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Spisas
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 04. Aug 2009, 12:12
Hallo liebe Foren-Mitglieder und stille Mitleser,

wie Ihr aus dem Titel schon entnehmen könnt, stehe ich vor der "tollen" Aufgabe eine Facharbeit zu schreiben.

Thema aus dem LK Physik:
Vergleich der Abstrahlcharakteristik einer (evtl. selbstgebauten) line array in Theorie und Praxis.

Es ist ein bayrisches Gymnasium.

Also so wie das Thema formuliert ist, habe ich völlige Narrenfreiheit, was ich mache.... Das einzige was mein Lehrer gut finden würde, also was ich machen sollte ist Maximaverteilung und dB-Abnahme zu meßen/ausrechnen, was aber nicht wirklich einen großen Aufwand bedeutet (PC-Programm: Derive)bzw mit Empfänger nachmeßen.

Nur mein Probelm ist, wie und mit was fange ich an
Umfang soll um die 20 Seiten betragen, die bekomme ich aber mit dem geforderten Inhalten nicht gefüllt....

Nun kommt Ihr ins Spiel, solltet Ihr irgendwelche Idee/Vorschläge haben zu Inhalt,Aufbau usw. haben....

Würde mich über Anregungen eurerseits freuen.

Grüße aus Bayern
Sascha


[Beitrag von Spisas am 04. Aug 2009, 12:13 bearbeitet]
Aysterhay
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 04. Aug 2009, 12:28
Ich liebe Physik-Facharbeiten
Ich mach auch grad Facharbeit(Tribok)

Du kanst ja noch irgendwas von Raumakustik etc. schreiben
Damit bekommst du das bestimmt gefüllt

Grüße ebenfalls aus Bayern
Paul
Spisas
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 04. Aug 2009, 12:50
Danke Paul für die schnell Antwort...

Naja der Typ ist nicht grad ein Fan von Theorie, die ich aus i-welchen Büchern herausgesucht habe , sondern steht eher auf was wo ich was meßen kann/ selbstbauen...

Erst hatte ich mir gedacht, das ganze in einem Tonstudio zu meßen (ohne Reflexionen), aber da bin ich schnell am Ende der Möglichkeiten/Optionen, was ich sonst noch interessantes machen kann.

Grüße
Sascha
TG_Steve
Stammgast
#4 erstellt: 04. Aug 2009, 12:59
Hallo Spisas,

da hast du dir aber eine etwas kompliziertere Facharbeit ausgesucht
Ich habe letztes Jahr für die Facharbeit einen Bändchen-Lautsprecher gebaut (auch bayr. Gymnasium) und am Ende 15 Punkte abgestaubt

Du kannst ja wie ich erst einmal mit der Geschichte anfangen.
Wann wurden Line-Arrays das erste mal eingesetzt und zu welchem Zweck?
Dann eine Weiterleitung in die Grundbegriffe der Akustik... was ist ein dB, Isophone, etc. je nachdem, wie bewandert dein Lehrer darin ist.
Damit sollten die ersten 5 Seiten schonmal gefüllt sein

Der Selbstbau lässt sich auch ausgiebig und auf den wichtigen Stationen bebildert dokumentieren.
Das Eingehen auf das Messsystem und den Messaufbau sollte man vor dem Vorstellen der Messungen machen, danach können die Messungen interpretiert werden.

Am Schluss noch ein paar Sätze über dein eigenes Projekt und ein paar Beispiele aus dem professionellen Sektor und die 20 Seiten sollten locker gefüllt sein.
Ich dachte auch am Anfang, oh mein Gott, so viele Seiten!
Letztendlich musste ich stark kürzen und das gekürzte nochmals einschränken, um auf 22 Seiten (mit Deckblatt etc.) zu kommen.

Mit welchem Programm hast du vor, die Facharbeit zu schreiben?
Wenn du eh vorhast, später zu studieren in einem naturwissenschaftlichen Fach, kann ich dir LaTeX empfehlen

Also keine Sorge, die Facharbeit fängt irgendwann sogar an, Spaß zu machen

MfG Stefan

P.S.: Messungen im Freifeld sollten bei einem größeren Line-Array drin sein... also ab in Garten damit
WilliWinzig
Stammgast
#5 erstellt: 04. Aug 2009, 12:59
Moin Sascha!

Die Fragestellung: Es geht also um theoretisch untermauerten Selbstbau? Kannst Du während der Arbeit Details mit dem Lehrer klären?
Budgetvorstellungen oder wird das Material gestellt?
Darfst Du Dir beim praktischen Teil helfen lassen / hilft Dir wer?
Taugliches Messequipment ist vorhanden?
Wieviel Zeit hast Du ab jetzt?
Bei der Suche nach Linearray im Forum wirst Du durchaus fündig.

Suche und sprich, so wirst Du Antworten erhalten.

Gruß Michael
Spisas
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 04. Aug 2009, 13:24
Hey Leute Ihr seit der Wahnsinn,

also Abgabe ist irgendwo zwischen Ende Januar und März, wann genau kann ich jetzt leider nicht sagen, wann hast du abgeben müssen Stefan?

Also um auf deine Fargen einzugehen Michael,
also Thema ist der Vergleich von Theorie und praktischer Messung einer (selbstgebauten)line array, obwohl ich denke das selbstgebaut besser kommt.
Kann ständig Kontakt per eMail mit ihm aufnehmen.Gerätschaften wie Empfänger, dB-Messer sind in der Schule vorhanden, ob die was taugen bzw sollte ich noch i-ein Instrument brauchen, lässt sich das bestimmt auftreiben. Alles was ich zum Bau brauche muss ich selbst kaufen...es wird mir doch wohl gestattet sein bei fachkundigen Personen nachzufragen bzw evtl. deren kleine Hilfe einzu holen

Ja LaTex hat er mit auch empfohlen, aber gemeint es ist ein bisschen kompliziert und ich solls zum Anfang mal mit Math von Impress versuchen...

Das mit dem Spaß glaub ich dir, aber mein Problem ist der Aufbau bzw. was ich genau mache, da ich so viele Möglichkeiten habe...

Hab mir gestern aus eBay "Lautsprecher-Meßtechnik von Joseph D'Appolito" geholt, das soll recht gut sein...

Garten oder Tonstudio?
Was nehm ich eig für Lautsprecher....soll 5 oder 6fach Spalt sein, also ned allzu teuer sonst sprengts mein Konto. Sind 20 - 40 Euro realistisch für "gute" Lautsprecher, weil ich weis was die blöden Dinger für mein Smart gekostet haben(da stecken 1000Euro drin)

Grüße
Sascha
el`Ol
Inventar
#7 erstellt: 04. Aug 2009, 13:26
Hier ist ein netter Artikel über Line-Arrays:
http://www.systemsol...%20White%20Paper.pdf
Ich denke, ich habe hier einen Fehler gefunden: Das Plus an Wirkungsgrad soll 10 Log(Zahl der Chassis) sein. Ein unendliches Array hat, wie jeder schnell einsehen wird, keinen unendlichen Wirkungsgrad. Ich habe die Formel 10 Log(2 Meter / Abstand der Chassis) hergeleitet, die Formel im Artikel stimmt also nur für die typische Array-Länge von 2 Metern.
Du kannst ja mal probieren, ob du auf die selbe Formel kommst.
Im übrigen solltest du den Titel deines Threads dahingehend ändern, dass darin "Line Array" vorkommt.
Spisas
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 04. Aug 2009, 13:33
geändert
lucky69
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 04. Aug 2009, 13:40
Wow, ich wünschte ich hätte solche Arbeiten in der Schule machen dürfen

Wie weit ist deine Facharbeit denn momentan schon fortgeschritten bzw. hast du schon eine Gliederung?

Wirf hier im Forum mal die Suche an und du wirst sehen, es wird wirklich kein Problem werden, die geforderten 20 Seiten zu füllen, eher die Limitierung auf diese wird wohl Probleme bereiten
Spisas
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 04. Aug 2009, 13:45
Naja habe letzte Woche mein Thema bekommen, war dann einen Nachmittag in der Regensburger Unibibliothek und war verwirrter als davor, weil ich nun keine Ahnung mehr hatte was ich machen soll und so bin ich dann hier in meiner erhofften "Rettungsinstanz" gelandet....

Also ehrlich zugegeben steht noch garnix von der FA

Grüße
Sascha
TG_Steve
Stammgast
#11 erstellt: 04. Aug 2009, 13:51
Ich habe am 31. Januar bis 12Uhr dieses Jahres abgeben dürfen
Im Krankheitsfall sind bei einigen Leute auch 2 bis 4 Wochen mehr drin gewesen...

Um auf ein ansprechendes Ergebnis bei einem Line-Array zu kommen, solltest du dir Treiber aussuchen, die einen zu den Höhen ansteigenden Frequenzgang haben. Ohne Bündelung erhöht sich der Wirkungsgrad, sobald die Bündelung einsetzt jedoch nicht mehr.
Dafür sollten eigentlich alle billigeren Breitbänder mit 10 bis 20cm Durcmesser geeignet sein.

Zum Messen reicht eigentlich ein unkalibriertes Messsystem... absolute Pegel sind mehr oder weniger uninteressant, solange der gemessene Pegel immer passt.
Notfalls lässt sich mit einem Multimeter und der gemessenen Spannung auf den Pegel rückrechnen
Eine Mikrokapsel vom Schlage einer ECM2000 oder Panasonic WM-61A (letztere habe ich benutzt) bei Bedarf mit Vorverstärker sollte für ein einfaches PC-Messsystem reichen.

MfG Stefan
WilliWinzig
Stammgast
#12 erstellt: 04. Aug 2009, 14:00
Anzahl der Treiber 5 - 6. Verstehe ich das richtig?
Das Array soll doch nur das Prinzip verdeutlichen, für Musik wird es ohnehin ohne weitere Hilfsmittel NICHT taugen!
Da würde ich keine so teuren Chassis nehmen. Das Prinzip verdeutlichen kann man mit welchen um 1..5 €. Die sind dann tendenziell auch kleiner und somit leichter zu verbauen.

Wenn Du keine 2 bauen musst, würde ich mich zunächst auf eines beschränken. Wenn's gefällt kannst Du immer noch nachbauen! Denk immer an mögliche zeitliche Engpässe.

Für einen einfachen und sinnvollen Gehäuseaufbau hätte ich auch eine arbeitsparende Idee. Welche Werkzeuge kannst Du einsetzen?

Dich in neue Software einzuarbeiten bedeutet ggfs. einigen Zeitaufwand, ich würde mir in jedem Fall in der Gestaltung die Option offen halten auf bekannte Programme zurückgreifen zu können, wenn irgendwas nicht so funktioniert wie nötig.

Details kann man auch gerne per PM besprechen.
Du veröffentlichst doch hoffentlich auch Deine Ergebnisse hier!
Granuba
Inventar
#13 erstellt: 04. Aug 2009, 14:02
Hi,


Dafür sollten eigentlich alle billigeren Breitbänder mit 10 bis 20cm Durcmesser geeignet sein.


was leider nichts mehr mit einem Line-Array zu tun hat....

Harry
Spisas
Ist häufiger hier
#14 erstellt: 04. Aug 2009, 14:02
Das mit dem Datum dürfte bei uns auch hinkommen...

Ok dan ist das preislich doch nicht so besorgniserregend wie ich dacht
Aber bei 5mal 20cm bei ich ja dann schnell mal an den 2 Metern
Eigentlich ist es egal was ich nehme, oder...

Grüße
Sascha
HiFi-Selbstbau
Inventar
#15 erstellt: 04. Aug 2009, 14:09
Hi,


solltest du dir Treiber aussuchen, die einen zu den Höhen ansteigenden Frequenzgang haben


Diese scheinen mir dann sehr geeignet zu sein:
P-AUDIO PA-20K/8

oder diese
GRADIENT TPC80NV

Wenns besonders preiswert werden soll
2" Full Range

und natürlich die ganze
VISATON-Palette (z.B. FRS 5X, FRS 8 etc.)

Gruß Pico
Spisas
Ist häufiger hier
#16 erstellt: 04. Aug 2009, 14:11
Wenn ich weiterhin auf euere Hilfe zählen kann, dann steht dem sichlich nichts im Weg, bin euch ja dann ja was schuldig

Grüße
Sascha
TG_Steve
Stammgast
#17 erstellt: 04. Aug 2009, 14:12
Such mal bei Pollin.de nach "Breitband-Lautsprecher WESTRA KF-200-968".
3,95€, soweit ich mich an Messungen aus dem audioavid-Forum erinnern kann, annehmbarer Frequenzgang, aber eine sehr hohe Gesamtgüte von 1,6 (Vas 5l, Reso um 90Hz).
Die Bündelung im Hochton ab 2000Hz wird damit aber schon sehr stark...

MfG Stefan
Spisas
Ist häufiger hier
#18 erstellt: 04. Aug 2009, 15:13
Sooo nun wie immer das Problem mit den Lautsprechern, da scheiden sich die Geister...also 25Euro für Picos Vorschlag und 4 Euro für Stefans, dass is schon ein Unterschied , aber mir solls egal sein mitm Preis, hauptsache das Ergebis stimmt

Wenns die für 4Euronen tun, dann halt ich mal zu meinem Geldbeutel

bayrische Grüße
Sascha
TG_Steve
Stammgast
#19 erstellt: 04. Aug 2009, 15:39
Das wäre jetzt nur der billigste noch einigermaßen vernünftige Vorschlag gewesen
Leider ist die Güte so hoch, dass ein Einbau in ein Gehäuse nicht mehr richtig funktioniert...
Wobei dann könntest du auch noch den Dipol in die Inhaltsangabe aufnehmen

Bei Monacor gäbe es auch noch einige Kandidaten (SP205/8).

MfG Stefan
tiki
Inventar
#20 erstellt: 04. Aug 2009, 15:45
Hallo,
das ginge mir als Betreuer etwas schnell mit dem wilden Basteln. Laßt doch den Jungen erstmal was lesen! Ein Paper wurde verlinkt, sieh bei verschiedenen PA-Firmen nach, was die zu LAs zu sagen haben. Bei Seeburg findet man sogar Messungen, wie sie sein sollen, aus erster Hand. Der Entwickler wäre bei etwas Grundwissen bestimmt sogar ansprechbar. Such auch z.B. unter Anselm Goertz, da stehen links zu ausführlichen Array-Tests und zu relevanten Veröffentlichungen.
Beachte, was ein ernsthaftes Array mit horizontal und vertikal homogenem Abstrahlverhalten ausmacht, zunächst ungeachtet der Realisierbarkeit mit Deinen Mitteln. Blödsinn wurde auch hier im Forum zu vermeintlichen Arrays schon genug abgesondert.
Wissen->Konzept->Planung->Konstruktion->Bauteilwahl->Fertigung->Messen->Dokumentation
Oder?
Gruß, Timo

Achja, soweit ich den Sinn einer solchen Arbeit verstehe, soll der Verfasser zeigen, was er drauf hat, nicht wahr?


[Beitrag von tiki am 04. Aug 2009, 15:47 bearbeitet]
Spisas
Ist häufiger hier
#21 erstellt: 04. Aug 2009, 17:12
@tiki
Hat mich gewundert warum so eine Kritik nicht früher gekommen ist, aber ich kann mit Kritik umgehen...

So, wenn du jetzt für irgendeinen Zweck LS suchst, dann gehst du in einen Fachladen und frägst den Verkäufer und dieses Forum ist nichts anderes, nur das ich hier hundertmal mehr fachkundige Leute habe.

Keiner hat mir bisher gesagt...."Hier, nimm die Einleitung" oder "Schau mal da,die Geschichte der line array, brauchst nur noch kopieren", meine Frage war was könnte ich noch alles machen. Ich versuche auf Grund der Weitläufigkeit meines Themas nur ein Grundkonzept zusammen zu bauen...

und danke für deine Tipps.

Grüße
Sascha
Bee
Inventar
#22 erstellt: 04. Aug 2009, 17:24

tiki schrieb:

Achja, soweit ich den Sinn einer solchen Arbeit verstehe, soll der Verfasser zeigen, was er drauf hat, nicht wahr?



Ich denke, daß darf in einem solchen Fall aber nicht an der Performance eines Musters gemessen werden, insbesondere wenn es quasi ohne finanziellen Einsatz entstehen muß.

Vielmehr sollte das Verhalten eines nicht-perfekten Musters vorher korrekt vorhergesagt werden, oder?
rs225-8
Hat sich gelöscht
#23 erstellt: 04. Aug 2009, 18:24

Spisas schrieb:
@tiki
Hat mich gewundert warum so eine Kritik nicht früher gekommen ist, aber ich kann mit Kritik umgehen... en...

und danke für deine Tipps.

Grüße
Sascha


Vergleich der Abstrahlcharakteristik einer (evtl. selbstgebauten) line array in Theorie und Praxis.

Hallo,

Ist als Ergebnis ein Wiedergabelautsprecher verlangt, oder soll die Idee nur so umfangreich wie nötig behandelt werden? Ich komme deshalb darauf, weil das Thema zwar von einem Vergleich spricht, aber nicht beide Vergleichpartner nennt. Vieleicht sollen ja verschiedene Ausführungen eines "line array" möglichst sinnvoll miteinander verglichen werden?

Ein Beispiel: Wie verändert sich die Abstrahlung mit dem Abstand der Einzelquellen zueinander? Formel ./. Messung! Super rundstrahlende Einzelquellen erhält man zum Beispiel durch die Abdeckung der runden Membran, sodass nur ein schmaler, rechteckiger Spalt übrig bleibt. Da graust es dem Hifi, aber Du misst das sogar nach, bevor Du diese, Deine neue Standard-Quelle in allen weiteren Versuchen benutzt. Phasenlage ausserhalb der Achse beachten!! Etc.

Ich glaube ein Teil der Aufgabe besteht darin, sich von der ingenieurstechnischen Zielvorstellung ein wenig zu lösen, zugunsten eines grundlegenden, wissenschaftliche Vorgehens.

Dann reichen als Schallerzeuger bestimmt irgendwelche Gurken aus dem Restpostensortiment. Möglichst klein wegen der begrenzten Laborfläche, passenden Frequenzbereich in Relation zur Größe vorab schätzen. Man braucht ja nur 1..2 Oktaven, um das Prinzip zu verstehen. Das kommt alles in die Facharbeit.

;-)
P.Krips
Inventar
#24 erstellt: 04. Aug 2009, 18:52
Hallo,
ausser kaufen könnte ich da noch eine Möglichkeit anbieten:

Wie es der Zufall so will, habe ich hier ein paar "Linienstrahler" herumliegen, wie sie oft in Kirchen zur Sprachübertragung verwendet werden.
Bestückt sind die mit je 7 Breitbändern ca. 80 mm Durchmesser, das dürfte doch für deine Zwecke ausreichen.
Die könntest du auch zum Bessel-Array verschalten etc.
Falls das grundsätzlich von Interesse ist, kann ich mal ein paar Bilder machen und hier einstellen.

Gruß
Peter Krips

P.S. Das wäre als Leihgabe gedacht, da ich mir im nächsten Sommer was damit bauen will....
P.P.S. Ich könnte dich da auch noch mit (Excel-)Simuprogs versorgen, mit denen man Linearrays simulieren kann.
Spisas
Ist häufiger hier
#25 erstellt: 04. Aug 2009, 20:47
Alsooo

Ich glaub sooooo wahnsinnig "kompliziert"/ausführlich soll das ganze nicht werden.

Ich muss dazu sagen, dass mir zur Option Millikan stand, habe aber aus eigenem Interesse die line array genommen, was er mir nur wiederwillig gab, weil er sich selber nicht auskennt...

Es ist auch das erste mal, dass der LK-Lehrer das Thema stellt, also so wirklich bewand ist er damit nicht. Er hat mir erklärt, dass ers vor 2Wochen mal mit alten PC-Lautsprechern versucht hat und es total in die Hose ging. Zusätzliche Info wäre noch, dass er der Verantwortliche für alles im Zusammenhang mit Internet, PCs, Internet usw. an unserer Schule ist(damit kennt er sich aus)

Das einzige was er gesagt hat ist, ichs soll dB-Abnahme und Maxima-Verteilung simulieren mit PC....das wars
Den Rest kann ich gestalten wie ich will...

Würde mich auf weitere Anregungen freuen und nein ich will meine FA nicht von euch schreiben lassen

Setz mich morgen mal hin und überleg mir mal eine vorläufige Gliederung.

Grüße
Sascha
Spisas
Ist häufiger hier
#26 erstellt: 04. Aug 2009, 20:53
@ Peter Krips

Danke für das Angebot und eventuell komme ich auch darauf zurück, aber ich muss mich jetzt erst einmal langsam in das Thema einlesen bzw. in Absprach die richtigen Lautsprecher auswählen...

Jedoch gehen mir durch eine fertige line array relativ "einfache" Seiten in meiner FA verloren, da sich der Bau durch Fotos gut dokumentieren lässt bzw. der Bau nicht "allzu" schwer werde sollte

Grüße
Sascha
Spisas
Ist häufiger hier
#27 erstellt: 04. Aug 2009, 21:23
Man man man...grad check ich meine eMail und was seh ich, mein LK-Lehrer hat mir geschrieben.

Thema heißt jetzt:

Ermittlung und Optimierung der Abstrahlcharakertistik einer Lautsprechersäule (line array) in Theorie und Praxis

Und es sind noch mehr Fragezeichen als vorher... Ich fahre in dden nächsten Tagen nochmals zu ihm und kläre was ich genau alles behandeln soll...

Grüße
Sascha
Das_Lehm_ist_hart.
Hat sich gelöscht
#28 erstellt: 04. Aug 2009, 21:48
So schlimm ist die Sache nicht.

Es geht hier ja nichtmal um das Ausrechnen von irgendwelchen bestimmten Intensitäten, sondern nur um eine vereinfachte Intensitätsverteilung auf einem gedachten Schirm. Es auch nicht ums horizontale Abstrahlverhalten, sondern nur ums vertikale. Du brauchst nichtmal was messen. Die paar kleinen Rechnungen reichen.

Ein ideales Line Array ist ein Linienstrahler. Du hast es hier also quasi mit einer "Beugung am Einzelspalt" zu tun. Als Füsik-LKler müsste dir das ja auf jeden Fall ein Begriff sein.

Ein reales Array hat mehrere einzelne Strahler, welche bei hohen Frequenzen nicht mehr klein gegen die Wellenlänge sind. Das sind dann also quasi mehrere Einzelspalte mit bestimmter Höhe in bestimmten Abständen übereinander angeordnet.

Also berechnest du für beide Dinger die Intensitätsverteilung auf einem gedachten Schrim und vergleichst diese. Du wirst dann sehen, dass beim realen Array die Intensitäsverteilung wie beim idealen Array ist, jedoch überlagert von der Intensitätsverteilung der mehreren separaten Strahlern und von der Int.verteilung durch die blöde Höhe der Strahler.

Kannst du dir drunter was vorstellen?
the_flix
Inventar
#29 erstellt: 04. Aug 2009, 21:51
Jetzt ist das Thema für mich klarer, anders formuliert:

Wie muss ich die einzelnen Elemente des Arrays gestalten, um diese oder jene Abstrahlcharakteristik zu erreichen?

Wenn das in der Praxis geschehen soll, kannst du wohl wirklich nur auf Breitbänderarrays zurückgreifen und eben schön deren Limitierung zeigen (Zusammenhang Größe/Abstand/Abstrahlcharakteristik über die Frequenz).
Dazu kannst du ja noch, wenn nötig, darauf eingehen, wie man es "richtig" macht, praktisch dies zu zeigen halte ich aber für dich für unmöglich.

Was mich verwirrt hatte, war der Begriff "Line Array". Dieser wird ja sehr häufig benutzt, aber jeder meint damit etwas anderes. Für die einen ist es bereits eine Säule mit Breitbändern, für die anderen erst ein Array aus Boxen, die von sich aus schon ein sehr kontrolliertes und konstantes Abstrahlverhalten haben und mit mehreren Wegen ausgestattet sind.
Der Begriff Lautsprechersäule ist dagegen eindeutiger.
P.Krips
Inventar
#30 erstellt: 04. Aug 2009, 22:55
Hallo,


Spisas schrieb:
Man man man...grad check ich meine eMail und was seh ich, mein LK-Lehrer hat mir geschrieben.

Thema heißt jetzt:

Ermittlung und Optimierung der Abstrahlcharakertistik einer Lautsprechersäule (line array) in Theorie und Praxis

Und es sind noch mehr Fragezeichen als vorher... Ich fahre in dden nächsten Tagen nochmals zu ihm und kläre was ich genau alles behandeln soll...

Grüße
Sascha


hier mal ein Link (VPR herunterladen) der dir bei linearraysimus helfen kann:

http://www.pvconsultants.com/audio/frdgroup.htm

Gruß
Peter Krips
rs225-8
Hat sich gelöscht
#31 erstellt: 04. Aug 2009, 22:58

Das_Lehm_ist_hart. schrieb:
So schlimm ist die Sache nicht.

Es geht hier ja nichtmal um das Ausrechnen von irgendwelchen bestimmten Intensitäten, sondern nur um eine vereinfachte Intensitätsverteilung auf einem gedachten Schirm. Es auch nicht ums horizontale Abstrahlverhalten, sondern nur ums vertikale. Du brauchst nichtmal was messen. Die paar kleinen Rechnungen reichen.

Ein ideales Line Array ist ein Linienstrahler.


Hallo,

Bestimmt geht es nicht um ein möglichst gut verkäufliches Endprodukt. Das Thema ist leider nicht so schön, wie es vieleicht ausgesehen hatte. Es wird schwierig werden, auf der Schneide zwischen Ingenieurstechnik und angewandter Physik zu balancieren. Eine bastlerische Herangehensweise wird der Leerkörper wohl schnell erkennen und innerlich ablehnen. Milikan, das ist ein sehr kompakter, fast schon eindimensionaler, nichtsdestotutz faszinierender Versuch ... mit leicht fassbarer Physik übrigens.

Wegen der Line Arrays (also wörtlich leiterförmigen "Gittern") möchte ich darauf hinweisen, dass die Einzelquellen, wenn sie denn jede für sich das Bündeln anfangen, ausserhalb der Achse einen eigenen Phasenfrequenzgang entwickeln. Das alteriert die Summation.

Tschüss
TG_Steve
Stammgast
#32 erstellt: 05. Aug 2009, 01:30

rs225-8 schrieb:


Hallo,

Bestimmt geht es nicht um ein möglichst gut verkäufliches Endprodukt. ... Eine bastlerische Herangehensweise wird der Leerkörper wohl schnell erkennen und innerlich ablehnen. Milikan, das ist ein sehr kompakter, fast schon eindimensionaler, nichtsdestotutz faszinierender Versuch ... mit leicht fassbarer Physik übrigens.


Eine bastlerische Herangehensweise mit anschließender Verifizierung durch Formeln finde ich persönlich ein übliches Mittel, was der Großteil der Le(e)hrer auch anerkennen wird, da dies für den Schüler am besten zum Thema hinführt. Die praktische Umsetzung eines Themas bringt zusätzlich noch Extrapunkte in der B-Note

Und der liebe Herr Millikan hat so einige Tücken in seinen Versuch eingebaut
Trotz mehrerer Versuche und einem von der Schule gestellten, vorhandenen und zuvor im Unterricht funktionisfähigen Apparat, ist er nicht einmal ansatzweise auf eine Quantelung der Ladungen gekommen
Bis zu 300e pro Öltröpfchen waren die Regel
Ohne LaTeX würde ich auch nicht die Herleitung der einfachen, aber sehr langen Formeln wagen

Ich persönlich bin Fan von am besten selbst-erdachten, noch nie zuvor an der Schule gemachten oder bereits im Unterricht vorgekauten Themen für Facharbeiten

MfG Stefan
New_one
Stammgast
#33 erstellt: 05. Aug 2009, 02:08
Mit Maple geht das auch gut. Ich arbeite sehr gern damit.
Spisas
Ist häufiger hier
#34 erstellt: 05. Aug 2009, 12:27
So Leute jetzt muss ich mich auch mal wieder zu Wort melden Das array soll aus 5 gleichen Breitbändern bestehen....

Also, ich denke ich werde die Arbeit auf folgendes begrenzen bzw grob glieder:

1.Geschichte über Entstehung und Funktion von line arrays
(Überleitung)2. Grundbegriffe (Lehrer ist nicht allzu bewand mit dem Thema)
3. Bau der line array (Begründungen für Auswahl der Materialien bzw. der Bauweise)
4. Theoretische Abstrahlkarakteristik (Maximaverteilung, dB-Abnahme mit PC simuliert)
5. Meßungen - Meßaufbau, Meßsystem und eigentlich Meßung
6. Vergleich von Theorie und Praxis,Begründungen

Frage zu Punkt 4...lässt sich die Intensitätsabnahme ausrechnen, oder besteht nur sie durch Meßungen zu ermitteln, da ich in keinem Buch bisheer darüber gelesen habe....

Was haltet ihr von der Gliederung, eigentlich werden alle geforderten Inhalte behandelt?


Grüße
Sascha
Granuba
Inventar
#35 erstellt: 05. Aug 2009, 12:43
Hi,

nochmal: 5 Breitbänder sind KEIN LineArray, auch wenn manch einer das behauptet.
Rechnerisch lässt sich ein LineArray simulieren, für deinen Versuchsaufbau mit Breitbändern (Kein LA!) würde ich Dir www.boxsim.de empfehlen. Unterschätze bitte nicht den Aufwand, den Dir die jetzt schon gesteckten Aufgaben verursachen. Alleine die Messungen bzw. überhaupt erst das VERSTEHEN der Messungen dauert Wochen.

Harry
castorpollux
Inventar
#36 erstellt: 05. Aug 2009, 12:54

Wissen->Konzept->Planung->Konstruktion->Bauteilwahl->Fertigung->Messen->Dokumentation


Das ist in der Tat etwas, an das man sich bei aufwändigen Geschichten halten sollte, nur zu schnell hat man die Kohle ansonsten 3-4x ausgegeben. Mit Facharbeiten habe ich persönlich keine Erfahrung, kann mir aber auch denken, das eine Dokumentation nach diesem Schema aufgebaut durchaus gut und schlüssig zu lesen sein dürfte. Und: man fängt nicht mit der Bauteilwahl an, nie

Daher: Punkt 4 kommt vor Punkt 3 - sofern du unter Punkt 3 rein die mechanischen Arbeiten meinst, kann der sogar als Anhang "ganz rausfallen", bzw. stört bei der Betrachtungsweise des Themas als ganzes. Materialauswahl würde ich unter Funktion des Arrays einsortieren, das eine bedingt das andere.

Grüße,

Alex
TG_Steve
Stammgast
#37 erstellt: 05. Aug 2009, 13:05
Zu Punkt 4: Vergleich Kugelwelle zu Zylinderwelle...
Eine Kugelwelle nimmt mit 6db pro Entfernungsverdoppelung ab, eine Zylinderwelle nur 3dB.

@Murray
Ein richtiges Line-Array ist mit heutiger Technik nicht möglich
Man kann sich nur sehr nah ans Ideal annähern!
Eine Breitbänder-Lautsprechersäule mit ausreichender Höhe sollte aber eine gute Annäherung bis in den Mitteltonbereich liefern.
Die zunehmende Bündelung im Hochton kann ja zusätzlich erklärt werden und als Ursache genannt werden, wieso das Line-Array dann nicht mehr funktioniert und welche Schwierigkeiten in der Umsetzung auftreten.

@Sascha
Ich glaube durch das Brainstorming hast du jetzt schon so viel Stoff zusammen, dass du die 20 Seiten Umfang der Facharbeit (12-15 Seiten Text) locker sprengen kannst

MfG Stefan
Spisas
Ist häufiger hier
#38 erstellt: 05. Aug 2009, 13:14
Danke für die Antworten,

aber wie soll ich Berechnungen liefern, wenn der Aufbau der Säule erst danach kommt...

Oder wäre deine Vorgehensweise durch Verändern einzelner Wert sich ans Optimum anzunähern(Begründungen dazu) und auf Grund der Ergebnisse die LS-Säule zu bauen...

An diesen Weg habe ich auch schon gedacht, aber ich denk es würde den sowieso schon engen Zeitrahmen sprengen

Grüße
Sascha
Spisas
Ist häufiger hier
#39 erstellt: 05. Aug 2009, 13:24
Also die Punkte 1,2,5 und 6 sind klar, jedoch bei 3 und 4 gibts soooooo viele Möglichkeiten.

Werde mich die nächsten Tage mal an die Arbeit machen, um etwas über die Geschichte der arrays zu finden bzw. Erklärungen für das Verständnis wichtige Begriffe zu schreiben....Eventuell sind Punkt 1 und 2 bis Anfang nächster Woche fertig geschrieben. Mal schauen was sich so im I-net bzw UNI-Bücherei finden lässt...

Grüße
Sascha
TG_Steve
Stammgast
#40 erstellt: 05. Aug 2009, 13:32

Spisas schrieb:

An diesen Weg habe ich auch schon gedacht, aber ich denk es würde den sowieso schon engen Zeitrahmen sprengen


Glaub mir, an Zeit wird es dir nicht fehlen
Nur die jedem Schüler grundeigene Faulheit könnte dir im Weg stehen
Habe bei meiner Facharbeit mit dem Bau als einer der ersten bereits Ende der Sommerferien begonnen.
Trotz einiger Verbesserungen und Umentwicklungen und Einarbeiten in LaTeX wurde ich locker bis zum Schluss fertig. Dabei waren sogar einige Schaffenspausen drin

Ich als hoffentlich angehender Ingenieur würde gleich versuchen, etwas anhörbares zu schaffen.
Der Monacor SP205/8, der HIER gemessen wurde, würde perfekt ins Konzept passen und ist preislich mit 11,50€ noch im sehr humanen Bereich.
6 Stück davon in eine Säule, jeweils 2 in Reihe und diese 3 Bündel dann parallel, ergibt eine unkritische Impedanz um 5 Ohm und der Frequenzgang würde genau meinen Vorstellungen entsprechen.
Notfalls lassen die Lautsprecher sich danach noch als Partywürfel für Grillabende im Freien missbrauchen

MfG Stefan

P.S.: Ich habe irgendwo noch eine Seite mit alten Patentschriften im Nirvana der Lesezeichenleisten 2er PCs und mehrerer Browser rumfliegen, ich suche sie mal


€dit: Gefunden! http://www.medienstimmen.de/ela/


[Beitrag von TG_Steve am 05. Aug 2009, 13:36 bearbeitet]
Bee
Inventar
#41 erstellt: 05. Aug 2009, 13:36

Spisas schrieb:

Oder wäre deine Vorgehensweise durch Verändern einzelner Wert sich ans Optimum anzunähern(Begründungen dazu) und auf Grund der Ergebnisse die LS-Säule zu bauen...



Doch, natürlich. Zumindest sollten die wichtigsten Parameter und deren Effekte auf's Ergebnis an ausgesuchten Beispielen erklärt werden.

Du kannst dann immernoch einen bewußt ungünstigen Aufbau realisieren um zu zeigen, daß die vorausgesagten Eigenschaften auch in Realität messtechnisch auftreten.
Spisas
Ist häufiger hier
#42 erstellt: 05. Aug 2009, 13:45
Und da ich um meine überdimensionale Faulheit weis , fange ich jetzt vollgas an, da ich den ganzen Tag Zeit habe, sonst seh ich schwarz bis Februar
Burns4k
Stammgast
#43 erstellt: 05. Aug 2009, 14:47
guck dir doch das mal an: CBT-Array
Ist auch vom Präsentationsstil her schon interessant.

Grüße,

Tim
Das_Lehm_ist_hart.
Hat sich gelöscht
#44 erstellt: 05. Aug 2009, 15:12

4. Theoretische Abstrahlkarakteristik (Maximaverteilung

Das ist der einzige wirklich relevante Punkt für den Füsikunterricht.
Hier wirst du zu arg auf die Bastlerschiene gedrängt. Von wegen dein Line Array muss so und so aussehen. Das Vorführexemplar ist im Grunde scheißegal. Hauptsache die Lautsprecher sind genug weit auseinander, sodass man die Vielwelleninterferenz auch richtig merkt, sofern du diese messen willst. Vielleicht ist es besser, zuerst zu rechnen und dann zu bauen.

Was bzw. wie willst du denn genau vorführen?

Wichtig für den Physikunterricht sind einfach die Inhalte Beugung und Vielwelleninterferenz. Du musst dich im Vortrag ganz dicht daran halten.
Lass dir das von mir sagen, da ich auch Füsik vierstündig hatte und diese Themen in der Füsikvorlesung hatte. Ich bin auch bereit, dir zu helfen.
tiki
Inventar
#45 erstellt: 05. Aug 2009, 19:41
Hallo,

TG_Steve schrieb:
Ein richtiges Line-Array ist mit heutiger Technik nicht möglich

Das wäre mir neu. Was begründet diese Deine Meinung?
Der "alte-Technik"-Link ist aber gut, danke.

Das_Lehm_ist_hart. schrieb:
Ich bin auch bereit, dir zu helfen.

Lass'n aber selbst noch was tun, nicht wie manch anderer Vorkauer hier. Jaja, ich weiß, Du weißt...
Und nebenbei: für einen eventuellen (Vorweg-)Leser der Arbeit ist mangelnde Rechtschreibung ein Grauen, das lenkt immens vom Thema ab, bitte ggf. Korrektur lesen lassen!
Gruß, Timo
TG_Steve
Stammgast
#46 erstellt: 05. Aug 2009, 19:53
@tiki
Ein "richtiges" Line-Array ist nicht möglich, weil man keine "Punktschallquelle" (in Annäherung: Breitbänder) bis in den Hochton betreiben kann, ohne dass starke Bündelung einsetzt.
Kommerzielle Line-Arrays sind schon 2-Weger mit allen vor- und Nachteilen und Interferenzen
Im Hochton sind vertikal stark und horizontal weniger stark bündelnde Hochtonhörner beliebt, die ein gutes Ergebnis liefern, aber die Idee einer (homogenen) Zylinderwelle nur annähern.

MfG Stefan
Granuba
Inventar
#48 erstellt: 05. Aug 2009, 19:59
Hi,

und was sind große Folien dann?

Harry
Spisas
Ist häufiger hier
#49 erstellt: 05. Aug 2009, 20:03
Nichts gegen euch im Forum, aber euer knowhow übersteigt das Wissen von mir meinem LK Lehrer um Dimensionen

Ich denke, dass was "das lehm is hart" sagt völlig richtig ist, dass das Hauptaugenmerk auf den Interferenzen (Maximaverteilung) bzw der dB-Abnahme liegt, also Begründungen....

Das Bauen einer möglichst optimalen "line array" bzw die richtige Auswahl der LS steht eher im Hintergrund. (Damit lässt sich bei übriger Zeit bestimmt gut punkten)

Also mit Hilfe von Derive durch verändern einzelner Werte mich an an das Optimum ranzutesten...und aus diesen Ergebnissen eine Säule bauen

Grüße Sascha
Granuba
Inventar
#50 erstellt: 05. Aug 2009, 20:10
Hi Sascha,

halte es einfach! Ein Richtiges LineArray kriegt man auch mal eben nicht gemessen. Deine Richtung mit kleinen Breitbändern halte ich auch für anschauliche Zwecke, wie der harte Lehm schon sagte, auch für sinnvoller: Man sieht eindeutig was!
So als nochmaliger Tip zu Veranschaulichung: www.boxsim.de, spuckt anschauliche Graphen zum Abstrahlverhalten aus. Und schau Dir Tiki potentielles Angebot der Vermittlung an einen Profi nochmal an, der kann Dir sicherlich bei schwierigen Fragen den ein oder anderen Denkanstoß geben.

Harry
Gelscht
Gelöscht
#51 erstellt: 06. Aug 2009, 09:56
ein paar meiner thesen hab ich hier geäussert

http://www.hbhifi.co...dc003d73d0990adb23f7

und hier

http://www.jobst-audio.de/Forum/thread.php?threadid=455&sid=

evlt ist ja was für dich dabei
Das_Lehm_ist_hart.
Hat sich gelöscht
#52 erstellt: 06. Aug 2009, 21:25

tiki schrieb:
Lass'n aber selbst noch was tun, nicht wie manch anderer Vorkauer hier. Jaja, ich weiß, Du weißt...

Nee, da ist nix mit Vorkauen. Ich mach grad genau dasselbe zur Vorberitung zur Physik2-Klausur und dafür brauche die mathematischen Kenntnise über komplexe Zahlen, geometrische Reihen und Taylorentwicklungen. Dann ist das eine Rechnung von ein paar Minuten. Der Bub ist aber Schüler und in der Oberstufe gibts keine höhere Mathematik mehr! Also find ichs nur fair, wenn man ihm ein bisschen zuspielt. Bei mir ist die Schule nicht so lange her und weiß daher, wie brutal schwer sowas wirkt. Mal gucken, vielleicht kriegt man das mit haufenweiser Anwendung von Additionstheoremen hin und lässt jegliche höhere Mathematik weg.

Ich würde beispielsweise zur Intensitätsverteilung die zeitlich gemittelte Intensität I berechnen und einfach alle Konstanten und sonst irgendwelche unwichtige Veränderliche in ein I0 reinpacken, sodass nur noch die Intensitätsverteilung über den Winkel übrigbleibt. Die Schallintensität ist abhängig vom Schalldruck mal der Schallschnelle, aber ich würde hier einfach eine Kosinuswelle quadrieren. Und dann der Additionstheorem-Terror.

Oder was sagt der Ing. dazu?
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