Hörbericht Bang & Olufsen Beolab 5

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GenauZuHörer
Stammgast
#1 erstellt: 17. Mrz 2008, 15:57
Heute hatte ich Gelegenheit, zusammen mit meiner 12-jährigen Tochter beim örtlichen Bang & Olufsen Geschäft das Lautsprecher Spitzenmodell von B&O, die Beolab 5 ausgiebig mit meiner Musik probezuhören. Ich nehme zum Probehören immer meine eigene CD, speziell dafür zusammengestellt. So kann ich besser vergleichen, weil ich die Stücke alle gut kenne.

Als Vorbereitung haben wir uns die CD zuhause nochmal auf unserer eigenen Anlage angehört (Mac --> losless, SP/DIF --> Denon --> Heco Celan 700). Der Raum ist mäßig bedämpft, die LS stehen an der langen Seite. Bei etwa 40 Hz und 60Hz habe ich starke Raummoden, die den Baß sehr positionsabhängig machen. Ansonsten war ich bisher mit dem Klang recht zufrieden.

Im B&O Studio kam mir nach einer halben Stunde der Bass etwas zu dick und die Höhen zu agressiv vor. Der freundliche Berater überprüfte auf meine Bitte die Einstellungen am On-Screen-Display der Anlage und bestätigte, daß Baß und Höhen drei Striche aus der Neutralposition verstellt waren. Nachdem er beides auf 0 gestellt hatte, ging's mit dem Hörtest weiter.

Das Fazit nach der zweiten Hälfte der CD:

Die Räumlichkeit und Ortbarkeit war sehr gut, jedes Instrument und jede Stimme war exakt positioniert. Der Sweet-Spot war groß, deutlich größer als bei unserer Anlage zuhause. Die Klarheit und Frische der Wiedergabe war beeindruckend, aber in den Höhen etwas überbetont, bei manchen Stücken an der Grenze zur Lästigkeit.

Meine Tochter beschrieb den Klang als ermüdend und "nicht so gut wie daheim" und bemängelte, daß insbesondere das Cello beim Adagio von BWV1027 in der Aufnahme mit Mischa Maisky "nicht wie ein richtiges Cello" klang. Die hohen Cellotöne klangen fast ein bißchen nach Geige. (Bei uns werden verschiedene Instrumente gespielt, darunter auch Geige und Cello).

Stimmen erschienen uns klar und natürlich. Details wie Atmen oder Anblasgeräusche oder der Anschlag des Hammers auf der Klavierseite bei den Liszt-Sonaten mit Lazaridis (Linn Records) wurden sehr fein aufgelöst. Maximalpegel und Verzerrungsarmut waren für meine alten Ohren jenseits von gut und böse.

Möglicherweise trug der in großen Teilen akustisch harte Vorführraum zu dem etwas zu hellen Klangbild bei, für einen aussagefähigeren Vergleich müsste man die Lautsprecher natürlich zuhause in der gewohnten Umgebung einmessen und hören.

Für den Moment habe ich beschlossen, daß mir persönlich 17.000€ für ein Paar dieser Lautsprecher zu viel sind und ich an der vorhandenen Anlage erstmal nichts ändern werde.
aloitoc
Inventar
#2 erstellt: 19. Mrz 2008, 18:27
Das hätte mich auch gewundert wenn B&O wegen des besonders guten Klangs jemanden überzeugt.
Warum hast Du dir die überhaupt angehört? Für das geld ist die Auswahl ja nicht eingeschränkt

Und da finden manche Leute Burmester teuer, tststs..
GenauZuHörer
Stammgast
#3 erstellt: 24. Mrz 2008, 10:39
Na ja, der Klang war schon gut, und das Aktivkonzept und die eingebaute Raumeinmessung bei den Beolab 5 sind sicherlich eine feine Sache. Ich vermute, daß die gar nicht (oder nicht richtig) auf das Studio eingemessen waren, oder daß bei soviel Parkett und Glas und Beton einfach kein besserer Klang möglich war.

Aber Du hast schon recht - für das Geld hat man die freie Auswahl, da wäre man vermutlich mit einem Paar K+H O 500 C besser bedient. Leider sehen die nicht schön aus.

Wie auch immer - das Design ist interessant, und die Erfahrung war's wert. Insbesondere hat mich dieser Versuch wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgebracht.
Knubbi
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 22. Dez 2008, 09:32
Ich habe sie mir gebraucht gekauft und bin völlig begeistert. Einfach sorgenfrei. Knopf drücken, die Box misst sich ein und fertig.

Schöner Hifi-Sound, sicher nicht "neutral", aber edel.

Nebenbei gefragt, was bitte ist neutral? Das, was ursprünglich aus dem Instrument kommt? Das, was das Mikrofon interpretiert? Das, was der Mixer mit seinen Genelecs daraus macht oder das, was nach dem Mastering herauskommt? :-)). Neutral ist nämlich erstmal gar nichts, liebe "High-Ender".

Die Beolab setzen die abgrundtiefsten Bässe mit einer Präzision und unglaublichen Lässigkeit in den Raum, daß es eine Freude ist. Dank Einmessung ohne ekelige Raumresonanzen. Und das ist für mich das Killerargument.

Ich frage mich nur, wer diese Pegelfestigkeit jemals in der Praxis benötigt. Ich habe mich nicht mal annähernd an die Grenze getraut. Sie dürften mühelos Fensterscheiben zerstören. Kein Witz. Die Dinger sind brutal. Die Boxen dürften gerne 1/3 kompakter sein.

Das Design polarisiert. Auffallen tun sie immer und alle sind interessiert. Was ist das??? Eine Vase? Eine Skulptur? Ein Raumschiff :-)


[Beitrag von Knubbi am 22. Dez 2008, 09:34 bearbeitet]
TonyFord
Stammgast
#5 erstellt: 27. Dez 2008, 18:54

Nebenbei gefragt, was bitte ist neutral? Das, was ursprünglich aus dem Instrument kommt? Das, was das Mikrofon interpretiert? Das, was der Mixer mit seinen Genelecs daraus macht oder das, was nach dem Mastering herauskommt? :-)). Neutral ist nämlich erstmal gar nichts, liebe "High-Ender".


Neutral ist, wenn die Musik 1:1 von der Quelle wiedergegeben wird ;-)

B&O gehört da wohl nicht dazu.
highendy
Stammgast
#6 erstellt: 28. Dez 2008, 12:04

TonyFord schrieb:

Nebenbei gefragt, was bitte ist neutral? Das, was ursprünglich aus dem Instrument kommt? Das, was das Mikrofon interpretiert? Das, was der Mixer mit seinen Genelecs daraus macht oder das, was nach dem Mastering herauskommt? :-)). Neutral ist nämlich erstmal gar nichts, liebe "High-Ender".


Neutral ist, wenn die Musik 1:1 von der Quelle wiedergegeben wird ;-)

B&O gehört da wohl nicht dazu.


Ah ja, also hast Du das 1:1 Verhältnis im Tonstudio mit Deinen LS und dem Rest Deiner Kette verglichen? Ich glaube eher, dass es um die subjektive Wahrnehmung des Einzelnen geht, wie man das Daheim gehörte mit einem Liveerlebnis ins Verhältnis setzt. Das es dabei wohl indiskutable Unterschiede in der Wahrnehmung gibt, ist wohl unbestritten, wobei ich definitiv für die Hälfte des Preises, von beschriebenen B&O LS, schon deutlich bessere LS gehört habe. Ich werfe einfach mal den Hersteller Giuseppe Zingali in den Raum. Hat wahrscheinlich kaum einer gehört, baut jedoch unglaublich hochauflösende LS, die niemals nerven. Infos unter envogue-24.de, fairaudio.de oder auf der Herstellerseite zingali.it. Ist von mir nur ein Anreiz mal abseits des Mainstream zu suchen .

VG highendy
TonyFord
Stammgast
#7 erstellt: 28. Dez 2008, 15:11

Ah ja, also hast Du das 1:1 Verhältnis im Tonstudio mit Deinen LS und dem Rest Deiner Kette verglichen?


Ich merke es indem ich verschiedene Modelle gegeneinander gestellt und verglichen habe.
Es gibt viele Modelle, die die Instrumente unnatürlich erscheinen lassen.
Es gibt natürlich verschiedene Hörgeschmäcker, doch ist es letztendlich ein natürliches Klangbild, welches die Masse der Leute anstrebt und dauerhaft überzeugt, sofern man dieses natürliche Klangbild gehört und mit anderen Modellen verglichen hat.

Es gibt viele Leute, die der Meinung sind, dass sie ein ganz spezielles Klangbild bevorzugen und schwärmen diversen Herstellern hinterher. In Wahrheit jedoch haben diese Leute sehr oft den Vergleich zum natürlichen Klangbild nicht durchgeführt, weil sie
a) entweder zu bequem dazu waren
b) sich von den Meinung anderer beeinflussen lassen haben, weil es eben Modelle gibt die vor allem durch ihre Werbung populär sind (Zeitschriften sind hier ganz dick dabei)
Komischerweise sind es fast immer die Leute, die keinen Vergleich zu natürlich spielenden Lautsprechern gemacht haben.

Und ich glaube übrigens nicht, dass ein Hersteller einen neuen Lautsprecher zu einem ganz speziellen Klang entwickelt, sondern der Klang jedes Lautsprechers das Ergebnis der Entwicklungsarbeit ist.

So gibt es eben Hersteller die die große Kunst schaffen und einen Lautsprecher entwickeln, der den Klang natürlich und detailiert wiedergeben kann
und es gibt Hersteller denen dieses Kunststück nicht schaffen, weil die verwendeten Materialen (Diamanthochtöner, Kevlarchassis, usw.) vielleicht schön aussehen, doch klanglich von Nachteil sind.
Hersteller wie B&W oder auch B&O haben es aber geschafft, ihre weniger gut klingenden Lautsprecher nicht wegen des guten Klangs, sondern durch ihr gutes Design und aber vor allem durch ihre intensive medienwirksame Werbung zu verkaufen, wo den Hörern suggeriert wird, dass die Lautsprecher ganz speziell gut klingen.

Wenn jemand von speziell spricht, spricht er für mein Verständnis über mittelmäßigen Klang, weil ich sonst genausogut behaupten könnte, dass meine günstigen PC-Speaker eben nicht mittelmäßig sondern eben nur ganz speziell klingen.
Bose Lautsprecher klingen ebenfalls gut, eben einfach nur speziell!

Würde jemand einen Flachbildschirm bevorzugen, der die Farben weniger natürlich wiedergibt, weil er eben das ganz spezielle Bild sucht?

Die Güte des Klangs und damit auch Referenzwert ist für mich ganz klar die Natürlichkeit und Detailtreue, denn was ist das Ziel einer HiFi-Anlage?
Für mich ganz klar, den Klang zum Liveerlebnis das Zusammenspiel der Instrumente so echt wie möglich im Raum wirken zu lassen, so dass man nahe einer perfekten Illusion ist.

Dies deckt sich auch mit einer Aussage meines Fachhändlers
"8 von 10 Leuten die dieses natürliche detailtreue Klangbild gehört haben, haben sich ganz klar dafür entschieden. 2 von 10 Leuten ist die Detailtiefe zu hoch und bevorzugen ein etwas zurückhaltenderes Klangbild."

Dies konnte ich auch selbst bei meiner Suche nach einer wertigen HiFi-Anlage sehr gut nachvollziehen.

Sicherlich wird es jetzt so manche Gegenstimmen zu meiner Aussage bzw. Meinung geben, doch ist es meine Meinung und auch Erfahrung diesbezüglich.
highendy
Stammgast
#8 erstellt: 28. Dez 2008, 19:28

TonyFord schrieb:


Die Güte des Klangs und damit auch Referenzwert ist für mich ganz klar die Natürlichkeit und Detailtreue, denn was ist das Ziel einer HiFi-Anlage?
Für mich ganz klar, den Klang zum Liveerlebnis das Zusammenspiel der Instrumente so echt wie möglich im Raum wirken zu lassen, so dass man nahe einer perfekten Illusion ist.

Dies deckt sich auch mit einer Aussage meines Fachhändlers
"8 von 10 Leuten die dieses natürliche detailtreue Klangbild gehört haben, haben sich ganz klar dafür entschieden. 2 von 10 Leuten ist die Detailtiefe zu hoch und bevorzugen ein etwas zurückhaltenderes Klangbild."

Dies konnte ich auch selbst bei meiner Suche nach einer wertigen HiFi-Anlage sehr gut nachvollziehen.

Sicherlich wird es jetzt so manche Gegenstimmen zu meiner Aussage bzw. Meinung geben, doch ist es meine Meinung und auch Erfahrung diesbezüglich.


Hallo TonyFord,
es liegt mir wirklich fern Begrifflichkeiten zu zerreden, aber den Begriff "Natürlichkeit" im Zusammenhang mit Hifi zu nennen ist relativ schwierig, da es sich bei Lautsprechern um künstlich geschaffene Objekte handelt, die eine Aufnahme wiedergeben sollen. Wie gut oder schlecht sie dies tun ist wohl eher eine individuelle Perspektive.
Wenn also Dein Hifi-Händler von einer natürlichen Detailtreue spricht, dann meint er wohl eher ein sehr hohes Auflösungsvermögen dieser und nicht das dieser natürlich klingt. Des Weiteren verlässt man sich wohl kaum auf eine Händleraussage, da 1. verkauft werden muss und 2. diese Meinung auch subjektiv ist. Und worauf bitte soll sich die genannte Statistik stützen? 8 von 10 hören "richtig" und 2 "falsch"? sorry unnatürlich Wohl kaum.
Denn!
Hört man sich ein Konzert an dann wird man feststellen, dass man vor Ort gar nicht soviel heraushört, unabhängig davon, dass der Tontechniker widerum einen gewissen Sound bevorzugt und dementsprechend abmischt. Live geht im Prinzip nur im Proberaum. Aber das will glaube ich keiner zu Hause hören

Abschließend muss auch ich zugeben, dass ich zu den 8 von 10 gehöre, die jeden fitzel auf einer Aufnahme hören möchte, obgleich dies nichts mit einem scharfen Hochton zu tun haben muss (wird öfter gleichgesetzt). Daher hatte ich auch die Zingalis ins Rennen geschickt. Diese LS geben unglaublich viel weiter (Studiotechnik - Hornmonitore) und haben dennoch eine Spielfreude, dass man meint den italienischen Finerabdruck förmlich zu sehen. ÄH hören

VG highendy
TonyFord
Stammgast
#9 erstellt: 28. Dez 2008, 19:59

es liegt mir wirklich fern Begrifflichkeiten zu zerreden, aber den Begriff "Natürlichkeit" im Zusammenhang mit Hifi zu nennen ist relativ schwierig, da es sich bei Lautsprechern um künstlich geschaffene Objekte handelt, die eine Aufnahme wiedergeben sollen


Natürlichkeit im dem Sinne, dass ein Instrument möglichst real klingt und man die Charakteristik des Lautsprechers nicht hört. Ein schöner Spruch den einmal ein Hersteller eines natürlich spielenden LS von sich gab: "Ein gut klingender Lautsprecher hat keinen Charakter, er gibt den Ton 1:1 wieder."

Genauso sehe ich es auch, wenngleich es natürlich nicht jedermanns Sache ist und es auch viele Leute gibt, die eben nicht den guten Klang sondern etwas für die Optik oder Prestige suchen.


Wenn also Dein Hifi-Händler von einer natürlichen Detailtreue spricht, dann meint er wohl eher ein sehr hohes Auflösungsvermögen dieser und nicht das dieser natürlich klingt.

Hat nicht mein Händler gesagt. Eine hohe Detailtreue kann auch unnatürlich sein, deshalb sollte die Natürlichkeit UND die Detailtreue hoch sein.


Weiteren verlässt man sich wohl kaum auf eine Händleraussage, da 1. verkauft werden muss und 2. diese Meinung auch subjektiv ist. Und worauf bitte soll sich die genannte Statistik stützen? 8 von 10 hören "richtig" und 2 "falsch"? sorry unnatürlich Wohl kaum.

Natürlich ist da immer ein Stück weit eigene Überzeugung dabei, doch wenn du diesen Händler kennen würdest, würdest du dieser Statistik zumindest annähernd glauben schenken.
Dies merkt man daran, dass ein Händler grundsätzlich im Sinne des Kunden handelt, d.h. je günstiger für den Kunden desto besser langfristig fürs Geschäft.


Hört man sich ein Konzert an dann wird man feststellen, dass man vor Ort gar nicht soviel heraushört, unabhängig davon, dass der Tontechniker widerum einen gewissen Sound bevorzugt und dementsprechend abmischt. Live geht im Prinzip nur im Proberaum. Aber das will glaube ich keiner zu Hause hören

Bei einem Rockkonzert ist es oftmals so. U.a. weil die Tontechniker ein schlechtes Gehör haben.
Jeder hat aber schon mal eine Gitarre oder eine Geige vor Ort gehört und kann die Natürlichkeit im Klang durchaus einschätzen. Leider erfährt man die großen Unterschiede erst, wenn man den Lautsprechervergleich gemacht hat oder selbst Instrumente spielt.

Bei einem klassischen Konzert hingegen ist die Qualität meist schon deutlich besser und man kann durchaus einen Vergleich ziehen.


Abschließend muss auch ich zugeben, dass ich zu den 8 von 10 gehöre, die jeden fitzel auf einer Aufnahme hören möchte, obgleich dies nichts mit einem scharfen Hochton zu tun haben muss (wird öfter gleichgesetzt). Daher hatte ich auch die Zingalis ins Rennen geschickt. Diese LS geben unglaublich viel weiter (Studiotechnik - Hornmonitore) und haben dennoch eine Spielfreude, dass man meint den italienischen Finerabdruck förmlich zu sehen.


Damit bestätigt sich die Statistik.
Du hast Natürlichkeit und Detailtreue angehört, verglichen und dich bestimmt relativ selbstsicher dafür entschieden.
Hättest du diese Zingalis nicht angehört, wärst du vielleicht auch bei "schlechter" klingenden LS gelandet.
TonyFord
Stammgast
#10 erstellt: 28. Dez 2008, 20:04
Achja, eine Feststellung habe ich noch gemacht.

Je höher die Werbeausgaben, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass die klanglichen Argumente nicht überzeugend sind.

Sei es Bose, B&W, B&O, usw.

Dies bedeutet gleichzeitig, je niedriger die Werbeausgaben, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass die klanglichen Argumente gut sind.

Beispiele Zingalis, ME Geithain, Sehring, Chario, usw.

Man kann sowas nicht verallgemeinern, doch einen gewissen Zusammenhang empfinde ich jedenfalls.
highendy
Stammgast
#11 erstellt: 28. Dez 2008, 20:39

TonyFord schrieb:
Achja, eine Feststellung habe ich noch gemacht.

Je höher die Werbeausgaben, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass die klanglichen Argumente nicht überzeugend sind.

Sei es Bose, B&W, B&O, usw.

Dies bedeutet gleichzeitig, je niedriger die Werbeausgaben, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass die klanglichen Argumente gut sind.

Beispiele Zingalis, ME Geithain, Sehring, Chario, usw.

Man kann sowas nicht verallgemeinern, doch einen gewissen Zusammenhang empfinde ich jedenfalls.


Oha, Du wirfst aber mit Behauptungen um Dich, als gäbe es kein morgen Also hier besteht mal gar kein wissenschaftlicher Zusammenhang, oder bist Du der Annahme, dass ein Hersteller eines schlechten Produktes, dieses durch intensives Marketing kompensiert?
Da spricht folgendes Zitat (Grundstudium WiWi) dagegen:
„Wer aufhört zu werben, um Geld zu sparen, kann ebenso seine Uhr anhalten, um Zeit zu sparen." (Henry Ford)

Die genannten "guten" Hersteller haben wahrscheinlich weniger Budget für Marketingmaßnahmen übrig als z.B. B&W, welcher Weltweit bekannt ist. Des Weiteren führt dies dazu, dass es wenige (r) Händler gibt, die die obigen "Geheimtipps" führen .

Ich stimme Dir jedoch zu, dass man auf keinen Fall mit einem hohen Bekanntheitsgrad gleichermaßen hohe Qualität erwirbt. Diese muss man lange/länger suchen!

VG highendy
TonyFord
Stammgast
#12 erstellt: 29. Dez 2008, 00:26

Die genannten "guten" Hersteller haben wahrscheinlich weniger Budget für Marketingmaßnahmen übrig als z.B. B&W, welcher Weltweit bekannt ist. Des Weiteren führt dies dazu, dass es wenige (r) Händler gibt, die die obigen "Geheimtipps" führen


Da ist natürlich auch was dran, wobei Marketing erst ab einer gewissen hohen Summe einen Pluspunkt bringt.
U.a. lohnt sich nur Werbung, wenn diese intensiv und kostspielig betrieben wird, anderfalls geht es in den Medien unter.
Hat man diese kritische Summe als Werbebudged verfügbar, so kann man auch Ware minderer Güte verkaufen, man hat eben dann einen deutlichen Pluspunkt.

Ein sehr gutes Beispiel sind PC-Prozessoren wie Intel & AMD.
Dadurch dass Intel so populär in den Medien ist, kann Intel die gleiche Leistung für 10% mehr Geld verkaufen. Zu früheren Zeiten war der Abstand sogar noch viel größer, teilweise 30% und dennoch kaufte die Masse der Kunden den langsameren Intel-Prozessor.
Was der Bauer nicht kennt, frisst er eben nicht bzw. ungern.

Bezüglich HiFi hatte ich noch vor nicht allzulanger Zeit gedacht, dass in den Fachzeitschriften alle wichtigen Hersteller gelistet sind. Heute weiß ich, dass die wichtigsten Hersteller sogar fehlen und die Fachzeitschriften alles andere als objektiv bewerten bzw. es sogar so ist, dass Testberichte von den Herstellern (überspitzt gesagt) erkauft werden.
mnicolay
Inventar
#13 erstellt: 01. Jan 2009, 11:01

highendy schrieb:

TonyFord schrieb:

Nebenbei gefragt, was bitte ist neutral? Das, was ursprünglich aus dem Instrument kommt? Das, was das Mikrofon interpretiert? Das, was der Mixer mit seinen Genelecs daraus macht oder das, was nach dem Mastering herauskommt? :-)). Neutral ist nämlich erstmal gar nichts, liebe "High-Ender".


Neutral ist, wenn die Musik 1:1 von der Quelle wiedergegeben wird ;-)

B&O gehört da wohl nicht dazu.


Ah ja, also hast Du das 1:1 Verhältnis im Tonstudio mit Deinen LS und dem Rest Deiner Kette verglichen?

Moijen,
das kann kein Mensch, weil keiner bei der Aufnahme dabei war. Darum geht es aber auch nicht. "Neutral" ist wenn der LS in Zusammenwirkung mit dem Raum den Inhalt des Tonträgers möglichst unverfälscht wiedergibt. Jetzt kommt natürlich die Kardinalsfrage: woher weiss ich denn das es so ist? Hier muß man sich darauf verlassen das ein LS die Vorraussetzungen für eine neutrale Wiedergabe mitbringt auf Basis von Messungen des Herstellers, nicht Werbesprüchen. Wenn jetzt noch der Raum "stimmt", auch das kann gemessen und abgestimmt werden, kann man mit großer Sicherheit von einer neutralen Wiedergabe sprechen. Ob einem dann das Ergebnis "subjektiv" gefällt, steht auf einem völlig anderen Blatt. Technisch möglich und umsetztbar ist eine neutrale Wiedergabe aber auf jeden Fall.
Grüße
Markus
anon123
Inventar
#14 erstellt: 01. Jan 2009, 12:58
Aufgehoben nach User-Feedback.


[Beitrag von anon123 am 01. Jan 2009, 13:38 bearbeitet]
mnicolay
Inventar
#15 erstellt: 01. Jan 2009, 13:17
Hallo "Moderation", hier anon123,
die Frage bezüglich der Neutralität kam vom Threadersteller selbst. Darauf zu antworten sollte gestattet sein da durch den selbst gegebenen Verweis auf die Subjektivität des Klangempfindens jedwedes Konzept irgendwie für irgendjemand akzeptabel erscheinen muß.
Grüße
Markus
anon123
Inventar
#16 erstellt: 01. Jan 2009, 13:34
Hallo,

also wie ich es lese, hat nicht der TE sondern der User Knubbi das Thema Neutralität bei der Wiedergabe, bzw. hier deren Abwesenheit, zur Sprache gebracht, und zwar in Zusammenhang mit dieser B&O.

Gut. Das habe ich wohl übersehen. Dann passt es ja doch zum Thema. Ich meine zwar, dass es hier sozusagen "nur" im Verborgenen blüht und sich in der Summe sehr weit vom ursprünglichen Thema entfernt hat. Aber wenn Ihr das (auch) hier austragen wollt, dann stehe ich dem natürlich nicht entgegen.

Beste Grüße.


[Beitrag von anon123 am 01. Jan 2009, 13:38 bearbeitet]
TonyFord
Stammgast
#17 erstellt: 01. Jan 2009, 16:16

Darum geht es aber auch nicht. "Neutral" ist wenn der LS in Zusammenwirkung mit dem Raum den Inhalt des Tonträgers möglichst unverfälscht wiedergibt. Jetzt kommt natürlich die Kardinalsfrage: woher weiss ich denn das es so ist?


Einfach verschiedene Lautsprecher durch aktives Hören vergleichen.
Der Lautsprecher dessen Klang dir "vertraut" vorkommt, weil es dich z.B. daran erinnert, als du letztes mal eine Gitarre oder eine Trommel Live gehört hast, dann spiel ein Lautsprecher neutral.
splatteralex
Inventar
#18 erstellt: 29. Jan 2009, 08:35
Hab das Set gestern in einem privaten Heimkino behören dürfen und bin immer noch sprachlos! Tja, das ist wahres Highend, der Klang einfach atemberaubend und unglaublich dynamisch...

Bei Musik DVD´s denkt man, man sitzt direkt im Konzert. Auch Filmsoundtracks spielen mit höchster Präzision...

Das Set lief mit dem Center und als Rears die Beo3? Schon beindruckend was die 5er auch für einen Bass produzieren...ein Subwoofer ist überflüssig...

Vom Design ist es allerdings nicht so mein Geschmack! Vom Klang 1a!
TonyFord
Stammgast
#19 erstellt: 29. Jan 2009, 10:01
Hallo splatteralex

erstmal danke für deinen Bericht.
Was mich interessieren würde, mit welchen Systemen hast du die B&O verglichen?
splatteralex
Inventar
#20 erstellt: 29. Jan 2009, 10:53

TonyFord schrieb:
Hallo splatteralex

erstmal danke für deinen Bericht.
Was mich interessieren würde, mit welchen Systemen hast du die B&O verglichen?


Verglichen nicht direkt, da ich sie ja privat bei jemanden gehört habe! Hab aber schon andere gute Systeme gehört, die nicht das Klangniveau erreicht haben...

Der Besitzer hatte vorher die B&W Nautilus im Einsatz, waren ihn aber wohl zu überdimensioniert im Bassbereich und liessen sich lt.ihm nicht sogut einstellen wie die Beos...

Leider war der Höraum noch nicht optimal hergerichtet, so dass die Beos bei derben Tiefbass-Einsätzen ordentlich dröhnten...


[Beitrag von splatteralex am 29. Jan 2009, 11:21 bearbeitet]
TonyFord
Stammgast
#21 erstellt: 29. Jan 2009, 11:49
Es soll auch Leute geben, die ihre High End B&O Anlage gegen eine deutlich günstigere aber klangtechnisch bessere Anlage umgetauscht haben ;-)

Problem ist jedoch, dass man den Vergleich gemacht haben muss um die Unterschiede zu erkennen und auch zu schätzen wissen.

Im Forum kenne ich bisher jedoch keinen der HiFi-Liebhaber, die B&O kaufen würden, weil Preis-/Leistung aus klangtechnischer Sicht nicht wirklich gut ist.
Die Resonanz im Forum ist da wahrlich zurückhaltend.


Schon beindruckend was die 5er auch für einen Bass produzieren...


Was unterscheidet eigentlich gut und schlecht beim Bass?
Ist es das Bassfundament? Meiner Meinung nach NEIN!
Ist es die Basstiefe? Meiner Meinung nach JEIN!
Ist es die Grenzbelastbarkeit? Meiner Meinung nach NEIN!

Guter Bass ist für mich nicht unbedingt kräftiger Bass, sondern sogar eher im Gegenteil, guter Bass besteht für mich, wenn der Bass zu den Mitten und Höhen passt und keinesfalls dominiert.

Hier unterscheidet sich auch ein klangtechnusch sehr guter LS von guten Lautsprechern, d.h. wenn weder Höhen, Mitten noch die Tiefen dominieren und das Klangbild einfach rundum natürlich wirkt, hat man den 1A-Klang. ;-)

Bisher kenne ich selbst nur einen Lautsprecherhersteller der diese Art von 1A-Klang erzeugt, von 3 weiteren Herstellern habe ich hier im Forum gelesen.

Dabei sind es eher unbekannte teilweise kleinere Hersteller die viel mehr überzeugen als die Prestigeträchtigen Hersteller die man sehr oft und viel im Handel oder der Fachpresse findet.


Bei Musik DVD´s denkt man, man sitzt direkt im Konzert. Auch Filmsoundtracks spielen mit höchster Präzision...


Zum Vergleich empfehle ich bei Interesse ME Geithain und die "höchste Präzission" im Klang bei B&O relativiert sich bzw. wird die ME Geithain höchstwahrscheinlich besser abschneiden und ist zudem viel günstiger zu haben.

;-)


[Beitrag von TonyFord am 29. Jan 2009, 11:52 bearbeitet]
splatteralex
Inventar
#22 erstellt: 29. Jan 2009, 12:13
Hehe, naja ich dachte immer B&O ist was "zum schön an die Wand hängen" und wurde eines besseren belehrt! Für mich persönlich wäre es allerdings aufgrund des "schlechten", wenn man das so sagen kann, Preisleistungsverhältnisses nichts. Für Design & Highendliebhaber aber wohl ne gute Wahl...ich muss allerdings dazusagen, dass die Lautsprecher schon perfekt und edel verarbeitet sind, jedoch andere Hersteller für einen günstigeren Preis ähnliches oder besseres offerieren...

Ich hab mich nie mit B&0 beschäftigt, weil ich überhaupt nicht wusste, dass diese auch Heimkinoanlagen machen...

Allerdings werde ich hier in D-Dorf wohl mal in den neuen Laden marschierene und mich mal einwenig informieren...
TonyFord
Stammgast
#23 erstellt: 29. Jan 2009, 13:58
B&O bietet durchaus hochwertige wirklich gute Lautsprecher, dies möchte ich nicht abstreiten.

Aber wie du auch schon geschrieben hast, es ist eben eine Preisfrage und so kauft man bei B&O auch jede Menge Design, Optik und vor allem Prestige.

Allein der Blick hinein bei einem B&O-Händler lässt sofort erahnen, dass die Zielgruppe weitestgehend Leute mit viel Geld sind, denen auch Prestige und Optik wichtig ist.
Weniger werden diejenigen Leute angesprochen, die einen Lautsprecher weitestgehend nur wegen des guten Klangs kaufen wollen.
splatteralex
Inventar
#24 erstellt: 29. Jan 2009, 14:04

TonyFord schrieb:
B&O bietet durchaus hochwertige wirklich gute Lautsprecher, dies möchte ich nicht abstreiten.

Aber wie du auch schon geschrieben hast, es ist eben eine Preisfrage und so kauft man bei B&O auch jede Menge Design, Optik und vor allem Prestige.

Allein der Blick hinein bei einem B&O-Händler lässt sofort erahnen, dass die Zielgruppe weitestgehend Leute mit viel Geld sind, denen auch Prestige und Optik wichtig ist.
Weniger werden diejenigen Leute angesprochen, die einen Lautsprecher weitestgehend nur wegen des guten Klangs kaufen wollen.


Jupp, 100% Zustimmung!
TonyFord
Stammgast
#25 erstellt: 29. Jan 2009, 14:26
ich denke sogar, dass B&O
Design, Optik, Prestigewirkung
ganz weit oben auf der Liste steht und erst danach
der Klang berücksichtigt wird.

Ich glaube nicht, dass man wegen des Klangs größere Abstriche beim Design machen wird.
Umgedreht glaube ich es schon.

Gleiches gilt auch bei B&W, die durch außergewöhnliche Materialien und ein außergewöhnliches Design auffallen.
Ein schönes Beispiel dafür ist die Nautilus-Reihe.

Klanglich jedoch geht B&W dafür große Kompromisse ein, wissen diese aber sehr gut zu verkaufen, nämlich als ultimative Klangtechnische Neuerung die in Wahrheit aber keine Verbesserung ist.

Je Spektakulärer die Technik scheint, desto skeptischer werde ich, weil man für sehr guten Klang keine teuren Stoffe wie Diamant, Kevlar braucht und eigentlich die gute alte Pappmembran mit Kalotte vollkommen genügt.
Marc197102
Neuling
#26 erstellt: 05. Mrz 2009, 13:38

aloitoc schrieb:
Das hätte mich auch gewundert wenn B&O wegen des besonders guten Klangs jemanden überzeugt.
Warum hast Du dir die überhaupt angehört? Für das geld ist die Auswahl ja nicht eingeschränkt

Und da finden manche Leute Burmester teuer, tststs.. :angel


Also Burmester ist ja noch einiges teurer als B&O und komme für mich vom Design her nur für einen extra Hörraum in Frage. Einen Wohnraum wollte ich mir mit den großen Schränken nicht verschandeln.

Ich habe mir vor 1,5 Jahren die Beolab 5 gekauft und bin super begeistert. Sie sehen nicht nur echt toll aus, können sehr laut und absolut verzerrungsfrei sein und vom Klang her sind sie das beste was ich je gehört habe. Kaufgrund für mich war auch der große Sweet Spot Bereich da ich nicht immer im selben Sessel sitzen wollte.


[Beitrag von Marc197102 am 05. Mrz 2009, 13:41 bearbeitet]
Marc197102
Neuling
#27 erstellt: 05. Mrz 2009, 13:46

highendy schrieb:

TonyFord schrieb:

Nebenbei gefragt, was bitte ist neutral? Das, was ursprünglich aus dem Instrument kommt? Das, was das Mikrofon interpretiert? Das, was der Mixer mit seinen Genelecs daraus macht oder das, was nach dem Mastering herauskommt? :-)). Neutral ist nämlich erstmal gar nichts, liebe "High-Ender".


Neutral ist, wenn die Musik 1:1 von der Quelle wiedergegeben wird ;-)

B&O gehört da wohl nicht dazu.


Ah ja, also hast Du das 1:1 Verhältnis im Tonstudio mit Deinen LS und dem Rest Deiner Kette verglichen? Ich glaube eher, dass es um die subjektive Wahrnehmung des Einzelnen geht, wie man das Daheim gehörte mit einem Liveerlebnis ins Verhältnis setzt. Das es dabei wohl indiskutable Unterschiede in der Wahrnehmung gibt, ist wohl unbestritten, wobei ich definitiv für die Hälfte des Preises, von beschriebenen B&O LS, schon deutlich bessere LS gehört habe. Ich werfe einfach mal den Hersteller Giuseppe Zingali in den Raum. Hat wahrscheinlich kaum einer gehört, baut jedoch unglaublich hochauflösende LS, die niemals nerven. Infos unter envogue-24.de, fairaudio.de oder auf der Herstellerseite zingali.it. Ist von mir nur ein Anreiz mal abseits des Mainstream zu suchen .

VG highendy



Da stimme ich absolut zu. Die Frage ist doch auch die Interpretation des Ohres, dem Grenzen gesetzt wird. Schliesslich ist das menschliche Ohr nicht das Beste und andere Lebewesen sind dabei wesentlich besser ausgerüstet. Ich denke man kann diese High End Debatte auch übertreiben. Wenn man wirklich vergleichen will, muss man ins Tonstudio. Ob das dann für den Heimgebrauch was bringt wage ich zu bezweifeln....
Icebox20
Stammgast
#28 erstellt: 30. Mrz 2009, 20:09
Ich kenne die B&O von meinem Kollegen. der neben den d2 Beolap5 noch 2 Beolap 8000 als rears für seinen Beovision4 65" hat.

Ich kann von mir nur sagen, dass diese Kombo in dem gut 100m² großen WZ schon eine beeidnruckende Vorstellung abgibt, was Pegel und für mich angenehem Klang angeht.

Allerdings fehlt mir hierfür auch das Gehör und die Erfahrung um es wirklich beurteilen zu können.

Der Preis ist natürlich heftig.

Leute die B&O kaufen interessiert vor allem das Prestige, das Design, die Verarbeitung, der Service (ein anderer Freund von mir ist B&O Händler) und das gute Zusammenspiel der einzelnen Komponenten mit einander.

Der Preis ist diesen Leuten nicht soooo wichtig.
busn.linn
Hat sich gelöscht
#29 erstellt: 21. Okt 2009, 20:48
Das hier scheint nicht mehr ganz aktuell zu sein, aaber trotzdem möchte ich hier mal etwas zu sagen.

Das hier in der Hifi-Szene immer wieder über B&O hergezogen wird, hat doch nur einen Grund. Nämlich das die Produkt keine technische Ausstrahlung haben, sondern auf Ästhetik ausgelegt sind. Dabei sollte doch gerade diese Szene eher mal ein wenig kleinlaut mit beschwerden über den Preis sein. Einige der hier im Forum ansässigen glauben doch auch tatsächlich, dass ihre teuern Kabel irgendeine Klangverbesserung erzeugt nur um dann im nächsten Satz sich mal wieder über B&O lustig zu machen. Mir ist das unverständlich.

Gerade der Beolab 9 und der Beolab 5 sind hervrragende Lausprecher, die in ihrer Preisklasse so einiege andere um längen schlagen. Von ihrer Neutralität kann sich so mancher Highender ne Scheibe abschneiden.

Und nun noch eine Sache am Schluß. Viele hier im Forum hoch gelobte Highend Producke verwenden B&O Technologie ohne das die Kunden das wissen.
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