Verstärker SONY TA - 5650

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bogarth8321
Stammgast
#1 erstellt: 16. Sep 2004, 21:40
Wer weiss etwas über den SONY TA-5650 ?
henreif
Ist häufiger hier
#2 erstellt: 10. Dez 2004, 18:48
Was willst Du denn wissen???

Gruß

Henry (henreif)
musicus66
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 10. Dez 2004, 19:43
Vollverstärker mit V-Mos Endstufe von Mitte/Ende der 70er im für diese Zeit typischen Sony-Design; 2x60Watt /8Ohm; bei Endstufendefekt Totalschaden, da diese ganz speziellen Transistoren (komplementäre depletion-Leistungsfets) nicht mehr aufzutreiben sind.


[Beitrag von musicus66 am 10. Dez 2004, 19:44 bearbeitet]
Der_erste
Neuling
#4 erstellt: 26. Jun 2006, 21:32
Hallo
Ich such dringend nach zwei Transisto 2sk60 und 2j18 die gehören zu ta-5650 ich ben über jeder tip sehr dankbar
musicus66
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 29. Jun 2006, 05:29
vorab muß gesagt werden, daß es zu diesen V-fets definitiv keine Ersatztypen gibt, die auch nur annähernd geeignet wären. Es dürfen je Kanal auch nur Typen der gleichen Selektionsklasse eingebaut werden, was das Beschaffungsproblem noch verschärft; die Selektionsklasse (53...58) gibt die pintch-off Spannung (sind selbstleitende! Fets)an; wie das aber genau definiert ist vermag ich nicht zu sagen; konnte kein Datenblatt auftreiben.
Eine Klasse Unterschied zwischen den N und P-Typen lässt den Verstärker noch einwandfrei funktionieren, aber die Verzerrungen steigen deutlich meßbar an.
Üblicherweise gehen bei Defekt eigentlich alle Fets kaputt; wenn einer den üblichen G-S Schluß bekommt, belastet der die Vorspannungsquelle, die aus einer kapazitiven Verdopplerschaltung besteht, so stark, daß für die anderen Fets die Vorspannung zu wenig negativ wird und die alle durchschalten.
Bei electronicpool mal anfragen, da sind die noch gelistet; fibra-brandt hat noch welche aber leider keine verwendbaren Selektionsklassen mehr.
Funktionsfähiges Gerät kostet bei ebay ca. 120-150 Euro, das ist billiger als alle Fets zu tauschen, falls man doch welche auftreiben sollte.
flanders01
Neuling
#6 erstellt: 01. Mrz 2008, 17:49
hallo, der erste ich hab das selbe problem konntest du welche auftreiben? wenn ja zu welchem preis?
Greencone
Stammgast
#7 erstellt: 02. Mrz 2008, 14:00
Unterlagen siehe hier
http://www.hifiengine.com/manuals/sony/ta-5650.shtml

Gruß Greencone
alexderk
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 15. Jun 2008, 12:26
hallo musikbegeisterte!

ich habe einen TA-5650 als ersten tollen verstärker von meinem Vater bekommen, der ihn damals mit einem passenden Tonbandgerät kaufte. Leider ist die endstufeneinheit nach 2 wochen erstbetrieb von mir komplett eingegangen (wie schon beschrieben wurde), und mittlerweile benütze ich ihn als vorverstärker zu meiner Revox B740, dank pre out.

ich finde er klingt besser als die passende B739, ich finde er fühlt sich auch verarbeitungsmäßig besser an.

Klingt im übrigen ganz ausgezeichnet an einem vincent CD-S3 und Linn Keilidh...

kennt jemand infos über den Vollverstärker?

Alex
Unda_Maris
Neuling
#9 erstellt: 14. Aug 2008, 01:40
Der TA-5650 hat eine überragend gut klingende Endstufe, die selbst in Top-Hifiketten eine sehr gute Figur macht. Der eingebaute Vorverstärker ist weniger gut, besonders berauschend ist die Phono-Sektion ...

Wie von den Vorrednern erwähnt ist das Ersatzteilproblem ein Damoklesschwert, das immer über dem Besitzer eines TA-5650 schwebt.

Um einen Ausfall der V-FETs zu vermeiden müssen die Doppeldioden VD1221 gegen 1N4148-Paare ausgetauscht werden, da diese unzuverlässig sind und zu einem großen Teil für die V-FET-Ausfälle zuständig sind. Es sollten außerdem die Kondensatoren der Spannungsverdopplerkaskade alle ersetzt werden, da ohne die Hilfspannungen, die damit erzeugt werden, die V-FETs alle durchschalten ...
Ein Gerät das sehr lange nicht benutzt wurde, stirbt sofort, wenn die Kondensatoren durch die Lagerung taub geworden sind. Eine weitere Ursache für Probleme kann der Stecker der Endstufenplatine sein, der bei frühen Modellen verwendet wurde. Dieser ist zu entfernen und die Leitungen direkt anzulöten.

Ist erst einmal ein V-FET-Defekt aufgetreten, dann hilft nur hoffen, dass es nicht zu viele V-FETs erwischt hat. Bevor man neue (oder ausgeschlachtete) V-FETs der richtigen Selektionsklasse (Vp-Rang)einsetzt, muss zuerst aber die Ursache für den Defekt lokalisiert und eliminiert werden und o.g. Sichierheitsmaßnahmen durchgeführt werden.

Die Ersatzteilsituation ist wie bereits erwähnt sehr schwierig, so dass wohl nur noch ein zweiter TA-5650 oder Wega V4810 (baugleich) als Ersatzteilspender in Frage kommt.

Übrigens: Weitere Infos gibt es hier:
http://www.thevintageknob.org/VFET/VFET-main.html


[Beitrag von Unda_Maris am 14. Aug 2008, 01:45 bearbeitet]
alexderk
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 14. Aug 2008, 22:51
super infos!

der phono teil ist wirklich gut, schade dass er anscheinend nicht so gut ist als preamp,werd ich wohl als nächstes auswechseln...
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