Frequenzweichentuning

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lohrbi
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 20. Apr 2005, 02:23
Hallo allerseits,

Ich habe einige Fragen und hoffe das ihr mir vielleicht etwas Licht ins Dunkle bringt

1. Mein Hochtöner ist zu laut! HT Expolinear Bändchen 100w 8 ohm. Ich würde den Pegel gern in der Weiche anpassen anstatt mit 2 zusätzlichen Widerständen,
Nach den Hochtonkondensatoren (2x 1,5µF (parallel geht ein MOX Widerstand mit 2,2 Ohm an HT+ und ein 6,8 Ohm an Masse. Der HT sollte hinterher etwa 2-3db leiser werden.
Die 2-3 db können hierbei sicherlich nur als Anhaltspunkt dienen da ich den Wert durch drehen am Höhenregler meines Sony Amps ermitelt habe.
Welche Bedeutung hat eigentlich die Wattzahl der Widerstände? habe jetzt 10WattMOX Widerstände
verbaut. Würde es sich lohnen alle Widerstände gegen bessere auszutauschen? Insgesamt 9 pro Seite


Dann habe ich noch ein Problem:
Bei den Umbauarbeiten an meiner FQ Weiche habe ich versehentlich ein "beinchen" des TT Kondensators
abgebrochen (100µF Mundorf MKT). Ich habe das erstmal notdürftig geflickt indem ich den Kondensator
an der Anschlußstelle etwas aufgebohrt habe und einen Draht angelötet habe. Gibt es evtl. eine
bessere Alternative als den Mundorf MKT? oder soll ich einfach den defekten ersetzten?

Welchen Unterschied machen unterschiedliche Werte bei den KP 1832 und Styroflex Nsf sowie Silberglimmerkondensatoren?

In einigen Beschreibungen sehe ich immer :

"Diese Kondensatoren eignen sich als By-Pass-Kondensatoren über den Kondensatoren in Frequenzweichen von Lautsprechern, ). Aufgrund ihrer hohen Spannungsfestigkeit können diese Kondensatoren in nahezu allen Schaltungen ungeprüft verwendet werden. . Aufgrund ihres geringen Wertes werden sie einfach parallel eingelötet, weil sie in der Regel den Wert des vorhandenen Kondensators nur innerhalb dessen eigener Toleranz verändern."

Gibt es da hörbare Unterschiede? oder ist der genaue Wert eher Nebensache da er sowieso erheblich kleiner ist ?

Ich freue mich auf zahlreiche Stellungnahmen.
W.F.
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 20. Apr 2005, 08:01

Ich würde den Pegel gern in der Weiche anpassen anstatt mit 2 zusätzlichen Widerständen,


Wie soll das gehen ohne andere Widerstände für den Spannungsteiler vor dem Hochtöner


Gibt es evtl. eine
bessere Alternative als den Mundorf MKT?


.. die nächste Qualitätsstufe wäre MKP , wobei der sinnvolle Einsatz hier fraglich ist.


..den Mundorf MKT? oder soll ich einfach den defekten ersetzten?


Ja !


Gibt es da hörbare Unterschiede?


... ich denke, daß hier der Vodoo-Bereich beginnt !

Mit highfidelem Gruß
W.F.
lohrbi
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 20. Apr 2005, 08:03
Ich möchte die beiden vorhandenen Widerstände gegen andere Werte austauschen um den Pegel anzupassen wenn das möglich ist
W.F.
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 20. Apr 2005, 08:19

Ich möchte die beiden vorhandenen Widerstände gegen andere Werte austauschen um den Pegel anzupassen wenn das möglich ist


Das sollte möglich sein, am besten in ein Buch zum Lautsprecherbau gesehen (Bücherei ?) und unter Frequenzweichen bei Spannungsteiler oder L-Glied nachgesehen, da sind meistens auch Wertetabellen zu Pegelabsenkung für 4 oder 8Ohm Lautsprecher dabei.



Mit highfidelem Gruß
W.F.
UweM
Moderator
#5 erstellt: 20. Apr 2005, 09:02

lohrbi schrieb:

1. Mein Hochtöner ist zu laut! HT Expolinear Bändchen 100w 8 ohm. Ich würde den Pegel gern in der Weiche anpassen anstatt mit 2 zusätzlichen Widerständen,
Nach den Hochtonkondensatoren (2x 1,5µF (parallel geht ein MOX Widerstand mit 2,2 Ohm an HT+ und ein 6,8 Ohm an Masse. Der HT sollte hinterher etwa 2-3db leiser werden.
Die 2-3 db können hierbei sicherlich nur als Anhaltspunkt dienen da ich den Wert durch drehen am Höhenregler meines Sony Amps ermitelt habe.


Hi,

du beschreibst einen mit 8 Ohm (Chassis) belasteten Spannungsteiler. Wenn ich richtig gerechnet habe, beträgt die Dämpfung bei den vorhandenen Werten ca. 4dB.

Zusätzliche 2dB Dämpfung erhältst du, wenn die 2,2 Ohm in Serie durch 3,3 Ohm und die 6,8 Ohm parallel durch 5,6 Ohm ersetzt.

2,5dB entsprechend mit 3,3/4,7 Ohm
3 dB mit 2,9/3,3 Ohm

Da sich die Gesamtimpedanz damit etwas ändert, beeinflusst das auch die Übergangsfrequenz zum Mitteltöner, aber das dürfte hier das kleinste Problem sein.

Grüße,

Uwe
lohrbi
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 20. Apr 2005, 17:43
@ Uwe
super! vielen Dank!

Könntest du mich evtl noch aufklären was es mit den Watt angaben der Widerstände auf sich hat?
lohrbi
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 20. Apr 2005, 18:57
@ W.F.

In wie fern behinnt da der Voodoo bereich?
UweM
Moderator
#8 erstellt: 20. Apr 2005, 20:01
Hi,

die Wattangaben beschreiben die zulässige (Dauer-)Belastbarkeit der Widerstände. 10W reichen beim Hochtöner locker.

Der Hinweis mit dem Voodoobereich bezieht sich darauf dass es sehr umstritten ist, ob man einen Bypasskondensator überhaupt hören kann.

Grüße,

Uwe
W.F.
Hat sich gelöscht
#9 erstellt: 21. Apr 2005, 07:14

Der Hinweis mit dem Voodoobereich bezieht sich darauf dass es sehr umstritten ist, ob man einen Bypasskondensator überhaupt hören kann.


Ganz genau !

Mit highfidelem Gruß
W.F.
georgy
Inventar
#10 erstellt: 21. Apr 2005, 07:39
Wirklich hörbar ist meiner Erfahrung nach ein Bypass Kondensator nur wenn der eigentliche Kondensator von so schlechter Qualität ist dass man ihn sowieso nicht nehmen sollte.
W.F.
Hat sich gelöscht
#11 erstellt: 21. Apr 2005, 07:58

..wenn der eigentliche Kondensator von so schlechter Qualität ist dass man ihn sowieso nicht nehmen sollte.


Dann könnte man ja den "eigentlichen" Kondensator in durchschnittlicher Qualität einsetzen und kann auf den Bypasskondi verzichten.



Mit highfidelem Gruß
W.F.
georgy
Inventar
#12 erstellt: 21. Apr 2005, 08:04

W.F. schrieb:
Dann könnte man ja den "eigentlichen" Kondensator in durchschnittlicher Qualität einsetzen und kann auf den Bypasskondi verzichten.



Mit highfidelem Gruß
W.F.


So meinte ich das.

W.F.
Hat sich gelöscht
#13 erstellt: 21. Apr 2005, 08:13

So meinte ich das.


Na dann müßte uns lohrbi nur noch sagen, welche Kondensatorqualität er durch den Bypasskondensator "aufbessern" will.




Mit highfidelem Gruß
W.F.
lohrbi
Ist häufiger hier
#14 erstellt: 23. Apr 2005, 17:29
@UweM

Vielen Dank für die Hilfe!



@ W.F. und georgy

Es ging mir nicht um ein Grundsatzdiskussion ob Bypass Kondies hörbar sind oder nicht. Trotzdem danke.
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