll-Band der Welt zusammen zu arbeiten. U2 haben schon viele Rekorde aufgestellt, aber es sieht so aus, als würden sie mit diesem Album alles bisher dagewesene übertreffen."

Jason Iley, General Manager UK der Island Records Group, dem Label von U2, betont: "U2 sind einfach toll. Kaum hatten wir das neue Album gehört, war uns allen völlig klar, dass die Band noch nie so gut in Form war!"

"How To Dismantle An Atomic Bomb" ist U2s 11. Studioalbum und die neunte Nummer eins der Band in Großbritannien. Zum fünften Mal wird die Band die Charts auf beiden Seiten des Atlantiks anführen (nach "The Joshua Tree", "Rattle & Hum", "Zooropa" und "Pop").

Die Aufnahmen für das Album "How To Dismantle An Atomic Bomb" dauerten 18 Monate und fanden in Dublin und Südfrankreich statt. Die erste Single "Vertigo" hat bereits Spitzenpositionen in aller Welt erobert. Sie wurde häufiger abgerufen als jeder andere Download in den USA zuvor und steht noch immer an der Spitze der UK-Downloadcharts.

In den 25 Jahren seit Gründung der Band haben U2 insgesamt über 125 Millionen Alben verkauft.


Album-Awards für "How To Dismantle An Atomic Bomb" (Stand: 28.11.2004):

6 x Platin: Irland

3 x Platin: Kanada

2 x Platin: USA, Italien

1 x Platin: Australien, Österreich, Dänemark, Deutschland, Neuseeland, Norwegen, Portugal, Spanien, Schweden, Schweiz

2 x Gold: Deutschland, Frankreich, Brasilien

1 x Gold: Belgien, Tschechische Republik, Finnland, Griechenland, Holland, Hong Kong, Japan, Thailand
------------------------------------------------------------
Petard
Hat sich gelöscht
#24 erstellt: 05. Dez 2004, 04:31
U2 hatten ihren kreativen Höhepunkt mit dem 2. Album, "October". Danach haben sie nur noch versucht, anderen Musikrichtungen nachzulaufen. Spätestens ab "The Joshua Tree" sind sie bedeutungslos geworden, was Eigenständigkeit und eine gewisse innovative Qualität anbelangt. Lustig aber keineswegs erstaunlich, daß es mit dem kommerziellen Erfolg umgekehrt proportional dazu nach oben ging.

P. (Ex-U2-Fan)
Josser
Stammgast
#25 erstellt: 09. Dez 2004, 03:15
Der Neuling schreibt so, als ob er das zweite Album von U2 selbst produziert hat...
Hallo, keine Massenmedien lesen (bzw. sich anhören)... Zuerst hinhören und danach eigene Meinung produzieren...

Schili
Hat sich gelöscht
#26 erstellt: 09. Dez 2004, 09:09
@ Josser: Der Neuling hat einen Namen; in dem von Dir gewählten Zusammenhang kommt das sehr hochnäsig rüber.
Würdest Du dem Beitrag mehr Bedeutung zukommen lassen, wenn er von einem Stammgast formuliert worden wäre? Zumal Du überhaupt nicht ermessen kannst, auf welcher Grundlage diese Meinung erfahren wurde bzw. erhört wurde.Vielleicht ist der "Neuling" Musikproduzent..wer weiß das schon.
Zeitungen fallen nicht unter den Begriff Massen- sondern Printmedien- und warum man Diese nicht lesen sollte, ist mir schleierhaft...würde der Bildung in unserem Lande sicherlich nicht abträglich sein.Zumal die SZ sicherlich bein Boulevardblatt ist.

Gruß, Schili


[Beitrag von Schili am 09. Dez 2004, 09:11 bearbeitet]
Failed
Ist häufiger hier
#27 erstellt: 09. Dez 2004, 10:48
Also...ich bin weder U2 Fan, noch habe ich die neue CD gehört. Mir ist bei der Kritik jedoch aufgefallen, dass sie lediglich ausgemachte U2 Hasser bedient. Ich hatte jedoch Schwierigkeiten, diese Kritik im Ganzen, also ohne weiterscrollen, zu lesen. Der Kritiker ist also nicht mal in der Lage, einen interessanten oder informativen Veriss zu schreiben, der einen von mangelnden Güte des Albums überzeugen könnte. Allein damit hat er seinen Job als Kritiker mies gemacht. Für mich ist die Kritik jedenfalls ein Kaufanreiz...
Geschmäcker sind verschieden, aber der Vergleich mit Johnny Cash hinkt, und das U2 nur ein gutes Lied gemacht haben, kann bei aller Subjektivität doch nur ein Scherz sein. Solche Kritiken braucht keiner, und sind für eine so "rennomierte" Zeitung eher ein Armutszeugnis.
So seh ich das.
73newport
Stammgast
#28 erstellt: 09. Dez 2004, 13:18
Nach meinem Verständnis ist eine Kritik immer subjektiv ,sollte aber im Idealfall diese Meinung auch schlüssig belegen. Ob dies in diesem Fall passiert ist, das sei dahingestellt. Ich persönlich fand es amüsant und zumeist korrekt. Irgendwie kommt mir U2 wie kaum eine andere Band ganz perfekt als Beispiel eines angepassten Musikindustrieproduktes mit semi-rebellischem Gehabe in eben der 'Nische' Rock in den Sinn. Auch wenn man eigentlich nicht von Nische reden kann, bei den Verkaufszahlen. Aber Verkaufszahlen sagen bekanntermassen nichts über Qualität aus, das muss jeder selber entscheiden.Irgendjemand sagte mir, dass diese Verkaufszahlen im übrigen per Definition nicht die effektiv verkauften Exemplare beinhalten, sondern die an den Handel "abgegebenen". Würde mich mal interessieren, ob das hier ein Kenner bestätigen oder verneinen kann. Ich gönne jedem seinen Spass, und es gibt unendlich viele schlimmere Gesellen, nur mir reicht das einfach nicht. Werde das Gefühl nicht los, dass die Labelfuzzis bei Verkaufszahlen und schalem Sprudel zusammengesessen haben und dachten,...hmm, die Leute merken, dass wir seit geraumer Zeit synthetischen Mist produzieren, lass uns mal wieder was "richtiges" machen und die alten Dinosuarier richtig hypen...

Nichts für ungut,würde trotzdem gern mit The Edge mal ein Bier trinken, vielleicht sind die ja sogar nett...

P.S.: Die Version von Cash ist wirklich göttlich, das hat die Würde und die Glaubwürdigkeit,die ich sonst so heutzutage ein bisschen vermisse.
PPM
Stammgast
#29 erstellt: 09. Dez 2004, 13:39

Petard schrieb:
Lustig aber keineswegs erstaunlich, daß es mit dem kommerziellen Erfolg umgekehrt proportional dazu nach oben ging.

P. (Ex-U2-Fan)


Hallo,

diese Argumentation finde ich nicht schlüssig. Angesichts aller "Subjektivität" muß man doch immer noch sagen daß sich U2 immer noch (!) deutlich von den synthetischen Eintagsfliegen der Musikindustrie abheben. Sollte es einen kausalen Zusammenhang zwischen Qualität und Verkaufszahlen geben (umgekehrt proportional), dann stünden sicherlich ganz andere Sternchen an der Spitze der Charts.
Ich sehe in den Verkaufszahlen von U2 vielmehr, daß die Kundschaft immer noch ein großes Bedürfnis nach "guter" (was immer das heißen mag) Rockmusik hat.

P. (immer noch U2-Fan )
Josser
Stammgast
#30 erstellt: 09. Dez 2004, 16:01
@Schili

Du hast recht. Das war hochnäsig. Ich bitte um Entschuldigung (war betrunken und agressiv )...



[Beitrag von Josser am 09. Dez 2004, 16:02 bearbeitet]
Petard
Hat sich gelöscht
#31 erstellt: 11. Dez 2004, 04:48
Hallo Ex-, Immernoch- und Überhauptnicht-Fans,

@Josser:

Der Neuling schreibt so, als ob er das zweite Album von U2 selbst produziert hat...

Schön wär's! Der Lillywhite-Bombastsound der ersten Alben war nämlich stilprägend, was die britische Gitarrenrockszene der frühen 80er angeht... bis hinein in die zu der Zeit aufkeimende GothRock-Szene, auch wenn man das dort nicht gern hört...


Hallo, keine Massenmedien lesen (bzw. sich anhören)... Zuerst hinhören und danach eigene Meinung produzieren...

Äh... danke, gleichfalls.


Ich bitte um Entschuldigung

Quatsch! Let's fight! (ein andermal)

@Schili:

Vielleicht ist der "Neuling" Musikproduzent..wer weiß das schon.
Zeitungen fallen nicht unter den Begriff Massen- sondern Printmedien- und warum man Diese nicht lesen sollte, ist mir schleierhaft...würde der Bildung in unserem Lande sicherlich nicht abträglich sein.Zumal die SZ sicherlich bein Boulevardblatt ist.

Danke für die freundliche Unterstützung! Aber ehrlich gesagt - eigentlich hätte ich noch giftigere Reaktionen erwartet... die U2-Fans sind auch nicht mehr so fanatisch, wie sie das mal waren. Musikproduzent ist der Neuling leider nicht... war früher nur mal Aushilfskritiker bei einem Provinzblatt. Medienkritiker sind oft arme Schweine, die nur selten Lust haben über das zu schreiben, von dem der Chef annimmt, daß die Leser es lesen oder die Werbekunden es sehen wollen... wenn sich also schon mal die Gelegenheit ergibt, Dampf abzulassen... Übrigens ist Sachkompetenz ein eher untergeordnetes Kriterium, um als Autor bei einem "Massenblatt" unterzukommen. Der SZ-Artikel strotz ja auch nicht gerade davon. Warum auch, schließlich ist es keine Kritik, sondern eine (durchaus amüsante) Polemik.

@PPM:

Angesichts aller "Subjektivität" muß man doch immer noch sagen daß sich U2 immer noch (!) deutlich von den synthetischen Eintagsfliegen der Musikindustrie abheben. Sollte es einen kausalen Zusammenhang zwischen Qualität und Verkaufszahlen geben (umgekehrt proportional), dann stünden sicherlich ganz andere Sternchen an der Spitze der Charts.

Tun sie das nicht? Keine Ahnung, mich interessieren Charts schon lange nicht mehr. Sollten nun U2 da oben stehen, dann müssen sie aber massenkompatibel sein, dürfen den durchschnittlichen Hörer, das Gewohnheitstier, nicht durch Ungewohntes, vielleicht sogar Neuartiges, Experimentelles oder Abartiges überfordern oder gar abschrecken. Innovativität und Originalität, welche für mich entscheidende Qualitätskriterien ist, sind daher sicher nicht gefragt. Daß es noch viel Schlechteres gibt, ist für mich keine Rechtfertigung, mich mit Mittelmäßigem und Langweiligem abzugeben.

Es gibt noch so unheimlich viel Interessantes zu entdecken...

Gruß,
Peter

PS: Und - Hand auf's Herz, es wird doch wohl keiner ernsthaft behaupten, daß die gelangweilten Millionäre von heute noch den Enthusiasmus und die Energie der vom missionarischen Eifer getriebenen Jünglinge von damals rüberbringen könnten? Das war es schließlich, was die große Qualität der Musik von U2 ausgemacht hat - neben der Aura von Authentizität die Energie und der Drive, mit denen die eher schlicht strukturierten Stücke serviert wurden. Gute Melodien schreiben konnten Evans & Co. noch nie... Auch "One" hat keine, sondern lebt von der Interpretation... warum auch sonst wäre die Cash-Version so gnadenlos überlegen?


[Beitrag von Petard am 11. Dez 2004, 05:24 bearbeitet]
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