Mein neuer Mivoc Sw 1500 AII

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zenja
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 30. Jan 2009, 15:22
Hallo,
nachdem ich meinen neuen Sub getestet habe, wollte ich einen kurzes review dazu schreiben.

Für mein Zimemr war ich auf der Suche nach einem passenden sub, überwiegend für filme. Da ich noch ein Student bin und in Grenzschritten/Grenzkosten denke(jetzt weiß jeder was ich studiere ) habe ich mir eine obere preisgrenze von ca 200 € gesetzt.
Nach einer langen recherche hier im Forum, sowie im beisammen.de forum, wo ich dann auf einen test des mivoc sw 1500 a-II gestoßen bin und dieser nubert oder teufel verglichen wurde, war für mich klar das ich diesen sub haben möchte.

Nach langer Überlegung, bin ich zu Conrad gefahren, als ich das monster sah dachte ich mir: ich habe ein kleines zimmer von ca 14 m² und so ein monster wie der 1500 würde zu viel druck machen, aus diesem grund habe ich mich am angfang für den kleineren bruder entschieden. Zu hause angekommen habe ich den kleinen 1200 getestet und musste feststellen dass dieser, nett ausgedrückt, nur bedingt für kino geieignet war, geschweige für musik.
Die Entscheidung fiel mir leicht, nach einem Film auf dvd habe ich den mivoc 1200 wieder eingepackt und zu conrad zurückgebracht und mir den 1500 doch geholt.
Und wieder fing das spiel mit dem einstellen sowie testen an, doch dieser enorme sub, mit einem chassie von 38 cm hast mich wirklich überzeugt in musik sowie in Filmen.
Getestet habe ich mir den DTS-Demo DVD´s sowie thx trailern in 5.1. Eine szene aus Master & Commander hat mich zum schluss dazu bewegt diesen sub zu behalten, da er jede explosion so groß wie sie ist, mit einer wucht wiedergibt, wie ich das vorher noch nicht kannte. Bei musikwiedergabe macht der sub ebenfalls eine sehr gute Figur bei meinem Musikgeschmack(black & house). Eine Testsequenz eines Symphonie-Orchesters wurde mit bravur bestanden, jedes zupfen am Kontrabass kam sauber aus dem sub ohne zu dröhnen oder auf irgendeine art und weise aufdringlich zu wirken.
Im großen und ganzen bin ich sehr sehr zufrieden mit diesem sub, da es in dieser preisklasse für gerade mal 189 € keinen besseren gibt. Mit seiner große habe ich mich abgefunden und erfreue mich an meinem lächeln bei einer Testsequenz mit dem Rennen aus Star-Wars 

Da ich nur ein Leien bin, was hifi angeht basieren diese Erfahrungen auf einer sehr subjektiven Meinung.
Hoffe ihr habt trotzdem Spaß am lesen.


Mfg Zenja
Triplets
Inventar
#2 erstellt: 03. Feb 2009, 10:20
Moin,

danke für den Bericht. Was mich wundert ist, dass der Sub auch bei Musik präzise spielen kann. Normalerweise werden die Teile von Mivoc für den PA-Bereich konzipiert.
zenja
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 03. Feb 2009, 10:55

Triplets schrieb:
Moin,

danke für den Bericht. Was mich wundert ist, dass der Sub auch bei Musik präzise spielen kann. Normalerweise werden die Teile von Mivoc für den PA-Bereich konzipiert.



jepp ich war auch total erstaunt, aber bei der dts dvd nr.8 bluman group, war der bass sehr sehr prizise und klang wundervoll...

laut beisammen.de spielt der mivoc nur 2-3ms länger und weicher den bass als z.b teufel oder nubert....
Triplets
Inventar
#4 erstellt: 03. Feb 2009, 11:03
Wieder was gelernt! Normalerweise hätte ich den Nubert (welcher war es denn?) mehr zugetraut.
froschfreak
Neuling
#5 erstellt: 14. Mai 2009, 10:46
Kann mich dem Beitrag nur anschliessen.

Habe mir den Mivoc Sub auch zugelegt und war anfangs ebenfalls skeptisch, zumal man das Probehören unter den Verkaufsraumbedingungen, wie sie bei Conrad vorherrschen, auch gleich bleiben lassen kann. Wenn gleichzeitig 70 Membranen lustig nach dem Zufallsprinzip mitschwingen, in der Fernsehabteilung gerade das 7.1 System bollert und klein Maxl in der Autohifi-Ecke die Kalotten ans Gitter huppsen lässt will ich wirklich kein Urteil fällen.
Das Teil also auf Verdacht (fällt bei dem Preis ja nicht wirklich schwer) auf den Einkaufswagen gewuchtet und nix wie heim.
Dass man sich das Hörvergnügen bei einem Gewicht von knapp 40 Kilo und einem Karton in dem man eher einen Wäschetrockner vermuten würde erst verdienen muss hab ich dann schnell gemerkt, zumal mein Haus auch noch an einem Hang steht.
Ich muss allerdings sagen... es hat sich gelohnt.

Allen Unkenrufen zum Trotz, die behaupten zu dem Preis könne man nix brauchbares erwarten... das Teil gefällt.

Sowohl Verarbeitung, als auch die Qualität der Bauteile stimmen und sind in der Summe der Einzelpreise schon ein mehrfaches Wert wie der ganze Sub.
Das Bassmodul ist bewährt und liefert ausreichend Leistung, denn... bis zum Anschlag wird den Eingangsregler kein gesunder Mensch je aufdrehen :o)... das könnt ihr mir glauben.
Natürlich hab ich zuallererst mal unter die Stoffabdeckung gelinst und fand einen vertrauenserweckend ausschauenden Treiber mit PP-Membrane darunter. Ein Blick in das Reflexrohr gibt den Blick auf einen soliden Metallkorb und einen üppigen Magneten wieder, wobei ich das Chassis so auf die Husche nicht bestimmen konnte.

Konnte also losgehen... laaanges langes Chinchkabel ausgepackt und die Rumrutscherei begann. Der Raum hat ca. 75 qm und ist ziemlich verwinkelt. Schwer also vorherzusehen wo sich die Basstäler und -berge wohl befinden würden, dafür aber auch nicht sehr anfällig für stehende Wellen.
Nach einigem Hin und Her habe ich den optimalen Kompromiss gefunden und tausche die Test-CD, die ich mir zu diesem Zweck mit einer ansteigenden Bassfrequenz zwischen 15 und 500 Hz angefertigt habe gegen eine Auswahl an Musik-CDs und DVDs.

Da ich für den Mittel-Hochtonbereich momentan nur 4 JBL Control 1 habe (jaja... ich weiss... mit HIFi hat das nichts zu tun, aber Stimmen bringen die saugeil rüber und Instrumente lösen sich auch gut auf) muss ich den Sub für einen 38er leider relativ hoch abtrennen, ich versuche es gleich mit 80 Hz.

DVD rein und los gehts...

...ich hab das Grinsen immer noch im Gesicht :o) Das Teil fönt wirklich brutal, geht runter bis zur Hörgrenze und will offenbar ums Verrecken die Letzte Mahlzeit wieder hochholen. Bollereffekte wie Explosionen und dergleichen können viele, was mich überzeugt hat sind subtile Tiefbassattacken, wie bei Lord of the Rings, wenn in der ersten Kampfszene die Druckwelle übers Schlachtfeld fegt... die reicht von Mittelerde bis in mein Wohnzimmer, genial. Hier trennt sich meines Erachtens die Spreu vom Weizen. Der gesamte Bassbereich kommt sauber und druckvoll rüber, ohne sich störend in den Vordergrund zu drängen. Männerstimmen klingen tief aber klar, ohne brummig zu werden, der Bass verschmilzt wunderbar mit den Mitten und wird gar nicht bewusst wahrgenommen, bis die nächste fiese Attacke kommt :o)

Unglaublich, dass man für 150 Öcken so ein Kinoerlebnis zaubern kann.

Natürlich ist ein guter Effektlautsprecher für Film noch lange kein guter HiFilautsprecher, deshalb war ich um so mehr darauf gespannt, wie das Teil sich bei Musik bewährt.

Gleich vorneweg... man muss ihn sehr sparsam einsetzen. Die brachiale Gewalt des Mivoc kann bei dynamikreicher Musik schnell mal zuviel werden, setzt man ihn aber dezent ein, wird man mit einem unauffälligen, aber wirklich sauberen Tiefstbass belohnt. Trotz der Membrangröße hat man nie den Eindruck, dass das System zu träge wäre, gezupfte Kontrabässe klingen natürlich und der Sub bringt das ganze Repertoir von Klassik bis Life-Rockmusik glaubhaft und souverän rüber. Sowas kenn ich wirklich nur von sehr viel teureren Subwoofern. Über Pegelfestigkeit brauchen wir nicht reden. Der Mivoc spielt verzerrungsfrei bis zu Lautstärken die keinen Spass mehr machen.

Abschliessend kann ich nur sagen, dass ich noch nie ein derartiges Schnäppchen gemacht habe. Von der Leistung her hätte ich für den Sub auch das dreifache bezahlt und wäre er von Teufel oder einem anderen renomierten Hersteller würde kein Mensch auf die Idee kommen den Sub schlecht zu bewerten.

Wer zu einem wirklichen Witzpreis einen ausgewachsenen Woofer mit Spassgarantie sucht kommt am Mivoc kaum vorbei.
5.1_Fan
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 21. Okt 2011, 10:24
hallo zusammen,


was froschfreak damals geschrieben hat, kann ich nur vollauf
bestätigen. hab mir 2 gebrauchte SW1500 geholt - was schon gar nicht so einfach war - denn will einfach keiner verkaufen

zusammen hab ich dafür 150€ bezahlt + 500km anreise - aber
das hat sich voll gelohnt. die aufstellung und einmessung ist natürlich nicht so einfach - aber letztlich hab ich es doch gut hingebracht. ich hab jetzt tiefbass, da bekommst du angst

warum mivoc die nicht mehr baut, ist mir schleierhaft
LeftyBruchsal
Inventar
#7 erstellt: 27. Okt 2011, 08:24
Glückwunsch.

Ich suche auch noch einen, aber bisher habe ich nur welche für 180€ gesehen, und das finde ich übetrieben.

Ich schau mal weiter, und wenn ich in den nächsten Monaten nichts finde baue ich mir ein AWM12 selber zusammen.
einstein-2
Stammgast
#8 erstellt: 25. Jan 2014, 09:21
Hallo
Habe zufällig diesen alten, aber interessanten Beitrag gefunden. Habe seit ungef. sechs Jahren auch so ein Teil von Conrad. Ich konnte diese riesige Kiste in meinem Wohnzimmer jedoch nicht richtig platzieren. Deshalb kam der Woofer nie richtig zum Einsatz. Vor einiger Zeit, habe ich mein Wohnzimmer komplett umgestellt und habe nun einen geeigneten Platz gefunden. Angeschlossen an einen Denon PMA 1500AE und Heco CELAN 500 Boxen. Getestet habe ich u.A. mit MP3 Frequenz-Dateien. Bis herunter auf 25Hz ist die Wiedergabe einwandfrei. Darunter geht fast nichts mehr. Mit folgenden Einstellungen kam ich zu den besten Ergebnissen: Übergabe-Freq.: ungef. 50Hz. Pegel: 7; Phase: 180 Grad. Bei Phase: 0 Grad, war bei 30Hz schluss. Bei Übergabe-Freq.: 80Hz, gab es z.T. Dröhnen. Was mir aufgefallen ist, an fast jeder Stelle im Raum ist der Tiefbass anders.

Viele Grüsse
Einstein-2
Triplets
Inventar
#9 erstellt: 31. Jan 2014, 12:06

einstein-2 (Beitrag #8) schrieb:
Was mir aufgefallen ist, an fast jeder Stelle im Raum ist der Tiefbass anders.



Das ist normal und nennt sich Raummoden. Diese kannst Du bis zu einem gewissen Punkt entweder mit einem AVR mit hochwertigem Einmess-System bekämpfen oder als Singlelösung mit einem Antimode.
schlichteasy
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 17. Mai 2014, 10:49
Hallo,

ich kann mich den Vorrednern nur anschließen.
Habe mir den "Kühlschrank" mit ca. 120 Litern vor einem Jahr gekauft.

Für das Geld ist er der Hammer.

Ich nutze ihn für fast jede Art von Musik und Filmwiedergabe.
Oft allerdings nur als Ergänzung, bei niedrigster Übergangsfrequenz (40Hz) zu meinen KEF-Cantata und einer Selbstbau-Kombination aus Mivoc AW3000 mit Dynaudio MTs (D52) und HTs (D28AF).
Zu hoch sollte die ÜF nicht sein. Sonst brummt er.

Auch bei differenzierter Jazz-Wiedergabe komme ich eher auf den Bass der Standboxen zurück.
Hard-Rock, Heavy Metal und Gothik bereichert jedoch hervorragend auch bei leicht erhöhter ÜF.
Zudem ergänzt er meine 7.1-Anlage (aus 7 Mivoc RB105) als Sub.
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