Sony CDP-101

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hf500
Moderator
#1 erstellt: 20. Mrz 2005, 23:27
Moin,
man muss nur Geduld haben, endlich konnte ich meine Sammlung
erster CD-Spieler um einen funktionsfaehigen CDP-101 erweitern.
Flohmarkt und etwas Glueck macht es moeglich.

Fragen dazu, auf der Unterseite gibt es einen Schalter: Beep on/off.
Einen Piezolautsprecher hat er auch, aber mit Beep ist nichts.
Wann also "Beep"? Das Relais ohne Kontakte (RY101), das den nicht vorhandenen
Tastenklick der Tastatur emulieren soll, funktioniert.

Auf der Rueckseite gibt es neben dem Schalter fuer Auto-Pause
einen fuer Anti-Shock. Seine Wirkung ist aber kaum feststellbar.
Die Unerschuetterlichkeit der fruehen Philips hat er nicht.
Was also ist mit diesem Schalter?

Ansonsten ist dieses Geraet in unverbasteltem Zustand. Ich musste nur
den Staub der Jahre herausholen, ausserdem wird mein anderer, defekter CDP-101
seine Tastaturfolie herausruecken muessen, bei dem Neuen funktionieren die
Suchlauftasten nicht.
Aber was soll man fuer einen Zehner schon erwarten. Das Geraet ist grundsaetzlich ok,
das ist im Moment das Wichtigste.

73
Peter
dr.matt
Inventar
#2 erstellt: 21. Mrz 2005, 00:07
Hi Peter,

wie klingt er ?


Gruß,
Matthias
bukowsky
Inventar
#3 erstellt: 21. Mrz 2005, 00:12
bestimmt wie ein Sony
hifi-collector
Stammgast
#4 erstellt: 21. Mrz 2005, 00:41
Hallo Peter,

beep macht er, wenn er über die IR Fernbedienung (gabs als Sonderzubehör) bedient wird. Ebenfalls gab es von Sony als Sonderzubehör eine Holzzarge, die an der rechten Seite eine Klappe hatte. Hinter dieser konnte man dann die Fernbedienung verstecken. In der Zarge hatte dann der CDP 101 das Norm Hifigardemaß von 43 cm Breite. Der CDP 101 war klanglich den Philips Playern ebenbürtig. In der Fehlerkorrektur und Ertschütterungsempfindlichkeit aber ganz klar dem zeitgenössischen Mitbewerber Philips CD 100 unterlegen.

Gruß

Andreas
bukowsky
Inventar
#5 erstellt: 21. Mrz 2005, 01:26
Hallo hifi-collector


hifi-collector schrieb:

Der CDP 101 war klanglich den Philips Playern ebenbürtig.

meinst Du die allerersten Philips-Spieler ohne Sony-Bauteile oder die Geräte mit Sony-Teilen?
Django8
Inventar
#6 erstellt: 21. Mrz 2005, 13:11
Glückwunsch! Ich habe auch so ein Teil in sehr gutem Zustand (Hat mir ein Unbekannter geschenkt, der gerade dabei war, den schönen CD-Player in die Tonne zu werfen....). Es ist erstaunlich, wie gut der läuft. Sogar mit CD-R's kommt er zurecht.
Wie bereits erwähnt wurde: "Beep" macht's, wenn man einen Knopf auf der Fernbedienung drückt. Das mit dem Anti-Schock habe ich gar nie ausprobiert. Keine Ahnung, was dieser Schalter bringen soll.
Übrigens: Im Vgl. zum CDP-101 wirkte der erste Philips-Payer wie aus der Steinzeit: Toblader ohne Schublade, keine LED-Anzeigen und eine Fernbedienung hatte er natürlich auch nicht.
-scope-
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 21. Mrz 2005, 13:40
Hallo,

Den 101 und sogar sony´s ersten ES-Player (701) habe ich auch noch im Keller.
Solche Schubladen und Laufwewrke wird es im bezahlbaren Rahmen wohl nie mehr geben. Die sind spätestens in den 90igern mit dem 559/779ES ausgestorben, wobei ja auch diese Geräte nicht unbedingt preiswert waren.
Einen NEUEN 501ES (in silber) habe ich 1986?? für 599.- DM im Sonderangebot gekauft...Das muss man sich mal vorstellen
Dafür bekommt man heute einen Haufen Plastik.

Wie der 101 (subjektiv) klingt?...Er klingt in etwa genauso wie der 701 und der 501 ES, denn die sind alle sehr ähnlich aufgebaut. Die ES haben wohl überall ELNA Elkos verbaut bekommen.
Aber "gut" klingen sie in meinen Augen (Ohren) nicht unbedingt. Der Störspannungsabstand ist nicht auf hohem Niveau...Sie rauschen leicht. Sie klingen verhältnismässig "agressiv" und "spitz"....Manche würden vielleicht auch sagen, dass sie "digital" klingen.


[Beitrag von -scope- am 21. Mrz 2005, 13:42 bearbeitet]
cr
Moderator
#8 erstellt: 21. Mrz 2005, 14:04
Ich hatte den 101er 10 Jahre. Dass der Philips Urahn besser geklungen hätte, kann ich nicht nachvollziehen.
Technisch ist der Unterschied groß, Philips setzte auf 14bit Oversampler, Sony auf 16 Bit mit aufwendigem Analogfilter. Daher hat er kein Prä-Ringing, aber einen Höhenverlust von 3 dB bie 20 kHz, weil nur ein Wandler für beide Kanäle zuständig ist (Zeitversatz).

Das Laufwerk halte ich nicht für gut, es hat eine sehr schlechte Abtastsicherheit und machte ständig Probleme.
hf500
Moderator
#9 erstellt: 21. Mrz 2005, 21:38
Moin,
Eure Aussagen decken sich in etwa mit den zeitgenoessischen Tests
(es gab da mal ein STEREO Sonderheft ueber CD-Spieler, habe ich mal verliehen und jetzt ist es weg :-((

Stimmt, der Philips, besser die Philips (CD100, 200/202, 300/303)
hatten zwar keine Schublade, aber m.E. die bessere Technik. Besser, weil auch mechanisch
genial einfacher durch das Dreharmlaufwerk.
Das sog. Prae-Ringing ist eine Folge des rekursiv arbeitenden Digitalfilters.
Insgesamt liefern die Geraete mit Digitalfiltern die besseren Ausgangssignale,
abgesehen vom Einschwingen produziert er tatsaechlich Nadelimpulse und Rechtecke,
die exakt der Fouriersynthese bei begrenzter Bandbreite entsprechen.
Dagegen sieht das Ausgangssignal bei Analogfiltergeraeten nicht sehr ueberzeugend aus,
zumindest nicht bei Impulspruefungen.

Wie dem auch sei, der Sony ist der erste? CD-Spieler mit Schublade gewesen.
Fuer den Besitzerstolz haben die anderen jap. Hersteller auf den Senkrechtspieler gesetzt,
Philips hatte seine Toplader und den CD300/303 mit dem Laufwerk komplett in der Schublade.
In jener Zeit hatten die Philips die hoechste Abtastsicherheit. Mein CD100 oder CD202 reagiert
erst auf "massive" Gewalt mit Aussetzern.


Welche Sony-Teile sollen denn die Philipsspieler gehabt haben?
So einer ist mir noch nicht untergekommen.

Funktioniert an dem CDP-101 nur die originale FB, oder darf man auch jede juengere CD-FB dafuer
auf dem Flohmarkt finden?

Gerade habe ich meinem 101 noch saemtliche Wire-Wraps und Steckerfassungen auf den Platinen nachgeloetet.
Wire-Wraps mit verzinnter Litze sind nicht im Sinne des Erfinders und fuer Netzspannungsfuehrende Verbindungen
bei mir schon gar nicht gern gesehen. Die Platinenstecker neigen zu kalten Loetstellen.
Ein Schwachpunkt soll das Endstufen-IC fuer Tracking und Focusservo sein. Insgesamt gibt es dafuer mindestens
drei verschiedene Varianten. Gibt es, ausser Vergroesserung des Kuehlkoerpers noch weitere Ideen, die Anfaelligkeit
zu verringern? Die Dinger sollen rechtschaffen teuer sein, wenn man sie ueberhaupt noch bekommt. Und eine Ausfuehrung
ist nur das nackte, kunstharzumhuellte Keramikplaettchen, das nur fuer die Endstufen der Ladeantriebe geeignet ist.
Man kann es jedenfalls nicht sinnvoll kuehlen. Mein defekter 101 leidet jedenfalls auch an defekter Servoendstufe, er
knallt nach einiger Zeit die Linse wiederholt gegen den oberen Anschlag :-(
Gegeneinander tauschen kann ich die ICs nicht, das andere ist die nackte Version.
In meinem "neuen" 101 sind diese ICs Sony-Bausteine im Aluminiumgehaeuse. Das Defekte hat ein Kunststoffgehaeuse.

Wo wir gerade bei Altertuemern sind, wer von Euch hat das Schaltbild vom Siemens RW-725?
(wahrscheinlich ein Sanyo-Fisher Senkrechtspieler, hat Folientastatur)

73
Peter
-scope-
Hat sich gelöscht
#10 erstellt: 21. Mrz 2005, 21:47
Hallo,


Funktioniert an dem CDP-101 nur die originale FB, oder darf man auch jede juengere CD-FB dafuer
auf dem Flohmarkt finden?


Habe es gerade nochmal ausprobiert. Die uralte RM-101 kann den Sony 559/779ES ansteuern. Somit durfte eigentlich so ziemlich alles von Sony funktionieren.

Die Original RM-101 ist in ordentlichem Zustand schwer zu bekommen. Sie hat eine Lackierte Blechoberfläche, die schnell abgegriffen ist.






Ein Schwachpunkt soll das Endstufen-IC fuer Tracking und Focusservo sein

Das kann ich bestätigen, habe aber momentan selber keinen Bestand übrig.


[Beitrag von -scope- am 21. Mrz 2005, 21:53 bearbeitet]
hf500
Moderator
#11 erstellt: 21. Mrz 2005, 22:50
Moin,
ok, dann kann ich auf den Flohmaerkten mal die Kisten mit den Fernbedienungen durchwuehlen.

Im Moment habe ich es aufgegeben, den defekten 101 reparieren zu wollen.
Er dient jetzt als Ersatzteilreserve, seine Tastaturfolie ist schon vorgemerkt.
(Oder tausche ich die Front gleich komplett? mal sehen...)

73
Peter
bukowsky
Inventar
#12 erstellt: 21. Mrz 2005, 23:31
Hallo hf500


hf500 schrieb:
Welche Sony-Teile sollen denn die Philipsspieler gehabt haben?
So einer ist mir noch nicht untergekommen.


bin leider kein Techniker, aber bei den ersten Modellen ist schon durchs Gehäuse ein einheitliches Platinen-Layout mit netter Farbgebung zu sehen ... bei Geräten ab CD 303/05 ff. (bin nicht ganz sicher wegen der Nummer) ist eine komplette Platine von Sony zugekauft.
Die Geräte klingen für meine Ohren etwas schärfer, schriller, weshalb ich auch keins mehr davon habe.
hf500
Moderator
#13 erstellt: 22. Mrz 2005, 00:57
Moin,
ich erinnere mich, in den Serviceunterlagen meines CD202
ist die Rede von einem Sub-Board, das als Ersatz fuer ein
(gerade nicht vorhandenes?) IC eingesetzt wurde.
Im CD100 hat das keinen Platz, dieser Spieler wurde mit Mangelware
bevorzugt ausgeruestet. CD200/202 und 300/303 sind schaltungstechnisch
prinzipiell gleich, aber einiges Hochintegrierte hat man hier auf
mehrere ICs verteilt.

So weit ich weiss, wollte sich Philips keine Fruehausfaelle
erlauben und hat alle Spieler der ersten Generation einem 24h Dauerlauf
unter verschaerften Bedingungen unterzogen. Es ging schliesslich um die
erfolgreiche Einfuehrung einer neuen Technik.

Das aendert allerdings nichts an der Tatsache, dass besonders der CD100
gerne kalte Loetstellen hat. Es ist noch nicht die spezielle Krankheit
der zweiten Generation (xo4 Serie), die erste Generation hatte noch keine
doppelseitigen Platinen.

73
Peter
cr
Moderator
#14 erstellt: 22. Mrz 2005, 01:03

Wie dem auch sei, der Sony ist der erste? CD-Spieler mit Schublade gewesen.

4 CDPs kamen praktisch zeitgleich auf den Markt:
der obengenannte Philips (14bit-4fachOS) und der Sony (16bit, kein OS)
der Hitachi-Senkrechtlöader (ein bunter häßlicher Vogel)
und der Toshiba (hatte Schublade, war aber technisch indiskutabel, da er nur mit 14bit-1fach wandelte!!!!!).

Für mich war der Philips von der Bedienung her einfach indiskutabel, auch der langsame Titelzugriff.
Hätte ich allerdings gewußt, wie schlecht der Sony mit der Abtastsicherheit war, hätte ich diesen auch nicht gekauft, noch dazu um 1000 Euro .
-scope-
Hat sich gelöscht
#15 erstellt: 22. Mrz 2005, 01:18
Hallo,


Hätte ich allerdings gewußt, wie schlecht der Sony mit der Abtastsicherheit war


Vielleicht war er nicht ok??
Ich muss gestehen, dass ich diese Geräte wohl seit über 10 Jahren nicht mehr eingeschaltet habe, kann mich aber nicht erinnern damals (also vor gut 20 Jahren) irgendwelche Probleme mit ihnen gehabt zu haben.
Habe die Geräte aber auch nie mit bewussten Stössen etc. konfrontiert, oder aber besonders zerkratzte CD´s benutzt.
Ich erinnere mich an problemlose Jahre mit diesen Geräten....
hf500
Moderator
#16 erstellt: 22. Mrz 2005, 01:47
Moin,
mein erster war der Philips CD202, als Auslaufmodell gekauft..
Der langsame Titelzugriff hat mich nie gestoert, warum auch?
Was er kann, und sonst Keiner, man konnte weglassend programmieren.
Also das Stueck auswaehlen, das man -nicht- hoeren wollte.
Brauche ich oefter, als aufbauend zu programmieren. Das kann der Philips natuerlich auch.
Dazu noch die Anzeige mit den LED-Ketten, die mir auf einem Blick sagen,
wieviel auf der CD ist und was er gerade spielt. Die Zeitanzeige hat der
202 auch noch.
Undiskutabel war die Bedienung des Philips fuer mich nicht.
Den konnte man intuitiv bedienen.

Wenn ich schnellen Titelzugriff brauche, ich habe da noch ein NEC 3x CDRom,
das mit den wichtigsten Tasten fuer stand-alone CDPs ausgestattet ist und
den Sprung ueber die gesamte CD (60min) in etwa 1,5s beherrscht. Leider
zeigt sein winziges LC-Display die Spielzeit nicht an, das waer's noch ;-)

Frage, was fuer Wandler haben eigentlich CDRom Laufwerke. Ich denke mal,
die Audioabteilung ist Beipackqualitaet, aber welche Stufe absolut?

Uebrigens, der kleinste CD-Spieler mit Dreharmlaufwerk ist der Philips CD10.
Ein Portable mit ansteckbarem Batteriekasten (6x Baby!!) oder Netzteil.
Laufwerk Philips, Rest Japan (Sony?). Der hat sogar das Laufwerk mit
elektronisch kommutiertem Spindelmotor.

73
Peter
cr
Moderator
#17 erstellt: 22. Mrz 2005, 04:45
[/quote]Was er kann, und sonst Keiner, man konnte weglassend programmieren.[quote]

Das konnte jeder der späteren Sonys auch, überhaupt wurde der Bienungskomfort des CDP x333ES von Sony nie mehr erreicht. Alle Tasten auf Gerät und Fernbedienung, 20er Tastatur, weglassend programmieren, eigene Startmarken definieren und dauerhaft abspeichern!!!!!!
Titelszusammenstellungen samt Lautstärkeeinstellung abspeichern, Startzeit <2sek, Titelzugriff <1sek.

Aber nochmalls zum Sony 101:

Da er bei kleinsten Fehlern/Staub gleich sprang und schon vorher immer unerträglich nagelte*, brachte ich ihn zum Service. Ergebnis. Für die Katz. Nochmals Service, wenigstens gratis, dann gings so leidlich, aber wirklich gut wurde es nie.

*) Ich stellte ihn dann in einen Schrank mit Glastüre (wegen Fernbedienung), so war es dann endlich auszuhalten.

Angebliche Alterung der Kondensatoren (dies wurde ja immer bei den analogen Filtern von den Zeitungsschreibern behauptet).
Auch nach 10 Jahren war die Frequenzgang praktisch gleich wie zu Beginn.

Conclusio: Gutes Design und guter Bedienungskomfort, leider Macken bei der Abtastsicherheit. Den angeblich schlechten Klang kann ich nicht nachvollziehen.
Noch eine Macke hatte er: Bei Emphasis CDs klackte das Preemphasis-Relais, das ein Filter schaltete. Ungefähr 10 Minuten lang hörte man leise Rausch/schabgeräusche im Musiksignal wie von unsauberen Kontakten, danach war es immer weg. War aber trotzdem lästig.
Nur hatte ich außer Dark Side of the Moon und ein paar Denon-Klassik CDs eh kaum welche mit Emphasis.
Django8
Inventar
#18 erstellt: 22. Mrz 2005, 09:57
Betr. Philips CD 100 vs. Sony CDP-101 habe ich Folgendes gefunden (Leider wurde auf den subjektiven Klangeindruck nicht eingegangen):
Philips CD 100:
"Die kritische Platte bringt der CD 100 mit leisem, jedoch deutlich hörbarem Quantisierungsrauschen, und auf leisen Tönen gibt es winzige Rauschfahnen. [....] Ein Nachteil des 14-Bit-D/A-Wandlers, der durch das Oversampling nicht wettgemacht wird? [....] Die Fremdspannung bei digitalem Null ist ausgezeichnet, weniger überzeugend ist das Klirrverhalten."
Sony CDP-101:
So wurde die kritische CD ohne Quantisierungsrauschen und ohne Rauschfahnen, insbesondere bei leiseren Tönen, wiedergegeben. [....] Die Fehlerkorrektur ist hochwertig, denn sie liegt weit über der Toleranz dessen, was von den CD-Herstellern noch zugelassen ist. [....] So kann man also sagen, dass der Sony CDP-101 zu den ausgesprochen hochwertigen Vertretern zählt [....].
Auch die Funktion des Anti-Schock-Schalters wird erklärt: "Muss das Gerät an einem Platz aufgestellt werden, wo es Vibrationen ausgesetzt ist, so kann an einem Schalter auf der Rückseite ein Stossdämpfer eingeschaltet werden, um versetzte Abtastung (Wiedergabesprünge) zu vermeiden." (Ich frage mich allerdings, warum man dazu einen Schalter braucht – diese Funktion kann man doch ohne Nachteile ständig eingeschaltet lassen, oder?)
cr
Moderator
#19 erstellt: 22. Mrz 2005, 11:28
An den Test bezüglich Klang kann ich mich erinnern. Daher verstehe ich nicht, wieso der Philips immer in den Himmel gelobt wird und dem Sony alles Mögliche angedichtet wird.

Bezüglich Laufwerk. Ich zweifle nicht an, dass es hochwertig war, aber es ist anscheinend nicht gelungen, es zuverlässig zu adjustieren, sodass es viele Geräte gab, wo es nicht einwandfrei lief. Und ich kann mich auch erinnern, dass in vielen Testberichten die Fehlergröße sehr gering war (0,3 bis 0,4 mm, weit weg von den möglichen 1mm).

Der Anti-Shock-Schalter war mir auch ein Rätsel.
Auch der Anschluß hinten (ähnlich einem Scart-Stecker)
bukowsky
Inventar
#20 erstellt: 22. Mrz 2005, 11:35
für meinen persönlichen Geschmack ist dies ein Beispiel für die Überbewertung der Messdaten, denn ich empfand den Philips auch angenehmer im Klang im Vergleich zu dem und auch den nachfolgenden Sonys. Diese klangen für mich immer etwas zu spitz, zu schrill. Aber das ist dann halt auch eher Geschmackssache.
-scope-
Hat sich gelöscht
#21 erstellt: 22. Mrz 2005, 14:19
Hallo,

was mich bei Philips seit Beginn der CD-Player Zeit störte war der Interne (klingeldraht ) und externe Aufbau. Dazu kam dann noch in der Zeit als der CDP zur Massenware wurde, die extreme Plastik-Haptik.
Auch der CD 650 war verarbeitungstechnisch für meinen Anspruch zu schlecht und viel! zu wackelig. Trauriger Tiefpunkt waren imo die Geräte mitte 80iger, die mit ihrer 50 Pfennig Lade vorne ein gefedertes Kläppchen aufschoben, und bei denen nach geraumer Zeit etwa täglich ein weiteres Segment des LED-Displays den Dienst verweigerte. Typen der Geräte habe ich (zum Glück) vergessen. Urgs....Dagegen war der CD 104 GOLD!
Es kam dann afair in den 90igern nochmal eine etwas hochwertigere Modellserie, die aber auch nur in meine "naja" Schublade passte. Geräte die zu einem sony 559 oder 779 Qualitätskompatibel aufgebaut wurden, und (eben aus diesem Grund) über 2000DM kosteten, gab es afaik zu dieser Zeit von Philips garnicht.

Dort wurde eher das Konsumerklasse-niveau bedient...Das galt eigentlich für alle Audiogeräte die Philips herausbrachte.
Schade eigentlich, denn viele andere Firmen mit Schwerpunkt "Massenware" ( Sony, Denon usw...) brachten immer schon eine kleine limitierte Serie
von Geräten heraus, die zumindest in die Richtung "outstanding" gingen.


[Beitrag von -scope- am 22. Mrz 2005, 14:26 bearbeitet]
cr
Moderator
#22 erstellt: 22. Mrz 2005, 15:14

für meinen persönlichen Geschmack ist dies ein Beispiel für die Überbewertung der Messdaten, denn ich empfand den Philips auch angenehmer im Klang im Vergleich zu dem und auch den nachfolgenden Sonys. Diese klangen für mich immer etwas zu spitz, zu schrill.


Das ist genau das Gegenbeispiel, denn der Philips hatte bessere Meßwerte.
Dass der Sony trotz des deutlichen Höhenverlustes spitz und schrill klingen soll, erscheint mir überrraschend.
Ich war stets der Meinung, er würde etwas mehr Höhen vertragen.
bukowsky
Inventar
#23 erstellt: 22. Mrz 2005, 16:01

cr schrieb:

Das ist genau das Gegenbeispiel, denn der Philips hatte bessere Meßwerte.

hatte den Beitrag von Django8 so verstanden, dass der Philips messtechnisch schlechter abschnitt als der Sony, da nur 14bit und Digitalrauschen.



cr schrieb:
Dass der Sony trotz des deutlichen Höhenverlustes spitz und schrill klingen soll, erscheint mir überrraschend.
Ich war stets der Meinung, er würde etwas mehr Höhen vertragen.

mag sein, dass mein Gerhör anders konditioniert ist, mir kamen die Klänge aus Sony-Geräten recht harsch und kalt vor. Eine schlimme "Test-CD" dafür ist z. B. Nazareth "Dream On". Die Stimme ist etwas übersteuert und je harscher ein CD-Spieler abspielt, umso schriller und schrecklicher wird das Ergebnis.
Insgesamt hatte ich den Eindruck, dass besonders schlecht klingende CDs (Billigproduktionen) auf den Philips-Spielern besser, wärmer klangen. Die empfand ich auf Sony-Geräten meist als nicht hörbar.

In den 80ern haben wir die Abtastung/Fehlerkorrektur der Geräte mit dünnen Papierstreifen getestet. 1mm, 2mm, 3mm, 4mm und 5mm. Die 5mm schaffte allein der Philips, die Sony-Geräte schafften seltenst 1mm. Den Philips-Spieler konnte (bzw. ich kann es ja heute noch um die eigene Längsachse drehen, also 360°, das Geräte spielte weiter ab.

Der vergleichsweise langsame Zugriff und die fehlende Fernbedienung sind sicher sehr schade, aber auch nicht alles
cr
Moderator
#24 erstellt: 22. Mrz 2005, 16:31

In den 80ern haben wir die Abtastung/Fehlerkorrektur der Geräte mit dünnen Papierstreifen getestet. 1mm, 2mm, 3mm, 4mm und 5mm. Die 5mm schaffte allein der Philips, die Sony-Geräte schafften seltenst 1mm.


Das stimmt.

Ich habe ähnliche Tests mit Edding gemacht.
Mit 1 mm bin ich aber zufrieden. Viele schaffen auch heute noch keine 0,5mm (siehe aktuelle Tests).
Bei Abdeckungen über 1 mm ist aber zu bedenken, dass bereits die zulässige Toleranz des CD-Mittellochs dazu führen kann, dass der Laser in der falschen Spur landet, und dann hilft alles nichts.
Die Fehlerlänge der Infospur kann sich aber etwas anders auswirken, es gibt Geräte, die bei Oberflächenfehlern gut, bei Infospurfehlern oder Lufteinschlüssen empfindlich reagieren (Philips war bei beidem gut)-

Die Abtastsicherheit der Sony-CDPs muß als je nach Gerät sehr unterschiedlich eingestuft werden, was beim Kauf zu viel Ärger führen kann. Bei Philips war sie durch die Bank gut.
chrispit
Neuling
#25 erstellt: 03. Dez 2006, 22:28

-scope- schrieb:

Wie der 101 (subjektiv) klingt?...Er klingt in etwa genauso wie der 701 und der 501 ES, denn die sind alle sehr ähnlich aufgebaut. Die ES haben wohl überall ELNA Elkos verbaut bekommen.
Aber "gut" klingen sie in meinen Augen (Ohren) nicht unbedingt. Der Störspannungsabstand ist nicht auf hohem Niveau...Sie rauschen leicht. Sie klingen verhältnismässig "agressiv" und "spitz"....Manche würden vielleicht auch sagen, dass sie "digital" klingen.


Hallo,

eben ist gerade ein CDP-101 bei e... für etwas über 30 € weggegangen. Hätte beinahe mitgeboten, obwohl ich noch ein funktionierendes Exemplar mit FB besitze. Mich fasziniert einfach die äußerst solide Mechanik!

Abtastprobleme sind nach einer so langen Zeit völlig normal. Man kann sie durch Reinigung und Schmierung der Mechanik sowie durch Nachjustierung der Lasereinheit ohne weiteres beheben.

Jetzt etwas zum Klang: Als NF-Verstärkerstufe wurde leider das Billig-IC NE 5532 verwendet. Wenn man dieses durch eine "Huckepackplatine" mit z.B. 2 Stück LT 1028 ersetzt, geht eine Welt auf! Die ELNA-Elkos kann man natürlich auch vergessen, besonders nach dieser Zeit.

Ich ziehe nach dieser Modifikation den CDP-101 vielen anderen "höherwertigen" Playern der heutigen Generation vor, weil er dann sehr artikuliert und ausgewogen klingt.

Gruß Peter
hf500
Moderator
#26 erstellt: 03. Dez 2006, 23:48
Moin,
Elna-Elko sagt nichts aus, solange man nicht weiss, welchen Typ mit welchen Eigenschaften dieser Bauelementehersteller geliefert hat.
Uebrigens, fuer so einige Fabrikate (JVC, Matsushita?) liefert(e) Elna auch Platinen.

Fuer den fuer einen CD-Spieler sehr maessigen Frequenzgang, der im Vergleichstest der Stereo 6/83 abgedruckt ist, sind weniger die
Ausgangsstufen als das Konzept des 101 verantwortlich. Er hat nur einen D/A Wandler und der muss sich um beide Kanaele kuemmern.
Spitz koennen sie eigentlich nach der Theorie nicht klingen, denn der Frequenzgang fiel zwischen 10 und 20kHz leicht ab ;-)
Beim getesteten Exemplar kam noch eine Pegelungleichheit von 1dB zwischen links und rechts dazu.

In der Stoerfestigkeit wurde er als sehr empfindlich gegen Pressfehler, maessig empfindlich gegen Erschuetterungen und
unempfindlich gegen Oberflaechenfehler beschrieben.

Was soll denn an dem "Billig IC" nicht in Ordnung sein?
Solange nicht ein wirklich "schlechter" Typ verwendet wird, werden die Eigenschaften eines OP-Verstaerkers allein von seiner aeusseren Beschaltung bestimmt.
Das ist Prinzip bei diesen Dingern.

73
Peter
chrispit
Neuling
#27 erstellt: 04. Dez 2006, 00:54
Was soll denn an dem "Billig IC" nicht in Ordnung sein?
Solange nicht ein wirklich "schlechter" Typ verwendet wird, werden die Eigenschaften eines OP-Verstaerkers allein von seiner aeusseren Beschaltung bestimmt.
Das ist Prinzip bei diesen Dingern.

73
Peter


Da bin ich völlig anderer Meinung. Die Angelegenheit ist viel komplexer. Ich empfehle IC-Fassungen einzulöten und einfach mal verschiedene ICs zu vergleichen. Die Klangunterschiede sind geradezu immens. Das trifft sogar für gleiche Typen von unterschiedlichen Herstellern zu.

Warum gibt es eigentlich Schaltkreise von BB oder LT, wenn alles nur von der äußeren Beschaltung abhängig wäre?

Das Datenblatt sollte man beim Hörtest vergessen, es ist höchstens meßtechnisch interessant. Einen Pegelunterschied von 1 dB wird man bei einem Musikprogramm sicherlich nicht wahrnehmen.

Bei der Abtastung gibt es natürlich erhebliche Fortschritte, aber durch Nachjustierung lassen sich die altersbedingten Fehleinstellungen häufig ganz gut kompensieren.

Gruß Peter
sound_of_peace
Inventar
#28 erstellt: 08. Feb 2010, 18:02
Hallo,

habe heute einen CDP 101 erworben.

Funktioniert soweit einwandfrei, jedoch öffnet sich die Lade nicht richtig, da muss irgendwo eine Art Widerstand sein, da der Motor dreht.

Kann mir da jemand weiterhelfen?

hf500
Moderator
#29 erstellt: 08. Feb 2010, 19:39
Moin,
Motor dreht, aber Lade bewegt sich nicht:
Antriebsriemen erneuern.

73
Peter
sound_of_peace
Inventar
#30 erstellt: 08. Feb 2010, 22:44
Nee, habs gefunden:
Da war wie ein Metallbolzen, der verhindert, dass die Lade ausgefahren wird, wenn ne CD "gedreht" wird.

10 mal hin und her bewegt, bissl Balistol rein und geht wieder
sound_of_peace
Inventar
#31 erstellt: 09. Feb 2010, 00:57
Hallo,

beim Reparieren habe ich leider eines der Flachbandkabel zerstört, die für die Bedienelemente der Front verwantwortlich sind (es hat sich quasi in seine zwei Hälften aufgespalten).

In den kommenden Tagen werde ich mal Bilder posten.

Besteht denn die Chance auf Ersatz?


[Beitrag von sound_of_peace am 09. Feb 2010, 12:09 bearbeitet]
sound_of_peace
Inventar
#32 erstellt: 09. Feb 2010, 12:15
Zunächst noch etwas zum Thema Schublade:

Bei mir hat die Schublade sehr oft gehangen, ist garnicht erst rausgefahren. Schuld daran war dieser Bolzen, der seine Position verändert, wenn das Laufwerk geschlossen ist, um zu verhindern, dass die Lade beim Betrieb geöffnet werden kann.

http://img41.imageshack.us/i/img6820gh.jpg/

Bewegt man diesen ein paar mal hin und her und fettet oder ölt man diesen danach leicht, ist er wieder deutl. leichtgängier als zuvor - bei mir hats das gebracht.

Zum Thema Flachbandkabel in Folie:

Da bin ich leider noch total überfragt, wäre für Lösungsansätze dankbar.



[Beitrag von sound_of_peace am 09. Feb 2010, 12:16 bearbeitet]
Dynacophil
Gesperrt
#33 erstellt: 09. Feb 2010, 13:19
Ich denke sowas müsste es zu beziehen geben. Ich stand mal bei nem NAD CDP vor einem ähnlichen Problem. Allerdings nicht so schlimm, liess sich durch Kürzen des vorhandenen Kabels lösen. Bei meinem waren durch die Bewegung des Laufwerks und damit des Kabels einige der Leiter alle auf einer Höhe gebrochen, was zu Klickgeräuschen im Signal führte bei Bewegung des Kabels durch die Wackelkontakte. Ich hab einfach gerade abgeschnitten, in 20min sachter Schabearbeit die Leiter auf 5mm Länge freigelegt und das Problem war erledigt. Damals hatte ich mich schon auf die Suche nach solchen Kabeln gemacht (bei den üblichen Händlern...) gehabt, aber dann wieder abgebrochen.


[Beitrag von Dynacophil am 09. Feb 2010, 13:20 bearbeitet]
sound_of_peace
Inventar
#34 erstellt: 09. Feb 2010, 13:29
Hallo,

danke für deine Antwort.

Nun, da sich diese Kabel nicht bewegen müssen (sind ja quasi fest am Bedienfeld vorne dran), werde ich in den kommenden Tagen mal zum Conrad fahren, und dort mal fragen.

Ansonsten werde ich mir einfach ein paar dünne Käbelchen und nen feinen Lötkolben besorgen, und jede der ca. 10 Leiterbahnen neu aufbauen - mehr als nicht funktionieren kann es ja nicht.
UriahHeep
Inventar
#35 erstellt: 09. Feb 2010, 13:40
Bei meinem will die Schublade erst garnicht aufgehen.Beim drücken auf Open hört man deutlich das sie will und so alle 100x klappt es dann mal.

Nehme ich den Gehäusedeckel ab und führ die CD von oben ein wird die einwandfrei eingelesen und abgespielt.
Da wär ich auch für Lösungshinweise dankbar.
celsius
Inventar
#36 erstellt: 09. Feb 2010, 14:05
volker,

meiner hatte das selbe problem. im hintern bereich muss ein ALU "haken" sein. den habe ich mit etwas oil eingesprüht. die schublade ging fortan auf. leider liest meiner aber keine cds
sound_of_peace
Inventar
#37 erstellt: 09. Feb 2010, 14:12

UriahHeep schrieb:
Bei meinem will die Schublade erst garnicht aufgehen.Beim drücken auf Open hört man deutlich das sie will und so alle 100x klappt es dann mal.

Nehme ich den Gehäusedeckel ab und führ die CD von oben ein wird die einwandfrei eingelesen und abgespielt.
Da wär ich auch für Lösungshinweise dankbar. :prost


Scroll mal ein wenig hoch
sound_of_peace
Inventar
#38 erstellt: 09. Feb 2010, 14:13

celsius schrieb:
volker,

meiner hatte das selbe problem. im hintern bereich muss ein ALU "haken" sein. den habe ich mit etwas oil eingesprüht. die schublade ging fortan auf. leider liest meiner aber keine cds :(


Wenn du den günstig abgeben magst, kannste mir ne PM schreiben, ein Ersatzteilträger für mein Problem wäre sicherlich nicht verkehrt.

sound_of_peace
Inventar
#39 erstellt: 17. Feb 2010, 21:34
Hallo,

ich habe mal eben ein wenig geschaut...das Kabel hier dürfe für mich interessant sein:



Das schaut recht flexibel aus und ist auch nicht zu fett zum verarbeiten, da diese Folie extrem dünn ist und ich dieses Folienflachbandkabel ja nun ersetzen möchte, also neue Kabel anlöten.

hifi-collector
Stammgast
#40 erstellt: 18. Feb 2010, 21:10

sound_of_peace schrieb:
Hallo,

ich habe mal eben ein wenig geschaut...das Kabel hier dürfe für mich interessant sein:



Das schaut recht flexibel aus und ist auch nicht zu fett zum verarbeiten, da diese Folie extrem dünn ist und ich dieses Folienflachbandkabel ja nun ersetzen möchte, also neue Kabel anlöten.

:prost


Wie wäre es denn mit einer originalen Frontplatine mit einwandfreien Folienkabeln? Schlachte gerade einen CDP-101. Für einen Zwanni inklusive Versand in D wäre sie die Deine.

Gruß

Andreas

PS wer sonst noch etwas für den CDP-101 braucht, möge sich per PN bei mir melden!
sound_of_peace
Inventar
#41 erstellt: 03. Mrz 2010, 21:28
Hallo,

habe jetzt endlich ein originales Ersatzteil bekommen - Gott sei dank, jetzt funktioniert wieder alles so wie es soll.

Diesesmal habe ich, bevor ich dran gearbeitet habe, die Folienkabel mit Isolierband umklebt, damit sie nicht wieder aufgehen

sound_of_peace
Inventar
#42 erstellt: 05. Mrz 2010, 23:18
Könnt ihr mir was zu dieser "Anti-Shock" Funktion sagen, die der Player auf der Rückseite zulässt?

Wie funktionert das, bzw. worin liegt der Unterschied zur Abtastung ohne dieses Feature?

semmeltrepp
Gesperrt
#43 erstellt: 05. Mrz 2010, 23:20
Anti-Shock heißt, daß das digitale Signal zwischengespeichert wird. Und erst danach ausgewertet, bzw. interpoliert wird.
sound_of_peace
Inventar
#44 erstellt: 05. Mrz 2010, 23:25
D.h. es schadet also nichts (ich hatte mir Gedanken um ein mögliches kürzeres Leben des Lasers gemacht), diese Spielerei dauerhaft einzuschalten?

semmeltrepp
Gesperrt
#45 erstellt: 05. Mrz 2010, 23:36

sound_of_peace schrieb:
D.h. es schadet also nichts (ich hatte mir Gedanken um ein mögliches kürzeres Leben des Lasers gemacht), diese Spielerei dauerhaft einzuschalten?

:prost



Der Laser lasert immer, egal, was du an- oder abgeschaltet hast.
slimer1987
Ist häufiger hier
#46 erstellt: 17. Jun 2017, 15:05
Hallo,
Jahre später, aber evtl. verirrt sich ja jemand hier wieder :-)

Ich bin auf den Vintage Trip. Ich wollte mir den Sony CDP 101 besorgen. Ein überholter mit Fernbedienung und Anleitung.
Gute Idee oder werde ich keine Freude beim CD Abspielen haben?
Optisch gefällt er mir besser als der erste Philips. Und der Sony ist günstiger als der Philips.

Gruss
Alex
hifi-collector
Stammgast
#47 erstellt: 17. Jun 2017, 18:58
Aber der Philips ist besser...

Gruß

Andreas
slimer1987
Ist häufiger hier
#48 erstellt: 18. Jun 2017, 17:05

hifi-collector (Beitrag #47) schrieb:
Aber der Philips ist besser...

Gruß

Andreas


:-) Der Philips sieht mir aber nicht so dolle aus. An dem hätte ich keinen Spass. Die Anzeige sieht komisch aus und so.
Und der kostet auch um die 500 Euro :-)

Gebt ihr um die 300 Euro für den Sony aus? Also komplett mit Fernbedienung und Anleitung. Die Verkäufer gehen ja nie mit ihren Preisen runter. Sehe da eher Preisaufstieg bald.
Altes müsste ja günstig sein :-) Aber neeeeeeeeeee. Lach
airmax78
Stammgast
#49 erstellt: 18. Jun 2017, 18:31
Hallo Alex,

300 euro für einen Sony CDP-101 oder gar 500 euro für einen Philips CD 100 sind jenseits von Gut und Böse... Ich habe beide Modelle hier versammelt, kann daher aus eigener Erfahrung Folgendes sagen: Der Sony CDP-101 ist fernbedienbar, das ist aber auch schon sein einzigster Pluspunkt gegenüber dem Philips CD 100. Im Alltag ist der Philips zuverlässiger und hat eine höhere Abtastsicherheit. Eine Eigenart des Philips CD 100 ist dafür der recht langsame Titelsprung zwischen erstem und letztem Titel einer CD. Die Abtastsicherheit des Sony CDP-101 bei zerkratzten CDs ist ausreichend, mehr nicht... bestimmte CDs verweigert er auch schonmal von vorne herein, auch wenn sie makellos sind. Mit selbstgebrannten CD-R kommen beide gut zurecht. Falls das Aussehen des Geräts entscheidend ist, dann schau auch mal nach einem Philips CD 104: nur einige Zentimeter schmaler als der Sony CDP-101, ansonsten vergleichbar, jedoch ebenfalls nicht fernbedienbar.

Grüße,

maurice
slimer1987
Ist häufiger hier
#50 erstellt: 18. Jun 2017, 19:07

airmax78 (Beitrag #49) schrieb:
Hallo Alex,

300 euro für einen Sony CDP-101 oder gar 500 euro für einen Philips CD 100 sind jenseits von Gut und Böse... Ich habe beide Modelle hier versammelt, kann daher aus eigener Erfahrung Folgendes sagen: Der Sony CDP-101 ist fernbedienbar, das ist aber auch schon sein einzigster Pluspunkt gegenüber dem Philips CD 100. Im Alltag ist der Philips zuverlässiger und hat eine höhere Abtastsicherheit. Eine Eigenart des Philips CD 100 ist dafür der recht langsame Titelsprung zwischen erstem und letztem Titel einer CD. Die Abtastsicherheit des Sony CDP-101 bei zerkratzten CDs ist ausreichend, mehr nicht... bestimmte CDs verweigert er auch schonmal von vorne herein, auch wenn sie makellos sind. Mit selbstgebrannten CD-R kommen beide gut zurecht. Falls das Aussehen des Geräts entscheidend ist, dann schau auch mal nach einem Philips CD 104: nur einige Zentimeter schmaler als der Sony CDP-101, ansonsten vergleichbar, jedoch ebenfalls nicht fernbedienbar.

Grüße,

maurice


Hallo Maurice,
vielen Dank für die Infos.
Es ist leider so, dass die Leute für ein gutes Gerät gutes Geld wollen. Da kann man warten wie man will. Entweder zahlt man den gefragten Preis oder lässt es sein :-( Schade für den Käufer.
Ich hatte halt den ersten CD Player gesucht :-) Stiess dann auf den Sony.
Den den ich im Auge habe, ist überholt worden. Würde jetzt denken, dass er sicherer läuft als vorher. Leider kann ich ihn nicht testen, das ich ihn mir zusenden lassen muss. Ist dann ein Risiko.
Ich liebäugle mit dem schon eine Weile jetzt.
Keine leichte Entscheidung. Evtl. warten bis nach Sommer wo dann das Geld besser sitzt.
Entscheidungen Entscheidungen....
Gruss
Alex


[Beitrag von slimer1987 am 18. Jun 2017, 19:10 bearbeitet]
slimer1987
Ist häufiger hier
#51 erstellt: 18. Jun 2017, 19:19
Philips cd 100 für 200 Euro gefunden. Ich überlege noch. Sony gibts für 277 Euro.
Silberfarbend passt schon besser bei mir und er ist auch flacher. Leider keine Anleitung dabei.

Die Abmessungen beider Geräte muss ich noch mal im Netz suchen gehen.
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