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Wieviel Ohm hat der "Gesamt-Lautsprecher"???

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Gelscht
Gelöscht
#1 erstellt: 08. Sep 2005, 20:25
Hi Forum,

ich bin (wie ich gestehen muß: leider ) Elektronik-laie... und genau deshalb meine wahrscheinlich etwas dümmliche Frage:

Wenn ich zwei 8-Ohm-Chassis in Reihe an den Verstärker hänge (vom Gehäuse sei hier mal abgesehen), wieviel Ohm hat dann der gesamte Lautsprecher?

Errechnet sich das durch Addition der beiden Werte (also 16-Ohm) oder hab ich dann einen 4-Ohm Lautsprecher ?

Bitte helft mir !!
Darmwind_1
Stammgast
#2 erstellt: 08. Sep 2005, 20:39
Wenn du Lausprecher in reihe Anschliesst dann gilt
Lsp1+Lsp2
in deinem Fall also 16 Ohm!

wenn du beide Parallel Schaltest Hättetst du 4 Ohm

Wenn du 2(!) Lsp mit Gleicher impendanz Parallel schaltest Halbiert
sich Die Impendanz.

wie sich das verhält wenn du lautsprecher unterschiedlicher impendanz parallel schaltest kann ich leider nicht sagen
(Schule ist sooooo lange her... )



MFG
Marcus


[Beitrag von Darmwind_1 am 08. Sep 2005, 20:46 bearbeitet]
Spatz
Inventar
#3 erstellt: 08. Sep 2005, 22:07
Schau mal hierhin!
Gelscht
Gelöscht
#4 erstellt: 08. Sep 2005, 23:49
Erstmal danke für die Antworten!!

Aber leider bringt mich das direkt zur nächsten Frage: Wenn ich einen 4-8 Ohm Verstärker habe, dan sollte ich vermutlich nicht eine 16 Ohm Box dranhängen, oder? Die Antwort ist wahrscheinlich ja...

Also werde ich bei meinem nöchsten Projekt eben die beiden W4-655SA parallel hängen. Dann gibt das laut Wikipedia-Blatt (gepostet von Spatz, danke !) 4 Ohm. Das sollte funktionieren, oder?

Wenn das alles nicht stimmt, bitte ganz schnell Einspruch erheben!!!
Murray
Inventar
#5 erstellt: 08. Sep 2005, 23:58
Häh? Der TB hat pi mal Daumen 6 Ohm, warum willst du den parralel an den Verstärker dranhängen?
Spatz
Inventar
#6 erstellt: 09. Sep 2005, 01:36

Bass-Fritt schrieb:
Wenn ich einen 4-8 Ohm Verstärker habe, dan sollte ich vermutlich nicht eine 16 Ohm Box dranhängen, oder? Die Antwort ist wahrscheinlich ja...


Nee, wenn du einen 4-8-Ohm-Verstärker hast, kannst du auch LS mit höheren Impedanzen dranhängen. Das kostet allerdings Verstärkerleitung und somit Wirkungsgrad. Ein Verstärker arbeitet nämlich als Spannungsquelle, und da I=U/R und U=const. ist bei höherem R einfach der Stromfluss I kleiner. Deswegen weniger Leistung.
Was du allerdings nicht machen darfst, ist es einen LS mit einer niedrigeren Impedanz, als Verstärker angegeben ist, anzuschließen. Dann würde der Stromfluss nämlich ansteigen und irgendwann der Verstärker durchbrennen.
Gelscht
Gelöscht
#7 erstellt: 09. Sep 2005, 11:25

Murray schrieb:
Häh? Der TB hat pi mal Daumen 6 Ohm, warum willst du den parralel an den Verstärker dranhängen?


Das ist eben ein essentieller Bestandteil meines nächsten Projektes... zwei W4 pro Gehäuse!!

Aber ich glaube ich wähle doch die "In-Reihe"-version! Wenn ich den parallel schalte hab ich 3(4)* Ohm, und das ist laut Spatz gefährlich!! Dann doch lieber 12(16)* Ohm und ein wenig Wirkungsgrad-verlust .

Was anderes: Auf dem TB selber steht daß er ein 8 Ohm Lautsprecher ist. Aber bei den TSP ist der Gleichstromwiderstand Re mit 6 Ohm angegeben.
*Welcher Angabe muß ich nun glauben ?
eBernd
Stammgast
#8 erstellt: 09. Sep 2005, 11:38
Hallo Bass-Fritt,

Gleichstromwiderstand Rdc ist nicht das selbe wie Impedanz!!!

Rdc ist (halbwegs) konstant über der Frequenz. Bei (heftigem) Betrieb steigt er jedoch an - Erhöhung der Schwingspulentemperatur.

Die Impedanz ist überhaupt nicht konstant über dem FG: Starke Erhöhung bei Reso-Frequ und stetiger Anstig zu hohen Freq wg. Schwingspulenimpedanz Lvc (das war jetzt ne Betrachtung fürn Einzel-Chassis)

Man einigt sich daher auf eine Nennimpedanz Zn (die zu einem gewissen Prozentsatz unterschritten werden darf, habe die DIN-Norm jetzt nicht da)

Als Faustformel gilt für die (Nenn)Impedanz: Z = 1,25 x Rdc

Zu dem was Spatz schrieb, kann ich noch hinzufügen, daß Reihenschaltung fürs Impulsverhalten eher schlecht ist: Das einzelne chassis "sieht" dann nicht mehr nur die sehr geringe Ausgangsimpedanz des Amp (i. Allg. deutlich < als 1 Ohm) sondern auch noch die Impedanz von seinem "blöden Bruder" (z. B. 8 Ohm). Und das ist schnell 100x mehr als direkt am Amp!! Stichwort Dämpfungsfaktor - der ist dann am Ar...
Daß so was z. B. bei manchen Gitarrenboxen (z. B. 4 x 12") trotzdem gemacht wird.. steht in einem anderen Forum

Gruß, Bernd
usul
Inventar
#9 erstellt: 09. Sep 2005, 11:40
Vorsicht bei der Reihenschaltung im Bereich von Impadanz-Maxima! Hier können geringe Serienschwankungen starke Auswirkungen auf den Frequenzgang haben.

Wenn der TB als 8 Ohm angegeben ist, sollte ein 4-Ohm tauglicher Verstärker damit kein Problem bekommen, auch wenn
die Impedanz bei manchen Frequenzen (vor allem bei sehr niedrigen) kleiner als 4 Ohm ist.
Gelscht
Gelöscht
#10 erstellt: 09. Sep 2005, 13:18

eBernd schrieb:
Zu dem was Spatz schrieb, kann ich noch hinzufügen, daß Reihenschaltung fürs Impulsverhalten eher schlecht ist: Das einzelne chassis "sieht" dann nicht mehr nur die sehr geringe Ausgangsimpedanz des Amp (i. Allg. deutlich < als 1 Ohm) sondern auch noch die Impedanz von seinem "blöden Bruder" (z. B. 8 Ohm). Und das ist schnell 100x mehr als direkt am Amp!! Stichwort Dämpfungsfaktor - der ist dann am Ar...


Kannst du das mal noch genauer erklären, ich steig da nicht so ganz durch (wie gesagt,ich bin keine Leuchte in Eletrik ).


usul schrieb:
Wenn der TB als 8 Ohm angegeben ist, sollte ein 4-Ohm tauglicher Verstärker damit kein Problem bekommen, auch wenn
die Impedanz bei manchen Frequenzen (vor allem bei sehr niedrigen) kleiner als 4 Ohm ist.


Also würdest du vorschlagen das ganze doch parallel zu betreiben? Nicht daß es mir dann irgendwann den Verstärker durch-brutzelt ...

Auch wenn ich wenig verstanden habe, danke für eure Antworten!!
usul
Inventar
#11 erstellt: 09. Sep 2005, 13:28

Bass-Fritt schrieb:

usul schrieb:
Wenn der TB als 8 Ohm angegeben ist, sollte ein 4-Ohm tauglicher Verstärker damit kein Problem bekommen, auch wenn
die Impedanz bei manchen Frequenzen (vor allem bei sehr niedrigen) kleiner als 4 Ohm ist.


Also würdest du vorschlagen das ganze doch parallel zu betreiben? Nicht daß es mir dann irgendwann den Verstärker durch-brutzelt ...


Ein ordentlicher Verstärker brutzelt nicht durch, sondern schaltet höchstens ab. Aber schau mal in dein Handbuch, ob der Verstärker für 4 Ohm ausgelegt ist, denn leider geben heute viele Hersteller die minimale Impedanz mit 6 Ohm an.
Ars_Vivendi
Inventar
#12 erstellt: 09. Sep 2005, 13:31
Hallo,

ich vermute mal du willst den TangBand sinnigerweise als Breitbänder betreiben?
Dann verbietet sich eine Reihenschaltung von alleine denn die Schwingspule hat eine gewisse Induktivität, die hohen Tönen einen großen Widerstand entgegensetzt. Folge der Reihenschaltung wären leisere Hochtöne.

Aber ich will dich nicht weiter verwirren. Parallelschaltung ist meist die bessere Lösung vorausgesetzt der Verstärker macht mit. Und da der TB alleine nicht unter 8 Ohm Impedanz kommt dürfte das kein Problem sein.
eBernd
Stammgast
#13 erstellt: 09. Sep 2005, 13:49
Hallo Bass-Fritt,
Zur Erklärung:
Stell dir vor, du steigtst mit der erforderlichen unteren Promille-Grenze ins Auto und fährst im zweiten Gang. Dann überkommt es dich und du trittst das Gaspedal im Rhytmus der Musik. Das gibt ein lustiges Geschaukel, weil der Motor das Auto nicht nur beschleunigt sondern auch bremst. Das ist genau das, was ein Verstärker mit der Lautsprechermembran auch machen sollte. Durch zu hohe Widerstände in der LS-Zuleitung (im Fall von Reihenschaltung also mindestens 8 Ohm vom "anderen" LS) ist das so, als würde du anstatt vom Gas zu gehen nur rhytmisch die Kupplung treten.

Kinder, niiieee nachmachen!

Gruß, Bernd
Gelscht
Gelöscht
#14 erstellt: 09. Sep 2005, 14:02
@usul: Ja, im Handbuch steht was von 4-8 Ohm an 100W/ch im Stereobetrieb. Sollte also möglich sein !

@Ars_Vivendi: Ja, ich will den Breitbänder als solchen verwenden !

@eBernd: Oh Gott, natürlich will ich keine schaukelnden Chassis !!

Okay, ich entnehme euren Aussagen, daß ich wohl besser die parallele Version baue und:
Danke an alle, die mir geholfen haben !!
Darmwind_1
Stammgast
#15 erstellt: 09. Sep 2005, 15:33
sorry das ich so spät noch was einwerfe:

sehe ich es dann richtig das (wenn) ich mir einen lsp mit 8 ohm und einen mit 4 ohm nehme parallel verschalte das der verstärker 6 ohm "sieht" ?!

(grundsatzfrage ! macht eh keiner)


MFG marcus
eBernd
Stammgast
#16 erstellt: 09. Sep 2005, 15:40
Hallo Marcus,

leider nein, sondern

1/(1/8 + 1/4) = 2,666666666 Ohhhmmm!

Gruß, Bernd
Darmwind_1
Stammgast
#17 erstellt: 09. Sep 2005, 15:46
ahh ja gut danke für Prompte antwort !




1/(1/8 + 1/4) = 2,666666666 Ohhhmmm!


Oha! das wär ein Verstärker gewesen (rauch,qualm)

@usul
Meine Verstärker sind Damals IMMER wegen zu geringer impendanz
abgeraucht (laaannnge her!)
die waren nicht so "clever" In protect zu gehen!
(da wusste ich es nicht besser)

Wieder ein wenig schlauer!
THX
nochmal


[Beitrag von Darmwind_1 am 09. Sep 2005, 15:55 bearbeitet]
lens2310
Inventar
#18 erstellt: 09. Sep 2005, 20:15
Parallelschaltung ist allgemein der Serienschaltung vorzuziehen (siehe oben Serienstreuung von Chassis).
Also lieber 2 hochohmige Chassis parallel schalten als 2 niederohmige in Reihe. Viele Hersteller bieten ihre Chassis in verschiedenen Versionen an.
Gesamtimpedanz bei Parallelschaltung von 2 Chassis ist R1 x R2 : (R1 + R2). Also 8x4 : (8+4) = 2,66...
Gelscht
Gelöscht
#19 erstellt: 10. Sep 2005, 01:26
Hi lens2310,

du schreibst
R1 x R2 : (R1 + R2)


Hm, denn ich habe eigentlich die Formel von Wikipedia (Link gepostet von Spatz) im Kopf, und die lautet:

1/R_ges = 1/R1 + 1/R2 ... 1/Rn

Daraus ergibt sich bei mir aber nicht 2,66.. Ohm sondern:

1/(1/8 + 1/8) = 4 Ohm!!

Was ist nun korrekt ?

EDIT: Hab den Fehler schon gefunden !! Du rechnest mit einem 4 Ohm und einem 8 Ohm Chassis... ich rechne mit zwei 8 Ohm Chassis...

Hat sich geklärt, aber danke für deine Mühen !
Spatz
Inventar
#20 erstellt: 10. Sep 2005, 11:49
Lens' Formel ist die vereinfachte Version der Formel von Wikipedia für nur 2 Widerstände.
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