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Lohnt es sich überhaupt LS zu bauen???

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Autor
Beitrag
Schok~Riegelchen
Stammgast
#1 erstellt: 15. Jul 2004, 11:08
Hallo,

ich besitze Canton LE 109 LS. In letzter Zeit hab ich mit dem Gedanken gespielt mir selber LS von Visaton zu bauen. Nun wollte ich wissen wie viel ich für einen Bausatz bezahlen muss, der um besser ist als die Canton???

Mehr als 600€ für das Paar Standlautsprecher wollte ich eigentlich nicht ausgeben...Würde das was besseres rauskommen als bei den Canton?


Und in welcher Preisklasse würden sie bei den Fertiglautsprechern mitspielen?


Schon mal Vielen Dank im voraus für Eure Antworten!
DaBoom
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 15. Jul 2004, 14:03
Selbstbau lohnt sich nicht!

Meiner Meinung nach.

Hohe Kosten..Chassis,Holz,Furnier,Dämmstoffe und und und...

Der Klang ist meist nicht so gut wie von fertigen, man bedänke den Aufwand der Hersteller beim Entwickeln/Bau der Lautsprecher.

Ich rate dir davon einmal ab, spar dir das Geld(Zeit)
kyote
Inventar
#3 erstellt: 15. Jul 2004, 14:10
Hör bloß nicht auf daBoom!

Er hat sich scheinar nicht mit der Materie befasst!

Ich kann dir zwar nicht sagen welche Box besser klingt als deine vorhandenen, aber ich kann dir versichern, das Visaton genausoviel Arbeit in die Entwicklung steckt wie Hersteller von Fertigboxen.

Chassis Dämmstoffe und und und ... sind im Baustz enthalten.
MDF ist nicht übermäßig teuer und alles andere kannst du dir jaaussuchen.


[Beitrag von kyote am 15. Jul 2004, 14:11 bearbeitet]
Jafp23
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 15. Jul 2004, 16:08

Lohnt es sich überhaupt LS zu baeun???

Ja

mdf ca 10-15 € der quadratmeter
chassis von 20€ bis 70000€
gute so ca 50-200...
dämmstoffe normalerwise recht billig so um 5 bis€
weiche recht ordentlich so ab ca 20-30€
klar kannst high end weichen theoretisch beliebig teuer machen

insgesamt lohnt es sich und visaton treibt auch nen recht guten aufwand zur entwicklung der bausätze...

ne komplette eigenentwicklung wird teurer ...
(messsysten zwingend erforderlich ... )

ich kanns nur empfehlen
es sei denn man hasst basteln und werken...


[Beitrag von Jafp23 am 15. Jul 2004, 16:10 bearbeitet]
Karsten
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 15. Jul 2004, 17:25

Selbstbau lohnt sich nicht!

Meiner Meinung nach.

Hohe Kosten..Chassis,Holz,Furnier,Dämmstoffe und und und...

Der Klang ist meist nicht so gut wie von fertigen, man bedänke den Aufwand der Hersteller beim Entwickeln/Bau der Lautsprecher.

Ich rate dir davon einmal ab, spar dir das Geld(Zeit)


Sorry,beziehst Du Dich auf Eigenentwicklungen oder auf
komplett entwickelte Bausätze8u.a. Visaton ,Zoller Hifi usw.?
Jetzt bin ich mal gespannt!
Mohan123
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 15. Jul 2004, 21:44
Wenn man die Zeit nicht rechnet und das Bauen Spaß macht und mit dem zufrieden ist was man als Finish selber optisch so herausholen kann, lohnt es sich. Es sei denn man baut für unter 200 Euro das Paar, oder wirklich nur ein einziges mal (Werkzeug-Anschaffungskosten) - da wird es echt schwer.

Visaton hat auch ein eigenes Forum, da gibts einige interessante Vorschläge zum Nachbauen, da ist dann die Entwicklungsarbeit keine mehr.
DaBoom
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 15. Jul 2004, 23:53


Sorry,beziehst Du Dich auf Eigenentwicklungen oder auf
komplett entwickelte Bausätze8u.a. Visaton ,Zoller Hifi usw.?
Jetzt bin ich mal gespannt!


Eigenentwicklungen kann man meiner meinung nach vergessen.
Die Technik, das Wissen und etc. .... wer hat schon einen schalltoten Raum im Keller, geschweige den ein Meßgerät.

Habe mir gerade die Bausätze der Firma Visaton, kenne die Chassis da ich früher ien wenig "experimentiert" habe, angeschaut.

Manche Sets sehen auf den ersten Blick, damit meine ich die technischen Angaben, ganz okay aus.

Doch denke ich immer noch, und dies ist nun einmal meine Meinung, das so ein Set keinen LS von einem namenhaften Hersteller der keine Hochpreispolitik, sondern seine Preise fair gestaltet und nach wirtschaflichen Kriterien, and ei Wand spielt.
micha_D.
Inventar
#8 erstellt: 15. Jul 2004, 23:58
Nun..
Was Visaton angeht..Burmester verwendet Visaton in der B99 im Bassbereich...der Rest(magnetostaten) sind auch zusammengekauft.Also ich finde,das sich Selbstbau durchaus lohnt.Wenn man,s richtig angeht.

Gruß Micha
DaBoom
Hat sich gelöscht
#9 erstellt: 16. Jul 2004, 00:00


Lohnt es sich überhaupt LS zu baeun???

Ja

mdf ca 10-15 € der quadratmeter
chassis von 20€ bis 70000€
gute so ca 50-200...
dämmstoffe normalerwise recht billig so um 5 bis€
weiche recht ordentlich so ab ca 20-30€
klar kannst high end weichen theoretisch beliebig teuer machen

insgesamt lohnt es sich und visaton treibt auch nen recht guten aufwand zur entwicklung der bausätze...

ne komplette eigenentwicklung wird teurer ...
(messsysten zwingend erforderlich ... )


MDF...da man ja die Schallwand dicker machen soll, braucht man dafür schon mal ne seperate Platte.
Dann die anderen Seiten...da kommt schon ein wenig zusammen...
fraglich ob dir der Baumarkt die dir gleich passend sägt..oder man die ganzen Platten kaufen muß.
Chassis.....das A und O...hier fängt es an!
Passen sie klanglich zueinander...Abstrahlverhalten, Freuenzgang.....
Weichen....das andere O.....Winkrungsgrade aufeinader anpassen, Übergangsfrequenzen.....frei oder uaf Platine?

Dämmstoffe...für 5€ grad mal nen Sack Wolle...reicht für einen LS.....dann noch den Schaumstoof für den Bassbereich...gleich mal 20€....2 x Barrreflexrohr...
Bezugsstoffe...Furniere....und und und...
->Selbstbau?



Nun..
Was Visaton angeht..Burmester verwendet Visaton in der B99 im Bassbereich...der Rest(magnetostaten) sind auch zusammengekauft.Also ich finde,das sich Selbstbau durchaus lohnt.Wenn man,s richtig angeht.

Die Preisvorstellung war für 2 LS 600€....
Die High End Chassis kosten auch über 130€..eher mehr!
Weiß jetzt auf die schnelle nicht welches Modell, aber in der Kategorie High End fängt es so bei 120€ an....10€...200€ pro Treiber.


Set...s.o.

Sorry für den Doppelpost.


[Beitrag von DaBoom am 16. Jul 2004, 00:09 bearbeitet]
micha_D.
Inventar
#10 erstellt: 16. Jul 2004, 01:02
Hi

Als selbst Canton-Besitzer weiss ich,das die verbauten Chassis nicht gerade das "Gelbe vom Ei"sind.
Das sie dennoch gut spielen,liegt in erster Linie in der penibel genauen Konstruktion und Abstimmung der ganzen Angelegenheit..Sooo einfach wirds also nicht werden..

Micha
peter-hates-marketing
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 16. Jul 2004, 01:28
Selbstbau lohnt sich nur dann, wenn dir der zeitliche
Aufwand egal ist (sprich Hobby)

Wenn du aber 2 Boxen um z.B. 100 €/Stück haben willst die
ordentlich klingen, kannst du Selbstbau vergessen, da
schon das ganze Werkzeug, falls nicht vorhanden viel
Geld kostet.

Aber man kann sichs auch in die Tasche lügen, "heute gebe ich 50 € aus morgen nur 30 €......"

Interessanter wird Selbstau nur bei a) individuellen
Anforderungen und b) in mittleren-höheren Preissegmenten
oder c) weils lustig ist
ukw
Inventar
#12 erstellt: 16. Jul 2004, 01:53
Lautsprecherselbstbau lohnt immer.
Man gewinnt garantiert an Erfahrung.

peter-hates-marketing hat natürlich recht, wenn er sagt eine 150,- Euro Box lohnt den Selbstbau nicht.
Dafür gibts die erprobten Bausätze (K&T ~ Cheap trick) mit denen man für 150 Euro Einsatz schnell mal
in die 1.500,- Euro Klasse vordringen kann.

Frage ist welche Experimentierfreude legt man an den Tag, welche handwerklichen Fähigkeiten
bringt der "Selberbauer" mit, welche Werkstatt/ Werkräume stehen zur Verfügung.

Habt Ihr mal High End Boxen zerlegt?

Die Chassis kosten im Einzelkauf/ Ersatzteilkauf meist nicht mehr als 1.500,- Eur. Ich behaupte mal, wenn ihr
1000 Stück davon bestellen würdet, fällt der Preis auf 472,- Euro.
Eine gute passiv Weiche für ein 3 Wege System ist im Einzelkauf nicht unter 100,- Eu zu machen.
Die Variante mit dem gröbsten online Marktplatz lasse ich mal außer acht.

Die Lautsprecher sind nur so gut wie das Gehäuse. Es sind schon gegossene und gepresste Gehäuse auf dem Markt, insbesondere bei den Billigheimern.
(Sourround ganz häufig aus billigstem Plastik !!!)

Okay, B&W Nautilus (die Schnecke für über 40.000,- Eur) ist auch gegossen, das lasse ich mal außen vor.

Die Gehäuse kosten als Einzelauftrag beim Tischler/Schreiner
1.500 - 2.500 Eu bei allen gradflächigen Gehäusen (Kuben, Pyramiden)
und ein paar Dollar mehr, wenn Schablonen für gekrümmte Flächen extra gefertigt werden müssen
(z.B. eine B&W Nautilus 803 oder sowas)

Bei nennenswerten Stückzahlen gilt auch hier: Es wird wesentlich günstiger. Aber hochwertige Lautsprecher
sollten auch eine hochwertige Optik haben ... und das ist nun mal Profi Sache...

In der Summe kome ich vielleicht auf 4.000,- Euro Material wenn ich nur selbst zusammenbaue und abstimme.

Es gibt da eine Firma die digitale Frequenzweichen sehr günstig anbietet. Verweise an dieser Stelle nur auf:

http://www.hifi-foru...&thread=1079&z=8#150

Damit gelingen auch schwierige Abstimmungen im Handumdrehen und mit High Endigsten Ergebnissen.

Lange Rede kurzer Sinn:

Mann kann auch ohne Werkstatt für 2.000,- bis 4.000,- Euro
ein Qualitätsniveau von weit über 12.000,- Euro vordringen.
Das kann man auch hören - das sollte man sehen.

Wenn ich auf diese Weise 8.000,- Euro spare lohnt sich das meiner Meinung nach schon.


[Beitrag von ukw am 16. Jul 2004, 01:59 bearbeitet]
cleaner
Hat sich gelöscht
#13 erstellt: 16. Jul 2004, 03:50
@DaBoom

Ist schwierig zu glauben, und dann noch von Heut auf Morgen Ist aber so
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Habe selbst paar Lautsprecher von Visaton gebaut. Dabei etwa, na ja, 2.000€ - 2.500€ ausgegeben. Bin mit dennen voll und ganz zufrieden, da ich glaube "fast" das Klangqualitätlimit erreicht zu haben. Lautsprecher fürs Leben so zu sagen.

Firma Visaton gibts nicht seit Gestern. Damit will ich sagen dass die paar Jahrzehnte an Erfahrung haben. Über 30 um genau zu sagen. Die besitzen einen Schalltoten-Raum, das nötige Equipment, und schon mal erwähnte, das nötige Erfahrung.
Ok, wenn man anderen, die schon mal Erfahrungen mit Visaton Chasis gehabt haben, nicht glaubt und auch Visaton selbst auch nicht (was ist eigentlich der Grund für solch Misstrauen ), dann zumindest Hobby Hi-Fi und Klang & Ton. Die beiden Laden haben im Laufe der Zeit so gut wie alle Lautsprecherchasis von Visaton getestet und erfolgreich in ihren eigenen Lautsprecherkombinationen eingesetzt. Viele, besonders High-End Serie, Chasis hat man besonders hochgelobt (Preisleistung/Verarbeitung/"Klangqualität").
Das einzige was Visaton von anderen Fertiglausprecher-Hersteller unterscheidet ist, dass die selbst keine Fertiglautsprecher in Massen verkaufen sondern als zich mal geprüfte und erprobten Bausätze für Bau eines Lautsprechers verkaufen/anbieten. Das wars auch schon
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Das Holz kriegt man in Baumärkten nur in ganzen Platten verkauft, leider. Aber es wird nach Wunsch
kostenlos zugeschnitten. Der Rest wird im Bausatz mitgeliefert. Lautsprecherchasis, Bassreflexrohre, Dämmwolle, fertige Frequenzweiche, Schrauben, Lautsprecheranschluss-Terminal, Lautsprecherkabel...

Also wenn man es so möchte , dann muss es nicht unbedingt selbstgebaut werden. Die Fertiggehäuse kann man auch kaufen. Zum Beispiel bei www.plus-elektronik.de.

Allerdings, meine Meinung, dass sich das Selbstnachbau erst ab einer gewissen Summe lohnt. Das heisst auch dass es nicht grundsätzlich so ist, sondern je nach dem welch man Ansprüche hat. Paar Beispiele:

1: TOPAS http://www.visaton.de/deutsch/artikel/art_700.htm

2: VIB 170 AL/KE http://www.visaton.de/deutsch/artikel/art_586.htm

Wobei bei VIB auch die bessere Keramikkalotte eingesetzt werden kann http://www.visaton.de/deutsch/artikel/art_605.htm

Damit will ich ebenfalls sagen, dass wahrscheinlich nur sowas "kleines" für 600€ in Frage kommt. Alle Chasis, sind absolute High-End Chasis.
Hier sind paar in Echt zu sehen:
http://www.visaton.d...6545&highlight=Topas

http://www.visaton.d...7611&highlight=Topas

http://www.visaton.d...27&highlight=VIB+170

http://www.visaton.d...50&highlight=VIB+170
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Und nochmal DaBoom

Ich kann echt nicht kopieren, ich begreifs einfach nicht. Wie kann man der Art etwas verurteilen was man noch nie selbst ausprobiert hat
Zudem noch schadest du unbegründet dem Ruf der Firma. Und ich meine es so wie ich es geschrieben habe.


[Beitrag von cleaner am 16. Jul 2004, 04:08 bearbeitet]
kyote
Inventar
#14 erstellt: 16. Jul 2004, 09:07
@daBoom:
Also in jedem Baumarkt in dem ich bisher war, bekam ich immer die maße die ich wollte, und musste auch nur das bezahlen.
Baumärkte schneiden weder fasen nach andere winkel als den rechte, aber von wegen man bekommt nur ganze platten: Schwachsinn.

Gerade bei einfacheren Bausätzen wie den meisten cheap tricks braucht man nur mit seiner liste in den baumarkt gehen das zugeschnitten mdf mit nach hause nehmen und zusammenleimen. der rest ist dann nur noch! das oberflächen finnish.

ein sack sonofil für 3€ reicht für 20 liter

die frequenzweichen von bausätzen, berücksichtigen alle von dir genannten aspekte.

nicht jede box braucht ein br rohr. gibt auch geschlossene und transmissionline und und und ...


[Beitrag von kyote am 16. Jul 2004, 09:15 bearbeitet]
Waldo
Ist häufiger hier
#15 erstellt: 16. Jul 2004, 10:37

nicht jede box braucht ein br rohr. gibt auch geschlossene und transmissionline und und und ...

Außerdem gibt es eine Reihe von Bausätzen (zB. bei
Intertechnik), die das BR-Rohr mit Hilfe eines zusätzlichen
Brettchens (in Gehäusebreite) direkt in der Konstruktion schon
mit drin haben.
Das sollte sich doch eigentlich auf jeden beliebigen anderen
LS übertragen lassen, oder? Querschnitt des BR-Rohrs be-
rechnen, durch die Innenbreite des Gehäuses teilen - schon hat
man den Abstand, den das "BR-Brettchen" vom Gehäusedeckel bzw.
-boden haben muß. Die Länge des Brettchens ist dieselbe wie
die des BR-Rohrs.Oder hab ich hier einen elementaren Denk-
fehler?

H.a.n.d.,

E.:wq
palucca
Hat sich gelöscht
#16 erstellt: 16. Jul 2004, 10:45
hallo,

auch ich bin seit über 30Jahren begeisterter Selbstbauer.
Damals gab es nur die Bauvorschläge von Klinger. keine Messgeräte außer die grünen aus Dänemark. Was für Möglichkeiten sind heute vorhanden! Das ganze bringt mir als Hobby nicht nur Spaß, sondern spart eine Menge Geld.
z.B. ETON 25cm Bass, Eton 7Hex und ER4 kosten pro Seite
inkl. Holz/Weiche ca. 1300,-€ Als Fertigbox ca. 5000,-€ pro Stück. Dadurch, daß es jetzt erschwingliche digitale Weichen gibt, ergeben sich viele Freiheiten bei der Entwicklung von Boxen. Oder LSP-CADpro: Simulation am PC und die Änderungen der Weiche sind sind sofort hörbar. Jeder der sich längerfristig damit beschäftigt, wird allerdings nicht um ein Profimessgerät herumkommen.Für diejenigen, die nur ab und zu was bauen möchten, gibt es die Zeitschriften Klang & Ton und Hobby-HiFi.
DaBoom
Hat sich gelöscht
#17 erstellt: 16. Jul 2004, 10:48


Und nochmal DaBoom

Ich kann echt nicht kopieren, ich begreifs einfach nicht. Wie kann man der Art etwas verurteilen was man noch nie selbst ausprobiert hat
Zudem noch schadest du unbegründet dem Ruf der Firma. Und ich meine es so wie ich es geschrieben habe.


Habe schon mehrmals, auch mit Chasis von Visaton, experimentiert!
Steht aber auch weiter oben.

Habe nie die Qualität von Visaton angeprangert!
->Die Tatsache dass Burmester bei Visaton einkauft, macht hier gegliche Vorwürfe zu nicht.

->Habe nur gemeint dass man durch den Kauf eines Sets, dass man dann selber zusammen schustern muß nicht die gleiche Qualität hinbekommen kann wie Hersteller.

Die Steifigkeit des Gehäuses ist nun einmal ein wesentlicher Bestandteil eines LS.

Und wer hat schon das benötigte Profiwerkzeug, Schreibzwingen, Winkel...etc um das Gehäuse sehr gut zusammen zu verleimen!
->Habe die Links kurz überflogen.....sind scheinbar alle Handwerker!

Wer selber bauen soll, solls ausprobieren...wer Spaß am heimwerken hat...Bitte!

Meine Meinung ist und bleibt:
Sets und Selbstbau wird nie die Qualität eines hochwertigen LS erreichen!
Vom Klangbild mal ganz abgesehn!
palucca
Hat sich gelöscht
#18 erstellt: 16. Jul 2004, 11:04
hallo DaBoom,

Du hast wohl noch nie die Möglichkeit Fertigboxen und Selbstbauboxen zu vergleichen, sonst würdest Du deine Meinung sicherlich ändern. Und zusammschustern wird kaum ein
ersthafter Selbstbauer. Meine sind von einer Fertigbox nicht zu unterscheiden. Tischler, die bezahlbare Frässungen
und Lamellos fräsen können gibt es überall.
peter-hates-marketing
Ist häufiger hier
#19 erstellt: 16. Jul 2004, 12:04
@ukw

ich weiß zwar nicht in welcher Preisregion du schwebst,
d.h. mir sind deine Preisbeispiele viel zu hoch gegriffen.

Dennoch ist der Ansatz richtig. Vieleicht sollten wir
ja mal ne Massenbestellung organisieren. Ich denke
der Preisverfall wäre bei entsprechender Stückzahl
noch dramatischer.

Wird vermutlich aber am Individualismus und an der Organisation scheitern. Aber von der Idee her, ist es schon interessant....
palucca
Hat sich gelöscht
#20 erstellt: 16. Jul 2004, 13:12
hallo peter-hates-marketing

das wird nichts, da jeder eigende Vorstellungen hat! Schau mal in anderen Foren nach Forumsbox.
Warum so viel Geld für eine Selbstbaubox? Da ich für mich
nur alle 4-5Jahre neue Boxen baue, sollen diese dann auch meinen Klangvorstellungen entsprechen und das gibt es nunmal nicht billig.
peter-hates-marketing
Ist häufiger hier
#21 erstellt: 16. Jul 2004, 13:28
@paluca

muss na nicht gleich ne Box sein. Man könnte ja z.B.
mit nem Hochtöner anfangen.

Natürlich ist das Ganze schwierig zu realisieren....

Die Preisevorstellungen richten sich natürlich nach dem jeweiligen Geldbeutel und der persönlichen Wertigkeit.
micha_D.
Inventar
#22 erstellt: 16. Jul 2004, 13:36
Hi..

Man kann durchaus ne menge sparen und zu gleichwertigen Ergebnissen wie bei Fertigboxen kommen..
Das wird besonders bei Hornkonstruktionen..z.B. Klipsch(eckhorn) oder Altec,s (Voice of Th..) deutlich...

Woran jedoch der Anfänger nicht ganz so gut bei wegkommt..
Trotzdem..der Spareffekt bei einem hochwertigen Ergebnis bleibt..Betrachtet man dann noch die gebrauchtpreise für abgegammelte Dinger..

Gruß Micha


[Beitrag von micha_D. am 16. Jul 2004, 13:38 bearbeitet]
Karsten
Hat sich gelöscht
#23 erstellt: 16. Jul 2004, 14:08

Hi

Als selbst Canton-Besitzer weiss ich,das die verbauten Chassis nicht gerade das "Gelbe vom Ei"sind.
Das sie dennoch gut spielen,liegt in erster Linie in der penibel genauen Konstruktion und Abstimmung der ganzen Angelegenheit..Sooo einfach wirds also nicht werden..

Micha


Hallo Micha,

und genau hier muss man ansetzen!
Richtig,die Hersteller kochen auch nur mit Wasser,
d.h. die eingesetzen Chassis könnte jeder selbst für einen
Bruchteil kaufen.Das Grösste ,und für den Laien nicht zubewältigen Problem,ist die Abstimmung ,genauer die FW.!!
Es reicht eben nicht sich in die Materie einzulesen,die Erfahrungen von Entwicklern mit 20J. Erfahrung kann man nicht mehr aufholen.Und genau die Erfahrung benötigt man u.a.
Simulationsprogramme ,TSP sind ein erster Anhaltspunkt aber noch lange keine Garantie.


Ansonsten,bist Du ja eher dem SB positiv eingestellt ,also
sehe es bitte nicht als Kritik an.


So, lange Rede kurzer Sinn!!!
In solchen Thread´s gibt es immer Befürworter und Gegner,wie in jedem anderen Thread(z.b. Markenbezogene Thread´s)auch.Letztendlich bringt das aber keine greifbaren Ergebnisse,oder doch????

Lasst uns doch mal einen BEWEIS antreten,das man
a.) mit gleichem Budget ,einen LS nachbauen kann, der um Klassen höher spielt
oder b.) das gleiche Klangpotenzial mit wesentlich weniger finaziellen Mitteln möglich ist.

Das Gehäuse bzw. den Zuschnitt für den Bausatz ,lassen wir in Schreinerei nach Plan anfertigen,also ohne eigenen großen Aufwand.Das Zusammenleimen sollte jeder hinbekommen auch ohne Profiwerkstatt.
Hat jemand einen konkreten Vorschlag von einem LS,der
klanglich ,optisch zusagt,aber preislich nicht zurealisieren ist????

Mal schauen,vielleicht entsteht eine interessante Geschichte hier,bin gespannt!
micha_D.
Inventar
#24 erstellt: 16. Jul 2004, 15:55
Hi

Abgesehen mal davon..bau ich schon seit langem PA-LS zum Bruchteil eines Fertig-LS ..mit gleichwertigen Ergebnissen.
Die gesamte Weichenproblematik lässt sich mit dem Aktivbetrieb ohnehin ausschließen...was bleibt sind Chassis und Gehäuse..

Da kann man jetzt einfach das Burmester-beispiel B99 angehen...

2 Visaton 25 cm Chassis im bassbereich..Gehäusematerial:Mdf...für genaueres zur B99 müsste man jetzt erstmal ein wenig rumgoogeln und Info,s einholen....so wie ich diesen LS noch in Erinnerung habe..bestand dieser LS aus einem soliden,versteiften MDF Gehäuse....ohne Voodoo-Schnickschnack.


Micha


[Beitrag von micha_D. am 16. Jul 2004, 15:57 bearbeitet]
cleaner
Hat sich gelöscht
#25 erstellt: 16. Jul 2004, 15:57

Habe schon mehrmals, auch mit Chasis von Visaton, experimentiert!
Steht aber auch weiter oben.

Habe nie die Qualität von Visaton angeprangert!
->Die Tatsache dass Burmester bei Visaton einkauft, macht hier gegliche Vorwürfe zu nicht.

->Habe nur gemeint dass man durch den Kauf eines Sets, dass man dann selber zusammen schustern muß nicht die gleiche Qualität hinbekommen kann wie Hersteller.

Die Steifigkeit des Gehäuses ist nun einmal ein wesentlicher Bestandteil eines LS.

Und wer hat schon das benötigte Profiwerkzeug, Schreibzwingen, Winkel...etc um das Gehäuse sehr gut zusammen zu verleimen!
->Habe die Links kurz überflogen.....sind scheinbar alle Handwerker!

Wer selber bauen soll, solls ausprobieren...wer Spaß am heimwerken hat...Bitte!

Meine Meinung ist und bleibt:
Sets und Selbstbau wird nie die Qualität eines hochwertigen LS erreichen!
Vom Klangbild mal ganz abgesehn!


Die steifigkeit und Dämmung des Gehäuses ist das wichtigste Vorteil eines Selbstbaus. Vertstrebungen und "dicke" Holzwände. Macht mal die teuren Lautsprecher auf. Sind meist aus, je nach grösse, aus 13-19mm Spannplatte gemacht oder MDF.
Dann kann man zu Dämmung Sand, Stahlsrottmatte, Bitummen oder Fliesen (Keramik-Feinzeug) nehmen. Wird innen an die Wände aufgeklebt. Das dämmt gut und gibt noch zusätzlich Gewicht für die Stabilität.
Bei Fertiglautsprechern wird man etwas vergleichbares vergeblich suchen.

Das ein Privatman mit Selbstbau nie die Qualitäten eines fertigen Lautsprecher erreichen kann, kann nur auf paar Macken auf oder in der Oberfläche zutreffen. Nicht jeder ist Profi und man hat es nicht schon 100 mal gemacht, das ist schon klar. Aber wenn jemand sich von vorne rein das SB nicht zutraut, dann sollte man, wie schon oben erwähnt, das Gehäuse machen lassen.
Und klar, das Werkzeug kostet Geld. Aber es muss nicht Profisioneles Werkzeug sein und man kann es auch gebraucht übers Ebay kaufen.

Habe damals nicht zeigen wollen, aber egal:

Bestückt sind mit TIW 360, AL170, DSM25FFL, MHT12.
Die Abmessungen von Boxen sind: ca. 150X40X40cm. Das Innenvolumen für den TTer schätze ich auf ungefähr 150L und des MHTes auf 20L.
Das Gewicht wird ca. 130kg sein (baue gerade die Schallwand um). Gemacht aus 25cm Buche MPX, innen überklebt mit 8mm Feinzeug Keramikfliesen. Somit ist für die Stabilität und Dämmung gut gesorgt. Der Frequenzgang von ?? - 40.000Hz. Die untere Grenzfrequenz, ist schwer zu sagen ohne gemessen zu haben, aber original abgestimmt auf 35Hz. Schalldrück 90db.
(wird der Zeit umgebaut)

http://img7.exs.cx/my.php?loc=img7&image=1a3.jpg

http://img7.exs.cx/my.php?loc=img7&image=7a1.jpg

http://img7.exs.cx/my.php?loc=img7&image=8a.jpg

http://img7.exs.cx/my.php?loc=img7&image=13a1.jpg
micha_D.
Inventar
#26 erstellt: 16. Jul 2004, 16:04
Hi

Sieht doch prima aus!

Obwohl ein 4 Wege konstrukt schon wieder einiges an gemeinheiten bereithält.

Noch einfacher wird es ohnehin,wenn der Klang im Vordergrund tritt und man nicht allzu grossen Wert auf das äussere legt...

Micha
cleaner
Hat sich gelöscht
#27 erstellt: 16. Jul 2004, 16:16
Das sind die Atls Compacts von Visaton. Die Boxen sind schon seit 93' in deren Programm. Demnach wurden die Lautsprecher schon zich mal privat geprüft da von vielen schon nachgebaut wurden . Der Frequenzgang der Original ist linealgerade.
Na ja, das Disign ist halt stinknormale Quaderkiste

(Die Schallwand wird aber , wie gesagt, umgebaut. Und Bespannrahmen kommt weg)


[Beitrag von cleaner am 16. Jul 2004, 16:17 bearbeitet]
Gis_cmp
Ist häufiger hier
#28 erstellt: 16. Jul 2004, 21:42
Hallo,

wo hier gerade dieses Thema über Selbstbau von Lautsprecher ist, habe ich dazu mal eine Frage.
Wie werden die Lautsprecher den überhaupt vermessen? Ich kann es mir nicht vorstellen dass die Lautsprecher in Schalltote Räume vermessen werden. Diese Räume sind gerade nicht billig und es gibt gerade davon nicht viele mit guter Qualität (meine damit Class-A Räume). Das zweite Problem ist das auch die guten Class-A Räume meist nur bis 50Hz runter gehen.
Ich kann mir da schon eher vorstellen dass dafür Totalreflexionsräume verwendet werden, damit lässt sich relativ einfach der Gesamtschallpegel ermitteln. Wie es aber dabei mit den Frequenzgang aussieht, da wird bestimmt spannend, Korrekturfaktoren ohne Ende.
Ich habe es schon mal versucht eine Box in einem Schalltotem Raum zu vermessen (50Hz Raum), war aber nicht das was ich rausbekommen wollte. Die Messergebnisse hatten mit den Angaben des Herstellers nicht viel zu tun.
Ich werde es aber nochmals Versuchen, wenn ich da noch mal rein kann.

Gis
micha_D.
Inventar
#29 erstellt: 16. Jul 2004, 21:54
Hi

Die hersteller vemessen ihre LS tatsächlich in Schalltoten Räumen..Inwieweit es im eigenen hörraum noch Aussagekraft besitzt sei dahingestellt...Jedoch bin ich zwar positiv gegenüber einem Selbstbau aufgeschlossen..aber rate weniger zu vollständigen eigenkreationen..Aber wenn man sich drauf beschränkt,etwas erprobtes NACHZUBAUEN..kann man mit erfolgserlebnissen und Spareffekt zu prima Ergebnissen gelangen..erst recht mit der Aktivtechnik...dann brennt im Weichensektor garantiert nichts an und man könnte sogar eine bessere Box,als die Original passive auf die beine stellen..


Micha


[Beitrag von micha_D. am 16. Jul 2004, 21:56 bearbeitet]
Gis_cmp
Ist häufiger hier
#30 erstellt: 16. Jul 2004, 22:05
Hallo micha_D.

ich sehe das genauso. Das bauen von LS sich lohnt, man darf dabei auch nicht den Spass vergessen den man dabei hat.
Was ich meinte war nur das pure vermessen von LS. Da ich beruflich mit ähnlichen Sachen zu tun habe, habe ich mir mal so gedacht, mal selber eine Box zu vermessen. Ich werde mal zusehen das ich die Messung wiederhole, aber mit einwenig mehr Zeit und besser platzierte Box.

Gis
bukongahelas
Inventar
#31 erstellt: 17. Jul 2004, 03:16
palucca:
"Dadurch, daß es jetzt erschwingliche digitale Weichen gibt, ergeben sich viele Freiheiten bei der Entwicklung von Boxen."

Wo gibts denn diese Weichen ?
Kenne nur was von Behringer und da liegt die
Flankensteilheit fest.
Ich suche eine Stereo 3 Weg digital Weiche für
TriAmping.
Möglichst viele Parameter verstellbar.
Sollte mit 24 Bit und 96 kHz arbeiten,
nicht 16Bit/44.1kHz.
Kann auch Modul (Printplatte) zum DIY Einbau sein.

Als Austausch für 2 vorhandene Analog-Aktivweichen
ALBS UWE-25.

-----------------------------------------
Selbstbau: Immer wenn ich für Kollegen eine
Fertigbox reparieren soll,weiß ich warum
ich nicht nur Boxen,sondern möglichst Alles
selbst baue:
Wo keiner hinschaut (BoxenInneres),da kann man
sparen oder murksen.
Das kann ich billiger selbst !

Besser sich über seine eigenen Fehler ärgern und
wenigstens daraus Lernen,als erst lange zu arbeiten
und dann für viel Geld wieder mal angeschmiert zu
werden.Ein spezieller Gruß an die Plastikfraktion
der Industrie !
Erstickt an Eurem Konsummüll !

bukongahelas
cleaner
Hat sich gelöscht
#32 erstellt: 17. Jul 2004, 03:25


Erstickt an Eurem Konsummüll !

bukongahelas


Patrick
Stammgast
#33 erstellt: 17. Jul 2004, 17:43
Die Behringer Digiweiche hat einstellbare Flankensteilheiten und Filtercharakteristika. Von 6 dB bis 48 dB pro Oktave freie Auswahl. 96 KHz ist auch mit dabei. Mehr als 16 Bit hat sie auch sonst könnten sie in den Specs keine >100 dB Dynamikangeben.
0408SUSI
Gesperrt
#34 erstellt: 17. Jul 2004, 20:56
Der Überflieger aus dem Visaton - Programm kostet noch nichtmal richtig Geld.

Solo 100. Aber wirklich die 100; die anderen Solos bringen es nicht in dieser Vollendung. Das ist aber eher eine Box für Leute, die A: wissen, wo der Hammer hängt, und B: schon alles andere durch haben.

Kostet das Paar mit Holz knapp 400,- Euro. Nachteil: Sind groß, die Dinger. 100 Liter.
geniesser_1
Hat sich gelöscht
#35 erstellt: 17. Jul 2004, 22:10
@ bukongahelas



Wo gibts denn diese Weichen ?
Kenne nur was von Behringer und da liegt die
Flankensteilheit fest.
Ich suche eine Stereo 3 Weg digital Weiche für
TriAmping.
Möglichst viele Parameter verstellbar.
Sollte mit 24 Bit und 96 kHz arbeiten,
nicht 16Bit/44.1kHz.
Kann auch Modul (Printplatte) zum DIY Einbau sein.



Behringer DCX2496:


24 bit,96kHz, Flankensteilheit 6-48 dB frei wählbar, 3- Wege/Kanal, aber auch locker kaskadierbar für mehr Wege...... vergaß ich etwas? ach ja, ein Equalizer ist natürlich inbegriffen...

und so gut, dass im A/B-versuch bei neutraler Stellung ein eingeschleifter DCX nicht identifizierbar ist totz erfolgter A/D und danach D/A-WAndlung... noch Fragen?

http://www.behringer.com/DCX2496/index.cfm?lang=ger

kostet um 400 Euro.

http://www.hifi-foru...1079&back=&sort=&z=1


[Beitrag von geniesser_1 am 17. Jul 2004, 22:12 bearbeitet]
Elric6666
Gesperrt
#36 erstellt: 17. Jul 2004, 22:20
Hallo Schok~Riegelchen,

selber bauen? Wer es mag und die zeit und das entsprechende Werkzeug mit dem nötigen Fachwissen
besitzt – warum nicht.

Ansonsten, kauf dir die Canton Ergo RC-L um 750 EUR und schone deine Nerven und den Geldbeutel.

Gruss
Robert
cleaner
Hat sich gelöscht
#37 erstellt: 18. Jul 2004, 06:14

hallo zusammen,

falls es mal wen interessiert, hier die geschichte meiner ersten lautsprecheranschaffung:

mitte 2003 habe ich mir nach langem suchen (das hat sicher auch mit dem studium der ein oder anderen sog. fachzeitschrift begonnen) ein paar neue lautsprecher zugelegt. ich hatte mich für die quadral aurum vulkan entschieden.
sicher war anfänglich für mich auch das allgemeine meinungsbild entscheidend. was hält man also von der box, eine etage unter dem flagschiff titan, etc. und das hörte sich alles ganz vielversprechend an; mit dem teil aus der referenzklasse...

dann fand ich in berlin doch auch einen händler, bei dem ich die möglichkeit hatte, die vulkan probe zu hören. also gleich 'ran und termin vereinbart. meiner meinung nach, hatte ich hier schon den ersten fehler gemacht: als testmusik wählte ich fast ausschließlich die sog. "audiophile" mukke, wie sara k., loreena mck. und zusätzlich sehr basslastige sachen, wie z.bsp. seeed. (muss halt auch mal sein)

wichtig war für mich, dass der lautsprecher "groß" klingt, mächtig pegel bringt und unser wohnzimmer (knapp 45m²) ausfüllt. ganz ehrlich, mit der angespielten musik dort im studio, war ich richtig happy. und im überschwang meiner glücksgefühle habe ich dann zugeschlagen.

und das war der nächste punkt: auch ich gehöre zu denen, die auf die finanzen acht geben müssen. und bei den quadral hatte ich die möglichkeit vom listenpreis mit nun 4.000,- eumel, 1.200,- zu sparen. was für eine gelegenheit!!! ein referenzlautsprecher, und billiger als 'n neuer hut!

die lautsprecher laufen seit diesem tag an meiner elektronik mit vor-/endkombi rb und rc 1090 von rotel. eigentlich eine feine sache.

das zur vorgeschichte. nun ging ein halbes jahr ins land und ein guter freund schafft sich zu seinem av- rundum- krach receiver von pioneer zwei neue hauptlautsprecher an:
canton L 800. na ja, dann hört man halt mal 'rein und freut sich mit... doch es kam ganz anders!

zum hörtest kam eine sacd (philips beipack, unverkäuflich) mit ich glaube den londoner symphonikern, welche die filmmelodien diverser bekannter klassiker einspielten. unter anderem auch die waltons (kein scherz). ach so, zur beachtung: alles drehte sich um reinen 2-kanalbetrieb, der rest war abgeschaltet und der verstärker im stereobetrieb.

also so was hatte ich noch nicht erlebt. ich dachte ich sitzte im konzert. kein witz, da tat sich wirklich eine bühne auf (wahrscheinlich ist davon immer die rede, tiefe und staffelung etc.) die oboe konnte dermaßen genau geortet werden, also gänsehaut war garnichts. wie musste sich das erst bei mir anhören!

also schnell die scheibe mit nach hause, rein in den denon 2900 und..? die entäuschung war groß. keine bühne, matter klang und die brillianz war weg. das haben wir dann noch einmal mit normaler rockmusik versucht, mit dem selben ergebnis. jetzt konnte ich nicht mehr schlafen. da muss doch eine lösung her! und die sah wie folgt aus: die dicken vulkan mit dem kombi zum kumpel und direkt vor ort an seinem verstärker dem vergleich gestellt. man glaubt es nicht, das gleiche ergebnis! wir waren zu dritt und hatten ohne zögern, schon beim anspielen der titel die selbe meinung: die stimmen kamen nicht deutlich, obertöne waren matt und leise, die besagte bühne tat sich nicht auf, nur bei musik, wie z.b. sara k. waren die unterschiede marginal. bei normaler rockmusik (wir nahmen sheryl crow oder cat stevens) nervte die vulkan regelrecht.

was will ich damit sagen?! keine ahnung, sicher hätte ich bei meiner damaligen auswahl mehr und direkter vergleichen sollen. doch was ist denn nun mit den tests? sicher soll das keine hilfe oder erst recht kein ratgeber sein, aber die beiden lautsprecher, von denen hier die rede ist, liegen mächtig weit auseinander. ich begreif's einfach nicht, wieviel kohle muss denn da an die angeblichen fachzeitschriften (alle drei!) fließen, damit, entschuldigt, so ein schrott, wie die vulkan hochgetestet wird?

ich bin jetzt jedenfalls schlauer und werde die drei nächsten versuche (europa II, b&w 802 und c4) ausgiebiger, wenn möglich auch zu hause, testen. hoffentlich wird's jetzt richtig.

hoffentlich hat's nicht zu sehr gelangweilt, aber ich musste das mal loswerden.

viele grüße

falk

Jo, hier ist ein super Beispiel
Karsten
Hat sich gelöscht
#38 erstellt: 18. Jul 2004, 12:10
Hi,

schade um die schöne Kohle!Ob das jetzt nervenschonender ist ,weiß ich allerdings nicht!
Ich würde einen Anfall bekommen!
Wer 3000 Euro als Budget heute hat ,kann einen LS realisieren,der in einer anderen Liga spielt und die sogenannten High-End-LS alt aussehen lässt.
Die "fetten"Jahre für den SB sind sicherlich seit mitte der 90ziger Jahre vorbei,da aber immer mehr Leute heute auf die Kohle achten müssen,könnte diese Zeiten auch wieder zurück kommen.
Die ersten Ansätze sind ja erkennbar!
ukw
Inventar
#39 erstellt: 18. Jul 2004, 20:14
@ Karsten

Recht hast DU !!!

Und ich setze noch eins drauf:
Mit der heutzutage verfügbaren Technik (digitale aktive Systeme) kann ich avantgardistische High End Systeme realisieren,
die den ganzen passiven Systemen weit weit überlegen sind.
Jederzeit update/upgrade fähig und während des Betriebes im Klang individuell anpassbar.

Hier ein Bild meines letzten Projekts:

http://img12.exs.cx/img12/8426/Ti_Konus_11.th.jpg


Diese moderne Form der Quadral Titan ist 1.72,5 cm Hoch.
Das Gehäuse ist aus 28 mm MDF Sandwich (eine absolut schallschluckende Gummischicht
zwischen einer 13 m OSB innen und außen 12 mm MDF)
Ich kann eine Mittel Hochton Einheit mit Magnetostaten betreiben oder wahlweise eines
mit Konus/ Kalottensystemen. Auf dem Bild sind die optisch ansprechenderen Konussysteme aufgesteckt.
Die Magnetostaten stehen neben der Box auf dem Boden.

Wer mal in den Norden kommt oder gar hier zu Hause ist, darf gerne mit seinem Equipment vorbeikommen und vergleichen.
Im direkten Hörvergleich kann man dann auch ein sicheres Urteil fällen.
Es ist sehr interessant, das verspreche ich jedem.

Kaffee gibt's kostenlos dazu

Grüß

UKW


[Beitrag von castorpollux am 30. Aug 2009, 13:19 bearbeitet]
Jafp23
Ist häufiger hier
#40 erstellt: 18. Jul 2004, 21:40
ich bin der meinung wenn man die 50k - 140k die die sog referenzlautsprecher der zeitungen kosten (avalon focal wilson..)
in einen aktiv-lautsprecher investiert und wirlich sorgfältig vorgeht und der klang nicht das design zählt spielt dieser wesentlich besser...
Karsten
Hat sich gelöscht
#41 erstellt: 18. Jul 2004, 21:47
Hi Jafp23,

das wird sicherlich so sein,
ABER wieviel Leute kennst Du die sich das heute leisten können?Schaumal hier im Forum was die Masse an LS hat bzw.
bereit ist auszugeben.

Ich kann auch keine 10K für LS ausgeben,dafür lebe ich zugerne(
wenn Du weißt was das heißt! )
Jafp23
Ist häufiger hier
#42 erstellt: 18. Jul 2004, 21:58
schon klar Karsten
aber wenn man mit high end vergleicht dann schon mit gleichem budget...
imho is wohl auch nen 4k selbstbau besser als nen 4k kauf..

aber gerade bei diesen hohen preislagen wird der unterschied richtig krass weil bei der eigendlich überlegen technik aktiv is eigenlich kaum was auf dem markt
imho nur b&m BM30 die liegen bei so ca 30k sind aber denke ich 5 wege ---> 10 endstufen wenn man jetzt aber bedenkt was gute verstärker kosten...
is eigendlich klar warum sie nicht ganz oben steht

aber wenn ich nu mal folgendes aktiv selbstbauprojeckt vorschlangen darf:

10 endstufen (z.b. accuphase krell mcintosch spectral pass...)
brocksieper röhren oder thel weiche ...
bässe (? eton focal ?)
tiefmittel thiel ceramic
hochmittel und hoch thiel diamant


gehäuse modular richtig schwer und (zb. sandwich mit blei-schrot)


[Beitrag von Jafp23 am 18. Jul 2004, 21:59 bearbeitet]
Karsten
Hat sich gelöscht
#43 erstellt: 18. Jul 2004, 23:47
Hallo Jafp23,

absolut richtig!Wenn das liebe Geld nicht wäre....

Modulare Bauweise(Gehäuse) und Aktivkonzept sind genau meine Vorhaben!
Eine DBA oder für den Anfang SBA Lösung gehört ebenfalls zu meinem neuen Ziel.Für Tip´s bin ich jederzeit zuhaben ,solange es als Normalverdiener bezahlbar bleibt!
cleaner
Hat sich gelöscht
#44 erstellt: 19. Jul 2004, 00:31
4.000€ sind auch nicht gerade geschenkt
Das wäre mir schon zuviel

@ukw

Kannst du deine Schätzchen etwas näher beschreiben ? Volumen, Gewicht, Bestückung...

@all

Zeigt lieber was Bis jetzt haben nur ich und ukw selbstgebautes gezeigt. Also...


[Beitrag von cleaner am 19. Jul 2004, 01:33 bearbeitet]
hops
Stammgast
#45 erstellt: 19. Jul 2004, 08:36
[/url]

@cleaner

hier wären ein paar Bilder von selbstgebauten Lautsprechern


http://img50.exs.cx/img50/556/PICT201.jpg
http://img50.exs.cx/img50/9917/PICT0205.jpg


Gekostet haben mich die Lautsprecher 250 Euro für einen Satelliten und 145 Euro für einen Sub inklusive Holz und Lackierung. Die Gehäuse sind beide sehr massiv mit mehreren Innenverstrebungen gebaut. Zusätzlich haben die Sats eine separate Weichenkammer, die mit Quarzsand befüllt ist. Ergebnis ist ein Gewicht von knapp 22 kg für die Sats, also mehr als manch ein ausgewachsener Fertigstandlautsprecher. Ich glaube nicht, daß man im Fertigbereich für das Geld etwas auch nur im Ansatz Vergleichbares bekommen würde.

Gruß
hops


[Beitrag von hops am 19. Jul 2004, 08:40 bearbeitet]
micha_D.
Inventar
#46 erstellt: 19. Jul 2004, 08:44
Hi

Nich schön aber selbstgebaut..

Der Sub für Nachbarschaftskriege.. (Kosten:400 Euronen/stück)





Bestückung:15" EV 15B Proline/95x60x55cm/60Kg/400W.RMS/Schalldruck:136db max...
Nachbau:EV Eliminator(Ur-Eli..)Einsatz:bis150Hz

Micha


[Beitrag von micha_D. am 19. Jul 2004, 10:08 bearbeitet]
ukw
Inventar
#47 erstellt: 19. Jul 2004, 11:35
@ cleaner und alle die's interessiert.

Bass: Isophon PSL 320/400 (TL Version mit OTS ~ 0,92) weil Membrane zusätzlich noch etwas beschichtet. TL Länge nominal 2,87 cm bei dem derzeitigen Grad der Bedämpfung etwa 3,12 Meter effektiv.
Breite Außen 36 cm
Tiefe allover 48 cm

Gewicht über 125 Kg Stück (Personenwaage "tillt")

Die Aufbau und Trennung der M-HT Einheit ist etwas komplizierter. Heut Abend mehr dazu, ich muß auch mal arbeiten...

gruß Uwe
cleaner
Hat sich gelöscht
#48 erstellt: 19. Jul 2004, 16:20
Na das ist doch schon was
Aber eins schwerer als das andere
Karsten
Hat sich gelöscht
#49 erstellt: 19. Jul 2004, 17:18


Zeigt lieber was Bis jetzt haben nur ich und ukw selbstgebautes gezeigt. Also...



habe ich zwar schonmal gepostet,aber was soll´s....

http://img14.imagesh...irvana_auf_stand.jpg

Die Gehäuse habe ich auch nicht selbst gebaut,wurden beim Küchenbauschreiner gefertigt.(ist ein Prototyp)

Meine Übergangssub´s kann ich mal posten ,die habe ich wenigstens selbstgebaut.
40 L. BR aus 25mm Multiplex(Birke),
Ringverstrebung und mit Bodenfliessen ausgekleidet.(also nix dolles)


[Beitrag von Karsten am 19. Jul 2004, 17:22 bearbeitet]
cleaner
Hat sich gelöscht
#50 erstellt: 19. Jul 2004, 17:57



Zeigt lieber was Bis jetzt haben nur ich und ukw selbstgebautes gezeigt. Also...



habe ich zwar schonmal gepostet,aber was soll´s....

http://img14.imagesh...irvana_auf_stand.jpg

Die Gehäuse habe ich auch nicht selbst gebaut,wurden beim Küchenbauschreiner gefertigt.(ist ein Prototyp)

Meine Übergangssub´s kann ich mal posten ,die habe ich wenigstens selbstgebaut.
40 L. BR aus 25mm Multiplex(Birke),
Ringverstrebung und mit Bodenfliessen ausgekleidet.(also nix dolles)

Ich kann mich an von dir geposteten Link zwar nicht errinern, aber dafür ist er jetzt da
Sehen doch gut aus
25mm Birke-MPX kosten doch um die 35€/m², oder ?
Ringversteifungen und Bodenfliesen zusammen, und dazu noch bei einem Kleinbox/Regalbox ist schon heftig. Von wegen nix besonderes
Es muss ja nicht zwangsweise besser werden als die Fertiglautsprecher. Zumindest gleichgut für viel weniger "Kohle".


@hops

Der Sand nur unten im Weichenkammer bringt eigentlich nur Mehrgewicht, was bei Sateliten nicht viel nützt da die ja nur einen relativ kleinen TMTer haben, der das im Grunde nicht unbedingt braucht. Beim Sub ist es natürlich sinnvoll. Der Sand hätte mehr Nutzen, wenn er als Füllung zwischen den Wänden gefüllt wäre. So hätte er sowohl für das Gewicht als auch für die Dämmung gesorgt. Ist aber fummelig
Die dicken Holzwände tun es aber im Prinzip auch


[Beitrag von cleaner am 19. Jul 2004, 18:25 bearbeitet]
Heissmann-Acoustics
Inventar
#51 erstellt: 19. Jul 2004, 18:15
@hops

Ist das ein Nirvana Kid ?
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