Voraussetzung Selbstbau: Werkzeug/Löten

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Streifenkarl85
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 20. Feb 2010, 23:33
Hallo,

ich hab mich jetzt einige Stunden quer durchs Forum gelesen und plane nun den Bau von 4 günstigen Standboxen.

evtl diese: http://www.acoustic-...322d2ee417445b75fefb

Ich frage mich nur ob ich das schaffe. Im Bearbeiten von Holz bin ich geübt, allerdings wäre ich mit dem Löten von vielen kleinen eng aneinander liegenden Teilen wohl überfordert (geschweige denn dass ich einen Schaltplan lesen kann). Ausserdem habe ich zum Ausschneiden der Kreise für die Chassis nur eine Stichsäge und eine Bohrmaschine.

Was meint Ihr, hab ich mir zuviel vorgenommen?


Hier der Einsatzzweck:
- für 4.0 System mit Onkyo Verstärker (TX-SR307, TX-SR507 oder TX-SR607).
- angeschlossen an einem TV
- Raumgröße ca. 20qm

Noch eine kleine Frage: der Verstärker wird in der Lage sein die volle Frequenzbandbreite auf alle Lautsprecher abzugeben oder? Nicht dass die niedrigen Frequenzen für den nicht vorhandenn Sub aufgehoben werden.

Vielen Dank!


[Beitrag von Streifenkarl85 am 20. Feb 2010, 23:33 bearbeitet]
Loki2010
Inventar
#2 erstellt: 20. Feb 2010, 23:48
Eine gute Wahl.

Was den Frequenzbereich anbelangt kommt es auf die Einstellungsmöglichkeiten des HK-Receivers an.
Die Frage ist also ob die Frequenzgangbeschneidung bei diesen Receivern eingestellt werden kann (meistens ja).

Was das löten anbelangt würde ich mir nicht allzuviel Sorgen machen, als handwerklich durchschnittlich begabter Mensch ist das kein Problem. Ich würde Dir allerdings empfehlen zuerst ein paar Probelötstellen zu machen. Cinchkabel kann man immer brauchen und eignen sich vorzüglich als Übungsprojekt.

PA-1S


[Beitrag von Loki2010 am 20. Feb 2010, 23:48 bearbeitet]
Streifenkarl85
Schaut ab und zu mal vorbei
#3 erstellt: 21. Feb 2010, 14:43
Kann man die Nennbelastung des Lautsprechers irgendwie ausrechnen?
auf der Seite steht nichts darüber.
averett
Stammgast
#4 erstellt: 21. Feb 2010, 16:32

Streifenkarl85 schrieb:
...plane nun den Bau von 4 günstigen Standboxen. (...)

Ich frage mich nur ob ich das schaffe. (...)

Was meint Ihr, hab ich mir zuviel vorgenommen?

Vorab die wohl wichtigste Frage: Nein.

Im Bearbeiten von Holz bin ich geübt, allerdings (...) habe ich zum Ausschneiden der Kreise für die Chassis nur eine Stichsäge und eine Bohrmaschine.

Wenn's denn einigermaßen aussehen soll gehören meiner Meinung nach die Chassis,
oder wenigstens der HT versenkt, und akustisch sinnvoll ist's auch,
aber das geht mit dem Werkzeug nicht wirklich. Aufdoppeln mit einer dünnen Platte,
selber fräsen oder fertig gefräste Schallwände kaufen. Speaker-space zum Beispiel
macht das angeblich gut und günstig.

allerdings wäre ich mit dem Löten von vielen kleinen eng aneinander liegenden Teilen wohl überfordert (geschweige denn dass ich einen Schaltplan lesen kann)

Die LS sind ja nicht gerade klein, gibt keinen wirklichen Grund,
dass die Bauteile so eng aufeinander kleben müssen. Druck' Dir Schaltplan aus,
Bauteile drauf legen und die einzelnen Kontakte miteinander verbinden,
und dann "nur" noch ordentlich verlöten. Anleitungen dazu gibt's hier
im Forum oder sonstwo im Netz zur Genüge. Wenn, warum auch immer,
die Weiche dann kompakter sein muss, kannst Du das Ganze ja immernoch
"zusammenknäulen", solange Du keine Kurzschlüsse herstellst.

Noch eine kleine Frage: der Verstärker wird in der Lage sein die volle Frequenzbandbreite auf alle Lautsprecher abzugeben oder? Nicht dass die niedrigen Frequenzen für den nicht vorhandenn Sub aufgehoben werden.

Die Frage kann Dir sicher die Bedienungsanleitung beantworten,
ziemlich sicher kann man die LS auf "large" stellen, das wär's.

Kann man die Nennbelastung des Lautsprechers irgendwie ausrechnen?
auf der Seite steht nichts darüber.

Vergiss die Angabe, die ist nur für BlödMarkt-Prospekte wichtig.
Mit einem Porsche kann man keinen Acker pflügen und mit einem Trecker
nicht 300 fahren, obwohl beide vielleicht gleich viel PS haben....

Grüße,

Martin
Streifenkarl85
Schaut ab und zu mal vorbei
#5 erstellt: 21. Feb 2010, 17:43

Aufdoppeln mit einer dünnen Platte,
selber fräsen oder fertig gefräste Schallwände kaufen. Speaker-space zum Beispiel
macht das angeblich gut und günstig.


Ich leih mir einfach im Baumarkt eine Oberfräse, hab mal gehört dass die auch Werkzeug verleihen.

Ansonsten sind alle Klarheiten beseitigt und morgen gehts los!


[Beitrag von Streifenkarl85 am 21. Feb 2010, 20:04 bearbeitet]
Domieee
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 22. Feb 2010, 23:07
Da ich momentan evtl vor der gleichen Aufgabe stehe, sogar bei den gleichen Lautsprechern, wäre es toll wenn du viele Bilder machst und alles genau dokumentierst, viel Spaß dabei!
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