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*** TEST: SONY VPL-VW550ES ***

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George_Lucas
Inventar
#1 erstellt: 19. Mrz 2017, 21:44
TEST: SONY VPL-VW550ES
Der Sony VPL-VW550ES ist ein Heimkinoprojektor mit 4K-Auflösung, der hochaufgelöste Filme und Fotos bis zu 4096 x 2160 Pixel nativ wiedergibt. Somit werden Feindetails in UHD-Pixelgröße vollständig projiziert. Die überarbeitete „Reality Creation“ verbessert den bereits guten Schärfeeindruck noch weiter. Hiervon profitieren sowohl Filme von Blu-ray als auch Fotoaufnahmen. Die hohe Lichtleistung, der hervorragende Kontrast sowie eine optimierte HDR-Wiedergabe gewährleisten höchstes Sehvergnügen – und machen den Sony VPL-VW550ES zum 4K-Referenz-Projektor in der Preisklasse bis 10.000 Euro.


Sony VPL-VW550 - Front 3 - Foto Michael B. Rehders
Sony VPL-VW550ES


Ausstattung und Technik

Sony nutzt beim aktuellen 4K-Modell das Projektoren-Design, das sich bereits seit Jahren ausgezeichnet bewährt hat. Der VPL-VW550ES ist deshalb optisch von seinen Vorgängergenerationen nicht zu unterscheiden. Das ist meiner Ansicht nach auch nicht notwendig, denn der Projektor gehört zu den leisen Heimkinoprojektoren. Die Betriebslautstärke liegt deutlich unter 30 Dezibel, und damit ist er beim Filmeschauen angenehm unauffällig.
Die native Auflösung beträgt 4096 x 2160 Pixel. Somit können hochaufgelöste Fotoaufnahmen, Filme und Games in eindrucksvoller Qualität wiedergegeben werden.
Die 280-Watt-Lampe soll eine Lichtleistung von 1800 Lumen erzielen, die sie in der Praxis auch nahezu erreicht. Kalibriert besitzt der VPL-VW550ES gute 1440 Lumen (D65) und einen Kontrast von rund 14.000:1 (On/Off) und 482:1 (ANSI). Das reicht für Bildbreiten bis zu 4,10 Meter, um diese mit 14 fL auszuleuchten, die THX für entsprechend zertifizierte digitale Kinos vorgibt.
Für eine gute Bewegungsschärfe sorgt die „Motionflow“-Technologie, die wirkungsvoll Schlieren und Ruckeln von bewegten Elementen unterbindet. In gleich mehreren Stufen lässt sich die Wirkungsweise an den eigenen Geschmack anpassen.
Darüber hinaus lässt sich die Schärfe weiter steigern, in dem die „Reality Creation“ gezielt eingesetzt wird. Hierbei handelt es sich um ein digitales Filter, das die Detailschärfe und das Rauschen wunschgemäß bearbeitet. Im Bildtest mehr davon!
Während die neuen Sony-TV-Geräte 3D nicht mehr unterstützen, kann der VPL-VW550ES auch weiterhin 3D-Filme projizieren. Das ist lobenswert, weil dreidimensionale Filme auf einer Leinwand großen Spaß machen können.
Verbessert wurde die Wiedergabefähigkeit von Inhalten mit HDR (High Dynamic Range). Jetzt kann der Kontrast von HDR-Filmen exakt eingestellt werden, ohne dafür erst umständlich im Servicemenü werkeln zu müssen. Ermöglichen tut das ein eigener (HDR)-Kontrast-Regler im Bildmenü.
Einfach und schnell gelingt die Aufstellung des VPL-VW550ES, dank der motorisch steuerbaren und flexiblen Optik. Um ein zwei Meter breites Bild zu projizieren, kann der Projektor 2,76 – 5,66 Meter von der Leinwand entfernt platziert werden. Der Lens-Shift ermöglicht eine nicht mittige Aufstellung. Horizontal kann der Sony +/- 31 % versetzt werden; in der Höhe überdies bis zu 85 %. In der Praxis bedeutet das, dass der Sony VPL-VW550ES leicht oberhalb der Leinwand aufgestellt werden kann.
Den Projektor ist in den Farben Schwarz und Weiß erhältlich.

Alle wichtigen Informationen zur überarbeiteten "Reality Creation", der Full-HD-Wiedergabe und wie sich Filme von der 4K-Blu-ray schlagen, so wie Messergebnisse und jede Menge Screenshots erhaltet ihr hier in meinem vollständigen Testbericht:

TEST: SONY VPL-VW550ES

Ich wünsche allen viel Spaß beim Lesen!


[Beitrag von George_Lucas am 20. Mrz 2017, 01:35 bearbeitet]
der_kottan
Inventar
#2 erstellt: 19. Mrz 2017, 21:57
War der Sony auf Zoom max oder min. bei der Helligkeitsmessung?
George_Lucas
Inventar
#3 erstellt: 19. Mrz 2017, 22:05
Der Projektor stand auf max. Zoom (Weitwinkel). Außerdem war die Blende voll geöffnet und der hohe Lampenmodus aktiviert.
Warum fragst Du?


Nachfolgend noch ein Foto vom VPL-VW550ES, der hier mittlerweile drei Wochen seinen "Dienst" mit bravour verrichtet.

Sony VPL-VW550 im Heimkino - Foto Michael B. Rehders


[Beitrag von George_Lucas am 19. Mrz 2017, 22:31 bearbeitet]
FighterHL
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 19. Mrz 2017, 22:55
Hallo GL,

ein Traum von einem Gerät, leider unbezahlbar für mich, nach drei Wochen hätte ich schon 210 Std drauf...

Die Projektorhalterung finde ich äusserst interresant.... (Kleiner Scherz am Rande)
George_Lucas
Inventar
#5 erstellt: 19. Mrz 2017, 23:04

FighterHL (Beitrag #4) schrieb:

Die Projektorhalterung finde ich äusserst interresant.... (Kleiner Scherz am Rande)

It's not a trick, it's Sony!



FighterHL (Beitrag #4) schrieb:
ein Traum von einem Gerät

Finde ich auch. Im Vergleich zum VPL-VW520 macht der VPL-VW550ES ein sichtbar besseres Bild.
Auch der Kontrast des VPL-VW550 hat ordentlich zugelegt, bezogen auf die mir zur Verfügung gestellten Demogeräte.

Was mir gerade noch einfällt:
Die "Mastered in 4K"-Funktion funktioniert jetzt sehr viel besser. Die gruselige Weichzeichnung des Filmmaterials hat Sony behoben.
der_kottan
Inventar
#6 erstellt: 20. Mrz 2017, 00:19

George_Lucas (Beitrag #3) schrieb:
Der Projektor stand auf max. Zoom (Weitwinkel). Außerdem war die Blende voll geöffnet und der hohe Lampenmodus aktiviert.
Warum fragst Du?]

Weil mich halt interessiert ob da noch Reserven wären aber so ist es ja jetzt klar.


[Beitrag von der_kottan am 20. Mrz 2017, 00:20 bearbeitet]
Birdie.
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 20. Mrz 2017, 22:33
Hallo GL,

im Bericht schreibst Du teilweise von vor/nach Kalibrierung.
Hast Du da die Farbmanagementoptionen im normalen Menü benutzt, oder die automatische Kalibrierung?
Oder braucht man auch für den 550 auch wieder sowas wie den Projector Calibrator von Sony, wie beim 500?
worf1234
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 21. Mrz 2017, 00:41
Ist schon ein Traum von einem Beamer nur leider 5000 Euro über der gesetzten Budgetgrenze

Heißt es doch weiter warten auf den Optoma mitte des Jahres und 4K Wobbel Technik


By the Way

Wie sieht es denn mit dem Input Lag aus bei dem Gerät, gibt es da eventuell Messdaten dazu?

Vielleicht ist mir der RGB Effekt beim Optoma dann doch letztendlich zu hoch, und ich finde irgendwo noch 5000 Euro


[Beitrag von worf1234 am 21. Mrz 2017, 01:44 bearbeitet]
nolimithardware
Hat sich gelöscht
#9 erstellt: 21. Mrz 2017, 09:30
Hallo George,

schöner Test

Wolltest Du nicht eigentlich die 25, 50 und 75 % Sättigungen in zukünftige Tests mit einbauen ?
Hattest Du letztens erwähnt.

Dann noch eine Frage.
Du schriebst 14 FL bei 3,5 Meter breiter Leinwand.
Eigentlich wären das aber 19 FL, weil eine 3,5 Meter Leinwand im 16:9 Format umgerechnet ca. 75 Quadratfuss sind.
1440 Lumen geteilt durch 75 Quadratfuss sind 19 FL.
George_Lucas
Inventar
#10 erstellt: 21. Mrz 2017, 11:43

Birdie. (Beitrag #7) schrieb:
Hallo GL,

im Bericht schreibst Du teilweise von vor/nach Kalibrierung.
Hast Du da die Farbmanagementoptionen im normalen Menü benutzt, oder die automatische Kalibrierung?

Den Projektor habe ich mit den Reglern kalibriert, die allesamt im (normalen) Nutzermenü frei zugänglich sind.
Selbst für HDR musste ich nicht ins Servicemenü.

Die automatische Kalibrierungsfunktion habe ich ganz zu Anfang mal ausprobiert. Diese hatte aber die bereits gute Werkseinstellung nicht verändert.



nolimithardware (Beitrag #9) schrieb:

schöner Test

Danke!




nolimithardware (Beitrag #9) schrieb:

Wolltest Du nicht eigentlich die 25, 50 und 75 % Sättigungen in zukünftige Tests mit einbauen ?
Hattest Du letztens erwähnt.

Das wollte ich hier im Forum tatsächlich tun, wenn mehrere User daran Interesse haben sollten. Nur war das dann nicht der Fall. Deshalb belasse ich es erst mal beim Gamut, inklusive der 100-%-Primär/Sekundär-Farbmessungen und der Delta-E-Werte in der Tabelle.



nolimithardware (Beitrag #9) schrieb:

Dann noch eine Frage.
Du schriebst 14 FL bei 3,5 Meter breiter Leinwand.
Eigentlich wären das aber 19 FL, weil eine 3,5 Meter Leinwand im 16:9 Format umgerechnet ca. 75 Quadratfuss sind.
1440 Lumen geteilt durch 75 Quadratfuss sind 19 FL.

Du hast völlig Recht mit Deiner Beobachtung. Mir ist da leider ein Übertragungsfehler unterlaufen, den ich inzwischen (dank Deines Hinweises) korrigiert habe. Danke für das aufmerksame Lesen meines Testberichtes.

Richtig ist natürlich: Dass der Sony VPL-VW550ES rund 4,35 Meter mit 14 fL ausleuchtet, bei einem Lichtstrom von 1440 Lumen (D65).
Zu berücksichtigen ist darüber hinaus, dass der Sony kein 16:9-Panel besitzt, sondern ein 17:9-Panel. Das ist der nativen Auflösung von 4096 x 2160 Pixel geschuldet.
nolimithardware
Hat sich gelöscht
#11 erstellt: 21. Mrz 2017, 14:24
Eigentlich wollen die Leute die anderen Sättigungen doch sehen, auch wenn nicht jeder hier die Hand dafür gehoben hat
Macht es denn so viel Mühe?

Die 14 FL hat man dann nur mit neuer Lampe im hohen Modus, der recht laut ist. Ich würde den VW550 bis maximal 3 Meter breiter Leinwand empfehlen.

Die Empfehlung 12-16 FL ist IMO mittlerweile eh überholt. Eine Anfangshelligkeit von 25 FL sind eigentlich schon fast Pflicht wegen der Lampenalterung.
Ich schaue mit 20 FL und empfinde das genau richtig bei SDR.

Für HDR benötigt man bereits 32 FL.
Ein Helligkeitswunder scheint der 550 jedenfalls nicht zu sein, obwohl er mit nativem 4K ja eigentlich für große Leinwände prädestiniert ist.

Ich vermute, dass man mit dem Gehäuse thermisch bereits am Limit ist und deshalb bei Sony bzgl. Lampen Leistung eine Grenze gezogen hat.


[Beitrag von nolimithardware am 21. Mrz 2017, 14:31 bearbeitet]
*Mori*
Inventar
#12 erstellt: 21. Mrz 2017, 14:52
Ich finde die Sättigungen relativ uninteressant, da ich ich sicher bin, dass das bei einem Neugerät wirklich sehr einfach hinzubekommen ist. Interessant finde ich eigentlich nur, wie viel des DCI-P3 Farbraum abgedeckt wird.

Zu den Helligkeiten: auch ich finde 14 fL zu dunkel. Ideal für mich empfinde ich etwas um die 19 fL. Bei meinem VW300 ist innert 1000 Std. die Helligkeit übrigens um ca. 1/3 gesunken, was dazu geführt hat, dass ich BD in letzter Zeit teilweise im hohen Lampenmodus geschaut habe. Also habe ich früher als geplant vor kurzem die Lampe bereits gewechselt. Lüftergeräusch war nicht wirklich störend. Der 550er hat ja wie der 520 / 320 er im Vergleich zu den alten Geräten (300 bzw 500er) allerdings einen andere Lampentypus, der angeblich gemäss Sony länger halten soll. Natürlich gibt so ein Test mit einem Neugerät nicht die Antwort her, sondern erst die Erfahrungsberichte der User.

Ich sehe die Schwäche des 550er bei 2 Punkten: fehlende FI bei 4K und Banding bei 4K/HDR/60p. Ich hoffe, der Nachfolger wird das dann an Bord haben.
George_Lucas
Inventar
#13 erstellt: 21. Mrz 2017, 15:29

nolimithardware (Beitrag #11) schrieb:

Für HDR benötigt man bereits 32 FL.

Das ist doch auch nur ein von der Industrie in den Raum geworfener Wert.


Dolby hat für sein HDR-Verfahren "Dolby Vision" festgelegt, dass in entsprechend ausgestatteten prof. Kino (!) das Flächenweiß 16 fL betragen soll, während die Maximalhelligkeit (Spitzlichter) rund 32 fL erzielen sollen.
Hierbei handelt es sich um speziell fürs Dolby-Vision-Kino gemasterte Filme, die so sicherlich niemals für den Heimbereich erhältlich sein werden.

Um mal zu veranschaulichen, was das fürs Heimkino bedeutet:
32 fL sollen die Spitzlichter (wie z. B. 1000-Nits-Bildinhalte) betragen?
100-Nits-Bildinhalte entsprechen exakt 10 % davon. Also erzielt ein 100-IRE-Bildinhalt (100 Nits / Flächenweiß) nur 3,2 fL. Auf diese 3,2 fL baut die "reguläre" Gammakurve (nach unten!) auf. Deshalb ist es kein Wunder, dass so viele Heimkinofans HDR-Filme zu dunkel empfinden, wenn nur wenige Highlights oberhalb von 100 Nits im Film vorhanden sind. Obendrein wurden für viele Filme auf den 4K-Blu-rays mehr Bildinhalte in die dunklen Bereiche verschoben, damit HDR die Spitzlichter noch spektakulärer erscheinen lässt.
Und untenrum saufen (vorhandene) Details im Schwarz aber ab, weil das gesunde menschliche Auge sie nicht mehr wahrnimmt.
Soll das Flächenweiß (100 IRE) auch für HDR 14 fL im Mittel betragen, muss der Projektor satte 140 fL in den Highlight (1000 Nits) erzielen - doch wer soll sich das im dunklen Heimkino antun? Mir wäre das viel zu hell.
Diese Werte beschreiben das Dilemma im Heimbereich ganz gut, weil die Industrie bei HDR anscheinend nur an TV-Geräte gedacht hat. Erste TV-Geräte gibt es bereits von Sony, die eine Leuchtdichte von 4000 Nits erzielen. Darauf sieht HDR dann natürlich fantastisch aus.

Ich finde, dass der Sony VPL-VW550ES HDR-Kontent bis 2,50 Meter Bildbreite ordentlich darstellt.


[Beitrag von George_Lucas am 21. Mrz 2017, 15:36 bearbeitet]
nolimithardware
Hat sich gelöscht
#14 erstellt: 21. Mrz 2017, 16:09

*Mori* (Beitrag #12) schrieb:
Ich finde die Sättigungen relativ uninteressant, da ich ich sicher bin, dass das bei einem Neugerät wirklich sehr einfach hinzubekommen ist


Vertue dich mal nicht.
Hier mal eine Beispielmessung eines Beamers:

1

Wie du siehst, stimmen zwar die inneren Sättigungen, aber dafür ist 100% bei Grün viel zu hoch.
Was passiert wenn man nun die 100% auf Soll bringt ? Die inneren werden wieder untersättigt.

Genauso gibt es viele Geräte, die bei 100% richtig liegen, aber bei 25 bis 75% bereits übersättigt sind.
Wenn mann dann die inneren Sättigungen senkt, hat man aber wieder das Problem, dass die 100% Sättigungen wieder zu niedrig sind.

Deshalb ist es schon wichtig, dass man in einem Test (wenn man schon Messungen mit einbringt) dann auch aufzeigt, was sich innerhalb des Farbraums abspielt.

Und mit einem Neugerät oder Gebrauchtgerät hat das auch nichts zu tun.
Es geht darum, wie die Entwickler und Programmierer das Gerät ab Werk konfiguriert haben bzw. wie der LUT, also Lookup Table eingespielt wurde.
Dieser verändert sich während der Lebensdauer des Gerätes nämlich nicht.

Das mit dem schrumpfen des Farbraums ist wiederrum was anderes, weil daran dann die optischen Komponenten Schuld sind.
Das ist leider ein riesiges Problem bei Sony.


[Beitrag von nolimithardware am 21. Mrz 2017, 16:11 bearbeitet]
oto1
Inventar
#15 erstellt: 21. Mrz 2017, 16:20

George_Lucas (Beitrag #10) schrieb:
Richtig ist natürlich: Dass der Sony VPL-VW550ES rund 4,35 Meter mit 14 fL ausleuchtet, bei einem Lichtstrom von 1440 Lumen (D65).

dazu muss man dann aber sagen das das nur ein paar 100h geht, weil dann die lampe soweit abgebaut hat das es viel zu dunkel wird zudem reicht diese Helligkeit nicht mehr für HDR.
anders gesagt wer eine LW ab 4m hat muss sich zweimal überlegen ob ein VW550 noch reicht
nolimithardware
Hat sich gelöscht
#16 erstellt: 21. Mrz 2017, 16:46
@ George

Klar sind die 32 FL auch ein "vorgegebener" Wert.
Aber wenn man davon ausgeht, dass man für ein brillantes Bild bei SDR um die 20 FL benötigt, liegt es mit den 32 FL für HDR gar nicht mal so fern.

Und dass Beamer anders als TV's bei SDR & HDR hinsichtlich der Helligkeit behandelt werden müssen, ist doch kein Geheimnis.

Weil TV's erstens die angegebenen NIT Werte in einem beleuchteten Raum erreichen sollen und zudem eine viel kleinere Fläche beleuchten müssen.

Ein Beamer wird normalerweise stets in einem völlig abgedunkelten Raum betrieben (die Iris unserer Augen schliesst sich und wird lichtempfindlicher), was die für HDR (bei TV's) spezifizierten Helligkeitswerte deshalb deutlich relativiert.
Zudem kommt, dass Leinwände deutlich grösser als TV's sind und das Auge aufgrund der Fläche bereits Werte, die auf einem TV dunkel erscheinen mögen, als hell genug interpretiert.

Deshalb würden wir die 1000 Nits auf einer z.B. 3 Meter großen Leinwand in einem dunklen Raum im Gegensatz zu einem 65 Zoll kleinen TV im hellen Raum als blendend grell empfinden.

Die für SDR z.B. empfohlenen 12-16 FL sind umgerechnet gerade mal ca. 41-55 Nits.
Das wäre auf einem kleinen TV im beleuchteten Raum bereits sehr duster, da wären eher 150 Nits erforderlich.
Nur mal als Vergleichs Beispiel.

Wenn der Beamer bereits mit z.B. 20 FL im hohen Lampenmodus starten muss, dann ist das Gerät eigentlich gerade mal eingeschränkt für SDR geeignet.
Weil die Lampe schon bald nur noch 15 FL hat und zudem das laute Lüftergeräusch fast jeden stören würde, wenn der Beamer im selben Raum steht.

Mein JVC X5500 schafft im Ecomodus bereits 1200 Lumen und ist dabei fast unhörbar.
Auf meiner 2,8 m Leinwand sind das 25 FL.

Im hohen Lampenmodus sind es ca. 1700 Lumen und 36 FL.
Damit macht HDR dann Spass und dürfte subjektiv auch nicht mehr viel heller sein.
Die von der Industrie vorgegebenen 32 FL sind daher schon in Ordnung für's Kinobild bei HDR, wie ich finde.

Wichtig ist auch, dass man schaut auf wieviele Nits der Film gerade gemastert wurde und den Beamer dann entsprechend darauf einstellt.
Das vergessen die meisten nämlich und deshalb erscheinen auf 2000 Nits gemasterte Filme dann auch zu dunkel, wenn der Beamer auf 1000 Nits eingestellt wurde.


[Beitrag von nolimithardware am 21. Mrz 2017, 16:54 bearbeitet]
nolimithardware
Hat sich gelöscht
#17 erstellt: 21. Mrz 2017, 17:08
Der Sony VW5000 ist z.B. für 4 Meter Leinwände gut geeignet.
Er schafft in der niedrigen Lasereinstellung wie ich gelesen habe 3000 Lumen kalibriert, also gut das doppelte des VW550 bereits im Eco statt hohen Modus.

Das sind auf einer 4 Meter Leinwand im 16:9 Format dann gute 31 FL.

Im hohen und wohl eher lauten Lasermodus schafft er kalibriert 4000 Lumen.
Das wären dann gute 41 FL und somit wären sogar mehr als 4 Meter bei HDR machbar.

Nur wann es solche Lichtgranaten für den bezahlbaren Euro geben wird, steht leider in den Sternen.
Aber einen großen Raum braucht man dann ja auch bei 5 Meter und der ist eh nicht vorhanden, also erstmal egal

Wäre aber schon ein Traum.

Ich wundere mich die ganze Zeit auch schon, warum Andy_Cres eigentlich noch keinen VW5000 besitzt.
Er hat den Raum, den Enthusiasmus, die riesige Leinwand, den separaten Technikraum usw.
Wäre doch der ideale Beamer für ihn


[Beitrag von nolimithardware am 21. Mrz 2017, 17:18 bearbeitet]
*Mori*
Inventar
#18 erstellt: 21. Mrz 2017, 17:52
@NLH
Von welchem Beamer stammen die Messungen ?
Ich kann immerhin sagen, dass ich 3 der Vorgänger Modelle kalibriert habe mit unterschiedlichem Betriebsalter und alle waren problemlos zu kalibrieren inkl. Sättigungspunkte, auf die ich im Uebrigen noch mehr Wert lege, dass sie stimmen. Von daher ist dieser Punnkt für mich ist im Zusammenhang mit dem VW550 ziemlich uninteressant. Genauso wie übrigens die "Sony Degradation" Story, die ja bei jeder Gelegenheit immer wieder aufgewärmt wird. Das einzige, was mich in diesem Zusammenhang interessiert, ist die Frage, ob Projector Calibration Pro angewandt werden kann.
Damit lässt sich nämlich das Gamma bestens auf Norm halten. IMO das einzig echte Problem in diesem Zusammenhang. Warum ich den VW550 vermutlich dennoch nicht kaufen würde (obwohl er ein toller Beamer ist), habe ich schon geschrieben.
oto1
Inventar
#19 erstellt: 21. Mrz 2017, 17:59

nolimithardware (Beitrag #17) schrieb:

Nur wann es solche Lichtgranaten für den bezahlbaren Euro geben wird, steht leider in den Sternen.

Wäre aber schon ein Traum.


solche lichtgranaten wird es nie günstig geben

so ein traum wird teuer
oto1
Inventar
#20 erstellt: 21. Mrz 2017, 18:03

*Mori* (Beitrag #18) schrieb:
Damit lässt sich nämlich das Gamma bestens auf Norm halten.

und damit kannst du meinen alten VW1100 wieder Kontrast beibringen, der bummelig nur noch 2000:1 beträgt? kannst den gerne für ein apel und ein ei kaufen
nolimithardware
Hat sich gelöscht
#21 erstellt: 21. Mrz 2017, 18:13
@ mori

Soviel dann zum Thema "Story" .

Ein VW1100 kostet mal eben 20000,- Euro
Was hast du damit gemacht, Oto ?

Hier auch nochmal was dazu aus dem AVSForum (Aussage eines THX Kalibrierers, der sehr viele Sony Projektoren durchgemessen hat):

"Question asked to Sony:
Quoting a private THX forum calibrator and other confirming sources:

….that the Sony SXRD panels "self destructs". After a few hundred hours its black-level is raised quite a lot, the gamma is totally off, and on/off contrast is reduced to half the contrast of a new projector.

The problem is an issue I have observed in a lot of Sony projectors. After a couple of hundred hours, that gamma starts changing quite drastically in the low end of the grayscale, as the projectors black level i raised. Often a default gamma of 2.2 vil measure below 1.8 from 0 to 30-40 IRE, and from there and upward it measures a somewhat correct 2.2. The impact on picture quality is poor black-level, and severe loss of contrast. This is not unique to VW300/350/500/600/1000/1100, but is observed in all Sony projectors. It seams like the optical engine deteriorates over time, with lower light output in the bright end, and at the same time light output in the dark end is raised quite a lot. Often I have to recommend customers with HW projectors to by a video processor, to be able to calibrate a somewhat linear gamma. This will unfortunately not solve the problem with raised black level, its gamma correction only. I usually measure between 6-7000:1 native on/off contrast on the VW1000/1100, and after less than 1000 hours operation, the contrast is refused to less than 3000:1, often as low as 2300:1. All my clients have sold their Sony 4K's, as Sony offer no solution or repair."


Und hier ist der komplette Thread aus dem Hifi-Forum, wo man genug bzgl. Kontrast- und Farbeinbruch sowie weiteren Wehwehchen der Sony Beamer nachlesen kann:

http://www.hifi-foru..._id=94&thread=13697&

Ich würde immer ein schlechtes Gewissen haben, wenn ich einen Sony Projektor kaufen würde, gerade im Preisbereich des VW550 oder gar VW1100 wäre das ganze eine ganz harte Nummer.

Deshalb gibt's bei mir auch nur noch JVC.
Ein "oller" JVC DLA-X9, den ich vor kurzem durchgemessen habe (4700 Stunden auf dem Buckel) hat immer noch den selben Kontrast, Farbraum und Gamma wie zu Anfang, als er vor ca. 6 Jahren auf den Markt kam.
Das nenne ich langzeittauglich.


[Beitrag von nolimithardware am 21. Mrz 2017, 18:18 bearbeitet]
*Mori*
Inventar
#22 erstellt: 21. Mrz 2017, 18:15
@Oto
Nein Danke, ich bin soweit zufrieden. Ueber die VW1x00 treffe ich übrigens keine Aussagen

@NLH
Es gäbe viel zu sagen betreffend dieses Forums und der Thematik. Ich lasse es lieber - nicht, weil mir die Argumente ausgingen. Nein, weil es mir zu blöd ist.


[Beitrag von *Mori* am 21. Mrz 2017, 18:24 bearbeitet]
nolimithardware
Hat sich gelöscht
#23 erstellt: 21. Mrz 2017, 18:24
Es betrifft aber nicht nur die VW1x00 Modelle, lieber Mori.
Es betrifft alle Sony Beamer mit SXRD Panel.
Schrieb ich ja über dir bereits
oto1
Inventar
#24 erstellt: 21. Mrz 2017, 18:34
[quote="nolimithardware (Beitrag #21]Was hast du damit gemacht, Oto ?

I usually measure between 6-7000:1 native on/off contrast on the VW1000/1100, and after less than 1000 hours operation, the contrast is refused to less than 3000:1, often as low as 2300:1. [/quote]
na mehr als 1000h geschaut dagegen ist mein z1 mit 9200:1 ein Kontrast wunder


[Beitrag von oto1 am 21. Mrz 2017, 18:34 bearbeitet]
nolimithardware
Hat sich gelöscht
#25 erstellt: 21. Mrz 2017, 18:39
Ja, aber die Frage war eigentlich wo er jetzt ist.
Doch nicht auf dem "Beamer Friedhof" oder ?

Oha, du hast einen Z1, ich beneide dich
Wie groß ist denn deine Leinwand ?
Edit: Steht ja in deiner Signatur, 4,5 Meter 21:9 - geil

Sag mal was zum Bild, Laserengine und rattenscharfes Objektiv + 4K müssen ja echt reinknallen.


[Beitrag von nolimithardware am 21. Mrz 2017, 18:42 bearbeitet]
oto1
Inventar
#26 erstellt: 21. Mrz 2017, 18:42
der sony steht arbeitslos im technikraum und ärgert sich über den z1

LW ist 4,5m CS und bitte kein neid der z1 ist noch nicht fertig (update für fehler wird dringend erwartet)
nolimithardware
Hat sich gelöscht
#27 erstellt: 21. Mrz 2017, 18:49
Verkaufste mir den VW für nen Fuffi ?
Würde dann den Lichtweg nochmal in schwarz einfärben, damit er wieder auf die Beine kommt, der arme
Würde wohl aber auch nicht mehr helfen, echt ein Trauerspiel für das Geld..

Der Z1 ist schon was ganz feines.
Schade nur, dass die Lichtleistung in Kombination mit dem DCI Farbraum so niedrig ausfällt und der Kontrast nicht ganz den Erwartungen entspricht.

Aber dennoch: Mit voller Lichtleistung im Rec709 Farbraum auf 4,5 m Cinemascope Leinwand dürfte ein tolles Filmerlebnis sein, das seinesgleichen sucht.
Besonders das Monsterobjektiv mit der grandiosen Schärfe dürfte alles rasukitzeln, was an Detailschärfe bei 4K machbar ist.
StaticX
Stammgast
#28 erstellt: 22. Mrz 2017, 08:02
Das ist ja ziemlich ernüchternd was man hier über die Sonys und deren "Panelzersetzung" liest. Ich dachte mit dem neuen 550 Modell wär das Thema erledigt. Eigentlich hatte ich gehofft, dass der Nachfolger des 550 mit hoffentlich etwas mehr Lichtleistung daher kommt. Dann wäre ich im Winter definitiv von meinem Epson 9300 auf einen Sony umgestiegen. Aber wenn Sony das Panelproblem nicht hinkriegt macht das wohl keinen Sinn. Bin etwas enttäuscht
oto1
Inventar
#29 erstellt: 22. Mrz 2017, 11:15

StaticX (Beitrag #28) schrieb:
Ich dachte mit dem neuen 550 Modell wär das Thema erledigt. (

ich bin mir gar nicht so sicher ob der Kontrast einbruch bei den 500 Modellen auch immer vorkommt hier haben doch sehr viele ein 500 Modell, aber die halten ja die füße ziemlich still entweder viele merken es wieder nicht, was auch nicht so einfach ist, oder es ist überhaupt kein problem da

es wäre sehr schön für zukünftige Käufer wenn Besitzer der 500 modelle hier mal richtige Messwerte hätten. ich würde mir erst wieder ein 500 Modell kaufen wenn ein 550 nach 1000h noch seinen vollen Kontrast hat. das gleiche gilt für die HW reihe
hajkoo
Inventar
#30 erstellt: 22. Mrz 2017, 16:21

nolimithardware (Beitrag #27) schrieb:
Der Z1 ist schon was ganz feines.

Das kann man durchaus anders sehen.

so long...
George_Lucas
Inventar
#31 erstellt: 22. Mrz 2017, 19:32

nolimithardware (Beitrag #11) schrieb:
Eigentlich wollen die Leute die anderen Sättigungen doch sehen, auch wenn nicht jeder hier die Hand dafür gehoben hat
Macht es denn so viel Mühe?

Im Grunde ist der Mehraufwand schon beträchtlich.
Momentan führe ich eine Messung des Projektors im Werkszustand durch. Das beinhaltet für das CIE 6 Messungen.
Anschließend folgt eine Messung des "besten Bildmodus". Das sind weitere 6 Messungen.
Danach folgt die Korrektur und eine Abschlussmessung. Das sind noch einmal 6 Messungen.
Am Ende habe ich beim Sony VPL-VW550ES noch den HDR-Modus vor/nach der Kalibrierung gemessen. Das macht zusammen 12 Messungen.
In der Summe macht das 30 Messungen nur für das CIE-Diagramm, um die Werte der Primär/Sekundärfarben zu ermitteln - zzgl. der Korrekturen.

Wenn ich die Sättigungen von 0, 25, 50, 75, 100 % ermitteln würde - also für Rot, Grün, Blau, Cyan, Gelb, Magenta - sind das anstatt 6 Messungen satte 30 Messungen! Addiert auf die oben aufgeführten Messdurchläufe macht das 150 Messungen für das CIE-Diagramm! - Hinzu kommen dann noch die Korrekturen der Primär- und Sekundärfarben mittels der Echtzeitmessung, was zusätzlich (!) weitere 48 Messungen nach sich zieht. Also diskutieren wir hier über rund 200 Messungen für das CIE, die ich durchführen müsste.
Hinzu kommen die Graustufenmessungen mit jeweils 11 Schritten und eine Kontrastmessung mit jeweils 4 Messungen pro Bildmodus vor und nach der Kalibrierung. Das ergibt in der Summe weitere 75 Messungen! Allein daran kannst Du Aufwand und Mühe erkennen, den ich in einen Testbericht stecke.

Fazit:
36 Messungen führe ich momentan "nur" für das CIE-Diagramm durch, inklusive Korrekturen. Mit den von dir gewünschten Sättigungen würde ich auf rund 200 Messungen kommen. Um Deine Eingangsfrage zu beantworten: Ja, das macht so viel Mühe.


[Beitrag von George_Lucas am 22. Mrz 2017, 19:59 bearbeitet]
toto8080
Inventar
#32 erstellt: 23. Mrz 2017, 00:02

36 Messungen führe ich momentan "nur" für das CIE-Diagramm durch, inklusive Korrekturen.


Falsche Hard-u. Software Calman oder ... plus Lumagen oder Lutbox und alles geht per "Knopfdruck" über die Bühne
mule
Hat sich gelöscht
#33 erstellt: 23. Mrz 2017, 00:18
Och, nicht wieder die Stories zum VW1000/1100 aus dem AVSFORUM über irgendwelche nicht benannten Calibrators aus irgendwelchen Closed-User-Foren. Das hatten wir alles schon und echte Messergebnisse gab es nicht, sondern nur blabla. Und Nolimithardware hat auf meine Nachfrage im anderen Thread hier auch noch keine Messergebnisse seines VW500 vorgelegt, sondern teilt mit der Gießkanna aus, das sämtliche Sonys von Gammadrift, Farbdrift und Kontrastverlust betroffen seien.
Dann her mit den Belegen und bitte nicht wieder auf den anderen Thread hier verweisen, denn dort gibt es keine entsprechenden Nachweise zu dieser Baureihe für all diese angeblichen Drifts.

Ich will Sony nicht verteidigen, denn die haben viel "Dreck am Stecken" bezüglich Ihrer Beamer und ich bin selbst mehrfach betroffen, aber ich hasse es umgekehrt auch irgendwelche nicht belegten Rundum-Umschläge auszuteilen.
Nudgiator
Inventar
#34 erstellt: 23. Mrz 2017, 14:18

toto8080 (Beitrag #32) schrieb:

Falsche Hard-u. Software Calman oder ... plus Lumagen oder Lutbox und alles geht per "Knopfdruck" über die Bühne ;)


4913 Messpunkte dauern bei mir exakt 40 Minuten
Nudgiator
Inventar
#35 erstellt: 23. Mrz 2017, 14:23

mule (Beitrag #33) schrieb:
Ich will Sony nicht verteidigen, denn die haben viel "Dreck am Stecken" bezüglich Ihrer Beamer und ich bin selbst mehrfach betroffen, aber ich hasse es umgekehrt auch irgendwelche nicht belegten Rundum-Umschläge auszuteilen.


Nunja, alleine ich kenne mehrere VW1000/1100-Besitzer, die die Geräte teils 6x (!) getauscht haben. Das machen die bestimmt nicht aus Spaß. Ich würde auf alle Fälle keine 20.000€ in so ein Gerät investieren. Aber soll jeder so machen wie er will.
nolimithardware
Hat sich gelöscht
#36 erstellt: 23. Mrz 2017, 14:39
@Mule

Musst doch nicht gleich so gehässig werden, nur weil ich noch nicht geantwortet habe

Messungen des VW500 habe ich keine, da ich das Gerät bereits seit ca. 3 Jahren nicht mehr besitze.
Ich hatte das Gerät damals aus Japan für die Hälfte der UVP importiert, war alles gut

Messungen über die "kleinen" VW Geräte gibt es tatsächlich hier im Hifi-Forum so gut wie keine, das stimmt (warum auch immer).
Aber im AVSForum gibt es die (ob man diesen Messungen glaubt oder nicht muss jeder für sich entscheiden).
Der User "Seegs108" ist jedenfalls von der vertrauenswürdigen Sorte Mensch.

Die 500er z.B. sollen nach einem Jahr zwischen 20-30 % an Kontrast verlieren schreibt man dort.

Ich glaube schon, dass es im Zusammenhang mit den hauseigenen Sony SXRD Panels steht, weil eben die komplette HW Reihe, sowie die großen VW1x00 Geräte definitiv betroffen sind.

Du schreibst, dass es Stories sind, bist aber selbst mehrfach betroffen gewesen.
Für mich ist das ein Widerspruch.

Aber wie Nudgiator schon schrieb, muss jeder selber wissen welches Risiko er eingeht.
Ich würde mir keinen Beamer kaufen, wo ich mir nicht sicher bin, dass der Kontrast auch nach 3 Jahren noch absolut stabil ist.


[Beitrag von nolimithardware am 23. Mrz 2017, 14:46 bearbeitet]
nolimithardware
Hat sich gelöscht
#37 erstellt: 23. Mrz 2017, 14:42
@ George

Mit HCFR kann man den Beamer doch ebenfalls vollautomatisch durchmessen lassen.
Die wenigstens wissen das leider.

Man muss am Anfang nur statt "DVD manuell" dann "Automatisch" auswählen und HCFR fungiert dann als Pattern Generator.
Der Laptop muss also dann mit dem Beamer per HDMI verbunden sein.
Das mache ich immer so und in 5 Minuten haben ich den kompletten Farbraum inkl. Sättigungen und Color Checker, Graustufen, Gamma usw. vorliegen.
Nudgiator
Inventar
#38 erstellt: 23. Mrz 2017, 14:44

nolimithardware (Beitrag #36) schrieb:

Messungen über die "kleinen" VW Geräte gibt es tatsächlich hier im Hifi-Forum so gut wie keine, das stimmt (warum auch immer).


Ist mir auch schon aufgefallen: die wenigsten SONY-Beamer-Besitzer nutzen einen Messkopf, wohingegen sehr viele JVC-Beamer-Besitzer mit Messköpfen arbeiten. Möglicherweise liegt das daran, daß bei der VW-Reihe eine AutoCal inkl. Messkopf direkt im Beamer integriert ist.

Aber auch vor der VW-Reihe war es sehr auffällig, daß die User kaum Messköpfe besitzen.
George_Lucas
Inventar
#39 erstellt: 23. Mrz 2017, 14:52

Nudgiator (Beitrag #34) schrieb:


4913 Messpunkte dauern bei mir exakt 40 Minuten :Y

Bei 5 Bildmodi sind das knapp 3,5 Stunden. Messungen auswerten, Diagramme aufarbeiten, Diagramme ins Forum einstellen und etwas dazu schreiben, kommen noch obendrauf.




nolimithardware (Beitrag #37) schrieb:
@ George

Mit HCFR kann man den Beamer doch ebenfalls vollautomatisch durchmessen lassen.
Die wenigstens wissen das leider.

Man muss am Anfang nur statt "DVD manuell" dann "Automatisch" auswählen und HCFR fungiert dann als Pattern Generator.
Der Laptop muss also dann mit dem Beamer per HDMI verbunden sein.
Das mache ich immer so und in 5 Minuten haben ich den kompletten Farbraum inkl. Sättigungen und Color Checker, Graustufen, Gamma usw. vorliegen.

Das funktioniert sogar mit der Datacolor-Software problemlos.

Nur sollte dann unbedingt darauf geachtet werden, dass sämtliche Signalzuspielungen über das Notebook erfolgen müssen. Denn viele Notebooks und PCs geben über den HDMI-Ausgang "falsche" Bildsignalwerte aus. Die Kalibrierung hätte dann nur Gültigkeit für diesen einen Zuspieler.

Leider geben viele Notebooks und PCs "falsche" Bildsignale aus. Selbst wenn das Display des Notebooks per Datacolor-Software kalibriert wurde, habe ich es schon mehrfach erlebt, dass über die HDMI-Schnittstelle ein nicht korrigiertes Bildsignal ausgegeben wird, weil die Software-Kalibrierung erst nach der Grafikkarte greift.
Aus diesem Grund ist eine Überprüfung des Projektors nur möglich, wenn 100-%-Gewissheit über die zugespielten Bildsignale herrscht.
nolimithardware
Hat sich gelöscht
#40 erstellt: 23. Mrz 2017, 14:53
Verstehe ich auch nicht.
Gerade wenn man soviel Geld für einen Beamer auf den Tisch legt, ist es doch irgendwo schon fast Pflicht, dass man sich mit dem Thema Kalibrierung ein wenig auseinandersetzt und wenigstens einen i1 Display 3 Sensor dazu kauft.
Vielleicht ist es ja auch so, dass die VW3xx/5xx Besitzer gar nicht nachmessen wollen um keine böse Überraschung erleben zu müssen, wer weiss ?

Was der interne "Messkopf" tatsächlich macht, weiss doch auch keiner ohne extern nachzumessen.
Nudgiator
Inventar
#41 erstellt: 23. Mrz 2017, 14:57

nolimithardware (Beitrag #40) schrieb:

Was der interne "Messkopf" tatsächlich macht, weiss doch auch keiner ohne extern nachzumessen.


... zumal dieser auch nicht reflektiv von der Leinwand mißt. Was da genau für ein Messkopf verbaut wurde, weiß auch keiner. Ich hoffe mal, daß es kein Spyder ist!
nolimithardware
Hat sich gelöscht
#42 erstellt: 23. Mrz 2017, 14:58
@ George

Dass der Laptop das entsprechende Signal ausgeben muss, weiss ich
Am besten man stellt sowohl im HCFR Programm als auch in der Grafikkarten Software und am Beamer 0-255 (RGB Erweitert) ein, dann ist man auf der sicheren Seite.
Klappt mit der Intel Onboard Grafikkarte meines Laptops einwandfrei.

Du könntest das ja auch so machen, ich sehe da keinerlei Probleme, wenn es einmal richtig eingestellt wurde.
Ist eine Sache von wenn überhaupt einer Minute.

Übrigens ist es absolut richtig, dass der Laptop über HDMI ein nicht kalibriertes Signal rausgibt, weil jedes Display seine eigene Zuweisung vom Laptop bekommt. Der Bildschirm wird also korrekterweise vom Notebook anders behandelt, als der über HDMI angeschlossene Beamer.


[Beitrag von nolimithardware am 23. Mrz 2017, 15:01 bearbeitet]
Nudgiator
Inventar
#43 erstellt: 23. Mrz 2017, 14:59

George_Lucas (Beitrag #39) schrieb:

Bei 5 Bildmodi sind das knapp 3,5 Stunden.


Ein Quick-Profile mit 141 Messpunkten dauert nur ne gute Minute
George_Lucas
Inventar
#44 erstellt: 23. Mrz 2017, 15:01

nolimithardware (Beitrag #40) schrieb:

Gerade wenn man soviel Geld für einen Beamer auf den Tisch legt, ist es doch irgendwo schon fast Pflicht, dass man sich mit dem Thema Kalibrierung ein wenig auseinandersetzt und wenigstens einen i1 Display 3 Sensor dazu kauft.

Warum soll das schon fast Pflicht sein? Es gibt genügend Heimkinofreunde, die sich am großen Bild erfreuen wollen, ohne dass sie Lust und Zeit haben, sich erst wochenlang mit der (kalibrierungs) Technik auseinanderzusetzen. Diese Leute wollen Plug&Play oder einen Verkäufer, der ihnen alles fix und fertig konfiguriert installiert.

Das alles bietet der Sony VPL-VW550ES ab Werk - zumindest im Neuzustand im Bildmodus "Referenz" für HDTV-Kontent. Für HDR sind hingegen nur geringfügige Änderungen notwendig.
George_Lucas
Inventar
#45 erstellt: 23. Mrz 2017, 15:11

nolimithardware (Beitrag #42) schrieb:

Am besten man stellt sowohl im HCFR Programm als auch in der Grafikkarten Software und am Beamer 0-255 (RGB Erweitert) ein, dann ist man auf der sicheren Seite.
(...)
Übrigens ist es absolut richtig, dass der Laptop über HDMI ein nicht kalibriertes Signal rausgibt, weil jedes Display seine eigene Zuweisung vom Laptop bekommt. Der Bildschirm wird also korrekterweise vom Notebook anders behandelt, als der über HDMI angeschlossene Beamer.

Richtig, und genau das ist der Punkt.
Ich habe schlicht und ergreifend keine Lust, einen HTPC aufzubauen ob des unsäglichen Gefrickels, bis das gesamte System mal fehlerfrei am Laufen ist.
Heutige (4K)-Blu-ray-Player, TV und Spielekonsolen funktionieren hier Plug&Play.
Die Zeiten einer PC-Wiedergabe habe ich lange hinter mir gelassen.


[Beitrag von George_Lucas am 23. Mrz 2017, 15:17 bearbeitet]
nolimithardware
Hat sich gelöscht
#46 erstellt: 23. Mrz 2017, 15:12
Ich kann es nicht nachvollziehen, das ist für mich wie "Perlen vor die Säue schmeissen".
Man gibt 10000,- Euro aus und kümmert sich dann nicht darum das beste aus dem Gerät rauszuholen...

Wenn man etwas "Liebe" für das Thema Heimkino und den Beamer übrig hat (und das hat bei der Summe, die man da reingesteckt offensichtlich wohl), dann setzt man sich doch normalerweise automatisch mit dem eräten ein wenig intensiver auseinander.

Einfach nur die Kiste an die Decke nageln, den Dynamik Modus reinknallen und Filme schauen finde ich schon grob fahrlässig

Aber die Welt ist nun mal voller Grobmotoriker, ohne Gespür für's feine, ist leider so
*Mori*
Inventar
#47 erstellt: 23. Mrz 2017, 15:15
@NLH
Altes Sprichwort meiner Oma: "Vom Hörensagen lernt man lügen."


Ich würde mir keinen Beamer kaufen, wo ich mir nicht sicher bin, dass der Kontrast auch nach 3 Jahren noch absolut stabil ist.

Hier den grossen Mahner spielen, aber selber ein Teil kaufen, wo man davon ausgehen muss, dass die Kiste schon im Karton einen massiven Gammadrift aufweist, wenn es ein halbes Jahr rumliegt

Zugegeben: Ich wäre mir bei keinem der heutigen Geräte 100% sicher, dass der Kontrast nach 3 Jahren intakt bleibt. Nach 2 Jahren VW300 kann ich zumindest sagen: nach 2 Jahren ist das definitiv eine andere Kategorie als beim HW 50, wo ich den Farbraumdrift bereits nach einem Jahr übrigens problemlos bestätigen konnte. . Warum soll das beim VW550 (und den geht es hier !) anders sein als beim 300er ?
nolimithardware
Hat sich gelöscht
#48 erstellt: 23. Mrz 2017, 15:17

George_Lucas (Beitrag #45) schrieb:

nolimithardware (Beitrag #42) schrieb:

Dass der Laptop das entsprechende Signal ausgeben muss, weiss ich
Am besten man stellt sowohl im HCFR Programm als auch in der Grafikkarten Software und am Beamer 0-255 (RGB Erweitert) ein, dann ist man auf der sicheren Seite.

Ich habe schlicht und ergreifend keine Lust, einen HTPC aufzubauen ob des unsäglichen Gefrickels, bis das gesamte System mal fehlerfrei am Laufen ist.
Heutige (4K)-Blu-ray-Player, TV und Spielekonsolen funktionieren hier Plug&Play.
Die Zeiten einer PC-Wiedergabe habe ich lange hinter mir gelassen.
;)


Brauchst du doch gar nicht.
Dein Laptop, den du für's kalibrieren nutzt genügt doch
Einmal konfiguriert, kann man damit sämtliche Beamer im Nu auf Knopfdruck automatisch komplett durchmessen lassen.
nolimithardware
Hat sich gelöscht
#49 erstellt: 23. Mrz 2017, 15:29
@ Mori

gerade deshalb schreibe ich ja drüber, weil ich eben selbst den Fehler gemacht habe und mir Sony Geräte gekauft hatte.
Ich bin nun engültig von Sony geheilt kann man sagen und werde mir die Geräte erst wieder anschauen, wenn die wirklich absolut stabil in ihren Bildeigenschaften geworden sind - und das ist wohl noch lange nicht der Fall.

Und den großen Mahner spiele ich sicherlich nicht.
Im Prinzip kann es mir ja egal sein, wer wofür sein Geld ausgibt, oder ?
Aber wenn ich dann von oto1 lese, dass sein VW1100 nur noch 2000:1 Kontrast schafft und nun eingemottet wurde, tut es schon auf der Seele weh.
20000,- Euro quasi "Futsch".

Auch die HW65er, die angeblich i.O. sein sollen, sind es nach ersten Meldungen (z.B. von Torben) nicht.
Und selbst wenn "nur" der Farbraum und das Gamma betroffen sein sollten, ist das bei den Sony's aufgrund fehlender Autocal ein Problem, weil das Gerät dann eingeschickt werden müsste.

Aber wie man sieht sind die Sony Besitzter direkt eingeschnappt und man wird fast schon als Lügner hingestellt, wenn man mal die Wahrheit auf den Tisch knallt.
Deshalb nochmal: Kauft und seid glücklich womit ihr wollt und schaut über die Berichte im Netz einfach hinweg.
Ist ja eh alles von der "JVC Mafia" erlogen


[Beitrag von nolimithardware am 23. Mrz 2017, 15:30 bearbeitet]
George_Lucas
Inventar
#50 erstellt: 23. Mrz 2017, 15:31

nolimithardware (Beitrag #48) schrieb:

Dein Laptop, den du für's kalibrieren nutzt genügt doch
Einmal konfiguriert, kann man damit sämtliche Beamer im Nu auf Knopfdruck automatisch komplett durchmessen lassen.

Es geht doch gar nicht um eine Autokalibrierung, die mit einem PC oder Notebook durchgeführt wird. Mir ging es beim Sony-Test viel mehr darum, herauszufinden wie gut das Farbmanagement des Projektors arbeitet. Und das CMS des Sony VPL-VW550ES funktioniert tadellos! Ich habe nicht einmal zwei Minuten benötigt, um den Farbraum des Projektors auf Norm einzustellen.

Darüber hinaus dauert die händische Messung unwesentlich länger.
nolimithardware
Hat sich gelöscht
#51 erstellt: 23. Mrz 2017, 15:36
Sorry, GL- wir reden aneinander vorbei.

Es geht nicht um eine Autokalibrierung, sondern um die automatische Vermessung des Beamers, also um nachzuschauen wie gut das Farbmanagement im Beamer arbeitet, wie du bereits richtig schriebst.

Das geht mit dem Notebook und HCFR ausführlicher (innere Sättigungen, Gamma, Graustufen, Color Checker usw.) und simpler, auf Knopfdruck in 5 Minuten.
Man nennt den Vorgang auch "profilieren", also genau das was du in deinen Tests auch machst.

Das Notebook fungiert quasi als "Blu-Ray Player" und spielt alles automatisch zu, ohne dass du mühselig zig Testbilder mit der Fernbedienung wechseln musst usw.


[Beitrag von nolimithardware am 23. Mrz 2017, 15:40 bearbeitet]
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