Umschaltanlage für Kabelklang-Test

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soundrealist
Gesperrt
#1 erstellt: 21. Jun 2013, 20:44
Das Thema Kabelklang gehört zweifelsfrei zu den heiß diskutiertesten Themen.

Aber wißt Ihr, was mich wirklich wundert ?

Ich habe noch nie einen Händler gesehen, der mit einer entsprechenden Umschaltanlage Kabel-Unteschiede per direktem A-B-Vergleich demonstriert ?
Egal, wie viele unterschiedliche Rollen und Päckchen in den Regalen um die Gunst der Käufer buhlen.
Dabei wäre eine solche Umschalt-Vorrichtung doch relativ einfach realisieren.

Lässt das nicht sehr tief blicken ?

War leider nicht auf der High-End-Messe. Gab es denn wenigstens dort seitens der Hersteller, die superteuere Kabel anbieten derartige Vergleichsmöglichkeiten ? Falls nicht, bestätigt das erstv recht den Verdacht, daß ein solcher Direktvergleich erst gar nicht gewollt ist.

Oder täusche ich mich da, und es gibt tatsächlich irgendwo solche Schaltvorrichtungen ??
schmiddi
Inventar
#2 erstellt: 24. Jun 2013, 10:15
Eine Umschaltvorrichtung für einen Kabeltest kann es nicht geben. Die Vorrichtung selber würde den Klanggewinn durch die SuperKabel sofort zu Nichte machen. Daher kann man nichts dazwischen schalten.

Die Verkabelungen in den Lautsprechern oder in den Geräten hat natürlich nicht diesen Effekt, die transportieren den Klanggewinn einwandfrei. Es sei denn in einem Verstärker ist ein Umschalter für Lautsprecher eingebaut, der kann den Klang nicht transparent weiterleiten.

Also kann es keine entsprechende Vorrichtung geben.
visir
Inventar
#3 erstellt: 24. Jun 2013, 10:35
gute Zusammenfassung der Argumente der Voodoo-Kabel-Verkäufer.

Wenn man das aber selbst einmal probieren will - nun, ist bei LS-Kabeln gar nicht so leicht.
Arbeitet man mit 2 identischen LS-Paaren? Muss man vorher durch Probehören verifizieren, dass sie identisch klingen? Nachdem es Bauteiltoleranzen gibt und höchstens pro LS-Paar auf gleiche Werte selektiert wird, fast unmöglich... weil ja doch die Bauteil-Toleranzen wesentlich größere Unterschiede erlauben als zwischen (zweckentsprechenden) Kabeln bestehen.
Arbeitet man nur mit einem LS-Paar, an dem beide Kabeln angeschlossen sind? Beeinflussen sich die dann eh nicht gegenseitig im Klang?

Wie gesagt, gar nicht so leicht. Am besten, man vergleicht entweder gar nicht und vertraut dem Händler, oder man vergleicht durch Umstecken - und lässt sich vom Händler sagen, was jetzt alles anders ist, damit man es dann auch selbst hören kann.


[Beitrag von visir am 24. Jun 2013, 10:41 bearbeitet]
soundrealist
Gesperrt
#4 erstellt: 24. Jun 2013, 19:47

schmiddi (Beitrag #2) schrieb:
Eine Umschaltvorrichtung für einen Kabeltest kann es nicht geben. Die Vorrichtung selber würde den Klanggewinn durch die SuperKabel sofort zu Nichte machen. Daher kann man nichts dazwischen schalten.




..... die Minderung würde sich auf alle Kabel gleichermaßen auswirken
pelowski
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 24. Jun 2013, 20:17

soundrealist (Beitrag #4) schrieb:
... die Minderung würde sich auf alle Kabel gleichermaßen auswirken

Hallo,

Sag das nicht.

Super(teure) Kabel reagieren dermaßen sensibel auf geringste Störungen in der "Kette", dass sich durch
die Umschalteinrichtung alle ihre phänomenalen Eigenschaften in Dampf oder heiße Luft auflösen.
Ist doch kein Wunder und auch alles quantenmechanisch kinderleicht zu erklären (allerdings nicht von mir ).

Grüße - Manfred

PS.: Du kannst hoffentlich schmiddis Text richtig einordnen.
soundrealist
Gesperrt
#6 erstellt: 24. Jun 2013, 20:27

visir (Beitrag #3) schrieb:
Wenn man das aber selbst einmal probieren will - nun, ist bei LS-Kabeln gar nicht so leicht.
. ;)


Vivanco hatte für LS-Boxen früher mal mechanische kleine Umschalter, ganz ohne Elektronik - mit so was dürfte das Problem Bauteiletoleranz kaum mehr zum tragen kommen.

Aber ganz unabhängig hiervon: wenn schon Einflüsse einer Umschaltung so massiv zu Buche schlagen sollen, kann es mit möglichen Klangunterschieden bei Kabeln doch wirklich nicht so weit her sein. Im schlimmsten Notfall würde ja auch ein Steck-Board mit Bananenstecker/ und Buchsen den Zweck erfüllen. Aber auch hier: Fehlanzeige.
soundrealist
Gesperrt
#8 erstellt: 24. Jun 2013, 20:30
[quote="pelowski (Beitrag #5)"][quote="soundrealist (Beitrag #4
PS.: Du kannst hoffentlich schmiddis Text richtig einordnen. ;)[/quote]

... o.k. .... alles klar
0408SUSI
Gesperrt
#9 erstellt: 24. Jun 2013, 21:30
Für einen richtig Hi-Endigen Test bedarf es keiner Umschalteinheit.

Man schließt EIN Kabel zwischen (meinetwegen CD-Spieler und Verstärker) an, behauptet aber, dass es zwei Verschiedene wären, und man zwischen den Beiden umschalten würde. (Dazu genügt ein kleines Kästchen mir Schalter drin und Kabel dran, welches - das Kabel - irgendwo im Nirgendwo hinterm Rack verschwindet.)

Das aber natürlich nicht im Blindtest, sondern mir Ansage. Ich möchte meinen Arsch dafür verwetten, dass JEDES Goldohr bei JEDEM Durchgang das teurere Kabel 100% raushört.

Das wäre dann endlich mal ein aussagekräftiger Blödtest. Und wenn sich jemand findet, der freiwillig das Kästchen bedient sogar ein Doppel-Blödtest.
matz64
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 24. Jun 2013, 21:48
Hat es bereits gegeben:
Kabel (Blind) Test
Suche:
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