Vergleich Grundig V-5000 / Grundig Fine Arts A-9000

+A -A
Autor
Beitrag
HiFi-Raritäten-Fan
Stammgast
#1 erstellt: 09. Sep 2011, 13:09
Hallo,

ich bräuchte mal eine Einschätzung von Euch, welcher Verstärker hinsichtlich Klang und Störanfälligkeit "besser" ist.

Konkret meine ich die Darstellung der Vor-und Nachteile beider Verstärker. Auch über Erfahrungsberichte würde ich mich freuen.

Zum Hintergrund: Evtl. möchte ich meinen V 5000 gegen einen Fine Arts A-9000 "eintauschen"!

Benjamin
shabbel
Inventar
#2 erstellt: 09. Sep 2011, 16:34
Die Finearts Verstärker klingen schon nicht mehr typisch nach Grundig. Eher so wie andere Verstärker auch.
Die Verarbeitungsqualität zumindest beim Gehäuse ist auf viel höherem Niveau.
Zweck0r
Moderator
#3 erstellt: 11. Sep 2011, 01:51
Wenn Du die Grundig-Loudness magst, bleib bei der alten Serie.

Grüße,

Zweck
Schwergewicht
Inventar
#4 erstellt: 11. Sep 2011, 07:13
Hallo,


Evtl. möchte ich meinen V 5000 gegen einen Fine Arts A-9000 "eintauschen


wenn Du jetzt keinen der angesprochenen Verstärker hättest, wäre es überlegenswert, ob es ein V 5000 oder ein (konzeptionell an den Marantz PM64/84 angelehnter) Grundig A 9000 werden soll.

Da aber bereits ein V 5000 vorhanden ist, stellt sich die Frage für einen Austausch unter klanglichen Aspekten m.M.n. nicht.

HiFi-Raritäten-Fan
Stammgast
#5 erstellt: 11. Sep 2011, 07:39
...obwohl der A-9000 doch sehr edel mit den Holzwangen aussieht. Den V 5000 finde ich aber auch schön. Ist halt was komplett Anderes!

Der A-9000 soll ja auch nur für 8 Ohm LS ausgeleget sein und ob dieser 4 Ohm auf Dauer aushält? Ich habe 4 Ohm LS!
Schwergewicht
Inventar
#6 erstellt: 11. Sep 2011, 08:28
Diese 8 Ohm Angabe kann man im Falle des A 9000 durchaus vergessen. Er ist ein "Allrounder" und hat keine Schwierigkeiten mit 4 Ohm Boxen. Das Messprotokoll für den A 9000 weist übrigens 2 x 220 Watt Sinus !! an 4 Ohm aus.

HiFi-Raritäten-Fan
Stammgast
#7 erstellt: 11. Sep 2011, 08:41
Mhhhm Schwergewicht,

anscheinend gäbe es Probleme mit 4 Ohm, schau hier:

http://www.engon.de/audio/finearts%20a9000.htm

So wie ich es hier im Forum wahrgenommen habe bist Du jedoch in Sachen Grundig fit...

Da die A-9000 einen hohen Preis erzielen, würde ich nicht unbedingt ein Risiko eingehen wollen!

Was meinst Du?
Schwergewicht
Inventar
#8 erstellt: 11. Sep 2011, 08:49
Man kann natürlich nur von eigenen 4 Ohm Erfahrungen mit diesem Verstärker ausgehen und wenn Messwerte dies noch bestätigen sehe ich keine bzw. kaum Probleme. Sicherlich soll der A 9000 ja nicht zur "Partybeschallung" eingesetzt werden und bei "normaler" Zimmerlautstärke sollten kaum Probleme im Dauerbetrieb auftreten.

Allerdings bleibe ich dabei, warum den V 5000 überhaupt ersetzen? Optisch gesehen tut sich der "schöne" A 9000 m.M.n. mit anderen Komponenten außerhalb des Fine Arts Programm eher schwer. An welchen Boxen ist der Grundig V 5000 denn angeschlossen?



[Beitrag von Schwergewicht am 11. Sep 2011, 08:56 bearbeitet]
HiFi-Raritäten-Fan
Stammgast
#9 erstellt: 11. Sep 2011, 08:54
Also betrieben werden zur Zeit Grundig Audiorama 8000, die optisch natürlich kein bißchen zum A-9000 passen würden. Da ist der V 5000 natürlich viel passender!

Obwohl rein zeitlich dürfte der V 5000 minimal zu jung sein!

Warum den V 5000 "austauschen"? Ich würde ihn wohl in jedem Fall behalten, aber irgendwie reizt es mich auch, den A-9000 mal auszubrobieren, wäre mal was Anderes.
niclas_1234
Inventar
#10 erstellt: 11. Sep 2011, 09:06
Einen Grundig V 5000 gegen einen A 9000 tauschen?

WWürde ich nicht machen.

v5000_18971

(Elkos wurden gewechselt)

Das ist der V 5000 von innen.

a9000_innen

Und das der A 9000.

Beides riesenteile allerdings idt der V 5000 noch hochwertiger verarbeitet. Da findet man kein Plastik dran.

Und er hat einen hohen Sammelwert. Zumal der Grundig Vintage Klang einmalig ist.

Schwergewicht
Inventar
#11 erstellt: 11. Sep 2011, 09:19
Ich glaube nicht, dass man den Klang bei den 8000ern gegenüber dem V 5000 mit dem A 9000 "verbessern" kann, eher im Gegenteil, der V 5000 ist näher (im übertragenen Sinne) am "Grundig-Klang" , als der A 9000.

Aus meiner Erfahrung heraus habe ich die klanglich besten Erfahrungen bei den Audioramas (leider hatte ich allerdings die 8000er nie) immer mit Verstärkern/Receivern von Grundig aus der Zeit gemacht. Man hat da tatsächlich beim Hören den Eindruck, als wenn die Grundig Leute die Boxen darauf "abgestimmt" hätte. In dem Falle Audiorama 8000 wär es z.B. eher der unförmige Receiver RTV 1020/1040.

HiFi-Raritäten-Fan
Stammgast
#12 erstellt: 11. Sep 2011, 09:20
Ja, der V 5000 ist optisch überhaupt nicht mit dem A-9000 zu vergleichen. Er sieht in jedem Fall schwerer und robuster raus.

Wenn man bedenkt, dass die letzten V 5000 1983 und der erste A-9000 1987 hergestellt wurde, zeichnete sich für mich schon ein ganz klarer und neuer "Kurs" im HiFi-Bereich ab. Anfang der 90er gab es dann viel schwarzes "Plastik".

Ein Rückschritt machte Grundig m.E. damals schon mit der V 7xxx-Reihe, obwohl z. B. der V 7200 sehr gute Testergebnisse lieferte.

Aber zurück zum Thema: Grundig Fine Arts!
@ Schwergewicht und andere, die Erfahrungen mit Fine Arts haben: Wie ist der kleine A-903 einzuordnen: 4 Ohm-tauglich oder ist ihm das nicht zuzutrauen?

Evtl. eine Variante für eine weitere kleine Anlage!

Benjamin
Schwergewicht
Inventar
#13 erstellt: 11. Sep 2011, 09:32
Ich habe auch mit dem 903 an 4 Ohm (Messprotokoll 2 x 190 Watt Sinus) Boxen nie Schwierigkeiten gehabt, im Gegenteil, das Klangbild des 903 erschien mir (runder) wärmer (also mehr am alten Grundig Klang angelegt), als beim A 9000.

Ich würde den 903 in Verbindung mit Grundig Audioramas dem 9000 vorziehen und preiswerter wäre er ebenfalls.

shabbel
Inventar
#14 erstellt: 11. Sep 2011, 13:17
Der A 903. Da stellt sich die Tuningfrage. Ist der auch so durch Transistorentausch zu tunen, wie der 9000?
Schwergewicht
Inventar
#15 erstellt: 11. Sep 2011, 14:48
Am A-903 braucht nichts "getuned" zu werden (wie m.M.n. auch nicht am A-9000). Er hat übrigens im Gegensatz zum A-9000 eine Hybridendstufe.

Gelscht
Gelöscht
#16 erstellt: 19. Sep 2011, 08:54
Hi and Fi, Benjamim!
Ich kann dir zwar keinen Vergleich schildern, sondern nur den V5000 hinsichtlich Klangqualität und Vielfalt der Einstellungsmöglichkeiten loben.
Betreibe selbst den V5000 seit 30 Jahren, ohne Panne! Legte mir vor ca. 10 Jahren noch einen weiteren V5000 zu, um ein Klangbild bzw. einen Raumklang nach meinen Vorstellungen zu verwirklichen.

Jemand, der dir einen seriösen Vergleich geben könnte ist ein ehemaliger Grundig-Techniker, derjetzt eine Reparatur-Werkstadt betreibt und sich bestens mit (nicht nur) Grundig-Geräten auskennt. Habe mich sebst schon mal wegen einer anderen Sache beraten lassen. Empfehle dir deshalb auch bei ihm mal anzufragen. Er ist zwar häufig unterwegs, wird dich aber gerne zurückrufen.

Reiner Pompe
Radio- und Fernsehtechniker-Meister
Lessingstr. 3, Fürth
Tel.: 0911/7 49 86 26

Viel Glück!
Und falls Du dich wider Erwarten vom V5000 doch trennen solltest, ich wäre evtl. an diesem Gerät interessiert.

Gruß Werner
HiFi-Raritäten-Fan
Stammgast
#17 erstellt: 19. Sep 2011, 18:19
Hallo Werner!

das hört sich sehr interessant an.
Ich habe übrigens auch die Kombination Grundig A 5000 und XV 5000, was Dir ja bestimmt auch etwas sagt.
Sehr schöne Geräte!

Mich würde interessieren, ob Du den V 5000 damals neu gekauft hast. Meistens sind die Siebelkos ja irgendwann nicht mehr in Ordnung. Wurde denn noch nie etwas am Gerät erneuert?

Einen eventuellen Käufer für den V 5000 habe ich zwar schon, aber sollte dies nicht zustandekommen, komme ich auf Dich zurück.

Grüße
Benjamin
Gelscht
Gelöscht
#18 erstellt: 20. Sep 2011, 08:36
Hallo Benjamin,
ja, die Kombination V- + XV-5000 kenne ich natürlich gut.
Der V5000 kam damals brandneu auf den Markt. Meiner war ein fabrikneues Gerät.
Wie gesagt, hatte noch keine Panne. Vor ca. 2 Jahren trat in einem Kanal mal ein leichtes akustisches "kratzen" auf, was nicht nicht an den angeschlossenen Geräten lag (auch keine lockeren Verbindungskabel). War kein Problem für meinen Spezialisten es schnell zu beseitigen. Hatte was mit Staubablagerungen im Gerät zu tun. Naja, nach ca. 30 Jahren ....
Habe hier jedoch gelesen, daß die Elcos austrocknen können. Wären sicher auch preiswert zu ersetzten.

Bin gespannt, zu was Du dich entschließen wirst!

Grüße Werner
Rillenohr
Inventar
#19 erstellt: 20. Sep 2011, 16:56

Schwergewicht schrieb:
Am A-903 braucht nichts "getuned" zu werden (wie m.M.n. auch nicht am A-9000). Er hat übrigens im Gegensatz zum A-9000 eine Hybridendstufe.

:prost


Yep, der A-903 ist mein Favorit. Hat auch eine regelbare Phono-Empfindlichkeit, wenn auch keinen MC-Eingang. Wer braucht's? Die Loudness ist auch regelbar, was will man mehr. Die Quellenumschaltung ist auch irgendwie übersichtlicher, finde ich. Da bekommt man viel Verstärker fürs Geld. Beim 9000 ist vor allem der Preis kultig.
oldiefan1
Inventar
#20 erstellt: 21. Sep 2011, 18:22

Zweck0r schrieb:
Wenn Du die Grundig-Loudness magst, bleib bei der alten Serie.

Grüße,

Zweck



Und genau diese Loudness-Korrektur ist entscheidend. Wer sie - je nach verwendeten Lautsprechern und Wohnraumakustik - als "zu heftig" empfindet, kann sie problemlos beim V 5000 (oder A 5000) mit den Klangreglern und/oder dem Level Attenuator abschwächen. Diese Regelungsmöglichkeiten bietet der A 9000 nicht. Und deshalb reicht er m.E. klanglich bei weitem nicht an den V 5000 heran.

Herzlichen Gruss,
Reinhard


PS: Ich habe einen generalüberholten A 9000 abzugeben!


[Beitrag von oldiefan1 am 21. Sep 2011, 18:23 bearbeitet]
Rillenohr
Inventar
#21 erstellt: 21. Sep 2011, 20:58
So ein Verstärker, der an ältere Generationen so gar nicht heranreicht, wird wohl nicht allzuviel kosten, oder?

Ich suche zwar keinen, aber ... na ja...
oldiefan1
Inventar
#22 erstellt: 21. Sep 2011, 21:13
Du meinst, es war unklug von mir, die Lanze für den V 5000 zu brechen? Es macht den Preis für den A 9000 kaputt?

Du magst da recht haben oder auch nicht. Aber ich stelle meine ehrliche Meinung deshalb nicht hintenan.

Wer vom A 9000 überzeugt ist (und ihn also kennt), wird sich davon nicht umwerfen lassen.

Herzlichen Gruss,
Reinhard
Rillenohr
Inventar
#23 erstellt: 21. Sep 2011, 21:28
Nun, ich kenne ihn nicht wirklich, wollte ihn aber immer mal kennen lernen.

Was soll er denn kosten?
Zweck0r
Moderator
#24 erstellt: 21. Sep 2011, 23:17
Man kann natürlich auch beides haben: A9000 zur Endstufe degradieren und einen XV 5000 oder SXV 6000 davorhängen8)

Grüße,

Zweck
Suche:
Das könnte Dich auch interessieren:
Grundig Fine Arts A-9000
MAC666 am 02.09.2006  –  Letzte Antwort am 03.09.2006  –  3 Beiträge
Grundig Fine Arts A-9000
MAC666 am 29.07.2006  –  Letzte Antwort am 31.07.2006  –  13 Beiträge
Fine Arts Grundig A-9000, lohnt Reparatur?
OliHD am 19.10.2016  –  Letzte Antwort am 17.11.2016  –  8 Beiträge
Grundig Fine Arts A 903
klaus2002 am 11.07.2005  –  Letzte Antwort am 13.07.2005  –  7 Beiträge
Grundig A-9000
timopa2013# am 28.12.2013  –  Letzte Antwort am 29.12.2013  –  2 Beiträge
Grundig Fernbedienung Fine Arts
stephan1892 am 07.05.2010  –  Letzte Antwort am 06.02.2011  –  13 Beiträge
Grundig Fine Arts 9009
Chris-Alex am 14.06.2007  –  Letzte Antwort am 16.06.2007  –  4 Beiträge
Grundig Fine Arts T 9000: Stereo-Problem
puki am 27.11.2006  –  Letzte Antwort am 27.11.2006  –  4 Beiträge
grundig fine Arts - Klang
nobile am 24.09.2004  –  Letzte Antwort am 25.09.2004  –  3 Beiträge
Grundig Fine Arts ONE
Davidehh am 22.01.2007  –  Letzte Antwort am 22.01.2007  –  2 Beiträge
Foren Archiv
2011

Anzeige

Produkte in diesem Thread Widget schließen

Aktuelle Aktion

Partner Widget schließen

  • beyerdynamic Logo
  • DALI Logo
  • SAMSUNG Logo
  • TCL Logo

Forumsstatistik Widget schließen

  • Registrierte Mitglieder872.263 ( Heute: 24 )
  • Neuestes MitgliedCHL9000+Null
  • Gesamtzahl an Themen1.454.029
  • Gesamtzahl an Beiträgen19.666.366

Hersteller in diesem Thread Widget schließen