Wie kommt Rmax bei fs zustande?

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maybe
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 06. Sep 2005, 18:20
Das frage ich mich schon seit Dekaden. Nun endlich habe ich meinen ganzen Mut zusammen gefasst diese Tabu-Frage hier zu stellen.
Na, Spass beizeiten, ich würde mich freuen wenn mir das jemand erklären könnte oder einen link zu einer Seite hätte die das(und vielleich sogar viel mehr) erklärt.
mfG
Matthias
Robert_K._
Inventar
#2 erstellt: 06. Sep 2005, 18:29
Hallo,
Ich habe zwar im Moment nicht den vollen Durchblick, da müsst ich auch erst überlegen, aber das ganze funktioniert elektrisch umgedacht genauso. Massen und Federn, bilden Kapazitäten und Induktivitäten. Widerstände sind auch nicht zu vergessen, da diese die Güte bestimmen. Alles als elektrisches Schaltbild aufgetragen und eine Kurve Z berechnen und man erhält, wie es in so einem Schwingkreis üblich ist, eine Resonanz mit bestimmter Güte an bestimmter Stelle. Vielleicht findet sich jemand anderes, der das schöner erklären kann. Ich hoffe ich habe einen guten Anstoß gegeben und bin auch gespannt, was für Antworten auf dich zukommen.

Gruß

Robert
eBernd
Stammgast
#3 erstellt: 06. Sep 2005, 20:10
Hallo,

wie mein Vorposter (sagt man das so?) schon sagte, kann man mechanische Elemente (Federn, Massen, Reibung) zur Simulation in elektrische Analogien (Kondensatoren, Spulen, Widerstände) umformen.

Bei Resonanz (fs) ist in der Impedanzkurve der elektrische Widerstand am höchsten (Rmax, mal abgesehen von der Impedanzerhöhung durch die Schwinspuleninduktivität Lvc zu hohen Frequ. hin).

Der mechanische Widerstand ist jedoch bei Resonanz am niedrigsten - also genau umgekehrt. Daher erhält man bei Resonanz auch hohe mechanische Auslenkungen, da der antreibenden Kraft (Strom durch Spule in Magnetfeld) der geringste (mechanische!) Widerstand entgegengesetzt wird.

Gruß, Bernd
Spatz
Inventar
#4 erstellt: 06. Sep 2005, 20:10
Was ist denn Rmax?
maybe
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 06. Sep 2005, 20:39
@Spatz
R=Widerstand/Impendanz

@all

Erst mal Danke für die Antworten.
Ich habe meine Frage, ich glaube, zu knapp formuliert. Mit Masse/Feder-System und Ersatzschaldbild&Co. kenn ich mich ein wenig aus(zumindestens habe ich die Begriffe "schon mal gehört").
Ich frage noch mal spezifischer:
Durch welchen Effekt wird der Impendanzverlauf der Spule bei der Resonanz beeinflusst?
Meine Vorstellung: Die Schwingeinheit, angeregt und ausschwingend, induziert in der Spule I/U, bei Resonanz natürlich am meisten. OK, soweit ist doch wohl kein Fehler in meinen Gedanken. In wie fern steht das nun mit R in verbindung?
Habe leider keine elektrotechnische Ausbildung genossen, schade eigentlich.

Matthias
Cpt._Baseballbatboy
Inventar
#6 erstellt: 06. Sep 2005, 21:19
Wie es der Zufall so will habe ich vor kurzer Zeit dieses Phänomen beschrieben:

http://img358.imageshack.us/img358/9175/oszillator8ai.png

Kurzfassung: die in der Schwingspule durch ihre Bewegung induzierte Spannung ist proportional zur ihrer Geschwindigkeit. Die induzierte Spannung (bzw. der dadurch verursachte Strom) ist der ursächlichen Wirkung entgegengesetzt, verringert also den Stromfluss durch die Spule. Weil die Geschwindigkeit bei der Resonanzfrequenz ein Maximum hat entsteht dort ein Impedanzmaximum (dem Betrage nach, die elektrische Phase an der Stelle ist exakt 0).

Achso, von wegen keine E-technische Ausbildung: Impedanz= Spannung/Strom. Die Messung der Impedanz bei einem LS wird mit konstanter Spannung durchgeführt, wegen meiner obigen Ausführungen ist der Gesamtstrom bei der Resonanzfrequenz am geringsten, ergo der Betrag der Impedanz an der Stelle am größten.

Gruß
Cpt.


[Beitrag von Cpt._Baseballbatboy am 06. Sep 2005, 21:22 bearbeitet]
maybe
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 06. Sep 2005, 21:43
Herzlichen Dank,:hail

so eine Antwort hatte ich mir gewünscht. Hängt wohl noch in für mich erreichbarer Höhe, aber das erklimmen wird bestimmt mit etwas Zeit verbunden sein. Fragen werden vielleicht noch folgen.
Ach ja, ist die Impendanz nicht ausschliesslich der Begriff für RDC?! Ich war der Meinung, aber...

Matthias

P.S.:Bei R=U*I bin ich zum Glück schon
Christoph_Gebhard
Inventar
#8 erstellt: 06. Sep 2005, 21:47

maybe schrieb:


P.S.:Bei R=U*I bin ich zum Glück schon :)


Die Formel ist aber falsch!!
Oder soll der Smilie auf eine Ironie hindeuten??
the_Interceptor
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 06. Sep 2005, 21:48
Rdc ist lediglich der Gleichstromwiderstand der Schwingspule, deshalb auch "dc" = "direct current" = Gleichstrom.
maybe
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 07. Sep 2005, 00:41
Uiuiui,

was schreibe ich da schon wider für ein Schmodder?!
R=U/I alles klar, war ein richtig dämlicher Schreibfehler.
Jo, alternating, direct. Ürgendwann hatte ich mir mal DC frei übersetzt mit different current, das ist so dermaßen hängengeblieben... Und eigentlich weiss ich auch das RDC der Gleichstromwiderstand ist. Eigentlich war meine Frage: Die Impendanz ist der Wechselstromwiderstand? Die Frage wurde ja schon beantwortet.
So langsam sollte ich mir mal das Lehrbuch zur Hand nehmen das ich mir mal zugelegt habe.
Mein Ausbilder sagte immer freundlich: Denken beim sch.., nicht bloß drücken. Mitlerweile verstehe ich es.
Habt bitte Nachsicht mir mir und meinem Halbwissen(Viertelwissen, Zehntelwissen)

Matthias
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