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Verstärker mit drei Tapeschleifen+A -A |
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| Autor |
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gyps_ruepelli
Stammgast |
#1
erstellt: 14. Apr 2026, 22:53
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Hallo zusammen, Weil ich immer noch mehrere Recorder-Bausteine mein Eigen nenne, habe ich zeitweilig mit dem Kauf eines Verstärkers mit drei Tapeschleifen nachgedacht. So etwsa gibt es selbstredend nur gebraucht, aber ich hatte mir einen kleinen Überblick über die Modelllage verschafft. Drei Tapeschleifen waren insbesondere bei großen, leistungsstarken Modellen zwischen Ende der 80er und Mitter der 90er Jahre recht weit verbreitet, in einer ganz besonderen Vielfalt und bis hinunter zu relativ einfachen Modellen scheint mir das bei AKAI der Fall gewesen zu sein, die damals etliche entsprechende Verstärker im Angebot hatten. Ein Stück weit die Krönung dessen war der Yamaha AX-900, der nicht nur mit drei Tapeschleifen, sondern auch noch mit zwei Aufnahmewahlschaltern aufwartete. Dass es in der Zeit solche Modelle gab erkläre ich mir mit dem Aufkommen neuer Recoderstandards wie DAT und später Minidisc und der Tendenz, zwei Tapedecks an der Anlage haben zu wollen. Wie dem auch sei - mir ist bei den Verstärkern mit drei Tapeschleifen eine Besonderheit aufgefallen, die herstellerübergreifend zu sein scheint. Hersteller wie Yamaha und AKAI hatten drei vollwertige Tapeschleifen und einen Aufnahmewahlschalter, mit dem man alle Inputkanäle auf die Recordreausgänge legen konnte. TEAC, Kenwood und Pioneer hatten dagegen zwei Arten von Tapeschleifen an einem Gerät. Zwei, die mit dem Aufnahmewahlschalter angesteuert wurden und eine, die Tape 3/Adaptor hieß und offenbar primär dazu gedacht war, einen Equalizer einzuschleifen. Diese Schleife wurde nicht durch den Aufnahmewahlschalter geregelt und lag immer auf der eingestellten Wiedergabequelle. Jetzt fand ich an vielen derartigen Geräten auffällig, dass der Aufnahmewahlschalter jeweils einen Line-Eingang - meist AUX - nicht abdeckte. Und das herstellerübergreifend. Haben Hersteller wie Pioneer, Kenwood und TEAC Geräte gemeinsam entwickelt oder gemeinsame Standards gehabt? Und was ist der Grund, warum ein Kanal auf dem Aufnahmewahlschalter fehlt? Gibt es dafür einen technischen Grund? |
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gst
Inventar |
#2
erstellt: 16. Apr 2026, 09:57
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Eine Vermutung von mir: Bei Yamaha gab es bei dem Tape-Select auch eine "0" oder Standard-Stellung, wo der Aufnahmeausgang erstmal alles mitbekam, was sonst auch über die Wiedergabe ging. D.h. für den RecOut-Schalter brauchte man eine Wahlstellung mehr. Bei acht verschiedenen Stellungen war offenbar Schluss und dann musste eine Quelle daran glauben, in diesem Fall wohl AUX. Beim Yahama RX-797 hatte die europäische Version des Recout einen "Standard" und sieben andere Inputs. In Nordamerika gab es die "Standard"-Einstellung nicht, stattdessen einen achten Eingang mit dem Satelliten-Kanal. Welchen Verstärker nutzt du denn gerade? |
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gyps_ruepelli
Stammgast |
#3
erstellt: 16. Apr 2026, 10:11
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Ich nutze einen AX-496 von Yamaha. Der hat "nur" zwei Tapeschleifen, aber durch einen Equalizer mit zwei Tapeanschlüssen und eine Sony-Umschaltbox (SB-900) kann ich dort alles anschließen, was ich brauche. Mit einem Verstärker mit drei Schleifen habe ich immer mal wieder geliebäugelt, mich aber dann dagegen entschieden. |
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gst
Inventar |
#4
erstellt: 16. Apr 2026, 11:33
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Ich nutze hauptsächlich einen RX-797, der zum normalen getrennten Rec-Out als zusätzlichen Rec-Out Augang noch "Zone 2" hat. Zone2 kann auch auf alle Eingänge unabhängig zugreifen. Seitdem keine Bandmaschine mehr im Wohnzimmer steht, wird das nicht mehr genutzt. Wäre für mich jetzt auch nur eine Option, wenn ich vom Tuner etwas auf den Rechner als Aufnahmemaschine aufnehmen würde. Spotify und ähnliche Dienste haben die Medienlandschaft doch gewaltig verändert. Die Zeit, wo ich am Radio "lauerte", ist lange vorüber. [Beitrag von gst am 16. Apr 2026, 17:53 bearbeitet] |
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ThorianGrey
Neuling |
#5
erstellt: 16. Apr 2026, 16:04
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Die Anzahl der möglichen Stellungen des Drehschalters dürfte in der Tat die Erklärung sein. Bei manchen Herstellern gab es statt der Stellung "Standard/Eingang" auch die Stellung "Rec Off", die natürlich auch eine Raste benötigt. Wer wirklich große Flexibilität beim Schalten zwischen vielen Geräten benötigt, der kommt um zusätzliche Umschaltboxen nicht herum. Ich erinnere mich noch an den Sony SB-V3000 im AV-Bereich - damit blieben damals kaum noch Wünsche offen. |
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Rabia_sorda
Inventar |
#6
erstellt: 16. Apr 2026, 17:14
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Es gab auch Zusatzgeräte für genau diese Zwecke. Schaue mal nach: 1. Sony SB-300 / SB-500 / SB-900 2. Akai DS-5 3. DBX 200 / 400 4. Pioneer U-24 5. Russound TMS-2 |
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gyps_ruepelli
Stammgast |
#7
erstellt: 16. Apr 2026, 21:31
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Genau so eines (SB-900) leistet bei mir seine Dienste.... - zusammen mit einem Equalizer, der zwei Tape-Ausgänge hat. |
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gyps_ruepelli
Stammgast |
#8
erstellt: 21. Apr 2026, 15:16
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Vielleicht mal eine Frage an die etwas älteren Semester hier im Forum. Gab es eine typische "Belegung" der drei Tapeschleifen? Also mit anderen Worten: Wenn man so einen Verstärker nutzte, was hatte man dann typischer Weise dort angeschlossen? Zwei Cassettendecks und ein DAT-Deck? Oder nutzte an typischerweise dann ein Doppelkassettendeck um die dritte Schleife für ein Tonbandgerät oder gar einen PCM-Konverter/Videorecorder frei zu haben? |
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gst
Inventar |
#9
erstellt: 21. Apr 2026, 19:47
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Vielleicht gibt es irgendwelche, aber mir sind keine Doppelkassetten-Decks mit 3Köpfen (wäre für Hinterbandkontrolle notwenig) bekannt. Vielleicht gibts jemand, der ein Gerät aufzeigen kann? Ohne Hinterbandkontrolle benötig man kaum mehrere Tape-Schleifen. Es hat früher User gegeben, die hatten drei Bandmaschinen und mehr, und hatte nicht siamac 22 Bandmaschinen? Aber sonst ist die Frage müßig oder du erklärst, warum dich das so interessiert. |
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gyps_ruepelli
Stammgast |
#10
erstellt: 21. Apr 2026, 21:32
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Mein Beweggrund ist bloße Neugierde. |
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Rabia_sorda
Inventar |
#11
erstellt: 21. Apr 2026, 22:36
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Gerd, es gab nur eine handvoll Doppeldecks mit 3 Köpfen für eine Hinterbandkontrolle. Ein paar hatte ich mal im Rep. Thread erwähnt, wie auch wenige analoge Tapedecks mit Digitaleingängen. |
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