CD-Player-Tauglichkeit höherwertiger Röhrenradios

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zoro17
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 05. Jul 2008, 16:06
Hallo zusammen,
habe zu dem Brumm-Thema bei alten Röhrenradio schon einiges im Web gefunden...

Jetzt habe ich mal eine Frage an die Praktiker:
Ich besitze 2x Telefunken Opus 2550 und einen Grundig Stereomeister 3000. Habe an allen einen CD-Player am Tonbandausgang dranhängen.
An beiden Opus bekomme ich ein leises Brummen, dass bei z.B. Klassik schon stört (bei UKW Empfang scheint es zumindest geringer zu sein).
Es wird auch lauter, wenn man die Lautstärke erhöht. Also wahrscheinlich Koppelkondensator(?), wenn überhaupt was zu machen ist.
Beim Grundig ist alles auch da, aber in einem hifi-verträglichen Rahmen.

"Warmer" Klang bei Röhrenradios hin oder her: Die Opusse (ich glaube, es gibt keine Mehrzahl davon) sind beide für CD-Wiedergabe
so unbrauchbar. Da es an beiden ungefähr gleich ist, könnte es ja systembedingt sein!?
Eine Lautstärkeanpassung musste ich nicht machen, da UKW und CD gleich laut sind.

Nun meine Frage(n):
Wie groß sind meine Chancen, das Brummen etwas in Griff zu bekommen, vielleicht auch mit neuerer Technik?
Hört ihr auch CD an alten Röhrenreceivern? Habt ihr kein Brummen oder stört euch das nicht?
Ich höre immer wieder, wie toll die Röhrenradios klingen sollen. Und das von Hifi-Experten. Hören diese nur Radio mit
Verkehrsfunk oder doch CDs?
Hat jemand am Opus oder ähnlichem bzgl. Brummen schon mal was gemacht und auch Erfolg gehabt? Dabei meine ich nicht defekte Radios,
die stark gebrummt haben.
Oder anders gefragt: Lohnt es sich Zeit, Geld und Energie reinzustecken, um bei "hochwertigen" Radioradio die CD-Eingang zu optimieren?
Oder ist vieles nur Mythos?
Eure Erfahrungen würden mich interressieren.

Über ein Feedback würde ich mich freuen.
Danke und Gruss
MC_Shimmy
Inventar
#2 erstellt: 05. Jul 2008, 16:42
Hallo zoro17,

die Mehrzahl von Opus ist Opera.
Bei dem anderen Problem kann ich leider nicht helfen.

Gruß
Martin
zoro17
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 05. Jul 2008, 17:08
Hallo Martin,
Opus heißt übersetzt Werk, Opera kommt von Oper, hat also miteinander nix zu tun.

Habe auch kein direktes Problem. Ich wollte eigentlich Erfahrungsberichte von Hififans, die an alten Röhrenradios mittels Tonbandeingang CDs hören oder dies zumindest versuchen :-)
Muss gestehen, dass ich gegenüber Röhrenradios so langsam schlecht zu sprechen bin. Gehöre immer mehr der Fraktion an, dass alle Verstärker und CD-Spieler gleich klingen.
Auch dass der "warme Klang" von Röhrenradios nur Legende ist... Klingt vielleicht hart, aber dass sind so langsam meine Erfahrungen.
Und die Erfahrungen bzgl. CD-Playern an Röhren scheinen das noch zu toppen.

PS:
Hatte neulich zufällig Kontakt mit Herrn Böde von Stereo.
Sprach ihn auf den Artikeln bzgl. Stromglättung in einem Konkurrenzheft an. Dort stand sinngemäß (nach Blindtest) drin, dass man das Geld lieber dem "Roten Kreuz" spenden soll, als für Stromtuning auszugeben. Sein Kommentar: "Ja wenn die nix hören, ist das ihre Schuld".
Wenn mich jemand nach Stromkabeln fragt, schicke ich ihn zum Baumarkt. Damit ich nicht den letzten Röhrenradio-Respekt verliere (habe größten Respekt vor alten Lautsprecherchassis), hätte ich gerne eine "Gegendarstellung" in Form eigener Erfahrungen.

Habe mich etwas in Rage geschrieben. Leider
Danke und Gruss
zoro17
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 05. Jul 2008, 19:13
Hallo nochmal,
vielleicht läßt sich mein "Problem" zu einer Frage zusammenfassen:
Hört irgendjemand an einem alten Röhrenreceiver CDs und ist mit der Abspielqualität zufrieden?
Falls ja, musste man etwas am Gerät modifizieren?

Hoffe ein positives Feedback
Danke und Gruss
hifibrötchen
Inventar
#5 erstellt: 05. Jul 2008, 19:36
Wenn das Radio ein Tonbandeingang (Hochpegeleingang)hat müsste man über diesen einen Cd player anschließen können mit einem Cinchadapter .
Hape1238
Stammgast
#6 erstellt: 05. Jul 2008, 19:49
Hallo!


Habe an allen einen CD-Player am Tonbandausgang dranhängen.


Ich denke, Zoro17 meint den Eingang, sonst würde man gar nichts hören.
Leider habe ich keine Erfahrung mit Röhrenradios, ausser das ich sie gehört habe. Aber das Thema interessiert mich auch.
Meine Überlegung:
1. Netzstecker umdrehen (Vom CDP) oder:
2. Antenne ab!

Kann doch nur ein Erdungsproblem sein, oder?

Gruß Hape!
zoro17
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 05. Jul 2008, 19:50
Hallo hifibrötchen,
Danke für die Antwort. Der Anschluss ist nicht das Problem.
Bekomme schon unverzerrtes Signal. Von der Laufstärke vergleichbar mit UKW.
Hab auch schon einiges an Zeit (und Geld) investiert und bekomme jetzt doch Zweifel, ob die Kombination Röhrenreceiver, wie z.B. Telefunken, Grundig, Saba, Loewe..., mit CD ein Hifi-Erlebnis zulassen. Habe auch noch nichts bzgl. Röhren live gehört, wo ich sagen kann, klingt deutlich besser als bei Karstadt.
Am den CD-Playern kanns auch nciht liegen, da ich von der Sony Playstation bis zu Burmester alles durchprobieren konnte.
Leider ziemlich frustrierend.
Vielleicht kann mir jemand eine Kombination nennen, die nach was klingt. Nur als Aufbaumaßnahme
Danke und Gruss


[Beitrag von zoro17 am 05. Jul 2008, 19:51 bearbeitet]
zoro17
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 05. Jul 2008, 19:58
Hallo Hape,
Du hast Recht, ich meine den Tonbandeingang.

Das Antennenkabel ziehen hab ich noch nicht ausprobiert.
Bin jetzt leider nicht vorort, aber werde es tun.
Kann das sein, das dabei UKW "nicht brummt", jedoch der Tonbandeingang? Und das bei beiden Telefunken gemeinsam?
Bin über jeden Tipp dankbar!
Gruss
audiophilanthrop
Inventar
#9 erstellt: 05. Jul 2008, 21:17

zoro17 schrieb:
Das Antennenkabel ziehen hab ich noch nicht ausprobiert.
Bin jetzt leider nicht vorort, aber werde es tun.
Kann das sein, das dabei UKW "nicht brummt", jedoch der Tonbandeingang? Und das bei beiden Telefunken gemeinsam?

Natürlich kann das sein, der Masseschleifen-Brumm erscheint der NF am Phono-Eingang überlagert. Allerdings hat so ein olles Röhrenradio für gewöhnlich doch einen symmetrischen Antennenanschluß, wo erst einmal nichts geerdet ist. Hängt denn dort mehr als nur ein Dipol dran?
Hape1238
Stammgast
#10 erstellt: 05. Jul 2008, 21:19
Ja, ich meine, Das kann sein.
Auf jeden Fall die gleiche Steckdose(nleiste) verwenden, und das Antennenkabel ab. Dann weiter sehen... äh, hören!

Was haben denn die Röhrengeräte für Netzanschlussstecker?

Gruß Hape!
zoro17
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 05. Jul 2008, 21:44
Hallo,
sitze gerade leider nicht vor den Geräten.
Habe normale Wurfantennen angebracht und es solange probiert,
bis ich einen Empfang auf UKW hatte. Kann mich erinnern, dass ich eine Erdebuche gesehen habe. Habe dem allen aber nur geringe Beachtung geschenkt.
Als den anderen Opus angeschlossen habe, steckte ich die Wurfantenne wieder so rein, dass UKW da war.
Sobald ich davorsitze, werde ich die CD-Player ohne Antenne anwerfen.
Zu den Netzsteckern: Einer könnte noch Original sein, der andere kam nachträglich dran. Allerdings nicht von mir.
Was gäbe es beim Netzsteckeranschluss zu beachten?
Ich kann reinschauen und prüfen, ob Schutzleiter verschraubt ist!?
Vielen Dank
Hape1238
Stammgast
#12 erstellt: 05. Jul 2008, 21:55
Das Brummproblem tritt dann auf, wenn ein Gerät einen Schukostecker besitzt, das Andere (CDP) nicht.
Oder der Antennenanschluss. Ich dachte da mehr an Kabel...
Klar, bei einer Wurfantenne scheidet die aus. Es sei denn, sie ist falsch angeschlossen. Oder?

Gruß Hape!
zoro17
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 05. Jul 2008, 22:09
Hallo Hape,
was kann man an einer Wurfantenne falsch anschließen?
Kann mich erinnern, dass ich mal eine Brummschleife an meiner "normalen" Anlage hatte, jedoch war dieses Brummen wesentlich lauter, als das, was ich jetzt höre.
Jedoch hängt die Intensität des Geräusches von der Geometrie ab oder nicht?
Es könnte sein, dass ich mir zwei kleine Schleifen durch Verkabelungen eingefangen habe. Jedoch macht es mich stutzig,
dass beide Opi(!) gleich reagieren und ich durch Ab- und Aufbau sicher nicht gleiche Geometrien hinbekommen habe.
Aber wer weiß. Zumindest haben beide nicht den gleichen Netzstecker.
Gruss
rorenoren
Hat sich gelöscht
#14 erstellt: 05. Jul 2008, 23:14
Moin Zoro,

die Röhrenreceiver aus der Zeit haben manchmal minimal gebrummt, aber kaum so, dass es im Betrieb mit Musik hörbar war.
(zumindest nicht bei meinen Geräten: Stereomeister 300 und Saba irgendwas)

Wenn das Brummen lautstärkeabhängig ist, kann es sein, dass der Lautstärkeregler zu weit aufgedreht ist.

Ist die Stellung des Knopfes für vergleichbare Lautstärke Radio-CD etwa gleich?

Bei fast voll aufgedrehtem Regler brummt es und die Loudness (Gehörrichtige Lautstärkeregelung) ist aus.
(=mittenlastiger, eher blecherner Klang)

Eventuell ist der Eingang des Grundig empfindlicher.

Hast du schon mal den TA (Plattenspieler- "Kristall") Eingang ausprobiert?


Möglich, dass der empfindlicher ist als der Tonbandanschluss.

Dein grundsätzliches Klangproblem kommt unter anderem daher, dass die Lautsprecher damals andere Frequenzgänge hatte als die aktuellen.

Da wurden die Verstärker in den Radios entsprechend angepasst.

Das klingt dann an "modernen LS" entweder sehr basslastig oder bei geringem Wirkungsgrad der LS blechern.
(Loudness im oberen Bereich unwirksam, bzw. engegengesetzt)

In den Geräten sind die Klangregelungen meist mit etlichen Gegenkopplungszweigen aufgebaut und dazu noch mit der Loudness verbunden.

HiFi ist das sicher nicht.

Die Opus Geräte (Mehrzahl ) sind sehr gesucht und teuer.

Ich würde sie (oder wenigstens eines) in der Bucht verscherbeln und mir einen "richtigen HiFi- (Röhren-)Verstärker" dafür kaufen.

Davon wirst du mehr haben.

Dass Röhrenradios warm klingen stimmt meistens, aber nur mit den eingebauten Lautsprechern.

Auch mit angeschlossenem CD Player ist das dann so.

Als Ersatz für eine HiFianlage, bei der es eine richtige Räumlichkeit und feinste Details zu hören gibt, taugen die meisten Geräte nicht.

Vielleicht mal ein VooDoo Netzkabel.....

Gruss, Jens
zoro17
Ist häufiger hier
#15 erstellt: 05. Jul 2008, 23:36
Hallo Jens,
Danke für die Antwort noch zu später Zeit!

Ich höre Musik eigentlich nur über alte Papplautsprecher.
Hecos,Greencones, Telefunken, Loewes...
Also muss ich den Lautsprecherregler nicht weit aufdrehen, eigentlich nur minimal für Zimmerlautstärke
Ich höre die Geräte ohne Bassanhebung. Dazu habe ich Dipolbass, der ist aber meistens nicht in Betrieb bzw. abgeklemmt.
Den Plattenspieler-Eingang habe ich am Grundig ausprobiert,
dort gab es immense Verzerrungen. Das ist auch der Grund, warum ich das am Opus noch nicht getestet habe. Aber das werde ich tun...
Ich frage mich, warum die Opus Geräte oder die alten Röhrenreceiver so gesucht sind (meine nicht die Radios mit eingebauten Lautsprechern, für manche haben die optisch was). Glaube doch, dass viele, die so ein Radio betreiben, auch CD hören wollen und nicht nur Radiosendungen. Oder täusche ich mich da???
Ich habe z.B. einen Marantz Receiver der 22erKlasse, da gibt es sowas nicht. Und das Klangbild ist nicht schlechter.
Jedoch ist das mein persönlicher Eindruck.

Aber ich gebe noch nicht auf und versuche den CD-Betrieb zu optimieren.
Gruss


[Beitrag von zoro17 am 05. Jul 2008, 23:37 bearbeitet]
WinfriedB
Inventar
#16 erstellt: 06. Jul 2008, 08:22

MC_Shimmy schrieb:
Hallo zoro17,

die Mehrzahl von Opus ist Opera.
Bei dem anderen Problem kann ich leider nicht helfen.

Gruß
Martin


Leider hilfst du auch bei dem Plural-Problem nicht wirklich weiter. Opera ist tatsächlich der korrekte (lateinische) Plural von Opus.

http://de.wikipedia.org/wiki/Opus_(Werk)

Da hier aber Opus als Eigenname eines deutschen Herstellers verwendet wird, dürfte die deutsche Pluralbildung korrekt sein. Man sagt ja auch nicht "zwei CD-PlayerS", sondern "zwei Player", obwohl der korrekte engl. Plural "Players" wäre.
zoro17
Ist häufiger hier
#17 erstellt: 06. Jul 2008, 09:07
Hallo WinfriedB,
Du hast recht. Hab auch nochmal nachgeschaut. Der Wortstamm ist der gleiche.
Gruss
Hape1238
Stammgast
#18 erstellt: 06. Jul 2008, 10:53
Hallo!

Sehr schön, wieder was dazu gelernt.

Leider weiß ich nun immer noch nicht, ob man nun an einen Röhrenempfänger einen CDP anschließen kann, ohne lästige Nebengeräusche. (Brumm)
@Zoro17
Hast Du mal probiert? Ich meine, Antenne ab? Stecker gedreht?
Änderung? Besserung?
So etwas muß doch möglich sein, Musik zu hören ohne Nebengeräusche, auch wenn es dann etwas "Anders" klingt?

Gruß Hape!
rorenoren
Hat sich gelöscht
#19 erstellt: 06. Jul 2008, 13:15
Moin,

im Normalfall geht das bestens.

Man darf nur kei HiFi erwarten, es kann aber je nach Radio sehr ordentlich klingen.

Das Radio muss aber schon vom eingebauten Empfangsteil gut klingen.
(besser wird der CD Klang auch nicht)

Geheimtipp: alten Jazz einlegen, am Besten 40er - 50er Jahre- Aufnahmen, das kommt richtig gut!

Gruss, Jens
zoro17
Ist häufiger hier
#20 erstellt: 07. Jul 2008, 09:49
Hallo Hape, Hallo Jens,
konnte mich nicht melden, da ich auf dem Weg im Urlaub war.

Habe jetzt, weil ich es unbedingt wissen wollte, einen Freund angerufen, der konnte die Dinge ausprobieren.
Er meinte, dass mit abgezogenen Antennenkabel das Brummgeräusch weniger geworden sei. Das gibt Hoffnung...
Danke für den Tipp!!

Leider kann ich es Anfang übernächster Woche erst selbst ausprobieren. Werde da auch die Netzstecker dann tauschen.
Tut mir leid, dass es nicht schneller geht.
Aber habe jetzt laut Jens ja auch Aussicht, dass es klingen sollte. Somit ist Urlaub nicht versaut
Viele Grüße
Hape1238
Stammgast
#21 erstellt: 07. Jul 2008, 18:12
Hallo!

Na dann - schönen Urlaub!
Wir harren hier der Dinge...

Gruß Hape!
zoro17
Ist häufiger hier
#22 erstellt: 07. Jul 2008, 19:24
Hallo Hape,
danke! Ich weiß, fühlt sich so an, wie nach Dikat verreist.
Aber das Thema beschäftigt mich schon längere Zeit.
Und jetzt war eben Zeit.
Vielleicht schraubt mein Bekannter auch noch andere Stecker dran und gibt Bescheid.
Viele Grüße
DB
Inventar
#23 erstellt: 07. Jul 2008, 19:38

zoro17 schrieb:

Hört irgendjemand an einem alten Röhrenreceiver CDs und ist mit der Abspielqualität zufrieden?

Ja. Hier, ich.

Was Probleme machen kann, ist das Zusammenlegen der beiden Kanäle des CD-Players, wenn man auf ein Monoradio geht. Mancher Musikkrempel heute ist nicht monokompatibel.

MfG

DB
Hape1238
Stammgast
#24 erstellt: 07. Jul 2008, 20:06
Hallo!

Ja ist schon O.K. Ich hab ja auch was davon, wenn Du weiter kommst, ohne Brumm-Effekt!
Übrigens, ich meine: Nicht die Netzstecker ausstauschen, sondern Drehen! Um 180 Grad!
(Das Brummproblem tritt dann auf, wenn ein Gerät einen Schukostecker besitzt, das Andere (CDP) nicht.)
Einen Schukostecker einfach so entfernen ->
Der ist nicht umsonst dran!

@DB

Du meinst die Musik, gelle?
Gut. Aber Brummts?

Gruß Hape!
DB
Inventar
#25 erstellt: 07. Jul 2008, 21:28
Nein, es brummt nicht. Zumindest nicht mehr als der geringe Grundbrumm des Radios ist.

Wenn der Brumm auftritt, wenn ein Gerät einen Schukostecker hat und an einem Kabelanschluß steckt, hilft ein Mantelstromfilter in der Antennenleitung.
Es könnte natürlich auch sein, daß es brummt, weil die Zuleitung vom CD-Spieler zum Radio keine gescheite Abschirmung hat.

MfG

DB
zoro17
Ist häufiger hier
#26 erstellt: 07. Jul 2008, 22:03
Hallo Hape,
das mit dem Schukostecker meinte ich so, dass ich überhaupt mal den Schutzkontakt einführe. Habe die Stecker nicht im Kopf bzw. nicht im Sinn, ob die einen Schutzleiter haben. Glaube aber eher nicht.

Hallo DB,
das ist auch eine Idee, mal das Kabel von Player zum Röhrenradio zu tauschen. Da aber mein Grundig mit diesem Kabel ganz gut lief, dachte ich nicht daran.
Übrigens laufen diese (meine) Röhrenradios alle im Stereomodus. Es sind alles Geräte, bei denen man die Laufsprecher schon in extra Gehäuse hatte (Klangboxen :).
Aber es freut mich, wieder einen weiteren zu hören, der mit CD-Röhrenradio-Kombi zufrieden ist.
Nur bei meinen Opera ist, wie gesagt, das Grundbrummen deutlich höher als bei UKW. Hört sich so an, als hätte komplettes Orchester bei leisen Musikpassagen Magenknurren.
Bei heutigen POP-CD-Aufnahmen ohne Dynamik wäre das egal, aber ich schaue doch vermehrt nach neueren Aufnahmen, die nicht UBahn-IPod-tauglich sind.
Viele Grüße aus sonnigem Süden.
Django8
Inventar
#27 erstellt: 08. Jul 2008, 08:12

Einen Schukostecker einfach so entfernen ->

Also hier in der Schweiz kennen wir so was nicht, hier gibt's nur den sog. "Eurostecker". Die Geräte sind ja die selben und sie funktionieren trotzdem und zu Unfällen kommt's auch nicht.... Ich will damit aber keineswegs zum Ausdruck bringen, dass ich empfehle, den Schukostecker zu entfernen (da ich zuwenig Ahnung davon habe) - es war nur 'ne Feststellung .
zoro17
Ist häufiger hier
#28 erstellt: 08. Jul 2008, 09:08
Hallo Django8,
wenn ich mich schon um die Polung und diese alten Stecker kümmere, dachte ich, dass ich es richtig mache. Hatte mal an so einem alten Gehäuse Spannung drauf...
Ich glaube, die Experten nennen das Ausphasen der Geräte.
Bin mir aber nicht sicher, ob wir alle vom gleichen reden!?
Aber einen Versuch ist es wert.
Gruss
dieterh
Stammgast
#29 erstellt: 08. Jul 2008, 11:14
Moin,

ich habe viele Jahre einen Opus 2550 als einzigen Receiver betrieben.

1. Der hat keinen Schuko, der ist Schutzisoliert.
Stecker drehen kann man ausprobieren, kost ja nix.

2. Da hat nix gebrummt, ich hatte da Plattenspieler und 2 Tonbandgeräte (über Selbstbau-Umschalter) dran.

Der Plattenspieleranschluß ist ein Hochpegelanschluß, kann also durchaus für CD benutzt werden.

Was das Brummen angeht, diese alten Geräte reagieren manchmal etwas allergisch auf schlecht geschirmte Kabel. Viele Billigkabel haben heute keinen, oder keinen dichten Schirm es könnte sich also durchaus lohnen mal ein anderes Anschlußkabel zu nehmen. Am Besten selbermachen, dann weiß man was man hat.
Das muß kein "HiEnd-Voodoo"-Zeug sein, nur gut geschirmtes Kabel (z.B. RG174) und einigermaßen brauchbare Stecker (möglichst Vollmetall).

Grüße,
dieter
zoro17
Ist häufiger hier
#30 erstellt: 08. Jul 2008, 11:57
Hallo Dieter,
vielen Dank für diese Info!
Habe schon nachgedacht, meine Opera zu verkaufen, obwohl beide mir mehr oder weniger vermacht worden sind.
Werde mich bald intensivst um das Kabelproblem kümmern.
Die anderen hier hatten ja auch schon diesen Verdacht.

Hörst Du keinen Opus mehr? Hast Du ihn agbestoßen?
Wenn ja warum?

Viele Grüße
zoro17
Ist häufiger hier
#31 erstellt: 18. Jul 2008, 21:17
Hallo zusammen,
habe jetzt Zeit gehabt, etwas mit meinen Opera zu probieren.
Dazu habe ich mal alle Kabel entfernt, die ich für den CD-Betrieb nicht brauche.
Das Brummen war dann auf dem Niveau meines Grundigs, also ok.
Das war bei beiden Geräten so. Der Versuch, den CD-Player bei beiden Geräten in den TA-Eingang zu stecken, ergab einen leicht verzerrten Klang, so meine ich. Auf jeden falls keine Verbeeserung gegenüber TB. Brumm- und Rauschniveau bleiben unverändert. Aber ein Versuch wars wert.
Entscheidend war, dass ich beiden mal Zeit zum Spielen gegeben habe, d.h. der CD-Player lief mal mehr als 3 Stunden am Stück. Einige Teile brauchen wohl doch länger, bis Betriebstemp. erreicht ist. Leider hat sich in der Zeit das Rauschen auch leicht verstärkt.
Über die Geschichte der Geräte weiß ich leider nicht sehr viel, d.h. mir ist unbekannt, wieviel Jahre die Geräte zwischenzeitlich nicht mehr in Betrieb waren.

Um die Sache noch abzurunden, kam ein Freund mit einem 3. Opus an. An diesem Gerät ist der TA-Eingang defekt. Steckte man den CD-Player in den TA-Eingang, war bei gleicher Anordnung das Brummen wieder da. Beim längerem Spielen wurde es, wie bei meinen, geringer, ohne das aber das Rauschen größer wurde. Das Gerät war der Testsieger :-(

Mein Resumee: alles Tagesform, Zeit zum Spielen geben (es kann sich auch verschlechtern, leider). Der Grundig hat diese Formschwankungen nicht.

Hape, die Netzstecker habe ich nicht mehr bewusst gedreht, da Brummen mit Kabelwegnahme besser wurde. Aber bei den vielen Hin- und Herstecken kann es sein, das es geringen Einfluss hat. Denke jedoch nicht entscheidend.

Werfe die Opera nicht auf den Müll, sie brauchen halt etwas Ansprache.
Danke für Eure Anteilnahme.
Gruss
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