KEF Calinda kaufenswert?

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bougnufle
Neuling
#1 erstellt: 19. Jan 2007, 16:11
tach allerseits!
Bin besitzer eines paars Kef C60 un glücklich!
Jetzt könnte ich mir och ein paar Kef Calinda [zumindest sehen sie so aus und hinten steht au sp 1053 als referenz drauf] zulegen (150 - 200 euro sollen die kosten). Was meint ihr?
michaelJK
Stammgast
#2 erstellt: 19. Jan 2007, 16:39
Hallo,

ich habe auch noch ein Paar von denen, war früher mal ein sehr guter Lautsprecher. Meine sind klingen noch ganz gut, in den Höhen allerdings sind sie sehr zurückhaltend. Ob sie zu Deinen anderen LS passen, kann ich nicht sagen. Deshalb auch kein Rat, ob Du sie nehmen sollst.

Der Preis scheint mir recht hoch für das Alter, außer es werden für diese Box Liebhaberpreise gezahlt. Da kenne ich mich aber nicht so aus. Für den Preis würde ich meine vielleicht auch hergeben.

Gruß

Michael
vampir
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 19. Jan 2007, 17:52
Guten Abend!

Auch von mir kommt eine ähnliche Beurteilung. Die Boxen sind auf lange Sicht sicher recht angenehm zum Hören. Supersoundeffekte sind ihnen aber fremd. Es kommt auch auf die Musik an, die Du an liebsten hörst. Sie wurden in den ersten Auflagen Ende der 70er gebaut und hatten den damal typisch englichen Klangcharakter. Zu modernen KEF Boxen sollte man lieber keinen direkten Vergleich ziehen. Außerdem benötigen Sie einen nicht zu schwachen Verstärker damit sie nicht zu lahm erscheinen. Der Preis ist leider angemessen. Sie werden immer noch recht teuer gehandelt, insbesondere wenn sie in gutem Zustand sind.

Gruß

Andreas
bougnufle
Neuling
#4 erstellt: 19. Jan 2007, 17:58
Ja danke schon mal für die ersten antworten.
Ich denke mein Technics Sa700 [ebfalls ende der 70er gebaut] schafft genügend Power ran um diese Boxen anzufeuern. Die beiden Kef C60 dUrften aber kaum 5-6 Jahre jünger sein als die Calinda. Sind aber kleiner doch vor allem (für mich) sehr exakt im Hochtonbereich; klar fehlt ihnen ein ungeheures Bassvermögen, doch vielleicht kommt das ja gerade bei den Calindas rüber.
Ich denke aber auch dass ich den Preis nochmal verhandeln sollte
Genau
Stammgast
#5 erstellt: 19. Jan 2007, 21:22
Hallo
Ich kenne diese Boxen recht gut, da sie ein Bekannter besitzt und ich sie dort schon öfters gehört habe. Bassstark sind sie auf jeden Fall, mir persönlich gefällt der Klang auch sehr geut. Zum Preis: 150€ ist ein sehr guter Preis, in der Bucht werden höhere bezahlt.
detegg
Inventar
#6 erstellt: 19. Jan 2007, 22:25
Moin,

ich habe die CALINDA jetzt seid 3 Jahren. Diesen LS werde ich nicht wieder hergeben.

Die Calinda ist ein geschlossener 2-Wegerich mit Passivmembran. Der 19mm T27-HT schaut mit seinem gleichmässig(!) abfallenden Amplitudengang im Vergleich zu gewöhnlichen Chassis eher ungewöhnlich aus. Der 20er TMT (B200 mit großem Magneten) und Bextrene-Membran soll lt. Weiche bis ca. 3,7 kHz spielen. Die Passivmembran ist ein ovaler B139 ohne Antrieb. f3 ist ca. 29Hz bei 47L Volumen. Der "Wirkungsgrad" ist mit <=85dB/W/m eher gering. Ein Endverstärker mit echten >50W ist bei gehobenen Lautstärken gefragt.

Kurz: die KEF Calinda klingt rund. Sie ist nie nervend, ermöglicht Stundenlanges Hören ohne Ermüdung. Die Tiefen werden dank der großen Passivmembran mit richtig Druck wiedergegeben. Der TMT klingt sauber, ohne hörbare Verzerrungen, Stimmen und Instrumente werden besonders im Grundton sehr schön gespielt. Der Übergang zum HT ist gelungen. Auch neben der Achse nur geringer Hochtonabfall.

Vieleicht sollet ich sie mal ausgiebig messen, hatte bis jetzt aber nicht das Verlangen ...

Zu 150€ solltest Du sie Dir mal ein paar Wochen anhören - in der Bucht bekommst Du mehr dafür.

Das sind meine noch mit AUDAX HD100D25:



Tipp: Wenn möglich, die LS mal kopfüber auf einem Ständer mit HT auf Ohrhöhe aufstellen.

Gruß
Detlef
michaelJK
Stammgast
#7 erstellt: 20. Jan 2007, 11:31
Hallo,

im Forum wurde übrigends schon öfter was über die Calinda geschrieben, über die Suche zu finden.

Gruß

Michael


[Beitrag von michaelJK am 20. Jan 2007, 11:31 bearbeitet]
Cuelos
Neuling
#8 erstellt: 23. Jan 2009, 16:27
Ich habe selbst ein Paar Calinda und experimentiere bereits lange mit ihnen herum.
Ich höre selbst sehr viel verschiedene Musik, kenne mich folglich auch etwas damit aus, wie was klingen sollte, was diesen Tests zugute kommt

Allgemein haben die Calinda wie oben schon gesagt, einen sehr ausgewogenen Klang. schöne definierte Höhen, recht tiefe Bässe aber eine leichte schwäche im Mitteltonbereich.
Für Klassik sehr gutgeeignet, ebenso für fast alle anderen Arten von nicht allzu rythmischer Musik.
Die Lautsprecher sind Sehr weich aufgehängt, was im Rockbereich und überall, wo schnelle Rückstellung der Membran erforderlich ist, den Klang verwäscht.
Je schneller die aufeinander folgenden Schläge, desto matschiger der Klang.
Alles in Allem die perfekte Box, wenn man nicht auf allzu harte Sachen steht. LG
Cuelos


[Beitrag von Cuelos am 23. Jan 2009, 16:29 bearbeitet]
Ludger
Inventar
#9 erstellt: 23. Jan 2009, 17:37
Hallo,
damit alte KEF oder SPENDOR-Boxen im Bass straff klingen sollen, brauchen sie auch entsprechend potente Verstärker, Leistung ist nur bedingt entscheidend, sie müssen nur schnell sein, was gleichbedeutend mit hoher Stromlieferfähigkeit ist.
Die Calinda sind übrigens keine geschlossenen Boxen, sondern Bassreflexboxen, die Passivmembran ersetzt das Rohr, was aufwendiger, aber auch besser ist, speziell bei 2-Wege Boxen.
150€ halte ich für einen sehr fairen Preis. Dass für so alte Boxen soviel Geld bezahlt wird, ist sicherlich kein Zufall.
Gruß
Ludger
thernus
Schaut ab und zu mal vorbei
#10 erstellt: 21. Aug 2019, 00:10
Bin auch mit KEF groß geworden...

Ich könnte aktuell ein Paar Calindas bekommen für knappe 200 Euro oder ebenso ein Paar Carlton II zum gleichen Preis. Beide kann ich nicht Probehören da zu weit voneinander entfernt. Die Carlton kenne ich von früher und ich suche aktuell was zum ständigen Dauerhören von KEF.

Was mach ich nun? Calinda oder Carlton?
highfreek
Inventar
#11 erstellt: 21. Aug 2019, 07:20
200 für die Calinda sind ok. Die Weichen sollten aber gemacht sein. Meine Weichen waren hinüber. Danach klang es 100 x besser.
Und nein, meine calinda sind schon verkauft.
fotoralf
Inventar
#12 erstellt: 21. Aug 2019, 08:23

highfreek (Beitrag #11) schrieb:
Meine Weichen waren hinüber.


Hinüber wie in ... ?


Danach klang es 100 x besser.


Sowas habe ich früher auch mal geglaubt. Da spielt sehr viel Einbildung mit.

Ralf
highfreek
Inventar
#13 erstellt: 21. Aug 2019, 10:37
Is mir persönlich egal wie du das siehst.
Bei mir waren 3 kondensatoren weit mehr als 10 prozent vom abgedruckten Wert abgewichen.
Und die box klang total dumpf. Danach nichtmehr.

Ich hatte z.b. auch schon infinitys mit defekten wiederständen auf der weiche. . Also alles ist möglich


[Beitrag von highfreek am 21. Aug 2019, 10:43 bearbeitet]
fotoralf
Inventar
#14 erstellt: 21. Aug 2019, 14:22

highfreek (Beitrag #13) schrieb:
Bei mir waren 3 kondensatoren weit mehr als 10 prozent vom abgedruckten Wert abgewichen.


Was im Zweifelsfall durchaus eine Verbesserung gegenüber den 20 Prozent war, um die sie im Neuzustand daneben gelegen hatten. Gerade bei Elkos nichts außergewöhnliches. ;-)

Ralf
marantzdohle
Stammgast
#15 erstellt: 22. Aug 2019, 21:18
Jetzt versuche ich es nochmals " Schwergewicht" Dieter aus der Hecke zu locken = melde dich doch mal wieder, wir Forumianer vermissen deine fachkundlichen Kommentare!!!

Gerade in Sachen Lautsprecher sind doch viele Fragen/Beiträge in der letzten Zeit gekommen, die zum Grossteil irgendwie unbefriedigend beantwortet wurden.

Das Forum lebt doch von den Beiträgen Esprit, Compu-Doc u.a. (Helmut kann leider nicht mehr)

Wenn auch du dich zurückziehst, melde ich mich bald ab.
Hier ist nix mehr los.
Wuhduh
Inventar
#16 erstellt: 22. Aug 2019, 21:44
Nabend !

@ Ralf:

Doch-doch, Weichen auffrischen macht ggfs. durchaus Sinn im globalem Sinne fernab von Freaks, die unbedingt ihre original X-Prozente an Abweichungen , Toleranzen und Feinstaubschichten haben müssen.

Und wenns dann letztendlich ums Nachlöten diverser Lötpunkte geht, isset auch eine gute Tat.

MfG,
Erik
fotoralf
Inventar
#17 erstellt: 23. Aug 2019, 07:57
Ich sage ja auch nichts dagegen, 40 Jahre alte Elkos auszutauschen. Aber Toleranzen von 10 oder 20 Prozent waren und sind nun mal bei Elkos normal.

Ralf
highfreek
Inventar
#18 erstellt: 24. Aug 2019, 06:14

fotoralf (Beitrag #14) schrieb:

highfreek (Beitrag #13) schrieb:
Bei mir waren 3 kondensatoren weit mehr als 10 prozent vom abgedruckten Wert abgewichen.


Was im Zweifelsfall durchaus eine Verbesserung gegenüber den 20 Prozent war, um die sie im Neuzustand daneben gelegen hatten. Gerade bei Elkos nichts außergewöhnliches. ;-)

Ralf


Tolles Argument
Von Dir würde ich sicher keine selbstgebaute Lautsprecher kaufen, wenn Du Bauteile akzeptierst, die 20 , 30 % vom errechneten Wert abweichen

Dann weis ich nicht warum man Weichen errechnet, dann kann man auch würfeln
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