***TEST: Sony VPL-HW65ES***

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George_Lucas
Inventar
#1 erstellt: 30. Dez 2015, 00:26
TEST: Sony VPL-HW65ES

Nach dem großen 4K-Projektor VPL-VW520ES stellte mir Sony nun zusätzlich den VPL-HW65ES leihweise zur Verfügung, um ihn auf Herz und Nieren zu testen. Die leistungsstärkere Lampe des VPL-HW65ES, eine verbesserte 3D-Wiedergabe und die komfortable Bedienung versprechen allerhöchsten Filmgenuss zu Hause. Was es sonst noch für Verbesserungen zum Vorgängermodell gibt, zeige ich in diesem Test.

Sony VPL-HW65ES - Foto Michael B. Rehders_MBR6492
Sony VPL-HW65ES


Styling und Verarbeitung

Den Sony VPL-HW65ES gibt es in zwei Farbtönen: Schwarz und Weiß. Während das schwarze Modell für das dedizierte Heimkino prädestiniert ist, um auch die letzte helle Streulichtfläche zu vermeiden, lässt sich das weiße Modell unauffällig im hell eingerichteten Wohnzimmer integrieren. An der weißen Zimmerdecke kann es weitgehend unauffällig seinen Dienst verrichten. Die Verarbeitung des Projektors erscheint recht solide. Die Spaltmaße passen genau. Das Objektiv besitzt eine angenehme Haptik, wenn Schärfe und Zoom daran eingestellt werden. Die Stecker sämtlicher Anschlusskabel sitzen fest in den Buchsen, so dass eine störungsfreie Signalübertragung gewährleistet ist.

Ausstattung und Technik
Der Sony VPL-HW65ES trägt in sich eine Full-HD-Auflösung mit 1920 x 1080 Pixel. Die SXRD-Chips haben einen Füllfaktor oberhalb von 90 %. Dadurch erscheinen projizierte Filme fast schon „analog“, fast wie echter 35mm-Film. Auf normalen Sitzabständen ist dementsprechend kein „Fliegengitter“ mehr zu sehen.
Sony spendierte dem VPL-HW65ES eine leistungsstärkere Lampe, die nun 215 Watt besitzt anstatt der 200 Watt des Vorgängermodells (VPL-HW55). Ebenso beziffert Sony die Lebensdauer der neuen Lampe mit 6000 Stunden im Eco-Modus. Das bedeutet eine Steigerung von 1000 Stunden zum Vorgängermodell.
Integriert wurde ein HF-3D-Sender, welcher den Projektor mit der 3D-Brille auf Funkbasis synchronisiert. Gegenüber der „alten“ Infrarot-Technik lassen sich damit die IR-Fernbedienungen anderer Heimkinokomponenten, wie beispielsweise der AV-Receiver oder der Blu-ray-Player, störungsfrei nutzen. Darüber hinaus gelingt dem VPL-HW65ES eine nahezu perfekte 3D-Bilddarstellung (siehe auch unten im Bildtest).
Praktisch finde ich obendrein die USB-Update-Funktion, mit der die Firmware unkompliziert auf dem neuesten Stand gehalten werden kann.
Über die „Blanking“-Funktion dürfen sich Besitzer einer Cinemascope-Leinwand freuen, wenn sie Spielfilme mit sich stetig änderndem Bildformat abspielen – wie beispielsweise „The Dark Knight“ oder „Guardians oft the Galaxy“. Das Bild kann so maskiert werden, dass die Bildbereiche vollständig „ausgeschaltet“ werden, die sich außerhalb des Cinemascope-Formats befinden.
Die Frame Interpolation (FI) nennt Sony liebevoll „Motionflow“. Diese lässt sich in mehreren Stufen regeln. Sogar in 3D lässt sie sich zuschalten.
Die Auto-Iris erhöht subjektiv den Kontrast und arbeitet weitgehend unauffällig. Allenfalls in harten Blendenwechseln und im Abspann ist die Arbeitsweise erkennbar, in dem sie sichtbar nachregelt. Da die Maximalhelligkeit recht hohe Spitzlichter ermöglicht, habe ich sie deaktiviert. Den Schwarzwert fand ich dann immer noch achtbar.


Sony VPL-HW65 - Fernbedienung beleuchtet_MBR6510
Die große Fernbedienung liegt gut in der Hand. Aufgrund der beleuchteten und gut lesbaren Tasten ist es möglich, schnell und sicher durch die Bildmenüs zu navigieren.


Sony VPL-HW65 - Anschlüsse_MBR6490
Sämtliche Anschlüsse befinden sich auf der rechten Seite. Dazu gehören 2 HDMI-Eingänge und der USB-Port für die Update-Funktion. Darüber befindet sich die Steuereinheit, falls die Fernbedienung mal nicht zur Hand sein sollte.


Normnahe Farben ab Werk
Der Bildmodus „Reference“ trägt seinen Namen zu Recht. Bereits ab Werk sind die Farben ordentlich. Zwingend einer Korrektur bedarf dieses Preset nicht. Dank eines umfangreichen Farbmanagements haben engagierte Laien und Kalibrier-Profis die Möglichkeit, Farbraum, Graustufenverlauf und Weißpunkt nach ihren Wünschen zu verändern.
Sony gibt die Maximalhelligkeit mit 1800 Lumen an. Das sind 100 Lumen mehr als beim VPL-HW55. Dieser Wert wird vom neuen VPL-HW65ES mit 1764 Lumen im Bildmodus „Benutzer 5“ fast erreicht. Allerdings ist die Farbtemperatur mit knapp 8300 Lumen zu hoch. Für Präsentationen von Texten unter suboptimalen Bedingungen mag das ausreichen. Für eine originalgetreue Film/Fotowiedergabe ist das nicht brauchbar.
Besser eignet sich wie eingangs beschrieben der Bildmodus „Reference“. Dieser erzielt ab Werk noch gute 1330 Lumen. Durch die Kalibrierung büßt der Sony VPL-HW65 nur 34 Lumen ein. Die Maximalhelligkeit beträgt kalibriert also gute1296 Lumen (D65). Wenn die strengen Vorgaben von THX fürs digitale Kino erfüllt werden sollen, reicht das aus für satte 3,90 Meter Bildreite.


Sony VPL-HW65 - Farbraum BT
Der „Farbraum BT.709“ verfehlt seine Soll-Koordinaten (schwarzes Dreieck) nur geringfügig. Somit ergeben sich bereits in der Werkseinstellung normnahe Farben. Besonders Hautfarben erscheinen natürlich.


Sony VPL-HW65 - Farbraum - kalibriert
Mit wenigen Handgriffen ist das Gamut kalibriert. Die Primär- und Sekundärfarben treffen ihre Soll-Koordinaten nahezu punktgenau. Das führt zu einer ausgesprochen originalgetreuen Farbwiedergabe von DVDs und Blu-rays.


Sony VPL-HW65 - Graustufenverlauf - Werkseinstellung
Der Graustufenverlauf ist ab Werk relativ linear. Im Bild fallen keine störenden Verfärbungen auf. Die Farbtemperatur liegt mit 6665 Kelvin (D65) nur geringfügig über dem Soll von 6504 Kelvin (D65).


Sony VPL-HW65 - Graustufenverlauf - kalibriert
In kürzester Zeit war der Graustufenverlauf korrigiert. Die Stellregler des VPL-HW65ES müssen dafür nicht einmal ans Limit gebracht werden. Die Farbtemperatur beträgt nun vorzügliche 6512 Kelvin (D65).


Sony VPL-HW65 - Gamma - Werkseinstellung
Das Gamma fällt bereits ab 30 IRE deutlich sichtbar ab. Ideal wäre ein Verlauf auf dem Wert 2.2.


Sony VPL-HW65 - Gamma - kalibriert
Nach der Kalibrierung sieht das Gamma etwas besser aus, ohne die Perfektion der anderen Bildparameter zu erreichen. Dunkle Bildinhalte sind perfekt durchgezeichnet. Wolkenstrukturen am Himmel büßen ein wenig an Zeichnung ein. Hellere Elemente in dunklen Szenen sind hingegen leicht aufgehellt, so dass sich sogar ein etwas plastischerer Bildeindruck ergibt.


Installation und Bildeindrücke
Der Sony VPL-HW65ES ist recht schnell aufgestellt. Die Installation ist dank großem Zoom und horizontalen/vertikalen Lens-Shift unkompliziert. Die Lens-Shift-Regler befinden sich auf dem Projektor und funktionieren spürbar präziser und weniger „schwammig“ als beim Vorgängermodell. Am Objektiv lassen sich Zoom (1,6-fach) und Fokus haargenau einstellen. Ich finde die Haptik wertig und die Regelung angenehm „straff“. Einmal eingestellt verstellen sich selbst nach mehreren Stunden Filmgenuss Zoom, Fokus und der Lens-Shift nicht.
In der Tat ist der Projektor im hohen Lampenmodus geräuscharm und kaum wahrnehmbar. Im Heimkino habe ich keinerlei Störgeräusche vernommen.


Sony VPL-HW65 - Full-HD-Pixelauflösung - Werkseinstellung, Panelabgleich ein, kalibriert - von links
Positiv fällt mir zunächst auf, dass der Sony VPL-HW65ES alle 1920 x 1080 Pixel auf die Leinwand projiziert – und zwar jeden einzelnen Pixel der Full-HD-Auflösung. Das obige Testbild offenbart aber auch, dass Feindetails ab Werk grüne Verfärbungen aufweisen (Bild links). Das führte bei „Star Wars – Episode 3“ dazu, dass nicht alle Sterne auf der Leinwand zu sehen sind. Durch die grünen Verfärbungen und dem damit einhergehenden Feinkontrastverlust wurden die Sterne schlichtweg nicht mehr wiedergegeben. Aber der Projektor bietet die Möglichkeit einer Konvergenzkorrektur. Wird dieser „Panelabgleich“ eingeschaltet, legt sich fürs Erste ein roter Farbstich auf die Feindetails (Bild Mitte). Die Ursache ist schnell gefunden. Im Demo-Modell stand Rot im Preset „Panelabgleich“ auf -4. Mit minimalen Korrekturen von Rot und Blau ergaben sich weitestgehend farbneutrale Feindetails (Bild rechts). Allenfalls mit der Nasenspitze vor der Leinwand waren noch geringe chromatische Aberrationen erkennbar, die aber auf übliche Sitzabstände keine Rolle mehr spielen. Diese Einstellung sollte unbedingt vorgenommen werden, denn in „Star Wars – Episode 3“ wurden nach der Konvergenzkorrektur alle Sterne im Weltraum abgebildet. Die Sterne leuchteten jetzt etwas heller als zuvor, weil sich der Kontrastumfang in den Feindetails deutlich sichtbar erhöht hat.


Sony VPL-HW65 - Schärfe - Bildrand links, Bildmitte_MBR6517
Der Sony VPL-HW65 besitzt eine recht gute Schärfe. In der Leinwandmitte (Bild rechts) wird das Kreuz in Pixelgröße ansehnlich abgebildet. Selbst am Rand (Bild links) bleibt dieser gute Schärfeeindruck weitestgehend erhalten.


Sony VPL-HW65 - Screenshot Hamburg Panorama_MBR6527
Das Hamburg-Panorama schoss ich aus der 21. Etage. Es bietet zahlreiche Details, um die Qualität eines Displays zu beurteilen.


Sony VPL-HW65- Screenshot - Hamburg_MBR6560
Der Screenshot von der Leinwand zeigt in der Ausschnittsvergrößerung, dass die Farben des Doppeldeckers exakt reproduziert werden. Auch der Schriftzug STADTRUNDFAHRT sieht originalgetreu aus. Die Strukturen der Tür des roten Backsteingebäudes sind vorhanden. Sie verlaufen in den Schatten und verschwinden – wie im Original. Der Asphalt ist farbneutral und der weiße Pfeil auf dem blauen Richtungsweiser, der sich direkt auf der Ampel befindet, hebt sich klar vom blauen Untergrund ab.

2D-Filme:
Blu-rays und DVDs profitieren von der vorzüglichen Farbperformance des Sony VPL-HW65ES. Das Bild erscheint rauscharm. Die „Reality Creation“ macht einen guten Job und holt noch ein paar Details heraus, ohne nennenswerte Nachteile in Form von unschönen Artefakten zu erzeugen, wenn die Regler behutsam genutzt werden. Und auch ohne „Motionflow“ ist die Bewegungsdarstellung vorzüglich. Sie ist deutlich besser als bei allen Mitbewerbern, wenn deren FI ausgeschaltet ist. Sich leicht bewegende Objekte „verschmieren“ mit dem Sony VPL-HW65ES erst deutlich später. Somit können Puristen, die sich am so genannten „Soap“-Look einer Frame-Interpolation stören, „Motionflow“ ruhigen Gewissens ausschalten.


Sony VPL-HW65 - Screenshot - Ant-Man_MBR6563
Kurzreview: Mit „ANT-MAN“ betritt ein neuer Held das Marvel-Universum. Die kurzweilige Comic-Verfilmung bietet zahllose große und kleine Schauwerte, eine schlüssige Handlung und jede Menge Action-Spaß. Regisseur Peyton Reed schuf kreative Bilder und legten großen Wert auf die Detaildarstellung. Auffällig ist das bereits in der Eingangsszene. Hier sind alle Fenster der Gebäude auf der Halbinsel zu sehen, während die Kamera horizontal daran entlang fliegt.
Der Sony VPL-HW65ES gibt diese Bilder so wieder, wie der Regisseur es vorgesehen hat. Selbst wenn „Motionflow“ ausgeschaltet ist, sind alle Details klar und deutlich erkennbar.


Sony VPL-HW65 - 3D-Brille_MBR6503
Die 3D-Brille von Sony ist optional erhältlich.

3D-Filme:
Es macht mir wirklich großen Spaß, mit dem Sony VPL-HW65ES 3D-Filme zu schauen, weil keine störenden Crosstalk-Effekte mit dem zugespielten Quellmaterial auftreten. Darüber hinaus ruckeln die Bilder nicht, sondern laufen angenehm flüssig, wenn „Motionflow“ hinzu geschaltet wird. Die Bewegungsschärfe nimmt sofort sichtbar zu – ohne dass sich mir ein unschöner „Soap-Effekt“ auftut. In Verbindung mit dem hohen Kontrast ergibt sich ein außergewöhnlich plastisches 3D-Bild.


Screenshot 3D - Guardians of the Galaxy_MBR6593
Kurzreview: „GUARDIANS OF THE GALAXY“ - Peter Quill ist ein Schmuggler und nennt sich großspurig "Star-Lord". Eines Tages erhält er von Yondu den Auftrag, eine Metallkugel aus einer Ruinenstadt zu bergen. Kaum hält Peter die Kugel in den Händen, wird er von den unterschiedlichsten Gestalten angegriffen, denn die mysteriöse stählernende Kugel ist eine Superwaffe, welche das Leben in der gesamten Galaxie bedroht...
Regisseur James Gunn schuf einen kurzweilen Science-Fiction-Spaß, der auf dem gleichnamigen Comic von Marvel fußt. Die humorvoll erzählte Story besitzt einige interessante Wendungen, einen glaubwürdigen Cast aus kuriosen Persönlichkeiten und spektakuläre Effekte.
Hier zeigt sich meiner Meinung nach eine der Stärken der 3D-RF-Technik. Der Sony VPL-HW65ES gibt diese liebevoll gestalteten 3D-Aufnahmen so wieder, wie es sein soll. Störende Geisterbilder (Crosstalk-Effekte) sind nicht zu sehen, das deckt der obige Screenshot, den ich durch die 3D-Brille gemacht habe, deutlich auf.


Sony VPL-HW65 - mit Fernbedienung - eingeschaltet - Foto Michael B. Rehders_MBR6500
Sony VPL-HW65ES in Weiß mit der unbeleuchteten Fernbedienung.


Fazit
Der Sony VPL-HW65ES ist ein leiser Full-HD-Projektor ohne wirkliche Schwächen. Er besitzt in seiner Preisklasse alles, was von einem modernen Projektor erwartet werden kann: Eine unkomplizierte und flexible Installation mit großem Zoom und Lens-Shift, normnahe und vorzügliche Bildeigenschaften ab Werk sowie ein umfangreiches Ausstattungspaket. Die Maximalhelligkeit von 1296 Lumen (D65) reicht aus, um Bildbreiten bis 3,90 Meter strahlendhell auszuleuchten. Seine USB-Update-Funktion ermöglicht es, die Firmware unkompliziert auf dem neuesten Stand zu halten. Neben dem schwarzen Gehäuse ist der Projektor auch in Weiß erhältlich, so dass er sich gut in helle Wohnzimmereinrichtungen integrieren lässt. On Topp bietet der Sony VPL-VW65ES das beste 3D-Filmerlebnis, das ich in dieser Preisklasse bisher erlebt habe.


Messergebnisse und technische Daten:

Maximalhelligkeit: 1296 Lumen (D65)
Schwarzwert: 0,30 Lumen (D65)
Kontrast: 4222:1 (On/Off) / 368:1 (ANSI)
Farbtemperatur: 6515 Kelvin (D65)
Technik: SXRD
Auflösung: 1920 x 1080 Pixel
Abstand für 2 Meter Bildbreite: 2,72 – 4,35 Meter
Abmessungen: 407,4 x 179,2 x 463,9 mm
Gewicht: 9 kg
Preis (UVP): 2990,- Euro
Website: sony.de


Pro & Kontra
+ sehr hell mit knapp 1296 Lumen (D65)
+ Normnahe Werkseinstellungen der Farben im Bildmodus „Reference“
+ 3D mit RF-Technik
+ Frame Interpolation auch im 3D-Modus
+ vorbildlich funktionierendes Farbmanagement

- verfärbungsfreie Feindetails erst nach manueller Korrektur
- leichte Kontrasteinbußen in Feindetails


Test, Text und Fotos: von mir


Weitere Testberichte von mir:
TEST: Sony VPL-VW520ES
TEST: Sony VPL-HW40
TEST: BenQ W2000
TEST: LG PF1500G

Erste Bildeindrücke: JVC DLA-X5000


[Beitrag von George_Lucas am 30. Dez 2015, 00:46 bearbeitet]
MoDrummer
Stammgast
#2 erstellt: 30. Dez 2015, 02:58
Suppi.
Danke dafür.
bierch3n
Stammgast
#3 erstellt: 30. Dez 2015, 14:30
Hey George,
auch von mir ein Dankeschön für diesen Test !

VG
ElaCorp
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 30. Dez 2015, 16:56
Das Gerät will ich auch haben.
Lediglich der Preis gefällt mir noch nicht. Leider habe ich bei dem 2,5k Angebot nicht zugegriffen.
Abwarten. =)

Danke für den Bericht. Sehr gut geschrieben.
--Torben--
Inventar
#5 erstellt: 31. Dez 2015, 04:48

George_Lucas (Beitrag #323) schrieb:
Eisi war bis eben bei mir zum Projektorenvergleich.
Wir habe zwei Sony VPL-HW65ES miteinander verglichen. Das eine Modell ist ein offizielles Presse-Demogerät. Das andere Modell ist der Projektor von Eisi.

Das Presse-Modell von Sony besitzt ein minimales Brummen, das sich wie ein ganz leiser Travobrummton anhört - aber meiner Ansicht nach nicht der Rede wert ist. Hier sehe ich keinen Anlass zur Kritik! Dafür ist ein deutliches hochfrequentes Störgeräusch wahrnehmbar. Das habe ich so bei noch keinem Projektor gehört - und das empfinde ich schon als etwas unangenehm.
Eisis VPL-HW65 besitzt dieses hochfrequente Störgeräusch hingegen nicht! Dafür ist ein Brummen (hinten links) zu hören. Das klingt in der Art wie ein Travobrummen - ganz ähnlich wie beispielsweise ein stark gedimmter Deckenfluter. Das würde auch mich stören, wenn ich ehrlich bin.

Vom Sony VPL-HW40 kenne ich diese Geräusche nicht, ebenso wenig vom aktuellen 4K-Projektor Sony VPL-VW520, die ich beide zum Testen hier hatte.


Wieso wird das in dem Test mit keinem Wort erwähnt?
crossfire65
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 31. Dez 2015, 12:15
....jaja das Haar in der Suppe
ebi231
Inventar
#7 erstellt: 31. Dez 2015, 12:40
Vielen Dank für den Testbericht. Das 65er Exemplar weist einen 3x so hohen Schwarzwert wie der von Dir gemessene 55er aus und der gemessene Kontrast beträgt bescheidene 4.200:1? Eine solch hohe Serienstreuung kann ich mir selbst bei Sony nicht erklären - hast Du das mal überprüft?
George_Lucas
Inventar
#8 erstellt: 31. Dez 2015, 17:17
Hallo Ebi,

da auch ich den Kontrast recht niedrig empfand - zumindest im Vergleich mit dem Sony VPL-HW40 (knapp 12.000:1 On /Off-Kontrast) - habe ich die Messungen am nächsten Tag wiederholt, inklusives eines Neuaufbaus unter exakt reproduzierbaren Messbedingungen. Abgesehen von den üblichen geringen Schwankungen einer Wiederholungsmessung, blieb das Ergebnis der zweiten Messung identisch.


@Torben
Im Test habe ich darauf Bezug genommen:

George Lucas schrieb:
In der Tat ist der Projektor im hohen Lampenmodus geräuscharm und kaum wahrnehmbar. Im Heimkino habe ich keinerlei Störgeräusche vernommen.


Darüber hinaus habe ich in der nachfolgenden Diskussion geschrieben, aus der Du micht oben zitiert hast:

George Lucas schrieb:
Der Sony VPL-HW65 machte im "Foyer" ein hochfrequentes Störgeräusch - im Heimkino aber nicht.
Da die Steckdosen unterschiedliche Phasen haben, an denen verschiedene Geräte hängen, kann es sein, dass hier der Grund für das Störgeräusch zu suchen ist?

Hier gehts zur Diskussion.
ebi231
Inventar
#9 erstellt: 31. Dez 2015, 17:36
Dann sind die Serienstreuungen bei Sony extrem hoch - mich wundert, dass Ekki in seinen Analysen keine solchen Ausreißer (sowohl nach oben als auch nach unten) feststellt...
George_Lucas
Inventar
#10 erstellt: 31. Dez 2015, 17:43
Die HEIMKINO kam beim HW40 auf annähernd die selben Messergebnisse - die Redaktion hatte aber auch den selben HW40-Projektor.
ebi231
Inventar
#11 erstellt: 31. Dez 2015, 17:50
Ich glaube Dir schon, dass Du den Kontrast korrekt ermittelt hast...
George_Lucas
Inventar
#12 erstellt: 31. Dez 2015, 17:51
Nick11
Inventar
#13 erstellt: 31. Dez 2015, 19:19
Danke mal wieder für den Test!

4.200:1 finde ich enttäuschend. Da war LCD sogar vor 6 Jahren schon besser (Ekkis Test der Epson TW4400/5500 - je nach Einstellung um die 6.000:1 herum).
Und die 4.200:1 wohl auch nur im Neuzustand.....?


[Beitrag von Nick11 am 31. Dez 2015, 19:19 bearbeitet]
--Torben--
Inventar
#14 erstellt: 31. Dez 2015, 19:22
Kann es eigentlich sein, daß an der Blenden-Arbeitsweise etwas geändert wurde?
Mir kam der HW65 Bildeindruck subjektiv insgesamt etwas zu dunkel vor mit der Blende. Das kam mir bei den Vorgängern so nicht vor.
Herrle
Inventar
#15 erstellt: 08. Jan 2016, 13:19
Sorry bin erst jetzt dazu gekommen das zu lesen.
Dumme Frage: Bedutet das jetzt, dass der HW40 einen fast 3 mal so hohen Kontrast (Nativ) hat wie der HW65?
George_Lucas
Inventar
#16 erstellt: 08. Jan 2016, 13:21
Im Fall der mir zur Verfügung gestellten Testgeräte: Ja.
daniel90060K
Stammgast
#17 erstellt: 08. Jan 2016, 13:55
auch eine Möglichkeit Kontrastverlust vorzubeugen
ebi231
Inventar
#18 erstellt: 08. Jan 2016, 14:11

daniel90060K (Beitrag #17) schrieb:
auch eine Möglichkeit Kontrastverlust vorzubeugen :L


Genau das Gleiche ging mir auch durch den Kopf...
Herrle
Inventar
#19 erstellt: 08. Jan 2016, 17:20
Dann wäre ein Sony HW40 mit Autoblende bestimmt ein feines Gerät.
Diese Produktpolitik muss mir mal einer erklären.

Wer stellt sein eigenes Licht schon unter den Scheffel? Das macht nur Sony!


[Beitrag von Herrle am 08. Jan 2016, 17:24 bearbeitet]
heikinho1990
Ist häufiger hier
#20 erstellt: 08. Sep 2017, 10:27
@George_Lucas

Danke für dieses Review...

Ich bin momentan dabei mir diesen Beamer anzuschaffen, aber genau dieser Grünstich im Bild hat mich extrem gestört. Beim Nachfragen ob man dies Manuell nachstellen könne, wurde mir gesagt das ginge nicht.

Aber wie du gezeigt hast ginge das doch und man kan beim manuellen Nachstellen auch sehr viel Bildqualität noch rausholen.

Gibt es die Möglichkeit, die von dir eingestellten Farbkorrekturen zu bekommen auf welche Art und Weise auch immer.


Gruß Heiko
George_Lucas
Inventar
#21 erstellt: 09. Sep 2017, 17:19
Das lässt sich leider nicht pauschal beschreiben, weil hier die Serienstreuung der Projektoren mit einspielt.
Du kannst mit Hilfe entsprechender Testbilder die Konvergenz korrigieren.
heikinho1990
Ist häufiger hier
#22 erstellt: 11. Sep 2017, 07:44
Alles klar.

Vielen Dank.
aku
Stammgast
#23 erstellt: 11. Sep 2017, 10:24
Bin durch Zufall auf diesen Thread gestoßen und beim Thema, dass der 65 ein so tolles 3D darstellt, hängen geblieben.
Ich habe mich eigentlich auf die Epson eingeschossen, weil sie m.M.nach für das beste 3D Erlebnis (außer DLP) sorgen. Und zwar deshalb, weil ich bisher bei den Sonys immer flimmern wahrgenommen habe. Was wohl an der Bildwiederholfrequenz liegt. Ich habe den Epson 9000 und der macht ein ganz ruhiges 3D Bild, d.h. ich kann kein Flimmern wahrnehmen. Habe schon mal die früheren JVC und Sonys im Praxistest gesehen und das ging bei mir gar nicht. Habe auf den Epson 9300 gehofft, aber das war wohl ein Reinfall bezüglich 3D. Also sollte ich mich wohl umorientieren.
Könntet ihr mir bezüglich Bildruhe/Flimmern und 3D Helligkeit beim HW65ES bitte noch etwas mehr Infos geben? Ist der 65Es eigentlich immer noch das aktuellste Modell dieser Reihe?
Vielen Dank im voraus.
heikinho1990
Ist häufiger hier
#24 erstellt: 11. Sep 2017, 10:37
Ich persönlich kann dir erst in 1 Woche ca. ein Feedback geben
Allerdings bin ich eher der 2D liebhaber, aber ich werde natürlich einen Aktuellen 3D Film ausprobieren und dir meine Eindrücke berichten.

Was ich dir persönlich sagen kann. Ich habe mir beide Beamer im Heimkinoraum in Nürnberg im Vergleich angeguckt. Natürlich hat der 9300 einen besseren Kontrast und auch im Farbraum finde ich war dieser dem HW65ES überlegen. Doch hat mir das Jittern(Ruckeln) bei dem 9300 bei langsamen Kamerschwenks nicht gefallen.


Was heißt für dich Aktuellste Modell? Aktuell ist Relativ
Aber im FULL-HD Bereich ist momentan der 65ES das "Aktuellste" Gerät.


[Beitrag von heikinho1990 am 11. Sep 2017, 10:38 bearbeitet]
bierch3n
Stammgast
#25 erstellt: 11. Sep 2017, 10:54
@aku
Alle Sony und JVC 3D Brillen "shuttern" mit 96hz (48hz pro Auge), die Epsons mit 120hz (60hz pro Auge) und die meisten DLPs mit 144hz(72hz pro Auge).
Dieses hat sich mit den neuen Serien nicht geändert, allerdings berichten viele Besitzer, dass das 3D besser und ruhiger geworden ist, das Flimmern der 3D-Brillen düfte aber gleich geblieben sein und wenn man dahingehend empfindlich ist wird es dich auch weiterhin stören - manche sehen das Flimmern, manche nicht, ist Vergleichbar mit dem Regenbogeneffekt bei DLPs.
Im Zweifelsfall einen Heimkinohändler vor Ort aufsuchen und selber anschauen !

VG
Sturmkrähe
Stammgast
#26 erstellt: 11. Sep 2017, 11:04
Ich persönlich finde das 3D Bild des Sony sehr unangenehm.

Kann aber auch sein, dass man es irgendwie besser einstellen kann. Ich jedenfalls habe damit keine Freude. Das flimmern ist schon recht extrem wie ich finde. Ich habe es keine 20 Minuten ausgehalten.

Zum Glück lege ich aber auch nicht viel wert auf 3D.
aku
Stammgast
#27 erstellt: 11. Sep 2017, 19:13

On Topp bietet der Sony VPL-VW65ES das beste 3D-Filmerlebnis, das ich in dieser Preisklasse bisher erlebt habe.


Danke für die letzten zwei Antworten. Somit dürfte sich der HW65ES für mich, da ich speziell einen Beamer für 3D suche, erledigt haben.

Man sieht wieder, alles hängt sehr vom persönlichen Empfinden ab.
Als ich bei einer früheren Beamervorführung mal gesagt habe, dass es so stark flimmert und dies überhaupt nicht geht, meinte ein anderer, dass er überhaupt kein Flimmern bemerke und das 3D echt toll ist.

Auf jeden Fall Danke an euch alle.
Somit geht meine Suche weiter. Wahrscheinlich so lange, bis es auch bei den Beamern so ist, dass gar keiner mehr 3D kann, so wie momentan der Trend bei den TVs.
hotred
Inventar
#28 erstellt: 11. Sep 2017, 20:47
Vielleicht kannst du noch irgendwo einen TW 9200 auftreiben?
Der sollte dann bzgl. 3D wohl das Optimale für dich sein

Ansonsten natürlich die DLP - aber hier wirst du wohl mit den restlichen Eigenschaften wie Schwarzwert usw. nicht zufrieden sein wenn du jetzt den TW 9000 hast.

Ich persönlich hab einen JVC und überhaupt kein Problem mit flimmern in 3D - ist wohl wirklich von Mensch zu Mensch unterschiedlich ob man es wahrnimmt.... Ich sehe aber auch den RBE nicht...
heikinho1990
Ist häufiger hier
#29 erstellt: 01. Okt 2017, 13:47
Nach Gut 2 Wochen "einspielen" des Beamers bin ich immernoch überwältigt vom Bild..

Das einzige Manko ist die Schärfe des Bildes (vorallem zu den Bildecken).. ggf. ist das auch der Größe der leinwand geschuldet.

Distanz zur Leinwand 4,56, Leinwand 2,66m Breite.

Vllt hat noch jemand einen tipp wie ich das schärfe Problem beseitigen könnte

Gruß Heiko
nuernberger
Inventar
#30 erstellt: 01. Okt 2017, 17:03
Schärfeproblem beim 65er?
Blöde Frage (nicht falsch verstehen): die Einstellungen, auch beim Plaser geprüft? Also Ausgabe Punkt für Punkt und dann den Focus und die Schärfe mit Testbild einstellen - und dann wird es nicht scharf?
So nah sitzt Du jetzt auch nicht an Deiner Leinwand, als dass das ein problemlatischer Faktor sein könnte...
heikinho1990
Ist häufiger hier
#31 erstellt: 02. Okt 2017, 14:40

nuernberger (Beitrag #30) schrieb:
Schärfeproblem beim 65er?
Blöde Frage (nicht falsch verstehen): die Einstellungen, auch beim Plaser geprüft? Also Ausgabe Punkt für Punkt und dann den Focus und die Schärfe mit Testbild einstellen - und dann wird es nicht scharf?
So nah sitzt Du jetzt auch nicht an Deiner Leinwand, als dass das ein problemlatischer Faktor sein könnte...



Er es gibt keine blöden Fragen . Aber es kann natürlich sein das ich mich nochnicht wirklich mit meinem Beamer auskenne deswegen meine "blöde" Frage

Was ist ein Plaser ?
Was meinst du mit "Punkt für Punkt" und was ist der unterschied zwischen fokus und schärfe ? ich habe ja nur die möglichkeit über den regler am Objektiv die schärfe einzustellen oder habe ich etwas übersehen ?

Bisschen DAU Hilfe in diesem Bezug bräuchte ich

Grüße
nuernberger
Inventar
#32 erstellt: 02. Okt 2017, 14:50
Sorry, mein Schreibfehler hat es nicht einfacher gemacht: PLAYER, statt Plaser...
"Punkt für Punkt" meint, dass der Player das Signal unverzerrt ausgiebt, also das Bild nicht höher oder breiter macht als es ist.
Focus stellst Du direkt am Objetiv ein (scharf), hat aber nix mit dem Schärferegler im Menü des Beamers zu tun (wo Du auch Kontrast, Helligkeit, Farbe etc. findest).
heikinho1990
Ist häufiger hier
#33 erstellt: 02. Okt 2017, 15:08

nuernberger (Beitrag #32) schrieb:
Sorry, mein Schreibfehler hat es nicht einfacher gemacht: PLAYER, statt Plaser...
"Punkt für Punkt" meint, dass der Player das Signal unverzerrt ausgiebt, also das Bild nicht höher oder breiter macht als es ist.
Focus stellst Du direkt am Objetiv ein (scharf), hat aber nix mit dem Schärferegler im Menü des Beamers zu tun (wo Du auch Kontrast, Helligkeit, Farbe etc. findest).



Das Bild ist Nativ 1080p(16:9) also ja ich denke, dass das Signal unverfälscht ankommt.

Schärferegler im Menü ist auf 50, das am Objektiv so gut es geht eben.
nuernberger
Inventar
#34 erstellt: 02. Okt 2017, 15:54
Also im Player ist diese Option "Punkt für Punkt" (oder wie auch immer sie heißt) gewählt...
Hast Du schonmal diese Einstellungen probiert:
http://audiovision.de/2016/08/08/sony-vpl-hw65es-test/

Nur mal als Anhaltspunkt...
heikinho1990
Ist häufiger hier
#35 erstellt: 05. Okt 2017, 11:06

nuernberger (Beitrag #34) schrieb:
Also im Player ist diese Option "Punkt für Punkt" (oder wie auch immer sie heißt) gewählt...
Hast Du schonmal diese Einstellungen probiert:
http://audiovision.de/2016/08/08/sony-vpl-hw65es-test/

Nur mal als Anhaltspunkt...


Ich weiß nicht wirklich was du mit Player meinst ?!
Falls du die Option am Beamer für den Panel-Abgleich meinst, diese steht nicht auf Lage sonder auf Zone.

Aber ich glaube eine Gewisse Unschärfe zum Bildrand ist einfach immer gegeben.
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