Erfahrungsaustausch: Fernsehen (Kabel analog) via Beamer

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Balrog
Stammgast
#1 erstellt: 19. Mrz 2006, 12:19
Tach,

bei uns wurde (wie wahrscheinlich fast allen hier) der Beamer primär zum DVD-gucken angeschafft. Irgendwann kam die Frage nach TV auf, allein schon wegen Fußball-WM. Ich habe dann unseren alten Panasonic-Videorecorder reaktiviert und per S-Video-Kabel 10m angeschlossen. Das Ergebnis ist überraschend gut, allerdings merkt man auf der Bildgröße Schwankungen in der Signalqualität natürlich extrem.

Gestern abend lief "Die Jury" auf Sat1, das Bild war grottenschlecht. Da unser Anschluss von einer Gemeinschafts-SAT-Anlage gespeist wird, habe ich die Vermutung, dass die im Bouquet die parallel laufende "Deutschland sucht den Superstar" auf Pro7 von der Bandbreite her hochgedreht hatten. Auf Kosten von Sat1.

Egal. Die meisten Sendungen sind auf 2m Bildbreite akzeptabel.

Sehr störend ist, dass aus dem Videorecorder über S-Video ausschließlich PAL 4:3 rauskommt.

Wie habt ihr es gelöst? Bringt ein moderner DVD/HDD-Recorder, per Komponente angeschlossen, nochmals eine Verbesserung? Wollte mir eventuell den Panasonic EH56 kaufen.

Was bringen andere Lösungen, wie die Aver TV-Box? Oder ein HTPC?


Servus
geppy
Ist häufiger hier
#2 erstellt: 19. Mrz 2006, 13:39
Videorekorder haben eine relativ schlechte Auflösung im Vergleich zur DVD.
Grundsätzlich haben alle 576 Zeilen.
Horizontal siehts aber anders aus:
Videorekorder mit
VHS: 240 Punkte
S-VHS: 400 Punkte

und DVD: 720 Punkte

was die DVD dann doch erheblich besser macht.
Balrog
Stammgast
#3 erstellt: 19. Mrz 2006, 13:41
Hi,

mir ging's eigentlich um das TV-Bild ...

Gruß,
Tommy
geppy
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 19. Mrz 2006, 13:54
Was hat der Videorekorder mit dem TV-Empfang zu tun wenn du eine SAT-Anlage hast?
Balrog
Stammgast
#5 erstellt: 19. Mrz 2006, 14:13
Äh, ok, war wohl missverständlich.

Wir haben in der Wohnunganlage eine Gemeinschafts-SAT-Anlage. Die hat einen Umsetzer, der 30 Programme auf analog konvertiert und in die Hausverkabelung einspeist. D.h. wir haben ganz normale Antennenbuchsen in der Wohnung, das Signal ist also quasi "Kabel analog".

Den Videorecorder verwende ich also quasi als TV-Receiver, der das Bild über S-Video an den Beamer weitergibt.

Und dazu suche ich Alternativen. Eine wäre natürlich eine eigene Schüssel und dann DVB-S, aber die Montage wäre relativ aufwendig und teuer, da wir keinen Balkon haben.

Eine andere Alternative wäre die Aver TV-Box. Aber ob die ein besseres Bild macht als der TV-Empfänger des Videorecorders? Und wie gut ist der TV-Empfang eines DVD/HDD-Recorders wie Panasonic EH56?
Jon_Lord
Inventar
#6 erstellt: 19. Mrz 2006, 15:02
Hi Balrog

Also wenn ich das richtig verstanden habe möchtest du wissen mit welchem gerät du am besten über den beamer tv schauen kannst!?

Also ich kann dir dabei leider nicht helfen da ich es genau so wie du mache, kabel tv an videorecorder und dann eben zum beamer. Aber mich würde es auch interessieren obs da eine qualitativ deutlich bessere lösung gebe. Also bin schon mal gespannt auf andere vorschläge.

Jon
epsigon
Inventar
#7 erstellt: 20. Mrz 2006, 11:23
Hallo,


ich schaue auf dem Projektor auch VHS Filme an, es gibt ja nicht alle auf DVD, Dort nutze ich einen Elro der das Bild stabilisiert und neu auf arbeitet. Das TV Bild ist auch ohne Elro nicht übel (Kabel analog).
Über s-Video erhält man ein gutes Bild, aber ich würde erstmal die Hausanlage überprüfen, das hier alles stimmt.

Wie du schon erwähnt hast bei niedriger Datenrate bekommt man auch kein gutes Bild. Auch sind mache Filme von der Ausstrahlqualität schlechter wie ein VHS-Film. Man könnte meinen die legen ein abgenudelte Leihkassette rein;-)

Da ich viel mit meiner PVR 250 aufnehme, kann ich von der Senderqualität ein Lied singen. Manche Aufnahmen sind Klasse, dann wieder welche eigenen sich für das digitalisieren überhaupt nicht, Hier wird das Problem der Hausanlage liegen was man auch wahrscheinlich nicht ändern kann.

GRuß
Michael

PS.: Der Elro wird die Senderqualität nicht verbessern können, aber stabilisiert das analoge Signal
guta
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 23. Mrz 2006, 15:14
hallo also ich hab es mit DVB-T realisiert digitales Bild und Ton super Bild fast wie DVD

gruß
Soundcraft-1
Hat sich gelöscht
#9 erstellt: 24. Mrz 2006, 02:05
...bei welcher Bild-Größe denn?

Bei mir war das DVB-T Bild im Vergleich zur DVD grottenschlecht!

Das Ganze heisst zwar digital, hat aber so mässige Bitraten, da kann das Bild eigentlich nix taugen.
Andreas1968
Inventar
#10 erstellt: 24. Mrz 2006, 09:34
nutze meinen dvd recorder auch als tv-tuner. als erstes hab ich mal jemand von "kabeldeutschland" vorbeikommen lassen, da das bild über den beamer sehr verrauscht war.

der hat dann nachgemessen und festgestellt, das der signalpegel viel zu niedrig war. wurde dann behoben. das bild ist größtenteils richtig gut, bin ehrlich gesagt etwas überrascht. teils hängt es natürlich stark vom einzelnen sender ab, maches sieht fast so gut aus wie dvd über meinen denon 1910, anderes ist kaum zumutbar.

Fußball länderspiel deutschland/usa war ok, hab ich aber schon besser über den beamer gesehen.
anzumerken ist, das der recorder in pal progressive ausgibt, das bringt sicher auch noch mal einen kleinen vorteil.
Balrog
Stammgast
#11 erstellt: 24. Mrz 2006, 11:17
Also DVB-T hatte ich mal getestet, aber das Bild ist zumindest hier in München in der Tat einfach grauenhaft. Die Kompression ist so hoch, dass du zum Beispiel in Gesichtern keine Konturen mehr erkennen kannst. Auch ein Fußballrasen ist ein matschiger grüner Einheitsbrei. Mag sein, dass es in anderen Städten besser ist.

Nochmal: Wir haben eine größere Wohnanlage hier, die über eine Gemeinschafts-Sat-Anlage verfügt. Dort wird DVB-S auf ein normales analoges Antennensignal umgesetzt und in die Verkabelung eingespeist. Bei mir in der Wohnung habe ich also eine normale Antennenbuchse, an die ich den Videorecorder angeschlossen habe. Dessen Empfangsteil nutze ich also zum Fernsehen via Beamer.

Eine große Frage für mich ist, wie hoch der Verlust bei der Umsetzung von DVB-S auf analog in unserer Anlage ist. Sprich: Wäre mein Bild spürbar besser, wenn ich mir eine eigene Schüssel aufs Dach stellen würde? Das sind zwar wegen der komplizierten Montage (Tonnendach) und des langen Kabels bis in den Hobbykeller einiges an Kosten, aber eventuell lohnt es sich?

Hat jemand ähnliche Probleme?
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