Benötige Neulings-Planungsberatung für "Mini-Heimkino"

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Prometheus21
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 11. Jan 2004, 01:07
Hallo liebe HiFi-Gemeinde,

ich bin ein Heimkino-Neuling und befinde mich noch in der Planungsphase zur Anschaffung aller nötigen Komponenten (Fernseher, DVD-Player, Boxen, etc.).
Momentan denke ich, daß ein Budget von ca. 2000 Euro meine Ansprüche voll erfüllen sollte.
Korrigiert mich, wenn meine Ansprüche nicht zu dem Budget passen sollten - dann muß ich ein wenig an ersteren oder gar letzterem herumschrauben.

Die Heimkino-Anlage brauche ich in erster Linie als Arbeitsgerät:
Unter anderem studiere ich Filmwissenschaft, arbeite nebenbei in der Praxis (Kurzfilmprojekte, etc.), fotografiere und schreibe. Nach dem Studium strebe ich eine künstlerische Laufbahn an.
In den nächsten Jahren stehen jedoch erst einmal intensive "Sehschulung" und Textstudium auf meinem Programm - und seit einiger Zeit entnerven mich "studententypischere" TVs, weil sie angemessene Filmanalysen aufgrund der schlechten Bild- und Ton-Widergabe enorm erschweren. Deshalb habe ich einige Zeit eisern gespart, um mir eine "Mini-Heimkino-Anlage" leisten zu können.

Entsprechend sinnvoll möchte ich mein Geld nun investieren - und hoffe, daß ihr mir dabei behilflich sein könnt. Meine selbstgesetzte "Deadline" ist ungefähr Mitte Februar.

Weil ich mir nicht sicher war, was alles für eine gute Auswahl in Betracht gezogen werden muß (gerade auch beim Ton), ist eine ganze Menge hier zusammengekommen. Gebt bei euren Antworten nötigenfalls einfach den jeweiligen Punkt (Ziffer und Buchstabe) an, auf den ihr antwortet, das spart euch Zeit.
Besonders wegen der Budgetgewichtung und evtl. Änderungen habe ich auch die Tondinge in der Datei belassen, es aber ins TV-Forum gesetzt, weil der Bildebene Priorität zukommt.
Ich bin mir jetzt nicht sicher, ob das hier zulässig ist, aber eine Aufsplittung wäre doch noch chaotischer, weil ja beides bei mir noch nicht steht - oder?

Hier mein aktueller "Wunschzettel":

1. Fernseher:
a) kalkuliert: bis 1000 Euro
b) 16:9
c) 32 Zoll/ 82cm Bilddiagonale:
28 Zoll erscheinen mir, selbst für bescheideneres Heimkino, zu klein. Wie weit sollte man von einem 82er entfernt sitzen?
d) flache Frontscheibe
e) 100 Hz
f) Kammfilter (studienbedingt werde ich auch viele S/W-Filme gucken: Stummfilme, Eisenstein, film noir, etc.)
g) möglichst leistungsstarker Bildprozessor; gewollte Unschärfeeffekte sollten "unverpixelt" widergegeben werden, Kameraschwenks sollten nicht "wischen".
Folgende aus Artikeln gefischte Empfehlungen sind schätzungsweise zu teuer, oder? (Preisangaben fehlten; Stand war X 2003):
- Panasonic "Wide Digital Plus"
- Digital Reality Creation Multi Function (DRC MF)
- Sony
- Philips "Wide Screen Plus"
h) sollte mit NTSC-Farbträgern klarkommen (oder ist das über die anderen Geräte machbar?)
i) Kopfhörerausgang
j) Akzeptabler Bedienungskomfort (gerade bei teueren Modellen!)
k) Anschlüsse:
am besten 3xScart, darunter ein RGB; wieviele Anschlüsse kann man auf DVD- oder Video-Player "auslagern" (Kette bilden)?

Auch bei folgenden Anschlüssen bin ich mir nicht über die "Auslagerbarkeit" im Klaren:
l) S-Video-Eingang; auch einfacher Video-Eingang (für DV-Kamera mit entsprechendem TV-Ausgang); am besten vorne oder seitlich
m) Audio-Eingang, im Idealfall vorne oder seitlich
n) Eingang für Bilder einer digitalen Spiegelreflex (welcher ist dafür zuständig?)
o) Audio-Ausgang

Unsicher bin ich bezüglich:
p) Progressive Scan/Non-Interlaced: Darauf muß doch auch der DVD-Player ausgelegt sein, oder? Lohnt es sich überhaupt? Paßt das überhaupt in meine Preisklasse?

Wegfallen kann:
q) Fast jeder mehr oder weniger überflüssige Fernsehschnickschnack (z.B. unzählige Speicherplätze für Videotextseiten, Bild im Bild, etc.). - denn ich schaue nur sehr wenig Fernsehen.

Wesentlich:

r) die für das Geld bestmögliche Bildqualität;
falls es das gibt: ein Gerät, das auf Bildqualität optimiert ist und keinen oder miserablen Sound besitzt, weil es ohnehin auf Heimkinobetrieb ausgelegt ist; dann müßte es doch eigentlich billiger sein, oder?


2. DVD-Player:
Hier kenne ich mich noch nicht gut genug aus.
a) Qualitativ muß er mit dem Fernseher mithalten können, wäre ja sonst ineffizient.
b) Auf jeden Fall mit freischaltbarem Ländercode, für DVDs aus den USA, aber auch indische und evtl. chinesische DVDs.
c) s.o., falls diverse Anschlüsse hierauf "ausgelagert" werden können.
d) Auf jeden Fall benötigt: Sehr gute Zeitlupenfunktion, Szenen endlos wiederholen, Bild einfrieren.

3. D-VHS-Recorder:
Auch hier kenne ich mich noch nicht gut genug aus.
Jedenfalls brauche ich auf jeden Fall einen Videorekorder, weil viele wissenschaftliche Quellen nur auf Video existieren (z.B. Mitschnitte von Theateraufführungen oder uralte Stummfilme, etc.).
Allerdings hat die Qualität des DVD-Players Vorrang.
a) Auf jeden Fall benötigt: Sehr gute Zeitlupenfunktion, Szenen endlos wiederholen, Bild einfrieren.

b) Der Recorder sollte mit Mini-DV-Material klarkommen - und auch Material einer 3-Chip-MiniDV-Kamera (z.B. von Panasonic) mit möglichst wenig Qualitätsverlust wiedergeben können. Falls das den Preis zu sehr treibt, kann es aber wegfallen.

4. DVB-T-Desk-Top-Box:
Hier kenne ich mich noch nicht gut aus. Da es in Berlin jedoch schon digitales Fernsehen gibt und es preiswerter ist, als die Kabel-Variante, werde ich das wohl nutzen.

5. Zur Tonebene:
Auch hier kenne ich mich nicht so gut aus.
Mein vermutetes Nutzerprofil:
a) Ich höre eher auf mittlerer Lautstärke, gerne auch lauter; muß aber auf Nachbarn unter und neben meiner Wohnung Rücksicht nehmen.
b) Prinzipiell würde ich auch Musik mit dem System hören, der Heimkino-Einsatz genießt aber Priorität. Für Stereo besitze ich noch einen ca. 10 Jahre alten Verstärker von Kenwood, sowie CD-Player - kann man die mit dem Surroundsystem bei Bedarf kombinieren?
c) Im Semester höre bzw. sehe ich vermutlich zwei bis drei Filme pro Woche, inklusive Analyse vereinzelter Sequenzen. In den Ferien könnte es auf das Doppelte bis Dreifache ansteigen, je nachdem wieviele Bücher ich nebenbei noch bewältigen muß.
d) Aufgrund meiner Wohnverhältnisse (s.u.) vermute ich, daß ein Dolby Digital 5.1 oder DTS 5.1-System mit Direktstrahler-Subwoofer am sinnvollsten ist.
e) Auch wenn ich der Bildebene die Priorität zuweise, sollte die Tonqualität so gut wie möglich sein. Sind DVD-Versionen alter Filme, sofern es die überhaupt gibt, eigentlich auch auf DTS optimiert - oder habe ich bei alten Filmen nichts davon? (z.B. film noir, aber auch jüngere Filme wie "Gone with the wind" in TechniColor oder "Conversation" (1974) von Francis Ford Coppola, etc.)

6. Meine Gesamteinstellung zur Mini-Heimkino-Anlage:
a) Für mich als Studenten ist es natürlich eine enorme Investition.
Diese soll für die nächsten sechs Jahre halten ("Zukunftssicherheit") - die Geräte sollen nicht nach drei Jahren den Geist aufgeben und vor allem soll mich die Qualität dauerhaft überzeugen, vor allem in den Bereichen, auf die ich besonderen Wert lege (s.o.).
b) An den Kompatibilitäten zu DV-Kameras und digitalen Spiegelreflex-Kameras kann ich notfalls sparen, falls das ein "Preistreiber" sein sollte. Denn den Schnitt werde ich ohnehin auf externe Schnittplätze auslagern - und außerdem plane ich die Anschaffung einer DV-Kamera erst mittel- bis langfristig.
c) Die ganze Anlage soll also auf eine bestmögliche Rezeption der Filmwerke ausgelegt sein, so daß optimale Analysebedingungen herrschen.
d) Zwar habe ich nichts gegen kompliziertere Geräte und nehme mir auch gerne die Zeit für ein ordentliches Einstellen und die Abstimmung der Geräte untereinander - aber nach Einrichtung bin ich vermutlich kein ausgesprochener Tüftler: Und zwar aus Zeit- und Geldgründen.
Außer an der Verkabelung würde ich wohl nicht viel im Nachhinein ändern.
e) Sofern sie meinen Ansprüchen genügen, nehme ich natürlich auch gerne Geräte aus dem letzten Jahr, die momentan ja preisgünstiger zu haben sind.
f) Allerdings hege ich ein tiefes Mißtrauen gegen Billig-Komplett-Pakete - irgendwie kann ich mir nicht vorstellen, daß die Einzelkomponenten ihr Geld wert sind (gerade die Boxen). Korrigiert mich bitte, wenn ich falsch liege.
g) Ist der Kauf von Gebrauchtware eigentlich eine sinnvolle Option? Ich bin mir da nicht sicher, tendiere aber zu Neuware (v.a. wegen Garantie, Service, etc.).


Falls es für eure Ratschläge wichtig ist, hier ein paar Informationen zu meiner Wohnung (da ich keinen Scanner besitze, mußte ich stellenweise stark umschreiben...):

7. Räumlichkeit:
leicht verwinkelter Hauptraum: freie Fläche ca. 3,50m x 5,43m (ohne Küchenzeile). Der Fernseher würde an der Stirnwand (von oben betrachtet: oben) stehen. Von dort aus gemessen ist ein "Kanal" von ca. 2m x 5m völlig frei. Der Rest wird an den Seitenwänden von Kleiderschrank, Bett (von oben betrachtet: links) und von Bücherregal (recht hoch), sowie Schreibtisch (80cm x 160cm; beide von oben: rechts) eingenommen.
Im Regal und auf dem Schreibtisch befinden sich auch Drucker, Monitor und PC, falls das in Sachen Störung der Geräte untereinander von Belang sein könnte.
Die Decke ist 3,30m hoch.
Von der Stirnwand aus gesehen, ist der Raum für 3,50m x 3,50m "im Dunkeln": erst danach folgt in der dort ein wenig nach rechts versetzten rechten Wand ein Altbaudoppelfenster mit Oberlicht (also insgesamt acht Fensterflügel; bis ca. 30 cm unter die Decke), darunter ein Heizkörper.
Am Ende der 5,43m (s.o.) ist auf der linken Seite eine Tür zum Flur (insgesamt mit Rahmen ca. 1,15m breit), auf der rechten Seite eine als Küchenzeile genutzte Vertiefung, die sich bis zur rechten Wand (Fenster) zieht.
Dieser Bereich ist ca. 0,85m x 3,27m groß. Herd und Backofen werden normal benutzt, weil ich selber gerne koche. Muß ich mir Gedanken wegen der Dämpfe machen? Oder halten die Geräte das aus, zudem ich ja in der Nähe das Fenster habe und gleich lüften kann?
Dummerweise sind die TV-Buchsen an der rechten Wand, also recht weit vom Aufstellort des Fernsehers an der Stirnwand entfernt - ist das ein Problem (Kabellängen)?

8. Raumbeschaffenheit:
Das Zimmer ist ein "Ost"-Altbau in Berlin-Prenzlauer Berg, allerdings restauriert (meine ich zumindest...). Es liegt in einem Seitenflügel im 4. Obergeschoß: unter mir habe ich einen Nachbarn und die Wohnung eines anderen Nachbarn grenzt an die rechte Seitenwand an (von oben gesehen), bevor bei mir das Fenster anfängt. Über meiner Wohnung ist nur ein nicht ausgebauter Dachboden.
Mein Boden besteht aus alten Holzdielen, die nicht gerade plan sind (diese knarzen stellenweise, dürften stark Schall leiten), darüber habe ich Teppich gelegt (mit Vlies) bzw. an der Küchenzeile PVC. Abgesehen von der Küchennische und der Flurtürwand, ist an den Wänden direkt unter der Decke ca. 30cm Stuck. Insgesamt sind die Wände stellenweise uneben, mit manch ausgefülltem Riß (vermutlich war mal ein Wasserschaden in meiner Wohnung) - falls das für den Schall Konsequenzen hat.
Der Nachschalleffekt beträgt, meinem ungeschulten Eindruck nach, deutlich unter 1,2 sec.


So, das wär's erst mal.

Schon mal besten Dank im voraus für eure Hilfe!

Falls es doch ein unzulässig langer Thread war: Entschuldigung. Dann splitte ich ihn auf und sortiere ihn in die einzelnen Unterforen. Was die Sache aber chaotischer machen würde...

Viele Grüße,

Prometheus21
Master_J
Moderator
#2 erstellt: 11. Jan 2004, 14:10

Falls es doch ein unzulässig langer Thread war: Entschuldigung. Dann splitte ich ihn auf und sortiere ihn in die einzelnen Unterforen. Was die Sache aber chaotischer machen würde...

Nicht unzulässig, aber unangenehm (weil lang) zu lesen.
Ich würde ihn splitten, dann trauen sich auch Leute zu antworten, die nicht zu allem was sagen können.

Ich kann Dir schonmal sagen, dass zwei Kiloeuro recht knapp werden.

Gruss
Jochen
Prometheus21
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 11. Jan 2004, 20:23
Hallo Jochen,

okay. Dann muß ich ihn heute oder morgen mal splitten.
Hm, daß es knapp wird, habe ich vermutet.
Oder ich verzichte doch auf Surround - und kaufe dann einen TV, der auch brauchbaren Sound hat; irgendwie will mir aber nicht aus dem Kopf, daß das am falschen Ende gespart ist. Irgendwie würden Ton- und Bildebene nicht zueinander passen...

Mfg
Prometheus21
jeromew
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 12. Jan 2004, 05:58
hallo,

du hast dir viel mühe gegeben diesen thread zu schreiben, deshalb habe ich ihn auch durchgelesen
aber, ich kann Jochen nur zustimmen. splitte den thread auf und du wirst mehr antworten erhalten.

ausserdem muss ich Jochen wiederum zustimmen wenn er sagt, dass es für 2000 euro knapp wird. imho ist es sogar mit den qualitätsansprüchen die du setzt nicht möglich.

meine empfehlung:
kauf dir erst mal einen fernseher, dvd-player, vhs-rekorder und eine desktop-box (schon nicht schlecht für 'nen anfang) und benutze weiterhin deinen kenwood verstärker (ich nehme ja an, dass du boxen dafür hast) für stereo sound. dann kannst du später immer noch auf surround umsteigen/upgraden.

mfg,

jeromew


[Beitrag von jeromew am 12. Jan 2004, 05:59 bearbeitet]
Prometheus21
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 12. Jan 2004, 12:05
Hallo jeromew,

vielen Dank, daß Du den Thread ganz gelesen hast.
Gesplittet ist er mittlerweile (in zwei Teile).

Hm, die Surroundboxen wegzulassen, hatte ich auch schon überlegt - das ist nur deshalb nicht so sinnvoll,weil ich zum Verstärker keine ordentlichen Boxen habe (Hightech X-100; ist schon fast ein Verbrechen).

An den Ansprüchen muß ich eh noch herumschrauben, aber aufgrund der Räumlichkeiten sind die bezüglich der Boxen, etc. doch eh nicht so übermäßig (mehr als 5.1 ist nicht drin, denk ich mal).

Wäre 3000 Euro realistisch?
Oder anders gefragt: Welche Summe ist für die Ansprüche auf der Bildebene realistisch? 2000 Euro (mit Peripherie)?
Ich meinte ja, daß ich mein Budget "anpassen" kann bis zu einem gewissen Grade...deshalb müssen die Ansprüche rein aus Vernunft- und Kosten-/Nutzenerwägungen überlegt werden.

Ich will auf jeden Fall eine Surroundanlage erwerben (früher oder später); im Laufe meiner Überlegungen hat mich einfach die Asymmetrie zwischen Bild und Ton gestört, zudem habe ich bei einem Bekannten vor kurzem mal eine solche Anlage gehört (5.1) und finde es ziemlich gut.
Wie meinst Du das Aufschieben: Lohnt sich das einfach nicht (wegen Räumlichkeiten oder weil Surround doch nicht so dolle ist)? Oder könnte ich als Einsteiger enttäuscht sein?

Viele Grüße,
Prometheus21
Master_J
Moderator
#6 erstellt: 12. Jan 2004, 13:13
Musst Du Surround-Mixe machen/beurteilen?

Ich lasse die Surround-Anlage aus, wenn ich einen Film wirklich sehen und verstehen will - insbes. ältere, anspruchsvolle.
Da reichen die TV-Lautsprecher völlig.

Gruss
Jochen
MrMijaghi
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 12. Jan 2004, 13:29
Moin,, Moin.

Naja also wenn du die Geschichte für dein Studium benötigst , was ja bedeutet das du dich entweder jetzt schon gut mit Ton-Bildqualität auskennst , oder es zumindest in den nächsten Jahren lernst und trainierst, wirst du mit den 2000 euro vielleicht Probleme bekommen. Möglichkeiten für das Geld etwas zu bekommen gibt es aber reichlich. Ob diese System allerdings deinen Ansprüchen gerecht werden ist fraglich.

Hier ein Beispiel für 2000 euro:

Philips DVD-R 70 - DVD-Recorder 388 euro
Denon AVR 1604 - Hifi-Receiver 389 euro
Canton Movie 10 MX II – Boxenset429 euro
Philips 32 PW 8506 (widescreenplus)669 euro
Diverse Kabel und Zubehör150 euro
________
2025 euro

Du könntest zum Beispiel gleich einen DVD-Recorder kaufen , anstatt DVD-Player und VHS-Recorder. Könntest dir ja mal bei deinem Händler in der nähe so ein System mal zusammenstellen lassen und es testen.

Hoffe das hilft dir etwas weiter.

MfG Marc
Master_J
Moderator
#8 erstellt: 12. Jan 2004, 13:42
Beim Verstärker kann man noch sparen, wenn man ein älteres Modell nimmt.
Da Dir 5.1 reicht, kannst Du z.B. günstig was Gebrauchtes von einem 7.1-Aufrüster erstehen.

Gruss
Jochen
Prometheus21
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 12. Jan 2004, 23:35
@Master J:
Machen muß ich im Studium nichts (bzw. darf nicht), da es rein theoretisch ist. Alles, was ich nebenbei mache, mache ich (noch) aus Hobby.
Die Mixe muß ich nicht beurteilen, da ja kein Surroundsound von den Dozenten vorausgesetzt werden kann (im Kino hat man ihn ja sowieso). Sound muß ich allerdings sehr wohl beurteilen (Soundperspektive, Soundebenen).
Aber warum hörst Du ältere Filme absichtlich auf Stereo? Sind die so schlecht auf Surround "übersetzt", daß das Verständnis erschwert wird? Oder sind die dann anders abgemischt?
Denn Tonperspektive durch unterschiedliche Abmischung/ Lautstärke gibt es ja schon, seit es Tonfilm gibt. Und das zu analysieren, ist dann auch wiederum meine Aufgabe, weil es für die Interpretation wichtig ist/ sein kann.
Typischerweise wird die Tonebene von den meisten Wissenschaftlichern aber vernachlässigt, schade eigentlich.

Zumindest bei aktuellen Filmen, die auf Kinobedingungen hin geschnitten werden (also auf Surround bereits abgemischt werden), wäre es dann wieder näher am Filmwerk dran, wenn ich Surroundsound hätte - deshalb verstehe ich Deinen Hinweis nicht ganz.
Was stört denn bei Surroundsound? Was sind die Nachteile?
Ich hab es ja noch nie länger testen können.
Wirkt es zu digital? Zu "unecht"? (wie manche "Bildverbesserer")

@Mr Mijaghi:
Dein Beispiel muß ich mir mal anschauen. Genau so was meinte ich - "Kalkulationshilfen" (ich mich ja noch nicht so gut aus in Sachen Preis-/Leistung).
Daß ich fürs Studium Filme schauen muß und möchte, war für mich ein weiterer Grund, der für eine Art Heimkinoanlage bzw. zumindest für einen 16:9er sprach - weil ich zum Fernsehen eh kaum komme, Filme zuhause aber besser wirken, je besser das Equipment ist (und Kino auf Dauer sehr teuer wird).
Im strengen Sinne "benötigen" tue ich es nicht - es ist sozusagen "Luxus" bzw. meine persönliche Vorliebe.
Anders gesagt: Man kann Klavier auch auf einem E-Piano lernen. Dennoch würde jeder Schüler einen Steinway vorziehen, jederzeit. Das E-Piano würde ihm übrigens den Anschlag versauen, wenn es zu billig ist, aber lernen könnte er Klavier dennoch.
Die Analogie ist absichtlich überzogen, aber ich denke, sie kommt hin.


Vielen Dank erst mal,
Prometheus21
Prometheus21
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 13. Jan 2004, 15:05
Hallo nochmal,

ich hab nochmal ein wenig weiterrecherchiert und mir auch meine Ansprüche nochmal überlegt - und gemerkt, daß ich irgendwie mehr Informationen brauche, v.a. zu den Sachen, die Surroundsound, etc. betreffen (Boxen, usw.).

Vor allem habe ich aber derzeit gar keinen Fernseher - brauche aber spätestens bis Mitte oder Ende Februar einen, weil ich eine Hausarbeit über "Hiroshima mon amour" (kaufe ich mir auf DVD) schreiben muß.
Da ich mich in der Heimkinomaterie aber bis vor einer Woche noch gar nicht auskannte, reicht mir die Zeit nicht (vor allem in Anbetracht der Investitionshöhe), um eine sinnvolle Entscheidung zu dem Gesamtsystem zu treffen.

jeromews Vorschlag erscheint mir nun doch sehr sinnvoll: erst mal einen Fernseher zu kaufen, der meinen Ansprüchen genügt, sowie einen DVD-Player, der qualitativ dazu paßt.

Danach würde ich dann in Ruhe Stück für Stück ergänzen, erst mal um eine Set-Top-Box und dann auch um einen (D-)VHS-Recorder.
Über Surroundsysteme würde ich mich erst noch einmal informieren und mir vor allem auch meine Räumlichkeit daraufhin noch mal anschauen - und dann erst Im Laufe des Jahres auf Surroundsound aufrüsten.


Spricht irgendetwas gegen eine solche Vorgehensweise?

Könnte mich das so letztlich z.B. teurer zu stehen kommen, weil ich vielleicht irgend etwas zu beachten vergessen haben könnte, was nachher für den Sound gebraucht wird?

Für die Fragen zum Fernseher mache ich neue, kompaktere Threads auf - das ist im Forum dann auch sinnvoller zu bearbeiten.

Prometheus21

P.S.: Kann ich eigene Beiträge eigentlich löschen (damit die nicht das Forum zumüllen, wenn ich eh die einzelnen Fragen woanders stelle)?
le_mOnd
Neuling
#11 erstellt: 15. Mrz 2004, 01:04
Hallo Prometheus,

Ich studiere was ähnliches wie du und interessiere mich für dein thema. vielleicht kann ich dir auch helfen, ich glaube schon, weil ich vor kurzem vor der selben frage stand.

Ich würde mich gerne per email weiter mit dir drüber austauschen, also wenn du willst schreib mich mal an unter lemond@gmx.de oder gib mir deine adresse, ok?

Schöne grüße

le mOnd (Daniel)
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