Monacor? - Selbstbau

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Norman1337
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 25. Apr 2014, 15:55
Hallo!

Ich hab erst heute Mittag nach Tipps zum Selbstbau-LS gefragt und bin dadurch auf den Hersteller "Monacor" gestoßen.
Die haben eigentlich alles, was man zum selber Bauen benötigt.
Von dort kommen auch die Chassis der Cinetor LS, die in einem Beitrag hier im Forum ja ziemlich angepriesen worden sind.

Kann ich da beliebig nach Lust und Budget ins Regal greifen und bestellen oder muss ich da auf irgendwas achten?

Ich benötige ein Paar passive 2-Wege Kompaktlautsprecher.
Am liebsten mit Ribbon-Tweeter.
Ausgesucht habe ich mir folgende Teile:

Tiefmitteltöner: SPH-225C
Resonanzfrequenz: 39Hz
Nennbelastbarkeit: 100W
Frequenzbereich: f3(WTF ist f3)-3000Hz

Hochtöner: RBT-10
Nennbelastbarkeit: 12W
Frequenzbereich: 2000Hz - 40kHz
Empfohlene Trennfrequenz: 4000Hz <- blöd

Frequenzweiche: DN-1218P
Trennfrequenz: 3kHz

(Sollten technische Angaben fehlen, einfach auf der Seite nachgucken; Ich hab keine Ahnung, was ich hier angeben muss, damit ihr bescheid wisst)

Terminal ist Geschmackssache und auch nicht wirklich von Relevanz, oder? Man muss ja nur die richtigen Drähte verlöten.

Als Box würde ich das Design der Box nehmen, durch das ich auch auf die Seite gekommen bin und die Löcher halt entsprechend anpassen:
http://heissmann-aco...00pro-dt-300-wg-300/
(Es geht hier vor allem um das Innenleben)

Dort wird ja auch angegeben, wie viel Dämmmaterial man braucht, welches ich ja auch einfach mitbestellen kann.

Brauche ich ein Bassreflex, wenn ja, wie viel Kubikcentimeter?

Was für Kabel benötige ich für das Innenleben?

Also abgesehen von den Erfahrungsberichten mit Monacor, die ich gerne hören würde, hätte ich gerne ein paar fachmännische Tipps, ob das hier mir nicht um die Ohren fliegen wird.

Mir ist gerade aufgefallen, dass die Komponenten nicht miteinander harmonieren werden.
Es gibt 3 Möglichkeiten:
A: TMT ersetzen durch ein Chassis, das bis 4kHz hoch kommt
B: Ribbon-Tweeter gegen eine Kalotte oder nen anderen Ribbon austauschen, die kommen tiefer; Weiche mit 2kHz Trennfreq.
Alternativer Ribbon ist dieser hier, der kommt bis 2,5kHz runter (mit diesem Ribbon Trennfreq wieder bei 3kHz)
C: F*ck this, YOLO; Ribbon auf mit 3kHz laufen lassen
(D: 3-Wege als Kompaktbox?)

Was haltet ihr am sinnvollsten?
Ich habe Ribbons sehr ins Herz geschlossen, weshalb ich ungern auf einen verzichten möchte!

Danke fürs durchlesen und Antworten!

Norman


[Beitrag von Norman1337 am 25. Apr 2014, 16:10 bearbeitet]
Norman1337
Ist häufiger hier
#2 erstellt: 25. Apr 2014, 16:29
Gerade entdeckt, was das für ein Stress ist, eine Weiche zu bauen.

Abgesehen davon bin ich zu dem Entschluss gekommen, den ausgesuchten (primären) Ribbon einzubauen sowie ein Tiefmittelton-Chassis auszusuchen, das bis 4kHz hoch kommt.

Dann "nur" noch die passende Weiche entwickeln...

Einsprüche?
P@Freak
Inventar
#3 erstellt: 25. Apr 2014, 16:30
Hallo,

such dir bitte einen Komlettbausatz mit abgestimmter Frequenzweiche aus der deinen Anforderungen entspricht !
Auch bei Monacor gibt es genügend Bauvorschläge.

Lautsprecher muß man mit Wissen, Können, Messtechnik und guten Ohren Entwickeln.
Wahllos ein paar Chassis mit einer Standartweiche in eine Holzkiste zu basteln hat nix mit Lautsprecher entwickeln zu tun, da braucht man langjährige Erfahrung ...

P@Freak


[Beitrag von P@Freak am 25. Apr 2014, 16:32 bearbeitet]
Norman1337
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 25. Apr 2014, 16:37
Ja, sowas dachte ich mir schon.
Bin grad dabei, einen Artikel über Entwicklung von Frequenzweichen durchzulesen...

Danke für die schnelle Antwort!
PokerXXL
Inventar
#5 erstellt: 25. Apr 2014, 17:31
Moin Norman

Vielleicht sollte man das vom PA Freak noch etwas "verschärfen" und da man generell für jede Entwicklung eines Lautsprechers Erfahrung braucht,die nicht mal eben über 1-2 Wochen,Monate erwirbt.
Vom Equipment zum Messen,Bauteile,Literatur ist das auch ein gerne unterschätzter Kostenfaktor,grad wenn am Ende auch etwas vernünftiges heraus kommen soll..
Vielleicht hilft dir diese Seite schon ein wenig weiter bei der Suche nach dem passenden Bausatz.
Link
Dort erhält man schon einen schnellen Überblick über eine große Vielfalt,es gibt aber natürlich noch mehr bei anderen Shops.

Greets aus dem valley

Stefan
Big_Määääc
Inventar
#6 erstellt: 25. Apr 2014, 18:17
wenn du als Anfänger mehr oder weniger erfolgreich einen Lautsprecher "selbst" entwickeln möchtest,
dann lade dir "Boxim" runter,
damit kann man schön und recht einfach Lautsprecher mit Gehäuse und Weiche simulieren,

allerdings sind da nur "Visaton"-Chassis in der Datenbank,
müßtest dir also da ein LieblingsLautsprecherChassi auserwählen

aber mit Hilfe des Programms und Grundlagen pauken kommt am Ende wenigstens kein selbstentwickelter Kernschrott bei raus
Sheep-Track
Stammgast
#7 erstellt: 25. Apr 2014, 21:39

Big_Määääc (Beitrag #6) schrieb:
wenn du als Anfänger mehr oder weniger erfolgreich einen Lautsprecher "selbst" entwickeln möchtest,
dann lade dir "Boxim" runter,
damit kann man schön und recht einfach Lautsprecher mit Gehäuse und Weiche simulieren,

allerdings sind da nur "Visaton"-Chassis in der Datenbank,
müßtest dir also da ein LieblingsLautsprecherChassi auserwählen

aber mit Hilfe des Programms und Grundlagen pauken kommt am Ende wenigstens kein selbstentwickelter Kernschrott bei raus ;)


Das glaube ich kaum! Auch in Boxsim kann man richtig viel falsch machen. Ganz abgesehen davon, dass sich Simulation und Realität doch noch etwas unterscheiden kann/wird. Und, wie soll denn z.B. ein Anfänger entscheiden, welche Weichenbauteile benötigt werden, bei welcher Frequenz z.B. Hoch und Tieftöner getrennt werden sollte, mit welcher Flankensteilheit, etc.?

Im vorliegenden Fall würde ich, wie andere vorher, dringendst zu einem fertigen Bausatz raten. Wenn dann immer noch Bedarf nach Mehr besteht, dann viel & lange Lesen, und gaaanz klein anfangen.

Grüße,
Rolf
Big_Määääc
Inventar
#8 erstellt: 25. Apr 2014, 22:47
- wenn man nen schnellen Erfolg haben will nimmt man nen vorgestanzten Bausatz,
- wenn man etwas lernen will, nen gut dokumentierten Bausatz,
- wer nen Gefühl dafür bekommen will, macht sich selber dran

mit herben Rückschlägen und vll guten Erfahrungen.

Grundlagen sollte man sich aber vorher aneignen

aufs Messen darf man Anfangs sogar verzichten, weil es im Endeffekt eh ums hören geht, und nicht um das letzte glatte Diagramm,
das kommt später, das ist die Kür !!
Kay*
Inventar
#9 erstellt: 27. Apr 2014, 00:27

ufs Messen darf man Anfangs sogar verzichten, weil es im Endeffekt eh ums hören geht


nö,

eine FW kann man auch so falsch konstruieren,
dass die Impedanz zu niedrig wird und den AMP schrottet
...
also Minimum, Impedanz messen
...
und dann kann man auch gleich akustisch messen
(ich entwickle FW's per Messen, nicht per Simu
...
per Gehör geht's eh nur mit einer Referenz-Box!! ;))


[Beitrag von Kay* am 27. Apr 2014, 00:28 bearbeitet]
Big_Määääc
Inventar
#10 erstellt: 27. Apr 2014, 10:13
ham wa früher auch alles ohne Messungen gemacht,
sogar ohne Simu,
nur mit Taschenrechner, Multimeter, Gehör und vll viel Dusel !

aber natürlich bauten wir früher auch nur Party-Lautsprecher,
weil günstig und laut war vor 20 Jahren noch zu teuer fürs Taschengeld.

und die Hifi-Verstärker funzen heut nach den stundenlangen Prügeleien immernoch

also warum geht das heut nicht mehr,
vorallem mit den Simu-programmen, die einem jez dankenswerter Weise günstig zur verfügung stehen

Feintuning, Klirrumschiffung ..... das geht per Messung natürlich viel schneller,
vorausgesetzt man hat auch nen gut gefüllten Frequenzweichen-Teile-Koffer für den Austausch,
und 200 Euro für Mess-Krams

selber essen lernt man nicht nur durch Vorgekautes !
Kay*
Inventar
#11 erstellt: 27. Apr 2014, 14:01
Stichwort Lernen,
http://www.hornlautsprecher.de/
unter Download, Dichtung und Wahrheit
Torsten70
Inventar
#12 erstellt: 27. Apr 2014, 14:52

Big_Määääc (Beitrag #10) schrieb:

aber natürlich bauten wir früher auch nur Party-Lautsprecher,
weil günstig und laut war vor 20 Jahren noch zu teuer fürs Taschengeld.


Das die überwiegende Mehrheiit selbstentwickelten Lautsprecher in den 80er und 90er Jahren so grottenschlecht waren lag nicht am Preis, sondern an völliger Überschätzung der eigenen Ohren (das ist immer noch so) , gepaart mit der Unkenntnis was man da überhaupt tut (was in diesem Fall so wäre), wenn man den Wert eines Bauteils einerr Weiche ändert. Und glaub mal ja nicht, dass damals die mitgelieferten "Kurven" und TSP nicht gnadenlos geschönt waren, sofern da überhaupt was geliefert wurde. Das wurde sogar mal von einem grossen deutschem Hersteller hochpreisiger und hochwertiger LS im firmeneigenen Forum zugegeben. Hat doch früher sowieso keiner nachmessen können. Selbst Simulationsprogramme gab es für normale Leute nicht. Man hat anhand der mitgelieferten Daten mit Faustformeln, Arbeitspunktsuche in einem Diagram und so Zeuch gearbeitet.

Jede 100€ Kombi die von einem erfahrenem Entwickler entwickelt wurde klingt besser, als die 500€ Kombi die ein Ahnungsloser durch rumprobieren heraus bekommt. Zumindest wenn es nicht um Effekthascherei geht, sondern das sich mehr als 4 Lieder gut anhören auf den Dingern.

Wenn es reicht den Inhalt von Hörspielen zu verstehen, kann man natürlich irgendwas von Monacor in irgend eine Holzkiste bauen und so verschalten, dass wenisgstens nichts kaputt geht.
Norman1337
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 28. Apr 2014, 11:43
Danke für die vielen Antworten und der interessanten Diskussion.
Ich habe mich auch entschieden, denke ich:
Die LS sollen nach einem Kit-Gebaut werden, also einem vorentwickeltem Bausatz.
Ich habe einfach nicht die Zeit für eine Entwicklung, ganz zu schweigen davon bin ich voll die Physik-Flasche gewesen, obwohl Mathe mir sehr einfach fällt...

Für alles weitere (Material, Tipps usw) gibt es ja genug Beiträge im im Forum.
Ihr könnt aber gerne noch weiter diskutieren, das ist sehr interessant
Kay*
Inventar
#14 erstellt: 28. Apr 2014, 20:34

Big_Määääc (Beitrag #10) schrieb:
ham wa früher auch alles ohne Messungen gemacht,
sogar ohne Simu,
nur mit Taschenrechner, Multimeter, Gehör und vll viel Dusel !

tja,

warum sollte man die Möglichkeiten alá ARTA
(kostenlos, wen man auf Speicherung der Messdaten verzichten kann)
im Jahre 2014 nicht nutzen?
Big_Määääc
Inventar
#15 erstellt: 29. Apr 2014, 09:17
hat hier iwer von nem Verbot gesprochen ?!
Kay*
Inventar
#16 erstellt: 30. Apr 2014, 23:04

Verbot


??
MBU
Inventar
#17 erstellt: 01. Mai 2014, 03:58
Duden

Ein Mantafahrer zum anderen:

"Ich hab mir einen Duden gekauft!"
"Und - hast den schon eingebaut?"
KarstenL
Inventar
#18 erstellt: 01. Mai 2014, 13:59
moin!
habe 4 lautsprecher mit diesem system von monacor gebaut.
gehäuse fertig gekauft bei kammwerk.
ein bericht zu kammwerk eines anderen forennutzers : http://www.hifi-forum.de/viewthread-104-26000.html
hörberichte gibt es leider keine.
halte ich ohnehin für schwierig und schon oft diskutiert...
zum gehäuse: da ich ein freund zusätzlicher subwoofer bin, ist das volumen für mich nicht sehr relevant.
(bitte von den rechenfreaks keine anmerkung)
mir kommt es hierbei auf den bereich oberhalb von 100 hz an und da macht dieses system was es für mich soll:
dezent in den höhen, geschmeidig in den mitten, punch im kickbass, hoch belastbar, wenig verzerrungen.
alles andere driftet für mich in den bereich voodoo bzw auf neudeutsch: geschmack ab
gruss
karstenL
preset1
BolleY2K
Inventar
#19 erstellt: 01. Mai 2014, 15:03
@KarstenL: Das hat nix mit Voodoo zu tun, was Du gemacht hast, ist einfach sehr suboptimal. Die Weiche ist entwickelt für die Bedingungen im Auto und hören unter großem Winkel.

Das funktioniert in einer Box zuhause mit völlig anderer Schallwandgeometrie und anderem Abhörwinkel einfach nicht. Aus den Chassis kann man viel mehr rausholen!

VG
KarstenL
Inventar
#20 erstellt: 01. Mai 2014, 17:55
@bolleY2K: schon probiert und kann ich das irgendwo hören?
bin da sehr neugierig!
gruss
karstenL
Wave_Guider
Inventar
#21 erstellt: 01. Mai 2014, 19:31

mir kommt es hierbei auf den bereich oberhalb von 100 hz an und da macht dieses system was es für mich soll:
dezent in den höhen, geschmeidig in den mitten, punch im kickbass, hoch belastbar, wenig verzerrungen.
alles andere driftet für mich in den bereich voodoo bzw auf neudeutsch: geschmack ab


Hallo KarstenL,

also meinereiner kann dazu erzählen, dass solche Weichen zu allermeist Pseudoweichen sind: sie sehen nur so aus, als ob.

Hatte jüngst den Fall, wo ultrateure Car-Zweiwege, zu einer Zuhause-Box verbaut werden sollten.
Und das wenn geht, unter Anwendung der bisher verwendeten Car-Fertigweiche.

Die war vom gleichen üblichen Prinzip, die Du da oben zeigst: eine Spule, zwei Kondensatoren und irgendwie noch Abgreifmöglichkeiten für HT-Pegel, bzw. wenn man zwei TMT anklemmen will, oder sowas.

Haute natürlich nicht hin.

Aber auch kein Wunder:

die Tiefpassspule war zwar vom "Edelhersteller" (somit Kaufgrund) hatte aber den Wert 0,1mH
Also als Tiefpass oder Baffestep-Korrektur, 100% funktionslos.
Und die Kondensatorwerte blendeten den Hochtöner untenrum praktisch gar nicht aus.

Um eine brauchbare Weiche messtechnisch auszuarbeiten, gingen so 10 Stunden ins Land.
Und eine dieser Weichen besaß dann so 11 Bauteile und benötigte den 4fachen Platz wie so eine Car-Fertigweiche.

Klanglich ein Unterschied wie Tag- und Nacht.
Hifi-Boxen mit speziell entwickelten Frequenzweichen auszustatten, ist kein Voodo. Sondern Notwendigkeit.

Wenn sich eine HiFi-Box an so einer Pseudo-Carweiche für einen gut anhört, dann kann das nur so sein, weil der Vergleich fehlt.

Grüße von
Thomas
Frank.Kuhl
Hat sich gelöscht
#22 erstellt: 01. Mai 2014, 20:23
Also die CDNX-2 wurde speziell für diese Lautsprecherkombination entwickelt. Sie wurde auch schon oft für Hifi-Boxen zweckentfremdet und passt dann sehr gut mit einer Schallwandbreite von ca. 20cm und in der Einstellung 12 dB mit 180 Grad Einstellung des Phasenschalters.

Gruß

Frank Kuhl


[Beitrag von Frank.Kuhl am 01. Mai 2014, 20:25 bearbeitet]
chro
Inventar
#23 erstellt: 01. Mai 2014, 20:31
Also nach über 20 Jahren Hifi-und DIY-Fieber, habe ich vor ca. 3 Jahren reell angefangen LS selbst zu entwickeln. Die ersten schon vor 15 Jahren. Heute nachdem ich die alten Weichen nocheinmal vor Augen hatte, weiß ich, das dies damals einfach einen Stock in den Wald geworfen war, anstatt einen Speer ins Ziel zu treffen.

Zuerst fing ich vor 3 Jahren Aktiv an, da dank dieser Technik der Einstieg erleichtert wird. Bücher über physikalische Begebenheiten von Gehäusen, Lautsprechern und Raumakustik, habe ich aber natürlich schon vorher gelesen...


Inzwischen entwickle ich meinen ersten passiven Lautsprecher selbst. Das funktioniert bislang auch ganz gut. Allerdings sind locker 200€ in Weichenteile geflossen, um mal eben einen trivialen FAST LS zu bauen.

Und das nur um 20% der Bauteile zu haben, die ich mir wünschen würde


Es macht riesen Spaß, aber braucht Zeit, und Erfahrung. Da hängt so ein Rattenschwanz dran. Ich kann nun zwar LS entwickeln, aber hinke guten Entwicklern mit ihrem Wissen noch bestimmt 50% hinterher...



@Norman

...daher ist es sehr sinnvoll, das du dich für einen Bausatz entschieden hast

So mal Gschwind geht das net


[Beitrag von chro am 01. Mai 2014, 20:33 bearbeitet]
KarstenL
Inventar
#24 erstellt: 02. Mai 2014, 09:24
schönen guten morgen an alle!
ist ja alles glaubhaft und nachvollziehbar.
aber ich möchte diesen unterschied gerne im blindtest nachvollziehen.
wenn es die gelegenheit irgendwo gibt, gerne.
ich habe übrigens noch ein paar dieser lautsprecher hier "rumstehen".
dort habe ich die weichen extern verbaut.
wenn also jemand eine bessere weiche zu bieten hat, können wir das gerne
ausprobieren.
ich möchte bei diesen dingen nämlich nicht in den bereich "verstärkerklang" abdriften
und bin "sehr" ergebnisorientiert.
heißt: was besser klingt ist auch besser
@frank Kuhl: vielen dank für deine unterstützung, die lautsprecher haben eine breite von 21,5 cm.
gruss
karstenL
BolleY2K
Inventar
#25 erstellt: 02. Mai 2014, 12:09
Du hast in diesem Fall dann einfach nur Glück gehabt, was der Post von Frank ja auch bestätigt.

Ich habe ursprünglich im Car-Hifi angefangen und bin dann zu Home-Hifi & DIY übergegangen. Bei den Meisten 2-Wege Kompos mit Fertigweiche passt es eben nicht, wenn man diese einfach in eine beliebige Box baut.

Schön, dass es in Deinem Fall funktioniert. Ich halte es trotzdem nicht für ratsam, anderen Usern hier generell den Tipp zu geben einfach ein 2-Wege Kompo aus dem Car-Hifi in eine beliebige Box zu bauen und das wäre dann schon sehr gut. So einfach ist es nicht und kann auch völlig in die Hose gehen.

VG
Frank.Kuhl
Hat sich gelöscht
#26 erstellt: 02. Mai 2014, 14:49
Da hast Du natürlich recht. Die CDNX-2 ist da auch eher eine Ausnahme. Anstelle des Predator-6/4 kann man auch den SP-6/100PRO nehmen. Der hat bis auf den Bassbereich ein fast identisches Übertragungsverhalten da bis auf die Zentrierspinne mit härterer Federrate das Schwingsystem mit Membran, Schwingspule usw. identisch ist. Der kickt nicht so wie der Predator geht dafür aber etwas tiefer im Bassbereich.
KarstenL
Inventar
#27 erstellt: 02. Mai 2014, 15:02
ich geb' ja nicht auf.....

@BolleY2K:
1.: ich bin wirklich SEHR neugierig, heißt: wenn jemand eine bessere Weiche für das System entwickelt hat, würde ich diese auch gerne mal ausprobieren.
Denn: das bessere ist der Feind des Guten!
wenn jemand schreibt: "aus den Chassis kann man viel mehr rausholen", gehe ich davon aus das er das getestet hat!?
2.: ich denke ein Forum ist dafür da seine eigenen Erfahrungen (und nicht Zitate aus einer Zeitschrift etc.) mitzuteilen und wenn ich dieses große Glück hatte, dass die Systeme mit der Weiche und dem Gehäuse gut zusammen spielen, sollte ich nicht so egoistisch sein und das für mich behalten, sondern es auch anderen Teilnehmern zugänglich machen.
Daher mache ich gerne Vorschläge, auf Grund dessen können andere dann Verbesserungsvorschläge machen.
Allein die Erkenntnis, dass kann ja nicht klingen reicht mir da persönlich nicht.
Dafür habe ich in meiner 30 jährigen Hifi-Erfahrung, unzähligen Händlervorführungen und Messebesuchen schon soviel grausames erlebt, dass ich mit Fug und Recht behaupten kann: hier ist ein System für kleines Geld was ordentlichen Klang liefern kann.

Grüße an alle
KarstenL
BolleY2K
Inventar
#28 erstellt: 02. Mai 2014, 18:15
Hallo Karsten,

ich kenne Dich nicht, Du kennst mich nicht, etc... Sprich, es posten hier andauernd Leute mit der Idee, irgendein Car-Hifi Kompo oder irgendeine Fertigweiche zu nehmen und gut. Das geht in über 90% der Fälle völlig in die Hose, die Leute kennen aber oft nix besseres und empfehlen es trotzdem. Daher lag der Schluss auch in Deinem Fall nahe, das dem so sein wird, da aus Deinem ersten Post auch nichts anderes herauszulesen war für mich. Subjektives "klingt gut" ist aus den erwähnten Gründen leider nicht wirklich aussagekräftig, hättest Du das ganze mit Messungen belegt, wäre die Diskussion sicher anders verlaufen.

Nun hat sich eben gezeigt, dass die Aktion in diesem einen Fall aber doch funktioniert (ich kenne Frank hier aus dem Forum sowie seine Entwicklungen schon etwas länger und gebe daher sehr viel auf seine Meinung) und Du zufällig auch die passende Schallwandbreite gewählt hast. Das ist klasse und kann man in diesem Fall sicher auch so empfehlen. Trotzdem halte ich es für sinnvoll, noch einmal darauf hinzuweisen, dass man daraus nicht allgemeingültig schließen kann, dass das mit allen Car-Hifi Kompos so funktioniert.

Falls meine bisherigen Beiträge für Dich noch nicht deutlich genug waren:


Aus den Chassis kann man viel mehr rausholen!


Hier habe ich mich geirrt, bzw. von den erwähnten 90% geschlossen. Ich kenne das erwähnte System nur aus dem Auto und habe es zuhause noch nicht verbaut. Ich habe aber zB. einmal das Monacor-Set mit MS-100 CHQ und DT-284, das es früher gab, inklusive Fertigweiche gewonnen und zuhause verbaut, das hat für mich mit der Fertigweiche nicht so gut funktioniert, weswegen ich diese dann ersetzt hatte.

Wenn Du wirklich über 30 Jahre Hifi-Erfahrung hast, dürfte Dir aber auch klar sein, warum ein System, dessen Weiche auf eine Einbauposition unter unterschiedlichen Winkeln (rechte und linke Tür im Auto), mit undefiniertem TMT-Volumen (Tür je nach Auto), nicht voraussehbarer Schallwandgeometrie (jede Tür und jeder KfZ-Innenraum ist anders) und nicht voraussehbarem HT-Einbauort (Spiegeldreieck, A-Säule, Originaleinbauplatz in der Tür, daraus resultierende evtl. Phasenprobleme da Versatz von HT zu TMT nicht klar definiert) entwickelt wurde, idR. immer nur einen Kompromiss darstellen kann, der in möglichst vielen verschiedenen Konstellationen "funktioniert". In einer Home-Hifi Box sind die Rahmenbedingungen ganz andere und eine individuell auf die Box und die Chassis angepasst Weiche wird in den allermeisten Fällen auch besser sein.

VG


[Beitrag von BolleY2K am 02. Mai 2014, 18:17 bearbeitet]
Lucl
Stammgast
#29 erstellt: 02. Mai 2014, 18:28
Ich finde, dass es etwas auf das Ziel ankommt:
Will ich (als Laie) was bauen, was an Material ordentlich Kohle kostet mit dem Ziel richtig gute Lautsprecher zu haben: fertiger, ausgereifter Bausatz!

Kaufe ich für kleines Geld ein paar Treiber bei eBay, weil mich was reizt zum Bauen des Bauen Willens: Naja Versuch macht kluch... Schließlich gibt es ja so nette Tools wie Boxsim usw.
Ich hab da schon Dinger zusammen gebraten, meine Güte, das war echt nix. Manchmal kamen ganz ordentliche Ergebnisse raus. Immer hab ich was gelernt und es hat Spass gemacht.

Ich freue mich über die Anregungen und Infos hier im Forum, wie bspw. von Dir, Karsten, und lese auch gerne die Freds wo ich eigentlich gar nichts kapiere...
KarstenL
Inventar
#30 erstellt: 03. Mai 2014, 11:44
Schönen Guten Morgen an alle (ich bin anerkannter Langschläfer...)!
vielen Dank für die Antworten, die genau meiner Meinung entsprechen!
Aber: Ohne Glück hätte es einige der großen Erfindungen nicht gegeben.
(siehe zB das zufällige Treffen der Voyager auf den Fürsorger im 4ten Quadranten).
Und ich teile gerne mein Glück.
Um auf die Berechnungen der Weiche (spannendes Thema) zu kommen:
Wenn jemand Zeit und Muße hat (mir fehlt da der Plan selber zu rechnen), kann mir jemand gerne
einen (ausprobierten?) Weichenplan zukommen lassen.
Bitte keinen aus einem Programm der nicht probiert wurde!
Würde diesen dann nach bestem Gusto nachbauen und ausprobieren.
evtl entsteht dann ja für kleines Geld der ultimative Zweiwegemonitor (im Bass sollte man mE aber nicht zuviel unten herum erwarten).
evtl kann Frank da einen Plan zaubern?
oder ich muß da doch mal ran......
Grüße an alle
KarstenL
BolleY2K
Inventar
#31 erstellt: 03. Mai 2014, 12:34
Frank hat da ja schon ein Alternativchassis empfohlen mit dem SP-6/100 Pro. Der läuft ja auch in der "Triple Play" - ein bewährter Bauvorschlag.

Persl. mag ich den DT-28N noch etwas lieber als den DT-284 - auch wenn beide sehr ähnlich sind.

So klein ist das Geld ja gar nicht - und wir reden hier halt einfach von einer klassichen 17 - 25 er Kombination (ok 17 - 28 in diesem Fall). Da gibts wirklich jede Menge Konstellationen in dem Preisbereich, die gut funktionieren. Selbst wenn man sich nur auf das Monacor-Sortiment beschränkt, würde es mir spontan schwerfallen, mich zu entscheiden. SP-6/100Pro bzw. 108Pro, SPH-165KEP, SPH-170, SPH-175HQ, SPH-176 dann dazu DT-28N, DT-25N, DT-250, DT-254, DT-250NF, RBT-10, RBT-20.... Das sind jetzt nur die Chassis, die ich persönlich interessant finden würde, es gibt noch mehr von Monacor, die man auch nehmen könnte. Ich habe hier zB. u.a. eine 17 - 25 Kombination mit SPH-165KE + DT-25TI stehen (die Chassis sind leider beide nicht mehr im aktuellen Programm).

Dann gibt es noch andere Hersteller, die auch von P/L her gute Chassis bauen...


evtl entsteht dann ja für kleines Geld der ultimative Zweiwegemonitor (im Bass sollte man mE aber nicht zuviel unten herum erwarten).
evtl kann Frank da einen Plan zaubern?
oder ich muß da doch mal ran......


D.h. ich halte das Ansinnen zwar für ehrbar aber wenig sinnvoll.

VG


[Beitrag von BolleY2K am 03. Mai 2014, 12:36 bearbeitet]
KarstenL
Inventar
#32 erstellt: 03. Mai 2014, 18:25
ok, vielen Dank.
Gruss
KarstenL
BolleY2K
Inventar
#33 erstellt: 04. Mai 2014, 10:04
Das sollte Dir jetzt nicht die Lust nehmen, mach doch einfach! Selbst wenn nur ein weiterer guter Vorschlag dabei herauskommt, ist das auch schon ein Gewinn - und man lernt ja auch immer noch etwas für sich selbst dabei.

Mir ging es eher um den "ultimativen Zweiwegemonitor für kleines Geld", den ich da nicht so ganz sehe, mehr nicht.

VG & nen schönen Sonntag!
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