Grundig Fine Arts A-9000

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MAC666
Inventar
#1 erstellt: 29. Jul 2006, 14:07
Hiho, da ich meinen Sony Str-7055A an einen Kumpel verliehen habe, hab ich ihn mal gefragt warum, er hat doch einen O. G. Grundig.

Da sagte er gaaaanz traurig: "Aber der geht doch nicht mehr richtig!"

Naja, langer Rede kurzer Sinn: Wir sind beide nicht so die Fans vom A9000, aber wissen, dass es da draussen Fans gibt.

Jetzt die Frage: lohnt es sich, das Ding defekt zu verkaufen? Und was bekommt man dann noch? Ader soll man ihn lieber reparieren und weiterverwenden, damit ich meinen Sony wiederbekomme ;-)

Achso, was defekt ist:

Machmal kommt nix raus... Is aber kein Wackler oder so, draufklopfen bringt nix. Und irgendwann geht er wieder...
bodi_061
Inventar
#2 erstellt: 29. Jul 2006, 17:34
Hallo MAC666,

ich finde den A9000 auf jedenfall erhaltenswert! Ist ein feiner Verstärker, und mit das Beste was Grundig gemacht hat. Er gehört zur Fine Arts Serie, die sehr hochwertige Geräte umfasst hat.

Der Neupreis war 1987, 2000,-DM. Es kommt darauf an wieviel ein Kumpel in die Reparatur investieren will, aber möglichst einen Kostenvoranschlag machen lassen.

Gruß bodi


[Beitrag von bodi_061 am 30. Jul 2006, 17:23 bearbeitet]
Schwergewicht
Inventar
#3 erstellt: 29. Jul 2006, 17:51
Hallo,
der Grundig A 9000 hatte 1987/88 einen UVP von DM 2.000,--. Ansonsten klanglich mehr als eine Klasse über dem Sony STR 7055 A anzusiedeln.

Gruß
Passat
Moderator
#4 erstellt: 29. Jul 2006, 21:43
Der A-9000 ist neben seinem Nachfolger A-9009 das Beste, was Grundig jemals an Verstärkern gebaut hat.
Der hat mal UVP 2000,- DM gekostet und war damals in dieser Preisklasse einer der klanglich besten Verstärker.

Reparieren lohnt auf jeden Fall.

Grüsse
Roman
MAC666
Inventar
#5 erstellt: 30. Jul 2006, 07:13
Hmm, das er gut sein soll, weis ich ja...

Aber ist er so eine grosse 80er Jahre Aussnahme?

Aber was könnte so eine Reparatur kosten? Hab ihn gestern noch mal genau gefragt: manchmal ist ein Kanal weg, manchmal beide... Ohne Knacken, ohne Rauschen. einfach weg.

Achso: Ich schätze den Verstärker so ein: Er ist gut, aber wenn man ihn defekt verkauft, bekommt man genug Kohle um sich einen mindestens genauso guten 70er Jahre Jap funktionsfähig dafür kaufen zu können. Oder liege ich da falsch?


[Beitrag von MAC666 am 30. Jul 2006, 07:16 bearbeitet]
Schwergewicht
Inventar
#6 erstellt: 30. Jul 2006, 08:44
Hallo,
einen ebenso guten 70er Amp wird man für den "Erlös" mit den beschriebenen Mängeln nicht bekommen, ich schätze mal so um die 150,--, allerdings stark schwankend, würde immer einen Sofortkaufpreis machen. Mal mit Kontaktspray versuchen, vor allen Dingen, wenn es sich um ein Rauchergerät handelt und falls die Aussetzer weg sein sollten, selber behalten.

Gruß
MAC666
Inventar
#7 erstellt: 30. Jul 2006, 08:54
Ich denke, das Problem sitzt tiefer, es sind keine Wackler oder Kontaktschwierigkeiten. Wenn mal ein aussetzer da ist, dann bleibt er auch ne zeit lang und ist auch durch "leichte Berührungen" nicht wegzubekommen, auch nicht, wenn man an allen knöppen spielt...
Schwergewicht
Inventar
#8 erstellt: 30. Jul 2006, 09:05
Hallo,
könnte natürlich auch eine kalte Lötstelle sein. Allerdings bei Rauchergeräten habe ich schon die tollsten Sachen erlebt. Wie ist es denn, wenn er aussetzt und man schaltet die Lautsprecher mal kurz aus und wieder an. Auch ein Lautsprecherrelay kann vor allen Dingen bei Rauchergeräten so etwas auslösen, alles mal reinigen kann ja nicht schaden.

Gruß
MAC666
Inventar
#9 erstellt: 30. Jul 2006, 09:46
Also ich habe ihn jetzt nicht hier und gestern nur mal grob geguckt.

Aber es scheint mir so, als ob kein Relais anzieht oder abfällt, und ein ein / ausschalten der Lautsprecher und ds Gerätes bringt nix. Wo kann man sowas im Rhein/Main Gebiet mal hinbringen? Selbst reparieren fällt eher Flach. Kann zwar mit dem Lötkolben umgehen, aber hab von den Schaltungen keine Ahnung. Naja, wenn man den Fehler genau Lokalisiert hätte, würde ich es vielleicht hinbekommen...
lolking
Inventar
#10 erstellt: 30. Jul 2006, 11:59
Wenns ein Relais wäre würdest du das hören. Versuchs einfach mal mit Kontakspray (Methoden bitte hier dem Forum entnehmen!).
Ralf_T_aus_W
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 30. Jul 2006, 19:25
Wenn er hinzukriegen ist , behalt ihn auf jeden Fall.
Ich hab hier die gesamte 9000er und bin mehr als zufrieden.
Das Teil gehört zu dem besten was Grundig je gebaut hat.
MAC666
Inventar
#12 erstellt: 30. Jul 2006, 19:59
Muss man aber halt eben auch Freund davon sein... Is sicherlich auch Frauentauglicher, aber ich steh halt eher auf 70er Alu Brachial, hab gerade einen Kenwood KA-9100 geschossen *freu* (siehe anderen Thread) ;-) Optisch mein ich das... Meinem Kumpel is das denke ich egal, also werde ich Ihm Eure Ratschläge unterbreiten, und ich denke es wäre wirklich schade drum...
Matthias_M!
Stammgast
#13 erstellt: 31. Jul 2006, 18:04
Moin, moin,

der Grundig (übrigens wohl ein Marantz) hat einige typische Probleme, die einfach immer wieder auftreten und die in der Behebung teuer werden können. Zumal Grundig selber wohl keinen Service mehr macht - die 10-Jahres-Frist ist rum und Grundig war zwishenzeitlich pleite. Die Ersatzteilversorgung wird dementsprechend problematisch.

Ein defekter A9000 zum Hinstellen macht keinen Sinn. Eine Wiederherstellung wirtschaftlich nur dann, wenn du unbedingt den Grundig haben willst. Sonst gibt's billigeres.
Über Dingsda bekommst du eigentlich immer wieder 9000er mit Holzwangen zwischen zwei- und dreihundert Euro. Zu dem Preis kaufe ich, obwohl ich einen nehmen würde, nicht.
Es lohn sich daher sicher nicht, hundertfünfzig oder mehr Euro zu investieren, um das Gerät dann zu verkaufen. Das Geld kriegst Du nicht wieder. Außer er ist wirklich gut erhalten, hat saubere Holzwangen, Papiere und den Karton. Dafür zahlen Freaks halt mehr.

Mein Tip: Biete ihn hier im Marktplatz oder bei Dingsda als defekt an und schau was passiert.

Tschüß, Matthias


[Beitrag von Matthias_M! am 31. Jul 2006, 18:05 bearbeitet]
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