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JVC Laserprojektoren 2021

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Mankra
Inventar
#1 erstellt: 11. Jul 2021, 22:00
Scheinbar kommen jetzt tatsächlich JVC Laserprojektoren.

Hier die Ankündigung von GL:

BREAKING NEWS: JVC präsentiert im September drei neue 4K-Heimkino-Projektoren mit Laserlichttechnologie

https://rehders.de/n...serlichttechnologie/
Klipsch-RF7II
Inventar
#2 erstellt: 12. Jul 2021, 08:45
10.000 Euro für den Einstiegsprojektor sind ne Ansage. Aber sehr interressant!

Schiele ja schon länger auf ein Upgrade von meinem X5000 und falls die N7 dann tatsächlich das untere Preissegment bedienen und günstiger werden, könnte man diesen nehmen.

Aber zurück zu den Neuen: Die haben den etwas fortschrittlicheren Laser als die meisten Mitbewerber, richtig?


[Beitrag von Klipsch-RF7II am 12. Jul 2021, 08:47 bearbeitet]
Mankra
Inventar
#3 erstellt: 12. Jul 2021, 09:44
Ne, leider nicht. Ist die gleiche Blauer Laser + Phosphor Geschichte.
Im HKV wird dies schon diskutiert. Der Z1 hatte mit dem gleichen oder ähnlichem Laser einen kleineren Farbraum, als die UHP, erst mit Filter, welcher dann wieder Licht kostet, bekommt man vollen P3 Farbraum.
Ist aber noch Alles Spekulation. Mal schauen, was wirklich raus kommt. Leider bekommt erst das 25.000,- Gerät die 3000lm.

Ja, wenn es ähnlich wie beim X7900 den N5 und N7 mit etwas gesenktem UVP weiter gibt, wäre fein.
toto8080
Inventar
#4 erstellt: 12. Jul 2021, 10:14
Soviel wird sich nicht ändern , 2500 Lumen Brutto (Farbhelligkeiten ?) und real Nutzbar nach der Kalibrierung dann ? 2000- 2200 Lumen , aber erst ab 15K€
Für mich uninteressant, aber vielleicht wird der Gebrauchtmarkt etwas "belebt"
Große Überraschung ist es aber auch nicht, die Spekulation gab es ja damals schon wegen der Größe der Gehäuse.
AmigoHD
Stammgast
#5 erstellt: 12. Jul 2021, 10:14
Die "Ankündigung" liest sich gut.
Endlich ernsthafte Konkurrenz, welche meinen EH-LS10000 beerben könnte, so denn das "kleine" Modell P3/DCI wirklich vollumfänglich abdeckt und auch meine anderen Voraussetzungen erfüllt werden.


[Beitrag von AmigoHD am 12. Jul 2021, 10:25 bearbeitet]
Mankra
Inventar
#6 erstellt: 12. Jul 2021, 10:25
Für mich irgendwie entspannend, dass die Steigerung der Leuchtstärke so gering ausfällt: Statt kastriert, die vollen 3000lm bereits beim 10,000,- Gerät und ich hätte wohl zum grübeln begonnen, obwohl es mir widerstrebt soviel Kohle für ein Elektrogerät zu verheizen.
toto8080
Inventar
#7 erstellt: 12. Jul 2021, 10:46
Schon clever gemacht wenn man die direkten Kontrahenten von Sony aufs Korn nimmt
Erfahrungen konnte man mit dem Z1 und dem Lx-Nz3 sammeln, der Griff in das "Teileregal" macht es einfacher.
Bleibt die Frage was passiert mit den UHP Projektoren


[Beitrag von toto8080 am 12. Jul 2021, 10:48 bearbeitet]
Zaphod2
Stammgast
#8 erstellt: 12. Jul 2021, 12:31
Alte Phosphor-Technologie, verhältnismäßig wenig Lumen und enormer Preis.
Mangels Konkurrenz reicht das leider.
Hatte auf größere Sprünge gehofft, aber mal die offizielle Ankündigung abwarten.
Hoffe auf einen Laser-Epson als TW9400-Nachfolger, der einen Preiskampf anfacht.
AmigoHD
Stammgast
#9 erstellt: 12. Jul 2021, 12:43

Zaphod2 (Beitrag #8) schrieb:
Alte Phosphor-Technologie, verhältnismäßig wenig Lumen und enormer Preis.
Mangels Konkurrenz reicht das leider.
Hatte auf größere Sprünge gehofft, aber mal die offizielle Ankündigung abwarten.
Hoffe auf einen Laser-Epson als TW9400-Nachfolger, der einen Preiskampf anfacht.


Ich bezweifle, dass Epson echte RGB Laser bringt. Die werden weiterhin auf Phosphor setzen.
Allerdings habe ich damit keine Probleme. Mein LS läuft damit seit über 4 Jahren tadellos. Wenn man hinkriegt, dass der DCI-Filter nicht mehr benötigt wird, wäre ich zufrieden. Die 22% Lichtverlust bei 103% DCI Abdeckung sind spürbar.
Mankra
Inventar
#10 erstellt: 12. Jul 2021, 13:19
Angeblich ist bei ca. 3000lm die Temperatur der limitierende Faktor.

Eh schon paarmal verlinkt: Es war zu erwarten, dass es nicht weit über 3000lm hinaus geht, siehe
http://pro.jvc.com/prof/attributes/category.jsp?productId=PRO6.2

Die 3 neuen Geräte werden Ableger dieser Geräte werden.
Hier sind im N-Gehäuse auch mit Laser alle Geräte unter 2000lm.
Die 3000 lm gibts erst im Z1 Gehäuse.
Shepardos35
Stammgast
#11 erstellt: 12. Jul 2021, 13:28
Wenn ich das hier so lese, dann werden die neuen auch ein Lichtschluckenden DCI Filter benötigen?
George_Lucas
Inventar
#12 erstellt: 12. Jul 2021, 14:07

Zaphod2 (Beitrag #8) schrieb:
Alte Phosphor-Technologie, verhältnismäßig wenig Lumen und enormer Preis.

Die Alternative ist ein RGB-Laser mit deutlich sichtbarem Speckle. Das will doch auch niemand. Schon beim LG mit RG-Laser ist die Kritik am Speckle in roten Bereichen groß.
Von daher haben Laser/Phosphor-Hybride in Projektoren ihre Daseinsberechtigung, da Speckle IMO eine sehr untergeordnete Rolle spielt.
Jason_Bourne
Stammgast
#13 erstellt: 12. Jul 2021, 15:15
Interessanter finde ich da eher den N7 für einen guten Preis .

Das wäre ein schönes Weihnachtsgeschenk


[Beitrag von Jason_Bourne am 12. Jul 2021, 15:16 bearbeitet]
Mankra
Inventar
#14 erstellt: 12. Jul 2021, 16:03
+1
hotred
Inventar
#15 erstellt: 15. Jul 2021, 21:15
Die Frage ist ja, ist es überhaupt notwendig

Also jetzt abgesehen vom "haben wollen" wg. Laser usw. - aber "braucht" man das?

Ich denke der größte Vorteil könnte sein das am Ende dann trotzdem der zu dem Zeitpunkt günstigste native 4K Laser Beamer erscheint - ohne der Gefahr von Kontrastverlust wie bei Sony Laser bisher.

Aber was soll man bzgl. Bild noch viel besser machen im Vergleich zu einem zb. Jvc N7? (generell)

(Noch) mehr Kontrast? Ja, kann man nie genug haben - aber wohl sehr unwahrscheinlich...

(Noch) höhere Auflösung? Ich denke nicht, wozu?

Höhere Helligkeit? JA - klar. Aber eben wohl nicht so einfach machbar in der Gehäusegröße und außerdem benötigen ja in Wirklichkeit die meisten mit "normal-großen" LW nicht wirklich mehr Helligkeit... Natürlich - für HDR kann es nie genug sein, aber dann geht auch der Schwarzwert rauf und man tauscht eben wieder...

Bessere Ausstattung benötigt es denke ich auch nicht, eingebautes Smart Tv etc. kann man sich bei so einem Gerät doch sparen denke ich... Hdmi Cec wäre aber super

Die Qualität bzgl. Optik usw. ist ja auch schon aktuell sehr gut bei Jvc...

Bleibt eigentlich "nur" der Vorteil das kein Lampenwechsel nötig ist und keine "Warmlaufphase". (und ggfs. keine regelmäßige Kalibrierung wie bei Lampe wenn man es ganz genau nimmt...)

Ich denke im Grunde genommen sind die aktuellen Sony und Jvc 4K Beamer schon so gut das es mehr in die Richtung "anders" geht - als besser:)

Wenn es unbedingt Laser sein muss - wieso nicht. Aber sonst...

Im Gegensatz dazu würde dem Epson TW9400 auf jeden Fall eine "Frischzellenkur" stehen - der ist zwar Preis/Leistung immer noch ausgezeichnet - kann aber in einigen Eigenschaften nicht mit den Jvc/Sony mithalten. Speziell nativ 4K und (für diejenigen die sie nutzen) eine gute 4K FI wären das Mindeste...

Und auch wenn dann somit der "Einstiegspreis" für Laser Nativ 4K deutlich sinkt - so kann man für das Geld das man mit einem N5/7 spart (die hoffentlich weiterlaufen?) auch andere schöne Dinge machen...


[Beitrag von hotred am 15. Jul 2021, 21:18 bearbeitet]
Mankra
Inventar
#16 erstellt: 15. Jul 2021, 22:49

hotred (Beitrag #15) schrieb:
Also jetzt abgesehen vom "haben wollen" wg. Laser usw. - aber "braucht" man das?

Ne sicher nicht. So wie man weder ein HK, noch einen TV braucht.


Aber was soll man bzgl. Bild noch viel besser machen im Vergleich zu einem zb. Jvc N7? (generell)

Helligkeit und das halbwegs konstant


außerdem benötigen ja in Wirklichkeit die meisten mit "normal-großen" LW nicht wirklich mehr Helligkeit...

Da sind wir wieder beim brauchen: Ne, braucht man nicht, verbessert aber den Bildeindruck.
IMHO ist hier für die nächsten Jahren der größte Fortschritt möglich.
*StefanoZ*
Stammgast
#17 erstellt: 15. Jul 2021, 23:41
Wenn man berücksichtigt, dass manche/r sogar bei bestimmten Filmen die Helligkeit aktueller Projektoren runterregelt, dann braucht es eigentlich nicht mehr Helligkeit. Höchstens Konstanz was die Helligkeit angeht.
AmigoHD
Stammgast
#18 erstellt: 16. Jul 2021, 09:07
Mal schauen, ob die Geräte denn wirklich so kommen und wenn ja, wann. Die CEDIA wird wohl Aufschluss geben. Ich bin gespannt, ob und was da kommt. Und ob die Geräte auch halten, was sie versprechen. JVC würde ein Laser in diesem Preissegment (Konkurrenz zu Sony) jedenfalls nicht schlecht stehen.
Bei Epson wäre auch ein Nachfolger fällig. Allerdings scheinen diese nicht auf der CEDIA vertreten zu sein. Und hier bin ich skeptisch, ob Epson nochmals auf den RLCD Zug aufspringt (was dem Kontrast sehr zuträglich wäre). Ich gehe bei Epson aber eher von einem lampenbasierten, nativen 4K Nachfolger des TW9400 aus.

Bis etwas Passendes kommt (>10k) bleibt mein EH-LS10000. Laser bietet auf jeden Fall deutliche Vorteile. Für mich gibt es kein zurück mehr.
Mankra
Inventar
#19 erstellt: 16. Jul 2021, 09:47
Ich denke schon, dass es so ähnlich kommen wird. Dafür sprechen einige Indizien:
Ekki hat schon zum Beginn der N-Serie beim zerlegen gesehen, dass Platz für eine größere Lichtquelle vorgesehen ist.
Solche Lasergeräte gibt es schon in der Pro-Serie: http://pro.jvc.com/prof/attributes/category.jsp?productId=PRO6.2
Die Händler verkaufen Ihre Aussteller-N-Geräte ab
N-Serie wurde vor nun 3 Jahren vorgestellt, ein größerer Step ist längst fällig.

Wie genau die einzelnen Preispunkte, Lichtmengen stimmen, wird sich noch zeigen. Aber wirklich höhere Lichtmengen Richtung 5000lm werden wir nicht erwarten können, siehe Pro-Geräte.


*StefanoZ* (Beitrag #17) schrieb:
Wenn man berücksichtigt, dass manche/r sogar bei bestimmten Filmen die Helligkeit aktueller Projektoren runterregelt,.

Aber meist wegen der Lautstärke, weils direkt unterm Beamer sitzen.

Bei SDR wird bei ca. 30ftl, 100Nits die sinnvolle Grenze erreicht sein und hier stimmt es schon, bei kleinerer Leinwand wird dies schon von einigen Geräten erreicht. Das funktioniert bei der aktuellen Lampen-JVC bis ca. 280cm Breite, bei Gain 1.0. Bei akustischen Leinwänden mit Gain < 1 schrumpft die LW dementsprechend.

Für HDR dürften es ruhig bis zu 300Nits sein. Damit kann das "normale" Bild bis 100 Nits mit 1:1 dargestellt werden und hat dann noch Reserven für den HDR Anteil > 100 Nits.
hotred
Inventar
#20 erstellt: 16. Jul 2021, 10:47

Mankra (Beitrag #16) schrieb:

Helligkeit und das halbwegs konstant


Klar - da stimme ich dir zu. Nur: mehr Helligkeit bedeutet ohne dynamischer Regelung (die man ja eig. vermeiden will) zwangsläufig auch schlechterer Schwarzwert. Und bereits bei Oled haben wir die Situation das sie zwar nicht annähernd so helle Spitzlichter (und schon gar nicht flächige Helligkeiten) darstellen können als „High Power Lcd“.

Macht aber nichts, durch den perfekten Kontrast und Schwarzwert gewinnt Oled trotzdem.

Mehr Helligkeit bei identischem Schwarzwert ginge nur mit (noch) besserem nativem Kontrast - sehr unwahrscheinlich…
Mankra
Inventar
#21 erstellt: 16. Jul 2021, 11:15
Nicht Alles was hinkt ist ein guter Vergleich

Bei den >500 Nits eines OLED ist HDR kein Problem. Ob Spitzlichter dann mit 500 bis 800 oder 1000 bis 2000 Nits dargestellt werden, ist fast nebensächlich.

Hier reden wir, ob wir eventuell mit nur 50 Nits (oder gar weniger) auskommen müssen oder wenigstens über 100 Nits kommen, besser noch 200-300 Nits.
Restlos Alle, die solch einen hellen Beamer sahen, sind von der Helligkeit, dem "Punch" des Bildes begeistert.
Ein User vom HKM und HKV z.B. stieg vom VW5000 auf den Raptor um, bei einer <300cm LW und ist nochmal von der gesteigerten Helligkeit begeistert.

Ja, der Schwarzwert steigt und wenn man, wie so oft von den JVC Jungs vorgebracht, den schwarzen Sternenhimmel als Referenz nimmt, seine Kaufentscheidung darauf auslegt, dann ist mehr Helligkeit kontraproduktiv.
Bei 99,9x% der anderen Bilder wirkt es gleich dunkel, da sich das Auge auf die Gesamthelligkeit einstellt, bzw. zur Umgebung sieht. Jeder kennt solche optische Täuschungen: https://www.welt.de/...s-4-studyshedsli.jpg

Dafür bekommt man bei mehr Helligkeit eine strahlende Farbwirkung, sogar mehr Schärfe (zumindest subjektiv).

Wie schon geschrieben, über die Helligkeit besteht noch großes Steigerungspotential. Aber damit es sichtbar wird, sollte es schon die doppelte bis 3fache Lichtmenge sein. Leider bekommen wir hier nicht wirklich nennenswert mehr Licht.
guest_jo
Stammgast
#22 erstellt: 16. Jul 2021, 12:50
Ist dieses permanente Versteifen auf den Sternenhimmel nicht etwas unehrlich?
Es gibt doch jede menge Szenen in dunklen Innenräumen, mit maximal Kerzenlicht oder Lagerfeuer. Da ist doch auch nicht immer ein helles Fenster im Hintergrund und das ganze Bild ist fast komplett duster. Das jetzt mit "naja wann guckt man schon mal Sternenhimmel" vom Tisch zu wischen, ich weiß nicht. Hellere Spitzlichter mit Zugabe von mehr grauer Suppe finde ich da eher kontraproduktiv.
George_Lucas
Inventar
#23 erstellt: 16. Jul 2021, 13:50
Zumal die Star-Wars-Sternenhimmel am Anfang gar kein 0 IRE besitzen.

Besser eignen sich die letzten drei Harry-Potter-Teile. Da machen alle DLPs voll die Grätsche.
hotred
Inventar
#24 erstellt: 16. Jul 2021, 14:06

Mankra (Beitrag #21) schrieb:
Ob Spitzlichter dann mit 500 bis 800 oder 1000 bis 2000 Nits dargestellt werden, ist fast nebensächlich.

Das ist deine Meinung. Das sehen aber sehr viele anders als du. Aus technischer Sicht ist die deutlich höhere Helligkeit beim Lcd in diesem Punkt zweifellos ein großer Vorteil - mir persönlich ist das perfekte Schwarz beim Oled wichtiger.


Hier reden wir, ob wir eventuell mit nur 50 Nits (oder gar weniger) auskommen müssen oder wenigstens über 100 Nits kommen, besser noch 200-300 Nits.

Du solltest dabei auch bedenken das es ein EXTREMER Unterschied ist ob ein Tv in einem nicht völlig abgedunkeltem Raum oder gar hellem Raum genutzt wird - oder in einem Raum der völlig frei von Restlicht ist. Beim Beamer dürfte der 2. Fall eher die Regel sein als die Ausnahme - beim Tv ist es denke ich eher umgekehrt. Und wie du korrekt sagst: Die Augen passen sich an - folglich wirken die Spitzlichter im völlig dunklem Raum automatisch viel intensiver.
Dazu kommt noch das das Bild bei Beamer bei zb. 150 Zoll fast 6x so viel Fläche einnimmt und bei 120 Zoll immerhin noch fast 4x so viel wie bei einem 65 Zoll Tv. Das ist auch ein großer Unterschied für das Auge.


Ja, der Schwarzwert steigt und wenn man, wie so oft von den JVC Jungs vorgebracht, den schwarzen Sternenhimmel als Referenz nimmt, seine Kaufentscheidung darauf auslegt, dann ist mehr Helligkeit kontraproduktiv.

Ich empfinde das "JVC Jungs" ganz ehrlich gesagt als abwertend. Es suggeriert meiner Ansicht nach eine Markentreue die über das eigentliche Ergebnis hinausgeht. Das ist aber doch nun bei vielen (oder den meisten?) hier überhaupt nicht der Fall.
DAS ERGEBNIS ZÄHLT.
Wenn nun eben ein Jvc das Ergebnis liefert das man sich wünscht - dann passt der eben. Kann auch ein Sony sein, oder Epson - oder Optoma usw.

Grundsätzlich sprechen wir ja hier von Eigenschaften, bei denen es immer vorteilhaft ist wenn sie besser ausfallen. Ein Dlp Besitzer zb. würde sich wohl kaum am ungleich besserem Schwarzwert und nativem on/off Kontrast eines (intaktem...) LCOS Beamer stören - so nach dem Motto: iiiiieeeeeehhh, das Schwarz ist ja viel zu dunkel - sieht ja furchtbar aus. Das kann man ja fast nicht sehen
Eben so wenig würde sich wohl ein LCOS Besitzer an der perfekten Konvergenz eines 1-Chip Dlp stören usw.

Es geht einfach darum, das wir grundsätzlich ja ausnahmslos alle das selbe wollen: Bestmögliches Bild fürs Geld. Nun sind wir aber unterschiedlich tolerant was Schwächen in den Eigenschaften betrifft - was ja auch ok ist. Deshalb sollte man ja auch versuchen die technischen Fähigkeiten von Geräten von den subjektiven Eindrücken und persönlichen Gewichtungen zu trennen (so gut das geht...)


Bei 99,9x% der anderen Bilder wirkt es gleich dunkel

Das ist aber nun eine Behauptung von dir die du weder belegen kannst - noch ich widerlegen Da spielen so viele Faktoren mit rein das es aber grundsätzlich nicht korrekt sein kann. Alleine welchen content jemand häufig sieht wirkt sich hier extrem aus.

Wie schon geschrieben, über die Helligkeit besteht noch großes Steigerungspotential. Aber damit es sichtbar wird, sollte es schon die doppelte bis 3fache Lichtmenge sein. Leider bekommen wir hier nicht wirklich nennenswert mehr Licht.


Klar - da bin ich voll deiner Meinung. Nur wird das so einfach nicht sein, das man mit den sehr hohen Kontrastwerten der LCOS Geräte derartig enorme Lichtleistungen erzielt ohne die Gehäuse deutlich zu vergrößern... Immerhin muss die ganze Energie die da im Inneren vom Beamer im Rahmen seines nativen on/off "gefiltert" wird ja auch "vernichtet" bzw. abgeführt werden. Da wird der vergleichsweise sehr geringe native (on/off...) Kontrast der Dlp sicher förderlich sein. Alles was beim Objektiv rauskommt heizt im Inneren nicht zusätzlich. Also es geht ja nicht nur um die eigentliche Lichtquelle - die gekühlt werden muss. (Aber die natürlich auch:)


guest_jo (Beitrag #22) schrieb:
Ist dieses permanente Versteifen auf den Sternenhimmel nicht etwas unehrlich?
Es gibt doch jede menge Szenen in dunklen Innenräumen, mit maximal Kerzenlicht oder Lagerfeuer. Da ist doch auch nicht immer ein helles Fenster im Hintergrund und das ganze Bild ist fast komplett duster. Das jetzt mit "naja wann guckt man schon mal Sternenhimmel" vom Tisch zu wischen, ich weiß nicht. Hellere Spitzlichter mit Zugabe von mehr grauer Suppe finde ich da eher kontraproduktiv.


DAS denke ich auch


George_Lucas (Beitrag #23) schrieb:
Zumal die Star-Wars-Sternenhimmel am Anfang gar kein 0 IRE besitzen.

Besser eignen sich die letzten drei Harry-Potter-Teile. Da machen alle DLPs voll die Grätsche.
;)


Voll deiner Meinung - es geht ja nicht darum das man unbedingt LCOS, Lcd oder Dlp kaufen möchte - sondern man kauft die Technik nach dem Ergebnis das sie bietet


[Beitrag von hotred am 16. Jul 2021, 14:09 bearbeitet]
DrWhy
Inventar
#25 erstellt: 16. Jul 2021, 16:28
Konkret:
Ist einer heller als ein VW 760er?
hotred
Inventar
#26 erstellt: 16. Jul 2021, 17:33
Der teuerste mit einer Uvp von 25Tk€ soll wohl 3T Lumen haben - gegenüber 2T beim VW790.

Der mittlere für 15T€ 2500 Lumen und der günstigste 2000 - also gleich viel wie der Sony. Dafür etwas günstiger mit 10T€ Uvp.

Vorausgesetzt sie verlieren gleich viel kalibriert wäre der günstigste der Jvc dann schon der bessere Deal.

Wobei ja noch nichts näheres bekannt ist…


[Beitrag von hotred am 16. Jul 2021, 17:34 bearbeitet]
DrWhy
Inventar
#27 erstellt: 16. Jul 2021, 22:32
Mit Verlaub: auf die Datenblätter würde ich nicht viel geben.
Da haben wir schon viel Mist gesehen bzw. gemessen
Es geht ja darum , wie viel man aus dem Gerät noch rauspressen kann.
Bei den Sonys ging das die letzten Jahre sehr gut über das Servicemenu und mit ein wenig Erfahrung konnte man bis 20% Helligkeit gewinnen. Natürlich mit anderen Kompromissen….
Bei mir 3.5m Bildbreite sind 60 oder 80 Oder bzw. 100 Nits riesige Unterschiede…. Trotz madVR und DTM.
Darum, wie lassen sich die neuen JVCs hier einstufen?


[Beitrag von DrWhy am 16. Jul 2021, 22:37 bearbeitet]
hotred
Inventar
#28 erstellt: 16. Jul 2021, 22:49
Klar - aber bei 3000 Lumen anstatt 2000 kann man schon davon ausgehen das er DEUTLICH heller sein wird:)

Wen man den teuersten zum Vergleich heranzieht...

Der Sony VW870 ist ja auch "nur" mit 2200 angegeben und hat die selbe UVP wie der teuerste der neuen Jvc haben soll.
Alex_Quien_85
Inventar
#29 erstellt: 17. Jul 2021, 07:58
Mich schrecken die Preise schon sehr ab. Ich hoffe dass recht behalten wird und der N7 im gleichen Zuge billiger wird
Klipsch-RF7II
Inventar
#30 erstellt: 17. Jul 2021, 10:10
Man kommt irgendwann an den Punkt, wo man sagt: "Geb ich mein sauer verdientes Geld lieber der Bank dank Negativzinsen oder unterstütze ich den Projektorhersteller meines Vertrauens und gönne mir ein neues Spielzeug?"
hotred
Inventar
#31 erstellt: 17. Jul 2021, 10:59


Das höre ich gerne als "auf Preis/Leitung" achtender

Ich bitte um weitere Unterstützung

Aber es ist ja völlig nachvollziehbar: Ein nicht unerheblicher Teil der Zufriedenheit resultiert alleine schon aus dem "haben wollen" - und kann dann folglich auch nur damit erfüllt werden. Das sollte man nicht unterschätzen.

Hauptsache happy damit - egal womit
surbier
Inventar
#32 erstellt: 17. Jul 2021, 12:09
@GL

Danke für den interessanten Vorgeschmack

Weiss man schon etwas über den Zoomfaktor und den nativen Kontrast? Vor allem der Zoomfaktor würde mich interessieren, da ich aufgrund des fixen Kabelmanagements im separaten HC keine Lust hätte, dieses neu verlegen zu lassen, weil ich die Leinwand nicht voll über den Modus "Normal" befeuern könnte.

Die JVC Laserangebote kommen sehr gelegen, da mein nächster Beamer ein Laser sein soll. Ob Sony oder JVC ist für mich grundsätzlich nebensächlich, da beide Ihre Vorteile und nicht wirkliche Nachteile haben. An all jene, die nun wieder mit der leidigen Drifting Geschichte argumentieren: Ich weiss, dass sie existiert, würde aber u.U trotzdem meinen nunmehr dritten 4K Beamer von Sony in Folge kaufen.

Gruss
Surbier
George_Lucas
Inventar
#33 erstellt: 17. Jul 2021, 13:34

surbier (Beitrag #32) schrieb:

Weiss man schon etwas über den Zoomfaktor und den nativen Kontrast?

Der Kontrast soll wohl etwas steigen, da die Laserdioden weniger Streulicht im Lichtkanal verursachen.
Das können am Ende aber nur Messungen zeigen.



Vor allem der Zoomfaktor würde mich interessieren, da ich aufgrund des fixen Kabelmanagements im separaten HC keine Lust hätte, dieses neu verlegen zu lassen, weil ich die Leinwand nicht voll über den Modus "Normal" befeuern könnte.

Wenn die Entfernung von den Chips zu Optik gleich bleiben sollte, wird sich da eher nix ändern.



An all jene, die nun wieder mit der leidigen Drifting Geschichte argumentieren: Ich weiss, dass sie existiert, würde aber u.U trotzdem meinen nunmehr dritten 4K Beamer von Sony in Folge kaufen.

im Heimkinoverein hat gerade jemand seinen VW520 durchgemessen. Der On/Off-Kontrast liegt demnach nur noch bei rund 700:1.
Das finde ich eine katastrophale Entwicklung, weil nicht korrigierbar.
iliketechnology
Stammgast
#34 erstellt: 17. Jul 2021, 13:59
Naja, über 10.000€ schon etwas Innovation (Technisch, nicht preislich) bei 3500€ - 5000€ tut sich vielleicht gar nichts und wenn der N7 nach unten in Richtung 5k rutscht gibts eine Beachtliche Lücke, die es den Sonys darin schwer macht. Das Feld unterhalb 5k überlässt man DLPs und Epson.
espny
Inventar
#35 erstellt: 17. Jul 2021, 14:15

George_Lucas (Beitrag #33) schrieb:

im Heimkinoverein hat gerade jemand seinen VW520 durchgemessen. Der On/Off-Kontrast liegt demnach nur noch bei rund 700:1.
Das finde ich eine katastrophale Entwicklung, weil nicht korrigierbar.


Ist das denn durch den Tausch des optischen Blocks nicht behebbar? Kennt jemand da die Kosten? Im Falle des 520ES macht das wahrscheinlich wenig Sinn, bei einem 760, 870 oder 5000 ES jedoch zunehmend sehr wohl.
*Mori*
Inventar
#36 erstellt: 17. Jul 2021, 16:11
Natürlich kann man "einfach" den optischen Block tauschen und erhält damit ein neues Objektiv und auch neue Panels. Bei meinem VW760 wurde das gemacht, als die Iris klemmte und ich ihn einschicken musste. Das Bild war so dunkel, dass man zweimal hischauen musste, ob er überhaupt lief. An Filme schauen war also nicht mehr zu denken. Da ich von Anfang an einen kaum erkennbaren parallel zur LW Unterkante verlaufenden Schatten hatte, reklamierte ich diesen prophylaktisch gleich mit (in der Annahme, dass der eh nicht gesehen anerkannt würde. Da der Kontrast dieses Panels deutlich überdurchschnittlich war (1:18 K bei meinen Bedingungen) hatte ich den damals nicht hergeben wollen. Die Reparaturstelle im Elsass wartete nicht auf die Iris, sondern baute gleich einen neuen optischen Block ein. Der lag dann nur noch bei 1:16 K (und weniger als der alte Block mit 2500 h). Jetzt nach beinahe fast 5000h habe ich den wieder vermessen 1:15'600). Damit kann ich sehr gut leben, weiss aber nicht ob das repräsentiv ist. Mehr macht mir zu schaffen, dass ich mittlerweile alle 1000h etwa 10% Helligkeit verliere. Noch habe ich genug Licht, aber trotzdem ... hoffentlich fällt das Gerät innerhalb der Garantie (noch 1 Jahr) komplett aus. Idealerweise der Laser; dann gibt es einen Neuen, weil Lasereinheiten nicht getauscht werden (zu aufwendig / teuer).
espny
Inventar
#37 erstellt: 17. Jul 2021, 18:39

*Mori* (Beitrag #36) schrieb:
Natürlich kann man "einfach" den optischen Block tauschen und erhält damit ein neues Objektiv und auch neue Panels.


Dann müsste der Tausch des optischen Blocks beim 870 und 5000 ES aber billiger und einfacher sein, da das Objektiv ja schnell austauschbar / abmontierbar ist. Insofern könnte sich das schon lohnen. Ist aber hier jetzt im Detail natürlich OT.


[Beitrag von espny am 17. Jul 2021, 18:39 bearbeitet]
DrWhy
Inventar
#38 erstellt: 17. Jul 2021, 19:03

*Mori* (Beitrag #36) schrieb:
Natürlich kann man "einfach" den optischen Block tauschen und erhält damit ein neues Objektiv und auch neue Panels. Bei meinem VW760 wurde das gemacht, als die Iris klemmte und ich ihn einschicken musste. Das Bild war so dunkel, dass man zweimal hischauen musste, ob er überhaupt lief. An Filme schauen war also nicht mehr zu denken. Da ich von Anfang an einen kaum erkennbaren parallel zur LW Unterkante verlaufenden Schatten hatte, reklamierte ich diesen prophylaktisch gleich mit (in der Annahme, dass der eh nicht gesehen anerkannt würde. Da der Kontrast dieses Panels deutlich überdurchschnittlich war (1:18 K bei meinen Bedingungen) hatte ich den damals nicht hergeben wollen. Die Reparaturstelle im Elsass wartete nicht auf die Iris, sondern baute gleich einen neuen optischen Block ein. Der lag dann nur noch bei 1:16 K (m9t,eine, und weniger als der alte Block mit 2500 h). Jetzt nach beinahe fast 5000h habe ich den wieder vermessen 1:15'600). Damit kann ich sehr gut leben, weiss aber nicht ob das repräsentiv ist. Mehr macht mir zu schaffen, dass ich mittlerweile alle 1000h etwa 10% Helligkeit verliere. Noch habe ich genug Licht, aber trotzdem ... hoffentlich fällt das Gerät innerhalb der Garantie (noch 1 Jahr) komplett aus. Idealerweise der Laser; dann gibt es einen Neuen, weil Lasereinheiten nicht getauscht werden (zu aufwendig / teuer).

Ich spekuliere bzw. hoffe auf selbiges….
Am Besten gleichzeitig m9t einem Kauf des neuen JVC 2500 Lumen Models
toto8080
Inventar
#39 erstellt: 17. Jul 2021, 21:15

Mehr macht mir zu schaffen, dass ich mittlerweile alle 1000h etwa 10% Helligkeit verliere. Noch habe ich genug Licht, aber trotzdem ... hoffentlich fällt das Gerät innerhalb der Garantie (noch 1 Jahr) komplett aus.


Interessant, kannst Du denn sagen ab wie viel Stunden das angefangen hat ?

Die 20000 Stunden sind dann mehr oder weniger Theorie. Gut wer eine 5 Jahres Garantie hat.
Ich glaube kaum das es bei den JVC-Laser anders sein wird, die Technik dürfte identisch sein (Laser-Phosphor).
Auch technisch finde ich das interessant, fallen jetzt einzelne Laserdioden aus ? oder werden diese nach ? XX Stunden einfach nur schwächer ?

Ich habe zu Hause weiße LED-Strahler (logisch ganz andere Technik ) verbaut, nach ! 15 Jahren weder eine ausgefallen noch etwas an der Helligkeit bemerkt. Leider kommt bei dieser Technik auch nichts Neues auf dem Projektor Markt.

Außerhalb der Garantie einen optischen Block ersetzen kommt einen wirtschaftlichen Totalschaden gleich.


[Beitrag von toto8080 am 17. Jul 2021, 21:16 bearbeitet]
Klipsch-RF7II
Inventar
#40 erstellt: 18. Jul 2021, 09:02
Habe eine Weile die Sony Projektor Threads nicht mehr verfolgt und deshalb zunächst nicht mitbekommen, dass die Sony Laser Projektoren jetzt auch auf lange Sicht Ihre Probleme haben. Das ist echt schade.

Wissen wir hingegen vom JVC Z1 sicher, dass JVC auch bei Laser solche Probleme nicht hat, bzw. im Falle des Kontrastverlustes dieser per AutoCal korrigierbar ist?


[Beitrag von Klipsch-RF7II am 18. Jul 2021, 09:15 bearbeitet]
Piranha74
Stammgast
#41 erstellt: 18. Jul 2021, 11:44

Hoffe auf einen Laser-Epson als TW9400-Nachfolger, der einen Preiskampf anfacht.


der wäre sofort gekauft :-)
*Mori*
Inventar
#42 erstellt: 18. Jul 2021, 11:48

toto8080 (Beitrag #39) schrieb:

Interessant, kannst Du denn sagen ab wie viel Stunden das angefangen hat ?

Die 20000 Stunden sind dann mehr oder weniger Theorie. Gut wer eine 5 Jahres Garantie hat.

Im ersten Jahr und unter 1000h hätte ich nicht mal mit Bestimmtheit sagen können, dass überhaupt signifikant Helligkeit verloren geht. Hätte damals auf 3 bis max. 5% in 1000h getippt. Das war damals die Zeit, wo es noch kein DTM für HDR gab und man da öffters versucht hat, noch etwas Licht rauszukitzeln. Als ich dann den Projektor im Februar oder März 20 (kurz vor Corona) zurück erhielt, hatte ich ca ein Jahr später den besagten Lichtverlust registriert. Mit etwa 1200h mehr. Wieder 1200 Stunden dasselbe. Obwohl ich maximal 80% Laser benutzte (für HDR) und seither sogar zweitweise auf 50% runtergegangen bin, baut der Laser meines Gerätes deutlich zu stark, als dass man eine Halbwertsweit von 20'000h erreichen könnte. Ich gehe eher von 10'000h aus, und das obwohl bei mir nicht mal die maximale Laserleistung verwendet wird ... wird dasselbe wie bei den Lampen sein: Die Angaben der Hersteller sind da ja auch nicht praxisorientiert.

Wie gesagt, weiss ich nicht, ob das repräsentativ ist, da ich niemanden kenne, der soviele Stunden auf einem 760er hat. Für mich ist insofern nicht weiter tragisch, da ich das Gerät auch nicht für mehr als 5 Jahre kaufte. Ich hatte auch nicht gerechnet, dass soviel Stunden dank Corona dazukommen.
Zurück zu Lampe werde ich aber nicht gehen. Alleine das ständige Einstellen der Farbtemperatur / Kalibrierungen möchte ich nicht mehr. Damals mit dem VW300 habe ich die Lampe bereits schon bei 800h gewechselt. Ich wäre also unter Umständen schon bei der 6.Lampe in der Zeit.

Sollte ich mal eine Lw-Grösse von ca 4m Bildbreite anstreben, müsste ich diesen potentiellen Lichtverlust des Lasers eher ins Kalkül nehmen. Da würde ich dann mindestens das 2500 Lumen Gerät nehmen, wo auch das für einen Vielseher schon knapp werden könnte. Natürlich kann es sein, dass die JVC Laser (Z1) weniger abbauen als ein Sony 760er, aber leider kenne ich keine genaueren Daten. Ein Indiz ist höchstens, dass ein User mit grosser LW den Z1 wieder verkaufte, weil ihm die Lichtleistung nicht mehr reichte. Vermutlich Betonung auf "nicht mehr".


[Beitrag von *Mori* am 18. Jul 2021, 11:49 bearbeitet]
hifipirat
Stammgast
#43 erstellt: 18. Jul 2021, 13:56
Ich habe selber den 760er im Wohnzimmer. Meiner hat jetzt ca. 2500 Stunden auf der Uhr. Ohne das ich nachgemessen habe, kommt es mir auch so vor, als ob die Lichtleistung nachgelassen hat. Ich betreibe den Laser von Anfang an nur mit einer Leistung von 80 %. Die Helligkeit ist aber immer noch ausreichend, selbst für ein nicht optimiertes Wohnzimmer. Was mir wirklich mehr zu schaffen macht ist der Kontrastverlust und das Abdriften der Farben. Wenn ich das mit meinem Panasonic OLED im Schlafzimmer vergleiche, ist da ein himmelweiter Unterschied. Mir ist schon klar, diesen Vergleich darf man eigentlich nicht anstellen, denn dabei sieht jeder Projektor alt aus, mag er noch so eine Lichtkanone sein. Wäre da nicht das große Bild, hätte ich schon längst einen OLED im Wohnzimmer stehen. Aber bei den OLEDs reicht‘s maximal bis 88“ und OLED hat mit anderen nicht unerheblichen Krankheiten zu kämpfen.

Um auf das Thread Thema zu kommen, ich hoffe auch auf einen JVC Laser. Wenn die so herauskommen sollten, wäre ich bereit nochmals viel Geld in die Hand zu nehmen und zu JVC zu wechseln. Das Frame Adapt ist schon klasse und das gepaart mit Laser wäre sicherlich eine echte Kampfansage an Sony. Nach fast 4 Jahren mit Laserprojektoren, angefangen mit dem Epson LS10000 und jetzt den VW 760 möchte ich auch nicht mehr auf einen Lampenbeamer umsteigen müssen.
Matzinger_P3D
Inventar
#44 erstellt: 18. Jul 2021, 14:46

Klipsch-RF7II (Beitrag #40) schrieb:

Wissen wir hingegen vom JVC Z1 sicher, dass JVC auch bei Laser solche Probleme nicht hat, bzw. im Falle des Kontrastverlustes dieser per AutoCal korrigierbar ist?


Wenn ich mich nicht irre hat oto auch von Problemen mit seinem Z1 bzw. dem Laser berichtet, wann und in welchem Thread weiss ich aber nicht mehr.
Kann mich natürlich auch irren, also ohne Gewähr


[Beitrag von Matzinger_P3D am 18. Jul 2021, 14:48 bearbeitet]
Klipsch-RF7II
Inventar
#45 erstellt: 18. Jul 2021, 15:38
Hab mal nachgeschaut und hier was zum Z1 gefunden.

Der Z1 hat eine hohe Lautstärke und viel Lichtverlust bei vorgeschaltetem Filter. Wenn man den weiteren Threadverlauf liest, wurden einige andere Zipperlein mit Firmwareupdates behoben oder abgeschwächt. Alles in allem war der Z1 sehr solide aber a bisserl teuer.

Oto hat sein Profil leider gelöscht, da können wir ihn hier im Forum nicht nach dem aktuellen Stand fragen. Vielleicht hat er ja auch was Neues mittlerweile.
toto8080
Inventar
#46 erstellt: 18. Jul 2021, 17:31

Wissen wir hingegen vom JVC Z1 sicher, dass JVC auch bei Laser solche Probleme nicht hat, bzw. im Falle des Kontrastverlustes dieser per AutoCal korrigierbar ist?


Die Technik beim Laser ist identisch zum Sony also auch über ein Phosphorrad, dementsprechend dürfte sich beim "Lichtverlust" nicht viel ändern. Meist erreichen die Projektoren mit "blauen Laser" auch nicht zu 100% den DCI Farbraum . Kontrastverlust ist beim JVC eigentlich kein Thema aber ein Gammadrift kann man bestimmt auch feststellen . Jeder Fachmann wird Dir erzählen das Teil regelmäßig zu benutzen also in der Woche min. ein paar Stunden, das ist sonst sparen am falschen Ende, die Teile driften sonst im "Stand"
20000 Stunden Laufleistung sind wie "Mori" schreibt Werbeversprechen, wie bei UHP-Lampen 4000H und mehr
Am besten 5 Jahre einplanen und eine "gute Garantie" dann kann man nicht viel verkehrt machen.

p,S. Ach fällt mir gerade noch ein, ein Forenkollege hat berichtet das sich die Laser Projektoren besonders solche mit Roten Laser schlecht messen lassen, selbst mit teuren Spectro`s, also Spyder5 etc ist nicht
Mankra
Inventar
#47 erstellt: 18. Jul 2021, 19:34

Klipsch-RF7II (Beitrag #45) schrieb:
Oto hat sein Profil leider gelöscht, da können wir ihn hier im Forum nicht nach dem aktuellen Stand fragen. Vielleicht hat er ja auch was Neues mittlerweile.

Ja, der Z1 wurde ihm zu dunkel und hat jetzt ein 10.000lm Gerät am Start
Einen Panasonic RQ13K.

Ober der Z1 dunkler wurde, keine Ahnung. Das Gerät hat inzwischen über 5000h auf der Uhr und ist bei einem User vom HKV im Betrieb.


toto8080 (Beitrag #46) schrieb:

Die Technik beim Laser ist identisch zum Sony also auch über ein Phosphorrad, dementsprechend dürfte sich beim "Lichtverlust" nicht viel ändern.

Weiter oben wurde schon angeführt, dass nicht der Laser selbst soviel Licht verliert, sondern die Bauteile im Inneren verschmutzen, vergilben, zumindest an Optischer Neutralität verlieren.
Das könnte (man beachte den Konjunktiv) bei JVC durch andere Materialien nicht so schnell auftreten.


20000 Stunden Laufleistung sind wie "Mori" schreibt Werbeversprechen, wie bei UHP-Lampen 4000H und mehr
Am besten 5 Jahre einplanen und eine "gute Garantie" dann kann man nicht viel verkehrt machen.

Wenn es 5 Jahre Garantie gibt Ansonsten kann es auch früher unrentabel werden.
Und selbst eine Abschreibung auf 5 Jahre sind die pa Kosten nicht ganz trivial.


Die Laser Geschichte ist bei deutlich mehr Licht schon interessant, aber hier steht, IMHO, Lichtleistung vs. Aufpreis in keinem guten Verhältnis.
Bei 5000lm oder mehr, wirds interessant.

Deshalb ist wohl die Preissenkung der UHP Modelle die interessantere Meldung.
Armin289
Stammgast
#48 erstellt: 19. Jul 2021, 10:04

Mankra (Beitrag #47) schrieb:
Deshalb ist wohl die Preissenkung der UHP Modelle die interessantere Meldung.


Zunächst, ist das nur eine Vermutung von GL - die sich aber in der Foren verbreitet, als wäre es schon gesichert.

Zitat: "Noch nicht bestätigt ist die Fortführung eines DLA-N-Serienmodells. Da JVC sicherlich nicht die Preisrange unter 10.000 Euro aufgeben wird, gehe ich davon aus, dass der DLA-N7 die neue Einstiegsklasse bilden wird und um 5.000 bis 6.000 Euro kosten wird. Lassen wir uns hier überraschen."

Es könnte m.E. auch sein, dass der N5 übrig bleibt und nur auf 5,5k EUR Euro gesenkt wird.
Mekali
Inventar
#49 erstellt: 19. Jul 2021, 10:37
So sehe ich das auch. Alles Spekulationen aktuell und nichts davon ist verifiziert. Gleichzeitig wird hier und im anderen Forum so getan, als wenn das alles schon Fakt ist. Mein gut mit JVC vernetzter Händler ist auch etwas erstaunt über die Infos zu den neuen Lasergeräten, um es mal vorsichtig auszudrücken. Schauen wir mal, wann und vor allem was JVC dann offiziell bestätigen wird.
Mankra
Inventar
#50 erstellt: 19. Jul 2021, 10:50

Armin289 (Beitrag #48) schrieb:

Zunächst, ist das nur eine Vermutung von GL - die sich aber in der Foren verbreitet, als wäre es schon gesichert.

Auch wenn GL sehr guten Kontakt zu JVC hat und Alles was er schreibt ziemlich sicher den Segen von JVC hat:
Das ist schon klar. In Stein gemeiselt ist noch nichts (Kommt sogar recht häufig vor, dass bis zur Markteinführung nochmal die Preispunkte neu festgelegt).

Meine Hoffnung bezieht sich auch auf die Vergangenheit: Außer beim X7900 wurde auch früher schon mal ein altes Modell vergünstigt weiter geführt.
Die Entwicklung der ersten N-Generation dürfte nach der sicher nicht geplanten 3 Jahre Bauzeit mehr als abgeschrieben sein. D.h. ein großer Teil der Kalkulation der Produktionskosten fällt damit weg.
Ich schätze, niemand erwartet einen Preissturz, wie beim X7900 auf knapp die Hälfte.

Ein N7 um 5000,- wäre natürlich ein schön, aber IMHO macht es mehr Sinn, auf 2 Modelle zu setzen:
Ich könnte mir vorstellen dass N5 und N7 jeweils um einen 1000er im UVP gesenkt werden.
Armin289
Stammgast
#51 erstellt: 19. Jul 2021, 11:16

Mankra (Beitrag #50) schrieb:
Ein N7 um 5000,- wäre natürlich ein schön, aber IMHO macht es mehr Sinn, auf 2 Modelle zu setzen:
Ich könnte mir vorstellen dass N5 und N7 jeweils um einen 1000er im UVP gesenkt werden.


Ich finde diese Preissenkungs-Ansage von GL recht erstaunlich. Denn viele die sich aktuell mit dem Kauf eines lampenbasierten N-Modells tragen, werden ihre Entscheidung in Erwartung dieser Preissenkung zurückstellen. Das dämpft die Nachfrage ab sofort sicher nicht unerheblich. Aber vielleicht kann man bei JVC aktuell die Nachfrage nach N-Modellen ohnehin nicht vollständig bedienen. Dann würde das wieder gut zusammen passen.
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