Projekt Firstwatt F3 clone als Vollverstärker

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Soarmaster
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 08. Okt 2010, 09:14
Nachdem ich nun mit meinen Fostex Hörnern sehr zufrieden bin, möchte ich denen auch noch einen ordentlichen Verstärker gönnen. Röhrenendstufen kommen wegen terrorisierenden Kleinkind leider nicht in Betracht.
Viel Leistung brauche ich nicht, die Hörner haben einen "guten" Wirkungsgrad. Außerdem ist ein Aktivsub in Planung.
Auf der Suche nach einer interessanten Schaltung bin ich auf den F3 von First Watt gestoßen. Autor ist der wohl legandäre Ms. Nelson Pass. Dazu kommt noch, das der Verstärker noch nicht all zu oft nachgebaut wurde.
Einziges Hindernis ist die Beschaffung des LU1014D. Ich warte auf Post aus Amerika.....

Hier mal die Schaltung:
F3 Schaltplan

In einem nächtlichen Anfall von Arbeitswut habe ich auch mal ein PCB designt. Es orientiert sich etwas am Original
F3 PCB

Da nun aber meine jetzige AV-Anlage ersetz werden soll, braucht der F3 noch eine Eingangswahl, Vorstufe, Lautstärkeregelung und ev. noch einen DAC.
Vorstufe ist einfach. Volume wird ein PGA 2311 erledigen, der Controller (AVG) wird auch noch die Eingangswahl steuern. Als DAC setze ich auf irgend eine vorhandene hochwertige Baugruppe.
Mit wäre es am liebsten, alles in ein Gehäuse zu packen. Das Gerät wird ja dadurch nicht weniger wertig. Außerdem spart man dabei. Fernbedienbarkeit wäre gut, aber damit habe ich mich noch nicht weiter befasst.

Gruß
Markus
Soarmaster
Ist häufiger hier
#2 erstellt: 08. Okt 2010, 09:26
das mit dem Bild sollte jetzt klappen

PCB Entwurf

Zu sehen sind beide Kanäle

Bilder des Originals und einen schönen Aufbauvorschlag findet man hierhttp://www.6moons.com/audioreviews/firstwatt4/f3_2.html.


[Beitrag von Soarmaster am 08. Okt 2010, 12:16 bearbeitet]
Kay*
Inventar
#3 erstellt: 08. Okt 2010, 12:49


... wegen terrorisierenden Kleinkind leider nicht in Betracht.

selbst Schuld (hoffentlich )


Viel Leistung brauche ich nicht, die Hörner haben einen
"guten" Wirkungsgrad
korrekt!


ein PCB designt. Es orientiert sich etwas am Original

warum nicht gleich das Orginal?
Daneben werden sich unter www.diyaudio.com mit Sicherheit
Nachbauten finden.

Eingangswahl, Vorstufe, Lautstärkeregelung...
PGA 2311 erledigen...Fernbedienbarkeit

ist doch mit Stampede's Projekt hier im Forum erledigt


äh, deine Frage war?
Soarmaster
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 13. Okt 2010, 16:41
So,
habe das Board noch einmal neu designt so dass es jetzt einseitig und einfacher zu bauen ist.
Die LU1014 sind angekommen.
Ich werde 2 Verstärker aufbauen. Einen mit 0815 Normaloteilen und einen mit sog. "high-end" Bauteien für mehr Auflösung, mehr Räumlichkeit, Bühne und was der Marketingabteilung sonst noch einfällt, die zehnfachen Preise zu rechtfertigen

Ich vermute jetzt schon, dass es keine großen Unterschiede geben wird. (Jeder der behauptet, er könne gravierende Unterschiede sofort hören bildet sich das eh nur ein.)

Hat zufällig einer einen Plan für der original F1 Netzteil?

Gruß
Markus
spännemacher
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 13. Okt 2010, 20:21
ich finde das projekt recht spannend
wo hast du den die lu1014 her bekommen
und was für einen kühlkörper planst
du ein

ich überlege mir gerade auch ob ich sie bauen soll
halt als vergleich zum jlh 2005 amp
den ich zuletzt gebaut habe
von den ich aber mächtig angetan bin
ich bin gespannt was du erzählst
Soarmaster
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 13. Okt 2010, 20:59
Kühlkörper kann man bei epay schießen. Gerade die größeren wie z.B. 220x140x40 sind günstig zu bekommen.
Die LU´s habe ich aus den U.S.A. wenn du bei amazon.com suchst findest du den Händler. Hab gleich ne Handvoll gekauft.

Vielleicht finden sich ja noch ein paar Interessanten, um ein Boadr fertigen zu lassen. Beim Chinamann würden 4 Sets mit allem drum und dran ca. 120 EUR kosten.

Gruß
Markus
Soarmaster
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 16. Nov 2010, 12:18
Der Verstärker läuft derzeit auf einer handgefertigten Platine. Das Zusammenspiel mit den Hörnern
http://www.hifi-foru...d=20078&postID=42#42 ist noch nicht optimal. Obwohl der Verstärker an sich im Hörbereich ohne Last einen linearen Frequenzgang hat, stellt sich an den Boxen eine starke Anhebung bei 170 ind 210 Hz ein. Klanglich äußert sich das durch Dröhnen. Eigenartig fand ich, dass selbst im Kopfhörer die tiefen Mitten stärker präsent sind. An "normalen" 3 Wege Boxen gibt es das Problem nicht. Doch klingen die im Vergleich zu den Hörnern auch eher bescheiden...

Einstellpotential sehe ich nur im Bereich der Gegenkopplung (R3, R10).
Letzlich wird ein Vergleich mit einem F5 (derzeit im Bau) über den Einsatz des F3 an den Hörnern entscheiden. Äußerst hilfsweise wirds ein DSP richten müssen.

Gruß
Markus


[Beitrag von Soarmaster am 16. Nov 2010, 12:19 bearbeitet]
ernesternest
Neuling
#8 erstellt: 28. Sep 2016, 16:58
Hallo Markus, hast du die F3 bards noch machen lassen? Wie war der Vergleich mit F5? Gruß Ernst
Anro1
Inventar
#9 erstellt: 02. Okt 2016, 13:30
Bin gespannt ob sich der Erbauer nach 6 Jahren noch mit einem Erfahrungsbericht
zu dem F3 / F5 Projekt meldet.
Hier ein Bild von meinem F5 Nachbau.

Pass F5 Nachbau

F5 Netzteil

Funktioniert recht gut mit passenden Lautsprechern.
Vorteil null Brumm, sehr geringes Rauschen also von der Seite schön für Hochwirkungsgrad LSP´s.
Grüsse


[Beitrag von Anro1 am 02. Okt 2016, 13:31 bearbeitet]
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