Augenschäden

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Flash_Hydric
Neuling
#1 erstellt: 28. Nov 2004, 23:43
Habe mich ca. 10 h in 2 Wochen mit meinem neuen Pana und opera Leinwand vergnügt, und bekomme nun langsam Sorgen bezüglich einer Augenschädigung, da ich im Dunklen auf der Straße deutlich weniger erkennen kann. Es ist so, als ob ich stark geblendet wurde (ich habe natürlich nie direkt in den Beamer geschaut!). Außerdem strengt das Film schauen ganz schön die Augen an. Sitzabstand ist ca. 4m. Hat jemand ähnliche Probleme oder bin ich einfach ein Sensibelchen??!!
cr
Inventar
#2 erstellt: 29. Nov 2004, 00:43
Ich kann mir nicht vorstellen, dass man von ein paar Stunden Projektion nachhaltige Augenschäden davonträgt, genausowenig wie vom Lesen mit der Taschenlampe (Ammenmärchen). Mglw. verkrampfst du dich beim Schauen?
LMD
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 29. Nov 2004, 05:31
Ich sitze mehr als 10 Stunden die Woche vor einem Computer-Monitor und denke das geht den Mitlesern nicht anders.
Wir müssten alle schon ewig blind sein...

Ein schöner Filmabend im Heimkino empfinden meine Augen eher als eine Art Urlaub.
Flash_Hydric
Neuling
#4 erstellt: 29. Nov 2004, 23:20
Ich bin zwar Kontaktlinsenträger, aber ob dies einen Einfluß hat?!

1. Betrachtung: Eigenartigerweise empfiehlt man bei Computermonitoren aufgrund der Ergonomie für das angenehme Sehen KEINE schwarzen Ränder, und auch etwas Raumbeleuchtung. Im Heimkino scheint sich dies genau umgekehrt zu verhalten, da man scheinbar nur auf höchstmögliche Kontrastwirkung aus ist, ohne Rücksicht auf Verluste.

2.Betrachtung: Direkt in den Beamer zu sehen ist ja gefährlich, laut Sicherheitsdatenblatt, und irgendwo vom Gefühl her auch logisch. Aber angenommen ich sehe 4m entfernt direkt in den Beamer (Punktquelle), so trifft mich von der projezierten Fläche nur ein Teil. Sitze ich jetzt 4m entfernt von der Leinwand, habe ich bei einem Gain von 1 sozusagen die Lichtleistung wie wenn ich von 8m in den Beamer sehen würde, oder ist es schlimmer weil ich nunmehr keine Punktquelle, sondern eine fast mein ganzes Gesichtsfeld ausleuchtende Fläche vor mir habe??
Beathead
Schaut ab und zu mal vorbei
#5 erstellt: 29. Nov 2004, 23:55
bin auch kein arzt, aber schaden sollte das filme schauen den augen nicht.
was problematisch ist, sind die vielen wechsel in der helligkeit zwischen dunklen und hellen szenen. da muss sich das auge (iris) ständig anpassen und das macht extrem müde. ideal wäre deshalb ein leichter ausgleich hinter resp neben der leinwand mit einem schwachen licht. ähnlich dem ambient light wie es teilweise neuere lcd-tvs besitzen.
habe in letzter zeit auch eindeutig schwächere nachtsicht, aber denke das liegt nicht am projektor sondern man wird halt nicht jünger! :-)
cr
Inventar
#6 erstellt: 30. Nov 2004, 04:52

was problematisch ist, sind die vielen wechsel in der helligkeit zwischen dunklen und hellen szenen. da muss sich das auge (iris) ständig anpassen


Das ist ja im Kino noch viel krasser. Probleme damit sind mir aber bisher nie aufgefallen.
McUsher
Stammgast
#7 erstellt: 30. Nov 2004, 14:47
Ich kann mir nicht vorstellen, dass dein Problem vom Beamergucken verursacht wurde.
Aber ich würde trotzdem einen Profi (Augenarzt) mal einen Blick drauf werfen lassen. Oft sind Augenprobleme schleichend und Veränderungen im Umfeld können solche schleichenden Änderungen plötzlich für einen selbst erfahrbar machen.
Vielleicht ist auch gar nichts mit deinen Augen, sondern du hast nur eine veränderte Wahrnehmung.
(Ich möchte an den Versuch erinnern, in dem man eine Brille aufsetzt die das Bild auf den Kopf stellt; nach 14 Tagen oder so, sieht man dann wieder alles richtigherum). In dunklen Szenen im Kino ist viel nachbearbeitet, im richtigen Leben ist durch bescheidene Beleuchtung (Gaslaternen/Mond) der Kontrastumfang geringer als im Kino. Ergänzend kommt hier hinzu, dass im Heimkino die Mitte der Netzhaut sieht, im dunklen RL eher die Lichtempfindlicheren Aussenbereiche... Vielleicht ist es nur so etwas. Auf jedenfall würde ich dazu raten einen Augenarzt aufzusuchen.

Gehört zwar nicht direkt zum Thema:
Soweit ich informiert bin, sollte man bei Fernseher und PC ein Umgebungslicht anhaben, damit man nicht son lüttes Gerät als einzige Lichtquelle hat.
Beim Heimkino sorgt afaik die grosse Projektionsfläche für genügend Umgebungslicht.


[Beitrag von McUsher am 30. Nov 2004, 14:51 bearbeitet]
bernhardH.
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 30. Nov 2004, 18:57
Also bei mir ist das so: Wenn ich Fernsehe bei komplett abgedunkeltem Raum werden meine Augen schneller müde als bei Tageslicht.
So ist es natürlich auch beim Beamer. Logischerweise kann man bei Tageslicht auch lange nicht so gut beamer gucken wie in der Nacht oder bei kompletter abdunkelung.
Also muss ich -zwangsläufig- mit einer schnelleren Ermüdung meiner Augen rechnen !
Ideal wäre es einen kompromiss zwischen ganz geringem Umgebungslicht und dem Beamerbild einzugehen.
Flash_Hydric
Neuling
#9 erstellt: 01. Dez 2004, 00:16
1. Gibt es eine Empfehlung für die tägliche Maximalstunden-Anzahl beim Beamergucken, oder sollte man einfach aufhören wenn es einem anstrengend vorkommt (was natürlich bei einem spannendem Film unlustig ist)?

2. Im Kino ist eigentlich immer etwas Raumlicht vorhanden (Notausgänge-Beleuchtung), aber eher gering. Und der Aufenthalt ist ja meist auf 2 Stunden begrenzt. Die Frage ist ja auch wie das Lichtspektrum aufgeteilt ist im Kino und bei den LCD-Beamern, also nicht nur die Farbkomponenten, sondern auch was da sonst noch so beteiligt ist und nicht unmittelbar auffällt, aber das Auge irritiert.

3. Ich will ja nicht zuviel rumjammern und jemanden das Beamern vergällen, is ja wirklich genial so ein Ding, speziell wenn man es auch für Games benutzt. Aber die gesundheitliche Komponente finde ich schon ziemlich wichtig!
World_of_Video
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 01. Dez 2004, 00:53
Also wenn das Probleme oder Schäden verursachen würde dann würde hier keiner mehr Posten im Forum weil sie alle Blind wären!!! Ich hab schon mehrere Foren durch und sowas hab ich noch nie gelesen oder gehört!!! Dann wirst du schlechte Augen haben wenn du danach probleme hast!!!!
McUsher
Stammgast
#11 erstellt: 01. Dez 2004, 15:08
Punkt 2 ist relativ falsch, flash
im Kino sind meist die Wände dunkel gestrichen, damit sie möglichst wenig Licht reflektieren. Zuhause hat man meist weisse Wände und dadurch deutlich mehr Umgebungslicht durch Reflektionen als im Kino
In der Regel hat man durch solche Reflektionen soviel Umgebungslicht, dass ein Dauerhaftes ermüdungsfreies gucken möglich ist.
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