Needles High-End

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pablomhr
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 13. Sep 2005, 02:39
Hi, bin neu im Forum und wollte Euch mein neustes Projekt vorstellen. Viele mögen jetzt lachen, aber nachdem ich die Classic 200 von Visaton gebaut habe (laufen an einem Marantz 7200 KI) habe ich von der Needles von Cyburgs gelesen/gehört und wollte sie unbedingt nachbauen. Unter Umständän bei leisere Musik oder DVD gucken, als Rears einsätzen ( oder auch richtig zum MUsikhören):). Der eigentliche Punkt meines Posts ist,dass ich mir gedacht habe ich könnte bei dem Sperrkreis, wegen der geringen Kosten zu höherwertigeren Weichenteilen greifen. Ich dachte da an 0,56 mH Backlack Luftspule; 6,8 uF Mundorf M-Cap und einem 10W mox 6,8 Wiederstand. Bringt das was,an Klang oder sonst was, bei den eigentlich billigen Chassis, solche hochwertigen Teile zu verwenden, oder ist es reine Geldverschwendung? Was sagt ihr als Profis dazu?? solte ich was investieren oder es bei billigsteilen belasen???? Apropos meine classic 200 klingt etwas dumpf, ich meine nicht richtig dumpf im sinne leise, aber irgendwie bedämpft :?, kann es sein dass es nur an meinem Studentenzimmer, das ca. 11 qm. gross ist, liegt und hier viele Teile runstehen? oder konnte ich was falsch gemacht haben??? Danke im Vorraus für alle Antworten
Gruß
Paul
Tom_am_See
Stammgast
#2 erstellt: 13. Sep 2005, 08:50
Hi,

was hochwertige Frequenzweichenbauteile angeht, kann man ja sehr unterschiedlicher Meinung sein. In diversen Zeitschriften ist immer wieder zu lesen, wie sich das Klangbild "plötzlich" öffnet, usw. usf. Ich kann dazu nur sagen, probier es aus! Häng 'ne einfache Luftspule, 'nen Zementwiderstand und 'nen MKP als Speerkreis vor den W3. Danach baust Du den selben Sperrkreis mit Folienspule, MOX und M-Cap auf und hörst dir an, wo der Unterschied liegt. Und dann postest DU deine Erfahrungen hier

Ich persönlich bin jedenfalls kein Freund von höchstwertigen High-End-Bauteilen.

Was die classic200 angeht, wendest Du dich am besten an

http://www.visaton.de/vb/forumdisplay.php?s=&forumid=35

Da gibt's noch mehr Leute, die die haben, auch den Erfinder wirst Du dort finden.

Grüße

Thomas
georgy
Inventar
#3 erstellt: 13. Sep 2005, 09:26
Auf eine Backlackspule würde ich verzichten, als Kondensator einen MKP der auch nicht so viel mehr kostet als ein Elko ist ok.

Was die Classic 200 angeht kann man schlecht sagen ob du was falsch gemacht hast, etwas lauter lässt sich der Hochtner durch weglassen des Widerstands bekommen, wobei ich nicht glaube dass das bei dir ausreicht.
Hast du die Weiche selbst gebaut oder eine fertig aufgebaute genommen? Eventuell kannst du mal Fotos von der Weiche reinstellen.
timo_bau
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 13. Sep 2005, 09:38
Immer wieder gestellte Frage hier

Hallo erstmal

Bringen hoherwertige Bauteile was????

Ich kann das von TOM_AM_SEE geschiebene, voll und ganz nachvollziehen,
auch ich bin immer wider über die Aussagen in den Selbstbauzeitschriften überrascht, wenns da heiß das Klangbild wird luftiger oder das Klangbild wird freier oder so ein sch....,

Ich hab in einigen Jahren Lautsprecherbau selten Bauteilunterschiede gehört, meine Grundsätze sind die Preisleistungsempfehlung umzusetzen, das bedeutet bei Breitbändern, Normale Luftspulen müssen nicht mal großen Querschnitt haben so um 1mm2, MKPs wenns nicht so teuer wird als bis 10 µF und MOX oder Zement, hier hab ich noch nie Unterschiede gehört, die Mundorfteile hab ich aus Finanznot erst selten bestellt und eingebaut, aber nie große Unterschiede gehört.

Gruß Timo
pablomhr
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 13. Sep 2005, 11:33
hi, vielen dank, für die Antworten. Dass mit der classic hat sich erledigt, ich habe mir die Weiche bei einer der Boxen noch mal nachgeschaut, und festgestellt dass ich ein falsches Teil (kondi) draufgelötet habe, habe ich wahrscheinlich daneben in meine Teilekiste gegriffen:)

Und zu der needles ich werde es ausprobieren:) mal gucken was dabei rauskommt.

Gruß
pablomhr
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 15. Sep 2005, 03:20
Hi meine Needles sind fast fertig, ich habe doch die hochwertigen Teile gekauft und versuche es auch mit alten Elkos und mkt´s die ich noch hier so rumliegen habe ( drei Sperrkreise also), ich verspreche mir im Endefekt zwar keine großen unterschiede, abe bin wirklich neugierig was dabei rauskommt, und möchte auch für mich feststellen ob es sich auch in Zukunft lohnt zu teueren Teilen zu greifen, morgen Abend sollte es soweit sein, also bis dann.
P.S ich werd versuchen auch ein Paar bilder hier reinzustellen

Gruß
Paul
Caisa
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 15. Sep 2005, 09:18
Hi, also ich hab für meine Lancettas auch einen normalen 0815 Sperrkreis gebaut und einen mit sehr guten MPK's etc und mann konnte den Unterschied als Nuancen hören. Ist kein Tag/Nacht Unterschied, aber wahrnembar. Ob der finanzielle Aufwand lohnt muss wohl jeder selbst wissen...

Gruß Caisa
selector24
Inventar
#8 erstellt: 15. Sep 2005, 09:26
Hallo,

in der Preisklasse kann ich mir schwer vorstellen dass ein 20€ Chassis mit einem 50€ High-end Sperrkreis besser klingt als ein 60€ Chassis mit normalem Sperrkreis.

Bei sehr hochwertigen Chassis wirds schon was bringen um noch den letzten Funken optimierung auszunutzen. Vor allem weil auch die Preisrelation Chassis/Sperrkreis nicht mehr so schief ist.

Auf Ergebnisse bin ich sehr gespannt...


lg

Wolfgang
Caisa
Hat sich gelöscht
#9 erstellt: 15. Sep 2005, 09:27
Hi, die Relationen stimmen natürlich irgendwie nicht mehr, aber man hört auch an dem kleinen TB einen unterschied!

timo_bau
Hat sich gelöscht
#10 erstellt: 15. Sep 2005, 11:25
Setzt den Tangband mal ohne den Sperrkreis ein und regelt dann Aktiv den Mittelton runter, beziehungsweise regelt den bass um vielleicht 3 dB mehr und den Hochton etwas raus, ihr werdet erstaunt sein, jedes elektrische Bauteil was ihr in den Signalweg macht ändert den Klang des Chassis.
Meine Theorie ist hier zunächst den Klangregler am Verstärker mißbrauchen, wenn die Kurve nicht gerade wird kann man immer noch Sperrkreise einfügen. (nur bei BBs zu empfehlen, Mitenkorrektur statt passiv mal aktiv probieren.)

Das war jetzt ein Tip eines Minimalisten des Lautsprecherbaus, trotzdem kann man auch so sehr neutral abgestimmte Breitbänder erreichen. Meine Coral BBS und der Beyma laufen elektrisch entzerrt in schmalen offenen Schallwänden, der Coral benötigt keinen Sperrkreis und den Beyma vom Viech ebenfalls nicht.
Die teuersten Mundorfbauteile können nie so gut sein wie keine Bauteile im Signalweg, das ist Realität.

Gruß Timo
pablomhr
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 15. Sep 2005, 14:02
also die neuen Sperrkreis-Teile waren auch nicht sooo teuer dass sie die Relation so mies machen würden (pro Weiche ca 9€)gut die billigste Wariante würde neu um die 4-5€ pro weiche kosten, die Aufpreise bei den kondis, Spule und MOX sind schon deutlich aber bei der Preisspanne 10€ hin oder her finde ich, ist es den Versuch wert.
Wie gesagt heute Abend will ich die "kleinen" mal anwerfen, binn schon echt auf den Klang gespannt.
pablomhr
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 18. Sep 2005, 17:50
Sooo, jetzt ist es soweit ich habe die kleinen fertiggestellt und angeschlossen und muss echt sagen ich war schon überrascht! also Zimmerlautstärke ist allermal drin, und bei dem Pegel stimmen auch die Bässe, leider ist die kleine ziemlich schnell am Ende ihrer Kräfte und ich vermisse manchmal etwas an Höhen, deshalb wird sie auch dort eingesetzt wofür ich sie gebaut habe, Homecinema, denn dafür reichen sie allermal. Alles in einem eine klasse Box.

Mir hat der mkt/mkp Sperkreis am besten gefallen, der mit den elkos und der 1,4mm Spule fand ich den Klang irgendwie nicht gut.
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