Lohnt ein Tuning für Sanyo Z4 ?

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musikbadboy23
Neuling
#1 erstellt: 17. Jan 2006, 02:11
Habe vor mir einen Sanyo Z4 zu kaufen. Hat jemand Erfahrung mit dem Tuning von Cine4home. Lohnt das
Tuning wirklich oder kann ich mir das sparen.
Vielleicht kann mir jemand noch einen Tip zum Verkabeln
geben. Wollte den Z4 mit einem HDMI Kabel mit d. DVD Player verbinden. Wie verbinde ich den DVD-Player mit meinem Yamaha Verstärker AX1.? Dieser hat leider kein HDMI Anschluss.


[Beitrag von musikbadboy23 am 17. Jan 2006, 02:19 bearbeitet]
Andreas1968
Inventar
#2 erstellt: 17. Jan 2006, 20:55
lohnt sich, kann ich aus eigener erfahrung sagen.

besserer Schwarzwert, wesentlich besserer kontrast bei perfekter farbdarstellung.

dvd über hdmi an beamer und dann optisch oder coax audio in den verstärker.
Ralf_S
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 17. Jan 2006, 22:12

Habe vor mir einen Sanyo Z4 zu kaufen. Hat jemand Erfahrung mit dem Tuning von Cine4home. Lohnt das
Tuning wirklich oder kann ich mir das sparen.

Also, wenn Du schon vor dem Kauf an ein Tuning denkst, dann schau Dir doch mal den EPSON EMP-TW520 oder TW 600 an, denn die haben beide das Cinema-Filter bereits ab Werk eingebaut. Sozusagen "Tuning ab Werk";) Das Cinema-Filter wird bei beiden EPSON Projektoren automatisch in den 4 Kinomodis in den Lichtweg gefahren. Bei einem Z4 Tuning, welches auch extra was kostet, muss das Filter auf die Optik aufgesteckt werden, beim TW520/TW600 genügt dagegen ein Druck auf die Fernbedienung um das eingebaute Filter in den Lichtweg fahren zu lassen.
AVBU
Stammgast
#4 erstellt: 17. Jan 2006, 22:33
Hallo.

Bei meinem Panasonic 700 hat es sich gelohnt.
Der Modus mit dem höchsten kontrast wird dabei auf korrekte Farben und Gamma eingestellt.

Zum verstärker benötigst du doch nur die Tonanschlüsse(cinch)

Gruß Andi
musikbadboy23
Neuling
#5 erstellt: 19. Jan 2006, 21:07
Hallo an die Besitzer eines Sanyo Z4 mit Tuning.
Teilt mir doch mal eure Erfahrung mit d. getunten Beamer mit. Oder läßt kaum einer den Z4 tunen?
karsteng
Schaut ab und zu mal vorbei
#6 erstellt: 22. Jan 2006, 14:10
Hallo auch,
Ich habe mir nun einen Z4 mit C4H Tuning gekauft. Meine Erfahrungen mit den Tuning sind eher schlecht.
Den Rotfilter habe ich inzwischen wieder abgebaut und schaue nun im „Kino-hell“ Modus. Der Grund ist Folgender:
Das Bild hat eine sichtbare Unschärfe (Doppelbilder) durch den Rotfilter. Beim Abspann eines Films (weiße Schrift auf schwarz) sieht man graue Schatten um die Schrift. Der Rotfilter besteht aus einer gezogenen Folie. In Zugrichtung entstehen feine Rillen, die das Licht brechen. (Diese Rillen kann man erkennen, wenn man den Filter schräg gegen das Licht hält). Die beschrieben Schatten entstehen senkrecht zur Zugrichtung der Folie. Diesen Effekt sieht man auch im Filmbetrieb, z. B bei Gladiator (ca. 1h1Min) der Dialog bei dunklem Vordergrund und hellem Hintergrund.
Natürlich kann ich nur für mein Gerät sprechen!!! Vielleicht hat ja jemand ja etwas ähnliches beobachtet. Ich finde den Sanyo gut so wie er ist.
Gruß
Andreas1968
Inventar
#7 erstellt: 22. Jan 2006, 16:07
habe auch den von dir angesprochenen filter, zwar woanders tunen lassen, aber sieht genauso aus wie von dir geschildert.
habe den von dir beschriebenen effekt aber nicht feststellen können.
klingt für mich eher so das der kontrast falsch eingestellt ist.
doppelkonturen sind übrigens bei einigen beamern auch (leider) normal.
wie hast du den angesteuert, über hdmi?
Matthew_Fox
Gesperrt
#8 erstellt: 22. Jan 2006, 16:20

kgerdes schrieb:
Hallo auch,
Ich habe mir nun einen Z4 mit C4H Tuning gekauft. Meine Erfahrungen mit den Tuning sind eher schlecht.
Den Rotfilter habe ich inzwischen wieder abgebaut und schaue nun im „Kino-hell“ Modus. Der Grund ist Folgender:
Das Bild hat eine sichtbare Unschärfe (Doppelbilder) durch den Rotfilter. Beim Abspann eines Films (weiße Schrift auf schwarz) sieht man graue Schatten um die Schrift. Der Rotfilter besteht aus einer gezogenen Folie. In Zugrichtung entstehen feine Rillen, die das Licht brechen. (Diese Rillen kann man erkennen, wenn man den Filter schräg gegen das Licht hält). Die beschrieben Schatten entstehen senkrecht zur Zugrichtung der Folie. Diesen Effekt sieht man auch im Filmbetrieb, z. B bei Gladiator (ca. 1h1Min) der Dialog bei dunklem Vordergrund und hellem Hintergrund.
Natürlich kann ich nur für mein Gerät sprechen!!! Vielleicht hat ja jemand ja etwas ähnliches beobachtet. Ich finde den Sanyo gut so wie er ist.
Gruß


Jedes Tuning ist für den A...
Alles nur Atlethen die meinen die Weissheit mit Löffeln gefressen zu haben um den Leuten das Geld aus der Tasche zu ziehen, da die Beamer regulär nicht soviel abwerfen.
Ich habe drei Beamer tunen lassen, jedesmal war das Bild hinterher grausig.
Ein Sanyo-Techniker hat mir im übrigen bestätigt dass das eher Verschlimmbesserungen sind. Meinen die Herrschaften etwa die Entwickler wären weniger "Wissend" als die Herren Verkäufer/Tuner ???.
Ähnlich verhält es sich doch bei getunten Autos.
karsteng
Schaut ab und zu mal vorbei
#9 erstellt: 22. Jan 2006, 17:42

Andreas1968 schrieb:
habe auch den von dir angesprochenen filter, zwar woanders tunen lassen, aber sieht genauso aus wie von dir geschildert.
habe den von dir beschriebenen effekt aber nicht feststellen können.
klingt für mich eher so das der kontrast falsch eingestellt ist.
doppelkonturen sind übrigens bei einigen beamern auch (leider) normal.
wie hast du den angesteuert, über hdmi?

Hallo,
die Zuspielung ist über YUV. Ohne Filter ist auch alles OK. Wenn man mit Filter und Optimierungseinstellung das Beamer-Menü aufruft und näher an die Leinwand geht, dann sind die Doppelbilder in der Schrift eigentlich für jeden sichtbar. Es hat ja auch noch kaum jemand was zu dem Thema berichtet. Es gibt wohl auch Besitzer von sauteuren Beamern, die mit der Optimierung und Folienfilter zufrieden sind.
Gruß
Ebse
Stammgast
#10 erstellt: 22. Jan 2006, 17:57
Hallo!

Es ist immer wieder faszienierent wie versucht wird, an neuen Geräten sofort was zu verbessern.Ob Hack´s,Firmware,Bauteilveränderungen,es muß nur etwas in den Raum gestellt werden.Es ist auch müßig zu predigen, nur wenn etwas schlecht ist,gibt es etwas zu verbessern,nur warum kauft man sich was schlechtes.Der Sanyo Z4 ist Stand der Technik, bietet hundertfache Einstellungen bei denen Ahnungslose eh genug falsch machen können und ein Jahr später kommt der Z5 mit neuster Technik.Es gibt aber auch noch genug die mit dem alten Z1 zufrieden sind.

Gruß Ebse
Andreas1968
Inventar
#11 erstellt: 22. Jan 2006, 23:40
@mathew_fox

na das war ja mal eine "qualifizierte" äußerung.
das du deine getunten als grausig empfunden hast kann aus meiner sicht nur 2 ursachen haben: das zusammenspiel deiner komponenten hat nicht in gleichem maße funktioniert wie bei der optimierung; du hast einfach ungewöhnliche sehgewohnheiten.

mußte meinen auch minimal nachtunen da mein denon im unteren helligkeitsbereich einen leichten grünstich hat. dann noch ein paar andere minimale veränderungen; resultat ist ein preisbezogen endgeiles bild.

eigentlich müßig sich zum sinn eines tunings zu äußern, nur soviel:
kein beamer einer baureihe hat ein identisches bild wie ein anderer der selben baureihe, bedingt durch bauteiletoleranzen, speziell der lampe. daher ist es für die hersteller schlicht und einfach unmöglich perfekt kalibrierte beamer auszuliefern, vom sony qualia mal abgesehen, da wird WERKSTUNING durchgeführt!!! die werden einzeln kalibriert. wenn das nun also keinen sinn machen würde könnten die sich das ja wohl sparen.

ließ dir mal ein paar zeitschriften durch, da wird regelmäßig darauf hingewiesen, das die werkspresets nur unzureichend sind, die stellen die beamer dann ein und erreichen ein deutlich besseres bildergebnis.
Ebse
Stammgast
#12 erstellt: 23. Jan 2006, 00:46
(ließ dir mal ein paar zeitschriften durch, da wird regelmäßig darauf hingewiesen, das die werkspresets nur unzureichend sind, die stellen die beamer dann ein und erreichen ein deutlich besseres bildergebnis.poiler)

Hallo!

Eine Zeitschrift ist keine Referenz.Dazu kommt die Ergebnisse unterscheiden sich genau so wie die Einstellungstips.Viel mehr ist es abhängig von der Raumhelligkeit,Art der Leinwand,Zuspiel-material-gerätschaft ect.Hierfür sind die Werkspresets sehr hilfreich und hieraus läßt sich je nach Geschmack viel einstellen und die Geschmäcker sind sehr
verschieden.Ein Gerücht ist die Qualitätsstreuung,das auch hier im Forum gepflegt wird.Es findet immer eine Endkontrolle statt.Die Toleranz ist kleiner, als all die Fehler der supjektiven Einstellungen der sogenannten Fachleuten.

Gruß Ebse
Andreas1968
Inventar
#13 erstellt: 23. Jan 2006, 10:08
die referenz stellen dann wohl aussagen dar wie: tuning ist sch... oder fürn a...
ich kann es langsam nicht mehr höhren wie hier über die ergebnisse der zeitschriften hergezogen wird.

das hier der eine oder andere beamer von zeitschrift zu zeitschrift etwas anders dargestellt wird hat überhaupt nichts mit dem allgemeinen tenor zu tun, das auf eine nachträgliche kalibrierung verwiesen wird.

und nochwas: die leute befassen sich mit dem thema beruflich und sind nicht solche stammtischexperten die sich leider auch hier im forum zur stimmungsmache regelmäßig zu wort melden.

das ein tuning durch kalibrierung und gegebenenfalls zusatzfilter sehr sinnvoll ist wird niemand bezweifeln der sich etwas intensiver mit der materie auseinandersetzt.

und da ist es mit verlaub sch... egal ob ich jetzt im perfekt abgedunkelten raum oder mit restlicht schaue, eine verbesserte farbwiedergabe und ein gesteigerter kontrast/schwarzwert sind ja wohl allgemein sehr willkommen.
Matthew_Fox
Gesperrt
#14 erstellt: 23. Jan 2006, 11:55
Ich denke mal das ein optimales der Norm entsprechendes Bild mir persönlich nicht unbedingt gefallen muss.
6500K z.B finde ich persönlich nicht gut. Ich habe das Bild gerne etwas "kühler". Vor diesem Hintergrund meinte ich auch das Tunings für den A... sind. Ich denke jeder kann und sollte sich ein Tuning sparen und das Geld besser investieren. Lieber eine gute Test-DVD kaufen und das Bild dem eingenen Geschmack anpassen.
Wenn man mal schaut welche Tuner in welchen Zeitschriften empfohlen werden dann erkennt man sofort einige dubiose Verbindungen. Ich will die Leute nicht schlecht machen, aber die leben von diesem Unsinn und daher kann ich sie verstehen. Im übrigen habe ich für folgende Zeitschriften seit 3 Jahren ein Abo : Heimkino, Audiovision, DVD-Vision.
AVF-Bild(seit erscheinen). Ich weiss also sehr genau was ich da sage. Die AVF Bild ist m. E das einzige Blatt was der "Wahrheit" sehr nahe kommt. Die anderen Zeitschriften fühlen sich dadurch natürlich angepisst und ziehen die AVF-Bild durch den Kakao,...logisch würde ich auch nicht anders machen wenn jemand versucht mir die Butter vom Brot zu nehmen.
Ich sehe das so ähnlich wie ERBSE, es finden Endkontrollen statt und die Seriensträuung ist einfach mal Unsinn. Zumindest ist sie nicht in dem Maße für irgendwelche Unzulänglichkeiten verantwortlich wie es immer dargestellt wird.

Ich denke ich habe mit meiner derzeitigen Ausstattung alles richtig gemacht.

Beamer : Sanyo Z3 vorher Z4
DVDP : LG DV 9900 H vorher Denon 1920
Receiver: Yamaha 557 vorher Denon 1906
Lautsprecher: Canton CDX 6 vorher Teufel Theater 1

wie unschwer zu erkennen ist habe ich die teureren Geräte gegen die vermeintlich schlechteren, billigeren ausgetauscht. Die sogenannten teureren waren den Aufpreis einfach nicht Wert.
Signature
Inventar
#15 erstellt: 23. Jan 2006, 15:46
IMO kann sich Tuning durchaus lohnen, aber meiner Meinung nach so richtig nur im eigenen HK und in Verbindung mit der eigenen Quelle. Es gibt sicherlich Firmen, die das Tuning Vorort vornehmen. So eine würde ich beauftragen.

Ach ja - meinen Proki habe ich nicht tunen lassen. Habe das Bild selber mit einem Dia abgeglichen. Für diejenigen, die noch einen Dia-Projektor haben ist das IMO eine gute und günstige Lösung.

Gruß
- sig -
Andreas1968
Inventar
#16 erstellt: 23. Jan 2006, 17:01
ich denke eine tuning ist selber sehr schwer durchzuführen, traue ich mir in gänze jedenfalls nicht zu.

bei meinem pana 700 gibt es durchaus brauchbare werkseinstellungen was die farbwiedergabe anbelangt, aber eben nicht bei gleichzeitig maximalem kontrast und korrektem gammaverlauf. man muß da immer mit kompromissen leben.
in meinem fall wurde also ein preset getunt, das maximalen kontrast zuläßt und alles andere was da nicht gepasst hat wurde auf kinonorm eingestellt unter zuhilfenahme eines entsprechenden korrekturfilters.
da mein denon dvd 1910 aber wie beschrieben in dunklen bereichen einen leichten grünstich aufweist habe ich nun selber noch feinsttuning durchgeführt, dabei auch minimal den gammawert angehoben sowie den gesamtkontrast minimal angehoben. das verbuche ich mal unter anpassung an die räumlichen gegebenheiten.
das sind aber alles nur kleine korrekturen gewesen mit dem ergebnis das ich mit dem bild mehr als zufrieden bin.

ich wollte einen abgleich auf die kinonorm da ich eben ein möglichst naturgetreues bild wünsche. habe ich diese zielsetzung nicht kann ich mir ein tuning tatsächlich sparen.
Ebse
Stammgast
#17 erstellt: 23. Jan 2006, 18:45
die referenz stellen dann wohl aussagen dar wie: tuning ist sch... oder fürn a...
ich kann es langsam nicht mehr höhren wie hier über die ergebnisse der zeitschriften hergezogen wird.

Es kann und soll sich jeder seine Meinung aus denn Fachzeitschriften bilden.
Ich wurde 1983 bei der ARD zum Bildtechniker ausgebildet,und zwei private Fernsehstudios geplant und aufgebaut.Mein erster Beamer war ein 50 000 DM teurer Einstrahlbeamer in SW ,danach weitere Röhrenbeamer von Barco so 100 000 DM aufwärts,bis zu den ersten LCD Beamern,die ich gewartet und eingestellt habe.Erst im letzten Jahr habeich mir denn ersten privten Beamer gekauft,
der Grund war daß ich endlich nicht mehr an der Elektronik rumschrauben muß.An den Menüs etwas einzustellen ,hat mit Tunning so viel zu tun, wie der Spoiler am Fiat Panda ect.
nur weil die Tester seit neustem ein Vectoskop in ihrem Testraum haben, sind sie noch lange keine Bildtechniker,diese Geräte sind Standard in jedem kleinen FS-Studio um Signale einzustellen oder Kalibrieren,es gibt aber kein Qualitätsschluß auf den Beamer.

Zitat,Signature:IMO kann sich Tuning durchaus lohnen, aber meiner Meinung nach so richtig nur im eigenen HK und in Verbindung mit der eigenen Quelle. Es gibt sicherlich Firmen, die das Tuning Vorort vornehmen. So eine würde ich beauftragen)

Ist der bessere Ansatz,aber nicht notwendig.Wenn man wirklich unzufrieden ist,der Zuspieler plus Medien optimal,
habe ich bei den heutigen Beamern Einstellmöglichkeiten genug ,um das Bild zu Optimieren,je nach Geschmack.
An der eigentlicher Qualität des Beamers ist extern nichts zu ändern.

Gruß Ebse
Signature
Inventar
#18 erstellt: 23. Jan 2006, 19:30

Ist der bessere Ansatz,aber nicht notwendig.Wenn man wirklich unzufrieden ist,der Zuspieler plus Medien optimal,
habe ich bei den heutigen Beamern Einstellmöglichkeiten genug ,um das Bild zu Optimieren,

Mit "Tuning" meine ich kalibieren bzw. "optimal einstellen". Wenn die Abstufungen der Einstellmöglichkeiten im jeweiligen Modell zu grob ausfallen, kann auch ein zusätzlicher Farbfilter IMO was bringen.

Gruß
- sig -
Signature
Inventar
#19 erstellt: 23. Jan 2006, 19:42
@Matthew_Fox,

Ich sehe das so ähnlich wie ERBSE, es finden Endkontrollen statt und die Seriensträuung ist einfach mal Unsinn. Zumindest ist sie nicht in dem Maße für irgendwelche Unzulänglichkeiten verantwortlich wie es immer dargestellt wird.

Jain - so pauschal kann man das IMO nicht sagen, denn die Serienstreuung ist auch eine Frage des Geldes. Projektoren in den unteren Preisklassen (z.B. Z4 oder Pana 900) weisen nachweislich Unterschiede bei Dingen wie VB oder Shading auf. Je teurer ein Proki ist, desto besser ist er in der Regel kalibriert; ein Aufwand, den man zusätzlich bezahlen muß.

Ich kann mir allerdings auch nicht wirklich vorstellen, dass die Serienstreuung auf die Farbkalibierung (und darum geht es ja hier) einen allzugroßen Einfluss hat.

Griß
- sig -
mcwilliams
Stammgast
#20 erstellt: 23. Jan 2006, 21:59

Matthew_Fox schrieb:

Ich denke ich habe mit meiner derzeitigen Ausstattung alles richtig gemacht.

Beamer : Sanyo Z3 vorher Z4
DVDP : LG DV 9900 H vorher Denon 1920
Receiver: Yamaha 557 vorher Denon 1906
Lautsprecher: Canton CDX 6 vorher Teufel Theater 1

wie unschwer zu erkennen ist habe ich die teureren Geräte gegen die vermeintlich schlechteren, billigeren ausgetauscht. Die sogenannten teureren waren den Aufpreis einfach nicht Wert.


Was denn , den Z4 schon wieder verkauft, den wolltst Du doch unbedingt haben, weil Du doch unbedingt immer das Neuste haben mußt-egal ob es besser ist. Ich erinnere mich noch genau an das Posting!
Und nun schon wieder verkauft? Na ob das richtig war??;)

Gruss
MC
Ralf_S
Ist häufiger hier
#21 erstellt: 23. Jan 2006, 22:39

Jedes Tuning ist für den A...
Alles nur Atlethen die meinen die Weissheit mit Löffeln gefressen zu haben um den Leuten das Geld aus der Tasche zu ziehen, da die Beamer regulär nicht soviel abwerfen.
Ich habe drei Beamer tunen lassen, jedesmal war das Bild hinterher grausig.
Ein Sanyo-Techniker hat mir im übrigen bestätigt dass das eher Verschlimmbesserungen sind. Meinen die Herrschaften etwa die Entwickler wären weniger "Wissend" als die Herren Verkäufer/Tuner ???.
Ähnlich verhält es sich doch bei getunten Autos.


Widerspruch und Gegenbeweis

Unter Tuning wird hier folgendes verstanden :

a) Bildverbesserung furch Farbfilter, hautsächlich um eine Farbtemperatur von 6500K mit akkuraten Farben bei erhöhtem Kontrast zu erreichen
b) optimale Kalibrierung

Punkt a) wird von EPSON in den TW520 und TW600 bereits ab Werk praktiziert

Punkt a) einschlieslich b) wird von EPSON in den PowerLite Pro Cinema 800 Beamern für den USA-Markt praktiziert

Wenn der renomierte Beamer und 3LCD D4/D5-Panel Hersteller EPSON seine Geräte bereits ab Werk mit Cinemafilter ausstattet und die besseren Geräte kalibriert, kann das nicht so falsch sein !


wie unschwer zu erkennen ist habe ich die teureren Geräte gegen die vermeintlich schlechteren, billigeren ausgetauscht. Die sogenannten teureren waren den Aufpreis einfach nicht Wert.

Vernünftig !
Surroundman
Inventar
#22 erstellt: 24. Jan 2006, 01:31
Ich mag den Begriff Tuning überhaupt nicht und in einem gebe ich den Leuten hier absolut recht, das eine Kontrastoptimierung aus der Ferne nicht möglich ist, da der Raum hier einen sehr entscheidenden Faktor darstellt, den es zu berücksichtigen gilt. Man darf einen Fakt nicht vergessen: das tiefste Schwarz was ein Projektor schaffen kann, ist das Weiß der Leinwand. Insofern kann eine Kontrastoptimierung tatsächlich nur in dem Raum stattfinden, in dem der Projektor auch betrieben wird.

Anders sieht es allerdings mit einer Einstellung der Videonormgerechten Farbtemperatur von idealerweise exakt 6.503 Kelvin aus und zwar über die gesamte Grautreppe. Die kann man, idealerweise ebenfalls unter Berücksichtigung des gewünschten Eingangs und Zuspielers, auch sehr gut aus der Ferne einstellen. Hier besteht auch gegenüber den Werkseinstellungen der größte Nachholbedarf. Die Erfahrung hat gezeigt, das die Serienstreuung hier auch gar nicht so groß ist, die z.T. sehr eklatanten Abweichungen sind immer sehr ähnlich. Trotzdem kann man beim Einstellen in keinster Weise davon ausgehen, daß die durch ein Kalibrierungssystem ermittelten Einstellungswerte dann für alle Projektoren mit ähnlichen Seriennummern gelten. Die verhalten sich teilweise sehr unterschiedlich und es muß jeder Projektor für sich neu eingestellt werden.

Ob einem dann die Videonormwerte gefallen, steht auf einem anderen Blatt Papier (und liegt auch häufig daran, daß die wenigsten bisher Bilder in 6.500K gesehen haben, Fernsehgeräte sind in der Regel deutlich kälter in Bereichen um 8.500 - 9.000K voreingestellt, damit Sie in der Masse der Geräte auf den Großflächen vermeintlicherweise hervorstechen und wer macht sich schon die Mühe nach dem Kauf ein TV Gerät auf korrekte Farben einzustellen), aber man kann nach einer Farboptimierung (egal ob mit oder ohne Filter) davon ausgehen, daß der Projektor jedenfalls in einer Einstellung auf alle Fälle korrekte Farben ausgibt.

In vielen Fällen verlangt eine Farboptimierung beim Konsumenten ein Umstellen seiner bisherigen Sehgewohnheiten, aber so hat sich ein Regisseur den Film eigentlich vorgestellt.


[Beitrag von Surroundman am 24. Jan 2006, 01:32 bearbeitet]
Ralf_S
Ist häufiger hier
#23 erstellt: 24. Jan 2006, 02:56

In vielen Fällen verlangt eine Farboptimierung beim Konsumenten ein Umstellen seiner bisherigen Sehgewohnheiten, aber so hat sich ein Regisseur den Film eigentlich vorgestellt.

Epson sieht das aber ein bischen anders !
EPSON EMP-TW520 und TW600 Bedienungsanleitung S.19, Zitat :
Bei den 4 Cinefilter Betriebsarten wird der Filter automatisch verwendet, um den Kontrast zu erhöhen und die Hautfarbe natürlicher wiederzugeben. Der Kino-Schwarz 2 Modus mit sehr schönen leuchtenden natürlichen Farben und sattem Kontrast, ist der Cinefilter Modus meiner Wahl. Offensichtlich arbeiten die UHP-Lampen nicht im optimalen Spektral bzw. Farbbereich. Um das auszugleichen, muß man ohne Farbfilter die LCDs so extrem einstellen, daß sie kaum noch einen vernünftigen Regelbereich haben und aus diesem Grund gegenüber einem Filter optimierten Beamer wie den EPSON EMP-TW600 weniger als halb so viel Kontrast bei natürlichen Farben produzieren. In der für 2007 angekündigten D6 3LCD Generationen mögen Farbfilter auf Grund der dann noch einmal wesentlich optimierten 3LCDs überflüssig sein, nicht aber bei der aktuellen D5-Generation.
Ebse
Stammgast
#24 erstellt: 24. Jan 2006, 04:13
Surroundman

Danke
Endlich ein Gewerblicher ,mit dem Wissen drumherum.
Als Bildtechniker wurde ich natürlich in der Verwandtschaft immer wieder zum Fernseheinstellen gebeten,nur wurde nach der Einstellung und ich weg war, es wieder
" richtig " gestellt.Immerhin haben die Leute viel Geld für ihr Farbfernsehgerät bezahlt und jetzt kommt so ein Fachidiot wie ich und dreht Farbe samt Helligkeit zurück.
Richtige Farbtemperatur ist halt nicht Bunt,aber wenn das Leben schon so farblos ist.Farbtemeratur ist ein wichtiger Punkt bei der Produktion,aber subjektiv bei der Betrachtung.Filter bedeuten nichts anderes als den Istwert zu verändern und die Qualität des Obejektives zu mindern.

Und zum Schluß meines letzten Beitrages eine Denkaufgabe:
Welches gute Objektiv wurde je durch einen Filter besser?
die Maximale wäre nur anders,der ganze Sinn eines Filters ist eine schnelle Veränderung des Bildes ,ohne Einforderung eines Verständnisses der Technik und den Einsellungsoptionen am Beamer.


Gruß Ebse
Inga_
Stammgast
#25 erstellt: 22. Jul 2008, 14:44
Hallöchen,

ich hole dieses alte Thema mal wieder hoch weil ich genau vor dieser Entscheidung Tuning stehe...

Habe eine Sanyo Z4 mit 300 Stunden Betriebsdauer.

Seit dem ich meinen neuen LCD TV habe bin ich mit dem Bild des Z4s nich mehr so richtig zufrieden..

Klar ist es bekloppt das Bild von einem Full HD mit dem Sanyo zu Vergleichen. Aber es ist bei mir schon so weit das ich lieber auf dem LCD als auf dem Sanyo gucke..

Vodaher meine Frage..

Inwifern würde sie ein Profi Tuning lohnen.
Kann man da wirklich noch was aus dem Z4 raus holen ?
Hat jemand Erfahrungen in letzter Zeit mit Tunings beim Z4 oder Z5 gemacht und kann es empfehlen oder abraten ?


Vielen Dank für Infos


LG
Inga
*Michael_B*
Inventar
#26 erstellt: 22. Jul 2008, 14:57
Hallo

Die Frage ist, was Dich beim Z4 am meisten stört gegenüber dem LCDTV. Beim Kontrast ist da nicht das allermeiste zu machen. Bei den Farben wird durch die Justage sicherlich schon etwas zu machen sein. Oder verschwinden Bilddetails in dunklen Filmszenen, die beim LCDTV noch zu sehen sind? Sind Projektor und LCDTV mit den üblichen Testbildern so eingestellt, dass alle Graustufen der Testbilder zu erkennen sind?

MfG
Inga_
Stammgast
#27 erstellt: 22. Jul 2008, 17:11
generell finde ich das der LCDTV von den Farben einfach kontrastreicher, heller und kräftiger ist.

Habe den Sanyo mit einer Burosch Test DVD eingestellt um das beste raus zu holen.

Das verschwinden der Bilddetails in dunklen Szenen habe ich beim Beamer sowieo beim LCD vondaher stört mich das nich so.

Am meißten wirklich die helligkeit und Kraft der Farbe die mir beim Beamer fehlt im Vergelich zum LCD !
*Michael_B*
Inventar
#28 erstellt: 23. Jul 2008, 15:27
Hallo

Laut dem Bericht auf Cine4home hat der Z4 wohl doch ein recht erstaunliches Potential fürs Tuning. Mit diesem Tuning wird der trotzdem nicht an die Leuchtkraft des LCDTVs rankommen. Das Bild wird sollte sich aber allgemein schon sichtbar verbessern, was ja auch nicht schlecht ist. Bleibt die Frage, was das Tuning kosten soll. Sollte der Service deutlich über 100€ liegen würde ich es nicht machen lassen.

MfG
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